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36 Ergebnisse gefunden

  1. caymangt4

    MF3 original Car Cover

    Hallo Suche für meinen MF3 ein original Wiesmann Car cover... Wer hat ggf noch ein solches wg Verkauf etc übrig. Gruss JH
    • 3 Antworten
  2. stunna

    Erneut in Flammen aufgegangen

    Der nächste Weismann in Flammen aufgegangen... langsam mache ich mir echt sorgen.... https://www.tz.de/muenchen/region/muenchen-a99-seltener-sportwagen-brennt-auf-autobahn-voellig-aus-12752605.html
    • 15 Antworten
  3. Wiesel 43

    Hilfe, mein MF3 hat heftige Vibrationen

    Hallo, nach langem hin und her hatte ich mich ja entschlossen bei meinem MF3 mit immerhin 214 tkm die Pleuellager auf Verdacht wechseln zu lassen. Ich habe ihn extra einer Firma anvertraut welche auf M-Motoren spezialisiert sind. Folgendes wurde in der Werkstatt durchgeführt: Vanos überprüft und die Dichtungen an den Magnetventielen erneuert Pleuellager gewechselt, dazu musste die Kardanwelle incl. Hardyscheibe sowie das Getriebe ausgebaut und der Motor gelöst und leicht angehoben werden, dass Differenzial wurde nicht gelöst. Hardyscheibe erneuert Getriebeöl und Differenzialöl erneuert Danach wurde alles wieder zusammengebaut und bei der anschließenden Probefahrt zeigte sich, dass der Wiesel ab ca. 100 km/h anfängt extrem zu vibrieren. Wenn man auskuppelt bleibt es gleich was mich schon mal Motor und Getriebe ausschließen lässt, müsste ja ansonsten nachlassen. Ich vermute das beim Zusammenbau irgendetwas nicht richtig montiert wurde ( Hardyscheibe, Getriebehalter, Getriebe, Motor, Kardanwelle oder was auch immer). Der Werkstattleiter kann es sich zunächst nicht erklären und sie wollen der Sache nun morgen auf den Grund gehen. Hat eventuell einer von Euch eine Idee woran es liegen könnte? Für Tipps wäre ich sehr dankbar 🙏 Hoffentlich finden Sie bald das Problem, ich möchte in 10 Tagen zu einer größeren Italientour starten, so aber nicht. Ürrigens sahen die Pleuellager noch top aus und hätten nicht getäuscht werden müssen, aber hinterher ist man immer schlauer. Liebe Grüße, Bernd
    • 12 Antworten
  4. Vom 27.08.2009 (Datum der Einzelabnahme TÜV Nord) über den 03.11.2009 (Kaufdatum) bis heute sind 100.000 Kilometer an Straßen aller Qualität und auch unbefestigten Wegen „unter der 806 durchgekommen“. Am 7. April 2019 war’s so weit. 100.000 km. Sind manche mit Wiesmännern gefahren, ich aber mit einem. Manche haben auch viele Wiesmänner gefahren. Ich nur einen. Meinen. Deswegen trägt er auch meinen Namen statt "Wiesmann" auf dem Kofferraumdeckel. Er ist meine Idee eines Roadsters für alle Zwecke, bei der die Basis aus der Manufaktur in Dülmen stammt. Zeit, ein Resümee abzuliefern. Nicht das übliche Schwärmerische, sondern vor allem in Anbetracht der nurmehr als Gebrauchtwagen erhältlichen Fahrzeuge etwas in Richtung „und wie hat er’s ausgehalten?“ kombiniert mit „wie hast Du’s ausgehalten?“. Los geht’s! Das Lackkleid wird vor allem bei auch etwas schnellerem Einsatz allerorten leiden. Vorne besonders, aber auch an den Kotflügelverbreiterungen hinten. Steinschlag en Masse. Kein Wunder - der Lack ist nur quasi luftgetrocknet, das verhindert schon Widerstandsfähigkeit. Die netten „Schutzfolien“ sind zu klein, die Vorderräder schießen bis zur oberen Kotflügelkante den Straßensplitt hoch. Waschkratzer ist man selber schuld, Waschanlage habe ich einmal ausprobiert. Kann man machen, ist dann aber Mist, denn für Walzen und rotierende Bürsten oder Schleppvorhänge ist die Form schlicht ungeeignet. Um das Thema „Steinschlag“ abzuschließen: Die Frontscheibe ist spätestens bei 60.000 km fertig. Da sie sehr aufrecht steht, ist sie extrem anfällig. Da sie selten ist, ist sie extrem teuer. Und Werkstätten, die sie richtig einsetzen können und nicht mit dem Abschlußgummi hadern oder den Scheibenkleber eher grobschlächtig verschmieren darf man sich auch suchen … über weiteres schweigt des Sängers Höflichkeit. Das GFK der Karosserie ist extrem dick und damit auch erstaunlich robust. Wo andere Karossen Dellen im Blech bekommen, passiert eigentlich nichts. Man muß schon große Kräfte walten lassen, damit was bricht. Als „Preis, den man dafür zu zahlen hat“ sind die Spaltmasse selbst aus dem Weltraum noch zu sehen, denn zum einen ist die handwerkliche Fertigung nicht präzise genug und zum anderen bewirkt Temperaturänderung auch Größenänderung in einem Maße, das man von Blechautos nicht kennt. Seit der Sprühfolierung ist das nicht mehr so stark merkbar, vorher mußte man bei solchen Gegebenheiten öfter die Türscharniere nachziehen. Am MF3 ist das eine einfache Übung, alles gut zugänglich! Innen hat die 806 das „Serien-Standardleder“ in schwarz. Geschont wurde sie nicht, sie hat brütende Sonne in den Pyrenäen und auf Korsika, Dreck in Schottland, extrem viel Gepäck bis Portugal und viele Ausfahrten anstandslos ertragen. Alle Nähte sitzen, so gut wie nichts ist abgeschubbert (der weiße Keder seitlich an der Rückenlehne leidet an der Gurtdurchführung), nichts ist gebrochen. Tadellos. Dazu bis heute weich anzufassen und elastisch. Pflege? NIE mit „Lederpflege“, denn: Da ist kein Leder zu pflegen. Schwarzes Kuhleder gibt es nicht, die Haut ist gefärbt, die Oberfläche mit Kunststoff versiegelt. Daher: penibles Säubern - bei langen Ausfahrten im Zweifel täglich - vermeidet die Beschädigung der Beschichtung und erhält den Neuwagenlook. Alles andere ist teures Beruhigen der Nerven ohne sittlichen Nährwert. Lieber täglich mit einem sehr stark verdünnten „AllPurposeCleaner“ als quartalsweise mit Geschmier und „Ledergeruch“. Der bleibt nämlich bis heute auch so! Dem Lenkrad sieht man die Laufleistung an, das Leder ist glatt gegriffen. Weniger Kurvenfahrt mag da helfen … Die Abdichtgummis entlang des Schwellers überstehen unbeholfene Ein- und Ausstiegsmanöver dauerhaft nicht gut. Sie lassen sich zwar wieder in die Führung drücken, aber das Gezerre längt sie und sie werden immer leichter herausgerissen. Die Vorwerk-Teppichausstattung ist bestens in Form, selbst die arg strapazierte Fahrerfußmatte hat nur im Fersenbereich unterm Gasfuß an Profil ihrer Gummiauflage verloren. Halten locker nochmal 100.000 km. Kofferraum? Dasselbe - tadellos in Schuß. Dazu kommt, daß der Flor sich wunderbar saugen läßt. Wer einmal mit Nadelfilz rang, weiß das zu schätzen! Nicht alles Textile übersteht die Zeit so gut. Das Verdeck leidet. Stark und sichtbar. Mit weiter nachgebendem Gestänge läßt es sich immer „dichter“ zusammenlegen und das tut ihm nicht gut. Schabestellen und durchgedrücktes Material sind die Folge. Auch die vorderen Dichtgummis als Abschluß am Scheibenrahmen sind nicht dauerhaft, da ist nach zehn Jahren erkennbar aus optischen Gründen Ersatz gefordert. Dicht ist es bis heute. Der einfachen ungepolsterten Ausführung wegen nicht teuer ausnahmsweise, mein Sattler des Vertrauens schätzte ca. 1.500 €. Die Reißverschlüsse der Heckscheibe funktionieren nach wie vor und sind dicht. Und wieder ein Pflegemythos zerstört: Der Verdeckstoff ist so gut gefertigt, daß er keine „Verdeckimprägnierung“ braucht. Kein Ausblassen, kein Vergrauen. Das ganze Chemiezeugs kostet nur Geld und macht Arbeit - beim Auftragen und bei der späteren Pflege, weil der darin verklebte Dreck mühsam wieder ausgebürstet werden muß. Die 806 hat penible Reinigung mit extra beschaffter weicher Massagebürste (sonst sind die Borsten zu straff) und häufigstes Absaugen erlebt, außer den Schadstellen nichts. Der Heckscheibe hilft regelmäßiges Behandeln mit Sprühwachs - trotz sehr häufiger Öffnung ist sie klar und nur sehr leicht verkratzt. Die Instrumente tun ihren Dienst. Nicht immer genau, aber immerhin! Kühlmitteltemperatur wird ungeschickt am Zylinderkopfausgang statt Kühlereingang gemessen, der Wert ist also etwas zu hoch im Vergleich zu üblichen Verfahren. 100° hat er selbst am Stilfser Joch nicht überschritten. Motoröl liegt jetzt auch bei schneller Fahrt nicht über 110°, da wirkt die von mir entworfene Unterbodenverkleidung zusammen mit dem größeren Ölkühler Wunder. Der unsäglichen Tachovoreilung (240 waren etwa 217 „echt“, jetzt sind’s laut Navi 232) habe ich abgeholfen durch richtige Übersetzung der Hinterachse (dazu komme ich noch) und die Wahl von größtmöglichen Rädern. Nicht in der Breite (alles über 255 mm liegt nicht auf der Straße auf und ist nur fürs optische Beeindrucken gut, dafür rubbelt sich dann der Reifen innen viel schneller ab als außen), sondern im Durchmesser. 255/35 R 19 sind hinten drauf und 225/40 R 19 vorne. Again what learned: Die Hinterradgrößen von 275/30 R 19 oder gar 285/25 R 20 sind selten wie eine Blaue Mauritius und im falschen Moment einer Reifenpanne im Ausland tagelang nicht lieferbar. Die jetzigen Größen sind für die stark motorisierten BMW 3er/Audi A4/Mercedes C flott beschaffbar und bieten auch eine größere Auswahl an Marken. Mir gefallen die Dunlop SP Sport Maxx RT2 sehr gut, die Michelin Pilot SuperSport sind bei kühlerer Witterung sehr schnell sehr kalt im leichten Wiesmann und dann wird mir sehr schnell sehr warm, wenn sie nicht gut haften. Ist für Sommer-Gelegenheitsfahrer wurscht, aber wer weite und weiteste Touren in Europa fährt, sollte das bedenken. Auch naß sind sie nicht so der Hit, da sind die weniger spitz auf trockene sportliche Fahrt entwickelten Dunlops universeller und sicherer. Apropos: Die Reifen halten vorne quasi ewig, hinten je nach Schwere des Gasfußes. Ich erreiche hinten etwa 20.000 km, vorne wechsle ich nach der zweiten verschlissenen Hinterreifengarnitur. Sonst spinnt das ESP, weil die Abrollumfänge nicht mehr im Toleranzbereich liegen. Gefahren wird im Alltag mit einmal gedrückter Sport-Taste, sonst regelt das System schon bei einfachen Rechtskurven und greift ein. Der Sensor vorne rechts ist ungeschickt plaziert und schuld dran. Auch ohne ESP ist der MF3 verständig gefahren sehr gut beherrschbar (nach den Fahrwerksänderungen), paßaufwärts ist das meine bevorzugte Stellung. Natürlich ist er im Grenzbereich zickig: leicht, kurzer Radstand und wegen der Basis BMW E36/Z3 (!!) eigentlich vorsintlflutlich und veraltet, da "geht was", wenn was geht! Nur kurz gestreift: Die 806 ist ein 5-Gang-Handschalter. Das Differential habe ich gegen eine Drexler-Sperre getauscht, ich hatte nur die Serienausstattung mit 25 % Sperrwert anfangs und das ist bei forciertem Fahren nicht genug. Auch die werkseitig falsch übersetzte Hinterachse (eingebaut 3,46:1 - warum auch immer, in der Konfiguration nicht gewünscht und nicht enthalten) hat nun die passende längstmögliche Übersetzung von 3,23:1. Getriebe und Kupplung erfreuen sich bester Gesundheit, das Bedienen ist nach wie vor ein besonderer Quell der Freude. „Save the manuals!“ Damit ist ja das nächste Thema berührt: Der Motor. Ein Trumm, sauschwer wegen Graugußblocks (selbst der Zwölfzylinder im 750i war leichter!). Ein Langhuber, der dennoch dreht wie verrückt für seine Zeit. Von Wiesmann künstlich gekappt, weil alle MF3 mit Ausnahme der CSLs nur das Mapping vom alten BMW Z3 M aufgespielt erhielten und deshalb zuverlässig um die 321-323 PS auf den Motorenprüfständen ablieferten. Jetzt nach Änderungen ein Dampfhammer, der ab 2000/min loslegt, ab 2500/min hart hinfaßt und in seiner jetzigen Abstimmung dennoch schon bei knapp 7000/min 350 PS liefert. Höher drehe ich eigentlich nie, dafür genieße ich die wunderbare Leistungsentfaltung, die keine Müdigkeit erkennen läßt. Pleuellager kamen neu nach 90.000 km vorsichtshalber (und unnötigerweise), die waren nicht angegriffen, die Tragschicht noch vollständig intakt. Mit der nachgerüsteten Airbox und optimiertem Mapping erreichte Markus Schmickler in der Spitze 365 PS bei 8080/min und ein Drehmoment von 366 Nm bei 4495/min. Das Drehmoment lag gleichmäßig über 320 Nm ab 2500 und bis 8000/min an statt vorher von 3500 bis 6500/min. Mit der hohen Maximaldrehzahl und der damit möglichen Verschleißerhöhung war ich noch nicht ganz zufrieden, die Leistungsentfaltung war schon unglaublich viel besser und die Fahrbarkeit durch das sattere Drehmoment deutlich verbessert. Bei der Firma Henni ließ ich weitere Optimierungen programmieren mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung des Drehmoments bei Schonung im Spitzenbereich. Die Höchstleistung beträgt nun 359 PS bei 7700/min, das höchste Drehmoment aber 374 Nm bei 4600/min. Damit ist die Gesamtkurve wieder etwas gemäßigter und die Spitzenbelastungen bei Ausreizen der Verstellmöglichkeiten im VANOS sind gemindert. Das Ansprechverhalten ist beim Fahren gleich, nur ab etwa 7000/min fällt das Drehmoment nun stärker ab, so daß bei „Weiterorgeln“ über 7000/min keine wirklichen Leistungszuwächse mehr kommen. Diese Höchstdrehzahlen sind auch Höchststreß für alle drehenden Teile, von einer Absenkung auf sinnvoll zu fahrende 7000/min ergibt sich eine erhebliche Verringerung der mechanischen Beanspruchung. Warmfahren und Kaltfahren hilft der armen Zylinderkopfdichtung, die die unterschiedliche Ausdehnung von Graugußblock und Aluminiumkopf sonst nur unter Aufopferung ihrer selbst kompensieren kann. Sie hat bei sehr geringem Zylinderabstand nur ganz wenig Steg und wird dort deshalb besonders beansprucht. Durchs Zündkerzenloch endoskopiert: alles bene. Ölverbrauch? Zwischen den Wechseln keiner meßbar. Sprit? Zwischen 8,5 und 20 L/100 km ist alles drin. Normalerweise sind’s um die 10,5 bis 11 L/100 km. Stadt ist Gift, da fängt er das Saufen an. Dafür nehme ich ihn aber nicht, der Stadtanteil beträgt sicher weniger als 5 % der Gesamtlaufstrecke. Dem funzeligen Licht der kleinen Serienscheinwerfer versuchte ich, mit LED-Leuchtmitteln aufzuhelfen. Hell wird’s damit. Überall. Da der Reflektor nicht mehr zum Abstrahlverhalten der Leuchtmittel paßt - unkontrolliert und für Vorherfahrende mehr als störend. Bei Ausfahrten durfte ich mir ganz schön was anhören deswegen! Nicht umsonst ohne Zulassung. Wie alle Vielfahrer der MF3 es tun Abhilfe also durch H4-Leuchtmittel mit besserem Wirkungsgrad und mehr Lichtausbeute. Bosch und Philipps sind da gute Adressen und der Effekt ist schon deutlich merkbar. Die Rückleuchten sind mit LEDs erstarkt. Im heutzutage üblichen Lichtermeer an modernen Heckansichten mit Laufblinkern und sonstigem Unsinn geht man im kleinen MF3 sonst förmlich unter! Die Umbauten an der Karosserie mit Änderung der Stromversorgung auf LiFePO-Leichtbau-Batterien, die gescheiterten Versuche einer Klebefolierung (stattdessen jetzt satt sitzend und nahtfrei in originalem Farbton sprühfoliert), die Verkleidung des Motorraums und des Heckbereichs von unten, die dem BMW-Standard passend zum Motor entsprechende Aufrüstung der Kühlung sowohl für Wasser (mit stufenweise gesteuertem Elektrolüfter) wie Motoröl (mit fast viermal so großem Ölkühler statt des ab werk verbauten vom 286 PS-M3 ...) sowie die umfangreichen Modifizierungen des Fahrwerks bis zu komplett neuen Federbeinen vorne und die preiswerte Nachrüstung eines Tempomaten habe ich hier im Forum ja schon geschildert. Alles über zig-tausende Kilometer praxisbewährt, alles gut. Und die wesentlichen Schwächen des Autos sind gemindert oder abgestellt. Die sehr harte Fahrwerksabstimmung fordert bei flotterem Fahren auf nicht immer glattem Geläuf ihren Tribut: Die Fahrwerksteile verschleißen relativ schnell. Die Vorderachsträger (diese bananenförmigen großen Träger) sind Original-BMW-Teile und sehr günstig bei Lemförder zu beziehen. Bevor man sich an einem Traggelenk und dessen Ausbau lange versucht: Gleich ganz neu! An der Hinterachse ist die Erreichbarkeit mancher Verschraubungen unterirdisch. Durch das Gewirr an Lenkern und Streben erreicht man z.B. die Domlagerschrauben schier nicht und wenn, lassen sich die Schrauben nur mir Achtelumdrehungen lösen. Geduld und Spucke sind nötig! Die beteiligten Werkstätten kann ich hier auch zusammen auflisten: Fahrwerk/Bremsen: www.Rennfeder.de aus Helsa bei Kassel Motormapping: Markus Schmickler, Bad Neuenahr und www.henni-performance.de in Wernau Auspuffanlage: Stüber Auspufftechnik, Overath Sprühfolierung: www.cardip.de in Heilbronn Pleuellagerwechsel: Ralf Mork www.mw-perfomance.com in Rockenhausen (Pfalz) alles andere: mein Oldieschrauber des langjährigen Vertrauens aus Mutterstadt - im Vergleich zu "Fachwerkstätten" mit unbezahlbarem Wissen um Auto, Motor und Sport ... Eine teure Erfahrung: Winterfahrten sind wunderbar mit offenem Dach bei Schnee. Es ist eine Illusion, daß da nichts passieren könne von wegen „GFK-Karosse auf feuerverzinktem Rahmen“. Dieses Tun kostet ein korrodiertes Fahrwerk und eine ruinierte Bremsanlage! Diese Teile sind nach wie vor aus Stahl. Wie lernte man in Chemie? „Das Unedle opfert sich für das Edle.“ Stahl ist unedel, feuerverzinkt ist edel. Tolle Wurst! Achsträger, Wasserabweisbleche, Führungshülsen der Radbremszylinder - alles verrostet. Alles neu. Dabei flog die eigentlich sehr überzeugende MovIt-Anlage auch wieder raus. Lohnt nicht, weil’s fast denselben Effekt der besseren Reaktion und Dosierbarkeit durch viel billigere (und ich meine VIEL billiger) Maßnahmen erreicht wird: Zimmermann Rennbremsen, Seriensättel und Ferodo DS-Beläge bei Stahlflex-Bremsleitungen, dazu ATE-Rennflüssigkeit und alles ist gut. Sind sogar preiswerter zu haben als Ersatz der Serienteile. Verschleiß ist wegen des geringen Wagengewichts übrigens unglaublich gering auch bei flotterem Fahrprofil. Scheiben vorne können gut und gerne 100.000 km halten, Beläge ebenso. Ach ja - zu guter Letzt die Wartung. Ein sehr leidiges Kapitel, da sind manche Sünden unterwegs. Was da für teures Geld in „Fach“Werkstätten des In- und Auslands nicht oder falsch oder zu spät gemacht wird, ist teilweise ein Graus. Pannen bei "top-Werkstatt-scheckheft-gepflegten" Wagen wegen gravierendster Wartungsmängel sind erschütternd. Ich hielt mich an „wer gut schmiert, der gut fährt“ und veränderte die Arbeiten mit folgendem Schema: Motoröl neu alle 7.500 km oder jährlich, 5W40 Motul 300V jetzt, vorher Mobil 1 0W40, davor Mobil 1 5W50, das unsägliche alte Gebräu (Rezept aus den frühen 90igern ist sicher nicht mehr zeitgemäß) „Castrol 10 W 60“ nur anfangs. Ölfilter spätestens bei 15.000 km neu. IMMER den BMW-Originalfilter nehmen, kein Nachbau von Mann oder Hengst! Nur der Originalfilter hat eine Manschette ums Filterpapier, die Auseinanderdrücken der Lamellen verhindert und den Filtereinsatz damit druckfester macht. Getriebeöl alle 60.000 km neu (keine besonderen Anforderungen), Differentialöl alle 30.000 km. Das Differential wird sauheiß, da es nicht gut im Kühlluftstrom hängt und auch noch vom Auspuff gegrillt wird; deshalb das beste erhältliche von Castrol (heißt heute Syntrax) 75W140. Je öfter schnelle und lange Autobahnetappen anstehen, desto häufiger wechseln! Zündkerzen alle 40.000 km neu - NGK oder Bosch. Sind bei BMW sauteuer, im freien Handel für weniger als 40 € für den Satz (statt 120 € bei BMW) zu haben. Dabei gleich die Einzelzündspulen auf Korrosionsspuren an der Kontaktfläche prüfen - sonst funkt's trotz neuer Kerze nicht richtig! Kühlmittel und Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre neu. Dabei auch Luftfiltereinsätze reinigen (Plattenfilter von K&N in der Airbox). Einriemen mit Riemenspanner und Umlenkrollen alle 50.000 km neu, die Spannrollen leiden immer und „sicher ist sicher“. Kostet nicht die Welt, beruhigt aber. Servolenkungsöl und Kupplungsflüssigkeit alle sieben oder acht Jahre neu. Ölist neu rot, nicht schwarz! Kostet um die 50 € mit Arbeit - die Servopumpe kommt auf 600 € plus Arbeit! Kupplungsflüssigkeit ist wie Bremsflüssigkeit, nur verträgt sie längere Betriebszeiten. Wasser ist Quell des Rostes und kostet Kupplungszylinder auf die Dauer. Ventilspiel ließ ich anfangs nach der Einlaufzeit kontrollieren und dann bei 50.000 und beim Pleuellagerwechsel nach 90.000 km. Unverändert. Ein Zeichen, daß Fahrweise und Wartung trotz allem materialschonend sind - ich vermeide aber auch das nach der Umprogrammierung unnötige volle Ausdrehen bis 8000/min. Maximal sind’s selten 7000/min, normal maximal 6000/min. Spitzenbelastung bringt nicht so viel mehr wie sie schädigt. Fahrwerksvermessung immer beim TÜV-Termin. Kostet nicht viel, dafür ist dann der Geradeauslauf immer untadelig und der Reifenverschleiß gleichmäßig. Wer’s beim Reifendienst machen lassen will: Die Werte entsprechen dem meist gespeicherten „BMW Z3 tief“. 100 € maximal. Was ging kaputt? Eigentlich ehrlich gesagt fast nichts. Die Frontscheibe wegen Steinschlags. Kann das Auto grundsätzlich ja nix dafür. Der Auspuff war nach 50.000 km leergebrannt und fing an unerträglich zu dröhnen. Bei 3000/min fielen einem unterm geschlossenen Verdeck die Ohren ab. Durch neue Endrohre mit Schalldämpfern (individuell nach meinen Anforderungen gebaut) ersetzt, bei Konstantfahrt durch Totschallkammern etwas leiser als Serie und die Körper etwas verkleinert, so daß sie nicht mehr so oft aufsetzen. Die zweite Wasserpumpe ist immer noch spielfrei (sie muß nach meinem Umbau ja keinen am S54-Motor von BMW nicht vorgesehenen Viscolüfter zusätzlich bewegen, sondern einfach nur Wasser pumpen), Kupplung mit immer gleichem Druckpunkt, Getriebe leise und nach wie vor sehr fein zu schalten. Bremse spricht gut an, Verzögerung sehr gleichmäßig bei gleichmäßig steigender Pedalkraft. Abbremsung 55 %! Korrosion bin ich selber schuld, sie betraf die Fahrwerksträger vorne, die Verschraubungen hinten, die Verkabelung an der Batterie, die Bremsanlage und die Leitungen zum Lenkungskühler. Die Sitzheizung quittierte spektakulär ihren Dienst. Sie schaltete sich selber ein - natürlich sommers und bei großer per se herrschender Wärme. Sicherung gezogen und „Thema erledigt“ gedacht. Bis Markus Schmickler mich verzweifelt anruft und mitteilt, daß die 806 schier nicht sinnvoll abzustimmen sei auf dem Prüfstand, weil sie immer wieder völlig unplausible Werte zeige. Ob ich was an der Elektrik geändert hätte?? „Ich bin schon froh, wenn ich was mit Strom fehlerfrei schreibe!“ wollte ich antworten. Bis mir die Sitzheizung wieder einfiel. Lösung: Die ach so tolle selbstgefertigte Verkabelung der Manufaktur ist nicht so der Hit. Sie ist nicht sauber ausgeführt, teilweise werden nicht zulässige Lüsterklemmen (!!) verwendet. Direkt neben leistungsführenden Kabeln der Sitzheizung liegen haarfeinste Drähtchen für die Signale der Motorsteuerung. Als die Sitzheizung ihren Elektrogremlin entwickelte, indem sie einfach sanft anschmorte, ist der Kabelsatz der Steuerung angegriffen worden. In der Werkstatt fachgerecht korrigiert - Fehler weg. Sitzheizungen auch. Brauchen eh nur Weicheier. Zum Kapitel schlechte Ausführung der Kabel gehört auch, daß ich mich anfangs von der Motorkontrolle foppen ließ. Etwa alle 10.000 km reklamiert sie, daß ein Fehler vorliege. Manchmal auch öfter. Ausgelesen über OBD: „Fehler Heizung Lambda-Sonde Bank 2“. Immer. Immer wieder. Abhilfe 1: Sonde ersetzen. Teurer Spaß, habe ich zweimal gemacht. Nützt nur nichts. Fehler taucht wieder auf! Abhilfe 2: ignorieren. Schadet nichts, Motor startet und läuft wie immer. Erfahrung dazu: Scheint ein Fehler der Verkabelung zu sein. wenn’s feucht ist (oder ich den Krümmer ansprühe), ist der Fehler weg. Wundersame Heilung? Nein - die Autodoktoren bei Vox würden wieder sagen „Glaubste dat? DREI Lambdasonden für nix , dabei war et nur ein Fehler im Kabel!“ Leider ist die Verlegung auch nicht leicht zu erreichen, also lebe ich damit. Der TÜV mißt ja eh im Endrohr und da kommt nur Gutes heraus. Selbst jetzt noch erreicht der Katalysator im Leerlauf ein CO von 0,2 % bei zulässigen 0,9. Lohnt sich, daß der teure M-Metallkat verbaut ist. In den letzten zehn Jahren und 100.000 km hat der MF3 an Reiz nichts verloren. Man ist vertraut, „anziehen wie einen Handschuh“ und los geht’s - auch auf weiteste Touren. Die konstruktiven Mängel habe ich für mich bestmöglich mit sinnvollem Aufwand abgestellt, sonst ist er im Allgemeinen grundsolide und erstaunlich haltbar. Das sorgt dann für Betriebskosten, die kein anderer Sportwagen dieser Leistungsklasse liefern kann. Wertverlust denken manche, komplett durch Wertgewinn ersetzen zu können - zu Mondpreisen kauft nur keiner einen MF3. Neupreis 120 k€ und nach acht Jahren 150 k€ verlangen - das ist Illusion. Dennoch ist für die Wagenklasse der Verlust sehr gering - was kein Wunder ist, denn er ist in der äußerst kompakten Form einzigartig und wie belegt haltbar, gebrauchstauglich selbst für Fernreisen und belastbar. So eine Wiesmann-Kappe mit bestimmt 70.000 "offen gefahrenen Kilometern" muß man sich erdienen! Markus
    • 9 Antworten
  5. MF770

    Felgen für den MF3 von BBS auf OZ

    Hallo Leute , hat eventuell zufällig wer noch die OZ 20 Zoll auf dem MF3 eingetragen da ich wissen müsste welche Spurplatten genau gefahren werden müssten . Hab leider keine Daten mehr vorliegen . Beste Grüße
    • 3 Antworten
  6. chuisin

    Hello and looking for MF3

    Hello, I am Luis from Spain. Excúsame me but being Spanish I write in English. Administrador always allowed to write in English. Very happy to come back to this forum. I sold my MF3 two years ago.... and I miss it. I hope to find the right one for me one more time soon. I look mobile.de everyday.-:) Take this opportunity, I share with you the info than I found in internet today. The company that built the GFK for wiesmann. Take a look. Who knows if it will be necessary in the future..... Best Regards Luis
    • 5 Antworten
  7. dickerg60

    Restaurierung der #207

    Lange habe ich überlegt ob ich den Thread eröffne, habe aber gelernt das hier einige schon öfters den mut hatten über ihren Schatten zu springen (ganz mutig war joe mit seinem ferrari) auch ich habe damals einen Unfallwagen gekauft wusste es allerdings, was ich auch wusste das der zweite Besitzer einen erneuten hecktreffer hatte, habe die risse im heckteil beim Kauf aber nicht gesehen und mir den spass am Auto nicht verderben lassen da ich wusste ich kaufe nur eine Basis und kein perfektes Auto, bin auch ein Mensch der keine freude an einem perfekten Auto hätte, habe viel mehr freude aus einem hässlichen Entlein ein perfektes Auto zu machen, da ich mich die letzten zwei Jahre um die technik als erstes gekümmert habe, fing an mit reifen, Bremsen, Kupplung und simmering, sportluftfilter gegen einen originalen getauscht, sämtliche kleinteile wie scheibenwischer, heckklappendämpfer, Glühbirnen und alles getauscht habe werde ich mich jetzt um das hauptproblem kümmern und die 207 wird nächstes jahr im neuen Glanz erstrahlen. Muss ehrlich sagen das der Wiesmann mich immer begeistert hat, hätte aber nie gedacht das man solche unbeschreibliche dinge mit einem Auto in der Öffentlichkeit erleben kann, könnte wirklich nach 6000 Kilometern in zwei Jahren ein Buch darüber schreiben , mir gefiel damals beim Kauf das gesamte konzept äusserlich von der 207, Felgen, schöner Lack (Blau , Schwarz je nach Sonneneinstrahlung) und ganz wichtig die neue Karosserieform Aufgrund des Unfalls 2008 (Grund trotzdem für den Kauf der Vorbesitzer hat das Auto drei Jahre weiter gefahren) also war für mich klar dann kann es nicht so schlimm gewesen sein. Da das Leder beim Kauf auch nicht meine Wunschfarbe hatte (man beim Kauf eines Wiesels nicht soviel wahl hat aufgrund von 910 exemplaren) war für mich immer klar du wirst die 207 eines Tages in seine Einzelteile zerlegen so wie du es mit deinem Golf 1 Baujahr 75 mit heissgemachten G60 gemacht hast der seit 19 Jahren in meinem Besitz ist. Wie gesagt aus technischer und fachlicher sicht könnte ich das alles selbst erledigen, da ich ein kleines Sanitär und Heizungs Unternehmen habe erlaubt es meine Zeit leider nicht dies selbst zu erledigen, desweiteren denke ich wäre es auch nicht so verkehrt wenn man die 207 mal verkauft eine Rechnung zu haben wo Martin Wiesmann drauf steht für die Restauration. Da die 207 bis Ende Oktober angemeldet ist werde ich ihn mit Trailer anfang November nach Münster zu Drehzahl und Momente bringen und hoffe das er bis zum Frühlingsfest in Münster im neuen Glanz erstrahlt und ich ihn bei dieser Veranstaltung wieder in Empfang nehmen kann. So folgende arbeiten werden durchgeführt, Zerlegung der 207, beseitigung der kleinen Risse im Heck durch einen Bootsbauer, ansonsten muss ich sagen hat das GfK Kleid nix, dann kompletten Neulack von Aussen , Austausch der Windschutzscheibe und eine komplette überarbeitung des Innen Raumes, da das grau schwarze leder nie meines war, aber der Preis war damals echt okee und ich glaube so einen Preis wird es auch nicht mehr geben und der hauptgrund war, er war hübsch von den Felgen, Lack, neues Kleid mit breitem Heck und zum Glück den E36 M3 Motor den ich persönlich für den besseren hielt mit 6 Gang Schaltgetriebe. Kommen wir zum Innenraum, da ich vorher e36 M3 Cabrio 8 Jahre gefahren bin und der Schwarz war mit beigem Leder, soll die 207 auch so werden mit dem Rautenmusster, wie gesagt es gibt die Leute die 50 k mehr ausgeben und ein perfektes Auto kaufen , dies ist nicht meins, einen neuen hätte ich gekauft gibt es ja leider auch nicht mehr, also baue ich ihn so wie er für mich perfekt ist, und dann wird er wohl ewig bei mir bleiben wie der Golf der 1 bis 3 mal im jahr bewegt wird aber verkaufen nein danke, werde Martin bitten da ich nicht um die ecke Wohne mir Bilder zusenden die ich dann einstellen werde. Freue mich sehr das die 207 bei mir gelandet ist, anbei ein paar Bilder und verzeiht Rechtschreibfehler Mfg Stefan p.s freue mich sehr darauf weiter zu berichten (da der Wiesmann mein absoluter Traum Wagen ist was ich in meinem Leben wohl mit keinem Auto toppen kann) anbei auch ein Bild meines Golfes der mir auf diversen treffen jede Menge Pokale beschert hat und ich ihn damals komplett zerlegt habe bis man nichts mehr abbauen konnte und 2,5 jahre gebraucht habe bis er so wieder da stand, aber heute mit Firma, Haus, Zwei bezaubernden kleinen Mädchen fehlt mir einfach die zeit was ich sehr bedaure, denke aber er ist in Münster bestens aufgehoben, hoffe ihr werdet spass am thread haben anbei noch ein Bild wie ich mir das leder vorstelle.
    • 89 Antworten
  8. 728

    Preise, Preise, Preise

    Nachdem in den letzten Wochen die Preise gerade beim MF3 abgerutscht sind, steht jetzt einer für 199.000€!!!! in mobile. Wann werden wohl die 200.00€ geknackt:-) wer bietet mehr? Also rosige Zeiten - ich werde meinen behalten:-) Ansgar
    • 6 Antworten
  9. Tiago2009

    Neue Frontpartie MF3

    Hallo Community,ab welchem Bj.hat der Mf3 die neue Front bzw Optik??Danke vorab..
    • 2 Antworten
  10. Tiago2009

    Suche verzweifelt Wiesmann MF3

    Hallo Wiesmann Gemeinde, Ich suche verzweifeld einen passenden mf3 nachdem ich mich seit Monaten mit diesem grandiosen FZ beschäftige Vielleicht kennt Ihr jemanden der jemanden kennt...,wäre klasse und ich bin für jede Hilfe dankbar😊 Hier ein paar Wunschparameter: Leder weiss schwarz oder helles braun Lack:Creme weiss oder schwarz (zur Not lass ich auch umlackieren) M3 Maschine Schalter 5 oder 6Gang Natürlich kenne ich jedes FZ bei Mobile in und auswendig,aber entweder passen mir die Farben nicht oder der KP kommt mir deutlich zu hoch vor?? Oder habt Ihr eine Empfehlung?? Vertraue auf Eure Erfahrung und Expertise und wäre für jede Hilfe dankbar👍 Schöne Grüsse Frank
    • 23 Antworten
  11. Gerade bei den MF3ern, die einen Visco-Lüfter für den Wasserkühler haben, ist es ratsam, als "preventive maintenance" (vorbeugende Wartung) dem Einriemen Aufmerksamkeit zu schenken. Er treibt Wasserpumpe, Lichtmaschine und Servopumpe der Lenkung an. Ist also ein recht bedeutendes Teilchen. Beim hochdrehenden Sechsender würde ich die "Lebensdauer" nicht ausreizen, sondern das gute Stück so alle 50.000 km (Irrsinn! In einem Wiesmann!!) oder alle paar Jahre zu ersetzen. Quasi "zu jedem dritten TÜV" oder so ähnlich. Bei dieser Gelegenheit unbedingt Umlenk- und Spannrollen prüfen. Die Lager sind durch die Drehzahlen ganz nett belastet und wenn die sich verabschieden, nützt der schicke neue Einriemen nichts. Bei der 806 war zuerst die federbelastete Spannrolle frühzeitig fertig (Mahlgeräusch beim Drehen, wenn kein Einriemen drauf ist), jetzt hat's die Umlenkrolle erwischt. Macht zusammen gerade 140 € plus USt. mit BMW-Originalteilen. Ich habe auch den Thermostaten des Wasserkreislaufs ersetzt. Nach 100tkm ersetze ich ihn lieber als die Zylinderkofdichtung. Kostet 80 € plus USt. bei BMW. Und denkt dran, den O-Ring mitzukaufen und die beiden Dichtringe des Wasserrohrs am Thermostatgehäuse, die sollten gleich mit ersetzt werden. Die hatte ich vergessen, was die Reparatur verzögert wegen "mußma beschdelle" ... wegen blöder drei Teilchen und weiterer 5 €. Ein letzter Tip aus der Erfahrung: Der Ölfilter sollte immer das BMW-Originalteil sein! Die "Orginalhersteller"-Teile sehen anders aus und funktionieren nicht so gut (MANN): Die Nachbauten haben nur das aufgefaltete Filterpapier um die Zentralachse herum. Der BMW-Filter hat noch ein Gehäuse um dieses Papier herum. Das verhindert, daß der einseitig auf den Filter treffende Ölstrom die Papierfalten zusammendrückt und so die Filterleistung mindert. Die denken sich schon was bei BMW! Apropos Filter "im allgemeinen": Wer nur sehr wenig fährt (z.B. unter 5 tkm pro Jahr), sollte den Filter nicht jedesmal beim Ölwechsel mit rauswerfen. Der neue Filter ist auf die ersten paar tausend km nicht so effektiv wie ein älterer, weil man bei der optimalen Filterwirkung auch eingesammelte Verunreinigungen einkalkuliert. "Erst ein bißchen Dreck macht den Filter wirklich effektiv!" Bei Rennstreckeneinsatz oder sehr viel Kurzstrecke kommt allerdings genug Schmutz auch bei dieser Laufleistung zusammen, da würde ich immer mit dem Öl den Filter wechseln. Zündkerzen würde ich auch nicht 60tkm drin lassen, sondern früher ersetzen. Fehlzündungen tun "weher" als 42 € für einen Satz Original-Bosch-Kerzen im Netz. BMW verkauft haargenau dieselben Kerzen, will aber 16 € pro Stück (also 126 €). DA kann man dann auf Bosch-Teile wechseln. In diesem Sinne - frisch gewartet den Herbst genossen und dann ab zur Winterruhe! Markus
    • 4 Antworten
  12. quax

    Tacho Ausfall, ABS, DSC brennt-MF3

    Hallo, hatte das auch schon jemand? Die Kontrollleuchten gehen nicht aus und der Tacho funktioniert nicht. Im BMW-Forum habe ich gelesen, dass es in dem Fall wohl relativ sicher der Radsensor hinten links ist. Nun, den habe ich getauscht, aber es hat nichts gebracht. Ist es evtl möglich, dass bei Wiesmann der Sensor für die Radumdrehungen evtl vertauscht wurde und sich dieser sich hinten rechts befindet. Weiß sonst noch jemand einen Rat? Viele Grüße Claus
    • 6 Antworten
  13. oh1100

    Lederpflege MF3

    Hallo zusammen, wer hat einen guten Tipp, mit welchen Mittelchen das Leder des MF3 gut gepflegt werden kann. Da zum Teil schwarzes Glattleder mit weissen Nähten und zum Teil dunkelgraues Alcantara verbaut wurde, hätte ich gerne etwas, was die weißen Nähte nicht verfärbt. Ebenso schaut das Leder am Einstieg nicht mehr ganz taufrisch aus. Hier sollte eine etwas intensivere Pflege erfolgen. Immer her mit den Tipps und Erfahrungen. So long Oli
    • 2 Antworten
  14. hhjw1

    Tacho-Impulswert MF3

    Da ich heute nach dem Tanken versehentlich den Impulswert verstellt habe und der Tacho nun nicht mehr funktioniert an dieser Stelle die Frage: kennt jemand den Impulswert, der eingestellt werden muss? (MF3, 20 Zoll RS-GT)
    • 2 Antworten
  15. S-48

    Kontroll-Schalter unter der Uhr?

    Hallo zusammen, bin neu hier im Forum und weiß nicht welche Bedeutung der Kontroll-Schalter unter der Uhr auf dem Foto hat. In der Bedienungsanleitung ist er nicht beschrieben, somit gehe ich von einer Nachrüstung aus. Kann mir jemand diese Frage beantworten? SG S-48
  16. Hallo Ich beabsichtige ggf meine Tachoinstrumente in einer anderen Farbe bedrucken zu lassen. Muss ich dazu das ganze Armaturenbrett ausbauen oder komme ich auf anderem Weg an die Instrumente zwecks Ausbau? Hat jmd hier schon mal seine Erfahrung gemacht? Habe Fahrzeug aus Bj 2008 Gruss
    • 9 Antworten
  17. stt

    Zigaretten-Anzünder MF3 ausbauen

    Hallo zusammen Weiss jemand, wie man den Zigarettenanzünder des MF3 ausbaut? Muss man da die ganze Mittelkonsole ausbauen? Wenn ja, wie muss man da vorgehen? Vielen Dank für Eure Hilfe! Gruss stt
  18. 806

    Achtung: Schäden an Lenkung MF3

    Heute mal wieder was Technisches. Unangenehm, aufwendig zu reparieren und leider auch noch TÜV-relevant. Die Lenkung ist es. Genauer: die Lenkungsölleitungen. Sowohl die Hochdruckleitungen von der Pumpe an die Lenkung wie die „Kühlleitung“. Ist per se eine merkwürdig gebastelte Lösung, die allerdings nicht (nur) auf dem Mist der Wiesmänner gewachsen ist, sondern mindestens für BMWs typisch. Nur haben die Dülmener sich da bei der Adaption an den MF3 mit vielem aber sicher nicht Ruhm bekleckert! Was ist schon bei der Konstruktion das Problem? Die BMW-Teile passen nicht ohne weiteres in den MF3. Man muß also basteln. Und genau so wird es dann auch - gebastelt, nicht gewußt. 1. Fehler: Die Servopumpe und der zugehörige Ausgleichsbehälter werden komplett vom Ansaugstrang überdeckt. Der muß also zur simplen Niveaukontrolle ausgebaut werden. Macht keiner, also guckt auch nie einer. Ungeschickt und dauerhaft sträflich. 2. Fehler: Man frickelt eine Leitungslösung zusammen, die sowohl BMW-Teile wie „selbstgedengelte“ Teile verbindet. An sich geht das - nicht schön, aber grundsätzlich nicht verkehrt. Nur wenn man ständig das Kaliber wechselt, also „dünner“ und dann wieder „dicker“ wird, ist das Mist. 3. Fehler: Die Lenkungsölkühlschlange (liegt im druckloseren Rücklauf des Öls aus der Lenkung zur Pumpe) wie sie BMW verbaut, paßt nicht in den MF3. Also wird das BMW-Werkszeug einfach gequetscht, bis es paßt. Damit werden aber die Querschnitte in den 180°-Bögen dermaßen verengt, daß da schier gar nichts fließt. Lenkungsölkühlung also faktisch schon dadurch sinnlos. 4. Fehler: Das Gewürge der Kühlschlange wird an der Lenkung mit zwei Haltern befestigt. Nur: Da, wo sie nun mal im MF3 sitzt, kommt schlicht keine Luft hin: Hinter dem unteren Rahmenträger, abgedeckt von der Unterkante der Motorhaube. Dafür „weht“ es aber allen Dreck dorthin. Das geht ein paar Jahre gut. Dann nicht mehr. 5. Fehler: Die Lenkungsölleitungen sind hochdruckfeste Schläuche, aber die haben Anschlüsse und die Kühlschlange ist generell aus Metall. Keinerlei Schutz drauf. Knappe 100tkm und neun Jahre später ist das zusammengerosteter Kernschrott. Abhilfe: Da sowieso nix wirklich gekühlt hat - fliegt das ganze sinnlose Gewürm raus. Die Hochdruckleitungen werden ersetzt, das Gefrickel mit Ansatzstücken und -stückchen ist sinnfrei und wird ersetzt. Stattdessen gescheite Anschlüsse mit schicken Rennsportteilen und bestens geschützte Hochdruckleitungen (Betriebsdruck der Lenkung ca. 30 bar) mit Berstdruck erst bei 400bar. Paßt, sitzt, wackelt und hat Luft. gleichmäßig durchströmt, weil gleiche Durchmesser allerorten. Somit viel bessere Zirkulation und per se schon „Kühlung“. Apropos: Das Lenkungsöl ist rot, wenn es frisch ist (genauer: Automatikgetriebeöl ATF II). Bei der 806 war es schwarz. Mithin: Egal, ob das technisch fragwürdige Gebastel schon zusammengerostet ist oder nicht: Wechselt das Lenkungsöl beizeiten (Vorschlag: nach sieben Jahren spätestens), sonst wird’s teuer, wenn die Komponenten hinüber sind. Markus Das letzte Bild ist ungewollt - mit "ausschneiden" ist's am Bildschirm weg, sonst aber permanent ...
    • 10 Antworten
  19. 
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.

 Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.

 Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.

 Und es ist schön, dieses Europa! 

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.

 Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut. 

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik. 

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns. 

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden. 

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch! 

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.

 Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!

 Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig. 

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.

 Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus … 

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!

 Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten …. 

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht. 

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.

 Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!

 Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“. 

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.

 Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!

 Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.

 Quintessenz aus dieser Marathontour:

 Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen. Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.

 Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun! 

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.

 Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!

 Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 


 Markus
    • 19 Antworten
  20. Joogie

    Flexleitung Maßanfertigung

    bei dem mf3 trat vor jahren das problem auf, daß bei hochsommerlichen temperaturen und im stau stehen/kriechen schalten fast unmöglich war. der grund dafür war die in die jahre gekommene gummileitung zur hydraulikkupplung, die sich unter belastung bei den temperaturen zu stark ausdehnte und somit nicht genug druck ankam um komplett auszukuppeln. daß dies nichtmehr passieren kann, hatte ich damals (vor > 10 jahren) mir eine stahlfelxleitung machen lassen. beim erneuern der kupplung haben mir die spezialisten diese leitung geschrottet (ohne was zu sagen) wie blöde muss man sein sowas zu schrotten??? und wo bekommt man nun sowas wieder nach vorgaben hergestellt ? google bemüht und ich glaube es kaum, gleich die erste firma war ein volltreffer "ja klar machen wir sowas, sie kommen vorbei - trinken einen kaffe und können die neue leitung dann auch gleich mitnehmen!" es sind zwar knapp 100km aber den kaffe hol ich mir daß es sowas heutzutage noch gibt ... bin sprachlos ... mal sehen was dieser kaffe kostet
    • 1 Antwort
  21. 728

    Verstärker im MF3?

    Moin Jungs, ich habe evtl. ein Problem mit meinem Radio (Becker Mexiko Retro) oder evtl. eingebauten Verstärker von Wiesmann!? Während der Fahrt begleitet mich ein Pfeifton, so eine Art "Hiemen". Je schneller die Fahrt desto lauter der Ton bis der MF3 so laut wird bis man nichts mehr hört.....Durch ein Schlagloch kann das Geräüsch lauter oder leiser werden. Der HIFI-Experte am Telefon meinte es liegt am Verstärker der fest verbaut im Wiesmann ist! Mein Gecko ist die Nummer 728 mit Baujahr 2008. Weiß jemand ob es den Verstärker gibt und wo der im Auto verbaut ist?! Hat schon jemand ein ähnliches Problem gehabt? Kann man die Armatur leicht abbauen um evtl. hinter das Radio zu kommen? Bin für alle Infos/Tipps dankbar. Ansgar/728
    • 5 Antworten
  22. SVDD

    MF3 - Reifen schleift am Kotflügel

    Dear all, We are experiencing some problems with our newly installed tires and need your help! The right tire was rubbing slightly against the inside of the hood. (Pirelli Pzero) About 1 month ago we installed new Michelin Sport 4 on all 4 wheels. Since then, the right and now the left tire have started rubbing more and more against the hood as you can see in the photos. We went back to the tire shop who said it was not because of the tires as they are exactly the same size as the previous ones. We went to the old Wiesmann importer in Belgium whom mentioned that the rims and wheels are to big for the car. He advised to size down to 18" instead of 19". He checked the suspension which seems to be completely ok. As nobody is able to give us a solution we were hoping that one of you might have another solution? Thank you all in advance for your ideas, help! Regards, Stephane
    • 1 Antwort
  23. oh1100

    Auf der Suche nach einem MF3

    Hallo werte Wiesmann-Gemeinde, bin aktuell auf der Suche nach einem MF3. Da ich mich aktuell am Beginn der Beschäftigung mit dem Wagen bin, würde ich gerne hilfreiche Links oder Hinweise erhalten, auf was zu achten ist, wenn ich mir einen Wagen anschaue. Gibt es typische Stellen die als wertvollen Indikator dienen können, wie der Wagen behandelt / gepflegt wurde. Übrigens, ich arbeite und lebe aktuell in Wien bzw. Umgebung und stamme ursprünglich aus dem Schwabenland. Fahrzeugtechnisch bin ich sehr gerne mit dem Motorrad unterwegs und/oder auch mit dem Cali Comfortline. Vielen Dank vorab und Grüße Oli
    • 49 Antworten
  24. wie und mit welchem tester bekomme ich zugang aus welcher bmw modell reihe sind die verbauten steuergeräte
    • 2 Antworten
  25. dickerg60

    Verchromter Scheinwerfer Ring MF3

    Hallo zusammen , Wollte mal wohl über ein typisches MF3Problem berichten da ich glaube nicht der einzige zu sein den es bis jetzt getroffen hat , wie gesagt erworben habe ich meinen MF3 erst vor kurzem und schon wo ich ihn mir angeschaut habe ist mir aufgefallen das der chrom an meinem ScheinwerferrIng an einigen Stellen abgeplatzt ist , habe dann kurz entschlossen mir einen neuen zu kaufen . Als mein MF3 dann endlich zu Hause war setzte ich mich sofort damit auseinander und baute den Scheinwerfer aus und dachte mir nachdem ich den Preis für einen neuen Chromring erfuhr das kann nicht sein also ab zum Verchromer , dachte kann ja nicht so schwer sein ihn neu verchromen zu lassen , aber leider hatte ich falsch gedacht da der Ring aus einem Zink Spritzguss hergestellt worden war also bin ich dann in eine Metall Gießerei gegangen und habe mir einen neuen aus Messing gießen lassen , und heute habe ich ihn abgeholt und war echt begeistert sieht schon mal echt gut aus jetzt muss ich noch auf meinen Vater warten der mir die Gewindestifte in die Rückseite macht und dann geht es für ein kleines zum verchromen werde auf jedenfall weiter berichten und Bilder vom fertigen Produkt einstellen
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