Die Transaxial-Bauweise ist eine Bauform bei der das Getriebe, Differential und der Achsantrieb in einem Gehäuse sind.
Das Getriebe und der Motor sind räumlich Getrennt.
Mit dem Motor sind die Teile üblicherweiße durch eine Welle verbunden.
Meist wird diese Bauweise bei Fahrzeugen mit Frontmotor und Hinterradantrieb verwendet, bei der das Getriebe an der angetriebenen Achse sitzt.
Selten wird es auch im umgekehrten Fall verwendet, dann meist mit Allradantrieb.

Der Nissan GT-R stellt ein weiteres Novum dar. Er hat wie üblicherweise beim Transaxle den Motor vorne und das Getriebe hinten, allerdings wird mit einer weiteren Antriebswelle vom Getriebe zur Vorderachse um den Allradantrieb zu ermöglichen.

Die Vorteile der Transaxial-Bauweise sind unter anderem eine bessere Gewichtsverteilung gegenüber der normalen Bauweise.
Das Getriebe wird durch den Motor nicht thermisch belastet.
Die Kardanwelle kann durch niedrigere Drehmomente kleiner dimensioniert werden.

Nachteile:
Das Schaltgestänge muss nach hinten verlegt werden, wodurch auch die Schaltpräzision leidet.

Fahrzeuge mit Transaxle:

Alfa Romeo Giulietta
Alfa Romeo Alfetta
Alfa Romeo GTV 2.0
Alfa Romeo GTV 6
Alfa 75
Corvette (seit 1997 alle Modelle)
Cadillac XLR
Ferrari 456 GT
Ferrari 550/575
Ferrari 612 Scaglietti
Ferrari 599 GTB
Ferrari California
Ferrari 275
Ferrari 365 GTB/4 Daytona /Spyder
Alfa Romeo 8C Competizione /Spider
Aston Martin V8 Vantage
Aston Martin DB 9
Mercedes-Benz 300SLR
Porsche 924
Porsche 944
Porsche 928
Porsche 968
Maserati Quattroporte
Maserati 3200 GT
Nissan GTR