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In Spanien angemeldetes Fzg in D ummelden

  1. #1

    In Spanien angemeldetes Fzg in D ummelden

    Servus zusammen!
    Folgende Problematik:
    meine Eltern haben in D einen Wagen, der eine spanisches Zulassung hat und dementsprechend auch spanisches Kennzeichen.
    Nun muß der Wagen jedes Jahr nach Spanien zum dortigen TÜV, was recht lästig ist.
    Da der Wagen wohl nun endgültig in D bleiben soll, würden ihn meine Eltern gerne in D zulassen.
    Weiß jemand was das kostet, ob man irgend was in Richtug Steuern bezahlen muß wegen der Einfuhr oder was auch immer.
    Hab leider gar keine Ahnung davon, aber ihr doch bestimmt

  2. #2
    Stimmung!

    Moinsen

    Alter vom Fahrzeug?

    Ist auch fast egal - ein Neufahrzeug muss man steuerlich anmelden.
    Einfuhrumsatzsteuer gibt es in diesem Fall nicht.
    Das FZ wird auf privater Ebene über die "Grenze" verbracht.
    Da das hier noch nicht mal ein verkauf ist, sondern nur ein Standortwechsel, fallen nur Gebühren für die Zulassung, Erstellung der Papiere und Transport an.

    Keine Umsatzsteuer, keine Einfuhrabgaben, keine Zölle.

  3. #3
    Diavel rockt...

    Der Wagen sollte aber auf jeden Fall ein EU-Fahrzeug sein. Also kein schon vorher z.B: aus den USA importiertes Modell. Dann klappt die Ummeldung relativ einfach.

    Aber auch abklären, was die Spanier für die Stillegung an Unterlagen benötigen.

    Aber TÜV Spanien ist doch auch nur alle zwei Jahre?

    Hier mit spanischem Kennzeichen macht z.B. das Kassieren von hiesigen Bußgeldern für Parkvergehen oder andere Owis für die dt. Behörden nicht gerade einfach. Ich würde das Fahrzeug mit span. Kennzeichen fahren lassen.

    Adios

  4. #4
    Das ist ein nicht zu verachtender Punkt Toni
    Es soll das ein oder andere Knöllchen gegeben haben, so die Legende, aber das ist sicher nur üble Nachrede
    Mal schauen, wie sich miene Eltern entscheiden und ja, es ist ein EU-Fahrzeug, welches sowas um die 5 Jahre alt ist.
    Besten Dank schon mal für die Antworten.

  5. #5

    es ist natürlich reizvoll ein Fahrzeug mit ausländischen Kennzeichen zu fahren, ist aber streng genommen Steuerhinterziehung.

    Man fährt in D permanent ein Fahrzeug, zahlt aber keine KFZ Steuer hierfür. Das kann u.U. zu Problemen führen, wenn den Behörden dieser Umstand auffällt.

    Als ich in der Schweiz gelebt habe und dort nur mit D Zulassung unterwegs war, war es nur eine Frage der Zeit, dass die Polizei mich darauf ansprach und der Zoll vor der Tür stand. Es ging soweit, dass ich bei der nächtlichen Einreise (dann haben Sie genug Zeit dafür) vom Zoll aufgehalten wurde. Nur durch einen Fahrzeugwechsel konnte ich die Nachverzollung und -versteuerung vermeiden, hatte aber immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich die Grenze passierte. Bei der Einreise habe ich dann später immer so getan, als wenn ich Tourist bin und habe den schweizer Pass (B-Permis) nicht mehr gezeigt.


    Was ich also meine- wenn man in einer Großstadt lebt, fällt es evtl nicht auf. Bei blöden Nachbarn und einer kleinen Stadt spricht sich das schnell rum und es gibt Ärger, bis hin zu vorsätzlichen Ordnungswidrigkeiten, bei Tempoverstößen. Ein Staatsanwalt kann da ja einiges raus ableiten.

    Also ummelden...

  6. #6
    Zitat Zitat von ToniTanti
    Der Wagen sollte aber auf jeden Fall ein EU-Fahrzeug sein. Also kein schon vorher z.B: aus den USA importiertes Modell. Dann klappt die Ummeldung relativ einfach.

    Aber auch abklären, was die Spanier für die Stillegung an Unterlagen benötigen.

    Aber TÜV Spanien ist doch auch nur alle zwei Jahre?

    Hier mit spanischem Kennzeichen macht z.B. das Kassieren von hiesigen Bußgeldern für Parkvergehen oder andere Owis für die dt. Behörden nicht gerade einfach. Ich würde das Fahrzeug mit span. Kennzeichen fahren lassen.

    Adios
    Wieso müsste es ein EU-Fahrzeug sein? Was gibt es für Probleme mit anderen z.B. US ?

  7. #7
    Wie wär's mit deutschen Zulassungbestimmungen im Bezug auf Scheinwerfer, Rad/Reifen-Kombination, Blinkergläser etc.

    Ein US-Fahrzeug zu importieren ist eine Sache, aber in Deutschland anzumelden eine andere. Die Dinger müssen i.d.R erst TÜV-konform umgerüstet werden. Bei EU-Autos fällt das mehr oder weniger weg, da sie ja EU-Regeln entsprechen, weil für den europ. Markt produziert. Stichwort EWG-Übereinstimmungsbescheinigung etc.

    Gruß Martin

  8. #8
    Diavel rockt...

    Zitat Zitat von Kazuya
    Wieso müsste es ein EU-Fahrzeug sein? Was gibt es für Probleme mit anderen z.B. US ?
    Bei EU-Fahrzeugen ist es einfach mit der Kfz-Brief-Erstellung. Ansonsten sind Einzelabnahmen fällig.

    Ist auch so, wenn Du ein in Deutschland zugelassenes US-Importfahrzeug nach Spanien überführen möchtest. Dann muß Du zuerstb zu einem Ingenier, der ein Einzelgutachten erstellt. Dann zum span. Tüv und dann zur Zulassung.

    Adios

  9. #9
    Zitat Zitat von isderaimperator

    Als ich in der Schweiz gelebt habe und dort nur mit D Zulassung unterwegs war, war es nur eine Frage der Zeit, dass die Polizei mich darauf ansprach und der Zoll vor der Tür stand.
    Die Schweiz ist nicht in der EU. Innerhalb der EU ist das kein Problem. Freier Personen- und Warenverkehr, kein Zoll etc.

    Darum möchte ich ja auch ein deutsches Kennzeichen haben. Die Autos wären in der Anschaffung erheblich (!) billiger und sämtliche Radarstrafen könnten in den Papierkorb wandern (Stichwort Blitz von vorne... den es in Ö. bis auf 1 oder 2 Ausnahmen nicht gibt )

    Und den jährliche TÜV Termin könnte man bequem mit einem Ausflug an die Nordschleife verbinden.

  10. #10
    So wie ich das mitbekommen habe, ist das leider nicht so Helmut.
    Ein Kumpel von mir ist beruflich nacu Reutte gezogen und hat sein Auto noch mit deutscher Zulassung.

    Ein Arbeitskollege ebenfalls und genau dieser wurde von einem offenbar unterbeschäftigten österr. Finanzbeamten angeschwärzt, woraufhin der Kollege eine eindringliche Ermahnung dahingehend erhielt, daß sein Lebensmittelpunkt in Österreich sei und er deshlab das Auto entweder ummelden müße oder man ihn rückwirkend steuerlich belangen würde.
    Daraufhin hat er das Auto in D verkauft und sich in Ö ein neues gegönnt.
    Nun steht mein Kumpel vor der gleichen Entscheidung, da er vermeiden möchte, ähnliche Probleme zu bekommen.

    Zwar gibt es wohl die Möglichkeit das alte Fahrzeug "miteinreisen" zu lassen, Übersiedlungsgut oder so ähnlich, aber er möchte sich jetzt ein neues Auto holen und zwar direkt in Ö.

    Was ihn aber scheut ist diese spezielle Abgabe, deren Name mir jetzt entfallen ist und die sich je nach Leistung und HUbraum auf 10% des Neupreises berechnet.

    Gibt es ausser zahlen oder den Wagen in D zu holen und Gefahr zu laufen belangt zu werden noch ein anderes "Modell"?

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