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Orgelmeister

DS-Motorsport Bilstein Gewinde Nordschleifen-Abstimmung

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Orgelmeister   
Orgelmeister
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hi.

Kann jemand irgendetwas über dieses Fahrwerk berichten?

Angeblich ein Gewinde FW von Bilstein mit NS-Abstimmung.

Angeblich mit Federn, die sowohl linear und progressiv sind. Geht sowas überhaupt?

Laut Herrn Daub muss das ja ein Wahnsinns-Fahrwerk sein.

Gruß

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m zetti   
m zetti
Geschrieben

Für welches Auto denn?

Orgelmeister   
Orgelmeister
Geschrieben

In meinem Fall für ein Z3 M Coupe.

Aber das Fahrwerk gibts ja auch für andere M-Modelle.

Mir wäre schon geholfen, wenn irgend jemand das Fahrwerk mal erlebt hätte.

Die Ms haben unterschiedliche Eigenlenkverhalten, aber trotzdem kann man daraus ja ableiten, ob ein Fahrwerk funktioniert.

Gruß

jackpot   
jackpot
Geschrieben

Hallo Orgelmeister, erstmal herzlich willkommen bei CP.

Zum angesprochenen Fahrwerk kann ich mich nicht äußern, da ich es nicht kenne, aber ich würde mich sicher nicht mehr für ein Bilstein FW entscheiden (außer ich fahre es mit Serienbereifung...).

alpinab846   
alpinab846
Geschrieben
Hi.

Kann jemand irgendetwas über dieses Fahrwerk berichten?

Angeblich ein Gewinde FW von Bilstein mit NS-Abstimmung.

Angeblich mit Federn, die sowohl linear und progressiv sind. Geht sowas überhaupt?

Laut Herrn Daub muss das ja ein Wahnsinns-Fahrwerk sein.

Gruß

Wo willst Du hin? Um semiprofessionell Nordschleife zu fahren ist das meiner Meinung nach der falsche weg-zumal ich die Firma DS so gut wie nie an der Nordschleife sehe.

Wenn es um etwas straßentaugliches geht schau mal bei Schnitzer-die M-Coupes waren damals mit einem sehr guten Kompromiss versehen. Herr Wollgarten stimmt grundsätzlich auf der nordschleife ab und das merkt man auch. Je nach Geldbeutel und Anspruch Spot- oder Rennsportfahrwerk. Dazu sollte man 18" Räder montieren, hier empfiehlt sich eine Lösung 8,5 und 10 J18, an der Hinterachse bis zu 285/30/18 Bereifung. Macht dasAuto deutlich ruhiger. Dazu dann (wenn man es auf der Nordschleife oder rRennstrecken generell ernster meint) negativer Sturz an der Vorderachse und ggf. geänderte Stabilisatoren....

Wenn es wirklich rennmäßig werden soll dann ein KW-Fahrwerk, Kontakt können mehrere user hier herstellen.

Grüße

Peter

m zetti   
m zetti
Geschrieben

Ich wollte mir auch mal bei DS Motorsport in Siegen ein FW einbauen lassen.

Nach langem hin und her habe ich mich aber anders entschieden.

Ich selbst habe nun in meinem MQP das von Alpinab846 genannte Schnitzer RS Fahrwerk verbaut und bin mehr als zufrieden damit. 8) Das RS Fahrwerk ist vorne verstellbar, habe ich aber noch nie aus der Standardeinstellung verändert.

Ich selber hatte mit Herrn Daub bzw. DS Motorsport nicht so gute Erfahrungen gemacht, lag aber eher auf der persönlichen Schiene. Ist ein komischer Kerl.

Wie Peter schon sagte, die Schnitzer FW werden sehr gut auf die Nordschleife abgestimmt. Und die Dämpfer sind auch beim RS FW von Bilstein.

Gruß

Michael

cherche   
cherche
Geschrieben

Ich selber hatte mit Herrn Daub bzw. DS Motorsport nicht so gute Erfahrungen gemacht, lag aber eher auf der persönlichen Schiene. Ist ein komischer Kerl.

Das unterschreibe ich Dir gerne...

Die einen schwören auf seine (Chip-)Tuning-Geschichten, die anderen hassen ihn (ich gehöre da eher zur zweiten Sorte, nicht wegen des "Könnens" sondern wegen seiner Art).

Und da gibt es noch die, die ihm blind aus der Hand "fressen" - was der Glaube an eine Handvoll PS ausrichten kann - da werden Männer zu Kindern :???: .

Grüße

Cherche

sash-men   
sash-men
Geschrieben
Laut Herrn Daub muss das ja ein Wahnsinns-Fahrwerk sein.

Gruß

Laut Herrn Daub, ist alles der reine Wahnsinn von ihm. Habe nur schlechte Erfahrung gemacht. Unfreundlich und überheblich. Dies ist aber nur meine pers. Meinung.

m zetti   
m zetti
Geschrieben

Hallo zusammen,

ein Freund von mir ist auf der Suche nach einer Bremsanlage 4 oder 6 Kolben für vorne. Fahrzeug ist ein Z3 MQP von BMW.

Jetzt liegt Ihm ein Angebot von DS Motorsport in Siegen vor welches wie folgt aussieht:

Nur Vorderachse:

344er Scheibe mit 6 Kolbensattel (die komplette Anlage ist eine Eigenentwicklung) welche auf bzw. unter die 17 '' Originalfelge passen soll.

Welche Komponenten bzw. Hersteller dort genutzt bzw. verarbeitet werden sind nicht bekannt.

Preis inkl. Einbau 4000 Euro

Was ist Eure Meinung? Kann das funktionieren (wegen der 17Zöller)?

Hier muss es doch noch mehr Erfahrungswerte zu DS Motorsport und im speziellen zu den Bremsanlagen von DS Motorsport geben?

Gebt mir euer Feedback, bitte.

Gruß

Michael

cherche   
cherche
Geschrieben

Hi,

schreib' einfach dem alpinab846 eine PN - der hat jemanden an der Hand, der wirklich haltbare Bremsen baut - auch für die NS. Oder frag' den BMW-Mattes nach der Bremsanlage in seinem seeligen M3.

Grüße

Cherche

m zetti   
m zetti
Geschrieben

Ja, ist schon klar, aber mein Kumpel ist ziemlich überzeugt von dem , was Herr Daub Ihm erzählt hat.

Meine Meinung:

344er Scheibe mit 6 Kolben :-o auf 17Zoll Originalfelgen, ich lach mich krank.:-o

Ich persönlich halte DS sowieso für nicht empfehlenswert. Schon alleine seine "Allherrlichkeit" geht mit gehörig auf den Zwirn. Als ob er alles erfunden hätte und die anderen schlafen ja sowieso nur auf den Bäumen.

Ich habe Ihm auch nahegelegt, sich an Peter und sein soziales Umfeld per PN zu wenden, aber er hat halt die Meinung , das das Angebot toll ist (wenn es dann so kommt).

Deshalb brauche ich, um meinen Kumpel meiner Meinung nach vor einer Enttäuschung zu bewahren, hier Meinungen und Erfahrungen..

Es gibt ja schon ne Menge Geschichten bzgl. DS Motorsport, was Motortunig, Fahrwerke etc. angeht, aber eben leider noch keine Erfahrung hinsichtlich Bremsanlage.

Gruß

Michael

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Ja, ist schon klar, aber mein Kumpel ist ziemlich überzeugt von dem , was Herr Daub Ihm erzählt hat.

Meine Meinung:

344er Scheibe mit 6 Kolben :-o auf 17Zoll Originalfelgen, ich lach mich krank.:-o

Das geht schon. Ich hatte das gleiche Angebot damals von Movit auch. 342 würde gerade noch für 17" gehen, aber da passt natürlich nichts mehr zwischen rein. Das müsste eine Billet Anlage sein wenn ich mich nicht täusche, die bauen nicht so ausladend aus wie unsere 4 Kolben-Zangen. Über Haltbarkeit kann ich nichts sagen.

Ich persönlich halte DS sowieso für nicht empfehlenswert. Schon alleine seine "Allherrlichkeit" geht mit gehörig auf den Zwirn. Als ob er alles erfunden hätte und die anderen schlafen ja sowieso nur auf den Bäumen.

Du kennst meine Odysee die ich mit den Bremsen mitgemacht habe. Einfach die meisten Werkstätten kochen nur mit Wasser und haben begrenzte Ahnung oder Erfahrung. Von den wirklich teuren Tunern (Hamannn, ACS usw.) kann man bei den Preisen gute Arbeit erwarten, von vielen andern nicht. Die haben schlicht und ergreifend nicht den Durchsatz um gute Erfahrungswerte zu erhalten oder nicht die Fachkenntniss um fehlende Erfahrung mit Fachwissen zu kompensieren.

Meiner Erfahrung nach ist DS aber sein Geld Wert. Ich habe mir schon sooooooooo oft in den ***** dafür gebissen, dass ich das Angebot von Ihm (3,9k € für die 322x32x4 Anlage, vermutlich Movit Komponenten) nicht einfach angenommen habe. Ich hätte damals immer noch Geld gespart, wenn ich an die vielen unnötigen Kilometer denke, die ich für die Bremse danach verfahren habe.

Ich habe Ihm auch nahegelegt, sich an Peter und sein soziales Umfeld per PN zu wenden, aber er hat halt die Meinung , das das Angebot toll ist (wenn es dann so kommt).

Dazu braucht man nichts zu sagen. Peters Umfeld ist ein Könner. Das können einige hier bestätigen. Aber nicht täuschen lassen, bloß weil Peter den vermittelt, macht er nichts umsonst. Er muss ja auch leben.

Deshalb brauche ich, um meinen Kumpel meiner Meinung nach vor einer Enttäuschung zu bewahren, hier Meinungen und Erfahrungen..

Die 4-Kolben Anlage damals wäre sicher eine Movit o.ä. gewesen. Das wird bei andern Anlagen sicher auch so sein. Von daher wird das nichts schlechtes sein. Das Angebot an sich für den Preis ist ok, ich hatte damals bei Movit 3800 Euro für die gleiche Anlage angeboten bekommen. Den Kontakt kann ich per PN gerne verschicken, der Mensch sitzt in Kassel. Absolut integer, bemüht um gute Umsetzung und kein Bastler.

Hoffe geholfen zu haben. Viel Erfolg für Deinen Kumpel.

m zetti   
m zetti
Geschrieben
Das geht schon. Ich hatte das gleiche Angebot damals von Movit auch. 342 würde gerade noch für 17" gehen, aber da passt natürlich nichts mehr zwischen rein. Das müsste eine Billet Anlage sein wenn ich mich nicht täusche, die bauen nicht so ausladend aus wie unsere 4 Kolben-Zangen. Über Haltbarkeit kann ich nichts sagen.

Und wie willst Du einen 6 Kolbensattel unterbringen?

Gruß

Michael

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Und wie willst Du einen 6 Kolbensattel unterbringen?

Gruß

Michael

ungefähr so:

movit-oic-550.jpg

Vergleich mal die Größe vom Sattel mit unseren 4er. Der ist nicht viel größer...

m zetti   
m zetti
Geschrieben

kann leider kein Bild sehen, aber immerhin muss der Sattel mindestens mal einen Kolben je Seite mehr unterbringen, macht also mindestens einen halben Sattel extra.

Und wenn ich mir meinen Sattel anschaue, dann bekommen ich bei den 4 Kolben auf den 17 Zoll maximal noch einen Daumen dazwischen.

Von en erforderlichen Spurverbreiterungen ganz zu schweigen.

Gruß

Michael

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben

Habs nochmal bei mir hochgeladen, jetzt sollte es gehen.

Es gibt sogar 12-Kolben Zangen und die Dinger sind auch nicht viel größer. Die Kolben sind eben kleiner im Durchmesser, durch die größere Anzahl baut sich aber wohl ein besserer und gleichmäßiger Druck auf.

Bevor wir hier rumraten ohne Ende, könnte sich mal einer der Fachleute äußern.

Edit:

Anbei das Bild einer 12-Kolben Anlage von Tarox. Schau mal wie klein die Kolben das sind, man kann die Aussparungen erkennen.

tarox_9.jpg

m zetti   
m zetti
Geschrieben

Ja stimmt, sieht zunächst mal nicht so klotzig wie eine Vierkolben aus. Etwas gestreckter, mehr um die Scheibe greifend. Aber dadurch besteht doch bestimmt die Gefahr, das die Scheibe heißer wird, da fast ein drittel der Scheibe "bebremst" wird, nur zweidrittel aber abkühlen können. :???:

Als Laie sag ich mal: Das macht aber bestimmt wesentlich mehr Sinn, wenn die Scheibe, na sagen wir mal 380mm oder mehr Durchmesser hat.

Die Proportion von Bremsfläche und frei liegendem Stück der Scheibe muss doch stimmen,oder? :-?

Aber wie Du schon sagtest, "wo sind die Spezialisten hier?"

Gruß

Michael

magic62   
magic62
Geschrieben

Bei den grossen zangen wird auch viel hitze über die zange verschwinden. Die sind so massig, dass die hitze über den grossen körper weggeleitet wird.

Die beläge bleiben kühler und verschleissen dadurch auch weniger schnell.

Diese erfahrung habe ich wohl nicht so sehr mit 4 rädern gemacht, aber mit einem 2 rad. Durch die größere zange und somit auch größere beläge würde mehr hitze abgeleitet und war der verbrauch an beläge weitaus geringer. Auch hatten wir dadurch keine probleme mehr mit fading.

Vielleicht dass es etwas helfen kann in der entscheidung :wink:

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben

Moin Jungens,

habe nochwas gefunden:

alle „MOV´IT BILLET-CALIPER“ sind aus dem besten und teuersten aluminium 100% cnc gefräßt. dadurch ergeben sich eine vielzahl von vorteilen gegenüber gegossenen bremssätteln:

gegossene bremssättel werden aus gießbarem aluminium (alsi5 bzw. alsi7) hergestellt. dieses material hat eine festigkeit von ca. 220-240 n/mm². durch eine nachträgliche wärmebehandlung kann die festigkeit auf ca. 290 n/mm² erhöht werden. der grund für die verwendung eines solchen aluminiums ist ganz einfach der preis. kein fahrzeughersteller würde den preis für cnc gefräßte bremssättel aus aluminium nach luftfahrtnorm bezahlen. bei dem für alle „MOV´IT BILLET-CALIPER“ verwendeten aluminium liegt die festigkeit bei ca. 550-580 n/mm². die druckstabilität, das ausdehnen des bremssattels unter zunehmendem druck und bei zunehmender temperatur und somit das subjektive bremsgefühl im fahrzeug ist nicht vergleichbar mit einem gegossenen bremssattel. höchstens mit „schwamm“ (guß/original) und „stein“ („MOV´IT BILLET-CALIPER“).

doch damit nicht genug: bei gegossenen bremssätteln werden die bremsbeläge durch die verformung unter zunehmendem druck nicht mehr optimal an die bremsscheibe gedrückt. das bedeutet, daß der reibring nicht mehr gleichmäßig erhitzt wird und sich somit ebenfalls verformt (vibrationen). die bremsbeläge werden ungleichmäßig (schräg) abgenutzt und können schon beim normalen bremsvorgang den bremsring nicht mehr gleichmäßig erhitzen. da nur ein teil der gesamten belagoberfläche an den reibring gedrückt wird, geht ein großer teil der schon geringeren bremskraft eines gegossenen bremssattels verloren. der werkstoff und das design aller „MOV´IT BILLET-CALIPER“, welches die bremsscheibe in einem großen teil umfaßt, macht den unterschied zu allen anderen modellen.

mit jedem „MOV´IT BILLET-CALIPER“ wird der belag stets perfekt parallel an den reibring gedrückt. dieser wird optimal erhitzt und bleibt somit punktal erheblich kühler.

100% der gesamten bremskraft sind immer verfügbar und die lebensdauer aller verschleißteile (beläge und bremsscheiben) wird um ein vielfaches erhöht.

natürlich sind die toleranzen eines cnc-gefräßten prazisionsteiles nicht zu vergleichen mit denen eines gußteiles. das bedeutet, daß alle „MOV´IT“ bremsen immer die volle leistung haben.

Quelle:Chiptuning-Hannover.de

Also Billet steht wohl dafür, dass die Teile aus einem Stück Alu CNC-Gefräßt werden, an Stelle, wie bei unseren, gegossen zu werden. Die Kolbenfläche ist bei den Billets bei identischer Kolbenanzahl anscheinend höher. Movit gibt zum Beispiel für die 4 Kolben Monoblock 342x34 Anlage 51 cm2 an und für die gleiche Größe in Billet sind es 56 cm2.

Mehr Kolbenfläche bedeutet besseres Anpressen der Beläge auf der Scheibe.

Wie magic62 schon schreibt habe ich da unheimlich viel im Bike Sektor gefunden. Da werden die Sportsportler anscheinend mit der Art von Bremsen ausgestattet.

Aber nochmal zurück zum Thema: Der Preise den Dein Kumpel bekommen hat ist wie schon gesagt nicht schlecht. Wenn die Bremse auf der 17" Felge nicht passt, dann ist der Händler gefordert eine Lösung zu finden. Wenn es versprochen wurde geht das auch. Da würde ich der Erfahrung von DS vertrauen.

Der andere Punkt ist natürlich der, wenn er nur gelegentlich auf der NS unterwegs ist, dann reicht bestimmt auch die Anlage die wir haben aus. Die Bremswirkung ist ja schon klasse und die Haltbarkeit ebenso, wir reden da von etwa 1000 Euro Preisunterschied, wenn ich mich nicht irre.

Fährt er auf "richtigen" Rennstrecken mit viel Bremspunkten aus Topspeed, dann benötigt er was dickes. Fährt er gar nicht auf Rennstrecken, dann benötigt er unbedingt auch was ganz dickes, weil nur da gibts den richtigen Show-Effekt...:D Sorry...:wink:

m zetti   
m zetti
Geschrieben

Der andere Punkt ist natürlich der, wenn er nur gelegentlich auf der NS unterwegs ist, dann reicht bestimmt auch die Anlage die wir haben aus. Die Bremswirkung ist ja schon klasse und die Haltbarkeit ebenso, wir reden da von etwa 1000 Euro Preisunterschied, wenn ich mich nicht irre.

Fährt er auf "richtigen" Rennstrecken mit viel Bremspunkten aus Topspeed, dann benötigt er was dickes. Fährt er gar nicht auf Rennstrecken, dann benötigt er unbedingt auch was ganz dickes, weil nur da gibts den richtigen Show-Effekt...:D Sorry...:wink:

Das ist der nächste Punkt. Maximal fünf oder sechs mal die NS, hier und da mal ne GLP, das wars.

Von daher halte ich die Lösung natürlich grundsätzlich gut, sofern es mit 17 Zoll passt, aber es werden eben keine Rennen , oder wie der User Cupra77, der jedes WE dort dutzende von Runden absolviert, gefahren.

Gruß

Michael

Kaw-Liga   
Kaw-Liga
Geschrieben
natürlich sind die toleranzen eines cnc-gefräßten prazisionsteiles nicht zu vergleichen mit denen eines gußteiles. das bedeutet, daß alle „MOV´IT“ bremsen immer die volle leistung haben.

Muss mal hier zuerst einwerfen, dass ich selber ne Mov'it Anlage fahre... Aber eine von Mov'it umgearbeitete Anlage mit Brembo Zangen welche nach Porsche Spezifikation mit gegossenen Zangen gefertigt wurde...

Und nun stellen wir mal ganz sachlich fest, dass hier in der obigen Ankündigung der Rahmen der Tatsachen etwas gar weit gedehnt und viel marketingmässiger "Bullshit" in die Runde geworfen wird...

Fact ist:

- Dass Gusteile an all den Stellen an welchen die funktional bedingte Masshaltigkeit benötigt wird, also justament an den Stellen wo die Gussteile mit anderen Bauteilen wie, Bremszylinder, Bremszangenaufnahmen, Aufnahmen von Leitungen etc, zusammengebaut werden, ebenfalls "spahnabhebend" (English "Billet") bearbeitet werden...

- Dass eine Bremse bzw. ein mechanisches Bauteil seine respektiven Masshaltigkeitsanforderungen aus seiner Funktion und NICHT aus seiner Herstellungsweise heraus verlangt...

Somit ist der "vermeintliche" Vorteil engerer Toleranzen bei einem "Billet" Teil was ausschlieslich aus dem vollen heraus geschnitzt wird nicht wirklich gegeben... Demzufolge ist der hier angepriesene Vorteil der Billet Konstruktion hier aber auch absolut NICHT zutreffend... Ganz im Gegenteil...

Fact ist hier aber, dass:

- Durch die spahnabhebende "Schnitzerei" aus dem "vollen Material" die Kraftlinien des Materials ganz konkret zerschnitten und das Material somit auch ganz klar geschwächt wird...

- Aus diesem Grunde die an dieser Stelle eines Bauteils verwendeten Wandstärken dementsprechend auch ganz klar vergrössert werden müssen...

- Die bei der "Billet" - Fertigung zumeist aus Design Gründen angewandten "scharfen" Kanten und Geometrien kraftmässig ungünstiger als die bei einer Gusskonstruktion entstehenden weicheren Radien sind...

- Dass es sowohl hochfeste Guss- als auch Strangusslegierungen gibt...

Sind wir doch mal ganz ehrlich und machen uns hier nichts vor... Der Hauptgrund für die "Billet" - Konstruktion liegt einzig und alleine darin begründet, dass:

- Bei bei den kleinen Losgrössen die im Tuning Bereich benötigt werden, mit einer "Billet" Konstruktion teure und damit unrentable Gussformen, durch die wesentlich günstigere CNC - Programmierung eines Mehrachsenbearbeitungszentrums substituiert werden... und dass damit für den jeweiligen Hersteller mehr Flexibilität bei Kleinserien entsteht und zudem auf diese Weise auch noch konkret Kosten gespart werden...

Dabei ergeben sich dann aber folgende Nachteile:

- Die Notwendigkeit dickerer Wandstärken... Und damit höherer ungefederter Massen...

- Die Notwendigkeit der Verwendung von höherwertigen Werkstoffen damit die Wandstärken nicht allzu gross ausufern...

- Viel Abfall in Form von Spähnen...

Nehmen wir doch einfach mal den Rennsport, auf 2 oder auf 4 Rädern, als Referenz zur Rate... Es gibt dort in diesem Bereich praktisch KEINE einzige Bilett Bremszange (einzig Nissin macht so was im Motorradrennsport)!!!

All die wirklich tollen und teuren Bremszangen sind aus leichten und hochfesten Materialien welche, auf Grund ihrer Werkstoffnatur notabene, zumeist im Sandgussverfahren gegossen und nachher an den Funktionsflächen entsprechend spahnabhebend bearbeitet werden...

Alles Andere ist Humbug und lediglich Marketing - Gag...

Ein Schelm wer böses dabei denkt...

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Und nun stellen wir mal ganz sachlich fest, dass hier in der obigen Ankündigung der Rahmen der Tatsachen etwas gar weit gedehnt und viel marketingmässiger "Bullshit" in die Runde geworfen wird...

Dein Posting hätte eben etwas früher kommen müssen...:D

Die Aussagen stammen natürlich von Movit, daher auch die Quellenangabe dabei um das zitierte besser interpretieren zu können.

Zu Deinem Posting:

Du schreibst das die Billet Dinger "eigentlich" keine Vorteile haben. Wie auch immer, was auffällt sind einige Dinge die ich hier kurz aufzählen möchte. Vielleicht kannst Du dazu auch noch etwas sagen und damit zur "Wahrheitsfindung" beitragen.

1. Die Kolbenflächen sind bei Billet immer etwas größer, wenn ich mich nicht täusche die Belagflächen ebenso. Das müsste sich doch eigentlich postitiv auf die Bremswirkung auswirken, oder?

2. Wie man auf dem einen Foto der Movit 6-Kolben Billet sieht, ist es auf Grund der Bauart möglich, viel größere Scheiben zu montieren, da die Bremszange eben nicht AUF der Scheibe sitzt sondern die Scheibe quasi in die Zange reinragt. Schwer zu beschreiben was ich meine, aber Du verstehst sicher...ist das einfach nur bei Movit so, oder gestattet die höhere Festigkeit der Billets (so sie den existiert) dies erst?

3. Wenn ich Dich richtig verstehe ist der ganze Krempel nur Schau und damit nur für den Tuning Sektor relevant. Das bedeutet ein Mensch der die Teile wirklich nur wegen dem Nutzwert und der Renntauglichkeit kauft, wird sich immer fur die Gussteile entscheiden?

4. Um wieder BTT zu kommen: Bei der Vorgabe 17" Felgen würdest Du also eher zu der 322x32x4 "Normalanlage" greifen als die 342x32x6 Billet Anlage zu verwenden?

Danke für die Aufklärung.

m zetti   
m zetti
Geschrieben
Muss mal hier zuerst einwerfen, dass ich selber ne Mov'it Anlage fahre... Aber eine von Mov'it umgearbeitete Anlage mit Brembo Zangen welche nach Porsche Spezifikation mit gegossenen Zangen gefertigt wurde...

Und nun stellen wir mal ganz sachlich fest, dass hier in der obigen Ankündigung der Rahmen der Tatsachen etwas gar weit gedehnt und viel marketingmässiger "Bullshit" in die Runde geworfen wird...

Fact ist:

- Dass Gusteile an all den Stellen an welchen die funktional bedingte Masshaltigkeit benötigt wird, also justament an den Stellen wo die Gussteile mit anderen Bauteilen wie, Bremszylinder, Bremszangenaufnahmen, Aufnahmen von Leitungen etc, zusammengebaut werden, ebenfalls "spahnabhebend" (English "Billet") bearbeitet werden...

- Dass eine Bremse bzw. ein mechanisches Bauteil seine respektiven Masshaltigkeitsanforderungen aus seiner Funktion und NICHT aus seiner Herstellungsweise heraus verlangt...

Somit ist der "vermeintliche" Vorteil engerer Toleranzen bei einem "Billet" Teil was ausschlieslich aus dem vollen heraus geschnitzt wird nicht wirklich gegeben... Demzufolge ist der hier angepriesene Vorteil der Billet Konstruktion hier aber auch absolut NICHT zutreffend... Ganz im Gegenteil...

Fact ist hier aber, dass:

- Durch die spahnabhebende "Schnitzerei" aus dem "vollen Material" die Kraftlinien des Materials ganz konkret zerschnitten und das Material somit auch ganz klar geschwächt wird...

- Aus diesem Grunde die an dieser Stelle eines Bauteils verwendeten Wandstärken dementsprechend auch ganz klar vergrössert werden müssen...

- Die bei der "Billet" - Fertigung zumeist aus Design Gründen angewandten "scharfen" Kanten und Geometrien kraftmässig ungünstiger als die bei einer Gusskonstruktion entstehenden weicheren Radien sind...

- Dass es sowohl hochfeste Guss- als auch Strangusslegierungen gibt...

Sind wir doch mal ganz ehrlich und machen uns hier nichts vor... Der Hauptgrund für die "Billet" - Konstruktion liegt einzig und alleine darin begründet, dass:

- Bei bei den kleinen Losgrössen die im Tuning Bereich benötigt werden, mit einer "Billet" Konstruktion teure und damit unrentable Gussformen, durch die wesentlich günstigere CNC - Programmierung eines Mehrachsenbearbeitungszentrums substituiert werden... und dass damit für den jeweiligen Hersteller mehr Flexibilität bei Kleinserien entsteht und zudem auf diese Weise auch noch konkret Kosten gespart werden...

Dabei ergeben sich dann aber folgende Nachteile:

- Die Notwendigkeit dickerer Wandstärken... Und damit höherer ungefederter Massen...

- Die Notwendigkeit der Verwendung von höherwertigen Werkstoffen damit die Wandstärken nicht allzu gross ausufern...

- Viel Abfall in Form von Spähnen...

Nehmen wir doch einfach mal den Rennsport, auf 2 oder auf 4 Rädern, als Referenz zur Rate... Es gibt dort in diesem Bereich praktisch KEINE einzige Bilett Bremszange (einzig Nissin macht so was im Motorradrennsport)!!!

All die wirklich tollen und teuren Bremszangen sind aus leichten und hochfesten Materialien welche, auf Grund ihrer Werkstoffnatur notabene, zumeist im Sandgussverfahren gegossen und nachher an den Funktionsflächen entsprechend spahnabhebend bearbeitet werden...

Alles Andere ist Humbug und lediglich Marketing - Gag...

Ein Schelm wer böses dabei denkt...

Dein Posting erscheint mir als Laie sehr logisch und nachvollziehbar.

Marketing ist nie zu unterschätzen.

Im übrigen ist die Entscheidung so gut wie gefallen. Es soll eine Brembo Anlage mit 322er Scheiben, welche auch im Porsche 993 Turbo verbaut wurde,sein. Aber eben mit Brembo Logo.

Gekauft wird bei KS Motorsport, eingebaut auf Empfehlung bei Cartronic in Gummersbach. Auch Packeisen Motorsport wurde empfohlen, aber Gummersbach ist eben ein Heimspiel.

Der Preis soll sich auf ca 2600 Euro für die Bremse inkl. Scheiben, Belägen, Stahlflex und Adapter belaufen.

Der Einbau kostet dann nochmal ca. 360 Euro.

Gruß

Michael

itf joegun   
itf joegun
Geschrieben
Im übrigen ist die Entscheidung so gut wie gefallen. Es soll eine Brembo Anlage mit 322er Scheiben, welche auch im Porsche 993 Turbo verbaut wurde,sein. Aber eben mit Brembo Logo.

Gekauft wird bei KS Motorsport, eingebaut auf Empfehlung bei Cartronic in Gummersbach. Auch Packeisen Motorsport wurde empfohlen, aber Gummersbach ist eben ein Heimspiel.

Der Preis soll sich auf ca 2600 Euro für die Bremse inkl. Scheiben, Belägen, Stahlflex und Adapter belaufen.

Der Einbau kostet dann nochmal ca. 360 Euro.

Klingt perfekt! :-))!

Kaw-Liga   
Kaw-Liga
Geschrieben
Du schreibst das die Billet Dinger "eigentlich" keine Vorteile haben.

Das hab ich so nicht gesagt... Fact ist, dass beide Herrstellungsweisen ihre Vorteile haben und Fact ist, dass der Einwand der "besseren Masshaltigkeit" einer Billet Konstruktion nicht gegeben ist...

Die Kolbenflächen sind bei Billet immer etwas größer, wenn ich mich nicht täusche die Belagflächen ebenso. Das müsste sich doch eigentlich postitiv auf die Bremswirkung auswirken, oder?

Ist das so? Die Grösse der Bremsbelagfläche hat doch eigentlich nichts mit der Konstruktion Billet / Guss zu tun sondern, sie ist eine der wichtigen Auslegungsgrössen des Bremsenherstellers...

Wie man auf dem einen Foto der Movit 6-Kolben Billet sieht, ist es auf Grund der Bauart möglich, viel größere Scheiben zu montieren, da die Bremszange eben nicht AUF der Scheibe sitzt sondern die Scheibe quasi in die Zange reinragt

Auch hier muss ich verneinen... Bei JEDER Scheibenbremse, egal on Billet oder Guss, liegen die Bremsbeläge plan auf der Bremsfläche auf und werden dabei von achsial auf die Bremsfläche respektive auf die Bremsbeläge drückenden Hydraulikzylindern angepresst...

oder gestattet die höhere Festigkeit der Billets (so sie den existiert) dies erst

Die Aussage: "Billet = Stärker als Guss" ist pauschal betrachtet völliger Nonsens!!!

Man kann so eine Aussage nicht einfach nur an der Zugfestigkeit des dabei verwendeten Werkstoffes festmachen... Da gehen Dinge wie: Biegefestigkeit der Konstruktion und die verwendeten Wandstärken ganz klar mit ins Kalkül hinen...

Generell gilt an der Stelle, dass sich eine Bremszangenkonstruktion bei der maximal auftretendenden Belastung möglichst wenig verbiegen soll... Ob dies mit Billet oder Guss Konstruktion erzeilt wird ist letztlich schnuppe...

Frühere Gussvarianten hatten, da sie zumeist in 2 teiliger Ausführung geliefert wurden, immer den Nachteil, dass sich die Konstruktion an der Trennstelle der beiden Hälften aufgebogen hat... Porsche hat dies, bei der 2 - teiligen 993er Gussbremse, durch die verwendung von grösseren und zudem hochfesten Schrauben, aber weitestgehend eliminiert...

Und man hat dann die 996er Bremse zu einer gegossenen einteiligen Monobloc Bauweise welche nur noch aus einem Teil besteht weiterentwickelt...

Um wieder BTT zu kommen: Bei der Vorgabe 17" Felgen würdest Du also eher zu der 322x32x4 "Normalanlage" greifen als die 342x32x6 Billet Anlage zu verwenden?

Dass kann man nicht so einfach und pauschal sagen... Die Frage nach der Grösse einer Bremse richtet sich letztlich immer danach, wie viel Fahrzeuggewicht, aus welcher Geschwindigkeit, wie oft, in welcher Zeit abgebremst werden muss und, was dabei für Felgen zum Einsatz kommen...

Dabei ist ganz klar, dass ein grösseres und schwereres Fahrzeug, welches zudem auch noch schneller fährt, dann halt auch eine grössere Bremse benötigt... Dabei muss aber beachtet werden, dass die Bremse in Bezug auf die verwendete Felge nicht zu gross wird. Sonst wird die Bremsbelüftungscharakteristik sofort schlechter und die Bremse wird dann zwar kraftvoller aber nicht wirklich dauerbelastungsstabil...

Für mich ist eine 322er Porsche 993er Bremse für einen Mittelklassen Wagen welcher auf der Rennstrecke bewegt wird mit Sicherheit gross genug dimensioniert...

Damit hier jetzt aber nicht die jenigen kommen, welche eine solche Bremse bereits schon kaputtgebremst haben... Ja, Ja, es ist mir auch klar, dass man alles totkrigt... Aber, ein runder Fahrstil und kein Geheue am Steuer vorausgesetzt, wird eine 322er Bremse sehr viel Freude machen... 10 Schnelle Runden auf dem HHR und dann die Spitzkehre jedes Mal am Limit angebremst, lassen zwar die rote Farbe der Zangen allmähglich etwas "dunkler" werden - Der Standfestigkeit tut dies aber letztlich keinen Abbruch...

Hope this helps...

Im übrigen ist die Entscheidung so gut wie gefallen. Es soll eine Brembo Anlage mit 322er Scheiben, welche auch im Porsche 993 Turbo verbaut wurde,sein. Aber eben mit Brembo Logo.

HALT HALT HALT!!! Dafür erhälst Du aber von mir keine Freigabe!!!

Denn, die Brembo gelabelten 322er Gus - Bremsanlagen entsprechen konkret NICHT dem Porsche Standard!!! Diese Bremsanlagen haben dünnere Bremschrauben und auch die Bremsscheiben entsprechen NICHT dem Porsche Standard...

Wenn Du Freude an dem Zeugs haben willst, dann wende dich an Mov'it!!! Denn dort werden Brembo Guss Bremszangen mit Porsche Spezifikation und den dickeren ,sowie Porsche Spezifikation Bremsscheiben in Porsche Spezifikation verwendet...

Das originale Brembo Gerödel was zu reduzierten Preisen am Markt und von verschiedenen Tunern angeboten wird hält einfach nicht wirklich lange... Diesbezügliche Reklamationen gibt's nicht nur bei mir im Kopf sondern auf dem www. zu Hauf...

Hope this helps...

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