Porsche 997 GT3 RS

4 Kommentare

36 Jahre nach dem ersten Porsche 911 Carrera RS präsentiert Porsche die runderneuerte Version des Porsche 997 GT3 RS. Neue optische Akzente durch frische Farben und umgestaltete Dekorstreifen sind von außen ebenso zu erkennen, wie der große neue Sichtcarbon-Heckspoiler. Unterm Blech tobt sich ein 3,8 Liter Saugmotor im neuen 911 GT3 RS aus. Das Fahrzeug ist als absolut Rennstrecken-tauglicher Sportwagen aufgebaut, bleibt dabei aber alltagstauglich.

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Dem Wunsch vieler Porsche-Kunden nach mehr Unterschieden zwischen dem normalen GT3 und dem GT3 RS kam Porsche bei der Neuauflage des 997 GT3 RS gerne nach. Wie seine Vorgänger bietet der RS die beste Basis für Rennsportfahrzeuge und wird daher als Homologationsfahrzeug eingesetzt, um Technikteile in den kommenden Cup- und SuperCup-Autos aus Zuffenhausen einsetzen zu können.

Das beginnt beim Motor, der, wie im neuen GT3, nun 3,8 Liter Hubraum hat, daraus jedoch 15 PS mehr holen darf als die normale GT3-Version. 118 PS pro Liter Hubraum stehen dadurch auf dem Papier, damit zählt diese Antriebseinheit zu den Spitzenmodellen im weltweiten Vergleich der Saugmotoren. Für Leser, die so schnell nicht rechnen können oder wollen: der neue 997 GT3 RS hat 331 kW/450 PS. Die Leistung wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe an die Hinterräder weitergegeben, eine andere Getriebealternative wird nicht angeboten. Um den RS Rennstrecken-tauglicher als den GT3 zu machen, wurden die Gänge kürzer übersetzt. Dadurch erreicht er zwar „nur“ eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h, beschleunigt dafür jedoch in 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Um die Fahrdynamik auf Rennstrecken zu verbessern hat der GT3 RS serienmäßig die dynamischen Motorlager, die je nach Fahrzustand ihre Dämpfung und Härte variieren. Das speziell abgestimmte PASM-Fahrwerk und die auf Abtrieb ausgelegte Aerodynamik mit großem Heckspoiler in Sichtcarbon tun ein übriges, um den Porsche 997 GT3 RS zum kompromisslos sportlichsten 911er mit Kennzeichen zu machen.

Gegenüber dem normalen GT3 konnte das Gewicht des 997 GT3 RS um 25 kg verringert werden. Die Spurbreite wurde gegenüber der Normalversion erhöht, erstmals auch an der Vorderachse. Daher ist die Karosserie des RS sowohl hinten als auch vorne an den Kotflügeln verbreitert worden, um die neun Zoll breiten 245/35 ZR 19er Räder (vorn), beziehungsweise die zwölf Zoll breiten 325/30 ZR 19er Räder (hinten) unterbringen zu können.

Die Farbpalette wurde komplett neu konfiguriert. Gab es die erste Version des 997 GT3 RS noch in quietschgrün und knalligem orange, so kommen nun doch eher zurückhaltende Farbtöne zur Auswahl, jedoch verschärft durch Dekorstreifen in Kontrastfarbe. Als Basisfarben gibt es Carraraweiß, Aquablau metallic und Grauschwarz. Zu jeder Farbe kann man Dekorstreifen in Indischrot oder Weißgold metallic wählen.

Verkauft wird der Porsche 997 GT3 RS ab Anfang 2010 zu Preisen ab 145.871,- € (inklusive deutscher Mehrwertsteuer). Wer sich vorher schon ein Bild von den neuen sportlichen Werten dieses Fahrzeugs machen möchte, sollte die IAA in Frankfurt im September besuchen, denn dort wird er offiziell vorgestellt.

Mehr Infos auf www.porsche.de

Quelle: Porsche Presseserver

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

Kommentare (4)

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  1. eurocopter sagt:

    Wie auch beim 997 GT3 MK2: Ein optischer totaler Griff ins Klo :cry::cry::cry:

    Wie kann man ein so schönes Auto wie den 997 GT3/RS im Facelift nur so verhunzen …. sehr schade.

  2. JeffG sagt:

    Endlich rote(!!!) Felgen! 😀
    Wow! Cool! Mir taugt er!
    cheers
    Jeff :-))!

  3. AStrauß sagt:

    Der könnte Interessant werden !

  4. MarioRoman sagt:

    Klasse, neben dem bestimmt excellenten Motor und Fahrwerk wurde der neue GT3 RS auch optisch nochmal optimiert. Gefällt mir richtig gut. Schön wäre noch eine Mattfarbe gewesen aber Porsche Individual macht es ja auch möglich. 😉

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