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Split2001

Die Probleme eines Zivildienstpflichtigen

Empfohlene Beiträge

Split2001
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hallo CP`ler!

Seit einer Woche weiß ich es nun schriftlich. Ich bin wehrdienstfähig und werde auf jeden Fall eingezogen, oder werde Zivieldienst leisten müssen :cry: :cry: :cry:

Mein schlimmster Alptraum ist somit in Erfüllung gegangen!!!

Ich mache momentan eine Ausbildung zum Industriekaufmann und werde im Februar nächstes Jahr damit fertig und werde zu 99 % in einer sehr großen Firma im Einkauf (Energie und Karton) übernommen und jetzt das!!! Da freut man sich darauf endlich arbeiten zu dürfen und ordentlich Geld zu verdienen und dann verpfuscht einem der Staat alles!!! Und das bei fünf Millionen (wahrscheinlich mehr) Arbeitslosen. Ich finde das total unfair. Einerseits möchte man Leuten Arbeit geben und andererseits hält man junge und motivierte Leute die in der Blütezeit ihres Lebens sind vom Arbeiten ab.

Was soll ich nur machen? Meinen Job möchte ich auf jeden Fall behalten und weder Zivildienst leisten, noch zum Bund gehen. Gibt es nicht eine Möglichkeit das zu umgehen? Ein Kumpel von mir ist einer sozialen Stiftung beigetreten und muss zwei Mal im Monat Samstags den kompletten Tag und zwei Mal Mittwochs von 18 bis 22 Uhr sechs Jahre Lang seinen Dienst ableisten... das kann es aber doch auch nicht sein!!!

Wenn mir jemand von euch helfen kann, tut es bitte!!! Ich bin für alles bereit!!!

Gruß

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Chrisli
Geschrieben

Rede mit deinem Chef und nutz die Zeit für einen Auslandsaufenthalt. Vielleicht honoriert er das.

Split2001
Geschrieben

Mit meinem Ausbilder habe ich bereits geredet. Eine Unabkömmlichkeitserklärung ist kein Problem. Die zählt aber nur für ein Jahr :(

Chrisli
Geschrieben
Mit meinem Ausbilder habe ich bereits geredet. Eine Unabkömmlichkeitserklärung ist kein Problem. Die zählt aber nur für ein Jahr :(

Wo ist das Problem? Sowohl der Wehdienst als auch der Zivildienst dauert doch nur 9 Monate.

bill367gates
Geschrieben

Seit einer Woche weiß ich es nun schriftlich. Ich bin wehrdienstfähig und werde auf jeden Fall eingezogen, oder werde Zivieldienst leisten müssen

Was hast du denn für ein Schreiben bekommen? Woher weißt du, dass du "auf jeden Fall" eingezogen wirst?

Hast du bei der Musterung schon verweigert?

Welche Tauglichkeitsstufe?

Split2001
Geschrieben

Bei der Musterung war ich bereits und habe nen den Musterungsbescheid bekommen. Ich bin mit Einschränkungen verwendungsfähig und habe bereits verweigert... wie soll ich mich jetzt am besten weiter verhalten?

@Chrisli: Ich werde im Mai erst 20 Jahre alt und kann durch die Unabkömmlichkeitserklärung max. ein Jahr zurückgestellet werden, das der Arbeitgeber genügend Zeit hat sich für Ersatz umzuschauen...

killaruna
Geschrieben

Falls du Kontakte zu einem Arzt hast versuch an ein Attest zu kommen und such vielleicht etwas, was bei der Musterung "übersehen" wurde.

War bei mir ähnlich und hat super geklappt. Mehr auch per PN.

Chrisli
Geschrieben
Falls du Kontakte zu einem Arzt hast versuch an ein Attest zu kommen und such vielleicht etwas, was bei der Musterung "übersehen" wurde.

War bei mir ähnlich und hat super geklappt. Mehr auch per PN.

Vor dem Zivi/Bund sollte man sich meiner Meinung nach nicht drücken.

Ich hätte mich bestimmt auch irgendwie ausmustern lassen können, aber dieses Drückebergertum kotzt mich ehrlichgesagt an.

Split2001
Geschrieben
Vor dem Zivi sollte man sich meiner Meinung nach nicht Zivi/Bund drücken.

Ich hätte mich bestimmt auch irgendwie ausmustern lassen können, aber dieses Drückebergertum kotzt mich ehrlichgesagt an.

Naja, Ansichtssache. Frauen haben auch das Wahlrecht...

Chrisli
Geschrieben

Frauen werden aber durch eine eventuelle Schwangerschaft schon genug im Berufsleben benachteiligt.

EDIT: Was dich davon abhält, während dem Jahr für welches du deine Unabkömmlichkeitserklärung hast, Zivi oder Bund zu machen, versteh ich nicht.

Mit deinen jetzt 19 Jahren dürfte es ebenfalls keine Probleme geben.

Split2001
Geschrieben

Weißt du bitte wie schwer es ist heutzutage nach der Ausbildung ohne Berufserfahrung einen Job zu bekommen? Vor allem nicht in der Firma wo ich arbeite - es ist schon fast eine Ehre dort seine Ausbildung zu absolvieren...

Das Beispiel mit der Frau war nicht ganz richtig. Aber ich finde es schlicht und weg falsch Leute die mitten vor dem Start in ein erfolgreiches Berufsleben stehen, Steine in den Weg zu legen...

K-L-M
Geschrieben

@ Split 2001

Mir fehlen die Worte und ich muß mich zusammenreißen um diese Mentalität des vorgeführten Gemeinsinns nicht bitterböse zu kommentieren.

Während in meinem Umfeld gestandene erfolgreiche Menschen 1 Tag in der Woche ehrenamtlich in Krankenhäuser usw. helfen ist das ein Schlag ins Gesicht für jeden verantwortungsvollen Menschen.

Es geht dabei nicht um Wehrdienst oder Zivi. Darüber braucht man kein Wort verliere. Es geht um " ich will gar nichts" und bin zu jeder Schandtat bereit. :puke:

In meiner Firma hätte so ein Bewerber keine Chance. Reinster Egoismus.

Wir haben allerdings Mitarbeiter die viele Jahre beim z.B. Roten Kreuz, Tech. Hilfswerk nebenher arbeiten um so von den 9 Monaten entbunden zu werden.

Das ist auch ok.

Ein zukünftiger Arbeitgeber der das nicht akzeptiert und die lächerlichen 9 Monate nicht warten will verdient keine anderen Mitarbeiter. Glücklich wird er mit diesen Egoisten nicht.

Auto-Liebhaber
Geschrieben

1. Frauen werden aber "nur" eventuell schwanger.

2. Frauen können sich aussuchen ob sie schwanger werden.

3. Hat die Bevormundung, der Zwangsdienst, niedriger Lohn bzw. Sold gewiss stärkere negative Folgen auf die Psyche als ne Schwangerschaft.

Mit Gleichberechtigung hat die Wehrpflicht nichts zu tun. Sind beides unterschiedliche Begriffe und sieht man auch daran, dass viele Frauen nicht zum Bund gehen obwohl sie könnten. Und falls doch kriegen die da ne Extrawurst, hab ich schon oft in Reportagen gesehen. Und Frauen die freiwillig zum Bund gehen sind oft ziemlich dumm - sieht man auch am Beispiel der USA. Da geht fast jeder zum Bund bzw. zur Armee der woanders keinen Job gefunden hat.

Wieviel Frauen wohl schwanger werden würden, wenn man Frauen nur dann von der Wehrpflicht zurück- bzw. freistellen würde, wenn diese schwanger sind? :D Da wäre die Alterspyramide wieder ratz batz optimal. Wetten?! Jedenfalsl theoretisch. Kann schon sein, dass viele Kinder dann nur deshalb auf der Welt sind weil die Mütter nicht zum Bund wollten und dann verwahrlosen.

P.S.

Falls Du mit dem Abnehmen kein Problem hast, könnte das die Lösung sein. N Kumpel von mir wurde deswegen auch immer wieder zurückgestellt und konnte so Studieren und anschließend jobben gehen.

crims9n
Geschrieben

An deiner Stelle würde ich alle möglichen Ärzte abklappern und mich untersuchen lassen - je nach Verhältnis mit dem Arzt direkt mit offenen Karten spielen und ihm erzählen was ambach ist, so dass er dich ggf "kaputtschreibt".

Ansonsten kannst du nur "hoffen", dass irgendetwas tatsächlich nicht gesung ist, so habe ich eine Skoliose und einen Knochenfortsatz im Quadrizeps, was mir die Bundeswehrzeit erspart.

MfG Philipp

Chrisli
Geschrieben
1. Frauen werden aber "nur" eventuell schwanger.

2. Frauen können sich aussuchen ob sie schwanger werden.

3. Hat die Bevormundung, der Zwangsdienst, niedriger Lohn bzw. Sold gewiss stärkere negative Folgen auf die Psyche als ne Schwangerschaft.

Das meinst du jetzt nicht wirklich ernst, oder? Wenn doch ist dir wohl auch nicht mehr zu helfen. Wenn die Frauen hier im Land nicht bald mehr Kinder in die Welt setzen, siehts sehr dunkel aus.

@crims9n

Kein Kommentar :mad:

bill367gates
Geschrieben

Man(n) sollte niemals verweigern bevor, man nicht den Einberufungsbefehl in den Händen hält. Es wird nämlich höchstens jeder zweite Eingezogen!

Ab der Tauglichkeitsstufe T3 wird man sowieso nicht mehr eingezogen.

Es gibt in Deutschland viele Berater für Kriegsdienstverweigererer, guck dich mal nach einem in deiner Nähe um oder geh mal auf www.zentralstelle-kdv.de.

Wenn man sich von Anfang an geschickt verhält, dann muss man mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts machen.

chip
Geschrieben

Ich hatte vor ca. 15 Jahren (man ist das lange her :D ) genau das gleiche Problem. Damals hatte ich schlicht und einfach aus finanziellen Gründen nicht die Möglichkeit zum Bund zu gehen, da ich für den ersten Golf GTi 16V schon ordentlich verschuldet war...O:-)

Kurzum: Ich habe beim Malteserhilfsdienst über 10 Jahre ca. einmal im Monat im Katastrophenschutz gearbeitet. Anfangs war es etwas lästig. Später habe ich dann in den Behindertenfahrdienst gewechselt. So war einmal im Monat für einen Tag am Wochenende Dienst und ich denke das das ganze sehr sinnvoll war. Zu guter Letzt haben wir noch in der Sommerzeit auf der Galopprennbahn in Düsseldorf ab und an den Sanitätsdienst übernommen. Da hat das Unheil dann seinen Lauf genommen indem man zum Zocker auf diverse Pferdewetten wurde...8)

Alles in allem eine lange Zeit aber in der Summe auch nicht mehr oder weniger Arbeit als beim Zividienst oder beim Bund. Hab viel gelernt, nette Menschen kennengelernt und das ganze eigentlich nie bereut.

P.S. Heutzutage sind es soweit ich weiß nur noch sieben Jahre.

bigpappa
Geschrieben

Mädels, was habt ihr nur für eine Einstellung zum Leben??

Solch Drückebergerei kotzt mich an, für sowas hab ich kein Verständnis. Manche Arbeitgeber (siehe Klaus) zum Glück auch nicht.

Mir fehlen die Worte...

MikeMuc
Geschrieben

Da geht mir echt die Hutschnur hoch!

Immer schön die Hand aufhalten, nehmen nehmen nehmen...

Aber sich drücken wollen wenn der Staat fordert...

Echt zum :puke:

Und ja, ich habe gedient. 15 Monate. Und nein, es hat mir nicht geschadet!

Eher im Gegenteil.

bill367gates
Geschrieben

Ich bin ja eigentlich für die Wehrpflicht, nur ohne mich :D

Oh Gott jetzt macht euch mal locker. Als wenn das irgendeinen Sinn machen würde, da ein Jahr zu verschwenden.

Als wenn ich dadurch irgendeinen Vorteil hätte.

Ich habe sowieso schon viel zu viel Zeit in der Schule verschwendet, irgendwann ist auch mal gut.

Man kann doch heutzutage gar nicht schnell genug mit dem Studium fertig sein.

MikeMuc
Geschrieben
Ich bin ja eigentlich für die Wehrpflicht, nur ohne mich :D

Oh Gott jetzt macht euch mal locker. Als wenn das irgendeinen Sinn machen würde, da ein Jahr zu verschwenden.

Als wenn ich dadurch irgendeinen Vorteil hätte.

Ich habe sowieso schon viel zu viel Zeit in der Schule verschwendet, irgendwann ist auch mal gut.

Man kann doch heutzutage gar nicht schnell genug mit dem Studium fertig sein.

Hallo? Es geht nicht darum um die Wehrpflicht rumzukommen.

Es gibt mehr als genug Möglichkeiten Ersatzdienst zu leisten.

Und wo bitte ist das Problem einmal im Monat Sozialdienst zu leisten?

Du wärst doch bestimmt auch froh wenn dir im Krankenhaus jemand

beim essen helfen würde wenn Du es selbst nicht könntest?

Verständnisslose Grüße

Mike

skaone
Geschrieben
Oh Gott jetzt macht euch mal locker. Als wenn das irgendeinen Sinn machen würde, da ein Jahr zu verschwenden.

Als wenn ich dadurch irgendeinen Vorteil hätte.

Genau das ist ja der entscheidene Punkt. Es geht vielleicht nicht immer nur um dich und deinen Vorteil. Das ist ganz einfach extrem assozial.

Und ich kann dir versichern, dass es mehr als genug Zivistellen gibt, die Sinn machen.

Ind.Rich.
Geschrieben

Zurückgenommen....

Nubi
Geschrieben

Ich verstehe das Problem überhaupt nicht!?

Es gilt nun mal allgemeine Wehrpflicht in D - fertig aus!

Seit doch froh das ihr heute eine 50:50 Chance habt, weil bei weitem nicht mehr jeder eingezogen wird.

Ist zwar nicht ganz fair, aber früher gab es diese "Chance" garnicht.

Das mit dem Arbeitsplatz leuchtet mir auch nicht wirklich ein,

da du nach deinem Wehr-/Ersatzdienst ja wieder eingestellt werden musst.

Im übrigen sehe ich den Wehr- und vorallem auch den Ersatzdienst als durchaus sinnvoll an.

Es gibt bestimmt angenehmere und weitaus besser bezahlte Tätigkeiten für junge Leute aber

ich kenne, inkl. mir, keinen dem es geschadet hat! Im Gegenteil!

Stichwort: Soziale Kompetenz - die hier bei einigen anscheinend nur marginal Vorhanden ist.

Roaddog
Geschrieben

möglichkeiten gibt es genug. einfach mal schlau machen, kriegt man auch selbst raus ;) ganz einfach und ohne große probleme und reaktionen.

ich war selbst beim wehrdienst 9 monate, weil ich mich vorher als Pilot bei der Bundeswehr beworben habe. dann zu verweigern, weil ich 20min vor einstellung den test vergeigt habe wäre schon extrem frech gewesen.

sicherlich gibt es besseres als während der grunduasbildung fü 28cent/std zu arbeiten etc aber es schult einen auch.

bei mir im studium krieg ich ständig das kotzen, weil die meisten ständig am rumheulen sind. zu wenig pause usw.

zivi gibt mehr geld, man kann eine menge spaß haben etc.

bund gibt weniger geld, aber auch dort kann es gut sein, muss aber nicht.

mit genügend eigeninitiative hat man eine super zivijob und hat seine 550€ Monat geht am wochenende nebenbei arbeiten und hat netto 800€ ohne probleme.

sollte man als jugendlicher von leben können, da die meisten eh bei mutti wohnen.

ich würde einfach den arbeitgeber ansprechen, vertraglich zusichern lassen, dass er dich nach dem zivi übernimmt und aus die maus.

k-l-m ist übrigens nicht der einzige firmenchef der so denkt - kann ich dir aus erfahrung sagen und das ist gut so:-))!

und ein tip von mir. wenn du dir bescheinigen lässt, dass du ja körperlich nicht fit bist wegen was auch immer dann ist das auch so ! ob du es hast oder nicht.

fragt dich mal ein anderer arbeitgeber wieso du nicht beim bund warst und du sagt, ja wegen krankheit etc - kommt bestimmt gut an ;)

es sollte einfach das system geändert werden.

alle müssen zum zivildienst und wer zum wehrdienst geht macht dieses 100% freiwillig.

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