Mansory 6×6 – Extrem und individuell

Der Mercedes-Benz G 63 AMG 6×6 sorgt weltweit für Schlagzeilen in Automobilmagazinen. Klar, dass es auch Interessenten gibt, denen die werksseitige Leistung ebensowenig ausreicht, wie die Ausstattung. Es muss bei solch einem Brocken einfach „mehr“ drin sein. Mansory stellt nun eine Interpretationsmöglichkeit vor, die mit 840 PS in jeglichem Fall ordentlich befeuert ist und auch in Sachen Innenausstattung kaum Wünsche offenlässt.

Mansory 6x6

Mansory 6x6
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Schon ab Werk ist der Mercedes-Benz G 63 AMG 6x6 kein Kind von Traurigkeit. Mansory lässt ihn auf 840 PS erstarken und modifiziert die Optik.

Als der G 63 AMG 6×6 letztes Jahr vorgestellt wurde, konnten sich wohl nur wenige Betrachter einen größeren Verkaufserfolg des Geländebrockens vorstellen. Doch an der Stelle wurde die Rechnung ohne die reichen russischen Oligarchen, die noch reicheren arabischen Scheichs oder die ebenfalls nicht armen oberen Zehntausend in China gemacht. Und selbst in Deutschland wurden einige Exemplare des Sechsrad-Benz abgesetzt, der hierzulande mit 379.000,- Euro in den Preislisten auftaucht – netto versteht sich.

Da gut jedoch bekanntlich niemals gut genug ist, rollten einige G 63 6×6 direkt vom Werk in Richtung Tuner. Ob Brabus, Carlex oder Dartz, sie alle fanden problemlos Interessenten für „noch mehr“. Nun reiht sich auch Mansory in den Reigen ein und veredelte ebenfalls einen 6×6. Zuerst widmete man sich den inneren Werten, also dem 5,5 Liter großen Biturbo-V8-Triebwerk aus dem Hause AMG.

Mansory nutzt hier die Erfahrung, die man bei den Veredelungen der normalen Modellgeschwister G 63 AMG und G 65 AMG gesammelt hat und greift auf die vorbereiteten Bauteile zurück. So kommen beim 6×6 ebenfalls neue Kolben, neue Pleuel, eine feingewuchtete Kurbelwelle, neue Pleuellager, ein überarbeiteter Zylinderkopf und eine komplett neue Abgasanlage vom Krümmer bis zu den Sidepipes zum Einsatz. Damit klettert die Leistung von den werksseitigen 544 auf 840 PS (618 kW), während das Drehmoment den Reifen zuliebe elektronisch auf 1.000 Newtonmeter begrenzt wird.

Auch die Optik kommt bei der Mansory-Kur nicht zu kurz. Vorn fallen neue Scheinwerfer und ein Grilleinsatz mit Mansory-Logo auf. Im hauseigenen Autoklaven werden die Scheinwerferumrandungen und der Grill, aber auch die seitlichen Entlüftungsgitter, die Außenspiegelkappen, die Luftleitelemente an der Frontschürze und die Heckschürze aus hochwertigem Kohlefaser-verstärktem Kunststoff gefertigt. Je nach Kundenwunsch kommt außerdem auch eine neue Motorhaube mit großer Lufthutze dazu.

Im Interieur arbeitet die Mansory-Sattlerei mit der Carbon-Abteilung zusammen und integriert Sichtcarbonelemente als Kontrast zwischen Leder und Aluminium. Bei der Farbwahl hat der Kunde freie Auswahl und kann neben Leder, Alcantara und Zierfäden auch die Einfärbung des Carbons bestimmen. Wenn anstelle von Sichtcarbon lieber Edelholz gewünscht wird, kann Mansory selbstverständlich ebenfalls weiterhelfen.

Zum Preis des Komplettfahrzeugs macht der Tuner aus Brand keine weiteren Angaben. Nähere Informationen erhalten Interessenten jedoch auf Anfrage.

Quelle: Mansory

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Kategorie: Magazin

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