Mansory Neuheiten auf dem Genfer Auto Salon 2014

Alle Jahre wieder nutzt Mansory die große und exklusive Bühne, die sich auf dem Genfer Automobilsalon bietet, um seine neuesten Kreationen dem Publikum vorzustellen. Auch 2014 überraschte Mansory wieder mit Neuheiten. Diesmal dienten der Bentley Flying Spur, der Rolls-Royce Wraith, der Lamborghini Aventador und der Bugatti Veyron als Basis. Wer außer Kourosh Mansory hat den Mut und das Selbstbewusstsein diese Pretiosen zu veredeln? Nur er selbst, und der Erfolg scheint ihm Recht zu geben.

Mansory Flying Spur

Mansory Flying Spur
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Auf Basis des Bentley Flying Spur entsteht bei Mansory eine bis zu 900 PS starke Luxuslimousine, die auf Kundenwunsch auch in Zweifarblackierung erhältlich ist.

Fangen wir zunächst bei „B“ wie Bentley an. Der Bentley Flying Spur, von Haus aus sicherlich nicht untermotorisiert und sicherlich auch nicht das, was man als Massenware bezeichnen kann. Mit einem Bentley fing die Erfolgsgeschichte von Mansory an und der Flying Spur der ersten Generation trug sicherlich auch zum Erfolg des Hauses aus Brand bei. Man setzt am aktuellen Flying Spur selbstbewusste optische Akzente, die den Wagen geduckter, sportlicher wirken lassen, ohne allerdings dessen hauseigener Eleganz zu schaden. Selbstverständlich trägt der Sportler größere Räder um die Kraft auf den Boden zu bringen und die Zweifarbenlackierung trägt ihrerseits zum beeindruckenenden Gesamtbild bei. Im Inneren kommen wie von Mansory nunmehr gewohnt die edelsten Leder und Hölzer zum Einsatz und lassen das ganze noch eine Spur hochwertiger erscheinen, als es von Haus aus bereits ist.

Wem der normale Flying Spur untermotorisiert erscheint, dem sei ein Blick auf die Preisliste gegönnt. Denn Mansory bietet zwei Leistungsstufen für den Briten an: Zum einen den Softkit, welcher bereits 745 PS freisetzt. Wem das noch immer nicht reichen sollte, der kann auch die große Ausbaustufe mit 900 PS ordern. Derart gestärkt braucht sich die Optik nicht hinter der Leistung zu verstecken und die ohnehin schon beeindruckenden Fahrleistungen des Originals werden nochmals deutlich verbessert.

Mit einem „B“ fängt auch die zweite Neuheit aus dem Hause Mansory an und hört auf den Namen Bugatti – Linea Vivere. Bereits mit dem Linea Vincero und dem Linea Vincero d’Oro bewies Kourosh Mansory, dass er sich auch vor dem größten Namen nicht versteckt. Nun gibt es für die anspruchsvolle Kundschaft eine neue Version, die wie bereits erläutert den Namen Linea Vivere trägt. Auf den ersten Blick könnte man meinen, ein Veyron Super Sport habe seinen Weg zu Kourosh Mansory gefunden. Erst auf den zweiten Blick wird klar, dass es sich bei diesem Modell um einen regulären Veyron handelt, der jedoch in Details die Super Sport Version geschickt zitiert, ohne jedoch ein Plagiat zu sein. Die gesamte Front- und Heckpartie wurden neu gestaltet und großflächig mit Karbon geschmückt. Auch im Innenraum hat der Carbonanteil signifikant zugenommen. Beim Linea Vivere beeindruckt erneut die Handwerkskunst des Hauses und alles wirkt dermaßen edel, dass man sich eigentlich schon nicht mehr traut, das Fahrzeug auch tatsächlich zu ändern. Kunst kann auch auf vier Rädern stehen.

„L“ wie Lamborghini – auf dem Lamborghini Aventador basiert diese Kreation aus dem Hause Mansory. Die Kundenanfrage bei Mansory nach einer Veredelung des Lamborghini Aventador scheint keine Grenzen zu kennen. Anders ist es nicht zu erklären, dass es nunmehr bereits die vierte Veredelung auf Basis des italienischen Stiers gibt. Die Außenhaut wurde komplett neu gestaltet und unterscheidet sich deutlich vom bereits angebotenen Carbonado. Der GT verfügt beispielsweise über eine Motorhaube, die mittels Schnellverschlüssen an der Karosserie befestigt wird. Auch die Leistung steht dem beeindruckenden Bodykit in Nichts nach. So wurde der sicherlich von Haus aus nicht gerade schwächliche V12 auf sagenhafte 1.600 PS gedopt, welche die Fahrleistungen in  neue Atmospären pushen. 0-100 km/h werden in beeindruckenden 2,1 Sekunden angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit von 370 km/h erscheint angesichts der ausufernden Leistung beinahe untertrieben.

„R“ wie Rolls-Royce – aus diesem Hause stammt die finale Neuheit des Genfer Automobilsalons. Nachdem Mansory schon den Phantom, den Phantom Drop Head Coupé und den Ghost veredelt hat, war es grundsätzlich gesehen nur eine Frage der Zeit bis man den jünsten Sproß aus Goodwood unter seine Fittiche nimmt. Herausgekommen ist dabei erneut ein beeindruckendes Stück Technik, welches zunächst vor allem durch seine auffällige Zweifarbgestaltung den Betrachter fesselt. Natürlich wurde ein sportliches Bodykit verbaut, welches den Wagen gegenüber der Serie deutlich sportlicher und potenter wirken lässt. Hierzu tragen sicherlich auch die neuen großen Räder bei, die den Wagen deutlich satter auf der Straße stehen lassen.

Natürlich konnte auch der Innenraum nicht unangetastet bleiben. So paaren sich hier erneut die edelsten und teuersten Materialien, um selbst den anspruchsvollen Kunden zu beglücken. Auch beim Rolls-Royce gilt natürlich, das alles was sportlicher aussieht auch sportlicher und selbstredend schneller sein soll und so wurde der Motor auf beeindruckende 740 PS gebracht, welche die Fahrleistungen der Originals deutlich in den Schatten stellen.

Quelle: Mansory

Fotos: Oliver Kuehlein (11) und Matthias Kierse (1)

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Kategorie: Magazin

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