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Wiesmann MF3 und die Bodenfreiheit - Tipps?

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cruiser55 CO   
cruiser55

Hallo zusammen, 

 

ich fahre nach vielen Jahren des sehnsüchtigen Schmachtens auch seit etwa 4 Monaten ein Wiesel. Glückgefühle pur. Ein wahrgewordener Traum.

Bisher hatte ich nur Kleinigkeiten an Problemen und bin sehr zufrieden.

 

Allerdings bin ich bei einem Nordtripp nach Skagen in einer Tiefgarageneinfahrt kurz aufgesetzt. War gar nicht so einfach ohne Schaden wieder rauszukommen. Die sehr geringe Bodenfreiheit, die mir vorher gar nicht so bewusst war, scheint mir ein ernsthaftes Thema zu sein.

Mein MF3 hat gerade mal 7 cm wenn man ihn ohne  Nickbewegung fährt. 

 

Sieht man so einer Einfahrt ja wirklich nicht an ob 7cm reichen und wenn nicht ist der Trip genau dort zu Ende. 

 

Nun bin ich am grübeln was man tun kann. Ideen und Erfahrungen wären hochwillkommen. Eine Möglichkeit wäre Höherlegung. Sieht aber vermutlich blöd aus.

 

Eine Andere mit einem Niveaulift zu arbeiten. Also bei Bedarf das Auto etwas hochzupumpen. Gibts da geeignete Sets oder Erfahrungen?

Eine dritte Option wäre mal geeignete Hotels und Parkplätze ( einsehbar und ohne Löcher) über die Community hier aufzulisten oder zu kartografieren. Könnte die Routenplanung  für uns alle deutlich vereinfachen.

 

Aktuelle Notlösung ist ein Set aus 3 zusteckbaren Holzleisten mit 2 Rädern dran, die den Wiesel sozusagen simulieren. Wenn das Ding rübergeht geht auch der Wagen rüber.

 

Ihr seht, die Not ist schon gross?, wenn man zu solchen Lösungen greift.

Aber mir sitzt der Schreck vom Aufsetzer noch in den Knochen.

Bin zum ersten mal hier im Forum hoffe nix falsch gemacht zu haben.

 

Vorweihnachtliche Grüße 

Rainer

Meiner würde auch als Christbaumkugel durchgehen ?

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planktom VIP   
planktom
vor 48 Minuten schrieb cruiser55:

Aktuelle Notlösung ist ein Set aus 3 zusteckbaren Holzleisten mit 2 Rädern dran, die den Wiesel sozusagen simulieren. Wenn das Ding rübergeht geht auch der Wagen rüber.

Bilder sind gerne gesehen ! :-o

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806 CO   
806

Locker bleiben - man gewöhnt sich dran und kann's bald gut einschätzen. Im Zweifel mußt Du halt "schräg anfahren" und nicht wie mit einer Limousine einfach "runter". Höher geht ein bißchen, so etwa einen cm holst Du raus.

Alles andere vergiß' lieber gleich wieder. Fahren und schätzen üben.

Ein Hinweis: Den "Hintern zusammenkneifen" nützt nix, das Auto ändert sich dadurch nicht. Gleiches gilt für Luftanhalten.

Markus

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cruiser55 CO   
cruiser55

Foto kann ich die Tage gern mal reinstellen.

Das mit dem Schätzen lernen erscheint mir ziemlich aussichtlos, da man um die Grenze zu kennen und zu lernen ja touchieren müsste. Und genau das wollte ich vermeiden.

Schräg fahren ist ein guter Hinweis, hab ich auch schon mal in so einer verkehrsberuhigten Zone mit Riesenhügeln auf der Strasse gemacht.

Vielleicht sind ja auch nicht alle Wiesel mit nur 7cm Bodenfreiheit.

Wie gesagt jeder Tip, jede Erfahrung sind hochwillkommen.

Auch was Hotels oder Restaurants mit vom Tisch einsehbaren Parkplätzen angeht. Die Hydrauliklifts in der Federung scheinen bei einigen Sportwagen anwendung zu finden. Das wäre eigentlich ideal.

Beste Grüsse und ne entspannte Weihnachtszeit

Rainer

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quax   
quax

Hallo Rainer,

 

also ich mach es so. Im Zweifelsfall lieber nicht in eine solche Tiefgarage fahren.

Evtl. würde Dir oder anderden, welche das als Problem sehen folgender Tipp helfen:

Montiere doch bevor es aufsetzt eine Art Blech am Unterboden, so dass dies zuerst kontakt bekommt und krazt
Alternativ ne umgerüstete Rückfahrkamera / Unterbodenkamera oder so etwas in der Art:

http://www.pearl.de/a-PX8306-1320.shtml

bearbeitet von quax

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cruiser55 CO   
cruiser55

Hallo Quax :-)

das sind in der Tat gute Überlegungen über die ich auch schon nachgedacht habe. Bei der Kamera würde ich aber vielleicht eher eine Actioncam an der Seite neben dem Auto an die kritische Stelle stellen und auf dem Handy per wlan den kritischen Punkt beobacheten. Wenn sie fest installiert ist ist sie vermutlich immer zugedreckt. 

Der Schutzbalken ist ne echte Alternative. Hab aber keine Ahnung wo man den befestigen könnte. Ich muss zugeben, dass ich meinen Wagen noch gar nicht auf einer Bühne hatte und mich gerade erst in die Themen einlese. Vielen Dank für die kreativen Ideen!!?

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quax   
quax

Die Kamera jedes Mal neben das Auto zu stellen, wäre mir zu blöd :-)
Ich würde die vermutlich irgendwo vorne unten an der Motorhaube befestigen und dann Richtung Heck ausrichten.

Aber das müsste man wohl wirklich austesten.

 

Und dann noch ne Spritzdüse, damit diese bei Bedarf wieder gereinigt ist :-)

 

 

bearbeitet von quax

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728 CO   
728

Lass Deinen MF3 wie er ist-komplett im Original!

Hör auf die 806! Alles andere macht keinen Sinn.

Es bleibt nicht neu und du wirst es eh nie wieder vergessen.

 

Fröhliche Weihnachten

die 728

 

 

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cruiser55 CO   
cruiser55

Hihi..ohne ins konstruktive Detail zu gehen. Wenn die Kamera den tiefsten Punkt sehen will, muss das Objektiv mindestens gleichtief oder tiefer sein.

Dann aber ist das Kameragehäuse der tiefste Punkt.?

Also wenn die wegfliegt wirds knapp ? 

 

Dann vielleicht doch lieber nen Federkontakt mit signallämpchen oder signalton. Is nich so teuer.

Gruss

Rainer 

Ja ich möchte idealerweise auch alles unverändert lassen.

Also ne Lösung die nichts ins Auto eingreift wäre das richtige.

 

Andererseits ne Tour deswegen mal abbrechen müssen wär nicht so toll.

So. Es ist trocken draußen. Ich dreh mal ne Runde

CU

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TFR CO   
TFR

Das Problem haben wahrscheinlich nicht nur die Wiesel Fahrer, sondern auch stolze Besitzer anderer Sportwagen (Lambo, McLaren, Ferrari usw.) haben mit dem Problem zu kämpfen. Dabei sind Garageneinfahrten von Hotels noch das überschaubarere Problem. Hier kann man kurz aussteigen und abschätzen. Man lernt ja schnell. Viel mehr nerven mich die vielen "Verkehrsberuhigenden Massnahmen", welche in manchen Gegenden bereits inflationär sind. Ich war vorletzten Sommer in Südfrankreich (Provence). Dort habe ich einige Orte extra umfahren, weil ich mit meinem Wiesel (MF4-S) ständig aufgesessen bin. Ich habe auch Betracht gezogen, nachträglich ein Liftsystem einzubauen, habe das aber nach den ersten Kostenschätzungen rasch wieder verworfen. Schliesslich habe ich mein Gewindefahrwerk etwas hochgeschraubt (ca. 1cm). Bei meinem Urlaub in diesem Jahr in Frankreich, hatte ich das Problem deutlich seltener. Das Fahrverhalten hat sich dadurch nicht verändert. Mit "wenig" konnte ich da viel erreichen. :D

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cruiser55 CO   
cruiser55

Ja dem kann ich zustimmen. Solche , teilweise extrem überhöhten, Verkehrsberuhigungen gibts auch im Norden Hamburgs.

Angeblich müssen die nur Autos mit 10 cm Bodenfreiheit ohne Schaden passieren lassen. Ist eine offizielle Richtlinie. Aber kein Gesetz. 

Schräge fahren, ein Rad auf dem Gehweg wenn vorhanden oder ein Brett unters Rad waren meine bisherigen Lösungen. 

Hat mein MF3 auch die Möglichkeit einen cm durch verstellung des Fahrwerks zu gewinnen? Weiss das jemand hier? Das wär ja schon mal ne spürbare Verbesserung.

Danke 

Rainer

 

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AronCanario CO   
AronCanario
Am 23.12.2016 um 16:11 schrieb cruiser55:

Hat mein MF3 auch die Möglichkeit einen cm durch verstellung des Fahrwerks zu gewinnen? Weiss das jemand hier?

Hinten ist es relativ einfach, Federbein zerlegen und dann den Clip der den Federteller stützt ein oder mehrere Positionen versetzen (Feder mehr vorspannen).

Vorne brauchst du einen Dreher der dir z.B. aus Alu einen Ring fertigt der ebenfalls zusammen mit der Feder gegen den Federteller stützt und somit die Feder mehr vorspannt...................

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15wiesmann12 CO   
15wiesmann12

Hallo Rainer,

 

falls du Veränderungen, ( eine höhere Bodenfreiheit) am Fahrwerk vornehmen möchtest , würde ich  einen Fachmann zu Rate ziehen .

Empfehlen kann ich hier Herrn Barchfeld (Rennfeder.de), der schon eine gößere Anzahl MF3, MF4 und MF 5 fahrwerkseitig optimiert hat.

Markus (806)MF 3, Thomas (ts-bonn)MF4 und MF5 und ich MF4 haben sehr gute Erfahrungen mit rennfeder.de gemacht.  

Ich rate dir, dort mal Kontakt auf zu nehmen.

 

Liebe Grüße, frohe, harmonische Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr ohne häßliche Geräusche des Aufsetzens.

 

Michael

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Joogie CO   
Joogie

high rainer,

bin auch der meinung von 806

was ich schon mit der 101 aufgesessen bin, geht auf keine kuhhaut

aber eins wurde mir schnell klar, als ich den wiesel mal von unten angeschaut hatte,

martin hat recht  - er hatte mir empfohlen, lieber schräg mit etwas schwung drüber ist besser!

die schleifspuren sind bei der 101 auch lediglich am hitzeschild des kats

das geräusch tut weh aber bisher (toi toi toi) ging die 101 überall drüber und nichts kaputt

 

"schöne ..." und "guten..."  an alle

joogie

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SManuel CO   
SManuel
Am 23.12.2016 um 16:11 schrieb cruiser55:

Ja dem kann ich zustimmen. Solche , teilweise extrem überhöhten, Verkehrsberuhigungen gibts auch im Norden Hamburgs.

Angeblich müssen die nur Autos mit 10 cm Bodenfreiheit ohne Schaden passieren lassen. Ist eine offizielle Richtlinie. Aber kein Gesetz. 

Schräge fahren, ein Rad auf dem Gehweg wenn vorhanden oder ein Brett unters Rad waren meine bisherigen Lösungen. 

Hat mein MF3 auch die Möglichkeit einen cm durch verstellung des Fahrwerks zu gewinnen? Weiss das jemand hier? Das wär ja schon mal ne spürbare Verbesserung.

Danke 

Rainer

 

Werden bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsdämpfung vorgenommen, darf von ihnen keine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung für die Anwohner und keine Erschwerung für den Buslinienverkehr wie anderweitige Fahrzeugen ausgehen.

 

Deswegen bauen viele Gemeinde solche Hindernisse weg.

 

Bin da seit diesem Jahr dran und es ist sehr Interessant wie die Rechtsprechnung so sagt, viele Gemeinden müssen das wegbauen !!

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cruiser55 CO   
cruiser55
Am 23.12.2016 um 22:32 schrieb SManuel:

Werden bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsdämpfung vorgenommen, darf von ihnen keine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung für die Anwohner und keine Erschwerung für den Buslinienverkehr wie anderweitige Fahrzeugen ausgehen.

 

Deswegen bauen viele Gemeinde solche Hindernisse weg.

 

Bin da seit diesem Jahr dran und es ist sehr Interessant wie die Rechtsprechnung so sagt, viele Gemeinden müssen das wegbauen !!

Find ich super. Hatte auch im Internet gesehen, das viele Gemeinden zurückbauen. Starkes Argument ist wohl auch das Ausbremsen von Notarztwagen bzw. das Durchschaukeln von Schwerverletzten ( Wirbelsäulenschäden..)

Am 23.12.2016 um 18:36 schrieb AronCanario:

Hinten ist es relativ einfach, Federbein zerlegen und dann den Clip der den Federteller stützt ein oder mehrere Positionen versetzen (Feder mehr vorspannen).

Vorne brauchst du einen Dreher der dir z.B. aus Alu einen Ring fertigt der ebenfalls zusammen mit der Feder gegen den Federteller stützt und somit die Feder mehr vorspannt...................

Hört sich sehr gut an. Danke für die konkrete Beschreibung. ?

Hab Zugriff auf nen Prototypenbau und ne Teilefertigung. Alles was in Metall machbar ist bekommen die hin. Du hast nicht zufällig die Maße des Rings?

Danke und Gruß 

Rainer

Am 21.12.2016 um 23:19 schrieb planktom:

Bilder sind gerne gesehen ! :-o

Wie versprochen versuche ich hier mal die Bilder von der Wiesmann Simulation einzustellen.

Auf den Bildern seht ihr 2 kürzere und 2 längere (106cm) Holzleisten.

Die erste , ganz links, bzw oben, braucht man nur wenn man auch vorn die Schürze absichern will.

Das Ganze ist 30 sekunden montiert oder demontiert.

2Rollen simulieren den Radabstand und die tiefere Holzleiste den Auspuff mit Krümmer im mittleren Teil. Die oberen Holzleisten sind 11 cm über dem Boden und simulieren die Gesamtkarosserie.

Zusammengeklappt kleiner 110cm.

Gruß 

Rainer

IMG_4202.JPG

IMG_4203.JPG

IMG_4204.JPG

IMG_4205.JPG

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CRothe CO   
CRothe

Hallo Rainer,

sehe Dir doch mal die Seite 10 meiner Restaurationsgeschichte an:

Grüße und frohe Weihnachten: Christof

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Wiesel 43 CO   
Wiesel 43

Hallo Rainer,

 

7cm kommt mir auch reichlich knapp vor.

Ich meine bei meiner Nr.43 mal ca. 10-12cm am tiefsten Punkt gemessen zu haben und höher gelegt ist der auch nicht.

Naja vielleicht wurde deiner mal tiefer gelegt?

 

Herzliche Grüße aus Nidderau

 

Bernd

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cruiser55 CO   
cruiser55
Am ‎24‎.‎12‎.‎2016 um 17:12 schrieb CRothe:

Hallo Rainer,

sehe Dir doch mal die Seite 10 meiner Restaurationsgeschichte an:

Grüße und frohe Weihnachten: Christof

Hallo Christof,

danke für den Link. Das hört sich gut.

Bin jetzt nicht sooo der Schrauber und wird das mal mit nem guten Freund durchsprechen.

Gruß

Rainer

vor 53 Minuten schrieb Wiesel 43:

Hallo Rainer,

 

7cm kommt mir auch reichlich knapp vor.

Ich meine bei meiner Nr.43 mal ca. 10-12cm am tiefsten Punkt gemessen zu haben und höher gelegt ist der auch nicht.

Naja vielleicht wurde deiner mal tiefer gelegt?

 

Herzliche Grüße aus Nidderau

 

Bernd

Hallo Bernd,

das bringt mich jetzt ins Grübeln. 11cm ist bei mir die Karosserie ( an den Seiten) über dem Boden. Und die Stelle am Auspuffkrümmer tatsächlich nur 7cm. ( 3x überprüft) Konnte es selbst kaum glauben. Natürlich spielen die Reifen eine Rolle.

Sind Niederquerschnitt Reifen. Aber das sind wohl fast alle. Auffällig ist, wenn ein kleines Stöckchen auf der Fahrbahn liegt, rappelts sofort im Kotflügel, weil scheinbar sehr eng.

Hmmm. Wie bekomme ich jetzt raus, ob meiner "nicht ganz normal" ist. :-)

Ist die Nummer 675

Danke für den Hinweis Bernd!!

Gruß

Rainer

IMG_5077.PNG

DSC05007.jpg

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Bottema CO   
Bottema

Hallo,

 

ich habe mal in meinen Unterlagen nachgeschaut:

 

Bodenfreiheit vorne115

Bodenfreiheit hinten120

 

für: Ro MF 3 / MF 30

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cruiser55 CO   
cruiser55

Vielen Dank für deine Mühe.

Für die Karosserie ist das auch richtig.( Also die umlaufende Kante). Allerdings sind Ölwanne+ Schraube und Auspuff tiefer.

Der Auspuff vorne am Krümmer ist der tiefste Punkt ( Etwa 4 cm !! tiefer. )

Also kann man nicht sagen es passt vorn  und hinten also bleibt der Wagen auch nicht hängen.

Der Auspuff ist auch genau die Stelle mit der ich 2x hängengeblieben bin. Einmal in einer Hotel-Tiefgarage Abfahrt und das zweite Mal mitten auf einer "verkehrsberuhigten" ( mit Huckel ) Straße.

Gruß

Rainer

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Heiliheizer CO   
Heiliheizer

Servus Rainer, 

das mit der Bodenfreiheit ist schwierig mit dem Wiesmann. Wie oft meiner schon Kontakt hatte, hab ich zum zählen aufgehört. Zu 99% ist es nur der Auspuff und damit nicht so schlimm. Davon das ein Auto von unten so schön sein muss wie von oben, halte ich nicht viel. 

Meine Tipps: Schräg anfahren und bei abfallenden Kanten (z.B. Tiefgaragen; egal ob rauf oder runter) etwas Schwung. So hebt es den Wiesel ein wenig aus den Federn. 

Das Thema das dein Wiesel nicht normal ist stimmt grundsätzlich bei allen Wiesmännern ( Kfz wie Halter).

So richtig weiter bringt dich das jetzt auch nicht....

Trotzdem viel Spaß mit deinem Wiesel und hoffentlich kontaktfreie Fahrt

Heili

 

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dickerg60 CO   
dickerg60

Hey Rainer 

Wie sieht es bei dir und der Bodenfreiheit aus oder haste dich dran gewöhnt berichte doch mal

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cruiser55 CO   
cruiser55

Hey,

schön von euch zu hören und danke für die Tips. Gut siehts aus, aber die Angst fährt schon immer mit.

Hauptsächlich in den Hotelgaragen. Hab schon mal überlegt ob wir nicht als Community mal 2 Listen zusammentragen.

Eine Liste mit getesteten Tiefgaragen in vernünftigen Hotels

und eine zweite mit vernünftigen Restaurants, bei denen man einen sicheren Parkplatz hat und/oder sogar das Fahrzeug vom Gastraum im Auge behalten kann.

Also für mich ist das schon immer ein wichtiger Punkt für Restaurant bzw. Hotelauswahl.

Was haltet ihr davon?

Ich hab schon mal so 20 Restaurants in Norddeutschland aufgelistet ( Pre Check per Google Earth :-) )

Gruß

Rainer

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Joogie CO   
Joogie

sei mir nicht böse rainer aber

spass an:

"tipp nimm dir ein taxi

und lass deinen wiesel sicher in der garage versauern

da sitz er dann nicht auf aber dumm rum"

spass aus

aber nun im ernst: "der wiesel scheint dich zu stressen" - das ist nur ein auto !!!

 

bearbeitet von Joogie

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    • MarioHB
      Hallo zusammen,
       
      ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob ich dieses Fahrrad hier reinsetzen darf, bin mir jedoch sicher, dass es hier Interessenten für ein nicht ganz alltägliches Fahrrad gibt. Entweder für einen selber oder als Geschenk für den Sohn/Tocher oder Enkel.
      Von diesem Full Suspension (Fully) MTB sind damals 22 Stück hergestellt worden. Der handgefertigte 4-gelenkige Nicolai Rahmen der für Wiesmann dezent individualisiert wurde müsste Baugleich mit dem Nicolai Bass FR Hauptrahmen sein, der Hinterbau vom Helios CC. Der Rahmen an sich ist super sauber geschweißt.
      Das MTB hat mir immer viel Spass bereitet und mich nie im Stich gelassen. Leider stand es die letzten Jahre berufsbedingt auf dem Dachboden. Das Rad  hat natürlich Gebrauchsspuren, ist aber noch echt schick. Folgende Ausstattung ist verbaut:  
      - Marzocci Bomber Federgabel
      - Magura Louise FR Scheibenbremsen (vorne ca. 180 mm, hinten ca. 170 mm, die Scheibenstärke ist minimal stärker als aktuelle Bremsscheiben)
      - Shimano XTR-Komplettgruppe (27 Gänge, 3x9)
      - Rock Shox SID XC Luftfederelement,
      - DT Swiss Naben
      - Genuine Gel Ledersattel
      - Ritchey: Sattelstütze, Lenker, A-Head,
      - Mavic X223 Disc Felgen
      - Schwalbe Fat Albert Reifen
      -Hybridpedal von Shimano mit einseitigem SPD-System, die andere Seite ist mit einem normalen Pedalkäfig ausgestattet
      - Gewicht 13,4 kg so wie es da steht.
        Neuppreis war 6.000,- €. Ehemals hatte der Rahmen 10 Jahre! Garantie. Da das Fahrrad 2002 hergestellt worden ist, ist diese natürlich erloschen. Fahrer zwischen 160 und 180 cm Größe sollten mit diesem wendigen Rad super zurecht kommen.
      Probefahrt möglich in 28201 Bremen oder nach Absprache in 48683 Ahaus. Meine Preisvorstellung liegt bei 1650 €.
       
      Grüße. Mario
       







    • ts-bonn
      So Freunde,
       
      das Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen.... .  
       
      Ich wünsche Euch schöne und besinnliche Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und dass, was wir alle so oft als all zu selbstverständlich ansehen und annehmen. Nämlich Gesundheit!
      Alles andere zum glücklich und zufrieden sein ist ja durch die Wiesels im Überfluss vorhanden.
       
      Alles Gute Euch allen!
       
      Thomas
    • 806
      Heute mal wieder was Technisches. Unangenehm, aufwendig zu reparieren und leider auch noch TÜV-relevant. Die Lenkung ist es. Genauer: die Lenkungsölleitungen. Sowohl die Hochdruckleitungen von der Pumpe an die Lenkung wie die „Kühlleitung“.
       
      Ist per se eine merkwürdig gebastelte Lösung, die allerdings nicht (nur) auf dem Mist der Wiesmänner gewachsen ist, sondern mindestens für BMWs typisch. Nur haben die Dülmener sich da bei der Adaption an den MF3 mit vielem aber sicher nicht Ruhm bekleckert! Was ist schon bei der Konstruktion das Problem? Die BMW-Teile passen nicht ohne weiteres in den MF3. Man muß also basteln. Und genau so wird es dann auch - gebastelt, nicht gewußt.
       
      1. Fehler:
       
      Die Servopumpe und der zugehörige Ausgleichsbehälter werden komplett vom Ansaugstrang überdeckt. Der muß also zur simplen Niveaukontrolle ausgebaut werden. Macht keiner, also guckt auch nie einer. Ungeschickt und dauerhaft sträflich.
       
      2. Fehler:
       
      Man frickelt eine Leitungslösung zusammen, die sowohl BMW-Teile wie „selbstgedengelte“ Teile verbindet. An sich geht das - nicht schön, aber grundsätzlich nicht verkehrt. Nur wenn man ständig das Kaliber wechselt, also „dünner“ und dann wieder „dicker“ wird, ist das Mist.
       
       

       
       
      3. Fehler:
       
      Die Lenkungsölkühlschlange (liegt im druckloseren Rücklauf des Öls aus der Lenkung zur Pumpe) wie sie BMW verbaut, paßt nicht in den MF3. Also wird das BMW-Werkszeug einfach gequetscht, bis es paßt. Damit werden aber die Querschnitte in den 180°-Bögen dermaßen verengt, daß da schier gar nichts fließt. Lenkungsölkühlung also faktisch schon dadurch sinnlos.
       
       

       
       
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      Das Gewürge der Kühlschlange wird an der Lenkung mit zwei Haltern befestigt. Nur: Da, wo sie nun mal im MF3 sitzt, kommt schlicht keine Luft hin: Hinter dem unteren Rahmenträger, abgedeckt von der Unterkante der Motorhaube. Dafür „weht“ es aber allen Dreck dorthin. Das geht ein paar Jahre gut. Dann nicht mehr.
       
      5. Fehler:
       
      Die Lenkungsölleitungen sind hochdruckfeste Schläuche, aber die haben Anschlüsse und die Kühlschlange ist generell aus Metall. Keinerlei Schutz drauf. Knappe 100tkm und neun Jahre später ist das zusammengerosteter Kernschrott.
       
       

       
       
      Abhilfe: Da sowieso nix wirklich gekühlt hat - fliegt das ganze sinnlose Gewürm raus. Die Hochdruckleitungen werden ersetzt, das Gefrickel mit Ansatzstücken und -stückchen ist sinnfrei und wird ersetzt. Stattdessen gescheite Anschlüsse mit schicken Rennsportteilen und bestens geschützte Hochdruckleitungen (Betriebsdruck der Lenkung ca. 30 bar) mit Berstdruck erst bei 400bar.
       
       
       

       
       

       
       

       
       
      Paßt, sitzt, wackelt und hat Luft. gleichmäßig durchströmt, weil gleiche Durchmesser allerorten. Somit viel bessere Zirkulation und per se schon „Kühlung“. Apropos: Das Lenkungsöl ist rot, wenn es frisch ist (genauer: Automatikgetriebeöl ATF II). Bei der 806 war es schwarz. Mithin: Egal, ob das technisch fragwürdige Gebastel schon zusammengerostet ist oder nicht: Wechselt das Lenkungsöl beizeiten (Vorschlag: nach sieben Jahren spätestens), sonst wird’s teuer, wenn die Komponenten hinüber sind.

      Markus

       
       
       

      Das letzte Bild ist ungewollt - mit "ausschneiden" ist's am Bildschirm weg, sonst aber permanent ...
       
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       

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