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Andi008

Andi's RS4 Avant!

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Andi008
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Hallo,

gestern war es nun soweit!

Ich habe meine grey lady in Neckarsulm abgeholt, aber seht selbst!:-))!:D:-))!

Ein Traumwagen:-))!

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Alles Gute

Andi

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bodohmen
Geschrieben

Na dann herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Höllen-Kombi oder anders, der zartesten Versuchung, seit es Pampers-Bomber gibt O:-)

RABBIT911
Geschrieben

Glückwunsch zum Baby, hoffe er enttäuscht nicht. :-))!

Die richtigen Sitze hast du auf jeden Fall schonmal drin... O:-)

K-L-M
Geschrieben

Gratuliere,

ich hoffe sehr, daß Du mit Deinem Neuen genau so top zufrieden wirst wie ich mit meinem Alten.:-))! :-))!

Mich würde mal Deine Ausstattung interessieren und der Gesamtpreis. pn ?

Gruß

Klaus

bigpappa
Geschrieben

Glückwunsch Andi!! :-))!

Allzeit knitterfreie Fahrt im (unauffälligen) RS.

Hoffe, du schreibst ab und an ein paar Erfahrungen hier nieder.

tomdude
Geschrieben

Sehr schönes Auto :-))!

Die Ausstattung ist auch nach meinem Geschmack !

Ich weiss, das ist gerade nebensächlich, aber hast Du schon DRM geschützte Itunes Dateien im Navi Plus abspielen können (MMC) ?

Gruss Tom

Spaceframe
Geschrieben

:-))! ...meinen Glückwunsch, super-Auto !

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Hast ja gleich jemanden gefunden der gut drauf aufpasst !:D

Gruß und viel Freude mit dem Wagen :lol: !

Spaceframe

mFKomega
Geschrieben

Glückwunsch zum Neuen.

Ich wünsche Dir immer eine Handbreit Luft ums Blech.

BMW-7er
Geschrieben

Einfach nur toll, Gratulation! :-))! :-))! :-))! :-))!

alpinab846
Geschrieben

Ein Traumauto...Bitte schreib doch mal einen Fahrbericht, wenn "sie" eingefahren ist...

Andi008
Geschrieben

Danke Jungs, wirklich klasse hier im Forum!!!:-))!

Hatte gestern einen super Tag in Neckarsulm, mit allem (Werksführung, 3 -Gänge Menü, ...). Ein dickes Lob an Audi!!!:-))!

So ein Auto zu fahren ist schon etwas besonderes, man merkt es schon auf der Autobahn, wenn sich andere an meine grey lady von hinten saugen und meinen schneller zu sein:D

Am Anfang hatte ich schon schwietzige Hände, aber nach ein paar Kilometer legt sich dies auch. Zum Einfahren muss ich sagen, die ersten 1.000 km bis 4000 drehen (laut Mitarbeiter von Audi) und dann mal sehen ob ich es noch länger aushalte aber ich werde schon bis 3.000 km ein bischen sanfter fahren.

Nun der Oberhammer, bin gestern wirklich gemütlich (ein paar mal schon richtig Gas gegeben:D) nach Hause gefahren ca. 300 Km von Neckarsulm entfernt, im Schnitt ca. 100 km/h, nun stellt Euch vor wie mein Verbrauch war, ich brachte es auf 11,2 l/100km.

Darüber bin ich schon erstaunt! Ich werde mit dieser ersten Tankfüllung schon 500 km kommen.

Heute werde ich mal bei Aral vorbeischauen und Ultimate tanken, vielleicht kennt man einen Unterschied?

Einen schönen Tag

Andi

alpinab846
Geschrieben

Es ist unwahrscheinlich, daß Du was merkst....aber probier es aus.

Telekoma
Geschrieben

Ein nagelneues Auto ist schon ein tolles Ereignis.

Und wenn es dann noch so ein schmuckes ist ! :-))!

Gratuliere.

BMW
Geschrieben

Glückwunsch zum neuen Liebling, schaut in der Farbe richtig toll aus.

Ethan Hunt
Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Power-Avant und allzeit gute Fahrt. :-))!

Finde die Kombination einfach traumhaft!

Danke Andi, dass wir Dich über die lange Zeit auf Deinem Weg zum Wunsch RS4 begleiten durften, ganz große Klasse! :-))!:wink:

Gruß

Max

Andi008
Geschrieben

Nochmals Danke an alle!:-))!

Ich bin auch von der Optik überwältigt.:D

Wie findet Ihr nun eigentlich dieses Geschoss ohne Reling, passt wie ich finde bei dieser Farbkombination perfekt!

Wo ich "langsam" nach Hause gefahren bin, hab ich mich schon gefragt, ob ein solches Auto eigentlich noch in dieser Zeit angemessen ist (wie teuer wird der Sprit in 2 Jahren sein, EUR 2,00???) aber nachdem ich schon fast 500 km mit der ersten Tankfüllung gefahren bin und sehr sehr viel Spaß hatte, muß ich sagen das Geld ist das Auto in jeder Hinsicht wert!!!

Wirklich ein klasse RS was Audi auf die Beine gestellt hat!

Bin heute noch garnicht gefahren, meine Füße krippeln schon!:D

Bis dann

Andi

Cadillac
Geschrieben

Von mir aus auch alles gute mit dem super Auto...Allzeit Unfallfreie Fahrt...

Freue mich auch schon auf die ersten Berichte....:-))!

1211
Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch!!!!!!!!!

Endlich hat sich dein Traum erfüllt! Ich freu mich für Dich!

Wünsche Dir eine gute und sichere Fahrt!!!

:lol:

pauline964
Geschrieben

glückwunsch andi, wie ist das mit dem wegfall der embleme aus?

hab' nicht gesehen, dass man das bestellen kann.

möchte ich auch haben!

silverphil
Geschrieben

Ein Traumwagen, die Farbkombination ist perfekt! Herzliche Gratulation und allzeit gute Fahrt!

Ich war der Meinung meinen ohne Optikpaket zu bestellen, aber jetzt nach diesen Bildern...

Ich persönlich werde mit Dachrehling bestellen, ist aber sicher eine Geschmacksfrage (haben wir ja schon in einem anderen beitrag diskutiert).

Was ich mich noch gefragt habe, wie wohl die Felgen in Titanoptik mit Daytonagrau wirken? Hat jemand Bilder?

sauber
Geschrieben

Ich kann mich den Vorrednern nur anschliessen! Ein der schönsten Kombis auf dem Markt. Da passt alles Felgen, Farbe, Interieur! :-))! Wirst sicher viel Spass damit haben.

Lässt du die Vmax auf 280 verschieben?

Tanne
Geschrieben

Klasse Auto super Farbwahl :-))! , wie ist in etwa der Unterschied zum alten Rs4 ? , geht der neue besser ??

MFG

Tanne

Paddi-S
Geschrieben

Auch von mir Glückwunsch zum Auto und beschwerden freie Fahrt. Joa Farbkombi ist nicht schlecht, aber warum haste nicht auch die Felgen in Titanoptik genommen. Meinste der Wagen wird dann zu Dunkel? Aber sonst Top Wagen, ohne die Reling sieht er gar nicht mal schlecht aus. Nen bisschen Kompakter finde ich wirkt zumindest auf den Bilder so.

Gruß

Patrik

bmw_320i_touring
Geschrieben

Ich kann Dir auch nur meinen besten Glückwunsch aussprechen und Dir viel Spaß wünschen, was bei diesem Auto nicht schwer fallen wird!

Ich hoffe, Du hast in der letzten Nacht vor der Abholung überhaupt ein Auge zugemacht :wink: .

Er schaut toll aus, wenn er sich fährt, wie er aussieht, bist Du sicherlich mehr als glücklich!

Marc W.
Geschrieben

War das eine Geburt!

HALLELUJA,

es ist vollbracht, Amen

Habe ich eigentlich mal erwähnt, daß ich zwischenzeitig aufgeben wollte? Offen gesagt habe ich damit gerechnet, daß Du eine Woche vor Auslieferung noch mal alles über den Haufen wirfst und einen komplett anderen RS4 bestellst.

Ich gratuliere zu meiner Traumausstattung... :D

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    • matelko
      Um die Zukunft des V8-Motors steht es nicht besonders gut, der politische Zwang will es so. Und das trotz redlicher Bemühungen, den CO2-Ausstoß u.a. durch Direkteinspritzung, Aufladung, Zylinderabschaltung und Segelfunktion zu reduzieren. So wird es beispielsweise für die kommende Audi-Baureihe A6/S6/RS6 ab Anfang 2018 keinen V8-Motor mehr geben. Ja, ganz richtig, selbst der RS6 wird keinen V8-Motor mehr erhalten! Dabei bieten die grundsätzlichen Anlagen der V8-Maschine m.E. keinen wirklichen Anlaß, diesen Motorentyp infrage zu stellen. Freilich, schiere Leistung kann man heute auch mit Motoren geringerer Zylinderzahlen standfest erzeugen. Der Ford GT ist hierfür ein aktuell sehr gutes Beispiel: Dessen V6-Biturbomotor "Ecoboost" bringt es immerhin auf über 650 PS und 746 Nm und seine Standfestigkeit hat das Triebwerk bereits in Le Mans 2016 gezeigt. Was also sind die Vorzüge eines V8-Motors, deretwegen man an ihm festhalten sollte?

      Klassische V-Motoren zeigen, unabhängig der Zylinderzahl, ein besonderes Merkmal: Die zwei Pleuelstangen des jeweils gegenüberliegenden Zylinderpaares laufen auf einem gemeinsamen Hubzapfen der Kurbelwelle. Dabei spielt der Bankwinkel des V keine Rolle, denn auch bei einigen Motoren mit horizontal gegenüberliegenden Zylindern greifen zwei Pleuel auf einen gemeinsamen Hubzapfen zu.
       


      Triebwerke wie die des Porsche 917 werden deshalb trotz des 180° Bankwinkels nicht den Boxer-, sondern den V-Motoren zugeordnet. Beim Boxermotor, wie er für den Porsche 911 charakteristisch ist, laufen die Pleuel der gegenüberliegenden Zylinderpaare dagegen auf separaten Hubzapfen, die gegeneinander um 180° versetzt sind. Daraus folgt unmittelbar, daß im V-Motor der Versatz der beiden Zylinderbänke durch die Breite des Pleuelfußes bestimmt wird, beim Boxer beträgt er hingegen einen halben Zylinderabstand. Der V8-Motor ist deshalb nur unwesentlich länger als ein Reihenvierzylinder mit gleichem Zylinderabstand. Bei Bedarf läßt sich der Bankversatz durch die Verwendung ineinandergreifender Gabelpleuel sogar vollständig vermeiden, wie es z.B. Harley-Davidson macht.


       
      Die prinzipiell sehr kompakte Bauweise der V8-Motoren macht sie auch für Hybridantriebe interessant, indem man sie mit einer zusätzlichen E-Maschine am Kurbelwellenflansch versieht. Der Porsche 918 Spyder hat diese Möglichkeit eindrucksvoll umgesetzt.

      Der Bankwinkel des V-Motors beeinflußt die Motorhöhe und -breite sowie die Lage des Schwerpunkts in der Hochachse. Idealerweise wird er bei V-Motoren so gewählt, daß sich ein gleichmäßiger Zündabstand ergibt, um Vibrationen zwischen den beiden Zylinderbänken zu vermeiden. Für den Viertakt-V8-Motor bedeutet das: 720° Zyklenwinkel, also zwei Kurbelwellenumdrehungen für ein vollständiges Arbeitsspiel geteilt durch die Zylinderzahl 8, ergeben 90° Bankwinkel oder ein ganzzahliges Vielfaches davon. Beim Viertakt-V6-Motor wird für eine regelmäßige Zündfolge ein Bankwinkel von 120° benötigt, was in der Regel mit einer unerwünscht großen Baubreite verbunden ist, weshalb der V6 häufig ebenfalls mit einem Bankwinkel von 90° ausgeführt wird. Zur Kompensation der sich daraus ergebenden, ungleichmäßigen Zündfolge bedient man sich eines Kunstgriffs: Der „falsche“ Bankwinkel wird durch einen zusätzlichen Versatz der Hubzapfenkröpfungen an der Kurbelwelle ausgeglichen. Dies erfordert sogenannte Split-Pin-Kurbelwellen (a) oder sogar Einzelkröpfungen, sogenannte Flying Arms (b), mit einem Winkelversatz um den fehlenden Betrag. Bei einem V6 mit einem Bankwinkel von 90° beträgt dieser folglich 30°.



      In der Grundauslegung eines V8-Motors gibt es einen weiteren wichtigen Parameter: die Anordnung der Kröpfungen auf der Kurbelwelle. Diese beeinflußt entscheidend die prinzipielle Charakteristik des Triebwerks, entweder maximales Leistungspotenzial oder bestmöglicher Ausgleich der freien Massenkräfte und -momente. Aufgrund der kinematischen Kopplung im Kurbeltrieb entstehen die Massenkräfte aus der oszillierenden Bewegung von Kolben- und Pleuelmassen. Je nachdem, ob diese Massenkräfte ein- oder zweimal pro Kurbelwellenumdrehung entstehen – etwa durch die Kolbenbewegung auf- oder abwärts –, spricht man von Kräften erster oder zweiter Ordnung der Motordrehzahl. Ergibt sich für die freien Massenkräfte zudem noch ein Hebelarm in Bezug auf die Motormitte, entstehen daraus freie Massenmomente. Freie Massenkräfte und/oder -momente machen sich bei steigender Drehzahl in Form von zunehmenden Vibrationen bemerkbar, die gerade in der ersten und zweiten Ordnung als unangenehm empfunden werden und nur teilweise durch die Motorlager entkoppelbar sind. Im Wesentlichen kommen in klassischen V8-Motoren daher zwei Kröpfungsvarianten vor: die „Kreuzwelle“, bei der die Hubzapfen der vier Zylinderpaare jeweils in einem Winkel von 90° zueinander stehen (Cross-Plane, für die Kurbelwellenzapfen im 90°-Winkel, siehe Abbildung), und die „flache Kurbelwelle“, bei der alle Hubzapfen auf einer gemeinsamen Ebene liegen (Flat-Plane, für die 180°-Kurbelwelle, siehe Abbildung).


       
      Der Cross-Plane V8-Motor punktet seit jeher bei einem besonders wichtigen Kriterium: Ausgeprägte Laufruhe und Vibrationsfreiheit. Denn obwohl sich der erste und letzte Kolben jeder Zylinderbank nicht in derselben Position befinden und somit Vibrationen erzeugen, können diese sehr einfach durch Gegengewichte reduziert werden. Dies ist jedoch nur bei einem V-Motor mit 90° Bankwinkel und nicht versetzten Hubzapfen möglich - also nur beim V8. Der Grund hierfür ist der, daß die Gegengewichte gegenüber des Hubzapfens angebracht werden müssen, und sich somit bei einem Reihenmotor zur Seite bewegen, während der Kolben sich auf oder ab bewegt. Aufgrund des V8-Bankwinkels von 90° gleicht dieses Gegengewicht aber genau jene Kräfte aus, die durch den zweiten Kolben auf dem Hubzapfen (aus der um 90° gedrehten, anderen Zylinderbank) hervorgerufen werden. Cross-Plane V8-Motoren laufen daher mit besonders überzeugender Ausgeglichenheit.

      Typisch für den Cross-Plane V8-Motor ist auch das charakteristische Mündungsgeräusch, das „Brabbeln“. Es hat seine Ursache im Gasaustausch im Motor, der nicht optimal ist. Ein verlustarmer Ladungswechsel ist aber eine Grundvoraussetzung für die optimale Ausnutzung des Hubraums in puncto Zylinderfüllung und Liefergrad und damit des Leistungspotenzials. Grundsätzlich kann der Ladungswechsel durch zwei Effekte behindert werden: Strömungswiderstände in der Ein- und Auslaßstrecke, oder ein unvollständiger Gasaustausch und damit eine Restgasmenge im Zylinder. Heißes Restabgas fördert zudem bei Ottomotoren die Klopf-Neigung. Anhaltendes Klopfen führt unausweichlich zu Kolbenschäden. Um dies unter allen Umständen zu vermeiden, muß eine Klopfregelung geeignet eingreifen – die Zündung kann damit aber nicht mehr zum thermodynamisch optimalen Zeitpunkt erfolgen, was zu entsprechenden Einbußen im thermischen Wirkungsgrad führt. Ein V8-Motor mit Cross-Plane Kurbelwelle weist dieses Restgasproblem in besonders ausgeprägter Form auf, d.h. trotz der im Allgemeinen gleichmäßigen Zündfolge beim Gesamtmotor mit 90° Bankwinkel verbleibt eine ungleichmäßige Zündfolge je Zylinderbank. Dabei zünden zwangsläufig immer zwei Zylinder einer Bank direkt nacheinander (90° Zündabstand). Konkret bedeutet das, daß der Auslaß-Druck-Impuls des späteren Zylinders bereits erfolgt, wenn die Auslaßventile des vorher gezündeten Zylinders noch offen stehen. Folglich wird Abgas in diesen Zylinder zurück gedrückt, wodurch die Qualität des Ladungswechsels leidet. In der Praxis konnte dieser Nachteil bisher nur mit höherem Aufwand kompensiert werden, z.B. durch entsprechend große Längen der einzelnen Abgaskrümmerrohre – hier liegen die Grenzen jedoch meist im Fahrzeug-Package – oder durch bankübergreifende Abgaskrümmer für V-Motoren, bei denen die Auslaßseite direkt im V-Winkel liegt. Eine jüngere Porsche-Entwicklung hat an dieser Stelle einen neuen Weg beschritten: Mit spezifischen Steuerzeiten für jeden einzelnen Zylinder wird das Restgasproblem mit minimalem Aufwand eliminiert, was sowohl in der Simulation als auch am Motorprüfstand nachgewiesen werden konnte.


       
      Die Kurbelwelle eines Flat-Plane V8-Motors sieht aus wie die eines Reihenvierzylinders. Die Ähnlichkeit zum Vierzylinder kommt dabei nicht von ungefähr: Der Flat-Plane-V8 verkörpert den initialen Gedanken, der zur Entwicklung von V8-Motoren führte, nämlich zwei Reihenvierzylinder in Winkelanordnung zu kombinieren. Daraus resultieren auch die grundsätzlichen Vor- und Nachteile dieser Konfiguration. Die freien Massenkräfte des Vierzylinders bleiben in der zweiten Ordnung erhalten und summieren sich in der V-Anordnung vektoriell. Der Ladungswechsel wird dagegen deutlich harmonischer. Die Zündung beim Flat-Plane-V8 springt von einer Zylinderbank zur nächsten, wodurch die Restgasproblematik des Cross-Plane-V8 entfällt. Aufgrund des gleichmäßig wechselseitigen Ausschiebens der Abgase ergibt sich aber auch ein völlig eigenständiger Motorensound, der nach eben zwei Reihenvierzylindern klingt – schrill und aggressiv. In der Summe dieser Eigenschaften qualifiziert sich der Flat-Plane-V8 eher für den Einsatz in Hochleistungssportwagen, wie etwa Ferrari oder dem Porsche 918 spyder.

      Während der Zündabstand den Kurbelwellendrehwinkel angibt, der zwischen der Zündung zweier Zylinder zurückgelegt wird, definiert die Zündfolge die eindeutige Sequenz der Zylinder nacheinander. Bank- und Kröpfungswinkel lassen dabei als geometrisch fixe Größen nur bestimmte Reihenfolgen zu. Die jeweilige Anordnung definiert, welcher Kolben wann seinen oberen Totpunkt (OT) durchläuft. Zündfolgen von Flat- und Cross-Plane-Motoren unterscheiden sich deshalb prinzipiell. Moderne Flat-Plane-V8-Motoren feuern fast durchgängig in identischer Sequenz; bei den Cross-Plane-V8-Motoren sind es hingegen im Wesentlichen fünf herstellerspezifische Zündfolgen. Dabei ist bereits ein Umstand berücksichtigt, der leicht Verwirrung stiften kann: Weltweit gibt es unterschiedliche Definitionen, welcher Zylinder als erster gezählt wird und wie die weiteren Brennräume beziffert werden. Dadurch ergeben sich scheinbar andere Zündfolgen. Um diese Effekte der unterschiedlichen Zylinderzählung bereinigt, reduziert sich die Varianz der Zündfolgen verschiedener Hersteller deutlich.

      Beginnt man die Zündfolgenzählung stets mit Zylinder 1 nach DIN 73021, ergeben sich beim Flat-Plane V8 theoretisch je Drehrichtung acht mögliche Zündfolgen. Beim Cross-Plane-Motor sind es 16, da hier die Winkellage der mittleren Hubzapfen austauschbar ist:


       
      Jedoch wird nicht jede theoretisch mögliche Zündfolge auch praktisch umgesetzt. Ziel ist stets der bestmögliche Kompromiß zwischen den Kriterien Ladungswechsel / Beanspruchung der Kurbelwellenhauptlager / Schwingungsanregung des Kurbeltriebs durch Verformung der Kurbelwelle unter Last / Drehungleichförmigkeit. In der Summe der Eigenschaften ist z.B. die Zündfolge 1-3-7-2-6-5-4-8 die beste Wahl für eine maximale Robustheit der Kurbelwellenlagerung.

      Fazit:
      Die Aufteilung des Gesamthubraums in viele Einzelzylinder ergibt eine gleichmäßige Drehmomentabgabe und damit Laufruhe. Beim V8-Motor im Viertaktverfahren sind es somit vier Krafthübe je Kurbelwellenumdrehung. Größere Zylinderzahlen als 8 bieten noch mehr Laufruhe und dadurch Komfort, haben aber durch eine größere Baulänge und ein höheres Aggregatgewicht Nachteile in der Fahrzeugarchitektur und der Achslastverteilung zur Folge. Bei Sportwagen zum Beispiel läßt sich dies durch eine Mittelmotoranordnung oder bei Frontmotoren durch konsequentes Einrücken eines Zehn- oder Zwölfzylindermotors zur Fahrzeugmitte hin nur bedingt kompensieren, denn für Fahrer und Beifahrer bedeutet das räumliche Einschränkungen – was wiederum bei Luxuslimousinen kein gangbarer Weg ist. Hier geht die Motorbaulänge deshalb vollständig in die Längsgeometrie des Fahrzeugs ein, führt etwa beim V12-Motor zu einem längeren Radstand oder Überhang und somit zu Nachteilen in der Agilität des Fahrzeugs. Sonderbauformen wie der W12 kompensieren diesen Nachteil des klassischen V12, allerdings mit deutlich höherem technischem Aufwand. Die schlagkräftigen Vorzüge eines klassischen V8-Motors sind ein geringer Bauraumbedarf bei einfacher Triebwerksarchitektur, hoher Leistungsdichte sowie hervorragender Laufruhe und Vibrationsarmut zwischen den Zylinderbänken.  Deshalb sollte der V8-Motor auch in Zukunft  seinen festen Platz bei der Motorisierung hochwertiger Fahrzeuge behalten – nicht nur als Ikone, sondern aufgrund der Summe seiner technischen Eigenschaften.
       
    • D3nis
      Wer hat noch Bilder vom Audi R8?
    • RC
      Hallo Leute,
       
      Wie ihr ja inzwischen mitbekommen haben dürftet, fahre ich meinen Lamborghini Huracan Performante, ausgeliefert als Neuwagen Anfang Mai 2019 und frisch produziert in Sant'Agata Bolognese Ende April 2019, seit fast zwei Monaten. Inzwischen hat das Fahrzeug bereits 6000 km hinter sich. Ja, wirklich!
       
      Ich habe das Fahrzeug bis 2500 km penibel eingefahren, laut Bordbuch.
       
      Deshalb hier, in Stichpunkten, meine Erfahrungen mit dem Fahrzeug:
       
      1. Probleme: Null. Nichts. Nada. Nix. In Italien waren bis zu 38°C, bin Stunden(!) herumgefahren, teilweise auch nur im Schritttempo (leider, um den Gardasee herum) und der Motor hat nicht mal kurz geächzt, alle Temperaturen waren im absolut grünen Bereich, nicht einmal wirklich leicht erhöht. Alle Achtung!
       
      2. Motor: Läuft und läuft, atmet offenbar immer freier, leistungsmäßig dürfte er an der oberen Grenze liegen, jedenfalls im Vergleich zu anderen Fahrzeugen. Bei km Stand 3000 mal zwei kurze 1/4 Meile Werte gemessen (Dragy), dabei sind einmal 10.79 und 10.80 Sekunden herausgekommen. Vollgetankt, mit Beifahrer, auf einer öffentlichen Straße und bei 30°C Außentemperatur. Nicht übel. Die mechanischen Geräusche des Motors, vor allem im Corsa Modus, sind einfach nur göttlich. Man kann es einfach nicht beschreiben aber es knistert und knackt und zischt und klackt, es ist einfach nur ein Genuss. Die Drehfreudigkeit ist ebenfalls ein Genuss, man muss vor allem im ersten und zweiten Gang immer aufpassen, dass man nicht in den Drehzahlbegrenzer rutscht. Das Drehmoment ist akzeptabel und besser als gedacht aber wirklich fühlbare Kraft bietet der Motor erst ab ca. 6000 U/min an. Mir gefällt dieses Setup ungemein und ich schalte in der Regel zwischen 8000 und 8300 U/min hoch. Mir ist allerdings nicht ganz klar, wann man wirklich hochschalten sollte um den idealen Schaltzeitpunkt zu erwischen, vielleicht hat ja jemand einen Tipp?! Vom Gefühl her sind es um die 8200-8300 U/min.
       
      3. Ölverbrauch: Bei etwa 4500 km habe ich einen halben Liter nachgefüllt. Finde das nicht übel. Von meinen früheren Porsche 911 Turbo Modellen bin ich auch 1-1.5 l je 1000 km gewöhnt. 
       
      4. Getriebe: Blitzschnell, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Fast schon telepathisch schnelle Schaltvorgänge. Ein Vergnügen manuell im Corsa Modus zu schalten, nicht so toll im Automatikmodus im Strada Modus.
       
      5. Fahrmodi: Corsa ist der einzige Fahrmodus, den ich nutze. Bei längeren Fahrten im tempolimitierten Ausland, wie z.B. erst neulich in Österreich und Italien, auch im Strada Automatikmodus, was dem Verbrauch sehr dienlich war. Der Sport Modus ist mir zu hecklastig, Corsa ist für meine Fahrweise genau richtig. Viele Performante Fahrer sind der Ansicht, dass Corsa Modus zu sportlich bzw. zu gefährlich ist (ESP) aber meine Erfahrung zeigt, dass der Corsa Modus eigentlich sehr einfach und beherrschbar zu fahren ist. Neutraler als im Sport Modus und das ESP arbeitet noch ausreichend mit, ohne den Fahrspaß zu dämpfen oder den Fahrer in gefährliche Situationen zu bringen.
       
      6. Auspuffklang: Gibt es hier wirklich noch etwas zu sagen? Nur kurz: Infernalisch. In jeder Hinsicht. Ich wage zu behaupten, dass der Performante klanglich in den Top 3 der modernen Serienfahrzeuge liegt. Schon knapp über Leerlaufdrehzahl macht der Auspuff bereits Laune, selbst bei 2000 bis 3000 U/min röhrt das Teil wie die Hölle. Einfach nur fantastisch! In Häuserschluchten oder Tunneln wird der Sound, rein gefühlt, 2fach verstärkt, man kommt aus dem Verzücken einfach nicht mehr raus. Praktisch: Umgeschaltet in den Strada Modus, spart man sich unnötigen Ärger mit Nachbarn und Nachbarschaften in den Nachstunden. Es ist unglaublich, wie leise der Performante sein kann, wenn man denn will.
       
      7. Qualität (Innenraum, Geräusche, Verarbeitung, etc.): Keine Probleme. Selbst nach 6000 km klappert nichts im Innenraum obwohl ich immer im Corsa Modus fahre und das Fahrwerk entsprechend hart ist.
       
      8. Fahrwerk: Da ich vornehmlich im Corsa Modus fahre, befindet sich das Fahrwerk immer im sportlichsten Modus. Ja, es ist schon sehr hart aber ich liebe es. Genau so. Es dürfte weder härter noch weicher sein, meiner Ansicht nach ist die Härte perfekt, da auch auf schlechten Straßen das Auto in der Regel nicht springt bzw. aus der Spur gerät. Der Performante fährt sich wie auf den sprichwörtlichen Schienen, es ist einfach nur ein Vergnügen dieses Fahrzeug zu fahren, vor allem auf Landstraßen oder auf engen Passstraßen. Auf der Autobahn kann es schon mal mitunter vorkommen, dass das Fahrzeug bei einer größeren Bodenwelle "springt" aber die Lenkung fängt das ab, man spürt es kaum und es kommt auch nicht zum Versetzen oder irgendwelchen anderen unangenehmen Fahrreaktionen. Bei Tacho 290 fuhr ich mal über eine Bodenwelle und das Fahrzeug sprang richtig aber in der Lenkung spürte ich faktisch nichts, das Fahrzeug setzte wieder problemlos auf und folgte weiter brav der Straße. Kein Stress, wirklich gutmütiges Fahrverhalten. Nur mit dem Reifendruck muss man aufpassen, ist er zu niedrig kann man nicht zu schnell fahren (die Angaben im Bordbuch zum Vmax Luftdruck sind leider etwas schwammig) und ist er zu hoch, dann ist das Kurvenverhalten nicht so der Hit und die Reifentemperatur steigt deutlich über 70°C an, vor allem bei hohen Außentemperaturen. 
       
      9. Lenkung: Im Corsa Modus sehr direkt, angenehm schwergängig und mit einer messerscharfen Präzision. Da ich vornehmlich im Corsa Modus fahre, stört mich die dynamische Lenkung überhaupt nicht. Stöße von schlechten Straßen werden kaum in die Lenkung übertragen, was erstaunlich ist. Sehr gute Abstimmung.
       
      10. Reifen: Die serienmäßigen Pirelli PZero Corsa sind wirklich nicht übel, sie bieten vor allem bereits ab 30°C Reifentemperatur einen guten Grip. Ab 50°C legt der Grip nochmals deutlich zu, allerdings muss man auf öffentlichen Straßen immer bedenken, dass die Reifen nicht viel wert sind, wenn die Asphaltqualität nicht passt. Bei hohen Asphalttemperaturen kann es schon mal sein, dass der Asphalt etwas schmierig wird und die Reifen trotz hoher Temperaturen leichter Grip verlieren. Hier ist Vorsicht angebracht! Auch bei Nässe sind die Corsa nicht immer vertrauenswürdig. Wenn die Straße nass ist aber sich noch kein richtiger Wasserfilm gebildet hat, dann leisten die Corsa Reifen eigentlich eine ordentliche Arbeit bei Nässe. Wehe aber, wenn das Wasser steht. Dann fühlen sich die Corsa Reifen bereits bei 110-120 km/h schon unsicher an. In dieser Hinsicht sollte man auch mit dem Strada Automatikmodus und dem Kickdown aufpassen: Ich habe bei Nässe und etwa 100 km/h mal Vollgas (Kickdown) gegeben, auf gerader(!) Strecke und das Heck wollte partout ausbrechen, konnte es gerade noch einfangen. Wohlgemerkt: Im Strada Automatikmodus auf gerader(!) Strecke. Das ist mir bisher noch mit keinem Allradler passiert. Die optionalen Trofeo R Reifen wären, meiner Ansicht nach, für den öffentlichen Straßenbetrieb viel zu gefährlich und auch unsinnig.
       
      11. Navigations- und Unterhaltungssystem: Mittelprächtig. Das Navi funktioniert gut, besser als erwartet (auch im Vergleich zu dem modernen System im E63 S). Allerdings kann man keine eigenen POIs setzen (beim Audi R8 ist das möglich), leider. Die Bedienung ist mittelprächtig und wenn man im Corsa Modus einen Anruf bekommt oder auch nur mal kurz die Modi im System umschalten will, dann geht das leider nicht. Man muss hierzu immer auf den Sport oder Strada Modus umschalten, was ein wenig unverständlich ist. Das serienmäßige Soundsystem klingt gut und somit besser als gedacht aber selbst im Strada Modus ist das Geräuschniveau so hoch (Reifen, Wind), dass ein angenehmer Musikgenuss fast unmöglich ist. Wenn man die Anlage laut genug dreht, ist der Klang jedoch akzeptabel. Ich denke aber mal, dass man sich Sensonum ruhig sparen kann, da ich nicht sehe, wie der Sound aufgrund der Geräuschkulisse wirklich deutlich verbessert werden kann. Oder um es kurz zu machen: Das Navi macht Sinn, alles andere (bis vielleicht auf den Verkehrsfunk) eher nicht. Hätte ich nochmals die Wahl hätte ich allerdings sowohl auf Navi wie auch auf alles andere verzichtet. Man kann ein mobiles Navi installieren, das oft auch moderner ist und selbst Blitzerdaten bietet.
       
      12. "Neuralgische Punkte" am Fahrzeug: Die niedrige Fahrzeughöhe ist definitiv ein Problem. Wer sein Fahrzeug liebt, der sollte es auf keinen Fall tieferlegen. Der Lift ist ein Muss, ein Huracan Performante ohne Lift ist meiner Ansicht nach im öffentlichen Straßenverkehr nicht zu fahren. In Italien musste ich mehrmals während der Fahrt(!) den Lift aktivieren, da auf vielen Straßen künstliche "Bodenwellen" installiert worden waren. Ohne Lift hätte ich ein sehr großes Problem gehabt. Der Lift ist ein absolutes Muss!!! Auch bei Tankstellenausfahrten ist die Ausfahrt oft abgesenkt, so dass ich ohne Lift aufsetzen würde. Mir ist das ein einziges Mal passiert, es war kaum absehbar und dabei habe ich mir wohl die Gummilippe vorne etwas zusammengestaucht. Keine Ahnung was das Ding kostet und keine Ahnung, ob man das überhaupt wechseln muss aber es ist ärgerlich. Ein weiteres Problem sind die Felgen und der niedrige Querschnitt der Reifen. Man muss bei Bordsteinen aber auch bei kleinen Straßenschäden oder auch etwas abgesetzten Kanaldeckeln höllisch aufpassen. Eine Beschädigung kann teuer werden. Ansonsten ist der Performante wirklich alltagstauglich, die Übersicht ist gut und im Strada Automatikmodus kann man entspannt mit dem übrigen Verkehr mitschwimmen, wenn man denn mag.
       
      13. Öffentliche Wahrnehmung: Wesentlich positiver als ich dachte. Überall sehe ich nur Daumen hoch oder lächelnde Gesichter. Bisher habe ich in Deutschland(!) keine negative Erfahrungen gemacht, selbst nicht mit der lieben Polizei, die mich bereits zwei Mal angehalten hat (angeblich Lautstärke, beide Male). Dagegen war meine Erfahrung in Italien eher durchwachsen, entweder sind alle Italiener Ferrari Fans oder sie sind zu stolz. Einige Italiener taten ihre Begeisterung durch "Bella Macchina" und "Lamborghini" kund, andere fühlten sich offenbar eher provoziert und reagierten mit teilweise abenteuerlichen Fahrmanövern um mich zu überholen. Was ich in dieser Hinsicht erlebt habe, würde man in Deutschland wohl als kriminell bezeichnen aber egal, so ist das nun mal. Die größte Begeisterung kam von Touristen in Italien, vornehmlich Deutsche oder Skandinavier. Kleiner Tipp: Als Single kann man schnell sehr viele weibliche Freundschaften mit so einem Auto schliessen, meine Frau war da nicht so begeistert, meine Tochter schrie sogar einmal aus dem Fenster "er ist verheiratet", nachdem eine junge Blondine, die mit ihren Freundinnen über einen Zebrastreifen lief, die Bluse hoch nahm. 😂 Man hat auf jeden Fall viel (positiven) Spaß in diesem Auto, solange man kein Arsch ist und andere Leute provoziert. Wer natürlich an der Ampel mit dem Gas spielt oder mit 100 Sachen durch kleine Ortschaften rast, der darf keine Begeisterung erwarten. Ich habe auch absichtlich immer sehr viel Rücksicht auf Radfahrer und Fussgänger genommen, was offenbar gut angekommen ist. Irgendeiner muss ja Markenbotschafter spielen. 😉
       
      14. Kritikpunkte: Mir fallen eigentlich nur die Blinker sowie die Fensterheber ein. Keine Ahnung, wie man das Problem mit den Blinkern (am Lenkrad) lösen könnte, vor allem bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr nerven die Dinger ungemein. Bei den Fensterhebern wäre das Problem leicht lösbar aber offenbar ist es Tradition, dass die Fenster beim Runterdrücken(!) hochfahren. Auch wäre ein digitaler Ölstandanzeiger wünschenswert, wie beim R8. Man muss beim Performante ja fast schon raten, wann aufgefüllt werden muss. 
      Die schwarz glänzenden Aussenspiegel lenken ein wenig beim Fahren ab, weil sich die Fahrtbewegung in ihren glänzenden schwarzen Rahmen spiegelt, so dass man aus den Augenwinkeln heraus manchmal den Eindruck hat, es würde sich etwas im Spiegel bewegen. Nicht wirklich ein Problem und ich habe mich daran gewöhnt aber vielleicht doch interessant.
       
      Fazit: Der Huracan Performante ist ein Traum. Ohne Wenn und Aber. Wer Sportwagen liebt, der wird dieses Auto vergöttern. Man kann es kaum besser machen. Selbst im Leistungsbereich würde ich mir nicht mehr wünschen, weil so eine Mehrleistung vermutlich nicht wirklich im Alltagsbetrieb besser fahrbar wäre. Der V10 Saugmotor ist einfach nur fantastisch, die Gasannahme perfekt und die Drehfreude jenseits von Gut und Böse. Vom Klang will ich erst gar nicht anfangen, hier fehlen einem die passenden Worte. Erneut muss ich das Wort infernalisch benutzen, mehr braucht man nicht sagen. Das ESP im Corsa Modus ist perfekt abgestimmt, bisher habe ich keinen Moment erlebt, in dem mich das ESP zurückhalten wollte. Wunderbare Abstimmung!
       
      Falls ihr irgendwelche Fragen zum Performante habt, meldet euch. Inzwischen, so glaube ich, kenne ich dieses Fahrzeug ganz gut. 





    • Thrawn
      https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=264838332
       
      Der Km-Stand würde mich noch nicht abschrecken - im Gegenteil - bei diesen Fahrzeugen beruhigt mich die Tatsache, dass sie oft gefahren wurden, was mich aber stutzig macht, ist der Hinweis im Titel, das dieser hier Sportshift II haben soll???
       
      Das überarbeitete Getriebe mit fortan 7 Gängen, gab es erst ab 2011 und auch eine kurze Google-Recherche ergab nichts Gegenseitiges. Wäre es vorstellbar, das einer der früheren Besitzer das Getriebe austauschen lies?
       
      Kennt jemand zufällig diesen Händler? Macht der solche Fehler, oder versucht er vielleicht nur Unwissende zum Kauf zu verführen, wohl wissend was für einen schlechten Ruf (zu Recht!) Sportshift I hat!?
    • Kai360
      Letztens fiel mir wieder ein Foto in die Hände, welches mir meine Mutter einmal geschickt hatte, Erinnerungen wurden wach und diese ganz persönliche Geschichte entsteht nun auf dem Laptop in der Sonne auf der Terrasse so ein wenig auch als meine Art der Vorstellung hier.
      Apropos Laptop welch Unterschied zu damals… der Zeit, den Autos und Geschichten über die ich ganz persönlich schreiben möchte.
      Ich hatte nicht, nein ich wusste nicht einmal was das sein sollte: Handy, Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround - Sound, eigener Fernseher, Computer, Internet, Internet – Chat – Rooms, ABS, ESP, Airbag. (welch Wunder war ja noch nicht erfunden).
      Ich hatte Freunde. Ich ging einfach raus und traf sie auf der Straße. Oder ich marschierte einfach zu deren Heim und klingelte. Manchmal klingelte ich gar nicht und ging einfach hinein. Ohne Termin per Handy und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns ... Wie war das nur möglich?
      Als Kind saß ich mit meinem Bruder in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags mit sage und schreibe 34 PS. Auf dem Fahrrad trugen wir beide nie einen Helm. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Ich verließ mittags das Haus zum Spielen, blieb den ganzen Tag weg. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy (achso, war ja noch gar nicht erfunden) dabei, damit wir immer erreichbar seien (wollten wir auch gar nicht, und will ich heute immer noch nicht!!)
      Und in den Garagen unserer Väter tunten wir, wenn diese zur Arbeit waren, unerlaubterweise unsere Mofas und Mopeds.
      Und wenn wir mal wieder Mist gebaut hatte, war klar, dass die Eltern uns nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
      Achso, wir sind hier ja bei Carpassion, und die Autos und die zugehörige Geschichten….
      Ja, es geht los....
      Es war Sommer und ich hatte kein Bett im Kornfeld, dafür sollte ich im Winter ENDLICH 18 Lenze zählen. Mein alter Herr kam zu mir und eröffnete mir, dass seiner Meinung nach der Führerschein zur Ausbildung seiner Kinder gehören würde, leider kam dann die Einschränkung, aber nur Klasse III (damals PKW).
      Oha, wie bring ich ihm das nur mit dem Motorrad bei? Lange Verhandlungen folgten, er würde den 3er zahlen und die Steuer und Versicherung für ein Jahr für ein Auto, wenn ich kein Motorrad kaufen würde. Ok, damit konnte ich leben, vor allem, da ich ja gar kein Motorrad kaufen wollte, (wegen der Mädels, ins Auto gehen mehr rein), und das ich den Motorradführerschein (damals 1er) dann halt selber zahlen würde hab ich wohl vergessen zu erwähnen, der 1er fand ja in der Abmachung auch keine Erwähnung…..
      Endlich hin (mit dem Fahrrad) zur Fahrschule.
      Frage des Fahrlehrers, ein älterer lockerer Typ (die gab es auch damals):
      Jung, kannste schon fahren? Klar, die Antwort von mir, wenn auch nicht so ganz wahrheitsgemäß, aber immerhin hatte ich schon mehrfach Vaters Audi 55 in und aus der Garage gefahren.
      4 (vier!!!) Fahrstunden weiter hat er dann gesagt, nicht dass es nicht so wäre, dass er mir nichts mehr beibringen könnte, aber er wäre mich ganz gerne wieder los und hätte mich zur nächsten Prüfung angemeldet. Und außerdem würde man richtig Fahren nur in der freien Wildbahn lernen.
      Vorsichtiger Einspruch von mir: Und Motorrad?
      Dein Vater hat dich nur für Klasse 3 angemeldet!
      Ja, aber es ist doch billiger beides zusammen?
      Breites Grinsen: Zwei Rechnungen?
      Mmmmmm, ja?
      Kannste Motorradfahren?
      Klar!!!!!!! (was auch sonst), nicht so ganz wahrheitsgemäß, aber auf meinem Mofa (natürlich frisiert bis zum Anschlag), den Mokicks der Freunde mit satten 50 ccm, hatte ich immerhin schon gesessen, natürlich ohne Führerschein.
      Ok, Jung, hab noch ne Stunde Zeit, dann nimm man gleich die da!
      Und zeigt anstatt auf die olle 125er Fahrschulmaschine auf seine private Yamaha 750er, 3 Zylinder.
      Zurück ging nicht mehr, war sowieso noch nie wirklich meine Stärke…
      Er vorweg, erst etwas durch die Stadt, mindestens 3-mal die Maschine an der Ampel abgewürgt, er biegt ab auf die Schnellstraße, oh Shit! und geht voll aufs Gas.
      Hmmmm, muss ich ja irgendwie dranbleiben, schließlich stehen die Kosten für den Führerschein in direktem Verhältnis zu der Anzahl der Fahrstunden, also guten Eindruck abliefern…. Das erste Mal im Leben im 2ten Gang voll aufgemacht, wow ging das ab, von wegen er weg, haha, ich sofort wieder an der Stoßstange…glücklicherweise nicht in selbiger…
      Nachher: Bist ja gut drangeblieben Jung, du zahlst Motorrad aus eigener Tasche? Ich meld dich mal für beides an. Spach`s und tat`s.
      Kurz später, auf dem Schleswiger Stadtfeld (ein schöner großer Platz), dort wo alle Fahrprüfungen in unser kleinen Stadt im hohen Norden stattfanden. Die Autoprüfung war für mich schon geschafft, und Spaß hat`s auch gemacht.
      Jung, ich hab dir ein paar Pylonen hingestellt, fahr dich mal warm solange wir noch die anderen mit dem Auto prüfen!
      Da ließ ich mich nicht zweimal bitten, vor allem, genau, er hatte die 750er mitgebracht. Also Bremsübungen, Slalomfahren, Beschleunigungsorgien.
      Ab und an kamen die dann mit dem Auto vorbei zum Prüflingswechsel und irgendwann kam der Prüfer bei mir vorbei und meine nur ganz kurz.
      Ich hab schon genug gesehen, dass war deine Prüfungsfahrt, und außerdem muss ich nun weg!
      Wie sollte ich das verstehen?
      Das war also meine Prüfungsfahrt? War das gut oder schlecht?
      Ja, sie war es!
      Ja, so war das früher, 4 Fahrstunden PKW, eine Motorrad, den begehrten Schein, für mich die Freiheit überhaupt, erhalten. Summa Summarum keine 500 DM (heute 250 EUR)
      Leider hat er dann ganz zum Schluss bemerkt, dass ich erst 17 war und den Schein behalten.
      Den kannst Du dir dann an deinem Geburtstag auf dem Amt abholen, und mit einem breiten Grinsen: Da darfst du dann auch schon mit dem Auto hinfahren!!
      Damit war das nächste Ziel definiert. Ein Auto musste noch vor dem Geburtstag her. Ich wusste genau was nicht: Keine Ente (nur für Ökotanten, die mag ich immer noch nicht); Käfer (oberpeinlich), Opel, Ford….
      Irgendwas aus Italien (damals wusste ich noch nicht, dass sich die an sich nur in warmen Gefilden wohlfühlen).
      Da mein Budget etwas beschränkt war kamen die tollen Italiener nicht in Betracht.
      Es wurde dann ein Unfallwagen, an den Baum gefahren (oder wohl eher die Parklücke nicht getroffen) von einer jungen Frau, die wohl mit den zerrenden Kräften der unheimlichen 44 PS an der Vorderachse nicht zurechtkam.
      MEIN ERSTER:
      Ein Autobianchi A112 für 400 DM
      stand im Garten zur Reparatur und Lackierung (fand auch im Garten statt)
       
      Er war völlig frei von solch schnöden Dingen wie Servolenkung, elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung, ABS. An sich war er frei von allem…. Überflüssigem.
      Er hatte 4 Räder, ein Lenkrad, Motor und Getriebe; und das war es im Wesentlichen auch. Und wenn man auf einen kleinen Gummiball im Fußraum trat kam Wasser auf die Windschutzscheibe getröpfelt, oder in den Fußraum, wo es allerdings nicht so erwünscht war, sich aber flugs mit dem eingedrungenen Regenwasser vermischte…
      Aber es war ein Auto, noch dazu MEINS von meinem Geld, und es war kein Käfer oder eine Ente…..oberpeinlich, Gründe s. oben….und dann noch aus Italien und mit munteren 44 PS verteilt auf 650 kg ausgestattet.
      Die nächsten Wochen wurde der Unfallschaden repariert, und diverse wichtige Verschönerungen vorgenommen, wie ein Heckscheibenwischer aus einem Renault (wieso weiß ich bis heute nicht), eine Zierline aufgeklebt (die ich vorher aus Kostengründen längs geteilt hatte, wohlgemerkt die war 4 mm breit!!) die Kette für den Nockenwellenantrieb erneuert, die Chromzierringe um die Scheinwerfer durch obercoooole Mafiosi schwarze ersetzt. Weitere Verschönerungen erwähne ich hier lieber nicht, das wäre dann doch zu peinlich, ich war schließlich immer noch 17 Jahre….
      Der große Tag des Führerscheins rückte näher. Das Auto stand fix und fertig da, repariert, geputzt, angemeldet.
      Der 29. Dezember (wie können Eltern nur so einen Tag wählen auch wenn der Grundstein 9 Monate vorher gelegt worden ist. Hab ich ihnen nie verziehen, man kann ja schließlich rechnen) war da, ich weiß es immer noch genau, ein grauer, trüber, eben typisch Norddeutscher Wintertag begann mit einem traumatischen Erlebnis.
       
      Er sprang nicht an, nicht mit bitten, nicht mit betteln.
      Kurz vor 12 stieg ich aufs Fahrrad, raste zum Amt und holte den Schein ab, ganz anders als ich es mir über Wochen in meinen kühnen Träumen immer vorgestellt hatte….
      Als ich zurückkam war die Sonne etwas hervorgekommen, ich unternahm einen letzten Versuch, er sprang an und ich vermeinte ein schwarz-gelacktes Mafiosigrinsen im Kühlergrill entdecken zu können.
      Über die Zeit entdeckte ich dann die Geheimnisse automobiler Unwilligkeit. Immer wenn es neblig, feucht, nass war -- und das war es verdammt oft (an sich immer) in Norddeutschland -- mochte er nicht. Verteilerkappe (das ist das meist rötliche Ding welches man bei modernen Autos gar nicht mehr findet) runter, Caramba rein, starten, alles ok.
      Später dann hab ich die Sprühdose in den Innenraum verlegt, einen dünnen Schlauch durch eines der unzähligen sowieso vorhandenen Löcher in den Motorraum verlegt, ein Loch in die Verteilerkappe gebohrt, Schlauch angeschlossen.
      Blick in den Himmel, feucht? ein Druck auf die Sprühdose, Motor starten….haha, dich krieg ich.
      Er wurde dann sehr schnell süchtig, ohne Dope ging so gut wie gar nichts mehr.
      Eines Tages fuhr er nicht mehr los, gar nicht mehr, Motor läuft, wohl irgendwas mit der Kupplung?
      Die muss doch irgendwo zwischen Motor und Getriebe sein….
      In Ermangelung einer Bedienungsanleitung (Auto war auch aufgrund nicht vorhandener Bedienmöglichkeiten ohne zu fahren. Versuch das einmal einer heute??) und Reparaturanleitung (zu teuer) Kiste Bölkstoff (Norddeutsch für Bier) gekauft und Freund eingeladen.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Versucht zusammen mit Freund Motor und Getriebe im Motorraum zu trennen, es fehlen ein paar Millimeter.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Mit großer Schraubzwinge Motor ganz zur Seite gezogen, ja, das bringst….Getriebe fällt runter, Kupplung in vielen (zu vielen) Teilen daneben.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Auto drüber gehoben. Ja, wir waren stark damals.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Mit Fahrrad (hatte damals immerhin schon 3 Gänge) zum Großhändler geflitzt. Aus Kostengründen nur Kupplungsscheibe selbst neu gekauft.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Alles wieder eingebaut.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Kühler montiert, Kühlwasser eingefüllt.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Eine Schelle muss noch nachgezogen werden, zum Schraubenzieher gegriffen, was liegt da in der Werkzeugkiste, das Ausrücklager. Kann nicht sein, haben wir ja gar nicht neu gekauft….
      Keine Flasch Bölkstoff getrunken.
      Mucker (Synonym für schönen ca. 1000g Hammer), in die Hand genommen, allerdings verweilt er nicht lange in dieser, sondern trat geschleudert von den Befehlen eines kochenden Großhirns eine schöne parabelförmige Flugbahn an.
      Aber wie sagte schon mein damaliger Physiklehrer. Die Physik und insbesondere die Erdanziehung und die Fliehkräfte sind gerecht und fair, sie gelten immer, überall und für jeden, außer vielleicht für Walter Röhrl.
      In diesem Falle schlug Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel erbarmungslos zu, und nachdem urplötzlich eine Garagenwand in der Flugbahn des Muckers (immer noch Hammer) auftauchte, entschloss sich dieser abrupt die Richtung zu wechseln und seine Energie vollständig in den Kotflügel meines geliebten Autos (Namen habe meine Autos nie, das ist nur etwas für, genau, Ökotanten und ihre Enten) einzuhauchen.
      Wer kennt noch das HB Männchen aus der gleichnamigen Zigarettenwerbung?
      Das war nichts gegen mich.
      Viel Flasch Bölkstoff getrunken.
      Arbeit für den Tag beendet.
      Nächsten Tag das Ganze noch einmal, ging ziemlich schnell, waren ja geübt, diesmal mit Ausrücklager, nur das Kotflügelausbeulen hat den Schnitt total versaut.
      Flasch Bölkstoff erst nach der Arbeit getrunken.
      Danach mit dem A112 in den Sommerurlaub gefahren, nach Spanien ins Baskenland, war toll da, keine anderen Touristen, lag vielleicht doch an der seinerzeit sehr aktiven ETA.
      Megamäßig viel Spaß gehabt, die Mädels mochten mein Auto, fanden ihn süß (das fand ich gar nicht süß, ich fand ihn geil ,sportlich, Megatoll, aber auf gar keinen Fall süß), und uns auch (Freund rothaarig, ich blond…..). Damit konnten wir leben, gut leben...
      Hab allerdings feststellen müssen, dass der Innenraum für jedwede sportliche Betätigungen doch etwas beengt war…Das absolute Muss für den Nächsten war damit gelegt.
      Die Rückfahrt führte über diverse Pyrenäenpässe immer an der Grenze zu Frankreich entlang, hoch, runter, hoch, runter, ein Reifen kaputt. Reserverad aufgezogen.
      Ja auch so etwas hatten damals alle Autos.
      Warum sollte ein zweiter kaputtgehen? Sehr unwahrscheinlich!
      Fast oben auf einem Pass –genau- ein Zweiter entlüftet sich trotz Verstoßes gegen die Wahrscheinlichkeitsrechnung ohne jeden Kommentar.
      Es ist Abend, wir übernachten in einer Schafshütte.
      Viel Flasch Vino Rosso getrunken.
      Nächsten Morgen mit dem Reifen unterm Arm an die Straße, runtergetrampt, Werkstatt gefunden, geschlossen.
      Meister in Dorfkneipe gefunden. Mit viel Vino Rosso überzeugt, in Reifen Schlauch eingezogen. Weinvorrat ergänzt, herzlich mit viel … verabschiedet…
      Hochgetrampt.
      Auto wiedergefunden, Freund auch, hatte zwischenzeitlich aus Langeweile unseren Weinvorrat vernichtet, kein Problem hatte ich ja ergänzt.
      Flasch Vino Rosso getrunken.
      Noch eine Nacht in Schafshütte zugebracht.
      Am nächsten Tag mit 2 Simca`s Rennen geliefert, gewonnen.
      Reifen danach gar nicht mehr gut, guckt schon so weißliche Leinwand durch. In Andorra 2 neue Reifen gekauft. Für 4 reichte es nicht mehr, wegen unplanmäßigem Vino Rosso Verbrauch.
      Nach 6 Wochen wieder Zuhause aufgetaucht, kein Handy, kein Anruf, wir waren halt einfach wieder da, immerhin mit 2 neuen Reifen, ist doch auch was.
      Das Getriebe schaltete nicht mehr richtig, lang wohl an dem Rennen mit den Simca`s. Hä, gewonnen….
      Getriebe raus, ging nun schon echt schnell.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Wie demontiert man ein Getriebe, kein Problem, einfach alle Schrauben lösen und mit Gewalt auseinanderziehen….
      Einige Federn sprangen in der Gegend herum, was soll`s.
      Flasch Bölkstoff getrunken.
      Aha, die Synchronisationsringe und auch ein paar Lager sind nicht mehr so richtig gut.
      Kein Flasch Bölkstoff mehr getrunken, schließlich dazugelernt….
      Teile ausgewechselt, Getriebe mit Hilfe von selbstgebauten Spezialwerkzeugen (Radbolzen und große Nuss als Gegenlager) montiert, Federn nach bestem Gewissen einsortiert.
      Schalthebel steht komisch, aha, das waren die Federn, Federn wohl vertauscht.
      Deckel auf Getriebe abgenommen, große Feder mit noch größerer Zange abgekniffen. Passt schon halbwegs, noch eine Windung abgekniffen, passt, zugeschraubt, schaltet einwandfrei.
      Jetzt viel Flasch Bölkstoff getrunken.
      A112 fährt und fährt, die Freunde kaufen sich so langsam den nächsten, die Leistungsexplosion ist nicht aufzuhalten, die sind ja schon bei 55 PS. Da komme ich auch trotz Zylinderkopfmodifikationen nicht mehr ran.
      Freund R. muss nach dem letzten Wochenende auch einen neuen kaufen. Irgendwie lag sein Mazda 323 plötzlich auf dem Dach, vielleicht lag es auch daran, dass wir von hinten an der Handbremse spielten, auf jeden Fall ließ er sich wohl ablenken. Der Elchtest war zwar noch nicht erfunden, aber auf dem Dach landete er trotzdem.
      Stille, nur das Radio spielte „Born to be wild“ weiter. Naja, schnell wieder auf die Räder geschmissen und gleich bei unserem Stammschrottplatz vor die Tür gestellt.
      Wie gesagt alle kriegten einen neuen BMW 1302, Fiat 128 oder ähnliches.
      Also auch bei mir muss ein Neuer her, A112 verkauft für 1600 DM, aha so funktioniert das mit Buy low – Sell high.
      Audi 80 mit 55 PS Motor (allerdings ziemlich am Ende) gekauft für 1400 DM. Auto mit schwarzen Rallyestreifen versehen. In Ermangelung von jungfräulichen, südpazifischen Jungfrauen selber gemacht (siehe anderen Fred in Ferrari 🙂 )
      (waren ja nur 200 DM übrig)
      Wurde dadurch aber nicht wirklich schneller, hilft wohl nur bei Ferrari….
      Motor brauchte 5 Liter Öl auf 1000 km, Altöl von den Freunden gefahren, irgendwann wohl zu wenig nachgefüllt, Motor gehimmelt (der erste, aber nicht letzte in meiner Autofahrerkarriere)
      Endlich……….
      Hatte ich doch schon lange eine 75 PS Maschine im Auge. Rumpfmotor für 200 DM dem Audi Händler mit Hinweis, dass mein Vater seinen Audi 100 ersetzten wolle, abgeluchst. Vater sprach mich kurz darauf an, hatte einen Anruf vom Händler erhalten, wusste damit gar nichts anzufangen. Upps.
      Junge ging die Maschine ab an dem kurz untersetzen Getriebe vom 55 PSler.
      Und dann noch die 175/70 er Breitreifen, heute Trennscheiben genannt.
      Was mich dann auch kurz danach……..
      Wie war das mit der Physik und den Fliehkräften. Ja, die sind fair zu allen.
      Der Meinung war ich allerdings seinerzeit gar nicht als diese Kurve plötzlich vor mir auf die Straße sprang und auch noch viel enger war wie jemals zuvor und mein Autochen (hatte auch keinen Namen) ohne ESP, ABS und sonstiges unaussprechliches Zeugs meinte ein Eigenleben mit dem Hinterteil vollführen zu müssen.
      Links Seitensteifen, überreagiert (weiß ich heute), rechts Seitenstreifen (soweit war noch alles ok), überreagiert, links Graben (da war es nicht mehr so ok)
      Ein paar Beulen mehr, ein paar Leitpfähle weniger, ein Hinterrad stand aus dem Kotflügel heraus, - das sah geil aus - auf der gegenüberliegenden Seite war der Reifen dafür nicht mehr zu sehen, - das sah völlig ungeil aus -, eine Diagonalstrebe die verbogen am Boden schliff (welch ein unterdimensioniertes Teil, einfach mit der Hand zurückgebogen).
      Naja, ich war ja sowieso auf dem Weg zu unserem Stammschrottplatz, da hab ich dann statt Tuning- schnöde Ersatzteile eingekauft.
      Und wenn es Euch gefallen hat dann könnte es unregelmäßig noch mehr geben, immerhin sind wir erst durch die allerersten 2 Autos von immerhin über 40 von besagtem A112 über Alfa Spider, Jaguar 12 Zylinder bis zum Mercedes Unimog mit dem es durch Afrika ging, in meiner Autofahrerkarriere gekommen. Oder auch der 38-Tonner, der sich plötzlich so gut abschmieren ließ. Wobei, den meisten Spaß hatte ich wohl wirklich mit meinen Ersten, da gab es noch Verteiler, Zündkontakte (weiß die Jugend noch was das ist?), Vergaser, Motoren und Getriebe, die man verstanden, mit ein wenig Geschick selbst repariert hat, und sogar auch noch tunen konnte, oder zumindest der festen Überzeugung war ihn getunt zu haben.
      Benzingrüße an Alle
      Kai360

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