Maserati Ghibli – Der Dreizack zündet selbst

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Als Abrundung des Modellprogramms wird auf der Shanghai Motor Show der neue Maserati Ghibli präsentiert. Als viertürige Limousine unterhalb des Quattroporte wird er von zwei V6-Turbo-Benzinmotoren und, erstmals in der Markengeschichte, von einem V6-Dieseltriebwerk angetrieben. Dabei geht die Kraft entweder auf die Hinterräder oder auf den neuen Q4-Allradantrieb.

Maserati Ghibli

Maserati Ghibli
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Der neue Maserati Ghibli feiert auf der Shanghai Motor Show seine Weltpremiere und belebt einen legendären Namen wieder.

Als Maserati mit der Präsentation des neuen Quattroporte bekanntgab, dass man in naher Zukunft bis zu 50.000 Fahrzeuge im Jahr bauen möchte, war klar, dass sich die Modellpalette dazu noch ausweiten musste. Auf der Shanghai Motor Show wird mit der Neuauflage des Maserati Ghibli eine kleinere viertürige Limousine gezeigt, die im Segment von E-Klasse, 5er und A6 auf Kundenfang gehen soll. Hierzu wird der Wagen deutlich sportlicher abgestimmt als das Flaggschiff Quattroporte und mit einer Palette von drei Motoren bestückt.

Die genauen Leistungsdaten gaben die Italiener noch nicht bekannt, wohl aber, dass es zwei Benzinmotoren mit je 3 Litern Hubraum, sechs Zylindern im V und Turboaufladung geben wird, die ihre Kraft über eine Achtgang-Automatik wahlweise auf die Hinterräder oder mittels des neuen Q4-Allradantriebs auf alle vier Räder übertragen. Schenkt man dem Kennzeichen des Präsentationsfahrzeugs auf den ersten Pressebildern Aufmerksamkeit, darf man davon ausgehen, dass eines der Triebwerke 301 kW/410 PS bietet.

Die größere Sensation ist aber das dritte Antriebsaggregat, bei dem es sich erstmals in der Markengeschichte der italienischen Traditionsfirma mit Neptuns Dreizack im Kühlergrill um einen Selbstzünder handeln wird. Der 3 Liter große V6-Turbodiesel dürfte gerade auf dem europäischen Markt viele Interessenten ansprechen. Wunsch von Maserati ist es, mit dem neuen Ghibli Kunden anzusprechen, die im Bereich der Premiumlimousinen ein individuelles Statement mit einem elegant-luxuriösen Automobil setzen möchten, bei dem die Sportlichkeit nicht zu kurz kommt.

Quelle: Maserati

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

Kommentare (6)

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  1. vespasian sagt:

    …von hinten ein Audi, innen (Mittelkonsole, Automatikhebel) eine 1:1 Kopie des 5er BMWs?

  2. Bärlin sagt:

    Der Name Ghibli steht also ab sofort für einen etwas kleineren Quattroporte. Interessant. Und dann sieht der nicht mal sehr einfallsreich aus. Ich habe den Eindruck, Maserati wird zunehmend stiefmütterlich behandelt.

  3. EngJa056 sagt:

    …und von vorne BMW 3er (Scheinwerfer z.B)

  4. amc sagt:

    Innen ziemlich zusammengewürfeltes Sammelsurium, Stil hat das jedenfalls nicht.

    Man hat einen 300c/Lancia Thema-Innenraum genommen und ein wenig an den Formen und Materialien gewurstelt, diesen etwas mehr "BMWness" gegeben.

    Ganz miese Vorstellung.

  5. UNLIMITED REVOS sagt:

    Gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Allein das Navi :-(((°
    Ob dieser Wagen eine echte Konkurrenz zu 5er/E Klasse und A6 wird wage ich zu bezweifeln. Ein Maserati egal ob mit Diesel oder nicht ist trotzdem immer ein Statement und sehr viel extrovertierter als die Konkurrenz. Der nicht Autoverrückte denkt doch bei Maserati sofort an 150000€+ somit ist der Wagen für mich im klassischen Einsatzfeld der anderen Autos so nicht zugebrauchen. Das ist zwar schade ist aber so…

  6. Forex sagt:

    Der Granturismo ist für mich viel mehr Ghibli als der neue Ghibli. Dieser ist zwar ein schönes Auto, aber sicher kein Ghibli!! Schade!

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