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kkswiss

Was ist ein Sportwagen?

Empfohlene Beiträge

skaone
Geschrieben

Es ist sicher schwierig einem noch nicht ganz 18-jährigen zu erklären warum ein Porsche 997S (bitte nicht vergessen für viele ein "Traumauto") wohl eher nicht in die Spate Sportwagen passt.

Das kann man auch nicht erklären, das ist ja nur deine Definition. Für mich - und ich bin über 18 :D und den 997S auch schon gefahren - ist der 997 ein Sportwagen.

Es ist nur eine Definitionssache. :wink:

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Karl
Geschrieben
Diese Punkte sehe ich auch so, wobei 4. sich für mich relativ automatisch aus 1-3 ergibt, es sei denn der Wagen hat massive Lustkiller eingebaut.

Ein Sportwagen sollte aus der Historie des Automobilbaus heraus auch wie einer aussehen, sprich die bei der Fahrt zu erzielenden Fahrleistungen schon im Stand optisch transportieren.

Sicher gibt es Fahrzeuge die nach nichts aussehen und einen Porsche 911 oder Achtzylinder-Ferrari verblasen, insofern ist beispielsweise ein M3 CSL für mich ein Grenzfall, eher ein "sportliches Fahrzeug".

Wenn man sich die Fahrzeuge aus der Vergangenheit ansieht, die wir auch heute trotz ihrer heute unzeitgemäßen Fahrleistungen als Sportwagen bezeichnen - Jaguar E-Type, Ferrari 250 GT SWB, Lamborghini Miura - versteht man was ich meine.

Die Formen waren schon immer wichtig und zu mindestens 50% für die angesprochene Faszination verantwortlich, daher darf die Optik auch heute nicht vernachlässigt werden.

Das Auge "fährt" mit.

Psychodad
Geschrieben

Da stört mich der Bezug auf "Super"-sportwagen. Gut, er hat eine (wie schon geschrieben) hervorragende Längsdynamik, aber bei der Querdynamik ist (so glaube ich) jeder SLK besser, oder?

Der SLR ereicht eine Querbeschleunigung von 1,25G. Zum Vergleich. SLK55 1,15g und M3 1,1G. Für seine Gewichtsklasse schonmal nicht übel.

Ich würde ihn eher als Supergrandtourismo bezeichnen. :wink:

Auf der Rennstrecke ist ein M3 CSL auf jeden Fall mindestens ebenbürtig, wenn nicht überlegen. Und für mich ist der M3 CSL der sportlichere der Beiden, wobei er dem SLR beim Spurt von 0-100 nicht das Wasser reichen kann.

Von überlegen kann man da wohl kaum sprechen. 2 Sekunden auf dem Ring, und Gleichstand auf dem Hocki sprechen eine deutliche Sprache, zumal der CSL auch noch den Vorteil der Sportreifen hat. Fahren beide mit normalen Reifen hat der CSL nicht den Hauch einer Chance. So oder so spielen beide auch in einer völlig verschiedenen Klasse.

Meiner Meinung nach kann ein Fzg. erst dann sportlich sein, wenn es konsequent daraufhin getrimmt ist, wie halt der M3 CSL oder ein Elise bzw. Speedster, Super7 etc.pp

Sehe ich ähnlich, allerdings muß ein Sportwagen für mich auch von vorne herein als solcher konstruiert, bzw. entwickelt worden sein. Ein CSL ist nur ein gut frisierter 3er, genauso wie alle anderen aufgepeppten Großserienwagen auch.

Deswegen finde ich, daß man einen Sportwagen nicht nur an Fahrleistungen festmachen sollte.

Gast amc
Geschrieben

Die Formen waren schon immer wichtig und zu mindestens 50% für die angesprochene Faszination verantwortlich, daher darf die Optik auch heute nicht vernachlässigt werden.

Das Auge "fährt" mit.

Du hast recht - für die öffentliche Wahrnehmung allemal.

GeorgW
Geschrieben

Hallo,

meiner Meinung nach gehört zu einem "richtigen" Sportwagen auch ein möglichst niedriger Schwerpunkt dazu.

Gruß, Georg

GT-Concept
Geschrieben

Ein Sportwagen ist ein Auto, dass von Grund auf für schnelle Rundenzeiten gebaut wurde. (Und dann auch wirklich schnell ist. :D )

Der YES-Roadster ist z. B. ein extrem reiner Sportwagen, ist aber unfahrbar. (laut Tim Schrick)

Ein SL65AMG hat auch ein besseres Leistungsgewicht, als so mancher echte Sportwagen.

Ein SLR erreichte im Supertest auch eine höhere Querbeschleunigung, als ein Exige, aber wer kann besser Haken schlagen?

Was bringt 1kg/PS, wenn man durch die 40% Gewicht auf der Antriebsachse die Leistung nicht auf den Boden bekommt?

...

Autopista
Geschrieben

Ein Sportwagen ist für mich ein Wagen der die Sinne berührt.

Optisch, akustisch, fahrdynamisch und auch technisch.

Der Fahrer sollte im Vordergrund stehen. Der Weg ist das Ziel.

Da ein Sportwagen aber ein Straßenwagen sein sollte, ist ein Radical für mich eher als Rennwagen mit Straßenzulassung einzuordnen.

Ein 997 ist für mich eindeutig ein Sportwagen. Natürlich mit Kompromissen behaftet, aber emotional überzeugend. Ein SL600 lässt mich im Vergleich kalt, ist zu sehr auf Komfort ausgelegt. Schnell sein alleine reicht nicht.

Auch ein Smart Roadster ist für mich ein Sportwagen, wenn auch einer der aus Kostengründen billig und einfach konstruiert ist. Die Grundausrichtung aber ist eindeutig. Der Wagen soll primär Spaß machen und Emotionen wecken. Komfort und Alltagsnutzen finden Beachtung stehen aber im Hintergrund.

Der ultimative Straßensportwagen ist in meinem Augen der Mclaren F1. Ein dem Piloten maßgeschneidertes Werkzeug, welches in jedem Detail höchsten technischen Ansprüchen genügt.

HighSpeed 250
Geschrieben
Mit dieser Frage vom Kai fing es an.

Um diese Frage zu beantworten muss ich erst mal sagen das ich unterscheide. Für mich gibt es sportliche Fahrzeuge, Sportwagen und Supersportwagen.

@Kai

Der 997 ist für mich ein sportliches Auto, was gute oder sehr gute Fahreigenschaften hat und wieder gut aussieht. Aber es fehlen die Punkte 1,3 und 5 beim 911er.

Aber ein Sportwagen stellt für mich mehr da als nur die beiden Eigenschaften.

Ein richtiger Sportwagen sollte (für mich),

1>kein Massenprodukt sein.

2>in seiner Kategorie gute Fahrleistungen bringen.

3>einen gewissen Mythos ausstrahlen

4>ein Auto sein das Begierden weckt.

5>ein Auto sein nach dem man sich noch umschaut.

All diese Punkte sehe ich aber in einigen Ferraris, es können aber auch der Mitsubishi Evo, die Cobra, auch der alte Porsche RS, Lamborghini Countach oder der Ford GT40 einige TVR sein. Da fällt mir noch der Lancia Detlta Int. ein oder die alte Vette. Nur einen 997 zähle ich nicht dazu.

Na ja, dann bleiben da noch die Supersportwagen, solche Autos wie CGT, MC12, Enzo, ML F1 usw. Ich gaube da sind wir uns wieder einig.

Also das sind deine subjektiven emotionalen Kriterien die absolut nichts mit objektiven Sportautokriterien zu tun haben - bestenfalls noch der Punkt 2.

Ein Sportwagen ist für mich dann ein Sportwagen, wenn er von seiner Konstruktion und Anlage her, von Prinzip, Fahrwerk und Motor im wesentlichen auf das Fahren reduziert wurde und somit einer überdurchschnittlich schnellen Fahrmaschine entspricht. Fahren in seiner reinsten Form, nach dem Motto DER WEG IST DAS ZIEL!

Das heißt nicht, das ein Sportwagen nicht auch Komforteinrichtungen haben darf, aber das Wesentliche, die Basis, ist das schnelle sportliche Fahren.

@itf joegun, @kingkarl

Damit wird auch klar, das der CSL kein reiner Sportwagen ist. Er ist vielmehr eine auf Coupe umgebaute Limousine mit nachträglich eingebauten Zutaten (Motor, Fahrwerk, Carbonteile etc.). Das sage ich obwohl ich (aus nicht unbekannten Gründen O:-) ) ein Fan des CSL bin. Was wahr ist muß wahr bleiben, ohne gefärbte Brille.

Ein Sportwagen ist schon von der Konstuktion her als solcher reinrassig angelegt! Und das ist kein CSL und kein RS4 und kein AMG ...

Vergleichbar mit einem Roadster der schon als solcher geboren wurde nicht ein Cabrio, wo einem Coupe oder einer Limousine das Dach abgeschnitten wurde.

@Aksmith

Der CSL wird bei 250 abgeregelt. Auch hier nix Sportwagen!

BMW-M5
Geschrieben
Der SLR ereicht eine Querbeschleunigung von 1,25G. Zum Vergleich. SLK55 1,15g und M3 1,1G. Für seine Gewichtsklasse schonmal nicht übel.

Ich würde ihn eher als Supergrandtourismo bezeichnen. :wink:

Und die anderen, (auch wenn du ihn nicht als Supersportwagen sondern als Supergranturismo bezeichnest) wie Enzo, CGT, MC12, McLarenF1, XJ220, Zonda,...

Ich frage nur, da der SLR immer mit diesen vergliechen wird!?

Von überlegen kann man da wohl kaum sprechen. 2 Sekunden auf dem Ring, und Gleichstand auf dem Hocki sprechen eine deutliche Sprache, zumal der CSL auch noch den Vorteil der Sportreifen hat. Fahren beide mit normalen Reifen hat der CSL nicht den Hauch einer Chance. So oder so spielen beide auch in einer völlig verschiedenen Klasse.

Gut, natürlich hat der M3 CSL einen gewissen Vorteil durch die Sportreifen, aber ein SLR mit Sportreifen ist doch quatsch, oder? Dadurch leidet doch der Komfort, der typisch für Mercedes ist, oder? :) Und warum soll man das Abwerten? Mercedes hätte doch auch Sportreifen aufziehen können.

Aber Spaß bei Seite, der M3 CSL ist eben konsequenter auf das Thema Sport abgestimmt, als der SLR. Bei den Beiden kann man auch nicht das Leistungsgewicht vergleichen. (Ich habe mal gerade nachgeschaut:

*BMW M3 CSL: 360PS bei 1385kg => 3.8kg/PS

*Mercedes SLR: 626PS bei 1768 => 2.8kg/PS)

Und wie man sieht, sind beide fast gleich schnell auf der Rennstrecke.

(Und mal ganz ehrlich...welcher SLRfahrer bewegt sein Fzg. so schnell und dann auch noch auf der Rennstrecke? Da findet man wohl häufiger die CSL-Fraktion)

Wie du schon sagst, spielen Beide in völlig unterschiedlichen Klassen! :-))!

Und genau das wollte ich auch hervorheben!

Man muss nicht die Meisten PS oder Nm haben um schneller als der Andere zu sein. Das Gesamtpaket zählt...und dann sollte man halt auch noch fahren können. => M3 CSL ohne ESP, oder? Hingegen der SLR mit allen nötigen Features die es gibt ausgestatet ist um problemloser die Massen zu bewegen um dann etwa genau die gleiche Zeit zu benötigen, wie der CSLfahrer.

Nur dann stellt sich halt die Glaubensfrage: Was hat mehr Spaß gemacht?

Die Bessere Beschleunigung im SLR, oder sein Können im CSL in Form von einer Guten Rundenzeit unter Beweis zu stellen?

Das Letztere ist für mich das sportlichere und eben meine Meinung, wie ein sportliches Fzg. auszusehen hat.

OT: Mach dir keine Sorgen, aber ich würde mich trotzdem für einen SLR umdrehen. Sogar lieber, als für eine CSL, aber das ist natürlich Ansichtssache!

Das mache ich auch nur, weil ich bisher mehr CSLs als SLRs gesehen habe... O:-) Faszinierend finde ich Beide, halt nur jeden auf seine ganz eigene Art und Weise. (Sprich: Sportlich&Giftig VS. Mythos&Luxus)

Sehe ich ähnlich, allerdings muß ein Sportwagen für mich auch von vorne herein als solcher konstruiert, bzw. entwickelt worden sein. Ein CSL ist nur ein gut frisierter 3er, genauso wie alle anderen aufgepeppten Großserienwagen auch.

Deswegen finde ich, daß man einen Sportwagen nicht nur an Fahrleistungen festmachen sollte.

Da stimme ich dir zu! Ich sag ja Elise! OK, ein M3 CSL ist vom Aussehen her nicht aufregend, aber dafür oft schneller auf der Strecke, als ein schöneres Fzg.

Gut, jetzt kommst du und sagst es gibt aber auch schnellere und schönere Fzge. als den CSL, aber das weiß ich auch! :wink:

Ich hätte auch als Vergleich zum SLR eine Elise nehmen können bzw. die mit Leistungskits... X-)

@amc: Gut die Klima bleibt drin, meinetwegen! :D Sonst gibt es noch einen Unfall und das hat wohl kein Autofahrer so gerne, egal ob echter Sportwagen, oder Kleinwagen.

M5

Autopista
Geschrieben
Damit wird auch klar, das der CSL kein reiner Sportwagen ist. Er ist vielmehr eine auf Coupe umgebaute Limousine mit nachträglich eingebauten Zutaten (Motor, Fahrwerk, Carbonteile etc.). Das sage ich obwohl ich (aus nicht unbekannten Gründen O:-) ) ein Fan des CSL bin. Was wahr ist muß wahr bleiben, ohne gefärbte Brille.

Ein Sportwagen ist schon von der Konstuktion her als solcher reinrassig angelegt! Und das ist kein CSL und kein RS4 und kein AMG ...

Dann ist aber auch ein M3 E30 kein echter Sportwagen, weil er eigentlich von einer Limousine abstammt.

Der Porsche 356 war in den 50ern DER deutsche Sportwagen schlechthin, obwohl er ursprünglich ein VW Käfer gewesen ist.

BMW-M5
Geschrieben
...Der CSL wird bei 250 abgeregelt. Auch hier nix Sportwagen!

Ich dachte mit Rennlizenz bis 280? :???:

kkswiss
Geschrieben

:-))!

Er sollte dem Fahrer ein "Grinsen" aufs Gesicht drücken beim fahren! O:-)

Der Spruch bringt für mich die Aussage auf den Punkt. So kann ich entscheiden ob ich bei einem SLR grinse oder nicht. :-))!

Sportwagen:

- man kanns auf jeden Fall nicht am Preis festmachen

Das gefällt mir auch sehr gut, es muss nicht immer ein teures Auto sein.

Schickschnack wie Radio, Navi, el. Sitze, el. Fensterheber, unnützes Zubehör im Innenraum, zuviel Dämmmaterial etc. sollte nicht an Bord sein. Natürlich sollte er auch kein "Weichei- und Hausfrauenimage" haben (z.B. Porsche mit Tiptonic etc.). Auch sollte er nicht unbedingt an eine Großserie erinnern (z.B. Porsche "911" oder BMW 3er).

Da brauche ich nichts zu sagen O:-)

Ein Sportwagen ist für mich dann ein Sportwagen, wenn er von seiner Konstruktion und Anlage her, von Prinzip, Fahrwerk und Motor im wesentlichen auf das Fahren reduziert wurde und somit einer überdurchschnittlich schnellen Fahrmaschine entspricht. Fahren in seiner reinsten Form, nach dem Motto DER WEG IST DAS ZIEL!

Für mich ist ein Sportwagen nicht schwerer als 1600kg. Was die Auswahl wohl auch wieder ziemlich einschränkt bei den heutigen, schwergewichtigen "Sportwagen".

Und letztlich: Sportwagen heißt für mich auch immer: ich verzichte auf bestimmte Eigenschaften und gewinne dadurch andere. Wie weit man dabei bereit ist zu gehen, ist dann wieder subjektiv. Für mich ist ein SL55 daher kein waschechter Sportwagen mehr (mein Gott, was könnte der in den Asphalt brennen, wenn es kein Stahldachcabrio wäre und die 120kg-Sitze rausfliegen würden!), ein Z4 3.0 mit Klimaanlage gerade noch.

Für mich sollte ein Sportwagen, der diesen Namen auch verdient, ein hervorragendes Leistungsgewicht haben. Dieses muss man nicht unbedingt über die Motorleistung erreichen, auch das Weglassen von heutzutage angeblich nicht mehr unverzichtbaren Komfortdetails würde einiges bringen. Wozu brauche ich in einem Sportwagen Komfortsitze mit elektrischer Sitzverstellung, Heizung und Massagefunktion oder elektrische Fensterheber ? Brauche ich in einem offiziellen 2+2 (z.B. Porsche 911) hinten zwei voll ausgestattete Sitze, auf denen sowieso niemand sitzen kann ? Da kann man unendlich weiter aufzählen, die mittlerweile standardmässigen Sicherheitsfeatures (zu denen man auch eine Klimaanlage zählen kann) lassen wir mal aussen vor, auf die sollte man logischerweise nicht verzichten.

Weniger ist meist mehr.

Aber bei all diesen Posts kommt eins raus, die heutigen Autos sind zu schwer. Um in der heutigen Zeit einen Sportwagen zu bauen bedarf es den Mut des weglassens.

Für mich sind all diese Posts sehr aussagekräftig und ich würde sagen der Sportwagen ist schon sehr gut eingekreist.

CountachQV
Geschrieben

A propopo Grinsen, vor 10 Minuten meinen Lieblingssportwagen in der Garage abgestellt und das Herz pocht immer noch und das Arenalin an der Decke.

O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-) O:-)

SirRichi
Geschrieben

Raymond & Kai bringen's für mich genau auf den Punkt:

Ein Sportwagen definiere ich persönlich über das Gefühl im Bauch --> Emotion

Wo mein Hirn verrückt spielt und ich beim Fahren fast einen Krampf im Gesicht habe vor lauter Grinsen, das ist ein Sportwagen :D Ob das jetzt ein Mini cooper von ganz früher ist, oder ein Porsche GT2 mit Tuning ist mir persönlich egal. Der Bauch entscheidet bei mir, nicht die Daten 8) O:-)

WiWa
Geschrieben
Aber wie sieht es mit dem "Supersportwagen" SLR aus...?? :???:

Der hat Fahrleistungen, die an einem CGT herankommen, aber sportlich für MEINEN Begriff ist er nicht...zu viel Fett!

Interessant, das nicht eher auf den SLR eingegangen wurde.

Der SLR wird selbst vom Hersteller NICHT als Supersportwagen angeboten sondern als GT.

Nur hat das die Presse geschafft, den SLR in die Kategorie des CGT und Enzo zu stecken.

Der SLR ist und bleibt ein GT.

alpinab846
Geschrieben

Für mich bleibt mein B8 das Maß für meinen persönlichen Sportwagen. Schnell, wendig, nicht zu schwer, gute Beschleunigungs und Elastizitätswerte....selten ist er noch dazu, so selten, daß ihn fast niemand kennt.

Ich kann Alpina nicht genug danken, daß sie dieses Paket mit einer so geräumigen, unauffälligen und bequemen Karosserie versehen haben....

Quetscht Ihr Euch nur alle in Eure Sportwagen-ich mach das mit 1,93 nicht.

kkswiss
Geschrieben

Quetscht Ihr Euch nur alle in Eure Sportwagen-ich mach das mit 1,93 nicht.

Wer nicht so gross ist wie Du, der braucht sich auch nicht in einen Sportwagen quetschen. :D

alpinab846
Geschrieben

Richtig...Da ich aber meine Eltern wegen der Größe nicht verklagen kann und das auch nichts ändern würde, nehm ich das so hin.

Ich habe Anfang diesen Jahres in meinem Traumferrari (575 M) probesitzen dürfen. Es war eine Qual. Den Kopf durfte ich schon schräg halten-da vergeht mit persönlich die Lust am Autofahren

Ein Sportwgen muß einem eben auch passen....seid froh, daß Ihr die Wahl habt.

tomato
Geschrieben

Da ich jetzt erhlich gesagt zu faul bin, poste ich einfach mal einen alten Thread, wo im wesentlichen die gleiche Frage gestellt wurde:

Beitrag 9 ist meiner, den man auch als Antwort hierfür verwenden könnte. :wink:

BMW-M5
Geschrieben
...Ich habe Anfang diesen Jahres in meinem Traumferrari (575 M) probesitzen dürfen. Es war eine Qual. Den Kopf durfte ich schon schräg halten-da vergeht mit persönlich die Lust am Autofahren ...

Um mal etwas mehr auf das Thema Platz einzugehen:

Als ich im neuem 3er probegesessen bin, habe ich einen Schock bekommen, da ich mit meinen 1,75(+-) oder so (also total normal bzw. klein) etwas Probleme mit dem Dachholm beim Ein- und Aussteigen hatte und mir auch im Sitzen etwas eingeengt war (jedenfalls habe ich mich so gefühlt).

Soetwas hatte ich bisher noch nie bei einem normalen Fzg.

Im Murci., Speedster, MGF etc. hatte ich Probleme, aber das sind ja auch "Flachmänner" im Gegensatz zum 3er!

Ich habe jetzt auch ganz gezielt den 3er genommen, da ja bald der neue M3 ansteht... :-o

Im noch (alten) M3 fühlte ich mich überhaut nicht eingeengt oder gestört!

M5

skr
Geschrieben

Was ist ein Sportwagen?

Eine Definition des Begriffes Sportwagen ist schwierig und die Übergänge zu Sportcoupés, Sportlimousinen und GT fließend. Früher, als es noch nicht so viele Fahrzeugkonzepte gab und die Hersteller nicht versucht haben, jede noch so kleine Nische zu besetzen, war eine solche Definition bestimmt leichter. Dennoch kann man einen Sportwagen an einigen mehr oder minder konkreten Kriterien festmachen, alles natürlich rein subjektiv:

1) Äußeres Erscheinungsbild

Ein Sportwagen ist für mich auf jeden Fall ein Auto mit maximal 2+2 Sitzen und nicht mehr als zwei Türen. Die Form des Coupés, bzw. des davon abgeleiteten Cabrios kommt dieser Vorstellung sicher am nächsten. Dies bedeutet auch, daß man sich in einem Sportwagen mit eingeschränkten Platzverhältnissen abfinden muß. Allerdings muß es sich bei einem Sportwagen um ein eigenständiges Karosserie-Konzept handeln und nicht um eine Ableitung von einer Limousine. Aus diesem Grund sind Fahrzeuge à la M3 für mich keine Sportwagen, sondern fallen unter die oben erwähnte Gattung „Sportcoupé“.

2) Leistung, Gewicht und Fahrleistung/Fahrdynamik

Ein Sportwagen muß über eine gewisse Leistung verfügen, wobei man nicht sagen kann, wieviel es genau sein muß, da dies wieder von verschiedenen anderen Faktoren, allem voran natürlich dem Gewicht, abhängt. Aber man kann bei der Leistung eine Untergrenze ziehen, bei mir liegt diese dort, wo der dreistellige Bereich anfängt. Ein Fahrzeug mit 75 PS kann für mich kein Sportwagen sein. Genauso kann man für das Gewicht eine Obergrenze wählen, wieder rein subjektiv würde ich heutzutage so um die 1800 kg ansetzen. Ein 575 wäre demnach noch ein Sportwagen, ein 612 oder ein hochmotorisierter SL nicht mehr. Genau wie für das Gewicht kann man auch für die schiere Größe eine Obergrenze ziehen. In meinen Augen haben 5m Straßenkreuzer nichts mehr mit Sportwagen gemeinsam, der MC12 mit seiner ganz auf Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegten Karosserie zählt zu den Supersportwagen unterliegt daher anderen Kriterien.

Natürlich muß ein Sportwagen auch gute Fahrleistungen und entsprechende Fahrdynamik aufweisen. Ein günstiges Verhältnis von Leistung und Gewicht ist schon mal der beste Garant dafür.

3) Sound

Was bislang noch gar nicht erwähnt wurde, für mich aber essentiell zu einem Sportwagen gehört, ist der Klang von Motor und Auspuff. Ich muß einen Sportwagen hören und will kein bis zur Unkenntlichkeit unter Dämmaterial verstecktes Motoren-/Auspuffgeräusch. Es gibt kaum etwas Schlimmeres als von der Konzeption her prädestinierte Sportwagen, deren Klang dermaßen kastriert wurde, daß sie im Endeffekt nur noch nach Nähmaschine oder Gießkanne klingen.

4) Emotion und Faszination

Dies gehört zu den wichtigsten, aber auch zu problematischsten Kriterien, da Emotion und Faszination sich nur schwer definieren lassen und individuell verschieden empfunden werden. Der Satz mit dem Grinsen im Gesicht ist vielleicht eine gute Umschreibung oder anders gesagt: ich muß mich jeden Morgen, wenn ich auf dem Weg zu einem langen und anstrengenden Arbeitstag bin, beim Öffnen der Garage wie ein kleines Kind freuen, wenn ich das Schmuckstück dort stehen sehe, auch wenn ich im Moment gar keine Zeit zum Fahren habe. Es muß mir Freude bereiten, ein solches Fahrzeug zu besitzen, auch wenn ich weiß, daß es im Grunde genommen überflüssig und sehr teuer und natürlich reiner Luxus ist. Und jede Ausfahrt muß mir eben jenes Grinsen ins Gesicht zaubern und das Gefühl, in genau dem richtigen Fahrzeug zu sitzen, wobei es ganz egal ist, wohin ich gerade fahre.

5) Der Weg ist das Ziel

Beim Fahren sollte die Betonung bei einem Sportwagen auf dem Fahren liegen und nicht auf dem Komfort der einem geboten wird, um möglichst streßfrei von A nach B zu gelangen. Eine gewisse Anzahl an elektrischen und elektronischen Helferlein ist sicher in Ordnung und in unserer heutigen Zeit auch nicht wegzudenken. Allerdings sollte dies nicht so weit gehen, daß der Fahrer von der Straße und vom Fahren zu stark entkoppelt wird. Die Verbundenheit mit der Straße, v.a. wenn man eine etwas beherztere Gangart wählt, ist für mich das, was ein Sportwagen vermitteln muß.

Abschließend gibt es noch zwei Ausschlußkriterien, die für mich ein Fahrzeug sofort als Sportwagen disqualifizieren: Automatik und Diesel. 8)

K-L-M
Geschrieben
Was ist ein Sportwagen?

Eine Definition des Begriffes Sportwagen ist schwierig und die Übergänge zu Sportcoupés, Sportlimousinen und GT fließend. Früher, als es noch nicht so viele Fahrzeugkonzepte gab und die Hersteller nicht versucht haben, jede noch so kleine Nische zu besetzen, war eine solche Definition bestimmt leichter. Dennoch kann man einen Sportwagen an einigen mehr oder minder konkreten Kriterien festmachen, alles natürlich rein subjektiv:

1) Äußeres Erscheinungsbild

Ein Sportwagen ist für mich auf jeden Fall ein Auto mit maximal 2+2 Sitzen und nicht mehr als zwei Türen. Die Form des Coupés, bzw. des davon abgeleiteten Cabrios kommt dieser Vorstellung sicher am nächsten. Dies bedeutet auch, daß man sich in einem Sportwagen mit eingeschränkten Platzverhältnissen abfinden muß. Allerdings muß es sich bei einem Sportwagen um ein eigenständiges Karosserie-Konzept handeln und nicht um eine Ableitung von einer Limousine. Aus diesem Grund sind Fahrzeuge à la M3 für mich keine Sportwagen, sondern fallen unter die oben erwähnte Gattung „Sportcoupé“.

2) Leistung, Gewicht und Fahrleistung/Fahrdynamik

Ein Sportwagen muß über eine gewisse Leistung verfügen, wobei man nicht sagen kann, wieviel es genau sein muß, da dies wieder von verschiedenen anderen Faktoren, allem voran natürlich dem Gewicht, abhängt. Aber man kann bei der Leistung eine Untergrenze ziehen, bei mir liegt diese dort, wo der dreistellige Bereich anfängt. Ein Fahrzeug mit 75 PS kann für mich kein Sportwagen sein. Genauso kann man für das Gewicht eine Obergrenze wählen, wieder rein subjektiv würde ich heutzutage so um die 1800 kg ansetzen. Ein 575 wäre demnach noch ein Sportwagen, ein 612 oder ein hochmotorisierter SL nicht mehr. Genau wie für das Gewicht kann man auch für die schiere Größe eine Obergrenze ziehen. In meinen Augen haben 5m Straßenkreuzer nichts mehr mit Sportwagen gemeinsam, der MC12 mit seiner ganz auf Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegten Karosserie zählt zu den Supersportwagen unterliegt daher anderen Kriterien.

Natürlich muß ein Sportwagen auch gute Fahrleistungen und entsprechende Fahrdynamik aufweisen. Ein günstiges Verhältnis von Leistung und Gewicht ist schon mal der beste Garant dafür.

3) Sound

Was bislang noch gar nicht erwähnt wurde, für mich aber essentiell zu einem Sportwagen gehört, ist der Klang von Motor und Auspuff. Ich muß einen Sportwagen hören und will kein bis zur Unkenntlichkeit unter Dämmaterial verstecktes Motoren-/Auspuffgeräusch. Es gibt kaum etwas Schlimmeres als von der Konzeption her prädestinierte Sportwagen, deren Klang dermaßen kastriert wurde, daß sie im Endeffekt nur noch nach Nähmaschine oder Gießkanne klingen.

4) Emotion und Faszination

Dies gehört zu den wichtigsten, aber auch zu problematischsten Kriterien, da Emotion und Faszination sich nur schwer definieren lassen und individuell verschieden empfunden werden. Der Satz mit dem Grinsen im Gesicht ist vielleicht eine gute Umschreibung oder anders gesagt: ich muß mich jeden Morgen, wenn ich auf dem Weg zu einem langen und anstrengenden Arbeitstag bin, beim Öffnen der Garage wie ein kleines Kind freuen, wenn ich das Schmuckstück dort stehen sehe, auch wenn ich im Moment gar keine Zeit zum Fahren habe. Es muß mir Freude bereiten, ein solches Fahrzeug zu besitzen, auch wenn ich weiß, daß es im Grunde genommen überflüssig und sehr teuer und natürlich reiner Luxus ist. Und jede Ausfahrt muß mir eben jenes Grinsen ins Gesicht zaubern und das Gefühl, in genau dem richtigen Fahrzeug zu sitzen, wobei es ganz egal ist, wohin ich gerade fahre.

5) Der Weg ist das Ziel

Beim Fahren sollte die Betonung bei einem Sportwagen auf dem Fahren liegen und nicht auf dem Komfort der einem geboten wird, um möglichst streßfrei von A nach B zu gelangen. Eine gewisse Anzahl an elektrischen und elektronischen Helferlein ist sicher in Ordnung und in unserer heutigen Zeit auch nicht wegzudenken. Allerdings sollte dies nicht so weit gehen, daß der Fahrer von der Straße und vom Fahren zu stark entkoppelt wird. Die Verbundenheit mit der Straße, v.a. wenn man eine etwas beherztere Gangart wählt, ist für mich das, was ein Sportwagen vermitteln muß.

Abschließend gibt es noch zwei Ausschlußkriterien, die für mich ein Fahrzeug sofort als Sportwagen disqualifizieren: Automatik und Diesel. 8)

Alle Punkte sehr gut herausgearbeitet, stimme ich voll zu.

Mit einer Ausnahme:

"Eine gewisse Anzahl an elektrischen und elektronischen Helferlein ist sicher in Ordnung und in unserer heutigen Zeit auch nicht wegzudenken"

Warum sind die in der heutigen Zeit nicht wegzudenken??

Was sollen diese blödsinnigen , verweichlichenden Entwicklungen bei Autos die für sich den Anspruch Sportwagen reservieren. ABS, PSM,TC,ASC usw.usw.

Das kommt mir vor als wenn der Speerwerfer eine Elektronik für Längsstabilität eingebaut hat.

Für den autofahrenden Durchschnittsbürger mag das Sicherheit bedeuten, für mich ist das eine unerträgliche Bevormundung.

Selbst in einem normalen PKW habe ich inzwischen das Gefühl eingelullt zu werden und das engagierte "Autofahren" zu verlernen.

Schön, daß es noch die hier oft genannten puristischen echten Sportwagen gibt.

Grüße, besonders herzliche an die, die das Glück haben solche echten Sportwagen zu bewegen.

K-L-M

flugelch
Geschrieben
Warum sind die in der heutigen Zeit nicht wegzudenken??

Was sollen diese blödsinnigen , verweichlichenden Entwicklungen bei Autos die für sich den Anspruch Sportwagen reservieren. ABS, PSM,TC,ASC usw.usw.

Das kommt mir vor als wenn der Speerwerfer eine Elektronik für Längsstabilität eingebaut hat.K-L-M

"Amen" ... :-))!

...ein paar hier :wink: wissen wie es so ist wenn man einen z.b. fast 300PS starken und unter 700kg leichten Donky bewegt - DAS is die hohe kunst des autofahrens, da is kein NIX drinnen von elektronischer helferlein-seite, sicher einige mögen sagen so ein Donky ist kein Sport-/Supersportwagen mit 600+PS und horrend teuer noch dazu, aber rein vom feeling und fahren is so ein ding einfach der wahnsinn und die totale erfüllung für jeden der tatsächlich noch auto fahren will und nicht "gefahren" werden von ABS,ESP, .... und wie die - sicher öfters recht nützlichen - assistenzsysteme alle heißen...

das ein großer prozentsatz der hersteller die einige ihrer produkte "sportwagen" nennen nicht mehr als ein schlechter witz is für uns puristen, is mit der heutigen marktsituation wohl nicht recht gerade zu biegen, ein fahrzeug ohne helferlein is heute einfach fast nicht absetzbar am weltmarkt...

"leider" oder "gott sei dank" is ansichtssache, denn dass ein großteil der bevölkerung die über die nötigen mittel verfügen solch fahrzeuge kaufen zu können schlicht überfordert wären - maßlos überfordert - is nun mal fakt, in nicht jedem von uns schlummert ein W.Röhrl - der und PAG wollten z.b. den GT ganz ohne "schnick schnack" an den mann bringen, bis zu bekannten testfahrten im regen am ´ring nach denen WR auf ein assistenzsystem drängte da ihr top-produkt sonst im wahrsten sinne ein "massengrab" geworden wäre...

is halt ein zweischneidiges schwert diese thematik über die sich genüsslich stundenlang referieren ließe, die fahrer die auf purismus PUR stehen müssen wohl zukünftig auf nischenprodukte zurückgreifen, denn selbst ein Porsche, seines zeichens Sportwagenikone, kommt heute nicht mehr gänzlich ohne elektronik and den mann...

aber es geht auch viel schlimmer wenn man z.b. GT3 und "möchte gern" sportwagen der konkurenz vergleicht :wink:

MikeMuc
Geschrieben

K-L-M und Flugelch :-))!:hug::-))!:hug:

:wink2:

F360Spider
Geschrieben

Wenn ich mir alle Beiträge / Meinungen in diesem Thread so ansehe, dann fällt mir spomtan ein Fahrzeug ein, das auf Basis aller hier genannten Kriterien als Sportwagen angesehen wird. Der Ferrari CS O:-)

Es gibt sicher noch ein paar andere, aber ein 997 oder CSL (finde ich zwar beide klasse) würde bei einigen Beiträgen durch den Rost fallen. Worauf ich hinaus will? Ich will sagen was ist der größte gemeinsame Nenner aller Beiträge: Einer wie gesagt (vollkommen unvorbelastet :lol: ) ist der CS....

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