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7 Ergebnisse gefunden

  1. EnzoF398T

    California T auf der Rennstrecke

    Hallo zusammen, ich würde gerne an Euren Erfahrungen teilhaben bzgl. Rennstreckentauglichkeit des California T. Wer war damit schon auf der Rennstrecke und welche Erfahrungen habt Ihr dabei gemacht? Ich bin nächste Woche unterwegs und plane den Cali T zu nehmen. Rote Grüße!
    • 8 Antworten
  2. Servus zusammen, seit Jahren schon hab ich da diese zwei Ideen (jaja Visionen hat usw.) die mich nicht loslassen. Die eine ist so naheliegend, dass sie vermutlich jeder schon mal hatte. Man macht es einem Enzo Ferrari, einem Horacio Pagani oder einem Herrn von Koenigsegg gleich und baut sich seinen eigenen automobilen Sportwagen Traum. Aber darum solls jetzt nicht gehen. Auch die zweite Idee/Vision ist banal nahe liegend. In Süddeutschland gibt es gemeinhin nicht wenige wohlhabende Menschen die sich potente Autos leisten und die diese gerne auch entsprechend bewegen wollen. Dafür gibt es dann genau drei legale Möglichkeiten: AB: Tempo-Ballern macht kurzfristig laune, aber auf dauer ists dann schnell langweilig. Landstraße: Ja schon besser, aber eben auch deutlich gefährlicher, alleine schon wegen den "anderen" die auf das eigene sportliche ambitonierte Fahren nicht eingestellt sind. Rennstrecke: na das wäre doch die beste Lösung. Nun angenommen man lebt in München, und viele Menschen mit besagten performanten Autos leben da, oder im Speckgürtel, dann würde lt. Google Maps die Fahrt bis zur nächsten Rennstrecke (Salzburgring) dauert zwar "nur" 1:50 Std. aber ganz ehrlich, die Strecke schaut schon sehr dröge aus. Zwei lange Geraden, ein bisschen Schickane hier, ein paar Rechtskurven da, fertig. Was gibt sonst noch? Na klar, der Redbull Ring (4:05 Std.), Hockenheim (3:51 Std.) und Brno (6:04 Std) liegen nur nicht so ganz nahe. Und dann auch noch ohne Stau usw. Und wenn man sein Schätzchen die An- und Abfahrt auf eigener Achse ersparen will brauchts noch einen Anhänger mit dem man noch langsamer unterwegs ist. Tja... wie wäre es aber, wenn es nur etwa 45 Min.(Fahrtzeit) von München entfernt eine vollwertige Rennstrecke für alle Rennserien (inkl. F1) geben würde die auch Touristenfahrten anbietet? Der Bayern-Ring, Bajuwaren-Ring oder benannt nach dem nächsten Ort. Konzeptmäßig und weil reine Rennstrecken unwirtschaftlich sind, gäbe es folgendes: Große GP-Strecke: ca. 5-7 km lang, der Topografie angepasst mit vielen Höhenmeter. Test und Erprobungsstrecke: Hier könnten die Herren von BMW, Audi, MB und Porsche schön ihre Entwicklungsfahrzeuge hart ran nehmen. Man würde aber auch hier Touristenfahrten anbieten. Der "Clou", beide große Strecken lassen sich zu einer noch größeren kombinieren. Es soll keine NS-light sein, aber schon den Landstraßen-Charakter rüber bringen, aber letztlich auch eine echte Rennstrecke sein. Fahrsicherheits Parcours mit allem was gemeinhin dafür erwartet wird. Eine Kartstrecke Ein Off-Road "Spielplatz", für Leih und eigene Geländewagen Ein Spa- und Konferenz-Hotel in bester 4 Sterne Manier. Natürlich in Wurfweite zu den Strecken. Wäre das nicht das neue Auto-Junkie Mekka für alle aus dem Süddeutschen Raum? Eine vollwärtige Rennstreck vor der eigenen Nase. Natürlich würde es massive Proteste von Bürgervereiniungen, grünen Parteien, und sonstigen Umweltschutzverbänden geben. Ein vom aussterben bedrohter Lurch oder Singvogel wird dann auch aus dem Hut gezaubert, inklusiver wütender Anwohner (die aber finanziell davon profitieren würden) Aber hey, vielleicht bekäme man es hin, dass die Bayerische Staatsregierung an dem Projekt finanziell beteiligt. Schwierig aber nicht unmöglich. Wäre das nicht längst überfällig? Tja und für dieses tollkühne Unternehmen bräuchte ich so grob geschätzt 100 Mio. Euro. als Invest. Diese Marktlücke besteht schon seit Jahrzehnten, der Bedarf wäre klar da. Die Arbeit an so einem Projekt wäre mal wirlich mal sinnvoll, wertschöpfend und nachhaltig (im Sinne für viel Generationen) und nicht nur ein sinnentleertes bunt machen von Excellisten. 😕 Tja, nur habe ich keine 100 € oder mehr. Würdet ihr euch als Investor daran beteiligen? Auf gehts, pack mas! LG aus München, Harry
    • 56 Antworten
  3. tommyf1

    Karten kaufen für WEC Spa2020

    Hey Leute, auch dieses Jahr möchte ich gerne wieder nach Spa der WEC reisen. Wir möchten gerne mal vor dem Rennen auf die Strecke. In die Startaufstellung. Leider kann man das nicht mit den normalen Tickets tuen. Hat da einer ein Tip wo ich solche Karten kaufen kann?. Das die etwas teurer sind, ist mir klar.
    • 1 Antwort
  4. Das ist schon ziemlich beeindruckend. Vor allem wenn man bedenkt das der GT2 RS auf den Cup 2 R unterwegs war und der Pista auf den normalen Semis oder?
    • 15 Antworten
  5. Once in a Lifetime...... Ein einmaliges Erlebnis auf der Ron Fellows Spring Mountain Rennstrecke in Pahrump, Nevada Bei meinem USA-Besuch im August erfuhr ich von meinem Chevrolet Car Dealer, dass ich die Möglichkeit habe, 2 Tage an der Ron Fellows ZR1 Performance Driving School im Spring Mountain Motor Resort in Pahrump, Nevada – nahe Las Vegas – teilzunehmen – und das gratis. Da man sich so eine einmalige Gelegenheit auf gar keinen Fall entgehen lassen kann, habe ich sofort einen Termin für 3. und 4. Dezember festgemacht und mein Flugticket gebucht. Nachdem Roland etwas gemäkelt hat, dass er keine Lust hat, 2 Tage lang an einer Rennstrecke mitten in der Wüste rumzuhängen und mir beim Fahren zuzuschauen, habe ich es geschafft, auch ihn zum Fahren anzumelden. Ein Ferrari-Fahrer mit einer ZR1 auf der Rennstrecke – das konnte ja heiter werden Am 2. Dezember packten wir also unsere Koffer mit warmen Sachen und flogen von Fort Myers über Charlotte nach Las Vegas – 8,5 Stunden unterwegs – puh, ist ja fast wie von Deutschland nach Florida. Aber egal, wir hatten was vor und wir waren schon ganz aufgeregt – ich wegen der ZR1 Driving School und Roland eher wegen Las Vegas. Ich war bereits einige Male in Las Vegas, aber Roland noch nie – somit konnte der Spaß beginnen. Angekommen in Las Vegas holten wir uns unseren Miet-Jeep und fuhren die 60 Meilen nach Pahrump. Was für ein Name – ich hatte keine Ahnung, dass es so was überhaupt gibt... aber die Wüstenstadt Pahrump – gegründet im 18. Jahrhundert von den Schoschonen mit dem ursprünglichen Namen Pah-Rimpi-Rimpi - hat tatsächlich über 37.000 Einwohner und ist die einzige Stadt in den USA, in der es so gut wie keine Regeln gibt. Hier ist so ziemlich alles legal, was sonst überall illegal ist – z.B. Prostitution, Bordelle, Feuerwerk in jeglicher Form und Explosion – wahrscheinlich darf man sogar jemand nieder schießen, wenn einem danach ist..... ? Im Spring Mountain Motor Resort angekommen, wurde uns erstmal ein wunderschönes „Corvette“ Armband umgebunden, das wir die nächsten 2 Tage tragen mussten (ich fand, das kleidete Roland ganz besonders gut ?), danach bezogen wir unser uns kostenlos zur Verfügung gestelltes schönes Apartment und machten uns erstmal eine Flasche Vino Rosso auf, bevor wir uns ins Reich der Träume begaben. Am nächsten Morgen hieß es um 6.00 Uhr „raus aus den Federn“, da wir bereits um 6.45 Uhr im Club-House zum frühstücken sein mussten. Um 7.30 Uhr war die offizielle Anmeldung der Teilnehmer und um 8.00 Uhr begann der – zunächst theoretische – Unterricht in unserem Klassenzimmer und unsere Instruktoren (7 Instruktoren für 13 Schüler !!!) wurden uns vorgestellt. Danach bekamen wir unsere Helme und Hansis und die ZR1en wurden uns zugeteilt – für mich eine Automatic und für Roland ein Schalter, ganz wie gewünscht. Witzigerweise bekamen wir – ohne dass wir danach fragten – die passenden Farben – gelb (Nr. 08) für Roland und blau (Nr. 14A) für mich ? Dazwischen hatten wir noch kurz Zeit, uns etwas umzusehen – ein Riesen Gelände und Corvetten, soweit das Auge reicht – ein Traum für jeden Corvette Liebhaber ? Nach der Theorie – Thema „braking“ und „shifting“ – richtiges bremsen und schalten am Track – durften wir uns zu unseren Boliden begeben und die praktischen Übungen begannen mit bremsen und schalten auf extra dafür vorbereiteten Kursen. Da immer 2 Teilnehmer einen Instruktor hatten – ergo bestand jede „Gruppe“ aus nur 2 - 3 Fahrzeugen - und jede Gruppe einen eigenen Kurs für sich hatte, gab es keine Minute Stillstand – es wurde durchgefahren und geübt von 8.45 bis 11.45 Uhr. Es hat riesig Spaß gemacht und man lernt, sich zu überwinden und etwas zu machen, das normalerweise nicht in unserer Natur liegt: 1. Übung: Vollgas aus dem Stand bis 100 MPH auf ungefähr ¼ Meile mit schnellstmöglicher Vollbremsung bei der Markierungs-Pylone zum totalen Stillstand auf den kürzesten Bremsweg zu kommen – das dauert tatsächlich, bis man sich das traut bzw. der Bremse das zutraut, da gehört ein gewaltiger Schweinehund überwunden, um da voll reinzulatschen.... man glaubt das kaum – geil war’s 2. Übung: Fahrwerksmodus auf „TRACK“ und Untermenü auf „Sport1“, dann auf einem speziell dafür vorbereiteten Autocross-Kurs so schnell als möglich durch ohne bremsen, nur mit Hilfe der - von den Instruktoren durchgesagten - Schaltvorgänge. Auch das fällt sehr schwer, denn man will bei jeder Kurve und jedem Hindernis automatisch auf die Bremse treten. Nach der Mittagspause mit sehr gutem Essen und einer weiteren Theorie-Stunde zum Thema „Ideallinie“ im Klassenzimmer ging es erstmals in Gruppen von 3 – 4 Fahrzeugen inklusive Instruktorfahrzeug auf den Track – je zwei Gruppen, die schnellen und die langsamen. Wir kamen in die schnelle Gruppe ? und die Spannung stieg und wir freuten uns sehr. Dazu bekam jeder Fahrer eine SD-Karte für den PDR (Performance Data Recorder), um die jeweiligen track sessions (je ca. 20 Minuten) aufzuzeichnen und danach mit den Instruktoren analysieren zu können. Der Nachmittag verging viel zu schnell und um 16.00 Uhr war der erste Schultag schon rum und wir konnten den zweiten rein praktischen Schultag (also ganzen Tag Track fahren) kaum erwarten. Am Abend fuhren wir nach Pahrump Downtown in ein – von den Instruktoren wärmstens empfohlenes – Restaurant mit eigener Weinkellerei „Pahrump Valley Winery and Simphony Restaurant“ – die letzten 5 Jahre voted Best Restaurant in Nevada – wo wir nach einer ausgiebigen Weinprobe ein hervorragendes Dinner zu uns nahmen – und es uns nicht verkneifen konnten, 4 ausgezeichnete Flaschen Wein mitzunehmen. An den nächsten Track-Tag dachten wir übrigens bei der Weinprobe nicht so richtig..... und genossen die süffigen Weine..... Man glaubt es gar nicht, was es in einer Wüstenstadt so alles gibt Gut beschwipst – man darf ja in Pahrump alles, wurde uns gesagt.... – fuhren wir zurück ins Resort und schliefen auch sofort ein. Am nächsten Morgen waren wir bereits um 5.30 Uhr wach und super fit – ohne Kater oder sonstige Wehwehchen – der Wein war also nicht nur lecker sondern auch Top Qualität!!! Um 6.45 Uhr fanden wir uns pünktlichst zum Frühstück ein und freuten uns auf einen weiteren ZR1-Tag am Track. Der zweite Tag fing so an, wie der erste aufhörte – und es ging den ganzen Tag so weiter. Eine Track Session folgte der anderen und somit fuhren wir 14 Sessions á ca. 20 Minuten, nur unterbrochen von der Mittagspause und einem kurzen Abstecher auf den Autocross-Kurs, und wurden von Session zu Session schneller und sicherer. Zwischendrin fuhr unser Instruktor mal auf dem Beifahrersitz mit und wir rutschten auch mal auf den Beifahrersitz, während der Instruktor fuhr und uns vieles zeigte und erklärte. Eine bessere Schule gibt es wohl weltweit nicht. Übrigens fuhren wir heute die Michelin Sport Cup 2 Reifen, gestern waren die Pilot Super Sport Straßenreifen aufgezogen – was für ein Unterschied am Track! Um 15.30 Uhr war der praktische Teil leider vorbei und wir trafen uns in unserem Klassenzimmer zur Auswertung unserer Videos und Übergabe der Zertifikate. Als einzige Frau unter den Teilnehmern war ich besonders stolz, als ich erfahren habe, dass ich die viertbeste Rundenzeit von allen 13 Teilnehmern raus-gefahren habe und ganz toll war, dass es keinen einzigen Unfall oder „Ausritt“ gegeben hat. Ich werde diese 2 Tage niemals vergessen und habe wahnsinnig viel gelernt. Die ZR1 ist ein unglaubliches Fahrzeug – schnell, präzise, kraftvoll. Während Chevrolet die ZR1 in Bezug auf Fahrverhalten, Leistung und Komfort zwischen einem Ferrari 812 Superfast und einem Porsche 911 GT2 RS angesiedelt hat, war ich sehr angenehm überrascht, dass man bei der ZR1 zwar respektvoll mit all dieser Kraft umgehen muss, sie jedoch auf der Strecke unglaublich ist. Sie nahm die Kurven präzise und brüllte die Geraden nur so herunter – zeitweise war ich dankbar für die Brembo Carbon-Keramik-Bremsen. Während die Z06 ein Straßensportwagen mit Rennstreckenpotential ist, ist die ZR1 ein Race Tool mit Straßenzulassung. Ich hatte unglaublich viel Spaß mit ihr und dies war eines der besten Erlebnisse, die ich je hatte ? Vielen Dank an die super Instruktoren, durch die ich extrem viel gelernt habe, an Chevrolet/GM, an die Mitarbeiter vom Spring Mountain Motor Resort und an meinen Dealer - ich liebe euch alle ❤️
    • 17 Antworten
  6. kkswiss

    Fiorano Rundenzeiten

    Ich vermute mal das diese Liste eine schöne Diskussion gibt. Weiter könnte ich mir vorstellen das für den einen oder andern eine kleine Welt zusammenbricht. Klar haben sich auch die Reifen weiterentwickelt, aber das ist nur ein Bruchteil des Gesamtkonzeptes. Rundenzeit Modell Jahr Bemerkungen Fahrer 1'18"90 360 N-GT Werksfahrer 1'22"30 Enzo 2003 Werksfahrer 1'22"40 360 Challenge Werksfahrer 1'23"848 Maserati Trofeo Werksfahrer 1'25"40 355 Challenge 1997 Flügel, Slicks Nicola Larini 1'26"50 355 Challenge 1995 kein Flügel, Strassenreifen Werksfahrer 1'27"00 F 50 Werksfahrer 1'28"00 F 50 1995 Werksfahrer 1'28"00 360 Challenge Stradale Werksfahrer 1'29"60 F 40 1990 Werksfahrer 1'30"00 F 40 1987 Werksfahrer 1'30"00 360 Modena F1 Werksfahrer 1'31"50 360 Modena Werksfahrer 1'31"50 F 40 1987 Gerhard Berger 1'31"51 575M Maranello F1 Werksfahrer 1'32"53 550 Maranello Werksfahrer 1'33"00 348 Challenge Werksfahrer 1'33"00 575M Maranello Werksfahrer 1'33"00 355 F1 1997 Werksfahrer 1'34"00 355 1994 Werksfahrer 1'34"00 550 Maranello 1997 Werksfahrer 1'35"00 512M 1995 Werksfahrer 1'35"00 512TR 1992 Werksfahrer 1'35"00 456MGT Werksfahrer 1'35"00 Maserati 4200GT Werksfahrer 1'36"00 Testarossa 1984 Werksfahrer 1'37"00 348TB 1989 Werksfahrer 1'37"00 288GTO 1985 Werksfahrer 1'40"00 456GT 1992 Werksfahrer 1'50"00 308GTB 1980 US Version Werksfahrer
    • 70 Antworten
  7. Es gibt Dinge, die kann man verdrängen, aber nicht vergessen. So könnte man mein Verhältnis zur Nordschleife beschreiben, deren Anziehungskraft ich in den letzten 3 Jahren mit Abstinenz begegnet bin. Nun war es also an der Zeit, die alte Bekannte mal wieder zu treffen. Freitagmittag ging es über eine mit Baustellen, Regenschauern und Unfällen übersäte A3 von Passau nach Nürburg. Für das obligatorische Abendessen in der Pistenklause war ein Tisch zu 20.15 Uhr reserviert, der übrigens auf die Minute genau von meinen zwei Mitfahrern und mir besetzt wurde. Ohne große Umwege ging es dann ab in unsere Pension, schließlich gehört ein gesunder Schlaf zu den wichtigsten Grundausstattungen eines richtigen Rennfahrers. Unweit der Nürburg befindet sich die kleine Privatpension von Hedwig Merten, die im beachtlichen Alter von 80 Jahren noch immer allein ihre Gäste versorgt. Bereits als Kind in das Gewerbe hineingewachsen, hat sie Zeit ihres Lebens Gäste am Nürburgring beherbergt, und dementsprechend groß war ihr Schatz an Anekdoten und Erzählungen, die sich rund um die Geschichte der Rennstrecke ranken. Nach Kriegsende 1947, beim Eröffnungsrennen, war es für die aus den Städten kommenden Ringtouristen noch eine Besonderheit, an den Imbissbuden Kartoffelsalat essen zu können, wofür Frau Merten nächtelang Kartoffeln pellen musste. Ein bemerkenswerter Kontrast zum heutigen gastronomischen Überflussangebot. Aber sie sieht es ganz trocken und realistisch wenn sie sagt "wenn wir den Ring nicht hätten, dann wären wir hier ganz arm dran". Ob auch mal berühmte Rennfahrer bei ihr übernachteten, wusste sie mit ja zu beantworten, "da war einer im Zimmer 1, der ist jedoch schon lange tot (verunglückt), aber sein Sohn fährt noch immer Rennen". Der Name war ihr leider grad entfallen, nur dass es ein Deutscher war wusste sie noch. Es regnete die ganze Nacht und das Frühstück hatten wir zu 08.30 Uhr bestellt. Blöd wenn man dann um 06.30 Uhr bereits hellwach ist. Beim Zähneputzen fiel mir ein, dass der Gast aus Zimmer 1 eigentlich nur Manfred Winkelhock gewesen sein kann. Frau Merten war auch schon wach und machte das Frühstück für die Frühaufsteher unter den Gästen. Kurzer Smalltalk, und meine Intention mit Manfred Winkelhock erwies sich als richtig. Zum Zeitvertreib ging ich der Namenspatronin der Rennstrecke einen Besuch abstatten. Mein Spaziergang führte zur Burg, bei der man auf einem Schild lesen kann, dass sie die höchstgelegene Burg in Rheinland Pfalz ist (676,5m), und nach dem Basaltfelsen benannt ist, auf dem sie steht: „Mons Nore“, der schwarze Berg, aus dem der Begriff Nürburg entstand. Diese zeigte sich noch umhüllt vom typischen Eifelnebel, wobei gerade dieser der Burg eine tolle morgendliche Aura verlieh. Nach dem ausschweifenden Blick in die Vergangenheit und einem ausgiebigen Frühstück, sollte sich der Rest des Tages nur noch mit Motorsport beschäftigen, und der hieß erstmal Rundstrecken Challenge Nürburgring, kurz RCN. Dieses Breitensportprogramm beanspruchte die Nordschleife bis 13.30 Uhr für sich, wobei die Strecke anscheinend so strapaziert wurde, dass sich die Touristenfahrer noch bis nach 14 Uhr gedulden mussten. Während der Wartezeit bis zur Öffnung der Strecke, parkte ein weißer Wiesmann an der Zufahrt zur Nordschleife, dessen Fahrer den Motorsportfans kein unbekannter sein dürfte: Jörg van Ommen. Selbiger ist hier im Forum unter dem Synonym JvO angemeldet, und so kamen wir ins Gespräch. Da steht mir also der Jörg van Ommen gegenüber, der mich in meiner Jugend zusammen mit Kurt Thiim, Klaus Ludwig, Roland Asch und Ellen Lohr jedes Jahr (bis 1995) an die AVUS gelockt hatte, um die DTM zu sehen. Eine Erfahrung die ich in all den Jahren bei carpassion gemacht habe, ist dass die Begeisterung für Autos und Motorsport die unterschiedlichsten Menschen aus allen Altersgruppen und Schichten auf eine Verständnisebene bringt, die auf Anhieb einen lockeren Umgang miteinander ermöglicht. So war JvO dort also nicht als zweifacher DTM Vizemeister und Rennstallbesitzer aufgetreten, sondern war gesprächig und interessiert, kurzum ein sympathischer Typ ohne Allüren. Nach allerlei Benzingesprächen, wo er auch von seiner heutigen Tätigkeit als Instruktor für Fahrerlehrgänge erzählte, tönte es aus dem Lautsprecher "Achtung Achtung, die Nordschleife ist ab sofort für Touristenfahrten geöffnet". Aufgrund der schlechten Wetterprognose hatte sein "Fahrschüler" kurzfristig den Nachmittagstermin für ein Training abgesagt, was zur Folge hatte, dass JvO den Nachmittag nun komplett frei hatte. Welch ein Glück, denn es dauerte nicht lange, und wir befanden uns hinter dem Steuer meines Autos auf der Nordschleife. Vom Beifahrersitz aus gab JvO nun Instruktionen, wobei man hier sagen muss, dass ich erstmal einige Probleme hatte, seine Ansagen gleich in die Tat umzusetzen. Die letzte Runde lag doch ein paar Jährchen zurück. In der zweiten Runde wechselten wir die Sitzplätze, so dass ich mich nun voll und ganz auf die Erläuterungen zu den einzelnen Streckenabschnitten konzentrieren konnte. Leider zog sich nun der Himmel zu, und Petrus änderte die Rennstrategie erheblich. Auch hier bot sich die Gelegenheit, aus der Not eine Tugend zu machen, und JvO erklärte gleich mal, wie man eine Regenlinie fährt. Wer die Aktion in Full-HD sehen möchte: kAXPgYIPGdY Die nächsten zwei Runden sind wir dann trotz Regen ganz stumpf weiter gefahren, das heißt, ich durfte wieder hinters Steuer. Wir hatten nicht mehr damit gerechnet, dass es wieder trocken wird, weshalb wir die leere Strecke genutzt haben um Theorie zu pauken, praktisch schnell fahren ging ja leider nicht. Das war nicht mein erstes Instruktorentraining, denn in Spa Francorchamp saß schon mal Kurt Thiim dort, wo JvO nun saß. Das Instruktorentraining damals hatte mir schon viel gebracht und so bin ich schlussendlich doch positiv überrascht, dass ich hier noch etliche andere Grundlagen gelernt hab. Das war natürlich nicht nur die Regenlinie, sondern z.B. auch wie man in den Kurven Ruhe ins Auto bringt, wie man aus zwei hintereinander liegenden Kurven eine macht, die schnellste Linie am Adenauer Forst, wie man in das Karussell richtig rein und auch wieder hinausfährt, wo der Blickhorizont beim Rennfahren liegen sollte, welche Rolle der Kammsche Kreis spielt und warum man im Regen die Curbs tunlichst meiden sollte, um nur ein paar "lessons learned" zu nennen. Tja, nun sind wir vier Runden gefahren und obwohl JvO seinen Samstag auch hätte anders verbringen können, hat er sich noch die Zeit genommen, ausgiebig Anekdoten aus der alten DTM zu erzählen. Wusstet Ihr, dass JvO bei der Kartweltmeisterschaft gegen Leute wie Ayrton Senna und Stefan Bellof angetreten ist, und das teilweise auch mit Erfolg? Der Exkurs in die Historie des JvO war wie Balsam für die Motorsportseele. Die Zeit verging also wie im Flug, es war mittlerweile 18 Uhr durch, und so trennten sich unsere Wege nach diesem wunderschönen Samstagnachmittag, der mir wahrscheinlich für immer im Gedächtnis bleiben wird. DANKE JÖRG! Wie klein die CP-Welt ist, zeigte sich, als ich mit meinen zwei Freunden Johannes und Sebastian noch mal zur Zufahrt bin, um noch eine Runde Ringtaxi zu spielen. Da waren bekannte User wie quado mit Tina, jokker, R-U-F war wohl grad tanken, und den Bruder vom ZFreak hatte ich auch noch getroffen. Die Heimfahrt war übrigens eine Wohltat, Samstagnacht, eine staufreie und leere A3, ein glücklicher M3 und 3 Nordschleifenfreunde darin, die den Tag noch mal ausgewertet haben. Das Leben kann schon schön sein.
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