Nissan Juke Nismo RS – Sport-Crossover

Pünktlich zum Facelift der gesamten Modellreihe rollt mit dem Nissan Juke Nismo RS auch gleich eine neue Topversion zu den Händlern. Auf dem Auto Salon in Genf wurde der 218 PS starke Sport-Crossover vorgestellt. Neben einer leichten optischen Überarbeitung wurden auch das Fahrwerk neu abgestimmt und Sportbremsen verbaut. Xenon-Scheinwerfer und Recaro-Sportsitze setzen den Nismo RS eindrucksvoll von der restlichen Serie ab.

Nissan Juke Nismo RS

Nissan Juke Nismo RS
Bild 1 von 6

Als Topmodell der modellgepflegten Baureihe sorgt der Nissan Juke Nismo RS für Aufsehen. Er leuchtet mit Xenon-Scheinwerfern die Nacht aus.

Der Nissan Juke ist ohne Zweifel ein eher kontroverses Auto der heutigen Zeit. Eigentlich gibt es auch nur zwei Meinungen zu ihm: Gefällt mir oder gefällt mir nicht. Dass das Design den Betrachter einfach kaltlässt, hat Nissan auch nicht beabsichtigt. Auf dem Genfer Auto Salon wurde nun eine milde Modellpflege für die gesamte Baureihe präsentiert. In diesem Rahmen wurde auch das Topmodell der Motorsportsparte Nismo überarbeitet und erhielt den Namenszusatz RS.

Unter der Motorhaube des Nissan Juke Nismo RS arbeitet weiterhin ein 1, 6 Liter großes Vierzylinder-Turbo-Triebwerk, dessen Leistung jedoch um 18 PS auf 218 PS (160 kW) sowie um 30 auf nun 280 Newtonmeter maximales Drehmoment gesteigert wurde. Um auch die Verzögerungswerte zu verbessern, wuchs der Durchmesser der vorderen Bremsscheiben von 296 auf 320 Millimeter, während die hinteren ab jetzt ebenfalls innenbelüftet sind. Das Fahrwerk profitiert von neuen Feder-Dämpfer-Kennlinien. Für die frontgetriebene Variante mit manuellem Sechsgang-Getriebe gehört ein Sperrdifferenzial ab jetzt zur Serienausstattung. Beim Allradantrieb gibt es ab Werk ein Torque-Vectoring-System und das automatisierte Xtronic-Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad.

Wo wir schon beim Innenraum sind, werfen wir doch gleich einen virtuellen Blick hinein. Scharz-rot mit Leder und Alcantara bezogene Recaro-Sportsitze mit in die Lehnen integrierten Kopfstützen sorgen für das Wohlbefinden von Fahrer und Beifahrer. Auf der Zahlenskala des Drehzahlmessers findet sich das RS-Logo. Das Dach über den Rundinstrumenten und die Griffbereiche des Sportlenkrads sind mit Alcantara bezogen. Im oberen Bereich des Lenkrads ist eine rote Nullstellenmarkierung eingearbeitet. Zur Serienausstattung des Nissan Juke Nismo RS zählen zudem das Safety Shield inklusive Spurverlassens-Warner, Totwinkel-Assistent und Moving Object Detection sowie der Around View Monitor für erleichtertes Einparken und Xenon-Scheinwerfer.

Die Karosserie des Juke Nismo RS präsentiert sich wahlweise in Perlweiß, Schwarz metallic oder mattem Silbergrau. Rote Akzente an den Außenspiegeln, Schwellern und Schürzen schaffen optische Unterscheidungsmerkmale zu den normalen Juke-Modellen. Dazu findet sich vorn eine Schürze mit größeren Lufteinlässen und LED-Tagfahrleuchten. Diese ist designerisch über die verbreiterten Radhäuser und die sportlicher gestalteten Schwellerleisten mit der Heckschürze verbunden, die in ihrem angedeuteten Diffusor das runde Auspuffendrohr integriert. Der große Dachspoiler sorgt für eine bessere Aerodynamik. 18 Zoll große Leichtmetallräder mit 10 Speichen verbergen die bereits beschriebene Bremsanlage, die nun rote Bremssättel trägt.

Gemeinsam mit der gesamten Juke-Reihe erhält der Nismo RS neu gestaltete obere Leuchten vorn und umgestaltete Boomerang-Leuchten am Heck sowie LED-Blinkleuchten in den Außenspiegelkappen. Ab wann die neue Topversion beim Händler stehen wird und wo die Preisliste anfängt gab Nissan in Genf noch nicht bekannt.

Quelle: Nissan

Tags:

Kategorie: Magazin

Schreiben Sie einen Kommentar

Spam-Schutz * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.