Opel zurück im Motorsport – Mit Adam und Astra auf die Piste

1 Kommentar

Opel besinnt sich auf alte Traditionen und kehrt gleich doppelt in den Motorsport zurück. Mit dem Adam Rallye Cup möchte man in Kooperation mit dem ADAC junge Rallyetalente in einem eigenen Markenpokal fördern. Dazu gesellt sich mit dem Astra OPC Cup ein Rundstreckenfahrzeug, das man ab kommendem Jahr während der VLN auf der Nordschleife erleben wird. Auch hier wird ein Markenpokal ausgeschrieben.

Opel Motorsport

Opel Motorsport
Bild 1 von 11

Auf der Rundstrecke war Opel in den 80er und 90er Jahren in der DTM vertreten, wo man 1996 mit dem Calibra und Manuel Reuter am Steuer den Titel ebenso einfahren konnte, wie in der ITC.

Opel und Motorsport, diese zwei Begriffe gehörten ab den 1960ern fast untrennbar zusammen. Auf Renn- und Rallyepisten traten die Rüsselsheimer mit diversen Fahrzeugen an und fuhren dabei etliche Erfolge ein. Unvergessen sind dabei Europa- und Weltmeisterschaftstitel von Walter Röhrl auf Ascona A und Ascona B 400. Ebenso DTM- und ITC-Titel von Manuel Reuter mit dem Calibra sind bei Fans unvergessen. Nachdem jedoch der Auftritt in der wiederbelebten DTM weniger erfolgreich als erwartet ablief, wurde der Motorsport-Abteilung das Budget zusammengekürzt und schließlich das Engagement komplett eingestellt. Einzig die Auftritte des OPC Race Camp an der Nürburgring Nordschleife sind noch zu nennen, liegen jedoch auch schon mindestens zwei Jahre zurück. Nun kehrt Opel zurück ins motorsportliche Rampenlicht – und dies gleich doppelt.

Auf Basis des neuen Kleinwagens Adam bietet Opel in Kooperation mit dem ADAC im Rahmen des ADAC Rallye Masters den ADAC Opel Rallye Cup an, für den wettbewerbsfähige Fahrzeuge zu einem Preis von 24.900,- € (zuzüglich MwSt.) angeboten werden. Der Adam Cup erhält eine FIA-zertifizierte Sicherheitsausstattung inklusive vollwertigem Überrollkäfig, zwei Schalensitzen mit Mehrpunktgurten und einer Gegensprechanlage, über die sich Fahrer und Copilot unterhalten können. Unter der Motorhaube arbeitet ein 1,6 Liter großes Vierzylinder-Triebwerk, dessen 107 kW/145 PS über ein sequenzielles Fünfgang-Getriebe auf die Vorderräder übertragen werden. Attraktive Prämien sind ebenso ausgeschrieben, wie eine „Rallye Junior“-Wertung für Teilnehmer bis zum Alter von 27 Jahren. Hier wird der Sieger in der Folgesaison speziell durch Opel gefördert und Teil eines modularen Aufbauprogrammes, für das die Rüsselsheimer in den kommenden Jahren eine weitere Adam-Rallyevariante und zwei darüber angeordnete Rallyefahrzeuge auf Basis der kommenden Corsa-Generation herausbringen wird.

Auch in den Rundstreckensport wird man zurückkehren. Hierzu baut Opel den Astra OPC zum Cup-Fahrzeug um, das in einem eigenen Markenpokal im Rahmen der VLN auf der Nürburgring Nordschleife eingesetzt werden kann. Das berühmte 24-Stunden-Rennen ist dabei zweifelsfrei der Saisonhöhepunkt. Ein 2 Liter großer Turbomotor leistet 221 kW/300 PS und sorgt vehement dafür, dass sich der 1.280 Kilogramm schwere Renner in Bewegung setzt. Auch im Astra OPC Cup wird es einen prall gefüllten Preisgeldtopf, der an die erfolgreichsten Teilnehmer ausgeschüttet wird. Dazu werden vor Ort im Fahrerlager technische Unterstützung und kostengünstige Ersatzteile geboten.

Beide Rennfahrzeuge werden im Rahmen der Essen Motorshow offiziell vorgestellt und stehen ab sofort zum Verkauf an interessierte Privatteams.

Quelle: Opel

Autor: Matthias Kierse

Tags: ,

Kategorie: Magazin

Kommentare (1)

Trackback URL | Kommentar RSS Feed

  1. double-p sagt:

    Hier noch ein Promovideo dazu: http://www.youtube.com/watch?v=E2H7_3NFW9c

    Ich sag nur: ENDLICH – und Danke an Opel, dass man die ‚alten‘ Motorsport-Farben nicht durch irgendeinen Hirnf*rz aus dem Marketing ersetzt hat :-))!:-))!

Schreiben Sie einen Kommentar

Spam-Schutz * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.