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dragstar1106

Murders on Berlins Ku'damm?

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Jarama VIP CO   
Jarama
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Oha, Du meinst der sollte (später) auch noch die schärfsten Weiber abbekommen??? Nääää, dat nich!!!!!!!!!!!!!!!

 

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bearbeitet von Jarama
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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Minuten schrieb Jarama:

Oha, Du meinst der sollte (später) auch noch die schärfsten Weiber abbekommen??? Nääää, dat nich!!!!!!!!!!!!!!!

 

 

OK, das spricht natürlich ganz klar gegen meinen Vorschlag.

1000 Jahre Bratspiess in der Hölle und weg die Sau. :D

 

bearbeitet von Thorsten0815

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Datloke   
Datloke

Könnt ihr mir mal erklären, warum ihr hier alle denk es sollte an denen ein Exempel statuiert werden und es hier fast zu sowas wie Solidarisierungen kommt und ein milderes Strafmaß gefordert wird obwohl hier schon von Usern lebenslänglich für Felgenklau aus der Tiefgarage gefordert wurde.*

 

Die beiden mutmaßlichen Mörder, haben sich nunmal entschlossen, den Ku´Damm lang zu rasen, eine Straße an der an jedem Haus eine Kamera hängt, an dem auch Nachts mehr als ein paar Menschen unterwegs sind und sie zusätzlich eine Schneise der Verwüstung hinterlassen haben und ein Mensch tot war, so das es ein Leichtes für jeden Gutachter war die genauen Geschwindigkeiten etc. aufzuklären.

Die beiden Arschlöcher haben also dem Gericht alles auf dem Präsentierteller serviert und damit nunmal einen genauesten Sachverhalt anhand dessen das Gericht urteilen konnten und anhand dessen wird jetzt auch der BGH urteilen müssen, denn es gibt keine andere Instanz mehr, da bei Strafsachen Berufungen mit neuer Beweisaufnahme etc. nur gegen ein Urteil vom Amtsgericht zulässig ist, bei Tötungsdelikten aber gleich das Landgericht zuständig ist, ist in nächster Instanz der BGH dran und der macht keine Beweisaufnahme mehr, sondern untersucht das lediglich das Urteil auf Rechtsfehler. Und Richter statuieren in der Regel überhaupt nicht gerne Exempel, jeder der mal einen etwas kniffligeren Fall vor Gericht war, weiß das Richter da nicht umbedingt entscheidungsfreudig sind und schon garnicht hin zur Ultima Ratio in strittigen fällen und tuen sie es doch haben sie in aller Regel sehr sehr gute Gründe dafür, da es sie doch empfindlich auf ihrem Karriereweg beeinträchtig, wenn Urteile von ihnen höherinstanzlich einkassiert werden, besonders bei Mord macht sich das überhaupt nicht gut, denn sie müssen sich eben  einer dienstlichen Beurteilung über ihre juristische Fachkompetenz aussetzen und die scheint dann ja nicht umbedingt gegeben, wenn jemand zu unrecht des Mordes verurteilt wurde. 

Vergesst nicht auch wenn Donald euch was anderes einreden mag, Richter sind völlig unabhängig in ihrer Urteilsfindung und nur dem Gesetz unterworfen, das ist immer noch Grundprinzip unsere Rechtsstaates, deswegen ist es auch so gefährlich was der Halbwilde vom anderen Ufer des großen Teiches da jeden Morgen in sein Handy diktiert.  Auch werden solche Entscheidungen wie hier nicht von einem Richter alleine gefällt und getragen, sondern von drei Berufsrichter und zwei Schöffen (für den gesunden, juristisch unverklärten Menschenverstand). 

 

Vielleicht schreibt Herr Fischer ja eine seiner kurzweiligen Kolumnen darüber und bringt etwas Licht ins Dunkel,  zuständig für den Fall dürfte er mit dem zweiten Senat ja nicht sein.

 

Sollte ich hier Stuss geschrieben haben, möge mich Tommi bitte verbessern, ich habs mehr mit den Transportsachen. 

 

*Bewusste Stilmittel der Ironie und Übertreibung.

 

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
vor 3 Minuten schrieb Datloke:

Und Richter statuieren in der Regel überhaupt nicht gerne Exempel, jeder der mal einen etwas kniffligeren Fall vor Gericht war, weiß das Richter da nicht umbedingt entscheidungsfreudig sind und schon garnicht hin zur Ultima Ratio in strittigen fällen und tuen sie es doch haben sie in aller Regel sehr sehr gute Gründe dafür, da es sie doch empfindlich auf ihrem Karriereweg beeinträchtig, wenn Urteile von ihnen höherinstanzlich einkassiert werden, besonders bei Mord macht sich das überhaupt nicht gut, denn sie müssen sich eben  einer dienstlichen Beurteilung über ihre juristische Fachkompetenz aussetzen und die scheint dann ja nicht umbedingt gegeben, wenn jemand zu unrecht des Mordes verurteilt wurde. 

Nun ja, wenn Richter urteilen um der Kariere willen......das ist dann ja fast wie bei Politikern......., wenn es nicht um die Vertretung der Volksinteressen geht.

 

Wenn es so wäre und es nicht dem Gewissen und der gültigen Gesetze entspricht. Damit kenne ich mich aber zu wenig aus und ist hier auch nicht als Thema erwünscht.

vor 6 Minuten schrieb Datloke:

Vergesst nicht auch wenn Donald euch was anderes einreden mag, Richter sind völlig unabhängig in ihrer Urteilsfindung und nur dem Gesetz unterworfen, das ist immer noch Grundprinzip unsere Rechtsstaates, deswegen ist es auch so gefährlich was der Halbwilde vom anderen Ufer des großen Teiches da jeden Morgen in sein Handy diktiert.

Ist Donald schuld an meinem Rechtsempfinden? Sicher nicht. Zur Korrektur hat Joffe ja schon "Mord im Weißen Haus“ als mögliches Mittel zur Amtsenthebung von Trump angedeutet. Ich bin aber für das Mitgefühl mit den Menschen, die Vergebung nach angemessener Strafe und nicht den politischen, oder medialen Tod dieser Menschen in der Gesellschaft.

 

Also lassen wir Trump und die Politik doch besser aus der Diskussion raus.

So sind hier im Carpassion nämlich die Regeln. 

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Datloke   
Datloke

Das ist das gängige Gegenargument, dass eine solche dienstliche Beurteilung die Unabhängigkeit der Richter beeinträchtigt, das sehe ich nicht so, schon garnicht auf Ebene eines Landgerichts, es ist viel mehr dazu geeignet, das Richter ihren Beruf mit der nötigen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit auszuführen müssen und es sich nicht allzu bequem auf ihrem Stuhl machen. Ist aber auch zwischen Juristen nicht unumstritten.  

 

Ich hab Donald nicht bezichtigt dein Rechtsempfinden zu beeinträchtigen, ich hab dadurch lediglich versucht an das allgemeine Vertrauen gegenüber der Gerichtsbarkeit zu appellieren und die meisten Menschen auch Juristen,liegen mit ihrem ersten Rechtsempfinden eben oft grandios daneben, grade als Jurastudent läuft man da oft in richtige Fallen, bis es einem plötzlich nach dem studieren einiger Kommentare wie Schuppen von den Augen fällt. 

 

Ich komm ursprünglich aus Bremen, also durch und durch linksversifft, sogar die Unternehmer und Millionäre sind da Kommunisten (wir sind die Schlimmsten, linker als jede Kommune - aber man darf sogar als Senator mit dem Ferrari oder Bentley vorfahren - in Berlin stellen sie sich wegen sowas an), für Alles und jeden haben wir Verständnis und fordern das für uns auch ein. Schon oft fand ich Urteile grenzwertig aber in diesem Fall geht mir das komischerweise nicht so. Ich fahr auch gern Auto, gebe auch mal auf der leeren Landstraße richtig Gas. 160 bei Nacht in der Stadt in den Randbezirken ohne Kneipen zwischen zwei Ampel - geschenkt, aber über 9 rote Ampel in Berlin auf dem Ku´damm, ich bitte dich - hätte ich nicht eine ähnlich große Abneigung gegenüber der Illustrierten mit den vier großen Buchstaben wie Max Goldt, würde ich wohl so einen Begriff wie "Amokfahrt" ganz passend finden, kann man halt auch die Augen zu machen und das Gaspedal durchtreten, ähnlich hohe Wahrscheinlichkeit das nichts passiert.

Ich bin in einem ähnlichen Alter wie die Täter und ich kenn auch die Situation und ich hab auch mal den Ampelsprint gemacht auf ner vierspurigen Straße nachts um 1, das ist ein Risiko, das ist schon leichtsinnig aber man redet sich ja ein Herr der Lage zu sein aber sobald ich über rote Ampeln fahre dazu noch in einem urbanen verbauten Bereich wie dem Ku´damm, wo man nicht vorausschauen und die nächsten Einmündungen im Auge behalten kann, hoffe ich zwar ganz doll, dass ich niemanden tot fahre aber ich nehme das ganz ganz bewusst in Kauf und wenn nicht, dann sollte mein Anwalt auf Schuldunfähigkeit wegen schwerster geistiger Behinderung plädieren, damit kann man in der Regel aber kein Auto fahren. 

 

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
vor 2 Minuten schrieb Datloke:

Ich fahr auch gern Auto, gebe auch mal auf der leeren Landstraße richtig Gas. 160 bei Nacht in der Stadt in den Randbezirken ohne Kneipen zwischen zwei Ampel - geschenkt

Sei einfach froh das nichts passiert ist.

vor 3 Minuten schrieb Datloke:

Ich komm ursprünglich aus Bremen, also durch und durch linksversifft.....

 

Wieder Politik? Abwertend?

vor 4 Minuten schrieb Datloke:

Ich hab Donald nicht bezichtigt dein Rechtsempfinden zu beeinträchtigen, ich hab dadurch lediglich versucht an das allgemeine Vertrauen gegenüber der Gerichtsbarkeit zu appellieren

Was hat er damit zu tun?

 

vor 6 Minuten schrieb Datloke:

Ich bin in einem ähnlichen Alter wie die Täter

Merkt man. :D 

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Datloke   
Datloke
vor 9 Minuten schrieb Thorsten0815:

Sei einfach froh das nichts passiert ist.

Das hat nicht impliziert das ich jemals so durch die Stadt gebraust bin, nach "auf der Landstraße richtig Gas" war Schluss mit dem mich betreffenden Teil.  

vor 9 Minuten schrieb Thorsten0815:

Wieder Politik? Abwertend?

Nö, ich wollte nur meinen Blickwinkel, meine Überzeugungen und Sozialisation darlegen um meinen späteren Argumenten mehr Nachdruck zu geben, da ich ja demnach eigentlich nicht so denken dürfte, wie ich es in diesem Fall tue. Linksversifft war auch in keiner Weise abwertend gemeint, trifft in der Regel ganz gut meine politischen Überzeugungen ( Ich hab Jehova gesagt). 

vor 9 Minuten schrieb Thorsten0815:

Was hat er damit zu tun?

Nichts persönlic , es hat sich nur Angeboten ihn als Einleitung zu verwenden um meinem Punkt mit dem Vertrauen in die Justiz darzulegen, oberste Richter sind bei ihm ja nur "so called Judges", das tweetet er ganz gern mal in die Welt hinaus und ich verfolg das immer ganz aufmerksam, dann kann ich mich nämlich 20 Minuten eher als die meisten anderen in den Keller mit zwei Flaschen gutem Whiskey verziehen, wenn er sowas twittert wie: " Oooopsss, I just pressed THE button! #SAD." Donald hat auch nichts mit Politik zu tun sondern mit Entertainment und das darf man hier diskutieren. 

vor 9 Minuten schrieb Thorsten0815:

Merkt man. :D 

Zum Glück nur wenn man in meinen Reisepass schaut.  

 

 Jetzt haben wir doch die Diskussionskultur schleifen lassen, aber es ist Freitagabend, wir scheinen beide Langeweile und nichts auf dem Zettel zu haben, man möge uns verzeihen. 

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

So soll es sein:-))!

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Gulliver   
Gulliver
Am 3. März 2017 um 20:59 schrieb Datloke:

(wir sind die Schlimmsten, linker als jede Kommune - aber man darf sogar als Senator mit dem Ferrari oder Bentley vorfahren - in Berlin stellen sie sich wegen sowas an)

 

Stimmt nur bedingt, es war ein Maserati und ein Bentley...

 

Beste Grüße, G.

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Datloke   
Datloke
vor einer Stunde schrieb Gulliver:

 

Stimmt nur bedingt, es war ein Maserati und ein Bentley...

 

Beste Grüße, G.

Ferrari auch, bin aber grad nicht sicher ob er damals schon Senator war.

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Ist doch egal. Darf ein Senator keine Hobbys haben? O:-) 

bearbeitet von Thorsten0815

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Max A8   
Max A8

Ich greife das Thema mal auf, da mittlerweile das Urteil im Volltext veröffentlicht wurde:

 

http://www.verkehrsrecht.gfu.com/wp-content/uploads/2017/05/535-Ks-8_16.pdf

 

Die Durcharbeit der insgesamt 47 Seiten erfordert etwas Zeit - das LG setzt sich richtigerweise ab S. 29 m.E. sehr detailliert und ausführlich mit der Abgrenzung von bedingtem Vorsatz und bewusster Fahrlässigkeit im konkreten Fall auseinander. Interessant sind auch die Ausführungen zur Strafvollstreckung am Ende bzgl. des zweiten Fahrers, der nicht mit dem anderen Fahrzeug kollidiert ist. 

 

Grüße

Max

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