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Ausfahrt im goldenen Oktober - Niedersachsen

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Hallo liebe Sportwagenfreunde,

 

wir planen für kommenden Sonntag, Wetter soll ja schön werden, eine kleine Ausfahrt in Niedersachen / Region Goslar, Harz.

Wir sind bereits eine Gruppe aus netten und lustigen Leuten, die regelmäßig Ausfahrten in teilweise recht üppigen Gruppen planen und durchführen.

 

Ich würde mich freuen, wenn sich noch ein paar Sportwagenfreunde melden. Bislang nehmen an dieser Ausfahrt Ferraris und Porsches teil.

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Treffen wäre am Sonntag, den 15.10.2017 um 09.30H.

Streckeninfos sind wie immer geplant.

Wer genauere Informationen benötigt zur Strecke und Treffpunkt benötigt bitte per PN.

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Das freut uns! Habe dir gerade eine PN geschrieben!

 

PS: in der Regel haben wir immer einen Fotografen mit dabei, der super schöne Bilder von den Fahrzeugen macht.

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Bislang sind wir 9 Autos!

 

porsche ist neben Ferrari und Lamborghini  ebenfalls herzlich willkommen!

bearbeitet von sfr

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Monte carlo CO   
Monte carlo

Hallo sfr,

 

habe Euren Vorschlag leider zu spät gelesen. Bin aber bei dem Superwetter heute selber eine Runde durch das Weserbergland und an der Weser zurück gefahren: immer wieder eine Freude mit dem Pferdchen!

Wenn wir (dieses Jahr?) noch einmal so ein Wetter bekommen sollten, bin ich gerne im Harz dabei.

 

Sonige Grüße aus Göttingen!

 

 

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Stefan63   
Stefan63

Wir haben uns kurzfristig gegen den Harz entschieden und waren teilweise auch an der Weser. Da haben wir uns wohl ganz knapp verpasst.

 

War eine schöne Ausfahrt und anbei noch mal ein Foto vom unserem 2.ten Eis zum Abschluss.20171015_172731.thumb.jpg.1e32ff2821f63602013062c01f7acf34.jpg

bearbeitet von Stefan63
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sfr   
sfr

Hallo, schade Monte Carlo!

sind aber spontan immer noch recht viele Fahrzeuge gewesen!

 

wenn du dabei sein möchtest, dann bitte einmal PN. Danke!

bearbeitet von sfr

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dickerg60 CO   
dickerg60

Wäre super wenn ihr sowas mal ein bißchen früher bekannt geben würdet dann wäre ich dabei gewesen auch wenn mein Wiesel und ich den heutigen Sonntag sehr genossen haben und eine schöne zeit hatten aber in Gesellschaft macht sowas nun mal mehr spass also für die Zukunft bissel früher den Thread erstellen 

Mfg Stefan 

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sfr   
sfr

Hallo Stefan,

 

danke für die information.

 

War eine spontane Idee, da wir in der Regel bereits ordentliche  Gruppen haben in denen wir fahren! Die heutige Ausfahrt war spontan..

 

 

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fridolin_pt CO   
fridolin_pt

Im Norden würde man sich auch über spontane Ideen freuen. Ist ja eh nicht viel los.

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sfr   
sfr

Bei uns ist eigentlich immer etwas los.. :)

Wir werden hin und wieder mal unsere Touren künftig hier veröffentlichen..

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    • Lancisti
      Nachträglich wünschen wir vom Orga-Team des "Maserati Day" Allen einen guten Start ins neue Jahr und viele schöne Fahrten mit eurem Dreizack und ebenso schöne Momente mit gleichgesinnten Maseratisti!

      Um Ecuh möglichst früh eine Planungssicherheit für Euren Jahres-Event-Kalender zu geben, kommt hier der Termin für den mittlerweile "5. Maserati Day 2018".

      Dieser findet heuer am Sonntag, den 22. Juli 2018, wieder in der Klassikstadt/Frankfurt, statt.

      Wir haben den Termin mit den Verantwortlichen der Klassikstadt abgestimmt und beginnen ab sofort mit unseren Planungen. Wenn alles klappt, werden wir am Samstag vor dem Maserati Day eine kleine Ausfahrt organisieren. Hierzu später mehr.

      Viele Grüße Werner & Mathias
    • F-C Jens
      Hallo!
       
      Am 8.4.18 machen wir vom Fast-Club wieder eine gemeinsame Ausfahrt. Diesmal durch die Nordeifel. Ziel wird dann eine nette Location sein, an der wir uns abschließend zum gemeinsamen Essen einfinden. Alles zum Selbstkostenpreis. Es ist quasi unsere Fahraktivere Form eines Stammtisches. Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. Da wir ein markenoffener Club sind, werden nicht nur Lamborghinis vor Ort sein;)
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      Wir freuen uns auf Euch! Weitere Infos findet Ihr ansonsten auch auf der Webseite.

    • Fast-Ferraristi
      Hallo,
       
      dieses Jahr würde es vom Termin passen, um an der  Giorni Rossi teilzunehmen.
       
      Leider sind auf der Homepage ausser dem Termin und dem Anmeldeformular, noch keine Programminfos
      zu finden.
       
       
      www.int-ferrari-treffen.com
       
       
      Fährt von euch jemand dort hin ?  Erfahrungen ?
       
      Danke
       
      Stefan
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       

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