Jump to content
Mushu

Langes Fahren bei konstanter Drehzahl schädlich ?

Empfohlene Beiträge

Mushu   
Mushu

Auf der Rückfahrt aus dem Urlaub war die Autobahn ziemlich leer (kein Wunder morgens um 6). Mit meinem Golf hätte ich da wahrscheinlich einfach bei 195 (wegen der Winterreifen) den Tempomat reingehauen. Und bei dieser Überlegung kam in mir die Frage auf, ob es schlecht für den Motor ist, so lange (> 300 km) mit konstanter Drehzahl zu fahren?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Trader   
Trader
Auf der Rückfahrt aus dem Urlaub war die Autobahn ziemlich leer (kein Wunder morgens um 6). Mit meinem Golf hätte ich da wahrscheinlich einfach bei 195 (wegen der Winterreifen) den Tempomat reingehauen. Und bei dieser Überlegung kam in mir die Frage auf, ob es schlecht für den Motor ist, so lange (> 300 km) mit konstanter Drehzahl zu fahren?

Warum denkst Du, sollte das schlecht sein?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bmw_320i_touring   
bmw_320i_touring

Beim Neuwagen sollte man es nicht unbedingt in der Einfahrzeit machen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dr. Nagano   
Dr. Nagano

Beim gewissen M3 E46 mit 6800 u/min evtl. schon :???:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Mushu   
Mushu

Eben, das mit der Einfahrzeit war mir ja auch bekannt. Deshalb frage ich mich ja, ob es in der Einfahrzeit nur wegen eventuell schlechterer Leistung nicht gemacht werden soll oder ob es generell nicht gut für den Motor ist. Dass ich den Motor nicht konstant bei einer Drehzahl laufen lassen, wo merklich Vibrationen auftreten, ist ja auch klar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
westbywest   
westbywest
Eben, das mit der Einfahrzeit war mir ja auch bekannt. Deshalb frage ich mich ja, ob es in der Einfahrzeit nur wegen eventuell schlechterer Leistung nicht gemacht werden soll oder ob es generell nicht gut für den Motor ist. Dass ich den Motor nicht konstant bei einer Drehzahl laufen lassen, wo merklich Vibrationen auftreten, ist ja auch klar.

ich denke das ist beim einfahren etwas anderes, weil der motor dann die abwechslung braucht. es heisst ja auch man sollte etwas bergauf und bergaabwärts, ausserorts und autobahn schön mixen, damit der motor und was weiss ich was für teile sich eingewöhnen. ist der motor einmal eingefahren dürfte es mehr oder weniger egal sein. sicherlich wird es dem motor nicht schaden über längere zeit bei gleicher drehzahl zu arbeiten. ich könnt emir gut vorstellen, dass durch viel autobahnfahrt der wagen auch in vielen bereichen nicht so stark belastet wird.

selbst wenn es schädlich sein sollte, fährst du ja kaum so oft 300km mit der gleichen drehzahl, so dass es vernachlässigbar wär :wink:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
--AngryAngel--   
--AngryAngel--

Ich würde mit meinen bescheidenen Mechanikkenntnissen jetzt mal behaupten, dass das für den Motor eher gut als schlecht ist, da die Temperatur usw. und damit die Materialbelastung gleichmäßig ist, und wenn man in einem "normalen" Drehzahlbereich fährt, ist der Verschleiss ja auch sehr gering. Man sagt ja auch, dass Autos, die überwiegend AB fahren, am geringsten verschlissen sind, oder?

][AngryAngel][

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Lucky@Strike   
Lucky@Strike

Mein Motor fand das gar nicht lustig als ich ca. 100km Volllast (ca. 200-205 km/h) bin, denn der Motor sprang ins Notlaufprogramm.

Später stellte sich heraus das die "Klappe" im Turbo nicht mehr sauber schließte und öffnete und so der Ladedruck zu hoch war.

Die Klappe wurde neu geschmiert und jetzt läuft wieder alles tadellos.

Das alles kommt ist wohl aber kein Normalfall, sondern ist auf den Chip zurückzuführen. :???:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Amtrack   
Amtrack

Du meinst die Wastegateklappe :wink: ... das ist in der Tat nicht normal. Aber es soll sogar Leute geben, die sich diese Klappe festschweißen(!) damit der Turbo immer schön schaufelt (frage ist dann nur - wie lange?).

Normalerweise macht es dem Motor nichts aus 300km so zu fahren. Allerdings sollte man unterscheiden zwischen Dauer- und Höchstdrehzahl. Wer 300km im Begrenzer fährt (nicht in den Tempobegrenzer bei 250 sondern in den Drehzahlbegrenzer!), der kann sich sicher sein, seinem Motor nichts gutes zu tun. :wink:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Trader   
Trader

Ich bin schon mit den versch. Autos nach Spanien gefahren. Da in Frankreich auf der Autobahn ja nur 130 km/h erlaubt sind, bedeutet das ca. 1000 km mit Tempomat zu fahren. Bisher kein Problem. ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
--AngryAngel--   
--AngryAngel--
Allerdings sollte man unterscheiden zwischen Dauer- und Höchstdrehzahl. Wer 300km im Begrenzer fährt (nicht in den Tempobegrenzer bei 250 sondern in den Drehzahlbegrenzer!), der kann sich sicher sein, seinem Motor nichts gutes zu tun. :wink:

Ja, genau das meinte ich ja mit "normaler" Drehzahl, dass das, was du beschreibst schiefgeht leuchtet ein...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
tommy84   
tommy84
Du meinst die Wastegateklappe :wink: ... das ist in der Tat nicht normal. Aber es soll sogar Leute geben, die sich diese Klappe festschweißen(!) damit der Turbo immer schön schaufelt (frage ist dann nur - wie lange?).

Hm, doch nicht etwa im Bereich der StVO, oder?

Brabham-BMW hat das früher in der F1 mit den 1.5 Liter R4 Turbos bei der F1 gemacht, im Qualifikationstraining. Schliesslich muss das Ding ja nur eine Runde halten, und dafür hat's gerade gelangt

1400PS und ich glaube auch einen 2-stelligen Ladedruck am Ende X-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Lucky@Strike   
Lucky@Strike
Du meinst die Wastegateklappe :wink: ... das ist in der Tat nicht normal. Aber es soll sogar Leute geben, die sich diese Klappe festschweißen(!) damit der Turbo immer schön schaufelt (frage ist dann nur - wie lange?).

Normalerweise macht es dem Motor nichts aus 300km so zu fahren. Allerdings sollte man unterscheiden zwischen Dauer- und Höchstdrehzahl. Wer 300km im Begrenzer fährt (nicht in den Tempobegrenzer bei 250 sondern in den Drehzahlbegrenzer!), der kann sich sicher sein, seinem Motor nichts gutes zu tun. :wink:

Genau, die Wastegateklappe. Diese soll übrigens bei mehreren TDI's manchmal "hängen", da hilft dann nur nachzubessern und wenn das Problem wieder auftritt, den Turbo zu welchseln. Hoffentlich tritt das Problem bei mir nicht mehr auf.

Mhh, was Du sagst leuchtet schon ein, denn ich bin bei meinem besagten Problem logischerweise mehr oder weniger im Drehzahlbegrenzer gefahren und das möchte ich auch noch desöftern machen, bzw. habe es all die ganzen Kilometer vorher gemacht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jimmy_a   
Jimmy_a

Also mein Golf TDI Bj 94, vom ersten km mit Chip, hat auf den ersten Motor ohne Problem 190.000 km gehalten, und der hat in den ersten 5 Jahren auf der BAB nur Vollgas bekommen (bin zwischen Nürnberg, Stuttgart, und Hannover gependelt) und das hat nix gemacht.

Eingegangen ist er dann an dem allseits bekannten Konstruktions (problem) mit dem Zahnriehmenrad (den Zahnriehmen habe ich vorsichtshalber schon immer bei 60.000 anstatt bei 90.000km gewechselt habe).

94 haben mir alle gesagt, der Wagen macht höchstens 30.000 km dann ist er hin, stimmte wohl nicht ganz :wink:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Wholefish2003   
Wholefish2003

@Lucky@Strike

Bei unserem A3 (verkauft) 1,9tdi mit 130PS gab es so ein ähnliches Problem auch schon. Nach ne Dauervollgasfahrt Notlaufprogramm. Aber nach einem Neustart ging wieder alles.

Wieso schadet es dem Motor wenn er mit konstanter Drehzahl eingefahren wird? Ich hab das auch schon gehört, kanns mir aber nicht wirklich erklären.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jimmy_a   
Jimmy_a

Ich versuche es mal an einem ganz simplen Beispiel:

Durch die unterschiedlich Lastzustände beim Landstraßen und Stadtfahren, schleifen sich die Teile besser aufeinander ein, als wenn du konsant eine Geschwindigkeit, und einen (sehr ähnlichen) Lastzustand hast.

So ungefähr, wie der Kreuzstrich beim Feilen :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hami   
Hami

Wenn das übermäßig schädlich ist, wäre mein Motor schon längst hin.

Jedes Wochenende fahre ich mehr oder weniger bei konstanter Drehzahl über die Autobahnen. Diese sind hier mehr oder weniger frei was mehrere km bei >200 zulassen.

Was das Wastegate betrifft halte ich es für keine gute Idee damit zu scherzen, das ding bewahrt immerhin den Motor davor, zuviel Druck vom Turbo zu bekommen.

Bei Dieselmotoren ist dies schon wichtig, da der Motorblock sonst früher oder später risse aufweist.

MFG

Hami

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
M@rtin   
M@rtin

Man muss halt auch differenzieren, wie hoch das Drehzahlniveau über die konstante Zeit ist. Logisch, je höher die Drehzahl desto höher der Verschleiss im Motor.

Also kann man das nicht verallgemeinern. Mit 1500 u/min dahingleiten oder mit 6800 u/min im Drehzahlbegrenzer hängen, da weiss jeder was schädlicher für den Motor ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Mushu   
Mushu

195 km/h entsprechen bei mir 5500 Umdrehungen. Aber die eigentliche Frage war ja, ob es schädlicher für den Motor ist, 300 km konstant bei 5500 zu laufen oder 300 km zwischen 5200 und 5800 zu laufen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
chip CO   
chip

In den USA werden Autos auch hunderte Meilen am Stück mit konstanter Drehzahl gefahren. Alle Hersteller haben diesbezüglich umfangreiche Tests und Erprobungen bei ihren PKWs. Das sollte also kein Problem sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Amtrack   
Amtrack

Was das Wastegate betrifft halte ich es für keine gute Idee damit zu scherzen, das ding bewahrt immerhin den Motor davor, zuviel Druck vom Turbo zu bekommen.

Bei Dieselmotoren ist dies schon wichtig, da der Motorblock sonst früher oder später risse aufweist.

MFG

Hami

Ganz deine Meinung! Bei Benzinern sollte man aber auch drauf achten, denn hier brennen die Ansonsten die Kolbenböden weg weil die Verbrennung zu heiß wird (viel zu viel Luft auf "dann" zu wenig Benzin = sehr heiße Verbrennung).

@Mushu: Normalerweise macht es absolut keinen Unterschied. Auch bein Einfahren nicht, denn heutzutage sind die Fertigungstoleranzen dermaßen gering, dass es dem Motor repektive dessen Lagern quasi "egal" ist.

@Jimmy_a: Das war früher auf jeden Fall so. Allerdings waren da auch die Toleranzen noch größer. Heute sagt jeder Hersteller, dass es unnötig sei (ich würde es trotzdem machen - alleine um mein Gewissen zu beruhigen :wink: ).

PS: Bei den Dieseln gibt es ja sogesehen nicht wirklich einen Drehzahlbegrenzer, denn der Diesel will und kann ja einfach nicht höher drehen. Da ist dann einfach bei (sagen wir mal) 4000 U/Mins schluss, ab da will er nicht weiter.

Beim Benziner (gerade die kleinen 16v Motordrehorgeln) ist das ja wieder anders. Seh ich ja an meinem Renault, der "darf" nur bis 6800 Drehen, denn ab da ist wohl der Ventiltrieb nicht mehr wirklich Drehzahlfest (weil die Federn dann das Schwingen anfangen). Er würde aber (wenn er denn dürfte) wahrscheinlich ohne weiteres bis 7500 drehen oder gar noch weiter.

Wenn nun der Begrenzer einsetzt, denn wird die Benzinzufuhr für kurze Zeit gestoppt. Und man sich sehr gut vorstellen, dass es eben nicht gut ist für den Motor 300km mal mit Benzin zum Verbrennen und mal ohne Benzin zum Verbrennen zurückzulegen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Jimmy_a   
Jimmy_a

@ Amtrack

Das mit den Toleranzen stimmt, und stimmt nicht. Ich arbeite bei einem der größten Lagerhersteller.

Und glaube mir, was die Werke zu den Kunden sagen, ist oft was anderes, als das, was der Hersteller (der Teile) zu dem Kunden (Automobielwerk) sagt.

Denke nur an VW und Bio-Diesel. Bosch sagte immer, kein Bio-Diesel, aber VW sagt zu den Kunden ja Bio-Diesel. Sind die Teile dann kaputt, wird das Zeug einfach an den Hersteller zurück geschickt, und dann geht es los. Am Ende sitzt meist der Endkunde (Verbraucher) zwischen den Stühlen, den warum sollte Bosch dir den eine neue Pumpe geben, wenn du gegen die Anweisung von ihnen gehandelt hast. Das DU von der Anweisung nichts weißt, ist klar, aber dann kannst du das Spiel mit VW wieder von vorne beginnen. Schau doch mal wieviele Leute auf ihren Schaden sitzen geblieben sind.

Ich würde mein Auto auch einfahren, nicht wie ein rohes Ei, aber erst mal etwas sachte machen :wink:

Bei den Dieseln ist es aber auch so, das sie nicht wegen dem Motor selber höher drehen können, sonder, weil auch der Luftstrom (Säule), der in die Brennräume muß, nicht mehr reicht ( oder sich selber aufhebt) um genug Luft hinen zu bekommen.

Deshalb sind Diesel auf gegen Ende des Drehzahlbereichs so "müde"

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
w0rl   
w0rl

So lang man nich dauernd im roten bereich fährt ist das sicherlich so gut wie egal, da der rote bereich ja nicht umsonst eingezeichnet wird ;)

Und eine konstante umdrehungszahl ist ganz bestimmt auch besser wegen den thermischen verh. im motor selbst ...

Ich bin schonmal bei einem mitgefahren der über 500km immer dauervollgas gefahren ist, aber dauervollgas im sinne von jeden gang immer bis in den begrenzer ausdrehen und so oft es geht vmax im begrenzer ... Naja jetzt hat der mitlerweile 220000km runter also kann man nicht umbedingt sagen, dass das dem Motor schadet (also hohe drehzahlen... dasmitm begrenzer ist keine frage, dass das schlecht ist)...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
The Doc   
The Doc

Genau, die Wastegateklappe. Diese soll übrigens bei mehreren TDI's manchmal "hängen", da hilft dann nur nachzubessern und wenn das Problem wieder auftritt, den Turbo zu welchseln. Hoffentlich tritt das Problem bei mir nicht mehr auf.

Sorry fürs Off-Topic Jungs, aber die VW TDI Motoren haben kein Wastegate........

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Amtrack   
Amtrack

Hui, jetzt überraschst du mich aber! :-o

Wie werden die VW TDi`s dann gesteuert? Bzw. worüber läßt der Turbo den Druck ab? Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass jeder Turbo eine Wastegateklappe hat. :-?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×