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3 Ergebnisse gefunden

  1. Umweltzonen

    Mir macht eine Sache grad ein bissl Sorgen. Für Diesel will man ja neue und strengere Kriterien für die Einfahrt in Umweltzonen einführen, damit sich alle einen Diesel allerneuster Bauart kaufen müssen. Für Benziner laufen ja auch schon die Diskussionen. Moderne Direkteinspritzer emittieren ja auch Feinpartikel. Die Besitzer (also beispielsweise Leute, die heute sich einen Benziner neu kaufen und meinen damit auf der sicheren Seite zu sein) von solchen werden vermutlich in wenigen Jahren genauso doof aus der Wäsche gucken, wie heutige Besitzer von Euro4 oder Euro5 Dieseln. Und gezwungen werden, sich die allerneuesten Benziner zu kaufen, damit sie wieder in die Umweltzonen einfahren können. Die Leute mit historischen Autos können vermutlich sich das alles entspannt anschauen. Aber die Leute mit Euro1 oder Euro 2 Benzinern, wie beispielsweise dem Maranello, bekommen möglicherweise Probleme. Auch wenn ältere Saugrohreinspritzer im Gegensatz zu hochmodernen Direkteinspritzern praktisch keine Feinpartikel emittieren. Denn sie sind noch einige Zeit von der 30-Jahresgrenze weg, werden aber vermutlich kaum von einer dann vielleicht eingeführten Euro7 ausgenommen werden. Auch wenn sie sauberer als ein Euro6 Benziner sind .... Sind die Gedanke Quatsch? Wenn nein, sollte die Fragestellung nicht in die Politik hinein getragen werden?
    • 19 Antworten
  2. Ich glaub es nicht oder ?? Ist nur noch die frage ob andere nicht auch nachziehen. Hier der link. http://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_82597470/elsass-fuehrt-umweltplakette-ein-auch-deutsche-betroffen.html http://www.presseportal.de/pm/7849/3772669
    • 2 Antworten
  3. Sommerzeit, Reisezeit: Lange bekannt sind die Straßennutzungsgebühren für die Fernstraßen in Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Slowenien, Ungarn, Tschechien etc. pp. Auch bekannt ist, daß die jeweiligen Wegezölle vor Auffahrt auf das entsprechende Fernstraßennetz zu entrichten sind - Diskussionsthemen mit unschönen Erfahrungen bei Zuwiderhandlung gibt es auch in diesem Forum genügend. Was seit geraumer Zeit in Europa neu hinzu kommt, sind Umweltplaketten zur Klassifizierung von Fahrzeugen nach der Höhe der Schadstoffemissionen. In Deutschland ist es zur Zeit die sog. Umweltplakette in grüner, gelber und roter Farbe. Wie aber sieht es in den anderen Ländern Europas aus? Ein kurzer Überblick für Fahrten in den Süden: Frankreich: Der französische Staat kämpft seit mehreren Jahren gegen die Abgasbelastung des Individualverkehrs. Dazu wurde 2014 ein Umweltplaketten-System zur Identifizierung der Autos mit der Bezeichnung "Crit'Air" beschlossen und ab 01.01.2017 stufenweise in Kraft gesetzt. Es ist zwingend für alle Fahrzeuge anzuwenden, egal welcher Herkunft bzw. Nationalität. Erhältlich ist die Plakette z.B. über die Webseite www.certificat-air.gouv.fr. In Paris gilt das System bereits permanent. So müssen Fahrzeuge mit Erstzulassung vor 1997 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr dem Stadtzentrum fernbleiben. Neuere Autos müssen, je nach Alter und Umweltverträglichkeit, eine von sechs Plaketten tragen. In weiteren 25 Städten Frankreichs wird es hingegen noch als Provisorium im Fall einer höheren Abgasbelastung angewendet. Zu diesen Städten zählen beispielsweise Lyon, Grenoble, sowie einige Nachbarstädte im Großraum Genf. Womit wir zum nächsten Transitland kämen. Schweiz: In der Schweiz sind derzeit noch keine derart drastischen Maßnahmen für größere Städte getroffen worden. Allerdings wurden Einfahrtsbeschränkungen in den großen Städten der Schweiz bereits diskutiert und sollten zwischen 2012 und 2014 Zug um Zug umgesetzt werden, wobei sich die kantonalen Gesetzgeber am Vorbild deutscher Lösungen orientieren wollten. Ein einheitliches System auf Bundesebene wurde von der Bundesverwaltung allerdings gestoppt, d.h. das weitere Vorgehen liegt in den Händen der einzelnen Kantone. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen und es ist mit neuen Vorstössen zu rechnen. Derzeit gibt es neun Orte mit absolutem Zufahrtsverbot: Braunwald, Bettmeralp, Mürren, Riederalp, Rigi, Saas-Fee, Stoos, Wengen, Zermatt. Österreich: Hier wird das Thema noch sehr moderat behandelt und es sind nahezu ausschließlich LKW ab 7,5 t, die in einzelnen Regionen einer Zufahrtsbeschränkung unterliegen. Einzig die A12 in Tirol hat eine Beschränkung für alle Fahrzeuge aus Umweltschutzgründen, nämlich die der Geschwindigkeit auf 100 km/h. Weitere Einzelheiten zu jedem Land Europas und jeder betroffenen Stadt sind auf der Webseite http://www.urbanaccessregulations.eu/ nachzulesen. Dort gibt es auch eine übersichtliche Karte, mit deren Hilfe die gewünschten Informationen schnell navigiert werden können. Fazit: Es empfiehlt sich also künftig, vor Reiseantritt genauestens zu informieren, mit welchen Restriktionen man bis zum Zielort zu rechnen hat und ob man am Zielort überhaupt einfahren darf. Da ist in den nächsten Jahren mit eher mehr Restriktionen als mit weniger zu rechnen.
    • 2 Antworten
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