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F40org
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Letzte Woche wurde mit ständig von einem Kiefer-Motor ins Ohr geflüstert.

Kennt irgendwer diesen Motor bzw. weiß etwas mehr darüber?

Er wurde offensichtlich von Herrn Dr. Clemens Kiefer entwickelt. Es handelt sich um einen Vielstoffmotor, d.h. er kann neben den normalen Treibstoffen auch mit Salatöl, Holzöl, etc. sa angeblich sogar mit RÜBENSAFT betrieben werden.

Angeblich ist der Wirkungsgrad bei etwa 65%. Ferner soll der Motor aktuelle Abgaswerte (EURO 4/5) erzielen - ohne Abgasnachbehandlung.

Es lief wohl auch eine Testphase in einem Testlabor (in Leipzig?) und die Ergebnisse waren scheinbar sehr vielversprechend. Danach geschah aber nichts mehr. Nun geistern einige Personen aus dem Dunstkreis von Herrn Kiefer durch die ganze Welt und versuchen Geldgeber zu finden. Angeblich fanden sie aber bei der Automobilindustrie bislang ken Gehör.

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TPO
Geschrieben

Über Google lässt sich hierzu nur schwer was finden.

Anscheinend gibt es in Leipzig eine KIEFER ENGINEERING GMBH die zum Thema passen könnte. Die restlichen Treffer ergeben nur Kiefer- und Gesichtschirurgie. :-(((°

F40org
Geschrieben
Über Google lässt sich hierzu nur schwer was finden.

Anscheinend gibt es in Leipzig eine KIEFER ENGINEERING GMBH die zum Thema passen könnte. Die restlichen Treffer ergeben nur Kiefer- und Gesichtschirurgie. :-(((°

Ja, ich glaube das war das Unternehmen von Herrn Kiefer. Müsste eigentlich insolvent sein - so meine Informationen.
TPO
Geschrieben

Ja, war ein älterer Branchenbucheintrag.

Lamberko
Geschrieben

Siehe "Page 13" auf diesem Dokument in...

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:wink2:

Gast Anonym16
Geschrieben

Vor ein paar Wwochen kam auf Bayern3

doch auch eine Dokumentation über einen Vielstoffmotor,

welcher von einem Landhandelunternehmer entwickelt worden ist.

Anscheinend lässt sich dieser auch mit allem möglichen betreiben.

Leider kann ich mich an den Namen und den Ort nicht mehr erinnern :cry:

Dr. Clemens Kiefer
Geschrieben

Ja, es ist richtig. Man kann einen völlig umweltfreundlichen Motor bauen. Der Kiefermotor läuft mit allen flüssigen und gasförmigen Kraftstoffen, auch mit Ammoniak. Bei der Verbrennung von Ammoniak entsteht kein CO2. Der Kiefermotor hat einen sehr hohen Wirkungsgrad. Leider reichte das Geld für eine Fortführung der Entwicklung bis zur Serienreife nicht aus. Es ist in Deutschland äußerst schwierig, für eine gute Idee Geld zu bekommen.

 

Dr. Clemens Kiefer

Thorsten0815
Geschrieben

Ich bin immer sehr interessiert an solchen Systemen, lese aber nirgendwo wie das technisch/physikalisch umgesetzt werden soll.

Habe ich etwas übersehen?

 

@matelko: Du bist doch fit in der Beurteilung solcher Technologien. Hast Du eine Einschätzung? 

 

@Dr. Clemens Kiefer: Hätten Sie dazu nähere Informationen? Wie wird der Stromüberschuss gespeichert? Da ich etwas von Kälte gelesen habe scheint eine Wärmepumpe integriert zu sein. Richtig? Was ist das Funktionsprinzip des Kiefermotor? 

 

JazP
Geschrieben
Am 8.6.2019 um 19:15 schrieb Dr. Clemens Kiefer:

Es ist in Deutschland äußerst schwierig, für eine gute Idee Geld zu bekommen.

 

Technisch so innovativ, aber kaufmännisch dann so konservativ? Warum haben Sie sich nur auf Deutschland beschränkt?

Jamarico
Geschrieben

 

Am 8.6.2019 um 19:15 schrieb Dr. Clemens Kiefer:

Der Kiefermotor läuft mit allen flüssigen und gasförmigen Kraftstoffen, auch mit Ammoniak. Bei der Verbrennung von Ammoniak entsteht kein CO2

 

vor 21 Stunden schrieb Thorsten0815:

Da ich etwas von Kälte gelesen habe scheint eine Wärmepumpe integriert zu sein. Richtig?

Ammoniak (NH3 - Keine Kohlen-/Wasserstoffverbindung wie die üblichen Brennstoffe) wird oftmals in industriellen Kälteanlagen eingesetzt und verfügt über einen vergleichsweise hohen thermodynamischen Wirkungsgrad.

Würd mich auch für eine Erklärung des Funktionsprinzips interessieren :-))!

Andreas.
Geschrieben

Mittlerweile per Crowd-Funding sollten solche Kosten von der Entwicklung bis zur Zulassung zu deckeln sein. Ist denn ein „Revival“ geplant, Öko ist Hip & Kapital findet sich?

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    • matelko
      Um die Zukunft des V8-Motors steht es nicht besonders gut, der politische Zwang will es so. Und das trotz redlicher Bemühungen, den CO2-Ausstoß u.a. durch Direkteinspritzung, Aufladung, Zylinderabschaltung und Segelfunktion zu reduzieren. So wird es beispielsweise für die kommende Audi-Baureihe A6/S6/RS6 ab Anfang 2018 keinen V8-Motor mehr geben. Ja, ganz richtig, selbst der RS6 wird keinen V8-Motor mehr erhalten! Dabei bieten die grundsätzlichen Anlagen der V8-Maschine m.E. keinen wirklichen Anlaß, diesen Motorentyp infrage zu stellen. Freilich, schiere Leistung kann man heute auch mit Motoren geringerer Zylinderzahlen standfest erzeugen. Der Ford GT ist hierfür ein aktuell sehr gutes Beispiel: Dessen V6-Biturbomotor "Ecoboost" bringt es immerhin auf über 650 PS und 746 Nm und seine Standfestigkeit hat das Triebwerk bereits in Le Mans 2016 gezeigt. Was also sind die Vorzüge eines V8-Motors, deretwegen man an ihm festhalten sollte?

      Klassische V-Motoren zeigen, unabhängig der Zylinderzahl, ein besonderes Merkmal: Die zwei Pleuelstangen des jeweils gegenüberliegenden Zylinderpaares laufen auf einem gemeinsamen Hubzapfen der Kurbelwelle. Dabei spielt der Bankwinkel des V keine Rolle, denn auch bei einigen Motoren mit horizontal gegenüberliegenden Zylindern greifen zwei Pleuel auf einen gemeinsamen Hubzapfen zu.
       


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      Die prinzipiell sehr kompakte Bauweise der V8-Motoren macht sie auch für Hybridantriebe interessant, indem man sie mit einer zusätzlichen E-Maschine am Kurbelwellenflansch versieht. Der Porsche 918 Spyder hat diese Möglichkeit eindrucksvoll umgesetzt.

      Der Bankwinkel des V-Motors beeinflußt die Motorhöhe und -breite sowie die Lage des Schwerpunkts in der Hochachse. Idealerweise wird er bei V-Motoren so gewählt, daß sich ein gleichmäßiger Zündabstand ergibt, um Vibrationen zwischen den beiden Zylinderbänken zu vermeiden. Für den Viertakt-V8-Motor bedeutet das: 720° Zyklenwinkel, also zwei Kurbelwellenumdrehungen für ein vollständiges Arbeitsspiel geteilt durch die Zylinderzahl 8, ergeben 90° Bankwinkel oder ein ganzzahliges Vielfaches davon. Beim Viertakt-V6-Motor wird für eine regelmäßige Zündfolge ein Bankwinkel von 120° benötigt, was in der Regel mit einer unerwünscht großen Baubreite verbunden ist, weshalb der V6 häufig ebenfalls mit einem Bankwinkel von 90° ausgeführt wird. Zur Kompensation der sich daraus ergebenden, ungleichmäßigen Zündfolge bedient man sich eines Kunstgriffs: Der „falsche“ Bankwinkel wird durch einen zusätzlichen Versatz der Hubzapfenkröpfungen an der Kurbelwelle ausgeglichen. Dies erfordert sogenannte Split-Pin-Kurbelwellen (a) oder sogar Einzelkröpfungen, sogenannte Flying Arms (b), mit einem Winkelversatz um den fehlenden Betrag. Bei einem V6 mit einem Bankwinkel von 90° beträgt dieser folglich 30°.



      In der Grundauslegung eines V8-Motors gibt es einen weiteren wichtigen Parameter: die Anordnung der Kröpfungen auf der Kurbelwelle. Diese beeinflußt entscheidend die prinzipielle Charakteristik des Triebwerks, entweder maximales Leistungspotenzial oder bestmöglicher Ausgleich der freien Massenkräfte und -momente. Aufgrund der kinematischen Kopplung im Kurbeltrieb entstehen die Massenkräfte aus der oszillierenden Bewegung von Kolben- und Pleuelmassen. Je nachdem, ob diese Massenkräfte ein- oder zweimal pro Kurbelwellenumdrehung entstehen – etwa durch die Kolbenbewegung auf- oder abwärts –, spricht man von Kräften erster oder zweiter Ordnung der Motordrehzahl. Ergibt sich für die freien Massenkräfte zudem noch ein Hebelarm in Bezug auf die Motormitte, entstehen daraus freie Massenmomente. Freie Massenkräfte und/oder -momente machen sich bei steigender Drehzahl in Form von zunehmenden Vibrationen bemerkbar, die gerade in der ersten und zweiten Ordnung als unangenehm empfunden werden und nur teilweise durch die Motorlager entkoppelbar sind. Im Wesentlichen kommen in klassischen V8-Motoren daher zwei Kröpfungsvarianten vor: die „Kreuzwelle“, bei der die Hubzapfen der vier Zylinderpaare jeweils in einem Winkel von 90° zueinander stehen (Cross-Plane, für die Kurbelwellenzapfen im 90°-Winkel, siehe Abbildung), und die „flache Kurbelwelle“, bei der alle Hubzapfen auf einer gemeinsamen Ebene liegen (Flat-Plane, für die 180°-Kurbelwelle, siehe Abbildung).


       
      Der Cross-Plane V8-Motor punktet seit jeher bei einem besonders wichtigen Kriterium: Ausgeprägte Laufruhe und Vibrationsfreiheit. Denn obwohl sich der erste und letzte Kolben jeder Zylinderbank nicht in derselben Position befinden und somit Vibrationen erzeugen, können diese sehr einfach durch Gegengewichte reduziert werden. Dies ist jedoch nur bei einem V-Motor mit 90° Bankwinkel und nicht versetzten Hubzapfen möglich - also nur beim V8. Der Grund hierfür ist der, daß die Gegengewichte gegenüber des Hubzapfens angebracht werden müssen, und sich somit bei einem Reihenmotor zur Seite bewegen, während der Kolben sich auf oder ab bewegt. Aufgrund des V8-Bankwinkels von 90° gleicht dieses Gegengewicht aber genau jene Kräfte aus, die durch den zweiten Kolben auf dem Hubzapfen (aus der um 90° gedrehten, anderen Zylinderbank) hervorgerufen werden. Cross-Plane V8-Motoren laufen daher mit besonders überzeugender Ausgeglichenheit.

      Typisch für den Cross-Plane V8-Motor ist auch das charakteristische Mündungsgeräusch, das „Brabbeln“. Es hat seine Ursache im Gasaustausch im Motor, der nicht optimal ist. Ein verlustarmer Ladungswechsel ist aber eine Grundvoraussetzung für die optimale Ausnutzung des Hubraums in puncto Zylinderfüllung und Liefergrad und damit des Leistungspotenzials. Grundsätzlich kann der Ladungswechsel durch zwei Effekte behindert werden: Strömungswiderstände in der Ein- und Auslaßstrecke, oder ein unvollständiger Gasaustausch und damit eine Restgasmenge im Zylinder. Heißes Restabgas fördert zudem bei Ottomotoren die Klopf-Neigung. Anhaltendes Klopfen führt unausweichlich zu Kolbenschäden. Um dies unter allen Umständen zu vermeiden, muß eine Klopfregelung geeignet eingreifen – die Zündung kann damit aber nicht mehr zum thermodynamisch optimalen Zeitpunkt erfolgen, was zu entsprechenden Einbußen im thermischen Wirkungsgrad führt. Ein V8-Motor mit Cross-Plane Kurbelwelle weist dieses Restgasproblem in besonders ausgeprägter Form auf, d.h. trotz der im Allgemeinen gleichmäßigen Zündfolge beim Gesamtmotor mit 90° Bankwinkel verbleibt eine ungleichmäßige Zündfolge je Zylinderbank. Dabei zünden zwangsläufig immer zwei Zylinder einer Bank direkt nacheinander (90° Zündabstand). Konkret bedeutet das, daß der Auslaß-Druck-Impuls des späteren Zylinders bereits erfolgt, wenn die Auslaßventile des vorher gezündeten Zylinders noch offen stehen. Folglich wird Abgas in diesen Zylinder zurück gedrückt, wodurch die Qualität des Ladungswechsels leidet. In der Praxis konnte dieser Nachteil bisher nur mit höherem Aufwand kompensiert werden, z.B. durch entsprechend große Längen der einzelnen Abgaskrümmerrohre – hier liegen die Grenzen jedoch meist im Fahrzeug-Package – oder durch bankübergreifende Abgaskrümmer für V-Motoren, bei denen die Auslaßseite direkt im V-Winkel liegt. Eine jüngere Porsche-Entwicklung hat an dieser Stelle einen neuen Weg beschritten: Mit spezifischen Steuerzeiten für jeden einzelnen Zylinder wird das Restgasproblem mit minimalem Aufwand eliminiert, was sowohl in der Simulation als auch am Motorprüfstand nachgewiesen werden konnte.


       
      Die Kurbelwelle eines Flat-Plane V8-Motors sieht aus wie die eines Reihenvierzylinders. Die Ähnlichkeit zum Vierzylinder kommt dabei nicht von ungefähr: Der Flat-Plane-V8 verkörpert den initialen Gedanken, der zur Entwicklung von V8-Motoren führte, nämlich zwei Reihenvierzylinder in Winkelanordnung zu kombinieren. Daraus resultieren auch die grundsätzlichen Vor- und Nachteile dieser Konfiguration. Die freien Massenkräfte des Vierzylinders bleiben in der zweiten Ordnung erhalten und summieren sich in der V-Anordnung vektoriell. Der Ladungswechsel wird dagegen deutlich harmonischer. Die Zündung beim Flat-Plane-V8 springt von einer Zylinderbank zur nächsten, wodurch die Restgasproblematik des Cross-Plane-V8 entfällt. Aufgrund des gleichmäßig wechselseitigen Ausschiebens der Abgase ergibt sich aber auch ein völlig eigenständiger Motorensound, der nach eben zwei Reihenvierzylindern klingt – schrill und aggressiv. In der Summe dieser Eigenschaften qualifiziert sich der Flat-Plane-V8 eher für den Einsatz in Hochleistungssportwagen, wie etwa Ferrari oder dem Porsche 918 spyder.

      Während der Zündabstand den Kurbelwellendrehwinkel angibt, der zwischen der Zündung zweier Zylinder zurückgelegt wird, definiert die Zündfolge die eindeutige Sequenz der Zylinder nacheinander. Bank- und Kröpfungswinkel lassen dabei als geometrisch fixe Größen nur bestimmte Reihenfolgen zu. Die jeweilige Anordnung definiert, welcher Kolben wann seinen oberen Totpunkt (OT) durchläuft. Zündfolgen von Flat- und Cross-Plane-Motoren unterscheiden sich deshalb prinzipiell. Moderne Flat-Plane-V8-Motoren feuern fast durchgängig in identischer Sequenz; bei den Cross-Plane-V8-Motoren sind es hingegen im Wesentlichen fünf herstellerspezifische Zündfolgen. Dabei ist bereits ein Umstand berücksichtigt, der leicht Verwirrung stiften kann: Weltweit gibt es unterschiedliche Definitionen, welcher Zylinder als erster gezählt wird und wie die weiteren Brennräume beziffert werden. Dadurch ergeben sich scheinbar andere Zündfolgen. Um diese Effekte der unterschiedlichen Zylinderzählung bereinigt, reduziert sich die Varianz der Zündfolgen verschiedener Hersteller deutlich.

      Beginnt man die Zündfolgenzählung stets mit Zylinder 1 nach DIN 73021, ergeben sich beim Flat-Plane V8 theoretisch je Drehrichtung acht mögliche Zündfolgen. Beim Cross-Plane-Motor sind es 16, da hier die Winkellage der mittleren Hubzapfen austauschbar ist:


       
      Jedoch wird nicht jede theoretisch mögliche Zündfolge auch praktisch umgesetzt. Ziel ist stets der bestmögliche Kompromiß zwischen den Kriterien Ladungswechsel / Beanspruchung der Kurbelwellenhauptlager / Schwingungsanregung des Kurbeltriebs durch Verformung der Kurbelwelle unter Last / Drehungleichförmigkeit. In der Summe der Eigenschaften ist z.B. die Zündfolge 1-3-7-2-6-5-4-8 die beste Wahl für eine maximale Robustheit der Kurbelwellenlagerung.

      Fazit:
      Die Aufteilung des Gesamthubraums in viele Einzelzylinder ergibt eine gleichmäßige Drehmomentabgabe und damit Laufruhe. Beim V8-Motor im Viertaktverfahren sind es somit vier Krafthübe je Kurbelwellenumdrehung. Größere Zylinderzahlen als 8 bieten noch mehr Laufruhe und dadurch Komfort, haben aber durch eine größere Baulänge und ein höheres Aggregatgewicht Nachteile in der Fahrzeugarchitektur und der Achslastverteilung zur Folge. Bei Sportwagen zum Beispiel läßt sich dies durch eine Mittelmotoranordnung oder bei Frontmotoren durch konsequentes Einrücken eines Zehn- oder Zwölfzylindermotors zur Fahrzeugmitte hin nur bedingt kompensieren, denn für Fahrer und Beifahrer bedeutet das räumliche Einschränkungen – was wiederum bei Luxuslimousinen kein gangbarer Weg ist. Hier geht die Motorbaulänge deshalb vollständig in die Längsgeometrie des Fahrzeugs ein, führt etwa beim V12-Motor zu einem längeren Radstand oder Überhang und somit zu Nachteilen in der Agilität des Fahrzeugs. Sonderbauformen wie der W12 kompensieren diesen Nachteil des klassischen V12, allerdings mit deutlich höherem technischem Aufwand. Die schlagkräftigen Vorzüge eines klassischen V8-Motors sind ein geringer Bauraumbedarf bei einfacher Triebwerksarchitektur, hoher Leistungsdichte sowie hervorragender Laufruhe und Vibrationsarmut zwischen den Zylinderbänken.  Deshalb sollte der V8-Motor auch in Zukunft  seinen festen Platz bei der Motorisierung hochwertiger Fahrzeuge behalten – nicht nur als Ikone, sondern aufgrund der Summe seiner technischen Eigenschaften.
       
    • Sven328
      Hallo,
       
      mir ist aufgefallen, dass ich im Bereich der vorderen rechten Bank ein klapperndes Geräusch habe.
      Dies tritt nur dann auf, wenn der Motor noch kalt ist.
      Das Geräusch ist nicht synchron mit der Drehzahl. Es wird schneller wenn ich mehr Gas geben ist aber nicht
      synchron  mit dem Drehzahlanstieg.
      Kennt jemand das Problem oder hat eine Vorstellung was die Ursache sein kann?   
       
         für eure Hilfe.
    • Bernado123
      Hallo zusammen,
      wer kann mir helfen?
      An meinem F355 Motronic 2.7 leuchtet die gelbe Kontrollleuchte check engine 5-8 alle 10 sec. kurz auf.
      Im Leerlauf sowie während der Fahrt geht die Lampe einfach immer kurz an und wieder aus. Beim fahren ist nichts auffälliges, der Motor läuft tadellos.
      Die Steuergeräte sowie die Luftmassenmesser habe ich bereits untereinander getauscht.
      Wer kann mir helfen?
       
      Grüße Bernd
       
    • Fabi8996
      Hallo
      Hat jemand das CDV bei seinem M entfernt und kann mir seine Erfahrungen berichten? Spiele mit dem Gedanken es auszubauen.
       
      Mfg
      Fabi
    • bigbikeboerd
      Hallo,
      ich habe ein Problem mit meinem 308er.
      Der Wagen wird nach 20-30km fahrt (Überland mit 100Km/H) zuheiß. Geht bis zum kochen.

      Der Thermostat ist ersetzt und geprüft.
      Der Kühler ist gespült und mit Zitonensäure gereinigt.
      Die Wasserpumpe habe ich ausgebaut und geprüft.
      Die Kühlwasserohre sind richtig montiert.
      Wasserstand stimmt.
      Kein Wasser im Öl.
      Kein Öl im Wasser.
      Kühlsystem dicht.
      Kühlsystem an den Entlüftungsschrauben entlüftet.

      Ob der jeh richtig gekühlt hat weiß ich nicht. Das Auto kommt aus Japan (Californien Ausführung)und ist in Deutschland noch nicht zugelassen.


      Was nun?
      Die Zylinderköpfe will ich nicht nur zum kucken abmachnen.

      Hat einer einen Sinnvollen Rat?

      Gruß
      gerd

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