| Hersteller und Modell | | Herstellerfirma: | Callaway Cars | | Modell oder Typ: | C12 | | Karosserieformen: | Cabriolet, Coupe | | Hersteller Kontaktdaten: | Callaway Cars Incorporated Old Lyme Connecticut USA
Callaway Cars Europe GmbH Bergrat-Bilfinger-Straße 5 74177 Bad Friedrichshall | | Motor | | Zylinderanzahl und -art: | 8 | | Hubraum (in cm³): | 5666 | | Leistung (in PS): | 440 | | Drehmoment (in NM): | 520 | | Fahrleistungen | | Sprint 0-100 km/h (in sec.): | 4,3 | | Vmax (in km/h): | 304 | | Felgen und Bereifung | | Vorderachse: | 10,5x19, 295/30 ZR19 | | Hinterachse: | 12,5x19, 335/25 ZR19 | | Maße und Gewichte | | Leergewicht (ISO, in kg): | 1480 | | Baujahrzeitraum: | 1997-2001 | | Stückzahl: | 20 | | Designer: | Paul Deutschman | Der Callaway C12 war ein sowohl optisch als auch technisch erheblich modifiziertes Fahrzeug auf Basis der Corvette der fünften Generation (C5). Der C12 wurde von der US-amerikanischen Firma Callaway zusammen mit der deutschen Firma IVM Automotive entwickelt. Wie so oft bei Kleinserienfahrzeugen wurde die hintere Leuchteneinheit bei einem Großserienfahrzeug "ausgeliehen", in diesem Fall beim Opel Tigra. Ansonsten ist der C12 komplett neu gestaltetet, nur die Fahrgastzelle ist noch als Corvette erkennbar.
Der Name C12 mag einen Zwölfzylinder unter der Haube vermuten lassen, er steht jedoch für die zwölfte Entwicklung Callaways. Verbaut ist ein modifiziertes Corvette-Aggregat mit 6 Litern Hubraum und 440 PS.
Trotz der sehr geringen Stückzahl gab es einige Varianten. Neben dem Targa-Coupe konnte man ein Cabrio oder auch einen Speedster haben. Der Speedster hatte auslaufende Höcker hinter der Fahrgastzelle, die Windschutzscheibe war bei Cabrio und Speedster identisch. Zudem gab es auch noch einen einzigen C12 basierend auf der Karosserie des Hardtop-Coupes. Für alle Karosserievarianten konnte statt des serienmässigen 6-Gang Getriebes auch eine Automatik bestellt werden. Ein Fahrzeug wurde in Sichtcarbon ausgeführt. Zwei C12R wurden für den Einsatz in Le Mans 2001 gefertigt.
Die 19 momentan dokumentierten Fahrzeuge verteilen sich wie folgt:
Chassis 002: C12 Coupe, dunkelblau metallic, innen orange
Chassis 003: C12 Coupe, silber metallic, innen schwarz
Chassis 004: C12R, Teilnehmer Le Mans 2001, Grundfarbe weiß
Chassis 005: C12 Coupe, rot, innen schwarz (Homologationsfahrzeug D)
Chassis 006: C12 Coupe, dunkelblau eingefärbtes Sichtcarbon, innen rot, für IAA 2001
Chassis 007: C12 Coupe, silber metallic, innen schwarz
Chassis 008: C12 Coupe, dunkelblau, innen rot, mit Designlackierung von Jo Ortland
Chassis 009: C12 Cabrio, rot, innen schwarz
Chassis 010: C12 Speedster, blau, innen rot/weiß/blau
Chassis 011: C12 Coupe, hellgelb, innen schwarz/grau
Chassis 012: C12 Speedster, silber metallic, innen dunkelrot
Chassis 013: C12 Coupe, rot, innen schwarz
Chassis 014: C12 Hardtop Coupe, rot, innen schwarz
Chassis 015: C12 Coupe, gelb, innen schwarz/gelb
Chassis 016: C12 Speedster Automatik, blau metallic, innen blau/creme
Chassis 017: C12 Coupe Automatik, weiß perleffekt, innen rot/weiß
Chassis 018: C12 Coupe, dunkelblau metallic, innen hellgrau
Chassis 019: C12 Coupe, silber metallic, innen schwarz
Chassis 020: C12R, Ersatzauto für Le Mans 2001, Grundfarbe weiß
Callaway C12 wurden und werden nur selten zum Kauf angeboten, das Preisniveau ist hoch. Momentan vermarktet Callaway verschiedene Tuningsätze für die aktuelle Corvette sowie den legitimen Nachfolger des C12, den C16, ebenfalls auf Basis der jetzigen Corvette C6.
Foto: Werk |