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13tigg12

Kaufberatung Ferrari 328 GTS - letzter Service

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13tigg12   
13tigg12

Hallo!

Ist das tragisch, wenn ich einen 328 GTS angeboten bekomme (kaufen will) wo der letzte Zahnriemen mit Spanrollen usw. 2016 gewechselt wurde.

Der 328 ein US Fahrzeug ist und seit 1992 im gleichen Besitz in Deutschland, wo der Besitzer immer alle Services selbst gemacht hat und natürlich nichts im Serviceheft dokumentiert ist?

Was sagt ihr zu den Bildern?

Was ist wichtig zu überprüfen vorm Kauf?

lg

Thomas

Ferrari 328 GTS 1987 € 78000.-.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 001.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 002.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 003.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 004.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 005.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 006.jpg

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Ferrari 328 GTS 1987 012.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 013.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 014.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 015.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 016.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 017.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 018.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 019.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 020.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 021.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 022.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 024.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 025.jpg

Ferrari 328 GTS 1987 026.jpg

Das ist beim VIN Decoder heraus gekommen

ZFF XA20A 2 H 0 069205

 

Manufacturer: Ferrari Spa

Manufacturer Address: Esercizio Fabbriche Automobili E 
Corse Viasle Trento Trieste 31 
41100 Modena

Make: Ferrari

Model: 328 GTS

Body: Coupe

Number of Seats: 2

Number of Doors: 2

Fuel Type - Primary:Gasoline

Engine Displacement (ccm): 3185

Engine Power (kW): 202

Engine Cylinders: 8

Engine Model: F105C040

Transmission: Manual/Standard

Number of Gears: 5

Made:1987-01-01

Odometer (km): 61500

Check Digit: 2

Model Year: 1987

Plant Country: Italy

Plant City: Maranello

Sequential Number: 069205

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Pinin1970 CO   
Pinin1970

Hallo,

das der Zahnriemen erst 2016 erneuert wurde ist nicht tragisch und du kannst ihn auch noch guten gewissens 2-3 Saisons fahren. Auch wenn Ferrari etwas anderes vorschreibt, aber das war Stand der 90er und die mussten mit irgend etwas die Formel 1 finanzieren. Ok. der Besitzer hat alles selbst erledigt. Wenn er das seit 1992 gemacht hat und der Wagen heute noch fährt, kann er nicht so viel falsch gemacht haben.

Darauf achten solltest Du ob der Wagen gut gerade aus läuft, und ob die Lenkung Spiel hat.

Ob alles elektrische Funktioniert - einfach ausprobieren.

Springt er kalt gut an, springt er warm gut an. nimmt er sauber Gas an. Der Motor hat eine Leistungsentfaltung wie eine Turbine.

Ölt er irgendwo. Verbrennt er öl. Eigentlich alles was man bei einem alten Wagen so checkt.

Hat der Besitzer das Werkzeugset noch?

Ist irgendwo das Wartungsheft und die Bedienungsanleitung? (Just nice to have)

 

Ich finde die Farbkombi sehr gelungen und er mach einen durchaus saberen gepflegten Eindruck. Was aber auffällt ist, das er nicht die original Räder besitzt.

 

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13tigg12   
13tigg12
Geschrieben (bearbeitet)

Das ist beim VIN Decoder heraus gekommen

ZFF XA20A 2 H 0 069205

 

Manufacturer: Ferrari Spa

Manufacturer Address: Esercizio Fabbriche Automobili E 
Corse Viasle Trento Trieste 31 
41100 Modena

Make: Ferrari

Model: 328 GTS

Body: Coupe

Number of Seats: 2

Number of Doors: 2

Fuel Type - Primary:Gasoline

Engine Displacement (ccm): 3185

Engine Power (kW): 202

Engine Cylinders: 8

Engine Model: F105C040

Transmission: Manual/Standard

Number of Gears: 5

Made:1987-01-01

Odometer (km): 61500

Check Digit: 2

Model Year: 1987

Plant Country: Italy

Plant City: Maranello

Sequential Number: 069205

Danke!

Das mit den Räder wusste ich nicht.

Was sagst du zur Kilometerleistung 61660 Ml.  99232 km?

lg

Thomas

 

bearbeitet von 13tigg12

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355GTS CO   
355GTS

100000 km in 30 Jahren.....

ist halt ein altes Auto

vor 10 Jahren hat so ein USA Import max. 30TEURO gekostet....

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13tigg12   
13tigg12

und jetzt 79 K

Was ist bei einem US Import alles anders als bei einer EU Version?

 

 

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355GTS CO   
355GTS
Geschrieben (bearbeitet)

Stoßstangen, Begrenzungsleuchten,

komplette Auspuffanlage,

Instrumente,

Verdichtung,

Seitenaufprallschutz,

Aussenspiegel

usw......

bearbeitet von 355GTS
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Sven328 CO   
Sven328

Ich würde auch sagen auf den Bildern sieht er toll aus.:-))!

Den Zahnriemen lasse ich alle 5 Jahre machen.

Ich fahre allerdings sehr wenig.^_^

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me308 VIP CO   
me308
Am 16.8.2017 um 16:43 schrieb 13tigg12:

Was sagt ihr zu den Bildern?

 

schön :wink:

 

Am 16.8.2017 um 16:43 schrieb 13tigg12:

Was ist wichtig zu überprüfen vorm Kauf?

 

der IST-Zustand 

 

Am 16.8.2017 um 17:25 schrieb 13tigg12:

Was sagst du zur Kilometerleistung 61660 Ml.  99232 km?

 

klingt realistisch für ein 30-Jahre altes Auto .. und ist kein Problem für den Motor 8-)

 

Am 16.8.2017 um 17:56 schrieb 13tigg12:

Was ist bei einem US Import alles anders als bei einer EU Version?

 

technisch gesehen:   Steuerzeiten, Zündzeitpunkt, Kompression, Einspritzung

(im Fahrbetrieb und bezgl. Leistungscharakteristik kaum merkbar, "Umrüstung" auf EU-Technik daher nicht nötig)

 

 

 

Gruß aus MUC

Michael

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Stocker85 CO   
Stocker85

Ich mag die Farbkombinationen ausen rot innen couio. 

Kaufst du das Auto vom letzen Besitzer selbst? Oder steht ein Händler dazwischen? 

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13tigg12   
13tigg12
Geschrieben (bearbeitet)

Ich werde den 328 vermutlich von einem Händler kaufen.

Ich bin mir wegen dem fehlenden Serviceheft der 99000 km und der USA Ausführung nicht sicher.

bearbeitet von 13tigg12

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Stocker85 CO   
Stocker85

Ok ich würde versuchen mit dem letzten Besitzer in Kontakt zu treten. Ich habe die Erfahrung gemacht das die sich freuen über ihr altes Auto befragt zu werden. 

So erfährst du am meisten über das Auto. 

Ich finde es übrigens doch wichtig das das Service Heft noch existiert. Auch wenn die letzten Tätigkeiten nicht aufgeführt werden. Jedoch wenn es ganz weg ist würde mich das stören. Kommt natürlich auch auf den Preis an kenn mich beim 328 nicht so aus wie die gehandelt werden. 

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Sven328 CO   
Sven328

Warum nur immer dieses Servicehaft fehlt? Gehen die im bestimmten Alter immer auf den Jakobsweg?:lol2:

Mal im Ernst, so etwas werfe ich doch nicht aus Versehen weg.:-o

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planktom VIP   
planktom
vor 6 Stunden schrieb 13tigg12:

Was ist wichtig zu überprüfen vorm Kauf?

jo...passt du überhaupt ins auto ? :-o

irgendwo hab ich mal bilder gesehen wo sich jemand in so einen weissen 328er reingezwängt hat...an fahren war da nicht ansatzweise zu denken :lol:

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Stocker85 CO   
Stocker85

Bekommst du auf dem deutschen Markt nichts ähnliches? Oder warum dieses US Modell? 

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Pinin1970 CO   
Pinin1970

Die 100.000 km würden mich auch nicht stören. Das ist meist besser als eine Standuhr!

Und bezogen auf die 30 Jahre ist das eine akzeptable Fahrleistung!

 

Was mich eher Stören würde sind die Spiegel und die Begrenzungsleuchten.

 

Wenn man nicht unbedingt helles Leder haben möchte, so findet man auch Europaversionen in dem Preisgefüge um 80k.

 

Ansonsten ist der von dir gezeigte echt schön.

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Jarama VIP CO   
Jarama
Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Stunden schrieb Sven328:

Warum nur immer dieses Servicehaft fehlt? Gehen die im bestimmten Alter immer auf den Jakobsweg?:lol2:

Mal im Ernst, so etwas werfe ich doch nicht aus Versehen weg.:-o

 

Wundert mich auch immer wieder. Aber irgendwie scheinen die eben doch abhanden zu kommen. Weder mein Monti, noch mein Espada, noch mein Jarama hatten eines.

 

Aber auch ein vorhandenes Serviceheft, feinst ausgefüllt, entpuppt sich mitunter bei genauer Betrachtung als gefaked (die Einträge).

 

Egal, es kommt in der Tat immer auf den Ist-Zustand an. Und wenn der Vorbesitzer 12 Jahre lang selbst die Wartung erledigt hat UND dabei km abgespult hat, dann scheint es OK gewesen zu sein, wenn der Wagen auch heute prima fährt. Bei Stehzeugen entpuppt sich die "Eigenwartung" aber auch gerne mal bei näherer Betrachtung als "Nichtwartung" bzw. beschränkt sich auf Innenraum aussaugen und mit Staubwedel wedeln.

bearbeitet von Jarama
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nero_daytona CO   
nero_daytona

Meine Prognose: Bei einem 30 Jahre alten Ferrari mit 100 tkm brauchst du entweder viele Schraubschlüssel oder einen tiefen Geldbeutel ;) 

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Jarama VIP CO   
Jarama
Geschrieben (bearbeitet)

Je nachdem, was (belegbar/ersichtlich) bislang gemacht wurde. Wenn der Wagen nachweislich oder ersichtlich einmal komplett durchrepariert wurde (einigermaßen aktuell), und zwar kompetent, dann kann auch ein Nichtschrauber jahrelang Spass ohne excessive Kosten haben.

 

Einfache Testfrage bei vielen alten Exoten: "Wann wurden die Benzinschläuche vom Tank zuletzt erneuert?" Wenn die Antwort Schulterzucken ist, dann größere Arbeit/Kosten gleich einpreisen, weil dann nur das gemacht wurde, was nicht so "weh" tut .... B). Ansonsten reicht oft ein Blick auf die DOT der Reifen. Wenn die dreistellig ist, dann ist der Rest der Technik des Wagens vermutlich ebenso "historisch" :D.

 

P.S.: Bei meinem Espada war der entlang des Schwellers und unter dem Teppich eingeklebte Benzinschlauch noch Auslieferungszustand, bei der Entnahme zerbrach der. Erneuerung erforderte, wie angedeutet, Abrupfen von Teppich und Dämmung. Beim Ghibli ähnlich.Die Erneuerung erforderte Ausräumen des Hecks und Ausbau beider Tanks. Bei beiden Wagen gabs denn auch allerlei "Kleinkram" zu reparieren/erneuern, der für Nichtschrauber €€€ bedeutet hätte.

bearbeitet von Jarama
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Sven328 CO   
Sven328

Beim 328 ist der Weg vom Tank zum Motor ja nicht so weit.:-))!

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Jarama VIP CO   
Jarama
Geschrieben (bearbeitet)

Umso bedenklicher, wenn das noch nicht einmal unter vereinfachten Bedingungen mindestens alle 15 Jahre gemacht wurde ... :D

 

Bzw. beispielsweise beim Ghibli (der "Richtige") ist der Weg von den Tanks zu der Benzinpumpe (Heck, mittig, T-Stück)  auch nicht weit, aber beschwerlich .... :P

bearbeitet von Jarama

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Oliver Walter   
Oliver Walter

Laut Hagerty Report fallen die Preise auf breiter Front bereits wieder in den USA.

328 GTS, tolles Auto, wobei mir der GTB von der Dachlinie besser gefällt.

 

Der 328 hat 20% verloren im Zustand eins von September 2016 bis jetzt.

https://www.hagerty.com/apps/valuationtools/values/22473?yearRange=15

 

Ich habe Info von einige bekannten Young/Oldtimerhändlern, dass die Standzeiten 2017 dramatisch zunehmen.

 

Ich würde warten und 2018 kaufen. Nur meine Meinung, Winter steht eh vor der Tür.

 

79k sind Zustand zwei, "excellent".

Zustand 3 liegt bei rund $50.000.

 

Bevor wieder jemand sagt ich wäre zu negativ, es betrifft mich selbst, mein Pantera steigt auch nur noch moderat, aber so ist das eben, "the party is over".

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Sven328 CO   
Sven328

Einspruch.

Ich traue keiner amerikanischen Prognose. :P Dann stellt sich die Frage ob der Ferrari als Spekulationsobjekt oder als Fun-Auto gekauft wird. Hier schlägt nämlich der "Habenwollenfaktor" die größte Rolle.:DZudem ist es nicht einfach einen gut erhaltenen zu bekommen. Gerade der Herbst ist besonders schön mit Ferrari.:-))!

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winni_328 CO   
winni_328

Als ich meinen inspziert habe sind mir da schon ein paar Fehler unterlaufen:

- Hupe nicht getestet (Kompressor war hin, hat geklungen wie die Tröte bei einem Ford Model T)

- Aussenspiegelverstellung prüfen

- Alle Lampen, sind die Schrauben an den Lampen noch in Ordung und Original? (Eine wurde bei mir durch eine lange Spax ersetzt, unmöglich hier noch eine Originalschraube zu bekommen), eine andere war kaputtgenudelt.

- Ölundichtigkeiten, das kann eine lange Geschichte werden

- Gummis auf den Pedalten vorhanden ? (Bei mir war der auf dem Kupplungspedal weg, nicht weiter dramatisch das war das billigste Ersatzteil)

- Gasdruckfedern für die Hauben vorne und hinten ok?

- Wie sieht es mit Steinschlag an der Front aus?

 

Wegen der Fahrleistung hätte ich da keine Bedenken. Die Anzahl der Vorbesitzer wäre über die 30 Jahre noch interessant.

 

Grüße,

Winfried

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Sven328 CO   
Sven328

Die Gasdruckfedern bekommst du ganz normal. Ich habe meine auch schon getauscht.

Nur vorne habe ich keine, die ist zum einrasten.

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buschi   
buschi
Am 17.8.2017 um 19:48 schrieb nero_daytona:

Meine Prognose: Bei einem 30 Jahre alten Ferrari mit 100 tkm brauchst du entweder viele Schraubschlüssel oder einen tiefen Geldbeutel ;) 

So eine pauschalisierte, falsche Aussage in einem Kaufberatungstopic zu treffen ist absoluter Humbuk! 

 

Alex. 

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    • 806
      Von 806
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      Also los!

      Einsatzgebiet zu ca. 50 % Kurz- und Mittelstrecken von ab 10 (sonst nehme ich das Fahrrad) und bis zu 100 km. Fernstrecken von mehr als 200 km werden eher seltener vorkommen, können dann aber auch 1.000 km und mehr erreichen. Kompakt genug für Stadtverkehr und Parkraumsuche, geräumig genug für entspannte Langstrecke.

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      Zum Wohle des Hausstandes bin ich kein Heimwerker-King, muß also nicht säckeweise Zement, Werkzeuge, Rohre, Platten und anderes Zeug herumfahren. Zweimal im Jahr Regeneriersalz für die Wasserenthärtungsanlage dürfte die schwerste Zuladung sein. Die voluminöseste wäre gelegentlich in größeren Mengen gekauftes Getränk, wir übertreiben es mit Urlaubsgepäck nicht und ansonsten ist der Kofferraum zumeist leer. Da reicht dann ein Volumen von um die 300 Liter, das der manchmal doch schwereren Stücke wegen schon gut zugänglich sein sollte.

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      Ganz schwierig zu entscheiden ist, wie „flott“ der Wagen denn sein muß. Selbst mit meinem geliebten Spaßauto Wiesmann MF3 ist es nicht die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn, die ich gerne ausnutze. Irgendwie pendelt sich mein maximales Fahrtempo in der Größenordnung von „am liebsten entspannt und vorausschauend um die 180“ ein, wobei es bei Eile oder wenn der Hafer sticht auch gerne schneller sein darf. Über 250 bin ich in meinem Leben nur dreimal selber gefahren (einmal, um die Abregelung beim „S“ zu testen 252 km/h, einmal mit meinem früheren Porsche 928 S4 zum „Ausfahren“ runde 270 km/h und einmal mit dem Wiesmann aus demselben schwachsinnigen Grund 262 km/h). Was ich aber gerne hätte, ist ein bewegliches Auto, das behende Landstraßenetappen ermöglicht und auch mal einen flotten Überholvorgang gestattet. Bei alledem hätte ich doch gerne ein Mindestmaß an Restkomfort. Ein Wiesmann MF3 ist mir für den Alltag zu hart und das Einsteigen bei geschlossenem Dach mit Anzug oder gar Mantel mag ich mir gar nicht erst vorstellen. Gelände ist was für Pferde und Wanderer – ohne Belang bei der Auswahl.

      Automatik oder Doppelkupplungsgetriebe sind kein Muß, eine gute Handschaltung reicht mir locker.

      Auch die laufenden Betriebskosten für Sprit, Wartung und Reifen sind durchaus einen Blick wert. Geiz bei der Anschaffung muß nicht sein, aber auf „Versteuern 1% vom Listenpreis“ als Selbständiger und zusätzlich die buchwertüberschreitenden Erlöse beim Wiederverkauf beim Finanzamt anzugeben nervt einfach. Aus diesem Teufelskreis will ich mich loskaufen, nehme dafür für jeden Dienstfahrkilometer 35 Cent als Betriebsausgabe aus der Kasse und auf mein Privatkonto. Dafür geht das Finanzamt mein Auto sonst nichts mehr an und ich habe meine Ruhe.

      Eine Grundsatzentscheidung, die ich für mich gefällt habe. Die limitiert dann mit dem nächsten Grundsatz „die 35 Cent müssen für die Betriebskosten reichen“ die Fahrzeugauswahl schon nicht unerheblich; Kaufpreis ist schon von Interesse, aber nicht bedeutend, wenn der Rest stimmt. Gebrauchtwagen will ich nicht gerne nehmen, der Luxus des "Erster" soll tunlichst schon sein.

      Ach ja – und dann kommt noch das subjektive Element ins Spiel: Ich mag gute Formgebung und habe etwas übrig für ein bißchen Luxus bei der Materialauswahl. Markenimage ist für mich von geringer Bedeutung, eher schätze ich den Vorrang der Individualität. Meine Kundschaft ist darauf nicht achtsam (sonst kann ein allzu protziger Auftritt ja schon abschreckend wirken) – ich habe also fast „freie Hand“.

      Einfach, was?

      Limousine muß offensichtlich nicht sein, also in der Coupésparte suchen. Dachlos habe ich schon, also erneut: Coupé. Dann kann das doch so schwer nicht sein?

      Klar kommen sofort die üblichen Verdächtigen ins Spiel: Audi TT, BMW 3erCoupé oder Z4, Mercedes CLK, Porsche Cayman, VW Scirocco, ebenso auch eher exotische Autos Renault Laguna Coupé, Peugeot RCZ oder Nissan 370 Z. Mein Herz schlägt sogar einen Wiesmann GT vor. Ganz hinten drängelt sich auch eine Corvette ins Bild. Schemenhaft sehe ich auch einen Mazda RX8, der mit seinem Wankelmotor auch mal etwas technisch anderes wäre. Nicht zu vergessen: Toyota und Subaru haben ein schickes neues Auto am Start.

      Drei Kandidaten scheiden von vorneherein aus rein subjektiven Erwägungen aus: Audi, Mercedes und VW sprechen mich irgendwie überhaupt nicht an. Der Scirocco hat ein paar Ansichten (vor allem von schräg hinten), die ich schlicht mißlungen finde, der Mercedes ist mir zu altväterlich als Coupé und die kirmesbudenartige Formensprache der neuen und angekündigten Modelle schreckt mich ab. Zu Audi habe ich einfach keinen Draht. Auf seitenlange Aufpreisextras und „individual“ oder „designo“ und wie die Geldzieherlabels alle heißen stehe ich nicht. Mir widerstrebt es, tausende von Euros für mühsames Abheben von der üblichen Ausstattung auszugeben und am Ende doch ein kaum von der Standardware unterscheidbares Auto zu bezahlen.

      Darunter leidet auch BMW, wobei der Verlust der frei saugenden Sechszylinder noch mehr schmerzt. Optisch und vom Fahrgefühl her zu viel „schwerer Wagen“, dem die behende Leichtigkeit der Vorgänger ohne massive spätere eigene Modifikationen abhanden gekommen ist. Außerdem sind die bisherigen Kandidaten durchaus lästig „in die Breite“ gegangen mit Außenmaßen von mehr als zwei Metern mit Spiegel gemessen.

      Das Veto meiner Frau bei der Corvette ist nachdrücklich – sie leidet zu sehr unter einem aus der Vergangenheit herrührenden Rotlichtimage und mir ist sie für den Alltag auch einfach zu stark motorisiert. Wenn ich sehr flott fahren will, tue ich das am liebsten offen und dafür habe ich ja schon ein Auto.

      Auch der Renault ist zu bieder trotz seiner Aston-Anklänge in der Heckgestaltung; die ist im Übrigen auch nicht so doll, weil die Heckscheibe etwas zu hoch endet und die stark eingezogene Dachlinie mich nicht überzeugt. Das irgendwie unproportionierte Design des Peugeot läßt mich auch eher gespalten zurück, das Heck ist viel zu lang geraten nach der Fahrerkabine und von Downsizing-Motoren mit Turboaufladung halte ich auch nicht wirklich viel. 200 PS aus 1,6 Liter Hubraum zu pressen, befremdet mich und den technischen Nutzen dieses Overkills erkenne ich nicht. Eher abstoßend ist die Vorstellung, daß bei solchen Hochleistungsbelastungen Kaufleute an den entsprechenden Teilen zehntelcentweise den Gewinn des Herstellers optimieren …

      Der Mazda schreckt mich mit zu hohen Kraftstoff- und Ölkosten, obwohl er mit Türkonzept und natürlich dem Kreiskolbenmotor etwas Ungewöhnliches präsentiert.

      Bis dato sieht das doch nach der klassischen Entscheidung zwischen Porsche und Nissan aus, oder?

      Auch nicht wirklich. Der Nissan ist mir zu „undezent“ geformt und auf Krawall gebürstet; hier in der Gegend fährt fast keiner ohne lauter gemachten Auspuff und sonstiges Tuning-Blingbling herum und damit identifiziere ich mich nicht. Irgendwie bin ich aus diesem Alter raus.

      Auch Porsche ist nie so richtig meine Heimat gewesen, ich hab‘s mit 928er und G-Modell targa durchaus schon probiert. Klar, den Cayman kann ich mir klassisch einrichten und mit allem für den Alltag Nützlichen ausstatten, aber dann wird er auch teuer und ich laufe in die "designo-Falle". So um die 80.000 € kommen schnell zusammen, wenn innen alles eine Nummer schicker werden soll. Für mich ist der Todesstoß ein Seminarbesuch gewesen: Wer’s als Junganwalt zu was gebracht hat, fährt gerne Cayman. Ich bin kein Junganwalt mehr, also quasi aus dem sozialen Standing des Autos herausgewachsen.

      Die beiden schicken Coupégeschwister von Subaru/Toyota sprechen mich an, sind aber letztlich für das, was ich an Individualität haben will, zu sehr „von der Stange“.

      Riecht verdächtig nach Wiesmann GT, oder? Letzten Endes doch nicht, denn mir ist der Einstieg zu beschwerlich für den Alltag, ich habe dafür auch zu wenig Platz um mich herum und der Beifahrer ist noch übler dran. Das geht alles, wenn er Zweit- oder Drittauto ist, nicht aber beim Erstwagen. Außerdem sprengt er selbst als gebrauchter 387 PS-Sauger sowohl meinen Rahmen an laufenden Betriebskosten wie an erforderlicher Leistung, für meinen Alltagszweck ist er immer übermotorisiert.

      In den Nischen drumherum tummeln sich noch Designexperimente unter historischem DS-Label bei Citroen, aber das sind so merkwürdige Konzepte, daß ich die Frage nicht stellen kann, auf die diese Autos die Antwort sein sollen.

      Und jetzt?

      Nichts, das mir das viele Geld wer wäre, ist in Sicht. Oldtimer im Alltag einzusetzen mag gehen und ich kenne wacker die Jahreszeiten erleidende Volvo Amazon, denen das nicht schadet. Aber ein bißchen Fahrerleichterung ist mir im Alltag willkommene Entlastung, die häufigen Wartungen erzwingen häufige Werkstattaufenthalte, Ersatzteile sind nicht zwingend „Regalware“ und dauerhaft ist mir 40 und mehr Jahre alte Technik im Alltag nicht sicher genug.

      Beim Stöbern im Netz – bis zum Anschaffungsjahr 2014 ist ja noch Zeit – traue ich meinen Augen nicht. Ein Ende meiner Suche zeichnet sich ab. Nähere Infos lassen sich in letzter Zeit immer dichter finden, auch die Darstellung auf der eigens dafür eingerichteten Homepage wird immer detaillierter. Erste dreidimensionale Bilder schaffen es endgültig und ich bin gefangen:

      HuetBrothers Coupé als für meinen Bedarf eierlegende Wollmilchsau wird versprochen.

      Noch mehr nimmt mich ein, daß aufgrund eines von mir auf deren Homepage www.hbcoupe.com geschriebenen Kommentars Tino Huet mich anmailt und wir seitdem in ständigem Kontakt stehen. Mein Mailordner wächst und mit den technischen Details hält man auch nicht hinter dem Berg.

      Da kann es dann nicht anders enden, als daß ich mir eins reserviert habe. Wenn’s klappt, wäre das die Fahrgestellnummer 11 und Auslieferung unverbindlich zu erwarten für Frühjahr 2014.

      Das Gerät paßt wie angegossen auf das, was ich mir von einem solchen Auto verspreche:

      Großserientechnik von Mazda inklusive Motor, Achsen und Getriebe sowie allen Nebenaggregaten ist hunderttausendfach bewährt und verspricht sorgenfreies Fahren. Die Wendigkeit und Behendigkeit eines MX5 sollte Referenz genug sein.

      Vollcarbonkarosserie läßt das Fahrzeuggewicht auf vielversprechende Werte von maximal 800 kg fallen – Garant für agiles Fahren auch mit kleiner Motorisierung wie bei einer Lotus Elise. Außerdem ist die Gesamtschau aus diesen beiden Aspekten perfekt für niedrige laufende Betriebskosten (Verbrauch um die sieben bis acht L/100 km, simple Standardverschleißteile und einfache Wartung, noch preiswerte Reifen) in einer derzeit geschätzten Größenordnung von 20 ct/km.

      Mein Wiesmann-gewöhntes Auge wird sich an vollständig beledertem Innenraum, hoffentlich gut passenden Sportsitzen, kompletter Ausstattung bis hin zum Touchscreen-Multimedia-Dingens erfreuen können, also keine Abstriche an diesem Verwöhnambiente in Manufakturqualität hinnehmen müssen. Dazu ein im klassischen Coupéstil in Wagenfarbe lackiertes Armaturenbrett mit kompletter Instrumentierung – ich habe das Gefühl, die Erbauer konnten meine Gedanken lesen.

      Innen wird’s natürlich der schlanken Form wegen nicht üppig ausfallen, aber die Beengtheit eines Wiesmann GT dürfte ausbleiben. Dazu ein durch große Heckklappe perfekt zugänglicher Kofferraum von völlig ausreichendem Volumen mit ebenem Ladeboden und das ganze verpackt in eigenständigem Retro-Design – es paßt einfach „wie die Faust aufs Auge“.

      Größte Schwierigkeit ist die Suche nach einem passenden Lackkleid – daß er aus Praktikabilitätsgründen innen schwarz werden müßte, steht derzeit fest. Passend zum Stil galt es, eine Unifarbe aus den Sechzigern/frühen Siebzigern (der Ära vor den grauenvollen Signalfarbautos in Orange oder Gelb) zu finden, die zu einem leicht englisch angehauchten Äußeren paßt. Da kann man Stunden drauf verwenden! Letzten Endes ist mein derzeitiger Favorit eine seltene Rover-Farbe, die auf P5ern und frühen P6ern zu haben war: Zirkonblau. Sogar die Standox-Farbmischung habe ich schon herausgefunden.

      Der zweite Schritt des Erwerbs ist schon getan – die Anzahlung zur Sicherung der Reservierung ist überwiesen. Bald werde ich auch persönlichen Kontakt zu den Brüdern Huet haben. Demnächst starte ich zu den Fortschritten im Werden des Autos (Prototypen in 2013, Produktionsbeginn in 2014) und meiner „Nummer 11“ einen Blog, in dem ich weiter berichte.

      Markus
    • URicken
      Von URicken
      Guten Morgen zusammen,
      ich habe im letzten Jahr beschlossen, meinen Ferrari 328 GTS BJ 1987 einer kompletten Restauration zu unterziehen. Es gab zwar schon mal vor 4 Jahren den vorsichtigen Versuch einer "Verjüngungskur" nur hat mir das Ergebnis im Nachhinein nicht wirklich gefallen.
      Der Unterboden war durch die Tieferlegung in arge Mitleidenschaft gezogen worden Beulen, Dellen und Kratzer von 25 Jahren Benutzung haben ihre Spuren hinterlassen Das Leder ist unansehnlich und trotz "Aufbereitung" in arge Mitleidenschaft gezogen Der Motor wird zwar jedes Jahr von Robert Fehr in Grünberg gewartet aber dennoch wurden einige Revisionsarbeiten dringend notwendig.  
      Bei einigen Freunden hat diese Aktion zu Unverständnis geführt, da die jetztigen Investitionen nicht in Relation zum Wert des Fahrzeugs stehen. Aber das ist mir egal, zur Restauration habe ich mich aus mehreren Gründen entschlossen:
      das Auto ist im November 26 Jahre alt und ein Klassiker das Auto hat mir seit 13 Jahren - nicht immer - Glück und Spass bereitet Das immer näher rückende "historische" Kennzeichen soll mein Ferrari in neuen Kleidern erleben Der 328 war schon immer mein "Traumferrari" und ich möchte noch viele Jahre Freude daran haben.  
      Die Restauration ist - für mich - ein Mammutprojekt, da dieses Mal das Auto KOMPLETT zerlegt wird und - wirklich - JEDES Teil auf den Prüfstand kommt. Neben den kosmetischen Arbeiten ist mir persönlich wichtig, einen Klassiker auch technisch wieder in einen 1a Zustand zu bringen.
      Ich bin der Meinung, dass hat meine "Diva" verdient.
      Die Restaurationsarbeiten übernimmt vollständig die Firma Fehr aus Grünberg. Ich bin schon seit mehr als 10 Jahren dort Kunde und Forenmitglieder, die mich kennen, wissen, dass ich zu 100% von deren Arbeit überzeugt bin.
      Das Auto habe ich im September 2012 an Robert Fehr übergeben und letzten Samstag bin ich für die Vorbesprechungen in Grünberg gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte man das Auto schon weitestgehend in seine Bestandteile zerlegt.
       
      Für diese Phase der Restauration sind nun folgende Arbeiten bis April 2013 geplant:
      komplette Revision des Motors der 5. Gang ist in arge Mitleidenschaft gezogen worden und die Ritzel müssen getauscht werden korrodierte Schläuche und Verbindungen werden ersetzt Elemente des Motors werden pulverbeschichtet, damit der Motor "wie neu" aussieht. die Airbox auf dem Motor wird mit feuerfestem Lack neu lackiert Zahnriemen und Spannrollen werden gewechselt eine neue Kupplung muss eingebaut werden Karosserie ALLE Beulen und Dellen werden entfernt / verzinkt alle Anbauteile werden neu lackiert die Dichtungen an der A-Säule (Auflage für Dach) werden gewechselt Türdichtungen werden ersetzt Lüftungsgitter der Motorhaube werden pulverbeschichtet Windschutzscheibe wird gewechselt Felgen alle Felgen werden vollständig aufbreitet und lackiert  
      Die Sattlerarbeiten werden dieses Jahr nicht mehr gemacht, da die Restauration doch recht teuer ist. Da ich wieder die Originalfarben (crema) im Auto haben möchte, müssen erst Teppiche und Leder besorgt werden. Das wird aber weitere ca. 7.000,00 € kosten. Diese Arbeiten werden innerhalb der nächsten 2 Jahre gemacht.
       
      Damit dieser Thread nicht zu "textlastig" wird, habe ich Frank Fehr gebeten, mir die Restauration mit Bildern zu dokumentieren. Die ersten Bilder habe ich gestern erhalten und werde sie hier posten.
       
      Danke für Euer Interesse. Ich hoffe, ihr habt mindestens halb so viel Spaß bei der zukünftigen Entwicklung wie ich
    • Nigi
      Von Nigi
      Hallo Carpassion Community,
       
      mein Vater und ich planen in den nächsten 1-3 Jahren uns einen gebrauchten Ferrari 458 Italia anzuschaffen und würden uns gerne über die ungefähren Unterhaltskosten bzw. einen guten Ferrari 458 Preis informieren.
       
      Anbei ein paar Angaben zu uns:
      Wir leben in Österreich Vater Pensionist Einkommen ca. EUR 2.500 Ich bin Angestellter Einkommen ca. EUR 2.100  
      Wir haben keine Schulden und wir beide können über ca. je EUR 1.000,00 im Monat frei verfügen und der Kaufpreis wird bzw. wurde zum Teil schon angespart.
       
      Versicherungssumme / Steuer für das Fahrzeug ist bekannt.
       
      Der Verbrauch des Fahrzeugs is bekannt.
       
      Ich weiß dass bei dieser Fahrzeugkategorie üblicher Weise nicht über Geld gesprochen wird. Da bei uns jedoch das verfügbare Kapital begrenzt ist ist es absolut notwendig die Kosten so genau wie möglich abschätzen zu können und genau hier bitte ich um eure Hilfe!
       
      Ich benötige die Kosten und Informationen für folgende Punke:
       
      Was kostet die jährliche Wartung? Ich meine hier keine Standardsätze von EUR 1.500,00 sondern was findet Ihr als Fahrzeuginhaber tatsächlich auf eurer Rechnung wieder. Gibt es größere Wartungen (ich hab gehört alle 100.000 km Motorüberholung für ca. EUR 15.000 ) und wieviel kosten diese? Wie lange hält die Bereifung und was kostet diese? Mir ist klar dass dies vom Fahrstil und vom Reifentyp abhängig ist, es wäre super wenn ihr hierzu euren Fahrstil und Reifentyp anführen könntet . Wie lange halten die Bremsbeläge und was kosten diese? Ebenfalls bitte ich hier um eure Erfahrungswerte und nicht um Werksangaben Wie lange halten die Bremsscheiben und was kosten diese? Bitte Erfahrungswerte . Hab ich etwas vergessen? Bitte anführen Was ist ein üblicher Ferrari 458 Preis?  
      Zum Schluss möchte ich noch sagen bitte schlagt uns bitte keine Alternativen zum 458iger vor. Seit meinem 6ten Lebensjahr als ich den ersten Ferrari vorm Einkaufszentrum gesehen hab (Testarossa) gibt es nur Ferrari oder sonst gar nichts. Ich will auch keinen California. Ich will einen 458iger bei dem jeder Testfahrer egal ob er aus den USA, DE, GB oder Italien kommt vor Freude platzt. Wir werden so ein Fahrzeug nur einmal im Leben besitzen und der einzige Kompromiss den wir eingehen müssen ist dass es ein Gebrauchtwagen wird .
       
      Vorab möchte ich mich schon mal für eure Antworten bedanken.
       
      Viele Grüße aus Österreich
      Nigi
    • Primochico
      Von Primochico
      Hallo, bin neu hier und finde mich im Forum gerade noch zurecht
       
      Wollte aber mein anliegen hier denn och mal einstellen.
       
      Kurz zu mir, ich bin geschäftlich sehr auf mein Auto angewiesen. Fahre ca. 20.000km im Jahr.
      Bei mir steht in 2 Jahren die Familien Planung und Hausbau Akut an, deshalb schwirrt mir momentan der Gedanke im Kopf rum ich hätte bis dahin irgendein "Spassmobil"
       
      Ich bin Harley Fahrer und auch dieses Hobby verschlingt nicht wenig Geld... Bis jetzt habe ich Geschäftlich die Autos immer geleast, aktuell fahre ich ein C-Klasse Coupe als 220d, dieser geht jetzt im Januar wieder zurück. Will mich jetzt einfach mal etwas informieren...
       
      Da ich mir sicher bin ich fahre das Auto MAXIMAL 3 Jahre, sollte dementsprechend der Wertverlust sich im Rahmen halten... geplant war eine Ausgabe irgendwo zwischen 20-30t€ Habe sogar überlegt einen Teil (da ich sehr gute Konditionen bekomme zu finanzieren....)
       
      Naja eigentlich wollte ich immer einen Porsche, klar da würde in dem Budget nur ein 996 liegen! Dann bin ich auf einen Audi TTS gestoßen, wäre natürlich das modernere Fahrzeug, aber auch ein Audi S5 würde mir zusagen. Wie gesagt das gewählte Auto wird mein Alltagsauto, deshalb sollten sich die laufenden Kosten auch irgendwo im Rahmen halten... Fahrzeuge mit über 100.000km kommen eigentlich nicht in Frage, da ich doch gute 60.000km aufs Auto fahren werde, und dann der Wiederverkaufs wert einfach sinkt.
       
      Es geht aktuell noch nicht um eine Kaufentscheidung, ich wäre einfach Dankbar für neue Ideen oder Pro´s und Contra´s der vorgeschlagenen Autos! 

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