Mercedes-Benz CLS 63 AMG – Nachschlag

Neben der überarbeiteten Mercedes-Benz E-Klasse gibt es auch für den CLS aus den Hallen von AMG ein wenig mehr an Leistung und auch der CLS-Käufer darf sich nun auf Allradantrieb sowie die AMG-S-Version freuen. Die beiden gewöhnlichen AMG-Varianten des CLS, also Coupé und Shooting Brake, gibt es ab April mit 557 PS. Beim Kauf des neuen CLS 63 AMG S stehen 585 Pferdestärken zur Verfügung.

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Der Mercedes-Benz CLS 63 AMG bekommt dieses Jahr ein wenig mehr Leistung aus dem 5,5 Liter großen Bi-Turbo-V8 spendiert. Von aktuell 525 PS und 700 Newtonmetern steigen die Zahlen auf 410 kW/557 PS und 720 Newtonmeter Drehmoment. Gegen Aufpreis gibt es als sowohl das viertürige Coupé, als auch den Shooting Brake mit dem 4Matic genannten Allradsystem. Dieses ist als Standard in den neuen AMG S-Modellen verbaut und Performance-lastig ausgelegt.

CLS 63 AMG S als Coupé und Shooting Brake erhalten das speziell für sportliches Fahren, auch auf der Rennstrecke, ausgelegte Allradsystem 4Matic in Kombination mit einem zusätzlichen Schub Leistung. 430 kW/585 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment werden mit einem maximalen Verhältnis von 33% vorn und 67% hinten auf alle vier Räder verteilt. Das System ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden – eine halbe Sekunde schneller als der Hecktriebler. Der Shooting Brake braucht nur eine Hunderstel länger für den Sprint. Wie üblich wurde die elektronische Höchstgeschwindigkeitsgrenze bei 250 km/h gesetzt. Gegen Aufpreis lässt diese sich aber anheben.

Ein speziell abgestimmtes 3-Stufen-ESP-System soll im Sport Handling Modus durch gezielte, kurze Eingriffe der einzelnen Bremsen Untersteuern verhindern und besseres Eindrehen in eine Kurve ermöglichen. Dazu gibt es eine Sperre für das Hinterachsdifferenzial, sodass das volle Potenzial der neuen Fahrdynamik auf Rennstrecken genutzt werden kann. Auf einen Rennstreckeneinsatz ist auch die optionale, 402 Millimeter große 6-Kolben Carbon-Verbundbremsanlage hinter den 19 Zoll messenden Leichtmetallrädern vorbereitet. In den normalen Versionen sind es ebenfalls Verbundscheiben im Format von 360 Millimetern, die für den Alltagseinsatz ausgelegt sind.

Neben einer guten Grundausstattung in gewohnt hoher Qualität, lässt sich durch das designo Programm nahezu jeder Kundenwunsch erfüllen. Darunter fällt auch das Highlight für den Shooting Brake, ein Holzladeboden aus amerikanischem Kirschbaum im Fond. Ab April können die neuen, individuell ausgestatteten Hecktriebler bestellt werden. Auf den Allradantrieb und die S-Modelle müssen die Kunden zwei Monate länger warten.

Quelle: Mercedes-Benz

Autor: Michael Müller

Kategorie: Magazin

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