
Ford GT 40
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| | | Hersteller und Modell | | Herstellerfirma: | Ford | | Modell oder Typ: | GT 40 | | Karosserieformen: | Coupe | | Motor | | Zylinderanzahl und -art: | V8 | | Aufladung: | keine | | Hubraum (in cm³): | 4.737 | | Leistung (in PS): | 306 | | Drehmoment (in NM): | 450 | | Fahrleistungen | | Sprint 0-100 km/h (in sec.): | 5,5 | | Vmax (in km/h): | >250 | | Felgen und Bereifung | | Vorderachse: | 5.50 - 6,5 | | Hinterachse: | 7.00 - 8 | | Maße und Gewichte | | Leergewicht (ISO, in kg): | 1061 | | Tankinhalt (in Liter): | 52 | | Kraftstoffart: | Benzin | | Preise und sonstiges | | Neupreis: | 18.500,- US$ | | Baujahrzeitraum: | 1964-1968 | | Stückzahl: | 100-120 | "Total Performance Programm" heißt Henry Ford II´s neues Ford-Programm für ein leistungshungriges und Sportwagen-begeistertes Jahrzehnt Anfang der 60er Jahre. Kernstück sollen wieder Le Mans-Siege sein, wo die Amerikaner schon länger gegen die europäische Konkurrenz nichts mehr entgegensetzen können.
Traumpartner von Ford ist für Henry Ford II die Firma Ferrari, die Übernahmegespräche sind anfangs erfolgreich, später streitet man über Rennprogramme, Namen der Rennfahrzeuge und schließlich helfen auch keine 15.000.000 US$ mehr ... Enzo Ferrari bricht die Verhandlungen ab und wird später bei Fiat als Traumpartner fündig, die ihm alle Freiheiten garantieren die er und seine geliebten Rennprogramme brauchen.
Henry Ford II und sein ´Total Performance Programm´ werden bei Lola fündig, die britische Firma arbeitete bereits in der Vergangenheit mit Ford-V8-Motoren. Bereits im Frühjahr 1964 kann der erste fertige GT 40 nach Amerika verschifft werden. Im Mai 1964 hat der neue Wagen den ersten Einsatz beim 1000 Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring wo er auf dem zweiten Platz liegend wegen einem Fahrwerksproblem ausscheiden muss. Auch bei Le Mans 1964 fallen die eingesetzten Wagen aus. Auch ein Jahr später scheitert man wieder in Le Mans.
... die schnelle Entwicklung fordert ihren Tribut. Die Wagen sind anfangs unzuverlässig. Bis Ende 1965 können nur zwei größere Sporterfolge rausgefahren werden (u.a. die Daytona 2000 km).
1966 folgt der erste Le Mans-Sieg, die eingesetzten GT 40 feiern den 1.,2. und 3. Platz. Auch 1967, 1968 und 1969, zum Teil mit 7-Liter-Motoren ausgerüstet, wird der GT 40 in Le Mans Sieger. Andere Rennserien dominiert er in dieser Zeit ebenfalls. Während er sich gegen die Porsche (908) und Ferrari (330) gut behaupten kann und sie in der Regel schlägt, löst ihn der neue Prototyp Porsche 917 schön langsam als Seriensieger im Motorsport ab.
Der Name GT 40 kommt von der geplanten Dachhöhe - vom Boden bis zum Dach soll der neue Wagen nur 40 Zoll hoch werden - man scheitert nur knapp. Der Motor kommt Anfangs aus der Indy-Serie, der 4,2 Liter V8 mit Alublock leistete etwa 350 PS, theoretisch wären über 320 km/h möglich. Die stärksten GT 40 bekommen gedrosselte NASCAR-Triebwerke mit 7 Liter Hubraum und knapp 500 PS. Auch offene Varianten wurden entwickelt, insgesamt sind ca. knapp 100 bis etwa 120 Fahrzeuge entstanden.
Neben den Motorsport-Typen werden von Ford auch wenige Fahrzeuge als Straßensportwagen ausgeliefert (MK III, ca. 7 Stück - Daten s. rechts oben). Es werden auch einige Wagen nach ihren Renneinsätzen von verschiedenen Rennställen als Straßensportwagen umgerüstet und verkauft. | |
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