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Jarama

Ausrücklager Kupplung Jarama, Espada, Islero

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Das Ausrücklager ist als komplette Einheit wohl schwer zu finden (ich habe es nirgends entdeckt), es läßt sich aber zerlegen. Wird das eingepresste Kugellager entfernt, bleibt das Gehäuse, wie in den Fotos dargestellt. Das Entfernen des Kugellagers ging jedenfalls bei mir recht undramatisch, der Presssitz ist moderat.

 

Als Kugellager war ein 6010 2rs montiert (50 x 80 x 16, beidseitig gedichtet). Dieses ist gut erhältlich, wobei ich eher nicht auf Quellen zurück greifen würde, welche das Lager für ca. 2,50 Euro anbieten. Von SKF kostet es um die 15-20 Euro.

 

Der Einbau des Lagers ist denkbar einfach, das Gehäuse auf vielleicht 80° erhitzen und flott rein mit dem Lager (bis zum Anschlag einschieben).

Z200.jpg

Z201.jpg

bearbeitet von Jarama
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    • Stig

       
      Der Lamborghini Islero war ein von 1968 bis 1970 gebauter Sportwagen des italienischen Auto-Herstellers Lamborghini.
       
      Der Lamborghini Islero wurde benannt nach dem berühmten Kampfstier Islero, der 1947 den berühmten Stierkämpfer Manolete getötet hatte. Als er im März 1968 auf dem Genfer Salon präsentiert wurde, galt er als ein überarbeiteter 400 GT, dessen Technik (3,9 l-DOHC-V12, Trapezlenker rundum, Vierrad-Scheibenbremsen) vom Vorgänger übernommen wurde. Er bekam jedoch im Unterschied zum rundlicheren 400 GT eine wesentlich eckigere Karosserie, die nicht mehr bei der mittlerweile in Konkurs gegangenen Carrozzeria Touring, sondern bei der Carrozzeria Marazzi gefertigt wurde und qualitativ abfiel.
       
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      Insgesamt entstanden 250 Islero, davon 100 Islero S.
       
      Mir gefiel der Islero schon immer sehr gut. Live gesehen habe ich aber noch nicht sehr viele, vermutlich erst 3 Stück. Bei Affolter stand vor etwa 2 Jahren einer, scheint mittlerweile aber verkauft zu sein.
      Auf dem Fahrzeug-Markt tauchen Isleros kaum oder gar nicht auf. Ich lese eigentlich alle relevanten Klassiker-Zeitschriften regelmässig und kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren einen Islero in den Angeboten gesehen zu haben.
       
      Klar, mit nur 250 produzierten Stück ist der Islero sehr exklusiv. Scheinen viele verrottet oder gecrasht worden zu sein. Vermute mal, dass wohl nur noch etwa die Hälfte der gebauten fahrbereit existiert.
       
      Kürzlich las ich mal von einem Engländer, der selber einen Islero restaurierte: Extrem teuer und aufwändig.
      Mit der Verarbeitung und Entwicklung scheint man es beim Islero überhaupt nicht genau genommen zu haben.
       
      Trotzallem gefällt mir der Islero aber sehr. Die lange Haube, das relativ kurze Heck, die hochliegenden Stossstangen, für mich ein typischer GranTourismo.
       
      Ich kannte mal jemand, der einen (fahrtüchtigen) Islero S hatte und diesen verkaufen wollte. Gesehen habe ich das Auto nie, aber vom Erzählen her musse dieser Islero einen Zustand 2-3 gehabt haben. Preisvorstellung war vor etwa 2 Jahren ca. 40000 Franken. Ich glaube, der Islero bei Affolter war deutlich teurer, schien vom Zustand her aber auch nicht wirklich perfekt gewesen zu sein.
       
      Wo seht ihr den Islero preislich? Was haltet ihr eigentlich von diesem seltenen Lamborghini?
       
      Gruss,
      Petrolhead
    • Gallardolike
      Hallo,
      nach ein wenig Anlaufzeit hab ich nun einen schönen 570 gekauft . Einfach ein wundervolles Auto . Da noch einmal eine ausführliche Inspektion bei Lamborghini ausgeführt wird bevor ich Ihn abhole , nutze ich die Zeit um noch ein paar Fragen zu klären und vielleicht noch ein paar Informationen zu erhalte. Es gab ja die berühmten und leider nicht so positiven Informationen das zum Beispiel der Murcielago bei höheren Geschwindigkeiten urplötzlich ausgebrochen sei und mitunter tödliche Folgen daraus resultiert sind.
       
      Gibt es bei den Gallardo Modellen und vielleicht auch speziell zum LP 570 SL irgendeine ähnliche Problematik ... von der man  jemals gehört hat? Oder das die Wagen gesprungen sind  etc oder eine Situation entstanden ist, wo die Fahrzeuge plötzlich Probleme bereitet haben. Ich rede nicht von Spurrillen nachgehen .... na ihr wisst ja was gemeint ist 😊.
       
      Desweiteren wisst Ihr wie man die Kupplung beim fahren am meisten schont ? ( ist laut Lamborghini Messung noch bei 90 Prozent. In einigen US berichten konnte ich hören das zum Beispiel beim Basis Model mit 500 Ps man immer den Sport Modus und am besten gar nicht die Automatik ) nutzen sollte.
       
      Die Kupplung soll ja ab dem 560 Model verbessert worden sein. Sportmodus weil die Gänge schneller geschaltet werden und das die Kupplung dort weniger dem Verschleiß ausgesetzt ist ... Tiefgarage ist leider vorhanden... da weiß ich schon das das nicht gerade vorteilhaft ist ... aber ich meinte beim grundsätzliche fahren. Könnt Ihr dort Erfahrungen weitergeben? Das ich die nicht gleich in den ersten 1000 km zerstöre 😉. Denke es werden noch einige Fragen dazukommen 😊. Vielen Dank vorab und wie immer allseits gute Fahrt gewünscht . Gruß 
    • Stig
      Seit Jahren habe ich letztes Wochenende wieder einmal einen Jarama (S) auf der Strasse fahren gesehen.

      Auf Bildern gefällt mir der Jarama nie, aus keiner Perspektive finde ich irgend etwas schönes oder ästhetisches an diesem Auto. Design wirkt plump und unharmonisch, speziell das Heck.

      Live sah er hingegen nicht mal so schlecht aus. War irgendwie positiv überrascht. Kam mir sehr flach und breit vor.

      Was haltet Ihr vom Jarama?
    • Jarama
      Ich reiche einmal ein paar Bilder nach zu der Renovierung des Interieurs des Espada vor 2 Jahren.
       
      Ich hatte zunächst alles selbst ausgebaut und zerlegt. Alle Zierelemente wurden entfernt und von mir separat aufgearbeitet. Die insofern "nackten" Teile wurden zum Sattler gebracht, der die Teile allesamt neu bezogen hat, und zwar in der Originalfarbe dieses Fahrzeuges ab Werk. Die neu bezogenen Teile habe ich dann wieder zusammen gebaut, mit all den Zierteilen versehen und eingebaut. Wenn nicht das Fahrzeug vor Ort beim Sattler ist, gehts m.E. nur so, weil ja auch noch eine Vielzahl von Löchern in das neue Leder eingebracht werden müssen, und zwar an genau der richtigen Stelle ....
       
      Interessant fand ich, dass alle Panele der Innenausstattung mit der Karosserienummer "180" beschriftet waren, selbst kleinere Komponenten.

       
      Interessant auch die Qualität der werksoriginalen Teile, teilweise. Möglicherweise dem Umstand geschuldet, dass mein Vehikel einer der allerersten Serie II ist, noch in 1969 produziert. Hier als Beispiel das Armaturenbrett der Mittelkonsole.
       

       
      Das war ein PVC Teil, dessen Locher und Aussparungen nach einer Laubsägenarbeit der Grundschule aussahen. Der Kunststoff war natürlich auch verzogen und wellig geworden. Deshalb hatte ich aus Alu dieses Teil neu anfertigen lassen. Datensatz mit Bemaßungen erstellt und per Laserschnitt herstellen lassen. Ich habe noch ein paar übrig (der Preis für eines oder für 10 war unwesentlich unterschiedlich)

       
      Die komplett erneuerte Innenausstattung sah dann so aus.
       

       
      Hierbei wurde auch darauf geachtet, die originalen Perforationsmuster in den Sitzbezügen herzustellen.

       
      Der Zusammenbau der Komponenten, Anbau von Zierelementen und Einbringungen aller Löcher braucht PLATZ.

       
      Das Armaturenbrett einzubauen war ein böse Fummelei und hat mir so manchen Fluch entlockt. Es ist an den beiden Stirnseiten mit jeweils 3 Verschraubungen an Tragblechen befestigt. Die äußeren Schraubenköpfe sind wegen der Türen nicht mit normalem Werkzeug zugänglich. Innen die Muttern aufzubringen bedarf der Verrenkung und eher schlanke Finger. Es darf einen nicht stören, wenn der eine oder andere Hautfetzen von den Pfoten geschält wird. Dabei Fotos zu machen (selbst oder von Anderen) würde nur Mordgelüste erzeugen.
       
      Vor dem Einbau des Armaturenbretts wurde die gesamte Elektrik darunter und in der Mittelkonsole saniert. Das umfasste insbesondere auch die Erneuerung von Kontakten in diversen Vielfachsteckverbindern, die teilweise recht stark korrodiert waren. Da kommt man nämlich sonst nie wieder dran. Ansonsten war diverser Unfug von Elektropfuschern zu beseitigen.
       
      Nach provisorischer Montage (nur das Armaturenbrett schon fest drin) wurden die ganzen elektrischen Komponenten getestet. Wäre blöd das alles endzumontieren und dann funktioniert die Hälfte nicht. Das sieht dann so aus.

       
      Natürlich ging dies oder das zunächst nicht, das wurde dann schnell i.O. gebracht. Hier dann das nahzu fertige Ergebnis, an den unteren Seite der Mittelkonsole fehlten im Foto noch Verkleidungselemente
      .
       
      So sieht das dann im Detail und wieder ordentlich aus.
       

       
      Die komplette Mittelkonsole ist übrigens jedenfalls bei diesem Fahrzeug aus Holz gezimmert, recht simpel. Ansonsten sind die meisten Panele aus Glasfaser-verstärktem Kunststoff. Möglicherweise haben spätere Serie II auch die Mittelkonsole aus GFK, beim Jarama ists jedenfalls schon bei frühen Fahrzeugen so.
    • S.Schnuse
      Da es ja gegen meine Prinzipien verstößt jeden Quark in einer Werkstatt machen zu lassen, hab ich mich entschlossen die Kupplung an meinem Auto selbst zu wechseln. Eins vorweg, ich hab sowas noch nie an einem PKW gemacht, nur mal als 16 Jähriger bei nem Ferienjob an einem Multicar - von daher wusste ich nicht worauf ich mich da einlasse.


      Hier sieht man meine Hebebühne, eine Konstruktion aus 100% biologisch abbaubaren Rohstoffen.

      Eigentlich hatt ich ja Bock den Guten mal im 5. Gang in den Drehzahlbegrenzer zu jagen, um zu sehen was dann der Tacho anzeigt. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn meine Biohebebühne dabei umgekippt wäre


      Das ist mein Getriebe, der Ausbau sollte ein Klacks werden. Schliesslich hab ich vom guten H.R. Etzold sein Buch "3er BMW - Jetzt mach ichs mir selbst" stundenlag studiert. Wie sich später herausstellte lebt der Mann in einer Welt, in der BMWs nur die Hälfte der sonst vorhandenen Schraubverbindungen haben. Zumindest ist das bei den BMWs in seinem Buch so.


      Erstmal mussten die Kats und der Endschaller raus. Optimale Bedingungen dank meiner Biobühne, ich war noch nicht mal am Getriebe da sah ich schon aus wie ein Schwein.


      So, nun sieht man die Kardannwelle in ihrer ganzen Pracht. Leider - denn wie sich gleich herausstellt ist ja noch was kaputt.


      Ahnt ihr es?


      Richtig! So eine massakrierte Hardyscheibe hab ich selten gesehen. Mein Vater hat mich gleich mal belehrt und meinte meine Blitzstarts wären daran schuld. --> Ich bin der Meinung das muss so ein Teil abkönnen.


      Hier nochmal, ich komm garnicht drüber hinweg. Und so ein sensibler Gummiklumpen kostet dann auch noch soviel wie eine Tankfüllung.


      Naja, halb so wild - eigentlich hat ja jeder glücklicherweise heutzutage noch eine Ersatzkardanwelle daheim rumzuliegen. Da muss doch auch so ein Luxusteil dran sein.... ?


      .... aber leider auch nicht mehr das neueste. Ein kleiner Riss ist drin und ich hab kein Bock das Gedöns nochmal abzubauen.


      Das war die alte Hardyscheibe von meinem 316i, gerade erst 160.000km jung. Wo nichts dreht kann nichts kaputt gehen - trotzdem kommt eine neue rein. Sicher ist sicher.


      Ich glaub es war halb eins nachts, da ist mir das Getriebe dank der Hilfe meines Nachbarn dann doch endlich in den Schoß gefallen. Keine Angst, die Familienplanung ist noch heil.


      Da ist sie nun, das Opfer meiner "Blitzstarts" Doch oh graus, was musste ich nun feststellen....


      Dieser fettig glänzende Rand da unten ist eine richtig dicke Fettschicht. Sowas hat da eigentlich nix zu suchen. Auch die Getriebeglocke war voll mit dem Zeug. Bin mal gespannt, was der Werkstattmeister dazu sagt, wenn ich morgen die neue Kupplung abhole. Hoffentlich ist es nicht das Kurbelwellenlager, ich würd


      Naja, so sieht jemand aus, der zu geizig ist eine Werkstatt aufzusuchen. Ich hab mich extra für das Foto geschminkt. Nun heisst es also morgen früh weiter machen.

      Ich werd auf jeden Fall erzählen wie die Story weitergeht. Wird bestimmt noch richtig teuer....

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