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mat01

die mutter aller rückrufaktionen

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mat01 CO   
mat01

so es ist wieder mal so weit, ein weiteres beispiel, dass der zahlende kunde also wir alle zum test-dummy umfunktioniert wird.

interessant an der sache finde ich, dass jahrgänge 96-99 erst jetzt nachgebessert werden.

entschuldigung, aber es kotzt mich wirklich an, wenn ich so was lesen muss.

DaimlerChrysler ruft Millionen Autos zurück

In den USA muss die Chrysler Group 2,7 Millionen Autos wegen Schaltungsproblemen zurückrufen, außerdem 20.000 Dodge Durango wegen Mängel an der Drosselklappe. Schon vor wenigen Tagen hatte Mercedes weltweit 33.000 gerade gelieferte Fahrzeuge der C-,CLK- und E-Klasse in die Werkstätten beordert.

GMS

Mercedes E-Klasse: Mängel am Gurtschloss?

Auburn Hills/USA/Stuttgart - Wie der DaimlerChrysler-Konzern am Dienstag mitteilte, müssten vor allem bei älteren Modellen der Chrysler Group die Handschaltungen ausgewechselt oder repariert werden. Bei einer internen Untersuchung sei festgestellt worden, dass durch starkes Ziehen oder Drücken des Schaltknüppels unter bestimmten Umständen die Zündverriegelung außer Kraft gesetzt werde.

Betroffene Fahrzeugserien sind: Chrysler Cirrus von 1995 bis 1999, Dodge Stratus und Plymouth Breeze, das Cabriolet Sebring, Chrysler 300M, Concorde und LHS sowie Dodge Intrepid und Eagle Vision. Bei rund zehn Prozent der 2,7 Millionen Autos ist eine Reparatur oder Auswechslung der Schaltelemente wahrscheinlich erforderlich, teilte der Konzern weiter mit.

Darüber hinaus ruft die Chrysler Group rund 20.000 Dodge Durango des Modelljahrgangs 2004 zurück, um ein Problem mit der Drosselklappe zu beheben. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) auf seiner Internetseite eine Sprecherin des Unternehmens zitierte, könne bei kalten Witterungsverhältnissen die Drosselklappe offen bleiben. Von den betroffenen Fahrzeugen seien etwa 5000 Stück schon an Kunden ausgeliefert worden.

Mercedes ruft wegen eventueller Fehler am Gurt zurück

Bereits am Freitag hat Mercedes-Benz wegen möglicherweiser defekter Gurtschlösser bei den Modellen der C- ,CLK- und E-Klasse eine Rückrufaktion gestartet. Weltweit seien 33.000 Autos betroffen, teilte DaimlerChrysler in Stuttgart mit. Es handele sich um Fahrzeuge, die zwischen August und Anfang Oktober 2003 hergestellt worden. Es seien vereinzelt Fälle festgestellt worden, bei denen der Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß einrastete. Etwa 12.000 Fahrzeuge seien in Deutschland zugelassen. Die Kontrolle und der eventuelle Austausch der Gurtschlösser sei kostenlos. Die Kunden würden informiert.

aus spiegel-online

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Fear Factory   
Fear Factory

Naja, ich will Daimler-Chrysler nicht verteidigen, aber solche Rückrufaktionen müssen nicht unbedingt ein Zeichen mangelnder Qualität sein. Früher lies man die Autos fahren - mit allen Mängeln und Gefahren. Heutzutage läuft ein Hersteller Gefahr bei einem Unfall/Schaden aufgrund Herstellungsmängeln Millionen- oder Milliardensummen Zahlen zu müssen (besonders in den USA). Da ist es kein Wunder, dass immer mehr Rückrufaktionen kommen.

Andererseits zeugt eine Rückrufaktion natürlich nicht gerade von vorbildlicher Testarbeit und wirkt sich negativ auf das Image eines Herstellers aus.

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Shuft   
Shuft
Früher lies man die Autos fahren

Naja, wenn die Drosselklappen nicht schließen, hat man auch heute keine andere Möglichkeit... ;-)

Ich finde, Mängel, die die Sicherheit beeinträchtigen können, sollten immer schnellstmöglich behoben werden. Schlimm genung, dass diese überhaupt vorhanden sind.

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Hoch3   
Hoch3

Das wundert mich überhaupt nicht. In den letzten 3 Jahren wurde regelmässig ein neuer Rekord aufgestellt (zumindest in Deutschland). Das Argument, dass früher die Fahrzeuge mit Mängel einfach weiter gefahren wurden ist Stumpfsinn. Die heutigen Fahrzeuge sind einfach um längen komplexer als Fahrzeuge von vor 15 Jahren. Alleine die Elektronik ist so aufwändig, dass ein normaler Werkstattfuzzie ohne sein Computer schlicht gar kein Ahnung davon bekommt was das Fahrzeug allenfalls hat.

Dazu kommt, dass die Fahrzeuge immer schneller entwickelt werden und Praxistests immer weniger durchgeführt werden können. Ergo, kommts zu so einem GAU...

Ich würde das aber nicht zu fest auf Mercedes beziehen. Bei über 1.5 Mio gebauten Autos im Jahr, sind schnell mal ein paar fehlerhaft...

Es ist aber erschreckend, dass die Industrie immer mehr "Bananenprodukte" produziert, die erst beim Kunden ausreifen. Vorgemacht hat dies unser Billy Boy und seine Microsoft... :-(((°

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mat01 CO   
mat01

war auch nicht auf mercedes im speziellen bezogen, gilt allgemein.

welcher hersteller ist in bezug auf rückrufe eigentlich führend ??

hat jemand von euch mal was gehört oder gelesen ???

.

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Felix   
Felix

so eine aktion mit den gurtschlössern finde ich eigentlich gut gelöst. sind in deutschland 12.000 mercedes, in den werkstätten wird überprüft ob die feder im schloss richtig "klack" bzw. ein neues teil eingebaut.

schlimm wird es aber wenn die auto-hersteller sich erst auf massiven druck der öffentlichkeit um einen nachbesserung kümmern. aber das haben wir ja schon öfters gesehen. Audi TT (heckspoiler), A-Klasse (ESP) bei BMW steht die sache mit dem Hinterachs-träger ja noch aus. Vor allem bei solchen offensichtlichen konstruktions-fehlern sollten sich die hersteller kulanter zeigen.

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mat01 CO   
mat01

stimmt, audi TT war der klassiker überhaupt.

das lange leugnen, das rauszögern und am ende die sehr teure nachbesserung.

hatte ich - fast - vergessen. war wirklich unverschämt von AUDI.

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Hoch3   
Hoch3

Alle europäischen/amerikanischen Hersteller hatten schon mal einen Vorfall à la Audi TT oder Ford/Bridgestone...

was mich aber wundert, ist das bei japanischen Hersteller solche Sachen nicht passieren. Oder hab ich da was nicht mitbekommen?

Hab mal gelesen, dass alle japanischen Fahrzeuge zuerst einmal 1 Jahr auf japanischen Strassen rumkurven, bevor sie in Europa oder Amerika zugelassen werden. Das würde einiges erklären...

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Felix   
Felix

die japaner sind auch nicht ganz frei von allem übel:

...insgesamt müssen 2,56 Millionen Autos in Europa, Japan und den USA in die Werkstatt! Die gigantische Rückrufaktion ist für Nissan, den drittgrößten japanischen Autohersteller, sehr peinlich. Grund für die Fahrt in die Werkstatt: Wegen einem fehlerhaften Sensor droht Motor-Kurzschluss! Weltweit zurückgerufen werden mehr als 20 Modelle, darunter der Sportwagen "350Z", sowie der "Sunny" und der "Primera". Alle Fahrzeuge wurden zwischen 1998 und Mai 2003 hergestellt.

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Hoch3   
Hoch3
insgesamt müssen 2,56 Millionen Autos in Europa, Japan und den USA in die Werkstatt

auch nicht schlecht...

zum Glück für diese Firmen ist das Haftungsrecht nicht überall so krass wie in Amerika..

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TaKeTeN   
TaKeTeN

früher ließ man die leute sterben bzw den schaden tragen...heute wird umsonst nachgebessert...?! wo liegt das problem? Oder will mir einer von euch erzählen dass ältere autos besser waren? Na dann viel spass bei nem crash an alle Golf 1 Fahrer!

Manche scheinen nicht zu verstehen dass es ein sehr komplexer vorgang ist ein auto zu bauen und man nicht jede im alltag entstehende situation simulieren kann! Außerdem werden über 70% aller teile von zulieferfirmen gebaut und konstruiert....!

jaja ich weiß ihr zahlt ja soviel geld für eure autos da darf sowas natürlich nicht sein...

dann kauft euch eben nen käfer, dann bleibt ihr von rückrufaktionen verschont...allein aus dem grund weil für dieses auto keiner mehr eine rückrufaktion machen würde...

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