Opel Astra OPC Extreme Concept – Pure Passion – Update

27. Februar 2014 | 1 Kommentar

Nachdem wir vor rund zwei Wochen zum ersten Mal über den Opel Astra OPC Extreme Concept berichtet haben, gibt es nun weitere Bilder und mehr Details zum wildesten Rüsselsheimer. Unter der Motorhaube werden sich mehr als 300 PS austoben. Gleichzeitig sinkt das Fahrzeuggewicht durch den konsequenten Einsatz von Kohlefaser und Aluminium um über 100 Kilogramm im Vergleich zum normalen Astra OPC.

Opel Astra OPC Extreme Concept

Opel Astra OPC Extreme Concept
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Vor rund zwei Wochen haben wir das erste Mal über den Opel Astra OPC Extreme berichtet, nun gibt es mehr Details und Bilder.

Von der Rennstrecke auf die Straße – dieses altbekannte Motto gilt beim Opel Astra OPC Extreme Concept definitiv. Als Basis dient das Cup-Fahrzeug aus der VLN-Rennserie, das hier ein wenig zivilisierter auftritt und je nach Publikumsreaktionen demnächst in Kleinserie auf die Straßen rollen darf. Dazu erhält der 2,0 Liter große Vierzylinder-Turbomotor einen Leistungsnachschlag um über 20 PS auf einen noch nicht endgültig angegebenen Wert jenseits 300 PS. Wie im Cup-Renner erfolgt die Kraftübertragung über ein manuelles Sechsgang-Getriebe und ein Sperrdifferenzial auf die Vorderräder. Eine Brembo-Bremsanlage mit Sechskolben-Zangen und 370 Millimeter großen Scheiben vorne sorgt für fantastische Verzögerungswerte.

Durch den Einsatz von Kohlefaser und Aluminium konnte das Gewicht des Astra OPC Extreme im  Vergleich zum normalen Astra OPC um über 100 Kilogramm gesenkt werden. So wiegen beispielsweise die Aluminium-Kotflügel vorn nur je 800 Gramm gegenüber den Standard-Stahlteilen mit je 2,2 Kilogramm, das Kohlefaser-Dach kommt auf 2,6 Kilogramm im Gegensatz zu 9,3 Kilogramm beim konventionellen Bauteil. Auch die neuen Anbauteile wie der vordere Splitter unter der Schürze, der Diffusor hinten oder der Dachflügel bestehen aus Kohlefaser. Das niedrigere Gewicht und der verbesserte Anpressdruck sorgen für eine deutliche Verbesserung von Agilität und Fahrzeughandling. Einstellbare Dämpfer und die 245/35er 19-Zoll-Räder spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

Das Interieur wurde ebenfalls auf Diät geschickt und verlor in diesem Zusammenhang die hintere Sitzbank. Dort findet sich stattdessen ein vollwertiger Überrollkäfig. Fahrer und Beifahrer nehmen in Recaro Rennschalensitzen Platz und werden mit Sechspunkt-Gurten von Schroth im Fahrzeug fixiert. Sitze und Lenkrad tragen Bezüge in schwarzem Alcantara mit gelben Ziernähten.

Wie bereits weiter oben geschrieben: Ob der kraftvollste Straßen-Astra aller Zeiten in Kleinserie geht, hängt nun von den Reaktionen der Messebesucher auf dem Genfer Autosalon ab. Von uns aus gehen auf jeden Fall beide Daumen nach oben.

Quelle: Opel

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Kategorie: Magazin

Kommentare (1)

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  1. porschefan993 sagt:

    Mit den Hankook RS-3 sollte auch eine ziehmlich schnelle Zeit auf der Nordschleife möglich sein.

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