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McLaren 720S - erste Eindrücke und Erfahrungen

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BMWUser5   
BMWUser5
vor 2 Stunden schrieb rudifink:

Der ist aber 36 Monate alt und nicht 12. 

Ja und?:D Je länger desto besser für ein Wertverlustvergleich.

 

vor 2 Stunden schrieb rudifink:

Der zweite ist ein 650 Spider und kein Coupe.

Da der erste ein Porsche Turbo Cabrio ist. 

 

vor 2 Stunden schrieb rudifink:

Außerdem ist das eine Tageszulassung mit 165 km und 2017 erstmals angemeldet.

Ja und, trotzdem gleiches Baujahr wie der Porsche nur weniger Kilometer.

 

Sonst nimm den halt: https://m.mobile.de/auto-inserat/mclaren-650s-spider-mülheim-kärlich/241423398.html?ref=srp

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bozkart   
bozkart

Ist interessant wie die Diskussion hin und her geht. Das Kundenklientel für McLaren ist noch klein, wächst aber kontinuierlich. Man kann im Netz auch sehen, dass die offiziellen Händler versuchen die Preise hoch zu halten. Privatkunden oder freie Händler gehen schon mal eine stufe tiefer! Der Modellwechsel von 650 auf 720 tut auch seinen Teil dazu. Das sieht man aber auch bei anderen Marken. Beim 12c ist bereits ein Einpendeln der Gebrauchtwagenpreise erkennbar.

 

Kunden für einen McLaren kommen nicht aus dem Ferrari- oder Lambolager, sie kommen zu einem sehr grossen Anteil aus dem Porschelager und sind in der Regel technikbegeistert. Da fehlt es zum Teil auch noch an Vertrauen zur Standsicherheit und Zuverlässigkeit eines McLaren. Das kommt aber schon noch. Wenn dieses Vertrauen breiter steht, wird die Nachfrage für Gebrauchte auch anziehen.

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au0n0m   
au0n0m
Geschrieben (bearbeitet)

Das was mich bei McLaren stört ist, dass sie in ihre Fahrzeuge BMW Motoren einbauen und keine eigenen Triebwerke haben,

aber anscheinend ist das den Kunden egal. 

bearbeitet von au0n0m

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Max A8   
Max A8
Geschrieben (bearbeitet)

@au0n0m

Die aktuellen Modelle verfügen aber über eigens von McLaren entwickelte Motoren...

bearbeitet von Max A8

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bozkart   
bozkart

Stimmt. Die Motoren sind eine Entwicklung von McLaren und werden bei Ricardo gebaut.

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emuman   
emuman

Die Front erinnert mich irgendwie an den hier, nur in sportlich

 

Fiat_Ulysse_front_20080329.thumb.jpg.ec58af256c871dabf5b18ebf882971a7.jpg

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bozkart   
bozkart

Ahhh. An einen Ferrari! Kommt ja aus dem gleichen Konzern.

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master_p   
master_p
Am 6.5.2017 um 07:30 schrieb au0n0m:

Das was mich bei McLaren stört ist, dass sie in ihre Fahrzeuge BMW Motoren einbauen und keine eigenen Triebwerke haben,

aber anscheinend ist das den Kunden egal. 

Ich schätze mal Du beziehst Dich auf Meldungen wie diese:

http://www.bimmertoday.de/2017/02/01/mclaren-und-bmw-allianz-fur-entwicklung-neuer-motoren/

 

Ich würde mal behaupten, dass das nahezu jedem Autokäufer egal wäre, welche Entwicklungs-Allianzen der Hersteller hat. Zumal BMW nun auch nicht gerade einen schlechten Ruf beim Motorenbau hat. Und lieber nehme ich einen mit BMW zusammen entwickelten Motor der Standfest ist, als einen selbst entwickelten Motor, der von einer nicht als Motorenschmiede bekannten Firma stammt.

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amc VIP   
amc
Geschrieben (bearbeitet)

Das ist vor allem zunächst mal eine Entwicklungsallianz bei der auch Ricardo beteiligt ist - wieviel Gemeinsamkeiten dann am Ende die Motoren haben die dabei herausspringen wird man sehen.

 

Dem McLaren F1 hat der von BMW entwickelte Motor nicht geschadet. Der hatte mit dem Serien-Zwölfer von BMW nicht viel zu tun, aber sehr viel vom damaligen M3-Motor geerbt. Ein Beispiel von Technologie-Nutzung mit gänzlich unterschiedlichen Ergebnissen und gänzlich unterschiedlicher Exklusivität.

 

BMW seitig dürfte die Kooperation auf den Zeitpunkt zielen zu dem die Achtzylinder mehr oder weniger entfallen und durch Hybrid-R6 und reine E-Fahrzeuge ersetzt werden. Dann braucht auch BMW noch etwas für die 600 PS-Kategorie, und dann wird es unattraktiv die Entwicklungskosten auf die wenigen Sportmodelle und Power-SUVs umzulegen.

 

Vielleicht kommen am Ende gar keine gemeinsamen Motoren heraus, sondern nur Know-How und ggf. ein paar Komponenten?

 

bearbeitet von amc

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au0n0m   
au0n0m

Ich bin was Motoren angeht zwar ein Laie. Aber ich denke, wenn ich viel Geld für ein Auto ausgebe, dann muss es authentisch sein so wie bei Ferrari oder Porsche. Würde mir auch deswegen niemals, selbst wenn ich das Geld hätte, einen Königsegg oder einen Pagani kaufen, egal wieviel schönes Kohlefaser da am Chassis verbaut ist.

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Caremotion   
Caremotion

Beim Koeningsegg bin ich ganz bei dir, bei Pagani allerdings nicht. Die Mercedes Motoren die Pagani verbaut halten. Abgesehen davon ist Pagani bei weitem nicht dem PS Wahn verfallen wie das Koenigsegg und co sind.

 

Wenn man bedenkt das die Entwicklung eines eigenen Motor der grösste Posten einnimmt wenn es ums Geld geht, dann ist ne Zusammenarbeit mit nem Namenhaften Grosshersteller doch positiv anzusehen. So kann mehr Geld in das Chassis etc investiert werden. 

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SHTAEWFLAINK   
SHTAEWFLAINK

Könnt ihr das Thema Koenigsegg für mich näher erläutern?

 

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netburner   
netburner

Die Koenigsegg-Triebwerke basierten bei CC8S und CCR auf Rennmotoren der Nascar- und IMSA-Szene, die wiederum von Ford-V8-Motoren abstammten. Das ist seit langem Geschichte. Aktuelle V8-Biturbomotoren in Agera und Regera stammen direkt von Koenigsegg und werden in Zukunft ohne Turboaufladung auch im Spyker C8 Preliator zu finden sein.

 

Mir ist zudem kein einziger Koenigsegg mit Motorenplatzer bekannt, Ferraris und Porsche hingegen einige.

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matelko CO   
matelko
vor 4 Stunden schrieb amc:

Das ist vor allem zunächst mal eine Entwicklungsallianz bei der auch Ricardo beteiligt ist - wieviel Gemeinsamkeiten dann am Ende die Motoren haben die dabei herausspringen wird man sehen.

(...)

Vielleicht kommen am Ende gar keine gemeinsamen Motoren heraus, sondern nur Know-How und ggf. ein paar Komponenten?

Wenn Mike Flewitt von McLaren Automotive sagt, “Wir werden weiterhin eigenständig eigene  Motoren entwickeln und bauen", dann heißt das für mich:

- eigenständig: McLaren entwickelt die Motoren selbst und unabhängig der übrigen Kooperationsbeteiligten, basierend auf den grundlegenden Forschungsergebnissen der Kooperation.

- eigene: McLaren baut die eigenständig entwickelten Motoren nur für den Einsatz in McLaren-Fahrzeugen. Selbst wenn die Motoren extern von einem Zulieferer gebaut werden.

 

 

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amc VIP   
amc

Nun ja, im Original hat er wohl dies gesagt:

 

Despite teaming up with BMW, Flewitt maintained that McLaren would continue to independently build and design its own engines, but the cooperation with its new partners would help accelerate the introduction of its next generation of powerplants.

 

Wie das dann in 3 und wie in 8 Jahren aussieht wird man sehen.  Auch jetzt kann "design its own engines" alles Mögliche bedeuten. Einer der Hauptbeiträge von BMW soll aktuell wohl Gusstechnologie sein die Ricardo für die McLaren-Motoren nutzen wird.

 

Was andere Dinge angeht planen die Hersteller ja ohnehin momentan alle auf Sicht. Wird es in 8 Jahren noch einen Großserienmarkt für V8 geben? Wird es in Sportwagen noch V8 geben oder werden diese auch 6+E-Hybride? Macht die McLaren/BMW/Ricardo-Kooperation auch dann noch Sinn wenn hybridisiert wird? Oder passen die E-Strategien beider dafür zu wenig zusammen? So richtig weiß das ja gerade keiner, und nicht umsonst wird der aktuelle BMW V8 wohl gleich zwei komplette 5er Generationen bedienen müssen. 

 

Ich bin mir ziemlich sicher daß das eine dieser Kooperationen ist aus der deutlich mehr werden kann oder die sehr spezifisch zweckgebunden bleibt und nach Projektabschluss endet. Vielleicht ergibt auch der Brexit da nochmal andere Aspekte.

 

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nero_daytona CO   
nero_daytona
Geschrieben (bearbeitet)
Am 8.5.2017 um 15:12 schrieb netburner:

 

 

Mir ist zudem kein einziger Koenigsegg mit Motorenplatzer bekannt, Ferraris und Porsche hingegen einige.

Ob das wohl daran liegt, dass von den ca. 7 existierenden Exemplaren seit 5 Jahren keines mehr als 100m am Stück gerollt ist?;)

bearbeitet von nero_daytona
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netburner   
netburner

Ich war erst kürzlich bei einer Tour mit drei Exemplaren dabei, die allein an dem Tag mehr als 300 Kilometer problemlos abgespult haben, inklusive nachmittaglichem Stop-and-Go im Berufsverkehr.

 

Natürlich gibt es an den Fahrzeugen auch mal Probleme, was dann durch die geringe Bauzahl von lediglich knapp 130 Autos bis heute dann eben die Quote mehr verhagelt, als wenn es einen Ferrari oder Porsche trifft. Dennoch kenne ich mindestens zwei Koenigsegg, die inzwischen über 40.000 Kilometer auf der Uhr haben. Bei anderen Fahrzeugen weiß ich es nicht genau, weil ich nicht ständig auf die KM-Stände schaue (generell, nicht nur bei den Eggs). Natürlich gibt es welche, die nur in Sammlungen rumstehen, aber da gibt es auch genügend Ferrari, Lamborghini, Porsche und McLaren.

 

Womit wir im übrigen beim Punkt sind: Das hier ist der Thread zum McLaren 720S, nicht zur Diskussion ob Koenigsegg gute oder schlechte Autos sind.

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Drophead   
Drophead

Anbei ein Video, in dem man ab 5:40 auch gut einen Einblick über die Raumverhältnisse gewinnt.

 

 

 

 

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Drophead   
Drophead

In der aktuellen Auto Bild Sportscars ist ein erster Fahrvergleich zwischen dem 720s und dem Aventador S. Die gemeinsame Ausfahrt fand auf italienischen Landstraßen statt...

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Drophead   
Drophead

 

 

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Drophead   
Drophead

Vorletzte Woche die Information bekommen, im Juni sollen die ersten Fahrzeuge beim Händler zur Probefahrt bereitstehen.

Ich bin mehr als gespannt, vor allem weil die Tage ein erster Vergleichstest mit Messungen von Autocar veröffentlicht wurde.

 

Zitat:" Our newest five-star car, the McLaren 720S is the most exciting and entertaining car its maker has ever built. It’s packed with enthralling technology, and has a pace that saw it lap our benchmark handling circuit faster than its stablemate, the McLaren P1."

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Caremotion   
Caremotion
Am 8.5.2017 um 15:12 schrieb netburner:

Die Koenigsegg-Triebwerke basierten bei CC8S und CCR auf Rennmotoren der Nascar- und IMSA-Szene, die wiederum von Ford-V8-Motoren abstammten. Das ist seit langem Geschichte. Aktuelle V8-Biturbomotoren in Agera und Regera stammen direkt von Koenigsegg und werden in Zukunft ohne Turboaufladung auch im Spyker C8 Preliator zu finden sein.

 

Mir ist zudem kein einziger Koenigsegg mit Motorenplatzer bekannt, Ferraris und Porsche hingegen einige.

Ja wow..super vergleich..es fahren ja fast gleich viele Ferraris auf den Strassen herum wie Koenigsegg:D Abgesehen davon...werden die meisten mir persönlich bekannten Koenigsegg nicht im entferntesten so oft Bewegt wie dies ein Standard Ferrari hinter sich bringen muss. Allerdings finde ich den Vergleich so oder so nicht so treffend..alleine der Preisunterschied. 

 

Aber Motorenplatzer gibt es keine, weil das auto vorher in der Wand landet :D... Sorry... musste sein. Aber Motorenprobleme gibt es bei Koenigsegg. Seis drum..ist auch kein 0815 Sportwagen. 

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vw-fahrer   
vw-fahrer

 

Gruß Stefan 

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Bärlin   
Bärlin
Geschrieben (bearbeitet)
Am 8.5.2017 um 15:37 schrieb matelko:

Wenn Mike Flewitt von McLaren Automotive sagt, “Wir werden weiterhin eigenständig eigene  Motoren entwickeln und bauen", dann heißt das für mich:

- eigenständig: McLaren entwickelt die Motoren selbst und unabhängig der übrigen Kooperationsbeteiligten, basierend auf den grundlegenden Forschungsergebnissen der Kooperation.

- eigene: McLaren baut die eigenständig entwickelten Motoren nur für den Einsatz in McLaren-Fahrzeugen. Selbst wenn die Motoren extern von einem Zulieferer gebaut werden.

 

 

Dies ist die beste Interpretation der Nachricht. Beide Hersteller sind erstmal jeweils für sich kompetent genug, um eigenständige, individuelle Motoren herzustellen, die jeweils auf ihre Art technische Spitzenleistungen darstellen. Und es muss für das Thema "Eigenständigkeit" auch nicht unbedingt sein, dass quasi ganz im Geheimen jeder nur für sich alleine forscht, wenn es dann zumindest so weitergeht, dass auf der Basis der gemeinsam entdeckten Ergebnisse, was das grundsätzliche Prinzip zum Beispiel hinsichtlich eines niedrigeren CO2-Ausstoßes betrifft, hinsichtlich alles Weiteren dann doch jeder wieder seine eigenen Wege geht.

bearbeitet von Bärlin

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      Aber immer der Reihe nach:

      Bevor man auf die Strecke losgelassen wird, erfolgt ein Fahrer-Briefing.







      Ich bin froh, dass mein Italienisch inzwischen so weit reicht, dass man mich immerhin (meistens) versteht (unter Einsatz von Händen und Füßen) und tat ich mich bei diesem Flip-Chart sprachlich schwer, hoffte aber wirklich, dass der Inhalt nicht so wichtig sein möge:


      Immerhin wurde noch kurz am Schluss gezeigt, wo's lang geht:



      Das Wochenendprogramm beinhaltete ferner Ausflüge mit dem 488 in das Hinterland von Imola - über pittoreske, verwinkelte, enge und übrigens auch ziemlich bucklige Landstraßen (sulle strade panoramiche, wie man das in Landessprache nennt). Diese fanden jeweils mit einem Beifahrer der Firma Ferrari statt, damit wir wieder zum Fahrerlager als Ausgangspunkt zurückfinden.
      Die Testfahrzeuge, übrigens gut ausgestattet mit Carbonpaket:


      Mein erster Beifahrer war ja ganz nett, sprach ein grauenvolles Englisch, für das er sich im ersten Satz selbst entschuldigte und war froh als ich ihm in gebrochenem Italienisch mitteilen konnte, dass ich ihn rudimentär verstehen würde.

      Mein zweiter Beifahrer stellte sich als Glückgriff heraus, schon allein optisch. Ein schlanker, gutaussehender schwarzhaariger Italiener. Eine Sahneschnitte, zu neudeutsch: ein absoluter hottie. Er heißt Andrea. Gibt es einen schöneren Namen für einen Italiener als Andrea? Ich war hin und weg.
      Wir gingen mit dem 488 erneut auf Testfahrt.

      Wir sind nicht länger gefahren als die anderen und auch nicht weiter und auch nicht schneller oder langsamer, aber man wurde langsam unruhig im Fahrerlager und hat uns vermisst. Aber nein, wir haben uns nur gut unterhalten.
      Ich habe ihm gleich erzählt, dass diese neumodischen Fahrzeuge mit den Schaltwippen für mich ungewohnt sind, weil ich an einen 512 BB (la versione carburatore) gewöhnt bin und auf das erotisierende Klacken beim Schaltvorgang unheimlich stehe. Er fragte mich später noch nach meinem Alltagsfahrzeug und spätestens da wusste er, dass ich dem Mutterkonzern treu ergeben bin.
      Jedenfalls haben wir uns so gut verstanden, dass er mir sagte, ich solle später zur Rennstreckenfahrt zu ihm kommen, er wäre der Chef-Instruktor der Scuderia und ich habe ihm dann auch gestanden, dass ich ein bisserl nervös bin. Er sagte, das müsse ich nicht sein.

      Dann war es soweit: man teilte mir in der Box mit, ich solle auf Fahrzeug Nummer 2 warten. Andrea wäre dort Instruktor. Fahrzeug 4 kam an die Box zum Fahrerwechsel. Der zugeteilte Kunde wollte einsteigen. Es kam zu einer kleinen Diskussion. Trotz meines Helms hörte ich, wie jemand sagte: "No! The girl!"... Es war Andrea. Organisation war wohl auch noch nie eine italienische Stärke ... ()
      Ich war sehr motiviert und es ging auch schon los:




      Das Rennsteckenerlebnis selbst ging dann gefühlt viel zu schnell vorbei. Andrea stellte sich als ziemlich lässiger Beifahrer heraus. Uns war sofort klar, dass wir den California vor uns in der ersten Runde überholen würden. Von anderen Fahrern habe ich gehört, dass deren Instruktoren nur "Brake and slow down!" brüllten. Andrea war entspannt und schrie nur einmal heftiger: "Brake! Brake harder!"
      Am Ende hat er meine Linienführung sogar sehr gelobt und gesagt, dass ich ziemlich schnell und für's erste Mal auf der Piste "really amazing" war. So sind sie halt, die Italiener: immer charmant.

      Was bleibt vom Wochenende: Weniges, aber Wichtiges:

      Eine (über-)glückliche Pilota in pista di Imola ...


      ... und eine Erinnerung, die mir ein Leben lang so kostbar bleiben wird, wie meine erste Ferrari-Fahrt im Leben überhaupt am 02.04.2006 im Testarossa.



      Dino
    • Dany430
      Von Dany430
      Abend Jungens,
       
       
      seit einigen Monaten suche ich ein Ringtool, eigentlich war ich mir sicher einen Radical hierfür zuzulegen, allerdings
      sind die Unterhaltskosten auf dem Track imens hoch. Nach viel umher überlegen und informieren käme nun dieses
      Objekt für mich in Frage.
       
      Pro + Kontra?
       
      https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=240258399&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&isSearchRequest=true&makeModelVariant1.modelDescription=rennwagen&pageNumber=6&scopeId=C
    • H.o.Pe.
      Von H.o.Pe.
      Servus, da ich nichts gefunden habe was vielleicht einige interessieren könnte, mache ich einfach mal ein Thema auf. Es geht um den GT3 RS. An sich schon ein sehr sportliches Fahrzeug, welches jedoch noch einiges an potential hat. Ich habe hier mal eine kleine Zusammenfassung gemacht.
       
      Änderungen welche vorgenommen wurden :
       
      Öhlins TTX Gewindefahrwerk (Prototyp)
       
      LiteBlox Batterie
      a-workx KAT-Umbau
      BBS FI Schmiederadsatz
      Michelin Sport Cup 2 Reifen
      Pagid Sportbremsbeläge
      Stahlflexleitungen
      Rennbremsflüssigkeit
       
      Die Fahrwerksabstimmung wurde in der nähe von München gemacht. Will hier keine Firma nennen. Radlasten und Fahrzeughöhe wurden eingestellt. Sturz und Spur ebenso nach Erfahrung.
      Die rotierende Masse der Räder wurde um 7 kg gesenkt (Man bedenke es ist rotierende Masse). Die Batterie spart 19,5 kg mit dem ganzen Zubehör. Die KATs werden auch noch ein wenig sparen, was aber nicht der Hauptgrund dafür war. Diese wurden umgebaut um dem Motor mehr Drehfreude im oberen Drehzahlbereich zu geben (ca.18 PS Mehrleistung).
      Das Fahrwerk wurde zusammen mit Öhlins entwickelt und eingebaut. Nach diesem Prototyp wird wohl in näherer Zeit ein Serienfahrwerk entstehen. Es ist separat in Zug und Druckstufe einzustellen, wie auch die Federvorspannung. Die Pagid Bremsbeläge erfüllen Ihren Zweck auch bei hohen Temperaturen sehr gut. Alles in allem ist das Fahrzeug nun sehr schnell geworden, aber nicht unkomfortabel, da das Fahrwerk sehr gut arbeitet und auch schnelle kurze Unebenheiten sauber abdämpft. Es wird noch ein wenig am Setup gearbeitet, aber das ist immer so bei solchen Projekten es ist nie ganz fertig, wie auch jede Strecke anders ist.
       
      Paar Bilder
       







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