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Max A8

RUF "Yellow Bird" comeback

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JaHaHe   
JaHaHe
Gerade eben schrieb Thorsten0815:

Eine dreiviertel Million ist aber auch nicht "ohne" 30 mal an den Mann zu bringen.

Oder ist der Markt dafür wirklich so viel grösser als ich denke? 

Wenn es Pagani schafft, 100 Stück von diesem *wunderschönen* (der Begriff wurde gewählt um nicht wie Hugo zu enden) Roadster zu verkaufen, dann sollten sich ohne größere Probleme 30 Stk. einer Neuauflage eines absoluten Kultautos an den Mann oder die Frau bringen lassen. 

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Nun ja, mit einem Pagani kann, z.B. der Scheich, oder sonst ein gewöhnlicher Milliardär zumindest auch noch angeben.

 

Mit dem Ruf Yellow Bird wird er von den Unwissenden schräg angeschaut/gar nicht beachtet.

Deswegen dachte ich, ist der Markt kleiner, aber ich kenne mich da nicht aus.

 

Wenn sie es nicht verkaufen könnten, dann hätten sie den Wagen nicht gebaut.

Ich meinte nur es wird nicht leicht werden.

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matelko CO   
matelko
vor 25 Minuten schrieb planktom:

und dann muss es da noch einen mit elektroantrieb gegeben haben ? zumindest hab ich den mal an einer Tankstelle im bayerischen getroffen...

Der eRUF von 2008 war ein reines F&E-Projekt, an dem u.a. Siemens beteiligt war. Der sollte zunächst 2009, dann als Greenster 2010 in Kleinserie gehen. Das hat aber nichts mit dem CTR zu tun.

 

Was die 30 Exemplare angeht, natürlich ist das eine Reminiszenz an den CTR-1 von vor 30 Jahren. Und was die potentielle Marktgröße angeht, ist das auch eine Frage der Stückzahl pro Zeiteinheit. Was nützt es, wenn man 100 Stk. verkaufen möchte, dafür aber erheblich mehr als 10 Jahre benötigt? RUF hätte vom CTR-1 auch gerne mehr verkauft, aber in jenem Zeitraum kamen neben dem Technikwechsel (Stichwort: Motor- und Fahrzeugelektronik G-Modell / 964 / 993) etliche legislative Änderungen hinzu, die es unterm Strich nicht möglich machten, den CTR-1 über einen noch längeren Zeitraum anbieten zu können.

 

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Gulliver   
Gulliver

Das ist schon faszinierend, daß ein kleiner, spezialisierter Betrieb wie der von Alois Ruf so ein Auto auf die Beine stellt und damit dem Großkonzern mit all seinen Marktforschern, Ingenieuren und sonstigen Spezialisten zeigt, wie ein moderner Porsche aussehen kann.

 

Natürlich hat Ruf den Vorteil der Klein(st)serie, aber eigentlich düpiert er doch die gesamte Entwicklungsabteilung von Porsche, weil er ihnen zeigt, daß es geht, einen klassischen 911 nach den Prinzipien des alten Ferry Porsche zu bauen und nicht einen nur noch bei zusammen gekniffenen Augen entfernt an den Urelfer erinnernden Großsportwagen.

 

Optisch mehr Porsche als alle 911 seit den neunziger Jahren, technisch sicher bestechend und besonders gelungen finde ich den Innenraum mit dem Wildlederarmaturenbrett und den karierten Sitzen. 

 

Waren nicht früher die Testwagen von Ruf - bis auf den Yellowbird - in eher gedeckten, dunklen Farben gehalten?

Eine dezentere Farbe und vielleicht ein klitzekleines Porsche-Wappen auf der Fronthaube und schon wäre für mich perfekt, obwohl er ziemlich unitalienisch ist!

 

Beste Grüße, G

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
vor 5 Minuten schrieb Gulliver:

Natürlich hat Ruf den Vorteil der Klein(st)serie, aber eigentlich düpiert er doch die gesamte Entwicklungsabteilung von Porsche, weil er ihnen zeigt, daß es geht, einen klassischen 911 nach den Prinzipien des alten Ferry Porsche zu bauen und nicht einen nur noch bei zusammen gekniffenen Augen entfernt an den Urelfer erinnernden Großsportwagen.

Mal vom "immer grösser, immer breiter" abgesehen, denke ich das der Vorteil hier eben gerade in der geringen Stückzahl liegt.

1. Man muss nicht den Geschmack der Masse befriedigen. Und der will eben....

2. Der Verkaufspreis darf ordentlich hoch sein, denn das macht eher noch exklusiver.

3. Kein Flottenverbrauch und andere Umweltauflagen weil Kleinserie (Meine Vermutung, denn damit kenne ich mich nicht aus).

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Gulliver   
Gulliver
vor 5 Minuten schrieb Thorsten0815:

Mal vom "immer grösser, immer breiter" abgesehen, denke ich das der Vorteil hier eben gerade in der geringen Stückzahl liegt.

1. Man muss nicht den Geschmack der Masse befriedigen. Und der will eben....

2. Der Verkaufspreis darf ordentlich hoch sein, denn das macht eher noch exklusiver.

3. Kein Flottenverbrauch und andere Umweltauflagen weil Kleinserie (Meine Vermutung, denn damit kenne ich mich nicht aus).

Das denke ich auch. Aber ich könnte mir auch vorstellen, daß eine etwas weniger hochgezüchtete Variante dieses Autos mit einem niedrigeren Preis und einer höheren Stückzahl sich sehr gut verkaufen würde, wenn man sieht, wie verrückt gerade alle nach luftgekühlten, klassischen Porsches sind!

 

Beste Grüße, G.

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matelko CO   
matelko

Stichwort Umwelt- und sonstige Auflagen:

Vom CTR-1 gibt es nur ein einziges Fahrzeug (die Nr. 12 von 1989, ursprünglich gebaut für einen deutschen Kunden, der ihn später zugunsten eines Carrera GT verkaufte), das die Zulassungshürden in Nord Amerika (Kanada) genommen hat. In den USA war und ist der CTR-1 nicht zulassungsfähig.

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Marc W. CO   
Marc W.
vor 19 Stunden schrieb Gulliver:

... ich könnte mir auch vorstellen, daß eine etwas weniger hochgezüchtete Variante dieses Autos mit einem niedrigeren Preis und einer höheren Stückzahl sich sehr gut verkaufen würde.

 

Bietet RUF an, schau mal auf die Homepage.  :)

 

Was die Stückzahlen angeht, ist Ruf - glaube ich - durch den CTR III etwas gebeutelt und daher vorsichtiger geworden. Nach meinem Gefühl wurden vom CTR III nicht so viele abgesetzt, wie erhofft. Aus meiner Perspektive lag das aber auch daran, dass sie damit nicht den Nerv der Stammkundschaft getroffen haben, das sieht mit dem "Yellow Bird 2017" hingegen völlig anders aus.

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S.Schnuse CO   
S.Schnuse

Es kommt selten vor, aber dieser Yellowbird ist für mich seit 2 Jahrzehnten mal wieder ein Auto wie Liebe auf den ersten Blick.

 

Und was die 750.000 € betrifft, so kostet er:

  • deutlich weniger als ein gebrauchter 993 GT2
  • ungefähr so viel wie 2 gepflegte 964 Carrera RS
  • ca. so viel wie ein 991R oder ein Carrera GT

... und ist somit gesehen ja ein absolutes Schnäppchen, zumal exklusiver und schneller als die oben genannten. Hätte ich 750.000€ übrig, ich würde einen kaufen.

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stelli   
stelli
Geschrieben (bearbeitet)
vor 19 Stunden schrieb S.Schnuse:

Und was die 750.000 € betrifft, so kostet er:

  • ca. so viel wie ein 991R oder ein Carrera GT

Ich würde anstatt des 991R (liegt real um die 450.000 Euro) ehr den 73er RS 2.7 als Vergleich nehmen. Da liegt ein sehr gutes Exemplar in dieser Region. :wink:

 

Edit:

Die 750k sind übrigens netto. Hab grad mit nem Freund gesprochen, der sich dafür interessiert hat.

bearbeitet von stelli
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FP1909   
FP1909

Wie sieht es da eigentlich mit einer Zulassung aus? Dürfte nicht wirklich einfach werden. Oder?

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Marc W. CO   
Marc W.
vor 17 Stunden schrieb FP1909:

Wie sieht es da eigentlich mit einer Zulassung aus? Dürfte nicht wirklich einfach werden. Oder?

Wenn die Motor- und Abgastechnik auf dem 991 turbo basiert, halte ich es für realisierbar. Was Crashtests und ähnliches (Sicherheit) angeht, bin ich mir nicht sicher, ob es da Sonderregelungen für Kleinsthersteller gibt. Vielleicht ist ja auch das ein Grund, warum es maximal 30 Fahrzeuge gibt?

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F40org CO   
F40org

30 Exemplare wegen 30 Jahre Yellowbird!

 

Man hört, dass alle 30 Autos verkauft sind! Gratuliere, mal wieder alles richtig gemacht, Alois! 

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      Der Artikel:
       
      https://drive-my.com/en/test-drive/item/2563-every-porsche-911-ruf-from-ctr-to-850bhp-rt12r-the-best-of-the-rest.html
       
      Viele hochauflösende Bilder (stehen alle zum Verkauf) gibt es hier:
       
      http://www.jeremycottingham.co.uk/stock/
       
      Gruß - Stefan
    • S.Schnuse
      Nachdem ich noch schnell meinen Fensterheber repariert habe, bin ich heute morgen nach Bad Füssing gedüst. Anbei ein paar Eindrücke für die Nachwelt.
















































































    • fsm
      Gestern bin ich also die neueste Schöpfung aus dem Hause RUF probegefahren.
      Den Rt35, der auf dem 991 Carrera S basiert und damit die erste aufgeladene Version des 991 darstellt, da Porsche den 991 Turbo ja noch nicht vorgestellt hat.

      Auto liegt sensationell gut auf der Straße und an Leistung fehlt es bei RUF bekanntermaßen ja selten.

      Ein paar weitere Infos zum Wagen:
      Leistung 464 kW (630 PS) bei 6'500 rpm.
      Drehmoment 825 Nm bei? 3'000 - 3'500 rpm
      Hubraum 3.800 cm³
      Beschleunigung 0 - 100 kmh in 3,2 Sekunden
      Top speed 330 kph
      Spritverbrauch: Stadt (l) 16,7 Land (l) 8,1 kombiniert (l) 11,5
      CO 2 Emissionen (g/km) 268
      Efficiency category: G
      DACC Keramikbremsen
      KW Fahrwerk

      Viel Spaß mit dem Video:

      http://www.youtube.com/watch?v=qg0NYS4AFMQ
    • 3200FLO
      Liebe Community - Ich werde mir nun endlich meinen Traum eines 3200 GT verwirklichen und bin auf ein scheinbar seltenes Exemplar gestossen.
      Eine Werksauslieferung von RUF, von dem nur 48 Stück gebaut worden sein sollen. Der FZ Brief sagt etwas über das veränderte Fahrwerk des Wagens, und die neu eingeschlagene Fahrgestellnummer, denn der Wagen sei komplett von RUF aufgebaut worden. (Endnummer Brief...320) Im Vergleich zu Standardausführungen ist die Strssenlage wirklich überzeugend. Ein anderer Schalthebel ist verbaut, und die Spur ist mittels Distanzscheiben verbreitert.
      Der Verkäufer sagt, die Leistung sei von RUF ebenfalls von 370 auf 420 PS erhöht worden. Bevor ich nun zuschlage - der Wagen ist sehr gepflegt und hat eine komplette Historie - möchte ich gern die Maserati Community befragen, ob Ihr so einen Wagen kennt der ob jemand damit Erfahrung hat. Jede Info zum Thema ist willkommen.

      Danke Euch - 3200FLO
    • littlemj
      ... ist den Männern ihr Auto.

      April 2009, Retro Classic in Stuttgart. Nachdem ich letztes Jahr schon länger um den Swizöl Stand rumgeschlichen bin wage ich es dieses Jahr und lasse mich beraten. Keine halbe Stunde später bin ich um eine „Entry Colleciton“ inkl. dem neuen, für BMW Lackierungen entwickelte, Wachs „Blau-Weiss“ reicher, aber auch um ein gutes Stück der hart verdienten Euros ärmer...
      Mit im Gepäck der Ratschlag der netten Verkäuferin „wenn Sie Probleme haben, können Sie einfach mal anrufen oder auch gern mal bei uns vorbeikommen“... Hmm... naja, mal sehen dachte ich mir.

      Im Mai fassten ein paar Freunde (ebenfalls Z3 Coupé Fahrer) und ich den Entschluß mal bei Swizöl in Baierbrunn anzufragen. Termin wurde für den 05.06. festgelegt...

      Freundlicher E-Mail Kontakt und die Aussage „gar kein Problem, wir sind immer wieder gern dazu bereit jemanden die Produkte vorzuführen!“
      Also noch ein paar Bekannte mit BMW Z-Modellen durchgefragt und am Ende hatten wir 5 Z3 QPs, einen Z3 roaster & einen Z4 M roadster auf dem Tablett. Mit Fragezeichen noch der User ToM3 mit seinem neuen Spielzeug.
      Gestern war es dann soweit. Vorher noch via Mail die Leute eingenordet ja pünktlich zu sein und was war... Mein Navi lotst mich durch die komplette Münchner Innenstadt um nach Baierbrunn zu fahren und ich komm 15 Minuten zu spät an... *grml*

      Aber gut, ich hab es organisiert, ich darf es mir erlauben

      Zwei Herren erwarten uns und werden uns bis 14 Uhr absolut vorbildlich betreuen und uns alles was uns interessiert erklären & vorführen. Zum einen Herr Schmid, zuständig für Vertrieb und Herr Mielke, der Anwendungsmeister
      Wir werden in die Hallle für die Aufbereitungen geführt, ein 996 4s Cabrio erwartet uns, die Spalten zwischen den einzelnen Karosserieteilen sauber abgeklebt.





      Nach eingehender Demonstration von diversen Lackmittelchen kommen die ersten Fragen zum Innenraum. Problem bei den Z3 mit den M-Sportsitzen sind abgescheuerte Sitzwangen.

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      OK... Was war ich auf einmal uneigennützig und fuhr den 2.8er in die Halle. Tür auf, ein Blick und der sichere Griff in die Toolbox. Erstmal gab es eine Grundreinigung des Sitzes um alle Fette runterzukriegen. Anschließend mit einem Farbauffrischer die betroffenen Stellen betupfen und gut einziehen/trocknen lassen... Nach einer 2ten Behandlung an Stellen die leichte Farbunreinheiten aufwiesen war die Anwendung abgeschlossen und ich erstmal absolut baff... Wo war das Leder noch gleich brüchig gewesen... NICHTS mehr zu sehen, unglaublich...

      Auch bei anderen Autos wurde die Lederpflege vorgeführt bzw. angeregt selbst mit den Produkten Hand anzulegen. Lacke & Felgen wurden begutachtet, Tipps gegeben aber man hatte NIE den Eindruck dass einem die Produkte aufgeschwätzt werden oder etwas verkauft wird was nicht gehalten werden könnte. Das ein oder andere Mal wurden sogar Alternativtipps gegeben wie man mit herkömmlichen Mitteln einen ähnlichen Effekt erzielen könnte.



      Gegen 14 Uhr konnten wir noch zwei Wiesmann MF3 im Showroom besichtigen die beide um die Wette strahlten und der eine oder andere lies sich nicht davon abbringen ein oder zwei Produkte mitzunehmen. Die abschließende Verabschiedung war, wie der Rest des vorangegangenen Tages, sehr herzlich und man sah den beiden Swizölern an dass nicht nur wir Freude an der Produktdemo hatten.

      Also 14 Uhr... was macht man mit so nem angebrochenen Nachmittag... Richtig, man nimmt noch mal 100 km teilweise Landstraße aber größtenteils Autobahn auf sich und fährt zur Firma RUF um eine Werksführung zu machen



      Schnell noch die BMWs an der nächsten Tankstelle gefüttert und bei einem Gourmet-Tempel „Zum güldenen M“ den Hunger gestillt und wir waren unterwegs zum Erbauer des legendären Yellowbirds!









      Unterwegs noch der Anruf zu dem Herrn mit dem ich die Führung vereinbart hatte. Kurz klingeln und dann die Hiobs-Botschaft „ich bin grad in Sylt...“ „Öhhh“ „Ja, kein Thema, ruf kurz an, das wird schon klappen“ „ok“ also schnell die Nummer gesucht, durchgeklingelt & Lage erklärt... „bleiben Sie bitte kurz in der Leitung...“ ok, was blieb mir anderes übrig... „Wenn sie gegen 16 Uhr da sind können wir Ihnen noch gerne eine Führung geben“ klang es mir aus dem Handy entgegen und mir viel ein mittelgroßer Fels vom Herzen.

      Punkt 16 Uhr standen wir dann vor den heiligen Hallen... Innen drin ein CTR1, allerdings nicht das gelbe Exemplar dass wir vor 2 Jahren bei unserer Italientour vorgefunden haben sondern ein roter. Ein Exemplar aus Japan wie sich später herausstellte, dass der Kunde extra eingeflogen hatte um Kundendienst etc. machen zu lassen!!! Daneben stand in der ganzen Pracht das neueste Prunkstück der Firma RUF, der CTR3. Kundenfahrzeug #2, wie die #1 in mattsilber gehalten, allerdings mit rotem Innenraum.

      Mit großen Augen schlichen wir um die Fahrzeuge, ich konnte mich losreißen und ging an die Rezeption um uns anzumelden. „Einen kurzen Moment noch, ich hole schnell Frau Ruf, die macht die Führung mit Ihnen“... Frau Ruf... hab ich grad schlecht gehört?!

      Nein, in der Tat... 2 Minuten später stand uns die Frau von Firmeninhaber Alois Ruf gegenüber und begann uns einen rund einstündigen Rundgang durch die Firma zu geben.
      Angefangen im Showroom, inkl. Motorhaubenanheben bei CTR1 & CTR3, anschließend in die Werkstatt wo 8 Fahrzeuge standen, RT12, 993 TT, 997 GT2, RUF Kompressor, RUF CTR2 und auch ein in der Endmontage befindlicher CTR3 in rot sowie der neue, auf dem Cayenne basierende RUF Dakara waren anwesend.
      Frau RUF zeigte uns sämtliche Fahrzeuge, erklärte uns Besonderheiten und auch Innovationen die RUF im Laufe der Jahre um etliche Zeit vor Serienherstellern schon im Programm hatte (5-Gang Getriebe im Porsche Turbo, Titan Pleuel oder 15“ Leichtmetallfelgen um nur einiges zu nennen).
      Die weiteren Stationen der Führung waren die Motorenprüfstände, Lackiererei, Lager sowie die Halle zur Oldtimerrestauration bzw. Wartung. Neben einem 959 und zwei Porsche 2.7 RS waren noch einige 356er, 901er und weitere Meilensteine der Porsche Historie vertreten. Frisch eingetroffen stand auch ein Scheinenfund im wahrsten Sinne des Wortes in den Hallen. Großflächige Rostlöcher und ein völlig heruntergekommenes Interieur entlockten Frau Ruf den Satz „das ist ein hartes Stück Arbeit“... Selbiges dachten wir uns bereits bei den in Restauration befindlichen Autos bei denen bis auf die Rohkarosse nichts mehr zu dran war. Aber gut, es gibt scheinbar für alles eine Steigerung.
      Kurz nach 17 Uhr war die Führung zu Ende und wir wurden noch auf einen Kaffee oder Wasser eingeladen, ich möchte fast sagen gedrängt



      Nach kurzem Smalltalk ging eine Nebentür auf und herauskam Alois Ruf, Sohn des Firmengründers und Erschaffer der einzigartigen RUF Porsches. Auch er kam zu uns in die Runde und so gingen die Gespräche langsam in Sachen eRuf & Ruf Greenster, die momentan beide in Sylt präsentiert werden. Sylt, die Insel auf der keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor fahren dürfen, quasi das beste Territorium um auf Kundenfang zu gehen.
      Nach einer interessanten Diskussion über den eRuf und den Greenster unterbrach Marco aka. ZFreak die Runde um mir im Namen aller eine kleine Aufmerksamkeit für die „Mühen der Orga“ zu überreichen. Ein 1:43 Modell des CTR3, ich war echt sprachlos & überwältigt. Vor allem weil die ganze Geschichte ja nicht ohne einen Gewissen Eigennutz von Statten ging. Und um das ganze noch zu krönen konnte ich von Herrn Ruf eine Unterschrift auf die Abdeckung ergattern.

      An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das tolle Geschenk!!

      Die Verabschiedung fiel kurz aber herzlich aus, ein QP und der Z4 machten sich direkt auf Richtung München, die 4 verbleibenden QPs fuhren noch mal ein kurzes Stück Richtung Mindelheim um ein paar Gruppenfotos vor einem netten „kleinen“ Anwesen zu machen. Final noch eine Konvoifahrt von 3 QPs zurück Richtung München wo wir uns dann endgültig auflösten und ich mit meinem Dad gen Regensburg tingelte.







      Ein grandioser Tag, ich kann beide Stops unserer Tour nur weiterempfehlen auch mal selbst auszuprobieren!

      Weiter Bilder & Anekdoten werden mit ziemlicher Sicherheit noch von ZFreak & v8beppi kommen

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