Abarth auf der IAA – Drei neue heiße Kompaktwagen

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Mit gleich drei Neuheiten wird die italienische Firma Abarth auf der IAA in Frankfurt auftreten. Neben dem 500C Italia, mit dem der 150ste Geburtstag der italienischen Unabhängigkeit gefeiert wird, handelt es sich dabei um die beiden sehr sportlichen Modelle 695 Competizione und Punto SuperSport, die jeweils einen 180 PS starken Turbomotor unter der Haube tragen und die Abarth-Gene auf ein neues Level steigern.

Abarth 500 Cabrio Italia

Abarth 500 Cabrio Italia
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Mit dem Abarth 500 Cabrio Italia feiert man das 150ste Jubiläum der italienischen Unabhängigkeit. Der blaue Lack passt hervorragend...

Als Konzernmutter Fiat Ende 2007 den legendären Namen Abarth von einer reinen Variantenbezeichnung zur Eigenmarke erhob, gab es nicht nur Applaus. Skeptiker trauten der neuen Freiheit nicht und sagten voraus, dass es sich im Endeffekt wieder nur um Windeier handeln würde, die dem Erbe Carlo Abarths nicht gerecht würden. Wie sollten sie sich täuschen. Auf Basis von Fiat 500 und Grande Punto, sowie dessen Facelift Punto Evo erschienen seither äußerst interessante Fahrzeuge, die in ihren Klassen durchaus um die Vorherrschaft mitfahren können.

Zur IAA bringt Abarth nun drei Neuheiten mit nach Frankfurt. Die erste davon dient als Sondermodell zu den Feierlichkeiten der italienischen Unabhängigkeit, die vor 150 Jahren errungen wurde. Es handelt sich um ein Abarth 500 Cabrio in Blu Abu Dhabi metallic mit naturbraunem Leder-Interieur. Angetrieben wird es vom bekannten, 1,4 Liter großen Vierzylinder-Turbomotor mit 118 kW/160 PS und einem maximalen Drehmoment von 230 Newtonmetern. Damit geht es in 7,4 Sekunden auf Tempo 100 und maximal mit 211 km/h offen oder geschlossen durch die Landschaft. Das Abarth 500 Cabrio Italia ist, passend zum Anlass, auf 150 Exemplare limitiert und im Innenraum auf einer Plakette durchnummeriert. Zur Serienausstattung zählen abgedunkelte Scheiben hinten und Bi-Xenon-Scheinwerfer.

Deutlich sportlicher präsentiert sich der neue Abarth 695 Competizione, der den stärkeren Turbomotor mit 132 kW/180 PS des 500 esse esse übernimmt. 270 Newtonmeter maximales Drehmoment in Kombination mit dem sequenziellen Competizione-Getriebe sorgt für schnelle Rundenzeiten. Die Rückbank entfällt zugunsten eines Überrollkäfigs. Fahrer und Beifahrer nehmen in Carbon-Schalensitzen, die mit schwarzem Leder und rotem Alcantara bezogen sind, Platz, in deren Kopfstützen die „695“ eingestickt ist. Unter der Gurtdurchführung für einen optionalen Mehrpunktgurt wurde zusätzlich „Competizione“ eingenäht. Auf dem Verstellrad für die Rückenlehne findet sich das Abarth-Logo. Die sonst in Wagenfarbe lackierten Dekorflächen auf dem Armaturenbrett sind aus Sichtcarbon gefertigt. Außen präsentiert sich der 695 Competizione in Grigio Competizione Opaco (mattgrau) mit Zielflaggen-Design auf dem Dach.

Zu guter Letzt zeigen die Italiener mit dem Abarth Punto SuperSport die bislang sportlichste Variante des Punto. Auch hier arbeitet der 1,4 Liter Turbomotor mit 132 kW/180 PS und 270 Newtonmetern unter der Haube. 216 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung für den Standardsprint auf Tempo 100 in 7,5 Sekunden machen das neue Topmodell aus. Dieses Fahrzeug präsentiert sich im exklusiven Farbton Grigio Campovolo mit mattschwarzen Streifen, die sich von der Motorhaube an über das Dach nach hinten ziehen. Die 18 Zoll großen Leichtmetallräder, sowie die Außenspiegelkappen zeigen sich ebenfalls im schwarzen Farbkleid. Dank Tieferlegung, einstellbarer Koni-Stoßdämpfer, größerer Bremsanlage und Sportabgasanlage mit mittig angeordnetem Endrohr soll der Punto SuperSport durchaus tauglich für die eine oder andere Rennstreckenrunde sein. Die vordere Besatzung kann es sich dabei in schwarz bezogenen Sportschalensitzen bequem machen.

Quelle: Abarth

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

Kommentare (1)

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  1. powercar sagt:

    Ist der Abarth Punto Supersport wirklich langsamer auf 100 km/h als der schwächere Abarth 500 Cabrio? Kann ich mir nicht so recht vorstellen, auch wenn der Abarth 500 Cabrio leichter sein dürfte.

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