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Phil

Wiederinbetriebnahme nach längerer Standzeit (2.5 Jahre)

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Phil   
Phil

Hallo Community

 

Da ich auf einer längeren Reise war und mich danach zuerst mit nicht besonders gut bezahlten Jobs durchschlagen musste, stand mein Auto für längere Zeit. Und es steht immer noch, inzwischen sind es rund 2.5 Jahre. Möchte dies aber in den kommenden Wochen gerne ändern, bei dem Wetter kribbelt's schon ordentlich.

 

Nun stellt sich mir die Frage, was aus technischer Sicht für die Wiederinbetriebnahme zu beachten ist. Es handelt sich um einen Golf R32 (suche also keine Tipps zu Autos mit Vergaser :wink:), derzeit noch mit Long Live Öl, abgestellt in temperierter Garage. Ich habe etwas gesucht hier bei cp und im Internet. Zum Thema Einmotten findet man einiges, zur Inbetriebnahme eher weniger.

 

Die Ausserbetriebnahme bin ich relativ simpel angegangen. Reifendruck erhöht, Auto bei trockenem Wetter warm gefahren, abgestellt, Batterie abgeklemmt, fertig. Da die Batterie eh nicht mehr taufrisch war, habe ich auf die Anschaffung eines Ladegerätes verzichtet und gönne mir eine neue Batterie. Da die Standzeit länger als geplant war, wäre ein im Nachhinein ein Ölwechsel sicher nicht verkehrt gewesen. Nun ja, er fand nicht statt.

 

So, was jetzt? Aus den Angaben aus dem Web, die ich zusammengetragen habe, sehe ich es wie folgt vor und bin gespannt auf die verschiedenen Kommentare! Ich muss vorauszuschicken, dass ich technisch nicht so bewandert bin wie andere hier und daher die eine oder andere Formulierung etwas unprofessionell daher kommen mag...

 

1) Neue Batterie kaufen und anschliessen
2) Etwas Öl einfüllen --> Notwendig? Wenn ja, welche Menge?
3) Zündkerzen herausdrehen und Motor einen kurzen Moment leer drehen lassen --> siehe Kommentar weiter unten
4) Danach normal starten
5) Motor einige Minuten im Stand laufen lassen (auf Geräusche achten, Sichtkontrolle Dichtigkeit)
6) Danach gemütliche Ausfahrt, ca. 50km, sodass sicher alles mal wieder auf Temperatur ist
7) Anschliessend Ölwechsel und was halt sonst noch so anfällt (weitere Flüssigkeiten wechseln, ev. Reifen, da ich Standplatten erwarte, spröde Teile, Filter, etc.)

 

Zu 3):
Habe zur ganzen Thematik grundsätzlich zwei Meinungen festgestellt:
Die eine diskutierte, etwas aufwändigere, Herangehensweise deckt sich in etwa mit dem oben Aufgeführten (z.B. "Der einzige Tipp, der hier logisch wäre, ist die Zündkerzen herauszudrehen und dann zu starten, damit durch den fehlenden Verdichtungsdruck die Kurbelwellenlager entlastet werden. Angenehmer Nebeneffekt ist die erhöhte Starterdrehzahl; somit erfolgt ein wesentlich schnellerer Öldruckaufbau." Quelle: Beitrag #5 http://www.alfisti.net/alfa-forum/newtimer/110474-wiederinbetriebnahme-nach-2-jahren-stillstand.html).
Die andere z.T. vorgeschlagene Möglichkeit: Batterie anhängen, Schlüssel drehen, los! Ein Motor kann das ab und das Öl zieht sich nicht derart zurück, dass die Schmierung nicht ausreichend gewährleistet wäre beim Starten. Zweite interessante Quelle, insbesondere zum Thema Verhalten des Motorenöls (Beiträge von Tom dial): http://www.carpassion.com/forum/thema/28299-%C3%BCberwinterung-348/?page=2

 

Nun danke ich vielmals für hilfreiche Beiträge im Voraus!

 


P.S. In einigen Threads der Vergangenheit stand am Ende nicht das eigentliche Thema zur Diskussion, sondern das Verhalten des Users. Daher hoffe ich, dass hier angeregt zur Wiederinbetriebnahme eines (durchaus geschätzten) Autos im Allgemeinen gefachsimpelt wird und nicht über die Sinnhaftigkeit meiner angestellten Überlegungen bei einem Volkswagen.

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Sailor CO   
Sailor

Den Motor ohne Zündkerzen mit dem Anlasser durchzudrehen hat sicher den Vorteil, daß wenn trockene Teile aufeinander reiben, sie nicht so stark geschädigt werden. Die Ölpumpe verteil ja auch schon das Öl. Bei einem normalen Start ist ein 0/5WX nach zwei Sekunden an allen Schmierstellen.

Wie lange hält die Kühlflüssigkeit? Ich würde sie gleich ablassen.

Nachher vielleicht auch noch neue Bremsflüssigkeit.

bearbeitet von Sailor

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wevi85   
wevi85

Nach 2,5 Jahren in einer warmen Unterkunft dürfte nicht soviel sein, mein Volvo stand ein Jahr draussen und mein Peugeot 2 Jahre. Der von meinem Kumpel wurde letztens nach knapp 6 Jahren gestartet, kam nur Zahnriemen usw. neu und Ölwechsel mit Filter.

 

Dauert halt etwas bis das Öl wieder an den Hydros ankommt, bei Volvo sogar bis zu 15min.

 

Den Wagen würde ich nicht im Stand laufen lassen, einfach starten, kurze Sichtkontrolle und dann sofort mit wenig Drehzahl und so wenig Last wie möglich bewegen.

 

Ansonsten sieht dein Plan doch recht gut aus.

 

 

 

 

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Phil   
Phil

Klasse, danke euch beiden für eure Inputs! :-))!

 

Da haben wir sie wieder, die zwei Meinungen bezüglich nur mit Anlasser durchdrehen ohne Zündung oder gleich Vollstart :D Wenn alles klappt, werde ich wahrscheinlich einen technisch etwas versierteren Helfer dabei haben, mal schauen wie der drauf ist und ob er die Zeit und Musse hat, die Übung mit Zündkerzen rausdrehen hat. Schaden würde es nicht aber ohne geht's wohl kaum minder gut.

 

Der Hinweis mit der Kühlflüssigkeit ist notiert, kann beim Wechsel vom Öl und Bremsflüssigkeit gleich dazugenommen werden, merci!

 

Zahnriemen ist insofern kein Thema, da der R eine Steuerkette hat (die sicherlich auch irgendwann zum Thema wird).

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wevi85   
wevi85

Okay, sowas wie Bremsschläuche durchgucken usw. wirste bestimmt auch dem Zettel haben, dewegen habe ich es nicht erwähnt.

 

Ich sehe 2.5 Jahre in einer warmen Garage oder sowas für garkein Problem, so empfindlich ist der Motor bei dir jetzt auch nicht.

Mein Schlacht-Volvo stand von 2009 an draussen abgemeldet, habe letztes Jahr eine Batterie reingehangen, etwas frischen Sprit zugekippt und einfach angelassen. Hydros haben nach 10min oder sowas auch ihren Dienst aufgenommen und er lief, war halt wegen einer defekten Zündspule usw. etwas am rumzicken.

 

Mein Peugeot stand knapp 2 Jahre mit offenem Motor draussen, da steckten nur etwas in Öl getränkte Papiertücher in den Zylindern. Zusammengebaut und angeschmissen, 30km gefahren und dann Ölwechsel mit Filter gemacht, auch keine Probleme.

IMAG0746.jpg

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quax   
quax

Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann sprühe etwas Öl in die Zündkerzenlöcher und drehst den Motor erst einmal von Hand durch. Bremsflüssigkeit würde ich auf jeden Fall auch erneuern.

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Kai360 VIP CO   
Kai360

Egal was du machst, um den "Kaltstart" kommst du nicht herum.

Öl ist kaum noch welches an den Schmierstellen.

 

Und einiges ist auch Kontraproduktiv. (in diesem wundersamen Internet gibt es leider mehr Unwahr- und Halbwahrheiten als echte, konstruktive Tipps!) B)

 

1. Von Hand durchdrehen - damit kriegst du niemals Öl an die Schmierstellen gepumpt - wozu soll das also gut sein?

2. Kerzen raus - und mit dem Anlasser durchdrehen - klingt erst mal gut - aber die Einspritzung arbeitet weiter, Benzin wird eingespritzt und NICHT verbrannt - wäscht dann das Öl gleich wieder ab!

 

Der einzig richtige Weg WÄRE!

Ölpumpe separat antreiben bis Öldruck aufgebaut ist und an allen Schmierstellen angekommen ist,

und dann erst starten.

Ja, gibt es, im Schiffmotorenbau, nur bei deinem Boliden nun mal nicht!

 

Also:

1. Neue Batterie (mein Lieblingsthema, schon mal gut)

2. Öl- Kühlwasserstand kontrollieren (Auffüllen sollte nicht notwendig sein)

3. Starten

4. Kurz horchen, ob etwas ungewöhnliches?

5. Dezent losfahren, schön warm fahren.

6. Alle Flüssigkeiten wechseln (schadet zumindest nie! Kühlflüssigkeit kann man sich meist sparen, Klimakompressor ist bei 2 Jahren Standzeit wahrscheinlich eh undicht, würde ich erst beobachten)

7. Zum TÜV fahren :P

8. Jut ist, Spaß haben!

 

9. Zusatz: Reifen? Ich schmeiße alles über 6 Jahre weg, bei Sportwagen nach 2 Jahren!

 

 

bearbeitet von Kai360
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tollewurst CO   
tollewurst

Also mit von Hand durchdrehen kann man sehr wohl Öl an alle Stellen bekommen und auc Druck aufbauen! 

Ich würde einfach die Stecker der ESV abziehen, dann ca 30 Sekunden orgeln, Stecker drauf und anstellen. 

Dann würde ich das Auto im Stand warmlaufen lassen und danach die Flüssigkeiten wechseln.

 

Nicht zu viel Gedanken machen, auch nach zwei Jahren ist noch überall Öl für einen leichten Schmierfilm. 

Anders geht es auch gar nicht denn sonst wäre der Motor binnen Tagen festgegammelt.

 

Wir haben die Tage einen E28 525 nach 23 Jahren Standzeit, davon 15 draußen einfach gestartet. Benzin drauf, Battterie überbrückt und gestartet. Ob das nun gut ist sei dahingestellt, aber er sprang an als sei nichts gewesen.

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Kai360 VIP CO   
Kai360
vor 20 Minuten schrieb tollewurst:

Also mit von Hand durchdrehen kann man sehr wohl Öl an alle Stellen bekommen und auc Druck aufbauen! 

Eine simple Zahnradpumpe baut ab welcher Drehzahl Druck auf und hat vor allem eine hinreichende Fördermenge? :wink:

 

Egal.

Batterie rein und starten, fertig!

 

Zusatz:

Falls er nicht anspringen sollte.

1. Neue Zündkerzen

2. Benzin E10 ?

bearbeitet von Kai360

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tollewurst CO   
tollewurst

Och Kai, eine Zahnradpumpe fördert immer und auch bei wenig Drehzahl. Außer sie ist restlos ausgelutscht oder hat Karies.

Und man braucht ja auch so gut wie kein Volumen.

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quax   
quax

Beim Öl in die Zündkerzen sprühen und den Motor von Hand durchdrehen, geht es nicht darum Öl an alle Stellen zu bekommen.

Vielmehr geht es darum die Kolbenringe erst einmal langsam von den Zylinderwänden sanft zu lösen.

Und dort einen Ölfilm zu erzeugen

bearbeitet von quax
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Kai360 VIP CO   
Kai360
vor 6 Stunden schrieb tollewurst:

Och Kai, eine Zahnradpumpe fördert immer und auch bei wenig Drehzahl. Außer sie ist restlos ausgelutscht oder hat Karies.

Und man braucht ja auch so gut wie kein Volumen.

Hast du schon einmal eine typische in Motor verbaute Zahnradpumpe manuell auf Förderleistung geprüft?

ICH ja, diverse!

 

Und wieviele Umdrehungen / Min schaffst du denn an der Kubelwelle mit einem Schraubenschlüssel?

Also ich so 2 -3 (Drei wäre mindestens 12 Mal den Schlüssel neu ansetzen!), mehr schaff ich bei bestem Willen nicht in einem verbauten Motorraum.

Leerlauf wäre so bummelig 1000 U / min.

Wir reden hier also über den Faktor 333 ! :P

 

@Phil

Mach Dir keinen Kopf, schmeiß die Schlurre an und gut ist! B)

Weißt du was einem Motor wirklich schadet!

Das sind die täglichen Kaltstarts und eventuell Belastung in kaltem Zustand, als auch der Ölfilterwechsel, da läuft der Motor nämlich in der Tat recht lange ohne hinreichende Schmierung!

Wir reden hier über EINEN einzigen Kaltstart!

bearbeitet von Kai360

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tollewurst CO   
tollewurst

Ja, aber selbst bei ein paar Umdrehungen von Hand bekomme ich messbaren Öldruck hin, bedeutet das Öl ist an allen Stellen angekommen ;-)

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Phil   
Phil

Vielen Dank erst mal allen für die tollen Beiträge! Insbesondere die Praxisbeispiele (wevi85, Kai360, tollewurst) zeigen, dass es nicht so 'ne Sache sein sollte... :-))! Auf dass die Schlurre bald wieder röchelt... :)

 

Ich fasse für mich auf jeden Fall zwei Schlüsse.

 

Fazit I: Es ist durchaus möglich, mehr zu machen als einfach nur neue Batterie rein und Schlüssel drehen. Der Mehrwert und was dann am Ende genau die beste aller zusätzlichen Massnahmen wäre, ist mir zu diffus - ich lasse es einfach sein. Zudem stehen zusätzlicher Aufwand und resultierender Mehrwert für mich nicht in einem vernünftigen Verhältnis.

 

Fazit II: Was mir hingegen fast noch wichtiger scheint, ist was nach der Wiederinbetriebnahme geschieht. Bisher habe ich den Fokus eher aufs Davor gelegt und die anschliessenden Arbeiten als "ergibt sich dann schon" angesehen. Das habe ich revidiert und nehme eure Hinweise mit!

 

vor 13 Stunden schrieb Kai360:

6. ... Klimakompressor ist bei 2 Jahren Standzeit wahrscheinlich eh undicht, würde ich erst beobachten

 

Was beobachte ich da? Merke ich das nicht einfach beim Betrieb (tut nicht, Geruch)?

 

vor 6 Stunden schrieb Kai360:

 

Weißt du was einem Motor wirklich schadet!

Das sind die täglichen Kaltstarts und eventuell Belastung in kaltem Zustand, als auch der Ölfilterwechsel, da läuft der Motor nämlich in der Tat recht lange ohne hinreichende Schmierung!

Ersten zwei Dinge sind klar, da achte ich schon immer drauf. Das mit dem Ölfilterwechsel versteh' ich nicht. Was schadet, der Wechsel oder der ausbleibende Wechsel des Ölfilters?

 

vor 13 Stunden schrieb Kai360:

7. Zum TÜV fahren :P

Ja das ist dann noch die nächste Baustelle... Originale, unverbastelte und trotzdem einigermassen zahlbare Auspuffanlage suchen... Zum Glück ist bei uns in der CH die Motorfahrzeugkontorlle mit den Kontrollen so im Verzug, dass das Aufgebot auch einige Monate dauern kann...

 

Merci & schönen Abend allerseits

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GT 40 101 CO   
GT 40 101

Ich seh da auch kein Problem, höchstens mit dem kurz erwähnten Sprit.

Falls der Tank nicht voll ist, was ja bei längerer Standzeit zu empfehlen ist, würde ich so viel frisches Benzin wie möglich einfüllen.

Bei meinen Fahrzeugen hatte ich nach langer Standzeit immer nur Probleme in Zusammenhang mit altem Sprit, Benzinleitungen, Einspritung oder Vergaser usw.

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wevi85   
wevi85

Eine Todsünde beim Volvo ist z.B, dass Leute etwas Geld an dem Ölfilter sparen wollen und sich bei günstigen Anbietern welche besorgen. Beim originalen Volvo-Ölfilter ist ein Rückschlagventil verbaut, damit das ganze Öl nicht wieder zurück läuft und schneller anliegt.

 

Daher sollte man es mit den Filterwechsel auch nicht unbedingt übertreiben, habe schon gelesen, dass da einer alle 5.000km am wechseln ist. Bedeutet, dass er den Motor viel öfters belastet als nötig, also man kann Autos auch kaputt reparieren und es zugut meinen.

 

Wichtig ist immer, dass man sich die richtigen Ersatzteile holt, gibt auch günstige Anbieter die eine gute Qualität liefern aber da muss man immer gucken.

 

-Klimaservice würde auch machen, als Tipp, gibt auch Mobilen Klimaservice! Vorteil: Man ist dabei und sieht die Menge die eingefüllt wird. Ich war mit meinem Audi in der Vertragswerkstatt und die haben das System garnicht richtig voll gemacht aber schön abgerechnet. Meine 200g haben gefehlt und die waren sogar noch viel teurer.

 

Wir lassen den jetzt immer kommen und sind zufrieden, kostet 45€, Drucktest, absaugen, befüllen, außer es muss was gemacht werden.

CAM00048.jpg

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Kai360 VIP CO   
Kai360
vor 9 Stunden schrieb Phil:

1. Was beobachte ich da? Merke ich das nicht einfach beim Betrieb (tut nicht, Geruch)?

 

2. Ersten zwei Dinge sind klar, da achte ich schon immer drauf. Das mit dem Ölfilterwechsel versteh' ich nicht. Was schadet, der Wechsel oder der ausbleibende Wechsel des Ölfilters?

1. Ja, einfach wenn nicht tut, respektive der Kompressor ständig an und aus schaltet, dann ist der Druck im System weg.

Zur Technik: De Abdichtung des Klimakompressors benötigt Schmierung. Das Öl wird mit dem Klimamittel umgewälzt. Wenn das nun logischerweise unterbleibt trocknet die Dichtung aus. Kompressor undicht, Kühlmittel wech! TIPP: Bei der Neubefüllung darauf achten, dass fluoroezierendes Öl beigefügt wird, dann kannst du Lecks im Dunkeln mit der UV Lampe orten!

Aber hier sind wir nun ja schon im Bereich der "Luxusprobleme", ist nun ja nicht fahrelevant!

 

2. Mißverständnis. Kontraproduktiv wäre ein Ölwechseln noch VOR dem Erststart. Dann hättest du den Effekt dass erst der Ölfilter gefüllt werden müßte, und das Ganze bei einem "Trockenen" Motor. Das ist schon unschön wenn der Motor in Betrieb und warm ist, denn solange fehl ja der Öldruck! Jetzt klar?

 

VIEL SPASS und ERFOLG beim Start!

bearbeitet von Kai360

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quax   
quax
vor 17 Minuten schrieb Kai360:

2. Mißverständnis. Kontraproduktiv wäre ein Ölwechseln noch VOR dem Erststart. Dann hättest du den Effekt dass erst der Ölfilter gefüllt werden müßte, und das Ganze bei einem "Trockenen" Motor. Das ist schon unschön wenn der Motor in Betrieb und warm ist, denn solange fehl ja der Öldruck! Jetzt klar?

 

Es sei denn man füllt den neuen Ölfilter vorher mit frischem Öl. :-)

 

 

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GeorgW CO   
GeorgW

Hallo,

 

im Zweifel würde ich wie schon erwähnt die Zündkerzen rausschrauben und zusätzlich noch die Relais und/oder Sicherungen für die Benzinpumpen ziehen, anschließend den Motor mit dem Anlasser etwas durchorgeln. So wird schonmal etwas Öl im Motor verteilt und somit die größten Risiken eines Kaltstarts eliminiert.

 

Gruß, Georg

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bozza CO   
bozza

Ich vermute der "Durchdrehen von Hand Mythos" kommt aus der Fliegerei. Bei Sternmotoren macht es durchaus Sinn nach längeren Standzeiten von Hand durchzudrehen. Dabei würde ggf Öl das sich in unteren Zylindern gesammelt hat wieder herausgedrückt. Ansonsten unnötig sofern man nicht gerade was am Ventiltrieb gearbeitet hat.

 

Batterie rein, Zündung an und Feuer frei ;-)

Am R32 hätte ich eher Bedenken mit dem hinteren Bremsen (Bremssättel fest). Fahr einfach vorsichtig ein paar Kilometer und halt alles im Blick. Ich hab mir für die Bremsen so ein Billigst-Infrarotthermometer gekauft. Damit siesht du sofort wenn achseweise die Temperatur zu große Differenzen hätte.

 

Fahr einfach los!

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Phil   
Phil
vor 22 Stunden schrieb GT 40 101:

Falls der Tank nicht voll ist, was ja bei längerer Standzeit zu empfehlen ist, würde ich so viel frisches Benzin wie möglich einfüllen.

Tank habe ich noch gefüllt, obwohl mit heutigen Plastiktanks im Hinblick auf Rost nicht wirklich nötig. Dachte, dass es zumindest kaum schadet. Als Wertanlage funktionierte es aber definitiv nicht :D

 

@ wevi85: Danke für den Hinweis mit dem mobilen Klimaservice und die Infos zum Ölfilter! Muss ich mal checken, ob der Service in der CH auch angeboten wird.

 

@ Kai360: Auch dir vielen Dank für die Erklärungen zu Klima und Ölfilter, ist nun klar :)

 

Merci für den Hinweis mit den Bremsen @ bozza. Nicht gerade ein Stärke des R und auch eine meiner Sorgen. Bisher war es eher die Bremse vorn rechts, die sich gerne mal festgesetzt hatte, wenn ich mich recht erinnere. Bevor ich mich dann ans Starten mache, werde ich auf jeden Fall mal schauen, ob er sich verschieben lässt. Das wär schon mal positiv.

 

So, nun geh' ich Zeit suchen, um mich um den Papierkram zu kümmern... :P

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