Mansory BMW X6 M – Hiermit folgt der zweite Streich

Frei nach Wilhelm Busch lässt Mansory Switzerland auf seine Ankündigungen Taten folgen und so folgt auf den ersten Streich (BMW X5 M) sogleich der Zweite. Auch für den BMW X6 M wird nun ein umfangreiches Veredelungsprogramm aufgelegt, welches sich optisch an den bereits vorgestellten Modellen X5 M und Range Rover Sport orientiert. Die Leistungssteigerung sorgt für adäquate Fahrleistungen, die für ein Fahrzeug dieser Klasse beeindrucken.

Mansory BMW X6 M

Mansory BMW X6 M
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Nachdem Mansory Switzerland vor einigen Wochen den veredelten BMW X5 M vorstellte, folgt nun, gemäß der Ankündigung, der sportliche Bruder X6 M. Man bleibt der Designlinie des Hauses treu und die Formensprache der Anbauteile orientiert sich an jenen, die bereits am X5 M zum Einsatz kamen. Anklänge finden sich zudem auch im jüngst vorgestellten Range Rover Sport. Die Motorhaube aus Carbon ist daher ebenso vorhanden, wie bei den beiden genannten Modellen. Selbstverständlich kommt auch beim X6 ein Breitbau zum Einsatz, der die Karosserie vorne um 70 und hinten gar um 80 Millimeter verbreitert. Für die sportliche Optik am Heck sorgt eine neu gestaltete Heckschürze mit integriertem Diffusor und vier Edelstahlendrohren. Natürlich darf der obligatorische Heckspoiler zur Erhöhung des Anpressdruckes auf der Hinterachse ebenso wenig fehlen.

Wir sprachen bereits über die Leistungssteigerung, welche erstmals im X5 M verwendet wurde. Auch im X6 wird selbige verwendet und so sind, wenn es der Kunde denn möchte, bis zu 670 PS möglich. Dies wird unter anderem durch eine komplett neu gestaltete Abgasanlage mit Fächerkrümmer sowie eine Optimierung der Motorelektronik erreicht. Die Leistungssteigerung ermöglich es, den Sprint von 0-100 km/h in nur 4,2 Sekunden zu absolvieren und mit maximal 300 km/h die Landschaft vorbeiziehen zu lassen.

Um dieser Leistungssteigerung Rechnung zu tragen werden deutlich breitere Reifen der Dimension 315/23 R23 auf das hauseigene, markante Monoblock Gussrad montiert. Weitere Fahrwerksoptimierungen betreffen progressive Sportfedern, welche zudem den Fahrzeugschwerpunkt um 40 mm absenken. Die Bremse darf hinter dieser Leistung ebenso wenig zurück bleiben und daher befindet sich eine Mehrkolben-Sportbremsanlage derzeit in der Erprobungsphase.

Natürlich bleibt auch der Innenraum nicht unangetastet und so wird nahezu alles verbaut, was gut und teuer ist und was der Kunde eben haben möchte. Ob Leder, Carbon und Alcantara oder doch lieber edle Hölzer – Geschmack und Geldbeutel entscheiden über den Umfang der inneren Auffrischung.

Sicherlich kann man trefflich darüber streiten ob es Sinn macht, sich einen SUV zu kaufen, um diesen anschließend tiefer zu legen. Mansory hat sich mit dem Veredelungsprogramm für die bayrischen Sport-SUV allerdings viel Zeit gelassen, während die Wettbewerber den vorhandenen Markt mit ihren Interpretationen für sich hatten. Es ist daher nur konsequent und gewollt, dass man sich ein Stückchen des Kuchens abschneidet.

Quelle: Mansory Switzerland

Autor: Oliver Kühlein

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Kategorie: Magazin

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