Jump to content
bertl

Wann Marktstart von RS3 neu?

Empfohlene Beiträge

bertl   
bertl

Hallo Jungs

Bin leider kein Audifahrer mehr, aber hätte da doch eine Frage an euch!

Wer weis wann der neue RS3 auf den Markt kommen wird. Mein Sohn löchert fast täglich.

Danke im voraus.

 

Gruß

Bertl

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
jo.e CO   
jo.e

Welcher Neue? Schon wieder ein Neuer? Der Aktuelle is doch erst raus gekommen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
matelko CO   
matelko

Der A3 und sein S3 Derivat sind kürzlich neu vorgestellt worden, ja, das stimmt. Das RS3 Derivat hingegen noch nicht. Da sind derzeit nur Neufahrzeuge des Vorgängers lieferbar, allerdings bereits fertig konfiguriert und somit nicht mehr individualisierbar.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
jo.e CO   
jo.e

Den meine ich... gibts bald noch einen Neueren?

Audi-RS-3-Sportback-Heckansicht-560x373-7c521ec6d4f1c9ae.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Max A8   
Max A8

Naja, gleich von einem "neuen" Auto zu sprechen halte ich für übertrieben. Minimale optische Retuschen gab es nun bei A und S3, daneben 10 PS mehr für den S3, eine neue S-tronic und das Virtual Cockpit, bekannt aus TT und A4. 

 

Das wird man beim RS3 sicherlich auch noch nachschieben, ich vermute, wenn die RS3 Limousine vorgestellt wird. 

 

Grüße 

Max

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
matelko CO   
matelko

Die Basis des von jo.e gezeigten RS3 geht auf das Jahr 2012 zurück. Insofern handelt es sich jetzt in der Tat eher um ein anstehendes Facelift des RS3 und nicht um ein wirklich neues Fahrzeug.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Forex VIP CO   
Forex

Wenn man bedenkt, wie alt die Basis des ersten RS3 (8P) war, als dieser auf den Markt kam, ist der neue (8V) direkt noch jungfräulich. Nächstens dürfte die Limousine in ihrer endgültigen Form präsentiert werden und man kann nur hoffen, dass Audi die Mängel von 8P und 8V ENDLICH mal beseitigt hat! Die Fahrzeuge sind definitiv KEIN Vorsprung durch Technik, bzw. wenn das der Vorsprung sein soll, dann gehe ich lieber back to the roots..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
erictrav   
erictrav

Ist der oben gezeigte, ältere nicht noch PQ35? Der neue ist der erste RS3 auf MQB. Also komplett neu.

bearbeitet von erictrav

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Forex VIP CO   
Forex

Der 8P, also der erste RS3, ist PQ35, der neue (8V) ist MQB.

 

EDIT: Die neue Limousine sollte m.W. auch auf MQB sein.

bearbeitet von Forex

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
SubCulture   
SubCulture

die Markteinführung ist für das 1. Quartal 2017 geplant.

 

Neben den oben genannten Neuerungen der Produktaufwertung bekommt der RS3 auch den neuen 2.5 TFSI mit 400 PS, analog zum neuen TT RS.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Forex VIP CO   
Forex

Neue Bremsen auch?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
ilTridente   
ilTridente

wäre wünschenswert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
kkswiss   
kkswiss

Thomas hat nach neuen Bremsen gefragt, nicht nach besseren!:lol:

Nein, seit gefühlten 30 Jahren sind die Bremsen immer wieder beanstandet. Warum bekommt Audi das nicht hin?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Forex VIP CO   
Forex

Kai, ich denke jede neue Bremse ist besser als die momentan montierte..

 

:(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bertl   
bertl

Jungs Danke!

Im gesamten sind mehr Fragen beantwortet worden als gefragt :)

Das es sich um ein Facelift handelt hätte ich wissen sollen, war halt blöd gefragt.

Was aber fast mehr stört das sich Audi hier versucht ähnlich wie Porsche oder Lambo mit einem aussetzen der Produktion eine Sonderstellung für das Fahrzeug zu erreichen was es meiner Meinung nach aber nicht ist.

Wahrscheinlich will man eher die Fahrzeuge los werden die noch auf Halde stehen.

Und danke für den Tip der schlechten Bremsen, dürfte wie auch bei BMW das gleiche Problem sein. Sparen wo geht!

 

Gruß

Bertl

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
matelko CO   
matelko

Was verstehst Du unter "Aussetzen der Produktion wie Porsche oder Lambo"?

Die Audi RS-Modelle basieren nur bedingt auf den entsprechenden A- und S-Modellen. Die Unterschiede sind schon wesentlich tiefgreifender. Ähnlich, wie bei Porsche die GT3 und GT3 RS Modelle nur die Grundform mit den Carrera-Modellen gemein haben, die Technik ist eine völlig andere. Früher wurden die Audi RS-Modelle sogar auf einer komplett eigenständigen Fertigungsstraße montiert, ob das immer noch so ist, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Insofern haben die RS-Modelle eine Sonderstellung. Von den vergleichsweise homöopathischen Dosen im Verkauf mal abgesehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
amc VIP   
amc
vor 57 Minuten schrieb bertl:

Und danke für den Tip der schlechten Bremsen, dürfte wie auch bei BMW das gleiche Problem sein. Sparen wo geht!

Bitte genauer - was hast Du an BMW-Bremsen der aktuellen M-Modelle auszusetzen? Gerade bei den Stahlbremsen sind das unterhalb von Porsche noch so ziemlich die besten am Markt - und die aufwändigsten ohnehin. Wer verbaut denn sonst Compoundscheiben? Und beim alten Panamera waren die Stahlbremsen wohl auch nicht ganz auf dem üblichen Porsche-Niveau, zumindest was den Bremsweg anging. In Deutschland hat den halt keine Zeitschrift mit Stahlbremsen bekommen. In England schon.

 

Nein, die Sparnummer ist es nicht. Porsche ist sehr gut darin bei allen Konstruktionsaspekten auf den Einfluss auf Bremswirkung zu achten. Das gibt ihnen am Ende den kleinen Vorsprung den sie bei gleicher Gewichtsklasse und gleichem Material dann haben. 

 

Bei den Audi RS-Modellen (und einzelnen AMG-Modellen mit Stahlbremse) ist es meiner Meinung nach einfach fehlender Wille (im Sinne von: 95% unserer Kunden ist es egal, also so what?) Einsparung beim Teileeinkauf ist nicht das Problem. Aber Entwicklungs- und Abstimmungsaufwand vielleicht schon. Und bei den extrem breiten Produktpaletten der Hersteller sind die Entwicklungskapazitäten halt nicht unbegrenzt.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
bertl   
bertl

Und wieder Dank für die Aufklärung!

Punkto Bremsen war es aber doch das die Stahlbremsen bei M5,M6 immer wieder unter Kritik standen und erst mit Einführung der Ceramic diese weniger wurde.

Habe selbst noch einen alten M5 E39 der mit Compundscheiben ausgerüstet ist, wobei ich aber nie das Gefühl habe das diese schlecht seien.

 

Gruß

Bertl

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
amc VIP   
amc
vor 57 Minuten schrieb bertl:

Punkto Bremsen war es aber doch das die Stahlbremsen bei M5,M6 immer wieder unter Kritik standen und erst mit Einführung der Ceramic diese weniger wurde.

Es gab die ersten zwei Jahre halt nur die Stahlbremsen. Die Evo hatte damals in einem Vergleichstest den M5 sowie AMG E-Klasse und einen Panamera S mit Stahlbremsen (selten getestet!). Ergebnis: der M5 hatte den kürzesten Bremsweg und zumindest in deren Tracktest ist die Stabilität auch nicht negativ im Vergleich zu den anderen aufgefallen. Warum sollten die Bremsen auch schlecht sein - die Brembo-Sättel verbaut in der Klasse fast jeder, und die Scheiben sind so groß daß bei 19ern kein Bleistift mehr zwischen Felge und Sattel passt.

 

Die deutsche Presse hat ziemlich an den Bremsen des M5 herumgenörgelt. Meiner Meinung nach zu Unrecht. Man kann nicht Stahlbremsen mit Keramikbremsen vergleichen was Standfestigkeit auf dem Track angeht. Und man kann auch nicht erwarten daß auf der Autobahn drei Krawallbremsungen von 300 auf 120 direkt hintereinander ohne Abkühlphase geht. Nicht in der 2 Tonnen-Klasse, nicht aus der Geschwindigkeit. Mit der Keramikbremse geht das - aber auch die fährt dann plötzlich im Verschleissbereich. Und will ich die Kosten dafür? Die sich nicht nur auf ca. 10.000 Euro Kaufpreisunterschied beschränken? Der ein oder andere vielleicht - und sicher der Zeitschriftentester der es ohnehin nicht zahlt sondern lieber orakelt daß das in der Preisklasse egal sei (nein, ist es nicht, was man schon daran ablesen kann daß der Panamera Turbo S nicht der meistverkaufte Panamera in Deutschland ist...).

 

Ich fahre die Compoundbremse im M5 seit Februar 2011 und bin komplett zufrieden. Nicht begeistert, aber zufrieden. Ich nehme eine richtige Krawallbremsung auf der Autobahn aber auch zum Anlass zu bemerken daß die Verkehrsdichte wohl etwas hoch geworden ist für meine Geschwindigkeit. 8-) Was M5 und M6 vermutlich fehlt ist etwas mehr Frischluftzuführung ins Radhaus bei höheren Geschwindigkeiten, das scheinen sie beim neuen X5M/X6M gemacht zu haben.

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
amc VIP   
amc
vor 33 Minuten schrieb amc:

seit Februar 2011 

Bugfix: Februar 2012.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Forex VIP CO   
Forex
vor 10 Stunden schrieb bertl:

Und danke für den Tip der schlechten Bremsen, dürfte wie auch bei BMW das gleiche Problem sein.

Das muss ich ebenfalls intervenieren! Gerade die "M"-Bremsen sind hervorragend!

 

Dass es bei mehreren Starkbremsungen aus hohen Geschwindigkeiten zu weichem Pedal kommt, hat damit zu tun, dass die Flüssigkeit zu heiss wird. Dieses Problem haben aber die meisten Hersteller. Wenn man viel sportlich fährt, lohnt sich deshalb ein Upgrade mit Stahlflexbremsleitungen und Bremsflüssigkeit mit hohem Siedepunkt. Dann hast Du ein Top Produkt für vergleichsweise schmales Geld.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Max A8   
Max A8

Auf dem Genfer Autosalon wird der neue RS3 Sportback (und Limousine) vorgestellt, Marktstart ist im April. 

 

Bremse weiterhin 370 Millimeter vorn (wobei die Größe ja ohnehin nicht das Problem war), optional Kohlefaser-Keramik vorn. 400 PS, 480 Newtonmeter, nur S-tronic. Preis ab 54.600€, Limousine ab 55.900€. 

 

IMG_0960.JPG

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
DomToretto   
DomToretto

Hallo Leute,

 

auf den bin ich ebenfalls gespannt! Der 5 Zylinder ist vom Klang her ähnlich wie ein 10 Zylinder, liebe diesen Klang.

 

Viele Grüße

 

DomToretto

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Cavallino Rampante CO   
Cavallino Rampante
vor 31 Minuten schrieb DomToretto:

Hallo Leute,

 

auf den bin ich ebenfalls gespannt! Der 5 Zylinder ist vom Klang her ähnlich wie ein 10 Zylinder, liebe diesen Klang.

 

Viele Grüße

 

DomToretto

....na na na , nun übertreibe mal nicht mit deinen geschriebenen Zeilen.

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
melon   
melon

Naja wie ein 10 Zylinder würde ich auch nicht unbedingt sagen. Der Sound ist gut keine Frage, aber eben nicht soooo gut ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Ähnliche Themen

    • MarioRoman


      Monaco. Die Stadt der Superreichen hat ein neues Spielzeug für ihre Kinder vorgeführt bekommen - den neuen Audi RS3 Sportback. Mit satten 340 Pferden aus 2.5 Litern Hubraum prescht der kompakte Kombi in nur 4,6 Sekunden von 0 auf 100. Nun sind aber hochgezüchtete Automobile auch in der Kompaktklasse nichts Besonderes mehr.

      Dieses Manko kompensiert der neue Audi RS3 Sportback durch ein besonderes Gimmick - dem grandiosen Fünfzylinder, ein alter Bekannter aus der kleinen Rennsemmel TTRS. Um diesen auch mal richtig hart rannehmen zu können ging es mit ihr in die Gebirgsstraßen von Südfrankreich. Ein erster Kurzfahrbericht.



      Optik – so lala

      Augenscheinlich wurde der RS3 Sportbackeher dezent überarbeitet. Statt mit aggressiver Optik zu prollen gibt sich der neue RS3 eher zurückhaltend. Sportlich schaut er aus aber dass hier eine kleine Drecksau unter der Haube arbeitet, wird nicht wirklich ersichtlich. Auf den ersten Blick merken nur Kenner an den breit ausgestellten Radhäusern aus Kohlefaser verstärktem Kunststoff (CFK) und der Tieferlegung von 25 mm, dass hier etwas ganz besonderes vorgefahren kommt.

      Die Haptik ist typisch Audi absolut erhaben und lässt keine wirklichen Negativpunkte aufkommen. Die serienmäßig mit Feinnappa belederten RS Sportsitze sind bequem und bieten dennoch einen guten Seitenhalt. Das optionale Alcantara Lenkrad ist sehr griffig, fühlt sich aber sehr grob an. Die Dekoreinlagen wurden in Klavierlack Optik gehalten, desweiteren wurden eine Ladedruckanzeige, ein Ölthermometer und ein Laptimer ins Fahrerinformationssystem integriert. Zudem punktet der Sportback mit einer sehr guten Rundumsicht und einem großen Kofferraumvolumen.



      Motor – oh lala

      Kommen wir lieber zurück zum Stichwort „Drecksau“. Die arbeitet nämlich unter der Motorhaube in Form des grandiosen Fünfzylinder Turbo, der in dieser Form schon den frechen Audi TTRS nach vorne zerrt. Der 2,5 Liter TFSI zaubert knackige 250 kW (340 PS) in Richtung Asphalt. Dazu bei trägt der Turbo mit bis zu 1,2 bar Ladedruck. Um der Traktion Einhalt zu gebieten, bewegt sich der RS3 Sportback- wie soll es auch anders sein- mit permanentem Allrad voran; kurz quattro. Genug Power, um manch einen Basis Leasing Elfer zu ärgern, allerdings nur bis Tempo 250, denn dann gibt es für den kleinen Audi eine Zwangsleine während der 911er von dannen ziehen kann. Glück gehabt!

      Aber geradeaus möchte man mit solchen Autos eh nicht fahren. Ab auf die Gebirgsstraßen von Südfrankreich. Hier gibt es alles, was das Rennfahrerherz begehrt. Höhensteigungen, kurze Geraden, Haarnadelkurven und weitere leckere Verwindungen, die in den Asphalt kreiert wurden. Kurz gesagt: Der Kleine darf sich hier ordentlich austoben und den Fünfzylinder mal richtig brüllen lassen.



      Traktion satt dank Quattro

      Traktion satt zeigt der RS3 schon beim sprinten, quattro sei Dank. Die 450 Nm Drehmoment sorgen für einen fulminanten Vortrieb. Interessanter wird es aber erst, wenn es in die Haarnadelkurven geht. Statt störrisch über die Vorderräder zu schieben bleibt der Sportback erstaunlich gelassen und lässt sogar bei komplett deaktiviertem ESP hier und da mal das Heck wedeln . Im Normalfall sorgt die elektronische Differenzialsperre (EDS) für eine optimale Bodenhaftung. Möglich macht dies aber auch eine besondere Anordnung der Pneus.

      So arbeiten an der Vorderachse 235er 19 Zöller, während auf der Hinterachse “nur” 225er Gummis Ihren Job verrichten. Dies soll für eine schärfere Fahrweise sorgen und in der Praxis scheint dies besonders gut beim herausbeschleunigen am Kurvenausgang zu funktionieren.



      S-Tronic: perfekt abgestimmt

      Fans wilder Schaltorgien werden trauern, denn im Gegensatz zum TTRS wird der RS3 nur mit der Siebengang S Tronic angeboten. Die verrichtet im Automatik Modus einen guten Job, doch wenn es richtig zur Sache gehen soll hilft nur der Griff zu den Schaltwippen die für blitzschnelle Gangwechsel sorgt.

      Im Sport Modus kommt noch eine kräftige Note von herrlichen Brabbeln und Spucken aus den Endrohren beim herunterschalten dazu. Dieser Sound macht Mann närrisch- der Benzinverbrauch ist zu vernachlässigen, wenn der Motor sich entfalten soll. Der freundliche Tankstellenbesitzer wird ihnen für diese Sucht danken.




      Bremsen: Belastbarkeit hält sich in Grenzen

      An die S Tronic gewöhnt man sich schnell, doch die Bremsen geben einem zu denken. Zwar arbeitet hier eine Hochleistungsbremsanlage mit Vierkolben Sätteln vorn, allerdings ging diese schon nach knapp 40 km wilder Berghatz in den Gebirgsketten von Südfrankreich ordentlich in die Knie - und zwar soweit, dass besagte Bremse einmal sogar komplett versagte. Dazu sei gesagt, dass ich diese Strecke schon mehrfach fahren durfte und zwar mit den unterschiedlichsten Modellen.

      So was ist mir bis dato noch nie passiert und darf meiner Meinung nach bei einem RS Model erstrecht nicht passieren. Ein Punkt den manch ein TTRS Fahrer schon kennt und dementsprechend den auch den Audi Ingenieuren bekannt sein dürfte. Hier wäre es schön, wenn man sich in Ingolstadt um eine Nachbesserung bemühen würde, z. B. in Form einer besseren Kühlung der Bremsanlage, um somit das schnelle Überhitzen zu vermeiden.



      Fazit: Der Audi RS3 Sportback ist wieder eine kleines Perfektionssahnestück geworden. Ein kompakter Sportler mit Ladequalitäten und einem grandiosem Motor. Das Fahrwerk ist sehr gut abgestimmt und der Verbrauch hält auch unter Vollast in Grenzen. Einzig das schnelle Überhitzen der Bremsen darf als wirklicher Kritikpunkt gewertet werden, zumal wir nicht die einzigen auf der Strecke waren, die dieses Problem hatten.

      Insgesamt darf man aber sagen, dass Audi hier einen sehr guten Allrounder hingestellt hat. Auch die Konkurrenz braucht er derzeit nicht wirklich zu fürchten, mit Ausnahme des ebenfalls gerade vorgestellten 1er M Coupes. Hier entscheidet am Ende der Geschmack. Schwere Wahl....

      specifications Audi RS3 sportback

      Antriebsart: AWD (Allrad)
      Hubraum: 2.480 cm³
      Motor: R5, Turbo, vorn quer
      Leistung: 250 kW (340 PS) bei 5.400 - 6.500 U/min
      Drehmoment: 450 Nm bei 1.600 - 5.300 U/min
      Vmax: 250 km/H
      Co2 Emission g/km: 212 (EU5)
      Beschleunigung 0-100 km/H: 4,6 s
      Durschnittsverbrauch: 9,1 l/100 km
      Leergewicht nach DIN: 1.575 kg

      Preis Testwagen: ab EUR 49.900,00 inkl. MwSt.

      credits

      Text: Mario-Roman Lambrecht
      pictures: Mario-Roman Lambrecht



      Short Video



      more pictures

























×