Lamborghini Veneno Roadster – Frei-zügig offen

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Als letzte Zutat zur 50-Jahr-Feier präsentiert Lamborghini nun den Veneno Roadster, der die offene Variante des auf dem Genfer Salon gezeigten Veneno darstellt. Lediglich 9 Exemplare des 750 PS starken Roadsters werden im kommenden Jahr gefertigt und gegen eine Überweisung von 3,3 Millionen Euro plus Steuern an die glücklichen neuen Besitzer geliefert.

Lamborghini Veneno Roadster

Lamborghini Veneno Roadster
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Nachdem im März in Genf das Coupé stand, rollt nun der Lamborghini Veneno Roadster an den Start.

Nach Veneno, Egoista, Aventador LP720-4 und Gallardo LP560-2, sowie dem neuen Gallardo LP570-4 Squadra Corse bringen die Italiener ihr Jubiläumsjahr nun mit der Präsentation des Lamborghini Veneno Roadster zum Abschluss. Allerdings wird es für dieses Fahrzeug keine offizielle Premiere auf einer Messe oder Kundenveranstaltung geben. Da aber immerhin dreimal so viele Roadster gebaut werden, als es von der Coupé-Version gibt, könnte es tatsächlich einmal zu Sichtungen auf Veranstaltungen kommen, wenn die neuen Besitzer ihre Fahrzeuge stolz vorzeigen. Vom Veneno Roadster sollen ab Anfang 2014 neun Exemplare aufgebaut werden – vermutlich zuzüglich eines Fahrzeugs für das Werksmuseum, analog zum Coupé.

Der Veneno Roadster ist vor allem eines: Freizügig offen. Für Fahrer und Beifahrer ist keinerlei Verdeck vorgesehen. Fahrten im Regen sind also nicht zu empfehlen. Auf trockener Piste sorgt die ausgefeilte Aerodynamik, die den Wagen optisch stark an einen Le Mans Prototypen erinnern lässt, für hohe Fahrdynamik und viel Stabilität auch in schnell gefahrenen Kurven. Trotz der extremen Optik bleibt dabei die Straßenzulassung erhalten. Das Vorstellungsfahrzeug trägt den auffälligen Farbton Rosso Veneno, der jedoch keinesfalls Pflicht für die kommenden neun Veneno Roadster Besitzer ist. Jeder kann seinen Wagen in Wunschfarbe konfigurieren.

Hinter den Passagieren sorgt das 6,5 Liter große V12-Triebwerk aus dem Aventador für Vortrieb, dessen Leistungsdaten wie schon beim Coupé auf 552 kW/750 PS aufgestockt wurden. Damit spurtet der Lamborghini Veneno Roadster in nur 2,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht bis zu 355 km/h Höchstgeschwindigkeit. Dabei helfen die enorme Traktion des permanenten Allradantriebs und die schnellen Schaltzeiten des Siebengang-ISR-Getriebes.

Neben den Exterieur-Teilen und dem Monocoque besteht beim Veneno Roadster auch ein Großteil des Innenraums aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Im Bereich von Mitteltunnel und Seitenschwellern kann man direkt auf das Monocoque blicken, während man die beiden Leichtbauschalensitze entert, deren Bezug ebenso wie der des Armaturenbretts aus der verwebten Kohlefaser CarbonSkin besteht. Natürlich werden alle gültigen Sicherheitsvorschriften weltweit erfüllt, da die Besatzung durch Überrollbügel, Airbags und einem speziell adaptierten ESP-System abgesichert sind.

Wenn Sie einen der neun Lamborghini Veneno Roadster haben möchten, sollten Sie sich beeilen. Dem Vernehmen nach ist nur noch ein Fahrzeug erhältlich. Steht nur noch die Summe von 3,3 Millionen Euro zuzüglich Steuern im Raum, die vorher beglichen werden möchte.

Quelle: Lamborghini

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Kategorie: Magazin

Kommentare (1)

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  1. Hermann O. sagt:

    Das Ding kommt schon sehr futuristisch rüber, aber irgendwie gefällt er mir schon. Verstehe aber auch, daß er bei vielen Leuten polarisieren wird.

    Warum werden denn vom Roadster mehr als vom geschlossenen gebaut?

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