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FunkyStar   
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Jetzt bin ich doch ziemlich enttäuscht.

In einer im Ruhrgebiet geschalteten Anzeige in der WAZ gab es auf eine Stellenanzeige als Grafiker/Webdesigner etc. nur eine einzige Bewerbung.

Ist das so der Standart den man erwarten kann ?

Wird vermutlich garnicht so einfach werden eine Arbeitskraft zu finden :-(

Wie sind eure Erfahrungen und lohnen sich anzeigen z.B. bei Monster.de etc. ?

Grüsse

Marco

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PANASSIS   
PANASSIS
Geschrieben

Schwer so zu beantworten, wie sah die Anzeige denn aus? Was für Aussagen wurden darin gemacht? Wenn wir so eine Anzeige schalten, dann gehen die Bewerbungen jedesmal in den dreistelligen Bereich. Unabhängig von den ganzen Initiativbewerbungen, die wöchentlich reintrudeln.

chip CO   
chip
Geschrieben
Wenn wir so eine Anzeige schalten, dann gehen die Bewerbungen jedesmal in den dreistelligen Bereich. Unabhängig von den ganzen Initiativbewerbungen, die wöchentlich reintrudeln.

Sehr ich auch so, zumal in den letzten Jahren Mediengestalter bis zum geht nicht mehr ausgebildet wurden. Da müßte doch der ein oder andere auf Jobsuche sein. Unabhängig davon sehe ich für diese Branche natürlich das Web als bevorzugte Möglichkeit zu annoncieren.

FunkyStar   
FunkyStar
Geschrieben

vielleicht ist die WM ja immo wichtiger als arbeit :-)

Grafiker/Programmierer gesucht. Medienagentur in Datteln sucht belastbaren, engagierten Mitarbeiter im Bereich Internet. Gute Kenntnisse in Grafikprg. und HTML-Progr. / PHP setzen wir voraus. Bewerbungen an ....

jackpot   
jackpot
Geschrieben

Meine Meinung:

1. Suche keinen Grafiker/Programmierer, denn diese beiden Tätigkeiten widersprechen sich. Die Leute sind entweder Designer oder Programmierer. Allrounder sind kaum zu finden am Markt und sind auch vom Niveau her nicht so toll. Sie können beides, aber nichts richtig (so zumindest meine Erfahrung).

2. Die WM und der bevorstehende Sommerurlaub sind sicher auch ein Grund, warum sich am Arbeitsmarkt im Moment wenig tut.

3. Falsches Medium: Ich weiß nicht, ob die WAZ von der Zielgruppe gelesen wird, ob das Inserat groß (und eindrucksvoll) genug war etc.! In einer Fachzeitschrift - z.B. PAGE - gibt es erheblich weniger Streuverluste. Ein Onlineinserat wäre sicher auch eine gute Idee. Entweder in einer guten Jobbörse (kenne ich in D. leider keine) oder auf Websites, wo sich die Branchenkollegen tummeln (Blogs, Tutorialsseiten, Photocase etc.).

4. Image, Kohle, Inseratentext: Die Leute wollen sich verbessern, d.h. nach Berlin ziehen, in eine supergeile tolle hypermegacoole Agentur wechseln und sich auch finanziell verbessern. Kleinere Agenturen haben's da nicht immer leicht. Auf Begriffe wie "belastbar" würde ich hingegen verzichten :D

5. Wie lautet denn die URL Eurer Agentur? Kann es sein, dass Eure Website nicht einladend und hip genug ist? Wenn diese Visitenkarte nicht passt, bleibt die Resonanz ebenfalls gering ...

P.S.: Wir suchen als Verstärkung seit einem halben Jahr Freelancer Programmierer. Fazit: Keine Chance. Die guten sind bis oben hin ausgebucht und schweineteuer und die Neueinsteiger mit wenig Erfahrung wollen wir nicht.

BMW-7er   
BMW-7er
Geschrieben

Hallo.

P.S.: Wir suchen als Verstärkung seit einem halben Jahr Freelancer Programmierer. Fazit: Keine Chance. Die guten sind bis oben hin ausgebucht und schweineteuer und die Neueinsteiger mit wenig Erfahrung wollen wir nicht.

Wieso das nicht? Ist doch eine kostengünstige Alternative, du stellst dir Anfänger ein, da sie nicht perfekt sind bekommen sie einen niedrigen Gehalt und du/die Firma in der du tätig bist trainierst dir den neuen Mitarbeiter zu Recht. Nach spätestens 1. Monat hast du die Person die du brauchst und zahlst die Hälfte an Personalkosten, da eine unqualifizierte Personalkraft nicht das Recht für einen hohen Gehalt hat.

So kann man sich jeden zu Recht biegen und binnen kürzester Zeit hast du die Person die du haben willst, hast gute Produktivität und sparst dir ein Vermögen.

Noch dazu machst du als Arbeitgeber damit einen meiner Meinung nach tollen Schritt indem du nicht so qualifizierten Menschen eine Möglichkeit anbietest in der sie sich beweisen können dir gegenüber, denn jeder mit etwas Hirn wird dies tun denn er/sie weiß dass du sie im Grunde genommen jederzeit rausfeuern kannst weil sie gerade nicht die Qualifikationen haben die du gerne an erster Stelle hättest.

Nur mal als kleine Anregung.

Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen:

FunkyStar - stelle deine Angebote bei Monster.de rein, dort schauen doch täglich tausende Leute die Stellen suchen hinein, dort wirst du auch 100%'ig eine höhere Resonanz bekommen als in der Zeitung, denn nicht jeder ließt die WAZ (obwohl man es eigentlich tun sollte wenn man ernsthaft nach einem Job sucht).

Grüße.

FunkyStar   
FunkyStar
Geschrieben

hi jack danke für deine antworten :-)

1) wir suchen nunmal jemanden der beides kann - wir machen derzeit auch beides und deshalb 2 Leute einstellen ist auch nicht in unserem Sinne.

2) jo das ist wohl war - wenigstens läuft mein betandwin konto gut *fg*

3) hab jetzt mal in einigen foren mit webdesign etc. gepostet - glaube das bringt wirklich mehr - das mit der WAZ war jetzt auch mehr oder weniger der erste versuch

4) mit dem engagiert und belastbar war ich auch am zweifeln *fg*

5) http://www.staria.de - also wenn das nicht hipp genug für junge leute ist ...

Freelancer haben wir die für uns arbeiten - aber jemanden der direkt nebenan im Büro sitzt ist praktischer und günstiger ...

FunkyStar   
FunkyStar
Geschrieben

@7er

danke dir für das posting. das mit dem anfänger wäre grundsätzlich ne super idee aber grundkenntnisse muss jemand einfach haben und gerade design kann man oder ebend nicht - meistens zumindest. Diese Variante hatten wir bereits ausprobiert ... da war der fleiss allerdings ziemlich gering und vorallem fehlte bei denen die zielstrebigkeit.

monster.de habe ich gerade geguckt ... aua 700,- € für ne anzeige :-P

Pirat   
Pirat
Geschrieben

heise stellenmarkt

stepstone

monster.de

da hab ich mich umgeschaut als ich n job gesucht habe. ich denk da ist genug los das du jemand findest.

BMW-7er   
BMW-7er
Geschrieben

Hallo.

@7er

danke dir für das posting. das mit dem anfänger wäre grundsätzlich ne super idee aber grundkenntnisse muss jemand einfach haben und gerade design kann man oder ebend nicht - meistens zumindest. Diese Variante hatten wir bereits ausprobiert ... da war der fleiss allerdings ziemlich gering und vorallem fehlte bei denen die zielstrebigkeit.

Gerne.

Ich habe mich auch etwas unklar ausgedrückt, was ich meine ist wenn sich beispielsweise jemand bei dir bewirbt und sagt, ich kann das, habe aber nicht ein abgeschlossenes Studium oder länger als 3 Jahre Berufserfahrung in dieser Branche, diesem Bewerber dann eine Möglichkeit geben sich zu beweisen. Ohne jegliches Grundwissen sich für so eine Position, insbesondere im Design zu bewerben ist natürlich nett ausgedrückt leichtsinnig, auf den Bewerber bezogen.

Das die Zielstrebigkeit fehlt ist für jemand neues in der Firma schlichtweg dumm, wofür will man denn arbeiten, m. M. nach sollte der Chef jeden Tag wissen dass hier der neue Herr Müller sitzt, stolz ist einen Job als nicht perfekter Bewerber (bezogen auf die Qualifikationen/Kenntnisse) bekommen zu haben und dass es sich für die Firma lohnt/lohnen wird diese Person eingestellt zu haben.

Man muss sich auch zumindest etwas den Ar$ch aufreißen um sich im Job zu beweisen, wer das nicht tut soll nach Hause gehen.

monster.de habe ich gerade geguckt ... aua 700,- € für ne anzeige :-P

Ich kann von Monster.co.uk zumindest bestätigen dass man die Kosten absetzen kann und am Ende des Finanziellen Jahres diese Kosten zurückerstattet bekommt, die Handhabung in Deutschland dazu kenne ich nicht.

Grüße!

jackpot   
jackpot
Geschrieben

Sorry für OT, aber das kann ich nicht so stehen lassen. Ich bin 100% anderer Meinung...

Ist doch eine kostengünstige Alternative, du stellst dir Anfänger ein, da sie nicht perfekt sind bekommen sie einen niedrigen Gehalt ...

1. Günstig ist, wenn Leistung und Gegenleistung in einem guten Verhältnis stehen. Jemand, der nichts oder wenig kann, ist also schon zu teuer...

2. Ein Angestellter kostet immer Kohle, ob er arbeitet oder die Leerlaufzeit überbrückt. Ein Freelancer hingegen bekommt nur die Kohle für die Arbeit, die er abliefert. Mehr nicht.

...und du/die Firma in der du tätig bist trainierst dir den neuen Mitarbeiter zu Recht. Nach spätestens 1. Monat hast du die Person die du brauchst

1. Ich habe keine Zeit, um Anfänger zu "trainieren". Wir benötigen fertige, qualifizierte Mitarbeiter, die perfekte Arbeit abliefern. Programmierfehler, die erst irgendwann entdeckt werden, sind eine Katastrophe. Die Ausrede, naja, das hat der Azubi gemacht, wird bei unseren Kunden nicht gut ankommen...

Unsere Kunden erwarten perfekte Arbeit für ihre Kohle - und das zu recht.

2. Programmierfehler zu beheben ist um ein Vielfaches aufwändiger als es gleich perfekt zu machen. Fehlerhafte Daten an die Druckerei zu schicken bedeutet, dass Drucksorten auf Agenturkosten eingestampft werden müssen. Können wir dadurch verbindliche Termine nicht halten, setzt es Schadenersatzklagen...

3. Nur junge Menschen sind formbar. Nach nur 1. Monat hast Du aber weder einen perfekten Mitarbeiter noch einen guten Programmierer!! Wir benötigen kompetente Leute und die sind in der Regel nicht mehr so jung und formbar. Aber das ist auch gut so... :wink:

So kann man sich jeden zu Recht biegen und binnen kürzester Zeit hast du die Person die du haben willst, hast gute Produktivität und sparst dir ein Vermögen.

Produktiv sind nur Freelancer und Partneragenturen, denn die bekommen ausschließlich für ihre Arbeit bezahlt. Urlaub, Krankheit, 13. und 14. Gehalt, Weiterbildung etc. tangieren mich in diesem Fall nicht einmal peripher... :D

Noch dazu machst du als Arbeitgeber damit einen meiner Meinung nach tollen Schritt indem du nicht so qualifizierten Menschen eine Möglichkeit anbietest...

Meine soziale Ader kann ich nicht verleugnen, denn ich gebe benachteiligten Personen tatsächlich eine Chance, z. B. Menschen, die rein von ihrem Alter her am Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben. Fachwissen müssen sie aber mitbringen - das ist Bedingung. Das steht übrigens auch so in unseren Stellenanzeigen. Außerdem arbeiten wir teils kostenlos für gemeinnützige Vereinigungen (was wir aber nicht an die große Glocke hängen).

jackpot   
jackpot
Geschrieben

@BMW-7er

Ich habe früher nie verstanden, warum Unternehmen jungen, engagierten Leuten oder Quereinsteigern keine Chance gehen wollen. Jetzt weiß ich es und es ist ganz einfach: Es kostet Zeit, Geld und Nerven…

Das soll man nicht unterschätzen. Außerdem können diese Leute eventuell ziemlichen Ärger verursachen, wenn sie Schäden anrichten (bei Hardware, Software, Daten etc.), Interna ausplaudern etc.! Da überlegt man zweimal, ob man sich das wirklich antun soll. Die wirklich guten und motivierten Leute, die eine Chance benötigen, sind ohnehin sehr rar. Und bei allen anderen zahlt sich der Aufwand sicher nicht aus.

Andererseits gibt es Unternehmen, die Praktikanten anwerben und dann extrem ausbeuten. Ethik spielt für die keine Rolle, die nützen die Not der Arbeitnehmer einfach aus, um Kosten zu sparen. Das finde ich zum :puke:

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
1. Ich habe keine Zeit, um Anfänger zu "trainieren". Wir benötigen fertige, qualifizierte Mitarbeiter, die perfekte Arbeit abliefern.

Bei der Einstellung läßt Du alle andern die Qualifikation der Leute aufbauen und greifst diese dann ab...naja...:???:

Programmierfehler, die erst irgendwann entdeckt werden, sind eine Katastrophe. Die Ausrede, naja, das hat der Azubi gemacht, wird bei unseren Kunden nicht gut ankommen...

Ich weiß zwar nicht was Du entwickelst, aber ich habe noch nie in meiner Laufbahn eine Applikation gesehen, die von Anfang an ohne den kleinsten Fehler gelaufen ist. Hatte ich die falschen Firmen oder die falschen Jungs im Team? Es ist eine Sache des Projektleiters eine Vernünftige Testumgebung zu realisieren mit der die gängigsten Fehler erkannt und ausgeschlossen werden können...das gehört dazu..dabei ist es unrelevant, welches Alter oder welcher Erfahrungsstand bei Deinem Team vorliegt.

Unsere Kunden erwarten perfekte Arbeit für ihre Kohle - und das zu recht.

Das macht jeder Kunde. Aber Fehler passieren nun mal. Du wirst niemals jemanden finden, der bei der Anwendungsentwicklung sofort auf den Punkt die perfekte fehlerfreie Applikation schreibt.

Und wir sind uns einig: Ist das Testing und der Funktionsumfang vom Kunden abgenommen, wo ist Dein Problem? Das ist alles eine Frage der Definition der Lasten und Pflichten eine Auftrages...

2. Programmierfehler zu beheben ist um ein Vielfaches aufwändiger als es gleich perfekt zu machen. Fehlerhafte Daten an die Druckerei zu schicken bedeutet, dass Drucksorten auf Agenturkosten eingestampft werden müssen. Können wir dadurch verbindliche Termine nicht halten, setzt es Schadenersatzklagen...

Wie schon geschrieben. Wenn Du vernünftige Qualitätssichernde Maßnahmen am laufen hast, dann wirst Du auch mit einem sehr jungen Team viel erreichen können. Meist sind die Inovativer als alte und eingefahrene Programmierer die immer nur nach Schema-F arbeiten. UND sie kosten weniger Geld. Du machst ja so, wie wenn die jungen nichts wert wären...ok, für Dich vielleicht nicht...sehe ich ein...

Produktiv sind nur Freelancer und Partneragenturen, denn die bekommen ausschließlich für ihre Arbeit bezahlt. Urlaub, Krankheit, 13. und 14. Gehalt, Weiterbildung etc. tangieren mich in diesem Fall nicht einmal peripher... :D

Wenn Du an die Zukunft denkst, dann ist ein junges Team, welches schlagkräftig genug ist und von einander lernen kann sehr schnell viel produktiver als ein Freelancer. Ich habe diese Erfahrung selbst schon gemacht. Zwei engagierte Leute im Team können eine viel größere Leistung gemeinsam erbringen als zwei einzelne alleine. UND das Know-How bleibt in Deiner Firma. Der Freelancer nutzt das Know-How aus Deinen Projekten sofort beim nächsten Kunden...DU hast Ihn aufgebaut und dafür teuer bezahlt...

Meine soziale Ader kann ich nicht verleugnen,

Bei dem was in Deinem Post steht doch schon irgendwie...:D :D

jackpot   
jackpot
Geschrieben

Jochen, Du kennst mich lange genug, um meine Aussagen richtig einstufen zu können. Lass doch mal die Kirche im Dorf... :D

Bei der Einstellung läßt Du alle andern die Qualifikation der Leute aufbauen und greifst diese dann ab...naja... :???:

Die einen bilden Mitarbeiter aus und zahlen wenig, die anderen tun das nicht, weil sie sofort Spitzenkräfte benötigen und müssen dafür eben tiefer in die Tasche greifen. Das ist in der Wirtschaft so, in der Formel 1, überall. Das kannst Du mir nicht zum Vorwurf machen :wink:

... ich habe noch nie in meiner Laufbahn eine Applikation gesehen, die von Anfang an ohne den kleinsten Fehler gelaufen ist. Hatte ich die falschen Firmen oder die falschen Jungs im Team? ...

Ich arbeite vorrangig an Web- und Printprojekten und nicht an einem neuen Marsprojekt für die NASA. Diese Dinge müssen einfach funktionieren - und deshalb lass ich da niemanden ran, der erst einen Schnellsiederkurs vom Arbeitsamt hinter sich gebracht hat.

Wie schon geschrieben. Wenn Du vernünftige Qualitätssichernde Maßnahmen am laufen hast, dann wirst Du auch mit einem sehr jungen Team viel erreichen können.

Je sorgfältiger gearbeitet wird, umso weniger qualitätssichernde Maßnahmen und Korrekturen sind erforderlich.

Es geht überhaupt nicht ums Alter, sondern ums Können und Wollen!

Wenn Du an die Zukunft denkst, dann ist ein junges Team, welches schlagkräftig genug ist und von einander lernen kann sehr schnell viel produktiver als ein Freelancer. Ich habe diese Erfahrung selbst schon gemacht.

Feste Mitarbeiter haben Vor- und Nachteile. In meinem Fall haben sie aber nur Nachteile, weil ich viele verschiedene Sparten abdecken muß, wo man immer verschiedene Spezialisten braucht. Ein Mitarbeiter könnte das gar nicht alleine bewältigen... oder kennst Du einen Fotografen, der Designer, 3D-Artist, Flash- und PHP-Programmierer, PR-Genie und Kommunikationstalent in Persoalunion ist :D ?? Ich nicht...

Ein fixer Mitarbeiter in jedem Bereich rechnet sich nicht, dazu ist die Agentur einfach zu klein. Je nach Projekt werden so viele Dinge wie möglich im Haus erledigt und für den Rest Freelancer beauftragt.

Wäre ich nur in einem einzigen Bereich tätig, würde ich natürlich ein fixes Team engagieren bzw. Talente selber ausbilden.

Der Freelancer nutzt das Know-How aus Deinen Projekten sofort beim nächsten Kunden...DU hast Ihn aufgebaut und dafür teuer bezahlt..

Das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich nütze genauso fremdes Wissen. Man muß nicht immer das Rad selber neu erfinden...

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Ich arbeite vorrangig an Web- und Printprojekten und nicht an einem neuen Marsprojekt für die NASA.

Ich leider auch nicht! :wink:

Ein fixer Mitarbeiter in jedem Bereich rechnet sich nicht, dazu ist die Agentur einfach zu klein. Je nach Projekt werden so viele Dinge wie möglich im Haus erledigt und für den Rest Freelancer beauftragt.

Jaja, hast ja recht. Nach meinem Post dachte ich mir auch: Du hast gut reden, aber da war es schon passiert und wegeditieren ist nicht mein Ding...:oops:

Der Punkt ist, man kann als erfolgreicher Geschäftsmann in einem Sektor der hart umkämpft wird, einfach nicht sozial eingestellt sein. Bei Deinem ersten Post störte mich eigentlich nur die soziale Komponente die Du erwähnt hast. Die kannst Du aber gar nicht erfüllen, als kleiner Unternehmer. Die Gratisarbeiten sind nicht das, was ich unter sozialen unternehmerischem Handeln verstehen würde.

Soziale Ansätze sind teuer und kosten Nerven, bieten aber auf Zeit gesehen schon einige Vorteile...man kann Sie aber nur dann umsetzten, wenn die Existenz nicht dran hängt.

Unter den Gesichtspunkten ist natürlich der Ansatz von Dir absolut nachzuvollziehen, dass man einen Mitarbeiter sucht, der für die finanziellen Mittel das maximale bieten kann, bzw. auf den risikolosen Freelancer zurückgreift...sozial aber ist es nicht.

Schwam drüber, das Leben ist meist hart, aber dafür ungerecht. :D

jackpot   
jackpot
Geschrieben

Wenn man ein Projekt perfekt abwickeln will, ist es unumgänglich, dass man kompetente Mitarbeiter einsetzt. Wenn die aus genannten Gründen nicht "in House" zu finden sind, muß man sich eben extern verstärken.

Ich bin sogar sehr sozial und das ist überhaupt kein Widerspruch!!

In meiner Branche sind Freelancer absolut üblich, in anderen wiederum nicht. Bitte vergiss nicht: Auch Freelancer brauchen Arbeit und Geld…

Sorry für OT *duckundweg*

URicken CO   
URicken
Geschrieben
Jetzt bin ich doch ziemlich enttäuscht.

In einer im Ruhrgebiet geschalteten Anzeige in der WAZ gab es auf eine Stellenanzeige als Grafiker/Webdesigner etc. nur eine einzige Bewerbung.

Ist das so der Standart den man erwarten kann ?

Wird vermutlich garnicht so einfach werden eine Arbeitskraft zu finden :-(

Wie sind eure Erfahrungen und lohnen sich anzeigen z.B. bei Monster.de etc. ?

Grüsse

Marco

Hallo Funky,

geht uns nicht anders. Wir bieten derzeit zwei Arbeitsplätze an (Programmierer und Auzubildender Programmierung).

Auf 1. kamen leider nur mangelhafte Bewerbungen (ca. 10)

Seltsam jedoch ist, daß sich auf die Lehrstelle bisher noch keiner gemeldet hat (wir haben die Lehrstelle sowohl bei der AG als auch bei der IHK gemeldet!).

Mir ist schleierhaft, wie bei den täglichen Meldungen über Lehrstellenmangel unsere Stelle unbesetzt bleibt! Wir haben bisher noch nicht eine einzige Bewerbung dazu erhalten.

Sollte also jemand eine Lehrstelle suchen und aus dem Raum FFM kommt, dann vielleicht aml eine Blick hierauf

http://www.gns-online.de/ausbildungsplatz.htm

URicken CO   
URicken
Geschrieben

Hallo 7er,

ich weiß zwar nicht, in welcher Welt Du lebst aber ich schätze, daß Du vom Arbeitsmarkt bisher verschont wurdest:

...wenn sich beispielsweise jemand bei dir bewirbt und sagt, ich kann das, habe aber nicht ein abgeschlossenes Studium oder länger als 3 Jahre Berufserfahrung in dieser Branche, diesem Bewerber dann eine Möglichkeit geben sich zu beweisen.

Du wirst Bewerber aufgrund eines Profiles einladen. Viele Bewerber neigen aufgrund der schlechten Arbeitsmarktsituation dazu, ihre Fähigkeiten in einem verzerrten Blickwinkel zu sehen. Wenn wir beispielsweise einen Programmierer in Festanstellung suchen, muß dieser Mitarbeiter gleich produktiv sein, weil er nun mal nebst Sozialkosten eine ganze Menge kostet. Es macht überhaupt keine Sinn, die Position mit einem Anfänger zu besetzen, dem ich einen teuren Experten daneben setzen muß, der die Arbeit kontrolliert. In diesem Fall kostet mich die "Neu"-Einstellung sogar doppeltes Geld.

Das die Zielstrebigkeit fehlt ist für jemand neues in der Firma schlichtweg dumm, wofür will man denn arbeiten,

Wofür würdest Du denn arbeiten? Ich vermute, daß primäres Ziel eines jeden Arbeitnehmers das Gehalt auf dem eigenen Konto ist - ich kenne niemanden, der nur aus Spaß an der Freude arbeiten geht (Millionäre/-ardäre mal ausgenommen).

m. M. nach sollte der Chef jeden Tag wissen dass hier der neue Herr Müller sitzt, stolz ist einen Job als nicht perfekter Bewerber (bezogen auf die Qualifikationen/Kenntnisse) bekommen zu haben und dass es sich für die Firma lohnt/lohnen wird diese Person eingestellt zu haben.

Das ist falsch! Meines Erachtens sollte der Chef wissen, daß da jemand sitzt, der seinen Job beherrscht und kostendeckend arbeitet. Im Grunde seines Herzens will nämlich der Chef auch nichts anderes als der Mitarbeiter - am Ende des Monats sein Gehalt auf dem Konto um sich all die schönen Dingen zu kaufen, die das Leben lebenswert machen.

Man muss sich auch zumindest etwas den Ar$ch aufreißen um sich im Job zu beweisen, wer das nicht tut soll nach Hause gehen.

Das ist nicht nur im Job so sondern gilt für das ganze Leben - ob man es nun will oder nicht!

Ich kann von Monster.co.uk zumindest bestätigen dass man die Kosten absetzen kann und am Ende des Finanziellen Jahres diese Kosten zurückerstattet bekommt, die Handhabung in Deutschland dazu kenne ich nicht.

Diese Kosten sind selbstverständlich in Deutschland genau so abzusetzen wie überall. Es sind ganz normale Betriebskosten und somit abzugsfähig. Ich denke aber, daß hier eher gemeint war, ob sich der Preis im Verhältnis zum Erfolg lohnt...

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