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oh1100

Auf der Suche nach einem MF3

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oh1100   
oh1100

Hallo werte Wiesmann-Gemeinde,

 

bin aktuell auf der Suche nach einem MF3. Da ich mich aktuell am Beginn der Beschäftigung mit dem Wagen bin, würde ich gerne hilfreiche Links oder Hinweise erhalten, auf was zu achten ist, wenn ich mir einen Wagen anschaue. Gibt es typische Stellen die als wertvollen Indikator dienen können, wie der Wagen behandelt / gepflegt wurde.

 

Übrigens, ich arbeite und lebe aktuell in Wien bzw. Umgebung und stamme ursprünglich aus dem Schwabenland. Fahrzeugtechnisch bin ich sehr gerne mit dem Motorrad unterwegs und/oder auch mit dem Cali Comfortline.

 

Vielen Dank vorab und Grüße

Oli

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quax   
quax

Hallo Oli

 

echte Schwachstellen beim MF3, kenne ich so jetzt bei meinem nicht. Aber was bei meinem nicht mehr so schön aussieht sind die Scheinwerfer-Zierringe.
Aufpassen würde ich bei den BBS-Felgen (RS), ob die beschädigt sind. Weil die sind nicht mehr lieferbar.

 

Ansonsten sind es halt die üblichen Checks, wie nachvollziehbare km-Stände anhand von Wartungen / TÜV-Berichten. Ein User hat auch eine Restaurationsgeschichte hier ins Forum gestellt, was unter Umständen auch hilfreich sein kann.

Motorrevision (Lagerschalen) könnte ab ca. 80.000 km eine Rolle spielen.
Letztendlich ist es schwierig zu beurteilen, ob jemand den Wiesel im kalten Zustand hoch dreht. Das mag der Motor nämlich eher nicht.

 

Und dann kommt es halt darauf an, was Du an Ausstattung haben möchtest und welches Modell (mit alter/neuer Haube, SMG oder Handschalter) und wo Dein Preisrahmen liegt

 

Ältere Modelle haben meines Wissens kein DSC. Wobei meines im eigeschalteten Zustand viel zu schnell in Rechtskurven eingreift. So dass ich es gerne ausschalte (Stufe 1)

Viel Spaß bei der Suche.

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dickerg60 CO   
dickerg60

Einen Blick auf die Tür Scharniere kann auch nicht schaden

Sowie auf die LCD Anzeige am Kilometer zähler das er die vernünftig an zeigt meiner hat nämlich pixxelfehler

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15wiesmann12 CO   
15wiesmann12

ein Blick unter den Wiesel (Wagenboden) ist empfehlenswert, da Aufsetzer so Einiges anrichten können .(Ölwanne, Auspufftopf etc)

 

Batterie und-halterung anschauen, da sie frei liegen und Wasser und Schmutz ausgesetzt sind.

bearbeitet von 15wiesmann12

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oh1100   
oh1100

vielen Dank schonmal für die Hinweise, die ich gerne berücksichtige.

Kennt jemand von Euch die beiden Fahrzeuge möglicherweise näher?

Beide stehen in Meckenbeuren.

Einmal ein weiss von 2009 http://www.weishaupt-sportwagen.de/index2.php?action=0000001203&uact=0000001203&id_fahrzeug=0000004889

Und einmal in ballonweiss von 2010

http://www.weishaupt-sportwagen.de/index2.php?action=0000001203&uact=0000001203&id_fahrzeug=0000004890

 

Wie bewertet ihr die Preisgestaltung?

 

Grüße aus Wien

Oli

bearbeitet von oh1100
ergänzung

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quax   
quax

Preisgestaltung:
Hoch aber nicht ungewöhnlich. Aber ist ja auch kein gewöhnliches Auto.
 

Würde in Deiner Stelle auch mal beide Getriebearten Probe fahren.

 

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dickerg60 CO   
dickerg60

Und sie werden nicht günstiger  meiner lag zwar weit darunter ist aber auch 2001 wirst aber deine Freude dran haben und zu den beiden getriebearten kann ich nur empfehlen nur ein mit 6 Gang  falls es ein Schalter sein soll

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Joogie CO   
Joogie

@dickerg60

grund bitte für nur 6 gang?

bitte - klär mich auf ?

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dickerg60 CO   
dickerg60

War für mich ein muss , bin einfach der Meinung  das ein bmw m3 motor mit etwas über 300 ps einen sechsten Gang benötigt und habe es geliebt bei meinem altem bmw m3 geliebt bei 250 in den sechsten Gang zu schalten .

Bin auch erst später darauf gestoßen das wiesmann auch fünf Gang Getriebe verbaut hat als meiner schon mit ( 6 Gang ) in der garage stand und war echt überrascht warum sie das gemacht haben

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Joogie CO   
Joogie

@dickerg60

rötger hat einen mit 6 gang

die nummer 101 mit dem 5 gang ist schneller

der 6ste ist wesentlich länger (schongang - sprit sparen)

der 5 te im 6 gang getriebe ist kürzer übersetzt als der 5te im 5 gang getriebe

ich würde immer das 5 gang nehmen ... -> performance weil spritsparen im wiesel wozu?

spass haben kostet sprit - isso

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dickerg60 CO   
dickerg60

Wenn man Sprit sparen will ist ein wiesel grundsätzlich das falsche auto 

( denke auch der j3special ist das falsche auto dafür ) es ist aber sehr entspannt im sechsten Gang mit dem wiesel über die Bundesstrasse zu blubbern im bin jedenfalls froh ihn zu haben und falls mein Wiesel ein i Tüpfelchen langsamer deswegen sein sollte , da kann ich gut mit um macht mich auch so glücklich und das ist die Hauptsache 

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Joogie CO   
Joogie

joda sagt: wiesel nie das falsche auto ist auch sprit nicht viel der braucht ...

konfuzius sagt: stimmt

bearbeitet von Joogie

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dickerg60 CO   
dickerg60

Da haste recht 

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806 CO   
806

Die Übersetzungen der Getriebe sind zwar vom Werk theoretisch angegeben, aber das heißt nicht, daß auch entsprechende Bauteile verwendet wurden. Bei der 806 war z.B. ein zu "kurzes" Differential ab Werk verbaut (das nicht in der Spezifikation aufgeführt ist).

 

Die beiden Handschalter sind ab Werk eigentlich mit derselben Übersetzung vorgesehen. Oft wurde aber zum 6-Gang-Getriebe die "kurze Achse" gewählt (3,62 statt 3,23 übersetzt), was den Effekt der Drehzahlabsenkung im 6. Gang nahezu aufhebt. Es gibt sogar noch kürzere "kurze Achsen", bis 4,1 untersetzt. Dann geht er im 6. Gang bei 260 etwa in den Begrenzer! Diese Achsen hatten den Vorteil, daß sie mit dem moderneren vollvariablen Sperrdifferential aus dem Z4M kombiniert waren. Bei der 806 war zwar eine "kurze" Übersetzung drin, aber keine vollvariable Sperre. Also: Nicht immer ist in der Packung, was draufsteht ...

Das SMG gibt es nur mit kurzen Achsen, also mindestens 3,62  statt 3,23. Spart also nie Drehzahl zum 5-Gang-Schalter. Wird  bei der Instandsetzung im Alter ein teurer Spaß.

Viele Gänge braucht man eh nur, wenn ein schwacher Motor optimal genutzt werden soll (oder durch extrem niedrige Drehzahlen bei Dauertempo Sprit gespart). Weder das eine noch das andere trifft auf einen MF3 zu.

Landstraße (außerhalb alpiner Pässe) geht von 50 bis Vernunftsgrenze z.B. bei richtig übersetztem 5-Gang-Getriebe im dritten Gang und immer "im Saft", also zwischen 2000 und 5000/min. 

Zur Farbwahl: Von balloonwhite würde ich abraten. Das kann keiner ausbessern, bei Schäden ist Ganzlackierung fällig oder man lebt mit scheckigem Lackkleid. Und Schäden werden kommen -  an Front und Radläufen hinten. Geht nicht ohne, wenn artgerecht bewegt.


Unilackierte Handschaltergrüße
Markus
 

bearbeitet von 806
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oh1100   
oh1100

Hallo zusammen,

war letzten Samstag mal in Meckenbeuren bei Weishaupt und habe mal die diversen Wiesmänner angeschaut und mich beraten lassen und bin den MF3 mit SMG gefahren. Glaube, das es mich doch so "leicht" gepackt hat - *räusper*

 

Was spricht aus Eurer Sicht gegen ein SMG bzw. für ein Schalter. Da ich es mit meinem X5 sehr genieße nicht zu kuppeln, würde ich den Vorteil auch gerne im MF3 genießen.

 

Weiter wäre ich interessiert daran Eure Einschätzung zu bekommen bzgl. der bereits abgespulten Kilometer. Ist es wurscht ob das Ding 25 tkm oder 50-60 tkm hat oder ist geringe Laufleistung zu bevorzugen?? Fragen über Fragen...

 

Oli

IMG_2161.JPG

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quax   
quax

Hallo Oli,

 

also ich habe das SMG-Getriebe und bin von diesem sehr angetan. Da ich auch einfach mal so im Automatik.Modus mal herumcruise. Ich denke hier kommt es tatsächlich auf die Vorleiben an. Das Getriebe war aber für micht nie ein Auswahlkriterium. Mir kam es immer auf einen guten Zustand an.

 

Zu den km. Auch das kannst Du nur für Dich alleine entscheiden.

Wenig Laufleistung ist in der Regel  teuerer in der Anschaffung. Wichtig ist auch hier, wie mit dem  Fahrzeug umgegangen wurde. Ein Motor kann auch mit wenigen tausend Kilometern einen hohen Verschleiß haben, wenn derjenige das Auto nicht richtig warm fährt. Wenn Dir die Anschaffungskosten egal sind, nimm einen gut gepflegten mit wenig Kilometern.

Die Frage die ich mir gestellt habe, wieviel Kilometer fahre ich im Jahr. Ich kam dammals zu dem Ergebnis max. 5000 km/Jahr.
Hätte ich ein Fahrzeug mit 25000 km genommen wären es nach 10 Jahren dann 75000 km gewesen. Bei einem Anfangskilometerstand von 50.000 km wären es nach 10 Jahren dann 100.000 km. Wenn du das Ganze mit 10.000 km / Jahr hochrechnest. Dann sind es 125.000 km zu 150.000 km.

 

Hinterfrage dich selber ob Du darin ein Problem siehst.

Ich jedenfalls sehe kein Problem darin ein Fahrzeug mit etwas mehr Kilometer zu nehmen, sofern das Fahrzeug gepflegt ist.

 

Wenn Du as Fahrzeug als Wertanlage siehst, wäre evtl das Fahrzeug mit wenigen km besser. Aber das heisst dann auch, dass Du dann auch nicht viel damit fahren solltest.
 

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dickerg60 CO   
dickerg60

Finde das die Autos zum fahren gebaut worden sind meiner hat jetzt 110000 Kilometer runter in 16 Jahren passt doch und läuft richtig gut

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quax   
quax

Ich finde die auch zum Anschauen gut :-)

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dickerg60 CO   
dickerg60

Hat vier reifen und die wollen bewegt werden aber ist auch schön anzuschauen da gebe ich dir recht 

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806 CO   
806

Je mehr man ihn bewegt, desto besser fährt man damit - "period".

Mir kamen jetzt ein paar sehr alte Youngtimer (älter als 30, noch keine 50) dazwischen, so daß dieses Jahr etwas mehr Ruhe ist.

In siebeneinhalb Jahren kamen runde 95.000 km zusammen. Davon geschätzt 2/3 offen. In Schottland genauso wie in Portugal.
Meine einzige Sorge war, ob ich immer 98 Oktan bekomme, aber sicher nicht, ob das Auto "zu viel Kilometer" läuft.

Beim Kauf war er neu, jetzt ist er gebraucht. Ich hab' mich um ihn gekümmert, das Öl und den Filter sehr oft gewechselt, Pleuellager (unnötigerweise) gemacht, kalt auf ihn Rücksicht genommen - und er dankt es mit gnadenloser Zuverlässigkeit. Meine Umbauten muß man nicht haben, aber alleine sinniges Fahren schadet sicher nicht.

Vor jeder Fahrt ist die Frage "Brauche ich eine Jacke und wenn ja - welche?" und nicht "Oh Gott, jetzt komme ich aber hoch in der Laufleistung, da nehme ich lieber meinen stadt- und geländeuntauglichen Hyper-SUV und verzichte auf Fahrvergnügen."

Markus

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dickerg60 CO   
dickerg60

So muss es sein

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Wiesel 43 CO   
Wiesel 43

Meiner hat jetzt 208000 km runter und läuft und läuft und läuft.

Für mich ist der Wiesel in erster Linie zum Fahren da und ich möchte mir nicht jedes mal erst überlegen ob ich eine weitere Strecke wirklich fahren soll nur um die Laufleistung gering zu halten.

Wenn er mal schwächeln sollte, wird er instand gesetzt und weiter gefahren, so einfach ist das und verkaufen werde ich Ihn ohnehin nicht so bald und somit ist mir der Werterhalt nicht so wichtig.

Hauptsache Spaß haben mit dem Teil.

 

Bernd

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quax   
quax

Bernd:
Prima, jeder soll sein Fahrzeug so nutzen, wie er es für richtig hält.

 

Für mich ist der Wiesel wiederum nicht alltagstauglich genug, um ihn jeden Tag zu fahren. Wenn ich aber fahre geniesse ich den Wiesel in vollen Zügen. Ich suche mir mein Fahrzeug immer nach dem Einsatzzweck aus. Fahre ich einkaufen, ist es der Kombi oder der Landrover. Will ich eine Schwarzaldtour machen, nehme ich den Wiesel.

Ich habe auch nicht vor den Wiesel zu verkaufen, von dem her wäre es mir mit der Laufleistung auch eher egal.
 

bearbeitet von quax

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oh1100   
oh1100

sehr nett, dass ihr so zahlreich eure Einschätzungen und Hinweise teilt. Danke

 

Nun habe ich ein Wagen entdeckt, der zusätzlich eine von der Manufaktur bereits verbaute "Motormodifikation" hat und mit einem "Sport-Knopf" ausgestattet ist, welcher dann wohl nochmals 50PS entwickelt.

Könnt ihr mir sagen, was es damit auf sich hat?

Meine laienhafte Vorstellung ist, dass der Knopf "nur" ein alternatives Kennfeld in der Motorsteigerung aktiviert. Der Drehmomentverlauf ist demnach anders, aber mehr Leistung??

Freue mich über eure Antworten!

Oli

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Joogie CO   
Joogie

wie wat ???

ein bmw "fahrerlebnisschalter" im wiesel ??? :)

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    • MarioHB
      Hallo zusammen,
       
      ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob ich dieses Fahrrad hier reinsetzen darf, bin mir jedoch sicher, dass es hier Interessenten für ein nicht ganz alltägliches Fahrrad gibt. Entweder für einen selber oder als Geschenk für den Sohn/Tocher oder Enkel.
      Von diesem Full Suspension (Fully) MTB sind damals 22 Stück hergestellt worden. Der handgefertigte 4-gelenkige Nicolai Rahmen der für Wiesmann dezent individualisiert wurde müsste Baugleich mit dem Nicolai Bass FR Hauptrahmen sein, der Hinterbau vom Helios CC. Der Rahmen an sich ist super sauber geschweißt.
      Das MTB hat mir immer viel Spass bereitet und mich nie im Stich gelassen. Leider stand es die letzten Jahre berufsbedingt auf dem Dachboden. Das Rad  hat natürlich Gebrauchsspuren, ist aber noch echt schick. Folgende Ausstattung ist verbaut:  
      - Marzocci Bomber Federgabel
      - Magura Louise FR Scheibenbremsen (vorne ca. 180 mm, hinten ca. 170 mm, die Scheibenstärke ist minimal stärker als aktuelle Bremsscheiben)
      - Shimano XTR-Komplettgruppe (27 Gänge, 3x9)
      - Rock Shox SID XC Luftfederelement,
      - DT Swiss Naben
      - Genuine Gel Ledersattel
      - Ritchey: Sattelstütze, Lenker, A-Head,
      - Mavic X223 Disc Felgen
      - Schwalbe Fat Albert Reifen
      -Hybridpedal von Shimano mit einseitigem SPD-System, die andere Seite ist mit einem normalen Pedalkäfig ausgestattet
      - Gewicht 13,4 kg so wie es da steht.
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      Probefahrt möglich in 28201 Bremen oder nach Absprache in 48683 Ahaus. Meine Preisvorstellung liegt bei 1650 €.
       
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      So Freunde,
       
      das Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen.... .  
       
      Ich wünsche Euch schöne und besinnliche Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und dass, was wir alle so oft als all zu selbstverständlich ansehen und annehmen. Nämlich Gesundheit!
      Alles andere zum glücklich und zufrieden sein ist ja durch die Wiesels im Überfluss vorhanden.
       
      Alles Gute Euch allen!
       
      Thomas
    • 806
      Heute mal wieder was Technisches. Unangenehm, aufwendig zu reparieren und leider auch noch TÜV-relevant. Die Lenkung ist es. Genauer: die Lenkungsölleitungen. Sowohl die Hochdruckleitungen von der Pumpe an die Lenkung wie die „Kühlleitung“.
       
      Ist per se eine merkwürdig gebastelte Lösung, die allerdings nicht (nur) auf dem Mist der Wiesmänner gewachsen ist, sondern mindestens für BMWs typisch. Nur haben die Dülmener sich da bei der Adaption an den MF3 mit vielem aber sicher nicht Ruhm bekleckert! Was ist schon bei der Konstruktion das Problem? Die BMW-Teile passen nicht ohne weiteres in den MF3. Man muß also basteln. Und genau so wird es dann auch - gebastelt, nicht gewußt.
       
      1. Fehler:
       
      Die Servopumpe und der zugehörige Ausgleichsbehälter werden komplett vom Ansaugstrang überdeckt. Der muß also zur simplen Niveaukontrolle ausgebaut werden. Macht keiner, also guckt auch nie einer. Ungeschickt und dauerhaft sträflich.
       
      2. Fehler:
       
      Man frickelt eine Leitungslösung zusammen, die sowohl BMW-Teile wie „selbstgedengelte“ Teile verbindet. An sich geht das - nicht schön, aber grundsätzlich nicht verkehrt. Nur wenn man ständig das Kaliber wechselt, also „dünner“ und dann wieder „dicker“ wird, ist das Mist.
       
       

       
       
      3. Fehler:
       
      Die Lenkungsölkühlschlange (liegt im druckloseren Rücklauf des Öls aus der Lenkung zur Pumpe) wie sie BMW verbaut, paßt nicht in den MF3. Also wird das BMW-Werkszeug einfach gequetscht, bis es paßt. Damit werden aber die Querschnitte in den 180°-Bögen dermaßen verengt, daß da schier gar nichts fließt. Lenkungsölkühlung also faktisch schon dadurch sinnlos.
       
       

       
       
      4. Fehler:
       
      Das Gewürge der Kühlschlange wird an der Lenkung mit zwei Haltern befestigt. Nur: Da, wo sie nun mal im MF3 sitzt, kommt schlicht keine Luft hin: Hinter dem unteren Rahmenträger, abgedeckt von der Unterkante der Motorhaube. Dafür „weht“ es aber allen Dreck dorthin. Das geht ein paar Jahre gut. Dann nicht mehr.
       
      5. Fehler:
       
      Die Lenkungsölleitungen sind hochdruckfeste Schläuche, aber die haben Anschlüsse und die Kühlschlange ist generell aus Metall. Keinerlei Schutz drauf. Knappe 100tkm und neun Jahre später ist das zusammengerosteter Kernschrott.
       
       

       
       
      Abhilfe: Da sowieso nix wirklich gekühlt hat - fliegt das ganze sinnlose Gewürm raus. Die Hochdruckleitungen werden ersetzt, das Gefrickel mit Ansatzstücken und -stückchen ist sinnfrei und wird ersetzt. Stattdessen gescheite Anschlüsse mit schicken Rennsportteilen und bestens geschützte Hochdruckleitungen (Betriebsdruck der Lenkung ca. 30 bar) mit Berstdruck erst bei 400bar.
       
       
       

       
       

       
       

       
       
      Paßt, sitzt, wackelt und hat Luft. gleichmäßig durchströmt, weil gleiche Durchmesser allerorten. Somit viel bessere Zirkulation und per se schon „Kühlung“. Apropos: Das Lenkungsöl ist rot, wenn es frisch ist (genauer: Automatikgetriebeöl ATF II). Bei der 806 war es schwarz. Mithin: Egal, ob das technisch fragwürdige Gebastel schon zusammengerostet ist oder nicht: Wechselt das Lenkungsöl beizeiten (Vorschlag: nach sieben Jahren spätestens), sonst wird’s teuer, wenn die Komponenten hinüber sind.

      Markus

       
       
       

      Das letzte Bild ist ungewollt - mit "ausschneiden" ist's am Bildschirm weg, sonst aber permanent ...
       
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       

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