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paul01 VIP   
paul01

Hallo,

am Diablo 1992 gab es Ende letzten Jahres einen kleinen Ölfilm auf dem Ventildeckel, also nicht an der Dichtung. Es war in der Nähe der Öleinfüllschraube. Also letztes Jahr neuen O-Ring an die Öleinfüllschraube. Jetzt wieder Ölfilm. Genauer geschaut ist es nicht an der Öleinfüllschraube, sondern zwischen den beiden Zündkerzenschächten neben der Öleinfüllschraube.

 

Bisherige Maßnahmen:

  • Bereich abgerieben und auch mit Bremsenreiniger sauber gemacht und auf einen einsamen Tropfen gehofft.

 

Dann gefahren und unterwegs mehrmals geschaut. Trocken. Aber zuhause wieder Ölfilm. Hatte sogar den Eindruck, dass bei abgestelltem warmem Motor der Film nasser wird. Jetzt sind also die Bereiche dieser beiden Zündkerzenschächte im Verdacht (Quelle: Eurospares):

58c59cbf51bfd_Lam_lleck_nahe_leinfllstutzen1.thumb.JPG.804642c0af00f217941a4f3e8b306a2e.JPG

 

Die Ventildeckel werden im Wesentlichen durch die Halter #2 in den Zündkerzenschächten/Aussparungen nach unten auf den Zylinderkopf gedrückt. Diese Halter, also eine Art Ventildeckelschrauben, sehen so aus:

58c59db8db1a2_Lam_lleck_nahe_leinfllstutzen2.thumb.JPG.8437510d79efb74698fbbfcc87fdc807.JPG

Habe zwar nicht gesehen, dass an diesen Haltern seitlich Öl austritt, aber das war im Bereich des Ölfilms. Also hochwahrscheinlich. Das Öl kommt nicht von innen durch die Bohrung.

 

Jetzt meine Fragen:

  • Wird beim Einsetzen dieser Halter eine flüssige Dichtung im Bereich des Sechskants eingesetzt ?
  • Kennt jemand das Anziehdrehmoment ?

 

Gruß

Paul

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Jarama VIP CO   
Jarama

Paul, falls sich heraus stellt, dass die Halter nicht die Quelle sind, kannst/musst Du eine ganz andere Sache erwägen.

 

Gerade bei Lamborghini war früher die Gußqualität recht mäßig. Beispielsweise beim Planen von Kopf und/oder Block blickte man auf "Metallschaum", wie es übertrieben genannt wird, also lauter kleine offene Poren im Guß. Durch dieses Porensystem kann Öl nach außen schwitzen. Jedenfalls früher konnte man tun was man wollte, so ein Motor sah mit der Zeit immer verölt aus (bzw. war verölt) :D.

 

Dies bekommt man heute problemlos in den Griff, zumal Hersteller wie Audi auch standardmäßig Leichtmetall-Gußteile "versiegeln". Das Gussteil wird (nach gründlicher Reinigung) unter Vakuum mit einem organischen Polymer behandelt, welches sich in die Poren zieht und diese dicht versiegelt. Optisch sieht das Teil danach aus, wie normal, nur dass eben kein Öl mehr durch den Guss "schwitzen" kann. Kostet bei einem kompletten Motor knapp 1000,--, wenn ich mich recht entsinne. Wenn die Deckel mal ohnehin ab sind, könnte sich eine solche "Versiegelung" zumindest der Deckel empfehlen.

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paul01 VIP   
paul01

Hallo Bernhard,

guter Punkt. Auch wenn es nach Marmorkuchen klingt. Es war nunmal 25 Jahre dicht dort. Aber möglich ist das, mit oder ohne Verbindung mit neueren kleinen Risschen dort.

 

Habe auch wieder Bilder gemacht. Ähnliches Verhalten diesmal, aber etwas klarer jetzt. Man muss doch die Stelle finden auf einer handgroßen Fläche. Evtl. mache ich da den Lack mal weg.

Gruß

Paul

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paul01 VIP   
paul01

Hallo,

das ist der Bereich:

58c6d7c13513e_Lam_lleck_nahe_leinfllstutzen3.thumb.JPG.a08fb79ebe8ddc623e4fc143c3e01b22.JPG58c6d7c3e2984_Lam_lleck_nahe_leinfllstutzen4.thumb.JPG.5334e603aa588aa983fadc9d1b349c16.JPG

 

Mit gelösten Zündkabeln und Zusatzluftschieber kommt man da gut ran:

58c6d7c30b431_Lam_lleck_nahe_leinfllstutzen5.thumb.JPG.58631c5820a0f0f7b906ecce6e36bcfb.JPG

Der Ölfilm hat sich geklärt. Das Öl hat sich unter dem Lack verteilt und so ist kein Psychiater nötig.

Inzwischen habe ich auch teilweise mit dem Fingernagel Lack abgekratzt, muss noch ein Bild machen. Jetzt muss sich auch die Quelle finden lassen.

Seltsam war nur, dass das Feld oben dran jetzt trocken war, evtl. war das vorher auch Unterwanderung über den Steg. Alles unten dran ist normalerweise nur eine Folge von weiter oben.

Gruß

Paul

 

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Jarama VIP CO   
Jarama

Paul, im Ernst, da sehe ich nichts von Bedeutung, deswegen willst Du das auseinander rupfen? Ich würde das nicht machen, aber ich bin vermutlich auch ein "dirty old man", der schon längst im Wahnsinn beheimatet wäre, wenn er sich bei seinen ollen Lambos über solche "Öllecks" Gedanken gemacht hätte. Ich war schon immer Stolz wie ein geputzter Dreckeimer an Weihnachten, wenn unten nichts tropfte .... :D

 

Ich würde einfach erstmal beobachten und erst dann weiter machen, wenns wirklich nennenswerte Mengen sind, und nicht im µl Bereich (so wie es aus den Fotos erscheint).

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paul01 VIP   
paul01

Hallo,

Auseinanderrupfen erstmal nicht. Suchen schon.

Hier also abgekratzter Lack:

58c6e3c6cd977_Lam_lleck_nahe_leinfllstutzen6.thumb.JPG.0dedf2368dc09a3ea8b0ddd27985782f.JPG

Jetzt sollte man das sofort sehen, wenn ein Tröpfchen rauskommt. Für Bernhard: 1 Tropfen ist ca. 0,05 ml, also 50 µl.

 

Dann mit einer kurzen Zange den Ventildeckelhalter links vom blauen Kreuz zugedreht und es ging ca. 5° mit wenig Kraft, wenn man die Vorher- und Nacherbilder vergleicht. Der rechts davon ging nicht. Überdreht sicher nicht. Habe leider keinen Schlüssel mit SW 50, eine Nuss passt da nicht drüber. Soll-Anziehdrehmoment wäre nach wie vor interessant.

Gruß

Paul

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paul01 VIP   
paul01

Hallo,

tatsächlich besser jetzt. Das Feld des blauen Kreuzes ist trocken. Oben dran alles trocken. Unten dran evtl.ganz ganz wenig oder das war noch alt.

Das Soll-Anziehdrehmoment lässt sich bei dieser Konstruktion nicht aus den Gewindedaten abschätzen. Schade. Morgen kommt trotzdem ein gekröpfter Ringmaulschlüssel mit SW 50. Der muss wohl aus Platzgründen gleich mal abgeflext werden.

Dann bekommt der erste Ventildeckelhalter nochmal ein wenig und der zweite auch ganz wenig oder nichts.

Gruß

Paul

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Öl-Dampf?

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paul01 VIP   
paul01

Hallo Thorsten,

der Öldampf ist eher innerhalb des Ventildeckels. Rausgedrückt wird es dann in normaler flüssiger Form. Das flächige Aussehen am Anfang kam durch Unterwandern des Schrumpflacks.

Da jetzt bereits durch eine kleine Maßnahme eine Verbesserung eingetreten ist, würde ich jetzt erstmal bei den Haltern bleiben.

Gruß

Paul

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paul01 VIP   
paul01

Der 50er Schlüssel ist da...ich brauche einen Kran. Mache morgen ein Bild, ich finde den lustig. So ein Ding braucht man nichtmal für Pipelines.

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Jarama VIP CO   
Jarama

Vielleicht musst Du eine Kröpfung hinein biegen. Viel Spass dabei :P:D

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paul01 VIP   
paul01

Hallo Bernhard,

Am 14.3.2017 um 17:57 schrieb paul01:

Morgen kommt trotzdem ein gekröpfter Ringmaulschlüssel mit SW 50

Die zum selber Kröpfen waren gerade nicht lieferbar.

 

Aber was ein Prügel. So lang wie der Ansaugbereich. Ob die Höhe passt, habe ich gar nicht kontrolliert:

58cacf3aa4d5d_Lam_lleck_nahe_leinfllstutzen8.thumb.JPG.06778c41b29722b611586ceaffba892c.JPG58cacf3c6673c_Lam_lleck_nahe_leinfllstutzen7.thumb.JPG.3fa66c1a760274597ec795d4a0fbc606.JPG

Das sind gestellte Bilder, da versprochen. Noch nicht eingesetzt. Wohl bereits dicht.

 

Aber dieser 50er Schlüssel war nötig. Den braucht man ja laufend. Sollte man immer am Mann haben, wenn man ihn tragen kann.

 

Gruß

Paul

 

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Jarama VIP CO   
Jarama

Aber unbedingt darauf achten, dass Du den nicht in der Nähe hast, wenn Du mal eine Zündkerze raus drehst. Nicht dass der noch in den Brennraum fällt. Das wäre zu blöd. Wenn der sich dann darin verkantet.

 

Ich sprach wg. Kröpfung von dem Gabelteil. Eben wegen der Höhe :P

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Hornbach würde eine Werbekampagne draus machen.... O:-) 

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Jarama VIP CO   
Jarama

Ich habe übrigens noch einen 64-er Gabelschlüssel. Wer hat also den Größten???? :P

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Die war wichtigste Frage aller Fragen. O:-) 

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paul01 VIP   
paul01

Wo seid ihr denn gerade ? Denke, Bernhard braucht den 64er auch dauernd.

Die Gabelseite vom 50er kann ich jetzt nicht biegen. Den habe ich vorhin in die Schlüsselkiste geworfen und finde den jetzt nicht mehr.

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paul01 VIP   
paul01

Hallo,

 

es ist dicht. Es hat also gereicht, den Ventildeckelhalter ca. 5° mit wenig Kraft und kurzem Hebel zuzudrehen. Wenn das also jemand hat, wird er es wohl auch so machen.

Dass in meinem Fall nicht gleich klar war, wo das Öl herkommt, lag an der Unterwanderung des Lacks, sogar nach oben hin. Das kann man bestimmt nicht verallgemeinern. Denke im Normalfall sieht man das sofort.

Jetzt werde ich nur noch die abgekratzten Lackstellen tupfen.

 

Ein so kleines Ölleck ist nicht schlimm, aber oben auf dem Ventildeckel ist schon frech.

 

Mein Motor ist auch nicht ganz öldicht. Im V ist immer mal ein wenig, aber die Leckstelle war bisher nicht lokalisierbar. Komme mit dem Endoskop nur an einer Seite ins V, auf der anderen Seite ist ein hochkant stehender Öldampfsammler. Hinter den kommt das Endoskop nicht.

 

Gruß

Paul

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paul01 VIP   
paul01

Hallo,

hat schon jemand Schrumpflack, Reisslack, Kräusellack mit einem Pinsel aufgetragen ? Also nicht als Spray.

Gruß

Paul

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lambodriver   
lambodriver

Hi Paul,

Habe bei meinem SV schon hier und da einige Stellen mit dem Pinsel ausgebessert. Klappt ganz gut, aber wirst mehrere Schichten auftragen müssen! Dadurch wird der Lack recht glänzend, daher habe ich zum Schluss den gesamten Ventildeckel mit einer dünnen Schicht gepinselt. Nun sieht es sehr gleichmäßig und original aus.

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paul01 VIP   
paul01

Hallo lambodriver,

mit ausgebessert meinst du lackfreie Stellen, an denen die Kräuselung neu entstehen soll ? Was für einen Lack hast du da genommen zum Tupfen ?

Wenn die Ventildeckel irgendwann mal ausgebaut sind, ist Sprühen möglich. Das bekomme ich dann hin.

Gruß

Paul

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lambodriver   
lambodriver

VHT Schrumpflack schwarz

 

Die Dose mit dem Heissluftföhn etwas auf Temperatur gebracht und dann die lackfreien Stellen mit dem Pinsel austupfen.

Wirst bestimmt 2-3 Schichten benötigen, damit es ordentlich deckt. Die Kräuselung wirst du so mit dem Pinsel nicht hinbekommen, aber durch die Gussoberfläche sieht es ein wenig so aus. Wie du schon gesagt hast, wenn die Ventildeckel bei Ventilspielcheck etc. runterkommen kann man es ordentlich machen. Chemisch entlacken und dann neu lackieren.

 

Gruss

Leo

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paul01 VIP   
paul01

Hallo Leo,

den kenne ich und die Heisluftsache mache ich sowieso, da für die Teile auch im ausgebauten Zustand mein Ofen zu klein ist. Da beföne ich immer von hinten. Diesmal dann von vorne, also der Lackseite. Ich mache eine dünne Schicht und dann eine heftig dicke drauf, dann Fön, so ist auch eine Chance auf Kräuselung da.

Es ist auch richtig, dass die Oberfläche sowieso nicht glatt ist.

Vielen Dank für die Info.

Gruß

Paul

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paul01 VIP   
paul01

Hallo,

ich war etwas schnell. VHT Schrumpflack als Spray ist gut. Aber zum Pinseln habe ich den nicht gefunden. Man braucht ja nicht viel. Evtl. Spray auf Karton und dann mit Pinsel aufnehmen ?

Oder gibt es den doch zum Pinseln ?

Gruß

Paul

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Jarama VIP CO   
Jarama
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habs noch nicht probiert, aber es sollte mit VHT Schrumpflack und Pinsel m.E. genauso gut, wie gesprüht gehen. Bissl in den Deckel sprühen und in den vorgegebenen zeitlichen Intervallen aufpinseln (vermutlich muss für jeden Gang erneut eine kleine Menge in einen Deckel gesprüht werden). Der Schrumpfeffekt entsteht durch das mehrmalige Auftragen naß in naß und in den angegebenen Zeitintervallen. Vielleicht auch vorher einfach mal einen Testlauf auf einem Blech machen, um die passende Schichtdicke beim Pinseln auszutesten.

bearbeitet von Jarama
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      Bei der Besichtigung sah es dann aber anders aus : Das erste was auffiel, war, dass er nachlackiert wurde. Eigentlich wäre das ja nicht schlecht. Aber er wurde sehr einfach lackert. Teilweise einfach über die Dichtungen. Und auch die Lüftungsgitter wurden nur grob abgedeckt. Sie sind also teilweise auch etwas mit gelb geworden. Zudem hatte ich den Eindruck, dass er in Kunstharz lackiert wurde. Unter dem Lack denke ich, ich Schleifspuren auf Spachtel entdeckt zu haben. Der linke hintere Kotflügel (ist ja praktisch die halbe Seite) wurde nach der Lackierung wieder abgenommen und versetzt wieder angeschraubt. Das sieht man an den Schraubverbindungen, die jetzt neben der Lackierung sitzen. Der Innenkotflügel links hinten wurde ersetzt. Der linke Scheinwerfer vorne hat sehr schiefe Spaltmasse. Der Haubenaufsteller vorne war gebrochen. Die rechte vordere Felge hatte einen Schlag. Der Rückspiegel fehlte. Die Frontscheibe war gesprungen (kann ein Schlag, oder auch Spannungen in der Karosserie gewesen sein). Die Seitenscheiben hinter den Türen fehlten beide. Anstelle des Glas, war dort war nur eine mattschwarze Abdeckung. In der A-Säule waren Beulen. Die Schalter für Blinker u.s.w. klemmten und konnten nicht richtig bewegt werden. Aus Sicht des Vorbesitzers sind dies Kleinigkeiten, zu denen er gar nicht wusste, was er sagen sollte. Sie zählen für ihn nicht. Einen kleinen Frontschaden hatte der Vorbesitzer eingeräumt. Aber angeblich keinen Seitenschaden. Als Youngtimer-Käufer fragt man sich aber dann, ob denn der Wagen mal einen größeren Unfall hatte. Auch wenn der Wagen vielleicht jetzt wieder fährt, beeinflusst ein früherer Unfall stark den Wert eines Oldtimer / Youngtimer. Ich hatte den Eindruck, dass der Vorbesitzer dieses Argument nicht nachvollziehen konnte, da in den VAE glaube ich gar kein Markt für Oldtimer / Youngtimer existiert.
      Der Motor sprang an, nahm aber nicht richtig Gas an. Probefahrt konnte ich keine machen, da er sehr weit hinten in der Garage stand. Also versuchte ich in der Halle zu testen, ob Kupplung und Getriebe funktionieren. Aber ich habe es nicht geschafft. Dazu lief der Motor zu unsauber und die Kupplung kam nicht. Zudem blockierten die Bremssättel. Vielleicht hätte ich die Kupplung springen lassen müssen, aber das traute ich mich nicht. Vor mir stand ein anderes Auto und hinter mir war eine Treppe. Das Bremspedal war bis zum Boden durchgefallen und die Handbremse war gerissen. Mir war das Risiko also zu groß - ohne Bremse. Im Übrigen hat der Motor an den Benzinleitungen konstant Benzin verloren. Also habe ich ihn wieder abgestellt. Die zentrale Abdeckung in der Mitte der Zylinderreihen (dort, wo die Motorbezeichnung und die Zündfolge steht) fehlte und der Motor war komplett mit einem Öldunst überzogen. Natürlich sind das alles Standschäden (der Diablo steht schon lange zum Verkauf) und den Motor kann man ja reinigen, meinte der Vorbesitzer. Aber als Kaufinteressent wäre es ja nicht wichtig, den Motor vom Öldunst befreit zu sehen, sondern zu verstehen, wo es ausgetreten ist und was zu reparieren ist.
      Noch eine Kleinigkeit hatte mich beunruhigte : Eine Kontrolle der Radstellungen zeigte, dass die linken beiden Räder jeweils gut 1 cm weiter hinten standen, als die rechten Räder. Aber vielleicht ist das auch normal bei den Diablos der ersten Serie. Vielleicht haben die so eine große Serienstreuung. Im Lack hatte ich keine Spannungsrisse gesehen (abgesehen von den kaputten Scheiben). Eine verzogene Karosserie hatte er, glaube ich, nicht. Die Reifen waren alle vier von 2005.
      Im Innenraum wurde etwas unglücklich eine größere Bass-Lautsprecherbox zwischen den Sitzen eingebaut. Sie nimmt etwas die Bewegungsfreiheit für die Schulter und den Arm.
      Ein weiterer Punkt der vielleicht auch darauf zurückzuführen ist, dass in den VAE glaube ich gar kein Markt für Oldtimer / Youngtimer exisitert : Unterlagen zum Besitznachweis und zur Wartung bzw. zum Nachweis der Laufleistung gibt es nicht. (Es war auch kein Bordbuch oder so was vorhanden.) Das ist wahrscheinlich auch etwas, was nur wir Deutschen nachfragen, weil wir daraus Indizien für die bisherige Pflege und evtl. bevorstehende Kosten ableiten. Aber in den VAE scheint es dies gar nicht zu geben. Er sagte mir, es gäbe dort nur ein einzelnes Blatt auf dem der Name des aktuellen (einzigen) Besitzers steht. Was vor diesem Besitzer war, geht aus dem Dokument nicht hervor. Auch nicht, wie lange er den Wagen schon hat. Erstbesitzer war er jedenfalls nicht.
      Hinweise / Dokumente auf einen Austausch von Nockenwellenspanner, Kat oder Ausrücklager der Kupplung gab es keine.
      Wer könnte mir ein kurzes Feedback schreiben ? Es war mein erster Diablo, den ich angeschaut hatte. Sind die Punkte typisch für einen Diablo ?
    • paul01
      Von paul01
      Hallo,
      jetzt kommt das Problem mit dem Diablo 1992. Es gibt diese Symptome:
       
      Beim Anlassen manchmal ca. 1500 U/min statt 1800 U/min. Dann aber auf 1800 hoch und wieder runter. Manchmal bleibt es relativ konstant, aber tief. Beim Fahren zunächst beim Warmwerden relativ normaler Lauf. Irgendwann beim Gas wegnehmen Leerlauf statt 1100 U/min nur 800-1000. Nach dem Gasgeben, wenn relativ normaler Lauf vorher, bereits zweimal direkt im Anschluss Problem mit unter 800 und Absterbegefahr. Da vor der Gerage rangieren nötig, da zweimal abgestorben im kurzzeitigen Leerlauf. Geht aber wieder an und dann geht es unruhig in die Garage, aber keine Absterbegefahr. Nicht sicher ist, ob es leicht knallt in der Abgasanlage, also vorher unverbranntes Benzin. Das gab es vor vielen Jahren mal, war aber wesentlich lauter. Keine Check Engine Codes beim Abfragen, keine Lampe im Display.
      Bisherige Maßnahmen, teilweise zeige ich dazu auch Daten und Bilder später zur Unterhaltung:
      Zündkabel geprüft Zündkerzen teilweise erneuert (Es war kein ganzer Satz da. Kommt aber noch.) Kerzenbild nicht besonders gut. Zündspulen und Zündmodule ersetzt. Beide Lambdasonden neu Unterdrucksensoren beide im Kaltzustand gleiche Widerstandswerte Lufttemperatursensoren beide im Kaltzustand gleiche Widerstandswerte  
      Evtl. noch später:
      Kompressionsprüfung (mache ich am 12 Zylinder sehr ungern. Schiebe ich also vor mir her.) Einspritzdüsen Zusatzluftschieber für Warmlaufen  
      Aktuell keine echten Fahrten, also nur im engen Umkreis von zuhause. Auto ist dann geradeso warm beim Öl, beim Wasser normal warm.
      Das Auto lief weit über ein Jahr extrem gut, also bis jetzt halt. Das Problem kann aktuell nicht auf eine Bank fixiert werden, was das Ganze nicht einfach macht. So macht auch ein RechtsLinksTauschen von Baugruppen aktuell noch keinen Sinn, also Steuergeräte...
       
      Gruß
      Paul

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