Der Unterschied zwischen einem normalen Getriebe und einem Doppelkupplungsgetriebe ist das das DKG, wie der Name vermuten lässt, aus 2 Teilgetrieben mit jeweiliger Kupplung besteht. Die erste Antriebswelle bedient die geraden Gänge, während die zweite sich um die Ungeraden samt Rückwärtsgang kümmert.
Dadurch ist die vor dem Schaltvorgang bereits der nächst höhere Gang eingelegt, jedoch noch nicht eingekuppelt.
Während des Schaltvorganges wird die Kupplung der lastfreien Gänge und die des eingelegten Ganges gleichzeitig geschlossen und die andere geöffnet.
Dadurch wird mit keiner Zugkraftunterbrechung geschalten, die Zeit für die
Gangwechsel ist nur von den Kupplungen abhängig.
Ohne Zugkraftunterbrechung kann allerdings nur von einem geraden in einem ungeraden Gang geschalten werden.
Das DKG kann manuell als auch automatisch bedient werden.
Manuelles Schalten ist entweder über Schaltwippen bzw. -tasten am Lenkrad oder den Wahlhebel möglich.

Vorteile des DKG:
  • Schalten ohne Zugkraftunterbrechung
  • höhere Drehzahlfestigkeit
  • besserer Wirkungsgrad (Verbrauch und Emissionswerte),
  • spontaneres Ansprechen

Fahrzeughersteller die ein DKG verwenden:
Ferrari
Porsche
Bugatti
Audi
BMW
VW
Ford
Mitsubishi

Funktionsskizze des Audi DKG S tronic:

Porsche´s Doppelkupplungsgetriebe PDK: