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Seckbacher

Porsche Leasing - Anteil beim 911 Turbo?

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Seckbacher
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Hallo,

ist bekannt wie hoch der Anteil der Leasingfahrzeuge beim Turbo ist?

Bei der gesamten Baureihe 911, sollen es 90% sein, glaube ich gelesen zu haben.

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Marc W.
Geschrieben
Bei der gesamten Baureihe 911, sollen es 90% sein, glaube ich gelesen zu haben.

Das kann ich mir in dem Maße ehrlich gesagt nicht vorstellen, in meinem Bekanntenkreis sind weniger als die Hälfte der 911er geleast oder finanziert. Sicherlich ist das nicht immer übertragbar, aber 9 von 10 halte ich für viel zu hoch gegriffen. Ganz so viel mehr Schein als Sein gibt es dann in Deutschland doch nicht...

Seckbacher
Geschrieben

Hallo,

(..)Ganz so viel mehr Schein als Sein gibt es dann in Deutschland doch nicht...

finde die 90% auch etwas zu hoch gegriffen, deswegen auch meine Nachfrage.

Wobei ich der Auffassung bin, dass Leasing nichts mit Schein zu tun hat!

Grüße.

bodohmen
Geschrieben

Sofern sich Dein Bekanntenkreis auf Sylt und Hamburg beschränkt, ist das sicherlich nicht gerade repräsentativ :wink:

Und was so abwertend an Leasing ist, muß mir jetzt bitte auch mal jemand erklären :???: Ganz davon abgesehen, was dies mit Sein und Schein zu tun hat?

stelli
Geschrieben

Also die Porsche Fahrer die ich kenne haben zum größten Teil die Autos bar bezahlt. Einer hat ein 996 Turbo Cabrio über die Firma geleast und sich noch dazu den 997 Turbo bar gekauft. So geht es ja auch..... :D

Aber bei manchen Farbkombis und Ausstattungen beim Porsche würde ich auf jeden Fall leasen....weil die muss Porsche zurück nehmen. :DX-)

alpinab846
Geschrieben
Sofern sich Dein Bekanntenkreis auf Sylt und Hamburg beschränkt, ist das sicherlich nicht gerade repräsentativ :wink:

Und was so abwertend an Leasing ist, muß mir jetzt bitte auch mal jemand erklären :???: Ganz davon abgesehen, was dies mit Sein und Schein zu tun hat?

Leasing ist nicht abwertend-eine tolle Sache, wenn man eine Firma hat. Aber für den Gebrauchtwagenmarkt eine Katastrophe....

matelko
Geschrieben
Das kann ich mir in dem Maße ehrlich gesagt nicht vorstellen, in meinem Bekanntenkreis sind weniger als die Hälfte der 911er geleast oder finanziert. Sicherlich ist das nicht immer übertragbar, aber 9 von 10 halte ich für viel zu hoch gegriffen. Ganz so viel mehr Schein als Sein gibt es dann in Deutschland doch nicht...
Marc,

daß eine solche Einschätzung ausgerechnet von Dir kommt, wundert mich schon.

Um es allgemein nochmals zu verdeutlichen:

Man kann ein Auto kaufen oder leasen oder finanzieren. Wenn man es bar kauft, gibt man den entsprechenden Fahrzeug-Wert in Form von Geld aus - buchhalterisch gesehen sind das Ausgaben. Kosten (z.B. in Form eines Wertverlustes) sind dagegen beim Barkauf noch keine(!) entstanden, denn man hat ja jetzt das Auto, d.h. einen exakten Gegenwert. Da das Geld aber futsch ist, knabbert das an der Liquidität (Stichwort: Kapitalbindung). Und das ist der springende Punkt! Bei einem Leasing hingegen sind Ausgaben und Kosten in etwa identisch. Das hilft der Liquidität ganz gewaltig, da es kein Kapital bindet! Das Problem läßt sich mit der Entscheidung vergleichen, ob man sein Haus mit einer Ölheizung oder einer Gasheizung ausrüstet - Öl muß bevorratet werden, was Kapital bindet, während beim Gas montalich nur der tatsächliche Verbrauch abgerechnet wird.

Was also hat eine solche Überlegung mit "mehr Schein als Sein" zu tun? Ob sich das für einen Privatmenschen rechnet oder nicht, muß jeder selbst entscheiden und steht auf einem völlig anderen Blatt.

Und nun zum Wetter... pardon, back to topic:

Auch ich freue mich beim Carrera 911 nicht mehr auf jeden Modellwechsel, weil ich immer die Befürchtung habe, daß diese Fahrzeugreihe bei einem solchen Schritt verschlimmbessert wird, anstatt wie früher einer subtilen Entwicklung unterzogen wird. Leider ist ein Facelift zur Mitte einer Laufzeit heute bei jedem Hersteller angesagt - sei es Mercedes oder sonstwer.

skr
Geschrieben
Auch ich freue mich beim Carrera 911 nicht mehr auf jeden Modellwechsel, weil ich immer die Befürchtung habe, daß diese Fahrzeugreihe bei einem solchen Schritt verschlimmbessert wird, anstatt wie früher einer subtilen Entwicklung unterzogen wird. Leider ist ein Facelift zur Mitte einer Laufzeit heute bei jedem Hersteller angesagt - sei es Mercedes oder sonstwer.

Da ist was Wahres dran und wir Kunden haben das Ganze leider doppelt auszubaden. :evil:

ScuderiaF430
Geschrieben

Ich finde es auch schade das nach so kurzer Zeit schon ein Facelift kommt!

Meiner Meinung nach ist der 997, nach dem 993, einer der schönsten überhaupt!

OT:

Ein Freund von mir hat nen SL65 bar gekauft und jetzt bringt Mercedes für dieses Auto ein Facelift, dass finde ich absolut verantwortungslos.

Das Auto hat knapp 6000km und der Wert hat sich halbiert!

skr
Geschrieben
Ich finde es auch schade das nach so kurzer Zeit schon ein Facelift kommt!

Meiner Meinung nach ist der 997, nach dem 993, einer der schönsten überhaupt!

OT:

Ein Freund von mir hat nen SL65 bar gekauft und jetzt bringt Mercedes für dieses Auto ein Facelift, dass finde ich absolut verantwortungslos.

Das Auto hat knapp 6000km und der Wert hat sich halbiert!

Das siehst Du mal, wie gut Du es hast. :wink:

Marc W.
Geschrieben
Marc, daß eine solche Einschätzung ausgerechnet von Dir kommt, wundert mich schon.

Was ist denn nun los? Habe ich was böses gesagt? :D

Mal ganz ehrlich, wer Probleme mit der Liquidität seines Unternehmens hat, sollte einen 911er auf Firmenkosten weder leasen noch bar kaufen. Wenn das ein echter und ausschlaggebender Entscheidungsgrund ist, dann ist das in der Regel der Anfang vom Ende. Solche Unternehmen sind alles andere als gesund.

Nun mag das an meiner stock-konservativen Einstellung liegen, aber ein Hobby (dazu gehört für mich ein Sportwagen) wird weder geleast noch finanziert. Für mein Unternehmen würde ich einen VW-Bus, einen Kombi-Diesel oder von mir aus auch einen Smart leasen, aber nicht einen Porsche. Das ist nun meine Einschätzung, aber auch Bestandteil meines Erfolgswegs.

Wenn ich sehe, daß ein kleines, junges Unternehmen ein Auto least, welches den Gegenwert des durchschnittlichen Jahresgewinns der letzten drei Jahre hat, dann schwillt mir der Kamm. Die Entscheidung läßt auf die kaufmännische Intelligenz eines Kleinkindes schließen.

bodohmen
Geschrieben

Na das hört sich ja ansatzweise schon ganz anders an, nur hast du in Deinem ersten, diesbezüglichem posting mal eben alle Leasingnehmer über einen Kamm geschoren :wink:

ToniTanti
Geschrieben
Was ist denn nun los? Habe ich was böses gesagt? :D

Mal ganz ehrlich, wer Probleme mit der Liquidität seines Unternehmens hat, sollte einen 911er auf Firmenkosten weder leasen noch bar kaufen. Wenn das ein echter und ausschlaggebender Entscheidungsgrund ist, dann ist das in der Regel der Anfang vom Ende. Solche Unternehmen sind alles andere als gesund.

Nun mag das an meiner stock-konservativen Einstellung liegen, aber ein Hobby (dazu gehört für mich ein Sportwagen) wird weder geleast noch finanziert. Für mein Unternehmen würde ich einen VW-Bus, einen Kombi-Diesel oder von mir aus auch einen Smart leasen, aber nicht einen Porsche. Das ist nun meine Einschätzung, aber auch Bestandteil meines Erfolgswegs.

Wenn ich sehe, daß ein kleines, junges Unternehmen ein Auto least, welches den Gegenwert des durchschnittlichen Jahresgewinns der letzten drei Jahre hat, dann schwillt mir der Kamm. Die Entscheidung läßt auf die kaufmännische Intelligenz eines Kleinkindes schließen.

Sorry, Marc,

aber das ist nun kaufmännisch in keiner Weise haltbar oder zutreffend.

Das Leasing von Fahrzeugen ist nur eine von zahlreichen Möglichkeiten der Fremdfinanzierung. Dies ist ein ganz normales Finanzierungsinstrument in einem Unternehmen. Der Vorteil liegt gerade darin, das eben nicht auf einen Schlag der KP von EUR 130.000,00 aus dem Unternehmen abgezogen wird (danach nur jährliche AfA), sondern die Ausgabe über die Leasinglaufzeit

in Raten bezahlt wird. Die Leasingrate geht aber monatlich komplett in die Kosten des Unternehmens und reduziert somit am Ende Gewinn und etwaige Steuerzahlungen. Das hat im übrigen nichts, aber auch gar nichts mit schlechter Liquidität oder gar Bonität zu tun. Ganz im Gegenteil! Siehe Bankprüfungen. Bei einer klassischen Finanzierung könnte die Firma eben nur monatlich die Schuldzinsen abrechnen und die jährliche Afa. Am Ende müßte dann der etwaige Verkaufserlös des PKW (nach Afa-Ende) komplett als Einnahme verbucht und ggf. versteuert werden. Das alles entfällt beim Leasing komplett.

Jeder Leasinggeber (i.d.R. Bank) prüft bei Leasinggeschäften die Bilanzen und die aktuelle GuV/BwA des Unternehmens. Und das heutzutage eben sehr sehr gründlich. Oft wird sogar zusätzlich eine selbstschuldnerische Bürgschaft des GF verlangt. Sorry für den Vergleich im voraus: Bargeld für einen Autokauf kann auch der Preller besorgen, aber der bekommt eben keine Bankbürgschaft.

Das Leasing von sehr teuren Automobilen spricht eben i.d.R für eine gesundes Unternehmen.

Und die Büroräume werden ja auch monatlich gemietet und nicht gleich die gesamte Immobilie gekauft, oder?

Warum leasen denn fast alle Banken die kompletten Bürokommunikationsgeräte (PC, Fax, Drucker, Kopierer)? Doch wohl nicht, weil es den Banken schlecht geht, oder?

Desweiteren schafft eben das Leasing die Möglichkeit Kapital noch für andere Investitionen wie z.B. EDV oder Büromöbel bereitzustellen, was sonst aufgrund des einmalig hohen Kapitalabzugs nicht möglich wäre.

Aus kaufmännischer Sicht würde ich (auch wenn das Kapital auf den Konten liegt) es sogar verbieten, die Firmenfahrzeuge zu kaufen und bar zu belegen.

Adios

m@xpower
Geschrieben

Ähm....alles ziemlich OffTopic.

Wie wäre es mit einem neuen Thread?

Thema:

"Leasing - Nassauer oder Notwendig!?"

:-))!

Spaceframe
Geschrieben

@Marc...wie Du weisst ist Leasing bilanzneutral und steuerlich für die meisten Unternehmen wesentlich attraktiver als ein Kauf oder eine Finanzierung.

Dies hat bei weitem nichts damit zu tun das der nötige Kapitalaufwand nicht zu leisten wäre, zumindest in den allermeisten Fällen.

Wenn, wie von Dir als Beispiel aufgeführt, der durchschnittliche Jahresgewinn der letzten 3 Jahre sich mit dem Gegenwert eines zu leasenden Fzgs. aufwiegt würde kein seriöses Leasingunternehmen den Vertrag genehmigen.

Leasing hat meines Erachtens bis auf Ausnahmen nichts mit mangelnder Liquidität eines Unternehmens zu tun, sondern hat steuerliche und bilanzrelevante Gründe.

btw: Im Geschäftskundenbereich bei Audi sind 80% aller Verträge........?...........: Leasingverträge

Gruß

Spaceframe

bodohmen
Geschrieben

Dem Toni ist mal wieder nichts hinzuzufügen :-))!

Geh doch mal zur Bank oder der Herstellerbank und versuch denen ein Auto per Leasing abzuschwatzen, welches dich im Monat >1500,- Euro kostet und du nicht die entsprechenden Unterlagen, JA, oder BWAs vorlegen kannst :???:

Da passiert aber auch rein gar nichts, wenn die Zahlen nicht stimmen :wink:

Marc W.
Geschrieben

Wenn man eine Bilanzsumme von 5 Mrd. hat, ist das Leasing sicherlich eine schöne Art der Kosmetik, auch wenn ich in dem Bereich einen Porsche als Leasingfahrzeug verbieten würde. Erklär mir mal bitte, wo z.B. für die Deutsche Bank bei einem Porsche der Vorteil gegenüber einer S-Klasse liegen soll. Ich kann absolut nachvollziehen, daß das zuständige Finanzamt sofort Liebhaberei unterstellt, wenn ein klassischer Sportwagen in den Büchern steht.

Mir ging es aber auch gar nicht um die Unternehmen, die sich es leisten können mit Leasing Kosmetik zu betreiben, mir geht es um die vielen kleinen Unternehmen, die sich einen Porsche nur als Leasingfahrzueg überhaupt leisten können. Sowas ist einfach dumm.

Spaceframe
Geschrieben
(....) mir geht es um die vielen kleinen Unternehmen, die sich einen Porsche nur als Leasingfahrzueg überhaupt leisten können. Sowas ist einfach dumm.

...und würde Seitens der Leasing nicht genehmigt werden....

Gruß

Spaceframe

Marc W.
Geschrieben
...und würde Seitens der Leasing nicht genehmigt werden....

Sehe ich aber ganz anders und habe auch genügend berufliche Erfahrungen in genau diesem Bereich.

alpinab846
Geschrieben

Jungs-eh Ihr Euch umbringt: Es ist eine Frage der Philosophie....

bodohmen
Geschrieben

@Marc

Was mich einfach an Deinen Ausführungen stört, ist das sie sich so vorwurfsvoll anhören:???:

Wir leasen Autos seit >20 Jahren, manche, wenn auch wenige, haben wir nachher übernommen, die meisten einfach wieder abgegeben, was ist daran verwerflich?

Und ja, ich hätte auch nicht mal eben >80k Euro für das M3 Cabrio hinlegen können, darf ich ihn deswegen nicht fahren oder bin ich jetzt ein Blender?

Denn so kommt es irgendwie rüber? Oder täusch ich mich da?

Spaceframe
Geschrieben
Sehe ich aber ganz anders und habe auch genügend berufliche Erfahrungen in genau diesem Bereich.

Das glaube ich Dir auch, dennoch muss man differenzieren:

Wenn Du mit "leisten können" interpretierst das das Unternehmen liquidarisch betrachtet einen Porsche auch schmerzlos bar bezahlen könnte gebe ich Dir Recht.

Wenn aber, am Beispiel einer Avis Agentur, monatlich ein deutlich 5-stelliger Betrag als DB 4 abfällt, was spricht dann dagegen solch ein Fzg. zu leasen ?

Gruß

Spaceframe

stelli
Geschrieben

Wegen Finanzamt:

Ich habe mal in der Capital eine kleinen Bericht gelesen. Da hat ein Geschäftmann über 90tsd Euro Rücklagen für zwei Porsche gebildet.....obwohl er damit seinen Gewinn ordentlich geschmälert hat. Das Finanzamt musste nach eine richterlichen Urteil dies akzeptieren. Versuche den Bericht noch zu finden, dann poste ich noch mal Details.

Und wer ordentlich Steuern zahlt, kann auch erwarten das ein Porsche oder sonst was vom Finanzamt akzeptiert wird.

Wegen Leasing:

BMW hat mal z.B. beim 7er um die Umsatzzahlen zu verbessern jeden noch so kleinen Umsatz zugelassen und dem Antragsteller den 7er genehmigt....Fax zur BMW...und die Zusage kam schon zurück. Da haben Leute, die sich normalerweise nur einen 3er oder 5er leisten können einen 7er genehmigt bekommen.

Auch bei Porsche ist es nicht mehr so das immer eine Prüfung gemacht wird.....kommt halt auf die Person an. :wink:

Marc W.
Geschrieben

Umbringen doch nicht... :D

Ich möchte nur mal wieder viele Kleinunternehmer davor bewahren so einen Fehler zu begehen. Wenn ich mit einem Kleinunternehmen einen neuen betrieblichen Porsche fahre, bin ich beim Finanzamt so oder so ein rotes Tuch und verbaue mir damit viel. Mein Tipp, für das Unternehmen lieber einen klassischen Mercdes leasen und privat einen Sportwagen kaufen oder von mir aus auch privat finanzieren.

Wenn ich bei einer Steuerprüfung für einen Mandanten einen Porsche als Leasingfahrzeug gerade so noch durchboxen konnte, war in der weiteren Diskussion danach meist das gesamte Pulver verschossen. Das ist ein Geben und ein Nehmen, wenn ich Zugeständnisse in Sachen Porsche erreichen konnte, muß ich dann in anderen Dingen meist nachgeben und das ist krank. Nur um in Sachen Sportwagen den Kopf durch zu setzen, hat man dann z.B. eine schlechtere Bewertung eines Grundstücks akzeptieren müssen...

ToniTanti
Geschrieben
Wenn man eine Bilanzsumme von 5 Mrd. hat, ist das Leasing sicherlich eine schöne Art der Kosmetik, auch wenn ich in dem Bereich einen Porsche als Leasingfahrzeug verbieten würde. Erklär mir mal bitte, wo z.B. für die Deutsche Bank bei einem Porsche der Vorteil gegenüber einer S-Klasse liegen soll. Ich kann absolut nachvollziehen, daß das zuständige Finanzamt sofort Liebhaberei unterstellt, wenn ein klassischer Sportwagen in den Büchern steht.

Mir ging es aber auch gar nicht um die Unternehmen, die sich es leisten können mit Leasing Kosmetik zu betreiben, mir geht es um die vielen kleinen Unternehmen, die sich einen Porsche nur als Leasingfahrzueg überhaupt leisten können. Sowas ist einfach dumm.

Wieso?

Was ist daran dumm, wenn ein Häuslebauer 30 Jahre für das Eigenheim abzahlen muß?

Was ist daran dumm, wenn Privatpersonen über einen Ratenkredit eine Waschmaschine oder eine Kücheneinrichtung kaufen?

Wer fragt, ob sich das Unternehmen die Miete von 5-Sterne-Hotels während der Dienstreisen leisten kann?

Was ist daran dumm, im Urlaub das Hotelzimmer oder den Mietwagen zu mieten?

Die Firmen möchten eben nichts mehr mit der nachvertraglichen Verwertung (Ablauf Leasing oder AfA) und dem gesamten Fuhrparkmanagement zu tun haben. Das bindet nämlich Mitarbeiter, die wiederum viel Geld kosten. Auch die Haftung beim Verkauf als Firma ist eben vielen ein Dorn im Auge. Damit habe ich als Leasingnehmer dann nichts mehr zu tun.

Warum soll das FA Liebhaberei unterstellen? Tut es nicht. Auch darüber gibt es aktuelle Urteile von Finanzgerichten. Der Unternehmer kann sein Geld, ob nun aus EK oder aus Fremdkapital verwenden, wie er will. Es gibt ja auch keine Beschränkungen bei der Einrichtung des Chefzimmers, dem Erwerb teuerer Konferenzmöbel, Lampen etc. Das nennt man aktuell unternehmerische Freiheit. Auch kann sich das Unternehmen die teuersten Mieträume in absoluter Toplage mieten. So what.

Davon lebt unsere Marktwirtschaft.

Von den paar Privatkäufern könnte Porsche in Deutschland nicht mehr existieren. Ohne das Leasing würden die Absatzzahlen von Audi, BMW, Porsche und DC ins fast Bodenlose fallen! Selbst bei Ford und Opel sind es aktuell mehr als 80% der Neuzulassungen Firmenwagen die geleast werden.

Also in kann beim besten Willen nichts negatives am Leasing erkennen. Warum soll ich teueres und gutes Eigenkapital für ein bewegliches Wirtschaftgut aufwenden, das mir eine Null-Rendite bringt und auch noch jeden Tag an Wert verliert?

Adios

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      Am 01. Mai 2007 habe ich hier über das Forum einen Kontakt in die Schweiz vermittelt bekommen. Nach kurzem Kontakt stellte sich heraus, daß das Auto für mich hoch interessant ist. Darauf hin habe ich mit dem Verkäufer per Fax eine Vereinbahrung getroffen, die folgenden Inhalt hatte:
      Unfallfreiheit Kilometerstand glaubhaftes Serviceheft event. Mängel Ausstattungsmerkmale Preis inkl. 7,6%-MwSt. als Verhandlungsbasis und Akzeptanz von Zahlung in EUR kein Zwischenverkauf bis 15:00 des Folgetages  
      2. Bargeld in die Schweiz:
      Als gelernter Steuerfachangestellter bin ich mir der Problematik sehr bewußt. Ursprünglich war meine Vorstellung, daß ich bei der Einreise in die Schweiz beim deutschen Zoll das Bargeld deklariere. Falls ich das Auto also nicht kaufen sollte, hätte ich damit den Nachweis, daß ich am selben Tag mit dem Bargeld in die Schweiz eingereist bin. Leider geht meine Idee aber nicht, weil es dafür keinen Paragraphen gibt und somit ein deutscher Beamter auch niemals etwas macht, was nicht schriftlich vorgesehen ist.
      Der Weg war dann viel banaler, die Service-Hotline hat mir empfohlen, Nachweis zu führen, wo das Geld herkommt (Abhebung bei der Bank) und wofür es benötigt wird (Autokauf, Korrespondenz mit dem Verkäufer). Außerdem muß man es logischer Weise deklarieren, wenn man am Zoll darauf angesprochen wird. Sprich, wenn ich ohne Autokauf mit dem Bargeld wieder nach Deutschland einreise, kann ich belegen, daß ich es am Tag zuvor in Deutschland abgehoben habe und das ich es zum Zweck eines Autokaufs mit in der Schweiz hatte.
       
      3. Kauf und Fahrzeugübernahme in der Schweiz:
      Wenn man sich nach der Besichtigung, einer Probefahrt und eventueller Nachverhandlung handelseinig wurde, kann man nun das Auto kaufen. Ähnlich wie in Deutschland beinhalten in der Schweiz nur Neuwagen und Firmenfahrzeuge die Mehrwertsteuer (7,6%), Privatfahrzeuge sind somit brutto=netto.
      In meinem Fall war es zum Glück ein Firmenfahrzeug mit ausweisbarer Mehrwertsteuer, entsprechend hatte ich die Möglichkeit - gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland - das Auto ohne die schweizer MwSt. netto zu kaufen!
       
      Wichtig ist, daß man den schweizer Fahrzeugausweis vom Verkäufer mitbekommt, diesen benötigt man für die Vollabnahme in Deutschalnd.
      In meinem Fall hatte ich deutsche, rote Nummern dabei. Damit bewegt man sich in der Schweiz im Graubereich, bis jetzt habe ich noch keine offiziellen Informationen gefunden, ob man damit in der Schweiz fahren darf, oder nicht. Auf Anfrage bei der schweizer Polizei wurde mir allerdings mündlich gesagt, daß es tolleriert wird, wenn man auf dem kürzesten Weg ausreist.
       
      4. Vorbereitung Export/Import:
      Hierfür benötigt man doch so einige Dokumente. Meine Empfehlung ist, sich hier auf Profis zu verlassen, die soetwas regelmäßig vorbereiten. In meinem Fall war das die Spedition Frederick & Stähli direkt am Grenzübergang in Kreuzlingen/Konstanz. Diese hat folgende Dokumente vorbereitet:
      Ausfuhrbescheinigung Einfuhrbescheinigung Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 Unbedenklichkeitsbescheinigung  
      Für diese Vorbereitung sollte man ca. 1 Stunde einkalkulieren. Die Dienstleistung kostet EUR 90. Ein Doppel der Ausfuhrbescheinigung hat die Spedition direkt dem Verkäufer zugeschickt, damit er bei seinem schweizer Finanzamt einen Nachweis hat, warum er das Auto netto verkauft hat.
      Ein besonders Augenmerk gilt hier der Warenverkehrsbescheinigung, dies dient als Nachweis, daß der Ursprungsstaat auch gleich dem Bestimmungsstaat ist (in diesem Fall Deutschland). Nur mit dieser Bescheinigung und dem Nachweis, daß man ein deutsches Produkt wieder nach Deutschland einführt braucht man keinen Zoll (10%) bezahlen. Früher mußte man sich die Warenverkehrsbescheinigung von dem jeweiligen Hersteller besorgen (dauerte teilweise Wochen), inzwischen konnte die Spedition dies auch online und augenblicklich abfragen. Eine böse Falle ist z.B., wenn man sich einen Mercedes ML in der Schweiz kauft. Der ML ist zwar von einem deutschen Hersteller, wird aber in den USA produziert, ergo muß man 10% Zoll zahlen, weil man eben keine Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 für dieses Auto bekommt.
       
      4. Export aus der Schweiz:
      Wenn man nun alle Dokumente zusammen hat, geht man in das Zoll-Abfertigungsgebäude. Dort gibt es schweizer Export-Schalter und Deutsche-Importschalter. Als erstes muß man das Auto logischer Weise exportieren. Das geht sehr schnell, dauert ca. 5 Minuten und ist unkompliziert.
       
      5. Import nach Deutschland:
      Hier sieht es noch mal ein bißchen anders aus. Wartezeit 30 Minuten, dann beim ersten Blick vom Zöllner festgestellt, das die Trackingnummer von der Spedition fehlt, also noch mal zur Spedition und noch mal 40 Minuten anstehen. Das Arbeitstempo - naja, möchte ich öffentlich kein Wort drüber verlieren. Für so Sonderfälle, wie den Import eines Porsches kam dann der Abteilungsleiter, um den Vorgang zu bearbeiten. Dieser hatte sich zuvor schon mit Hilfe des Internets informiert, ob der Kaufpreis einigermaßen dem Marktwert entspricht, damit man gar nicht in Versuchung kommt den Staat um einen Teil der EUSt. zu beschei...
       
      Der Abteilungsleiter hat dann auch höchstpersönlich die Fahrgestellnummer kontrolliert, noch ein paar Fragen gestellt und dann die Papiere fertig gemacht. Wichtig dabei ist, daß er ein Siegel auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung setzt. Vergißt er dieses Siegel, kann man das nie mehr nachbessern und somit das Auto auch nie mehr zulassen! Sind die Papiere fertig, darf man zur Kasse gehen und vor Ort die 19% Einfuhrumsatzsteuer (= MwSt.) in bar entrichten, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von EUR 25. Neben dem oben genannten Siegel ist außerdem wichtig, daß man genügend Zeit mitbringt. Die Zollschalter haben nur bis 17:30 geöffnet, egal wie viele Leute noch vor dem Schalter stehen!!!
       
      Herzlich willkommen in Deutschland!
       
      6. Vorbereitungen für die Vollabnahme beim TÜV:
      Ein gebrauchtes Auto, welches noch nie in Deutschland zugelassen war, muß zur Vollabnahme, ein Neuwagen hat dafür sogenannte COC-Papiere, dann benötigt man keine Vollabnahme. War das Auto in den letzten 7 Jahren schon mal nachweislich in Deutschalnd zugelassen, reicht auch eine normale TÜV-Abnahme.
       
      In meinem Fall mußte es die Vollabnahme gem. §21 sein, hierfür sollte man sich vorbereiten und z.B. alle Gutachten für Besonderheiten (z.B. Abgasanlage) zur Hand haben, hatte ich aber auch nur in Kopie. Eigentlich gilt am besten, immer alle Unterlagen mit nehmen, die sich bislang gesammelt haben!
       
      7. Vollabnahme beim deutschen TÜV:
      Dies entspricht eigentlich einer normalen TÜV-Prüfung, mit dem Unterschied, daß ein besonderes Augenmerk auf die Fahrgestellnummer gelegt wird und der TÜV-Ing. ein Gutachten anfertigt, was wie in den Fahrzeugpapieren zu stehen hat. Wenn man gerade beim TÜV ist, sollte man auch gleich eine Abgas-Untersuchung (AU) machen lassen, die benötigt man nämlich logischer Wiese auch für die deutsche Zulassung.
       
      8. Zulassung bei der Zulassungsstelle:
      Auch hier gilt wieder, alles mit nehmen, was man inzwischen an Dokumenten gesammelt hat. Die Zulassungsstelle hat so ziemlich alles eingescannt, den schweizer Fahrzeugausweis, die Exportbescheinigung, die Importbescheinigung, die Quittung über die gezahlte EUSt., die Unbedenklichkeitsbescheinigung inkl. Siegel, das Gutachten des TÜVs und die AU-Bescheinigung.
      Früher mußte man für eine solche Zulassung beim Kraftfahrtbundesamt noch eine zweite Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern, die dazu dient, nachzuweisen, daß das Auto nicht als gestohlen gemeldet ist. Alleine dies hat teilweise Wochen gedauert. Seit 01. März 2007 kann zumindest unsere Zulassungsstelle dies online abfragen! Noch ein kleines Detail, ab dem 01. Mai 2007 kann man nur noch ein Auto zulassen, wenn man in das Lastschrifteinzugsverfahren für die Kfz-Steuer einwilligt!
       
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