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2 Ergebnisse gefunden

  1. Andreas.

    Langzeiterfahrung 550 Maranello

    Hallo zusammen, vielleicht gibt es hier an Board Langzeitnutzer des 550 Maranello und kann hier seine Erfahrungen eines Langzeittest teilen? Insbesondere, die sich beim mittlerweile 20-jährigen Klassiker gezeigten Schwachstellen, die realistischen Wartungsintervalle - z.B. Zahnriemen, Getriebeölwechsel - und welche Kilometerstände "bemerkenswert" waren hinsichtlich notwendigem Verschleißtausch, z.B. Federn/Dämpfer, Kupplung und wie hoch in etwa die Kosten hierfür waren/sind. Mir ist bewusst, dass Verschleiß stark nutzungsabhängig ist, aber der eine oder andere Hinweis könnte mir helfen. Vielen Dank in die Runde!
    • 8 Antworten
  2. Wir haben’s verpennt! Auf der Rückfahrt von einer Einladung ist es passiert. Unbemerkt und unauffällig, also quasi passend zum Ereignis. Der gute alte Audi A3 TFSI meiner Frau hat die 200.000er Marke geknackt. 13 Jahre hat’s gedauert. Gönnen wir uns einen Rückblick der anderen Art, denn Autos in diesem Alter mit dieser Laufleistung aus erster Hand sind fast so selten wie schwarze Ferrari 458. Betrachten wir einmal die Dauerhaltbarkeit und nicht die Vor- und Nachteile eines Audi A3 8P an und für sich. In letzter Zeit hat sich sein Einsatz verändert. Das allmorgendliche Pendeln zur Arbeit ist seit einiger Zeit entfallen, die Jahresfahrleistung sinkt Richtung eher 7.000 als knappe 20.000 km pro Jahr. Des jetzt sehr hohen Kurzstreckenanteils wegen ist mehrfache Vorkehrung erforderlich, da er noch lange Dienst tun soll. Zwei einfache Methoden: er bekommt im Frühjahr und Herbst frisches Motoröl (den Filter allerdings nur einmal pro Jahr) mit gutem 0W40, seit etwa einem Jahrzehnt war’s immer von Mobil. Und er bekommt nur noch Aral Ultimate zu trinken, wenn sich’s eben einrichten läßt. Ersteres soll den hohen Spriteintrag kompensieren und die starke Beanspruchung des Öls durch Kaltstarts. Zweiteres soll mit seinem Reinigungszusatz (der von der BASF hergestellt wird, also Lokalpatriotismus ist auch beteiligt) und der Formulierung ohne wasseranziehende Alkoholanteile die Motorsauberkeit erhalten und die Einspritzdüsen fit halten. Bis jetzt funktioniert’s tatsächlich. Kein Blaurauch beim Starten - ob das an den Dichtungspflegemitteln im Mobil liegt? Ölverbrauch etwa 0,1 L/1000 km geschätzt nach Schwund am Peilstab. Also des häufigen Wechsels wegen kein Nachfüllen nötig. Startet einwandfrei, Rundlauf bei konstanter Fahrt z.B. mit Tempo 140 auf der Autobahn ist sogar besser geworden, seit Aral im Tank schwappt. Verbrauch im Vergleich zum vorher verfeuerten Super mit 95 Oktan trotz wesentlich höheren Stadtanteils GESUNKEN. Zum zehnten Geburtstag gab’s Geschenke, da war der Erdball schon fast viereinhalb mal umrundet. Eine gründliche Revision der Verschleißteile stand an. Bremsscheiben und -beläge rundum neu, die Scheiben waren eingelaufen. Das war der ERSTE SATZ, der da rausflog. 170.000 km mit der Erstausrüstung! Die Stoßdämpfer wurden ersetzt und bei der Demontage festgestellt, daß die hinteren Schraubenfedern stark angerostet waren. Kamen auch neu. Auch hier: ERSTAUSRÜSTUNG! Die Federn fielen einem Konstruktionsfehler zum Opfer: Sie sind in einem nicht entwässerten Aufnahmetopf unten gelagert und von dort frißt sich Salz mit Wasser ins Material. Jetzt sitzen sie in dicker Kupferpaste, das wird wohl bis ans Lebensende des Autos halten. Aus Vorsicht wurden alle Kühlerschläuche ersetzt. Mag sein, daß sie „noch gut“ waren, aber sie härten aus und im Zweifel hätte deren Schaden gleich den Motor gehimmelt und damit den Schrottplatz bedeutet. Also war das preiswerte Vorsicht. Thermostat kam dann auch gleich neu, Wasserpumpe wurde mit Zahnriemen und Riemenspannern turnusgemäß ersetzt. Schmerzhaft teuer, aber … alleine der Wertverlust bei Erstzulassung eines Neuwagens wäre noch viel teurer geworden. Verbuchen wir die rund 3.000 € einfach als laufleistungsangemessen. Der Antriebseinheit gefällt’s, sowohl das DSG wie der Motor funktionieren wie am ersten Tag. Beim Getriebe hatte ich Bammel, aber da hilft wohl, daß die frühen Doppelkuppler im Ölbad laufen und daher sehr lange leben können. Ansonsten erhält er Wartung nach Werksvorschrift nach dem Motto „Inspektion ohne Ölwechsel mit allem, was ansteht“. Also Bremsflüssigkeit neu, Kühlmittel neu, Ölwechsel im Getriebe, Filter neu - und das war’s auch. Halt! Nicht ganz. Letztes Jahr wurde sein Klang immer sportlicher ohne Gewinn an Fahrleistungen. Den Endschalldämpfer hat’s dann doch gerissen und er kam für erschreckende 850 € neu. Ansonsten mußte noch das Kombiinstrument gewechselt werden - seitdem trägt er Baujahrs- und ausstatungsunpassende Chromringe unterm Abdeckglas. Die Wegfahrsperre war ausgestiegen und da bleibt nur der Wechsel des gesamten Anzeigekastens. Blöd, aber was will man machen? Irgendwann nach wohl sieben Jahren war die Batterie fertig. Neu und gut ist das. Sonst hält er sich blendend. Der regelmäßig gepflegte und stets gereinigte Innenraum zeigt sich nahezu verschleißfrei. Keine aufgeplatzten Nähte am Sitz, keine Risse im Kunststoff, keine Flecken auf Teppich oder Polster, keine Pixelfehler in den Anzeigen. Nur gut sauber halten, kein "Innenraumkunststoffpflegezeuch", nichts. Überflüssig bei heutigen Kunststoffen und nur lästig wegen des Geschmieres auch auf berührten Teilen. Auto steht wie gesagt permanent draußen bei Wind, Sonne, Regen ... Q.E.D. Einzig der (Beifahrer!)-Fensterheberschalter in der Fahrertüre verlor etwas von seinem Softlack und der Lenkradkranz ist etwas glänzender und glatter als im Neuwagen. Warum der? Die Tasten sind so blöd angebracht, daß man intuitiv nicht den für die Fahrertüre trifft. Alles andere funktioniert wie am ersten Tag. Stimmt nicht - zwei Dinge tun’s nicht mehr: Einer der Funkklappschlüssel wird nicht mehr erkannt, man muß dann die Zentralverriegelung über das Schloß der Fahrertüre betätigen. Solange einer noch geht, ist das nicht tragisch (außer man hat beim Einkaufen im Regen den falschen dabei). Die Beleuchtung ist bis auf den optimierenden Umbau auf hellere Halogenbirnen in Originalbestückung, sprich: in 13 Jahren und 200.000 km ist keine einzige Birne ausgefallen. Wenn LEDs die Lebensdauer und Betriebssicherheit erhöhen, wäre das ja beängstigend! Der Lack ist vom permanenten Draußenstehen in diesen 13 Jahre gänzlich unbeeindruckt. Regelmäßige pflegende Handwäsche, im Frühjahr eine milde Reinigungspolitur und nach jeder Wäsche Sprühwachs zum Auffrischen der halb- bis dritteljährlich erneuerten Wachsschicht und gut ist das. Glänzt wie eine Speckschwarte, das Brillantrot. Selbst die Verglasung ist rundum die erste. Mylady rast aber auch nicht, hält Abstand und drängelt nicht. Da bleiben Steinschlagschäden natürlich aus und das Material hält einfach länger. Klar, so ganz pickelchenfrei ist die Scheibe nicht mehr, die Laufleistung sieht man ihr aber nicht an. Die Heckscheibe wird langsam etwas milchig an den Rändern, aber noch außerhalb des Sichtbereichs. Jetzt hat er seine ersten Roststellen. Zwei. In den Ecken der dritten Bremsleuchte, die wohl den Lack beim Einbau beschädigte. Muß man sich vorm Winter drum kümmern. Einparkdellen hat er nicht und wenn kleine Lackschäden vorkamen, wurden sie professionell sofort in Ordnung gebracht, so daß der Rest mit wehenden Fahnen die Laufleistung überstand. Das Panoramadach braucht inzwischen etwas mehr Zuwendung, seine Dichtungen haben sich deutlich gesetzt und vielleicht sind sie auch etwas geschrumpft. Auf sehr unebener Straße klappert es sonst leise. Abhilfe: Mit einer Spritze kommt alle Quartal ein guter Schuß Automatikgetriebeöl um alle Dachpaneele in die Dichtungsleisten. Das Öl hilft den Dichtgummis und schmiert die Reibungsstellen, was nicht ausgewaschen wird, dient auch noch als Korrosionsschutz. Funktioniert, nach der Behandlung tritt umgehend Ruhe ein. Ach ja - die Kunststoffe außen sind ohne Ausbleichungen, man muß sie nur sauber halten und ein Sprühwachs als Schutz verwenden, das keine Probleme mit der Anwendung auf Kunststoff macht. Hier ist es das Meguiar’s Synthetic Express Spray Wax, das in Galloneneinheit auch noch quasi geschenkt ist (m.W.n. keine 50 € für 3,5 Liter). Alles spezielle Kunststoffpflegegedöns ist überflüssig und füllt Herstellerkassen und Regale der Kunden. Q.E.D. Summasummarum ist der Aufwand für Wartung und Reparaturen erstaunlich gering. Ziemlich genau 10.000 € für alles zusammen incl. der Ölwechsel. Also erschütternde 5 Cent pro Kilometer „all inclusive“. Pflege war kostenlos, ich habe meine Zeit und mein Zeug eingesetzt. Müßte man’s bezahlen, wär’s natürlich mindestens doppelt so teuer … nein, im Ernst: dafür müßte man vielleicht nochmals über die Jahre bei Erledigung durch einen Profi 5.000 € rechnen. Nur: diese Kosten fielen ja auch in gleicher Höhe beim Neuwagen an, da wirkt alleine der Faktor Zeit und nicht das Alter des Autos. Betriebswirte nennen das "Sowieso-Kosten". Insofern ist also die Methode „kauf was Dauerhaftes und fahr’s lange“ die billigste zum preiswerten Fahren. Der Wertverlust beträgt etwa 29.000 €, heute wären wohl noch um die 4.000 für das Auto zu erlösen. Absolut und über die Laufleistung völlig in Ordnung, das macht weniger als 15 Cent pro Kilometer. Und jeder weitere kostet faktisch so gut wie nichts mehr, so daß die Rechnung mit weiteren Jahren immer preiswerter wird. Ist übrigens erschütternd, was bei mobile.de da noch an Preisen aufgerufen wird. Mit 4.000 € wäre das der niedrigste Preis für Autos gleichen Alters und etwa gleicher Fahrleistung, schamlos stehen da auch mal 6.000 und mehr als „VHB“. Naja, dumm geschwätzt ist schnell … was sagte mir mal ein Gebrauchtwagenhändler, als ich einen Citroen XM V6 in Topzustand zum Schwacke-Einkaufspreis anbot? „Verkaufen Sie doch an Herrn Schwacke!“ So recht mag ihr von den neuen Autos keines gefallen, die Hege und Pflege wird noch möglichst lange weiter gehen. Mal sehen, ob wir die 20 vollbekommen und vielleicht auch noch an der 300.000er Schallmauer kratzen können. Da das Maschinchen summt und nichts auf ein baldiges Ende hindeutet, bin ich da mehr als optimistisch. Markus
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