Opel Astra OPC – Rüsselsheimer Sportanzug

Der neue Astra OPC wird der stärkste Kompakt-Opel aller Zeiten. 280 PS – 40 mehr als im Vorgänger – werden auf die wimmernden Vorderräder losgelassen. Dank Sperrdifferenzial und Hochleistungsbremsanlage werden die Pferdchen jedoch im Zaum gehalten. Tempo 250 ist möglich. Im kommenden, hoffentlich sonnigen Sommer 2012 rollt die Astra-Topversion zu den Händlern und bult um sportliche Kunden.

Opel Astra OPC

Opel Astra OPC
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Der neue Opel Astra OPC wird der kraftvollste Kompakt-Opel aller Zeiten. Unter seiner Haube treten 280 PS zum Galopp an.

Gehen Sie mal im Ruhrpott in eine Kneipe und lassen Sie beiläufig die Kürzel „GT/E“, „GSI“ und „OPC“ mit positivem Unterton fallen. Schneller kommen Sie vermutlich nirgends an einen freien Platz und die Einladung zu einem Bier. Die sportlichen Varianten der Rüsselsheimer Kompaktmodelle haben gerade in dieser Region eine breite Fangemeinschaft, die bereits interessiert auf News zur kommenden Modellneuheit warten. Nun ist sie da. Wobei, eigentlich eher „er“. Der neue Opel Astra OPC.

Auf der IAA im September hatte Opel den Astra GTC, die dreitürige Variation des Kompaktwagens präsentiert. Nun rollt die bereits erwartete Topversion hinterher – und wie! Unter der Haube tobt sich ein zwei Liter großer Turbomotor mit Direkteinspritzung aus, der es auf 206 kW/280 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter bringt. Diese Kraft trifft auf die Vorderräder, wird jedoch durch ein mechanisches Sperrdifferenzial in geordnete Bahnen geleitet. Serienmäßig kommt das mechatronische FlexRide-Fahrwerk zum Einsatz, das an der Vorderachse mit dem Hochleistungsfederbein „HiPerStrut“ kombiniert ist. Per Knopfdruck kann der Fahrer die Stoßdämpferkennlinie, die Lenkung und die Gasannahme in eine „Sport“- und eine „OPC“-Stufe versetzen und somit den kompletten Wagen nachschärfen.

Markenbotschafter und ex-DTM-Pilot Joachim Winkelhock sorgte in Zusammenarbeit mit dem OPC-Team unter anderem auf der Nordschleife für den nötigen Feinschliff. Immerhin hat Opel mit dem Corsa OPC und dem Insignia OPC bereits zwei durchaus beliebte und ernstzunehmende Sportfahrzeuge im Modellprogramm, da soll der Neuling nicht zurückstecken. Um aus der Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h jederzeit sicher zum Stehen zu kommen, vertraut das Opel Performance Center (OPC) auf eine Brembo-Bremsanlage, die durch die exklusiven Leichtmetallfelgen hindurch gut zu sehen ist. Die Veränderungen an der Karosserie halten sich indes in engen Grenzen, was hauptsächlich auf die gute Ausgangsbasis, den neuen Astra GTC zurückzuführen ist.

In der Frontschürze ist ein großer zentraler Lufteinlass mit Wabengitter verbaut, neben dem links und rechts dreieckige, stylishe Bremsbelüftungen in die Schürze integriert sind. Am Heck finden sich eine Abrisskante am serienmäßigen Dachspoiler und eine Abgasanlage mit je einem trapezförmigen Endrohr pro Seite. In den Radhäusern sitzen Leichtmetallfelgen, die mit Pirelli P Zero-Reifen im Format 245/35 ZR 20 bezogen sind. Ansonsten verfügt der OPC über die gleichen verführerischen Linien, die schon den GTC interessant machen. Der schwungvolle Blechknick rund um die Türgriffe und die coupéhafte Dachlinie sind hierbei nur zwei Zutaten zum Gesamtkunstwerk. Ab Sommer 2012 können Interessenten und Interessierte den neuen Opel Astra OPC beim Händler begutachten.

Quelle: Opel

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

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