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Kai360

Erfahrungen mit Tesla Model S 90D

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BMWUser5   
BMWUser5
Am 20 March 2016 um 16:08 schrieb BMWUser5:

Gegen Aufpreis heist der Button nicht mehr "Insane" sondern "Ludicrous" und geht dann von 0-100km/h in 3,0s:-))! Die Viertelmeile ist in 10,9s und 250km/h 20% schneller erreicht.

 

Kleiner Tipp: Am 31. März wird wohl auch die 100kWh Version vorgestellt: P100D & 100D

decoded-value-p100d1.png?w=793&h=402

Nette Randnotiz:

 

Am Endes des Jahres 2015 hatte Tesla weltweit 584 Supercharger Standorte und somit ~3400 Ladesäulen, was bedeutet dass Tesla seine Supercharger mit ungefähr $285 300 oder $49 000 pro Ladesäule bewertet. 2014 hatte Tesla 334 Standorte im Wert von $107 Millionen (~$320 000 pro Ladesäule), was zu einer 11% Kosteneinsparung in 2015 führt.

 

 

Nun ist es soweit: Tesla hat nun den Model S P100D vorgestellt.

 

-0-60 mph in 2,5s !!! 

-Reichweite auf 315 miles erhöht (613 nach EU-Messung) 

-und das tolle, Besitzer der alten Modelle können auf die neue Batterie upgraden ohne das komplette Fahrzeug zu wechseln

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
vor 6 Stunden schrieb BMWUser5:

Besitzer der alten Modelle können auf die neue Batterie upgraden ohne das komplette Fahrzeug zu wechseln

Das ist doch eine eher ungewöhnliche Strategie um viele, neue Autos zu verkaufen.

Oder?

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amc VIP   
amc

Na ja, das Upgrade der Batterie von einem P90D Ludicrous Mode zu einem P100D kostet auch schlanke 20.000 USD. Für 7% mehr Reichweite. Bei Neukauf ein 10.000 Euro Aufpreis. 

 

Und wohlgemerkt: das sind noch keine neuen Zellen, sie haben nur die Paketierung und Kühlung der Zellen geändert.

 

So langsam wird es lustig mit den vorausgesagten Skaleneffekten bei Tesla. Billiger wird da scheinbar gar nichts, aber 7% mehr Reichweite für 10.000 Euro Aufschlag. Okay...

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F400_MUC CO   
F400_MUC
vor 13 Stunden schrieb BMWUser5:

Nun ist es soweit: Tesla hat nun den Model S P100D vorgestellt.

 

-0-60 mph in 2,5s !!! 

-Reichweite auf 315 miles erhöht (613 nach EU-Messung) 

-und das tolle, Besitzer der alten Modelle können auf die neue Batterie upgraden ohne das komplette Fahrzeug zu wechseln

Wenn ich da normal auf die Tube drücke komme ich nicht mal von MUC nach Fra. Mit dem X6 komme ich hin und zurück. 

 

Und dann viel Spaß mit dem Kauf der Ersatzbatterie in fünf Jahren. Und alles ganz umweltfreundlich, weil Strom kommt ja aus der Steckdose und Milch aus den Supermarkt.

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
vor 23 Stunden schrieb amc:

Na ja, das Upgrade der Batterie von einem P90D Ludicrous Mode zu einem P100D kostet auch schlanke 20.000 USD. Für 7% mehr Reichweite. Bei Neukauf ein 10.000 Euro Aufpreis. 

 

Und wohlgemerkt: das sind noch keine neuen Zellen, sie haben nur die Paketierung und Kühlung der Zellen geändert.

 

So langsam wird es lustig mit den vorausgesagten Skaleneffekten bei Tesla. Billiger wird da scheinbar gar nichts, aber 7% mehr Reichweite für 10.000 Euro Aufschlag. Okay...

Ja, wenn nur die Reichweite betrachtet wird, dann ist es nicht so interessant.

Aber man bekommt ja auch mehr Leistung.

 

Also für diese mehr PS, da geben Andere ähnliche Summen aus.

Oder verstehe ich da was falsch?

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amc VIP   
amc

Jein, Du kannst nur die bisherige theoretische maximale Leistung zu einem höheren Grad nutzen da die neue Paketierung und Kühlung etwas höhere Entladeströme zulässt. Deswegen funktioniert das auch bei einer Nachrüstung des Akkus in einem bestehenden P95D mit Ludicrous Mode (und nur dort, bzw. im entsprechenden Model X).

 

Es ändert auch alles nichts dran daß überhalb von 120 der Vorwärtsdrang gemessen an der Leistung zunehmend zu einem lauen Lüftchen entwickelt - eine Kombination aus fehlendem Getriebe und Beschränkungen des Entladestroms.

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Datloke   
Datloke

Nur das ich es mal verstehe, für wen außer Autofahrer auf deutschen Autobahn hat der Vorwärtsdrang oberhalb von 120 im alltäglichen Gebrauch noch Relevanz? 

Das ganze Segment der "Power-Limousinen", mit denen du hier den Tesla vergleichst,gibt es doch nur, weil dafür auf dem Heimatmarkt der Haupthersteller der klassischen Geschäftslimousinen ein Bedarf  bestand, weil sie hier tatsächlichen einen Nutzen abseits des PS-Prestige hatten. Inzwischen sind sie um auch international vermarktbar zu sein, zu den aggressiv verspolierten Ungetümen geworden, die wir heute durch die Innenstädte der Welt jaulen hören. Außerhalb von Deutschland wurde für diese Autos aber durch Marketing ein Bedarf geschaffen der völlig am Nutzen und ursprünglichen Zweck vorbei geht.

 

 

bearbeitet von Datloke
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amc VIP   
amc

In einem Thread der sich mit der Begeisterung über 2,5 statt 2,7s von 0-60 mph befasst sollten wir glaube ich nicht über "tatsächlichen Nutzen" sprechen. :P

 

Wenn Du das als Maßstab nimmst, kannst Du das meiste was Herr Musk in den letzten Technik-Generationen angepriesen hat gleich zur Mülltonne tragen.

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Datloke   
Datloke

Ich finde aber das grade das beim Tesla am meisten Relevanz hat. Natürlich können die konventionellen Mitbewerber besser,schneller, härter, länger. Die entscheidende Frage ist aber doch, wie lange noch?  

 

Nehm es mir nicht übel aber ich gehöre zu einer Generation die das Ende des Erdöls höchstwahrscheinlich erleben wird und ich tu bis jetzt mein Bestes dafür, dass das so schnell wie möglich sein wird, wenn ich mir meine Tankquittungen so angucke. 

Das Zeug ist endlich, das ist Fakt und darüber muss man auch nicht streiten sondern es hinnehmen. 

Die Aufgabe an die Hersteller ist seit geraumer Zeit, den Status quo der aktuellen motorgetriebene Fahrzeuge so schnell wie möglich auf Elektro-, Wasserstoff-, etc. umzustellen, damit der Kunde keine Einschränkung in seiner individuellen Mobilität, Komfort, etc. hat. 

Wenn ich dann sehe was Tesla heute hat, dann ist das soweit ich informiert bin mehr als alles was BMW, Mercedes, Audi und Porsche für die nahe und ferne Zukunft angekündigt haben. Ich seh da 613 km Reichweite nach Normzyklus und Porsche schwärmt  von 500 km und 3,5 Sekunden für den Standartsprint für ein Auto ankündigt das eventuell 2019 auf den Markt kommt. 

Ich seh jetzt nicht so wirklich Technik für Mülltonne...

 

 

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Ja, Erdöl geht zu Neige. Selbst wenn es "nachgebildet" würde, wir verbrauchen es zu schnell!

Technologisch dürften wir gerne auch einen Schritt voran gehen, denn das Verbrennen ist auch nur die Nutzbarmachung des Feuers......... ja, wir müssen weg vom Öl und da ist Umweltschutz für mich nicht der Hauptgrund.

 

Ich denke der Tesla und das Engagement von Herrn Musk sind da auf dem richtigen Weg.

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erictrav   
erictrav

Ach das Erdöl, als ich in den 80igern zur Schule ging, da hieß auch schon, bald gibt es kein Erdöl mehr.

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JaHaHe   
JaHaHe
vor 17 Stunden schrieb Datloke:

Nur das ich es mal verstehe, für wen außer Autofahrer auf deutschen Autobahn hat der Vorwärtsdrang oberhalb von 120 im alltäglichen Gebrauch noch Relevanz?

Für Autofahrer auf italienischen Autobahnen zum Beispiel...

Gruß von einem der gestern wieder bei 200 hinter Bozen die Lichthupe bekommen hat. Geschah mir recht, was muss ich da auch so rumschleichen ;)

 

Illegale Grüße,

J.

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Andiracer   
Andiracer

Auch wenn ich gestern noch in Bozen war...ich wars nicht :D 

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F400_MUC CO   
F400_MUC
vor 12 Minuten schrieb JaHaHe:

Für Autofahrer auf italienischen Autobahnen zum Beispiel...

Gruß von einem der gestern wieder bei 200 hinter Bozen die Lichthupe bekommen hat. Geschah mir recht, was muss ich da auch so rumschleichen ;)

 

Legale Grüße,

 

Fixed that für you.

 

Ich kenn' das. Das war dann auf dem Teil des Brenners, auf dem es kein Tempolimit gibt, richtig?

 

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BMWUser5   
BMWUser5
Am 24. August 2016 um 05:53 schrieb Thorsten0815:

Das ist doch eine eher ungewöhnliche Strategie um viele, neue Autos zu verkaufen.

Oder?

Derzeit merken auch die großen deutschen Autohersteller, dass wohl in absehbarer Zeit das Geld über Dienstleistungen erwirtschaftet wird und nicht nur über neue Autos. Da macht man dann eher mal ein Update/Upgrade in der Zwischenzeit, als ein neues Auto zu kaufen. Denn wie oft kauft der Durchschnittskunde ein neues Auto.....eher nicht so oft.

Hinzu kommt noch der Aspekt der Kundenzufriedenheit: Man hat die Möglichkeit ein Upgrade durchzuführen ohne ein komplettes neues Auto zu kaufen. Und diejenigen die eh noch keinen Tesla besitzen können ja zu einem Neuwagen greifen. Diese Möglichkeit habe ich bei anderen Herstellern nicht, besonders kleinere Dinge wie ein neues OTA Update. Die wollen dann gleich ein neues Auto verkaufen.

 

Am 24. August 2016 um 12:53 schrieb F400_MUC:

Wenn ich da normal auf die Tube drücke komme ich nicht mal von MUC nach Fra. Mit dem X6 komme ich hin und zurück. 

 

Und dann viel Spaß mit dem Kauf der Ersatzbatterie in fünf Jahren. Und alles ganz umweltfreundlich, weil Strom kommt ja aus der Steckdose und Milch aus den Supermarkt.

Ach übertreib mal nicht, wo kann man denn schon noch auf einer längeren Strecke mit voller Geschwindigkeit durchfahren - Stau, Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc. 

Was bringen mir z.B. die 670PS des Ferrari 488GTB? Kann man doch nirgendwo ausfahren.

bearbeitet von BMWUser5

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F400_MUC CO   
F400_MUC
vor einer Stunde schrieb BMWUser5:

Man hat die Möglichkeit ein Upgrade durchzuführen ohne ein komplettes neues Auto zu kaufen. Und diejenigen die eh noch keinen Tesla besitzen können ja zu einem Neuwagen greifen. Diese Möglichkeit habe ich bei anderen Herstellern nicht, besonders kleinere Dinge wie ein neues OTA Update. Die wollen dann gleich ein neues Auto verkaufen.

 

Ach übertreib mal nicht, wo kann man denn schon noch auf einer längeren Strecke mit voller Geschwindigkeit durchfahren - Stau, Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc. 

Was bringen mir z.B. die 670PS des Ferrari 488GTB? Kann man doch nirgendwo ausfahren.

Also die Möglichkeit Upgrades durchzuführen bringen alle anderen sich gerade. Den 488 GTB kann man fast immer (zu den Zeiten, an denen ich fahre) hinter Nürnberg nach München ausnutzen. Und ja, in der Baustelle müssen dann alle 60 fahren.

 

Aber die wiederholte Beschleunigung bringt es auch, nicht nur der Top  Speed. Zumindest wenn ich dann nicht 30 min an der Raststätte aufs Laden warten muss.

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BMWUser5   
BMWUser5
vor 4 Stunden schrieb F400_MUC:

Also die Möglichkeit Upgrades durchzuführen bringen alle anderen sich gerade. 

Genau, weil Tesla denen den Anstoß gegeben hat.

 

vor 5 Stunden schrieb F400_MUC:

Den 488 GTB kann man fast immer (zu den Zeiten, an denen ich fahre) hinter Nürnberg nach München ausnutzen. Und ja, in der Baustelle müssen dann alle 60 fahren.

 

Aber die wiederholte Beschleunigung bringt es auch, nicht nur der Top  Speed. Zumindest wenn ich dann nicht 30 min an der Raststätte aufs Laden warten muss.

Naja und wie viel Km sind das wo du es ausnutzen kannst? Eher eine Kurzstrecke: also auch kein Problem mit dem Tesla. 

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F400_MUC CO   
F400_MUC

Mich interessiert auch nicht, wie schnell man am Zebrastreifen losstarten kann, weil ich so selten da stehe, schaue ob keine Oma kommt, in ludicrus mode loslege und wenn dann doch ein Kind hervorspringt betreten schaue ob des Kollateralschadens.

 

Mich interessiert aber sehr wohl, wie schnell ich von 150 in Kolonne auf 270 kommen kann und dann wieder bremse, weil der nächste vor mir ist. Und das kann man immer machen, vielleicht nicht bis 270. Fast jeden Tag. Das geht auch um die Allianz Arena herum bis zur erstencAusfahrt nach Unterschleissheim. Nürnberg MUC geht Top Speed fast jedes Mal nach dem Berufsverkehr. Und ja, dann bin ich froh um die Baustelle bei  Allershausen, dann geht sich das ohne Tanken trotzdem aus. Kannste vergessen mit dem Tesla. Hatte ich ein paar Mal hinter mir, lästig wie Pest, aber nach dreimal beschleungen lassen die auch wieder abreissen - die Angst um die Reichweite.

 

Du wirst es nicht schaffen, mir einen Haufen Kacka als leckeres Omlett zu verkaufen. Ja, Elektro gehört die Zukunft - aber aktuell ist es eben Schrott. Und alle, die so jubeln wie Du sind entweder bezahlt, betrügen sich selbst oder brauchen kein Auto, das man wie ein Auto auch nutzen kann.

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amc VIP   
amc
vor 14 Minuten schrieb BMWUser5:

Genau, weil Tesla denen den Anstoß gegeben hat.

Heute war es hier ziemlich warm, ziemlich schön. Das kann ja nur Tesla gewesen sein, stimmt's? 

 

Herstellerseitige Upgrades sind doch im Automobilmarkt nichts neues. Leistungsnachrüstungen sogar ab Werk gab es bei Porsche schon als Elon Musk noch auf der Schule war. Das ist dann eine Weile etwas aus der Mode gekommen dadurch daß viele Kunden auf 3 Jahresleasing gewechselt sind, aber so seit 4-5 Jahren wieder im Kommen. Nicht nur Optikzeug, auch Sportbremsen Retrofits, Leitungssteigerungen, der i3 ist von Anfang an auf Batterieupgrade geplant worden, und nun da der bessere Akku für den i3 da ist gibt es auch das Retrofit-Angebot (natürlich teuer: ca 9000 Euro für 50% mehr Reichweite), und zwar für alle bisher gebauten i3. 

 

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BMWUser5   
BMWUser5
vor 1 Stunde schrieb amc:

Herstellerseitige Upgrades sind doch im Automobilmarkt nichts neues. Leistungsnachrüstungen sogar ab Werk gab es bei Porsche schon als Elon Musk noch auf der Schule war. Das ist dann eine Weile etwas aus der Mode gekommen dadurch daß viele Kunden auf 3 Jahresleasing gewechselt sind, aber so seit 4-5 Jahren wieder im Kommen. Nicht nur Optikzeug, auch Sportbremsen Retrofits, Leitungssteigerungen, der i3 ist von Anfang an auf Batterieupgrade geplant worden, und nun da der bessere Akku für den i3 da ist gibt es auch das Retrofit-Angebot (natürlich teuer: ca 9000 Euro für 50% mehr Reichweite), und zwar für alle bisher gebauten i3. 

 

Ich rede nicht von einer Leistungssteigerung. Wenn man bei Porsche z.B. ein Update auf die neue Software haben will kommen nur Aussagen wie: Leider nein - neues Auto kaufen. 

 

Und ich meine die Gesamtumsetzung: kann natürlich sein, dass es schon erste Ansätze gab, die aber dann wieder verwurfen wurden. Apple hatte auch nicht das erste Touchscreen Smartphone.

 

"Two years ago, 'over-the-air update' was like a bad word," Ned Curic, chief technology officer at Toyota Motor Sales U.S.A., said in November at the Connected Car Expo in Los Angeles. Now, he said, the response from executives is: "Yes, we've got to do that."

 

"In jedem Ford befanden sich Dutzende von Computersystemen von verschiedenen Unternehmen, die alle zusammenarbeiten und wie ein System funktionieren mussten. Es war viel zu komplex, aber es hatte sich im Lauf der Zeit so entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt war eine Vereinfachung fast unmöglich, besonders für ein Unternehmen wie Ford, das hunderttausende von Autos jedes Jahr verkaufen muss. Im Gegensatz dazu musste Tesla von Null anfangen und seine eigene Software erstellen. Giuli hätte sich eine solche Gelegenheit gewünscht. „Software ist auf vielfache Art und Weise das Herzstück der neuen Erfahrung bei einem Auto.” sagte er. „Vom Antriebsstrang bis hin zu den Warntönen wird Software benutzt, um ein expressives und angenehmes Umfeld zu schaffen. Die Softwareintegration des Model S ist wirklich eindrucksvoll. Tesla ist hier das Maß aller Dinge.

Die enge Verbindung zwischen Software- und Hardwareintegration nimmt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Automobilzukunft. Autonomes fahren und die Fähigkeit diese Technologien einzubinden und mit kabellosen Updates zu verbreiten und verbessern."

 

BMW zieht nach, wollen ihr Elektroauto ja nicht schlechter da stehen lassen. 

bearbeitet von BMWUser5

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
vor 11 Stunden schrieb F400_MUC:

Du wirst es nicht schaffen, mir einen Haufen Kacka als leckeres Omlett zu verkaufen. Ja, Elektro gehört die Zukunft - aber aktuell ist es eben Schrott. Und alle, die so jubeln wie Du sind entweder bezahlt, betrügen sich selbst oder brauchen kein Auto, das man wie ein Auto auch nutzen kann.

Und das Stromauto ist der Verbrennungstechniik trotzdem überlegen und wird kommend. :P 

Natürlich ist der Tesla noch nicht perfekt, aber er zeigt den richtigen Weg und ist schon jetzt im Alltag benutzbar!

 

Ein Sportwagen ist das Modell X aber nicht.

Im Motorsport müsste er leichter sein und schnell wechselnde Akkus haben.

 

Für den Alltagsbetrieb, gerade in kleinen Ländern wie der Schweiz, oder für Wenig- und Kurzstreckenfahrer ist das schon ein brauchbarer Ansatz.

 

So ein Fahrzeug war lange nicht von den grossen, dem Öl verbundenen Herstellern gewünscht und wäre von innen heraus so nie möglich gewesen.

 

Schlimmer finde ich diese Hybriden. Da bekommt man dann die Nachteile der Verbrennung alle noch mit verkauft.

Anmerkung: Was ja für eine Transformation der Branche auch Sinn macht, aber nicht zwingend mein Vorteil als Käufer ist.

 

Ich fahre am liebsten echte Sauger. Kein Schmalbrust Motörchen mit Turbo wegen dem Geschäft mit dem CO2 und keinen Hybridantrieb mit den ganzen zusätzlichen Wartungsarbeiten (Ölen und Schmierstoffe) um das alte Geschäftsmodel aufrecht zu erhalten. :evil:

 

Entweder fahr ich 100% elektrisch, oder 100% Verbrennungsmotor. O:-) 

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BMWUser5   
BMWUser5
vor 15 Stunden schrieb F400_MUC:

Du wirst es nicht schaffen, mir einen Haufen Kacka als leckeres Omlett zu verkaufen. Ja, Elektro gehört die Zukunft - aber aktuell ist es eben Schrott. Und alle, die so jubeln wie Du sind entweder bezahlt, betrügen sich selbst oder brauchen kein Auto, das man wie ein Auto auch nutzen kann.

Ich finde es nicht so toll, wenn man auf diesem Niveau diskutiert. Achte doch mal auf deine Ausdrucksweise.

 

So wie Thorsten es schon erklärt hat, ist der Tesla meiner Meinung nach weit entfernt davon "Schrott" zu sein. Ich habe nicht die Absicht dir einen Tesla zu verkaufen oder bekomme Geld dafür - nur wundere ich mich immer wieder, wenn Personen so abfällig über das Auto reden. Ja es ist nicht perfekt, aber eben auch kein Schrott und ganz normal benutzbar wie ein Auto.

 

Das Auto ist in keinster Weise ein Sportwagen, das eine ist ein SUV und der andere eine Limousine, aber eben aufgrund der verbauten Teile mit guten Beschleunigungswerten. Das Auto soll auch nicht auf die Rundstrecke etc.

 

Außerdem wie so schön Thorsten sagt, fährt man 100% Saugmotor Sportwagen und 100% elektrisch als Alltagswagen etc.

bearbeitet von BMWUser5

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bibiturbo   
bibiturbo
Am 29. März 2016 um 10:54 schrieb Autopista:

Ich hatte einen der ersten 700PS P85D. Nach etwa 4 Monaten hab ihn wieder verkauft. Ich wollte den Wagen unbedingt haben.

 

Nach dem ersten WOW Effekt mit der sensationellen Beschleunigung aus dem Stand stellte sich mit der Zeit bei mir das Gefühl von Belanglosigkeit ein. Auf der Autobahn ist das Auto eine Nullnummer. Die Leistung wird sofort runtergeregelt zuerst auf ca. 300PS dann noch weiter. Die Reichweite ist zumindest in Deutschland für Langstrecke nicht ausreichend.

 

Bzgl. Handling ist das Auto sehr schwer und untersteuert mit Nachdruck. Die Bremsen sind katastrophal, der Federungskomfort unzureichend, das Platzangebot auf den Rücksitzen ein Witz. Der große Screen nervt mit der Zeit.

 

Würde ich mir wieder einen Tesla kaufen nur für die Kurzstrecke dann käme am ehesten ein S70 in Frage. Realistisch betrachtet kann er alles genauso wie ein P90D kostet aber etwas mehr als die Hälfte.

Vielen Dank für die Eindrücke, sehr interessant!

 

Untersteuern, schlechte Bremsen, keine Autobahn-Eignung in der Realität - das erklärt warum das Auto vor allem von Leuten in San Francisco als ernsthaftes Auto gesehen wird... Ich bin mal gespannt, wie lange Tesla noch durchhält.

bearbeitet von bibiturbo

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Thorsten0815 CO   
Thorsten0815

Eventuell ist es auch ein Fehler den Wagen in einer an Sportwagen orientieren Sichtweise zu betrachten.

Es ist eine Limousine für kurze bis mittlere Strecken mit einem beeindruckenden Antritt und zukunftsweisender Technologie.

 

Eine Solaranlage mit Zwischenspeicher auf dem Eigenheim, ein Tesla und eine Arbeitsweg von unter 100km, dann wäre es ein perfektes Alltagsautos für mich.

 

Das konnte ich noch bei keinem anderen eAuto so für mich beurteilen.

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    • Jarama
      Unlängst hatte ich eine (erstmalige) Bestellung bei dieser Firma, welche auf Fiat Teile spezialisiert sein soll, getätigt. Denn ich hatte Fensterheberschalter für den Dino Coupe 2,4 entdeckt (leider ohne Bilder). Diese Schalter werden in verschiedenen Fahrzeugen verwendet.
       
      Als das Päckchen ankam und ich hinein schaute, sah ich sofort, dass es sich um Fensterheberschalter handelt, welche im Alfa Montreal verwendet werden. Man erkennt dies daran, dass der Rahmen vernietet ist und das Symbol für rechts und links gleich ist (bei dem richtigen Teil ist der Rahmen separat, nichts genietet, der Schalter komplett zerlegbar und auf einer Seite der Wippe ein Pfeil nach rechts oder nach links). Man sieht nicht, dass diese Schalter auch nicht in den Originalausschnitt passen, weil der Rahmen etwas länger ist. Das weiss ich, weil ich beide Schalter habe, für den Monti auch einen fabrikneuen Ersatzsatz auf Lager.
       
      Also Widerruf erklärt und die Schalter zurück geschickt. Dabei hatte ich die Schalter noch nicht einmal aus dem Klarsichtbeutel heraus genommen, warum auch, sie sind ja falsch. Sondern den Beutel mit den Schaltern wieder in die Verpackung und ab damit.
       
      Nunmehr hat mich eine Email erreicht, wonach einer der zurück geschickten Schalter defekt sei, man habe mir aber zwei intakte Schalter geschickt. Daher werde  nur der Preis eines Schalters ersetzt. Ein Foto eines defekten Schalters wurde beigefügt.
       
      Hierauf habe ich geantwortet, dass ich die Schalter noch nicht einmal aus der Tüte genommen habe. Zudem scheine es sich ausweislich des Bildes (s.u.) um einen fehlerhaft produzierten Schalter zu handeln (man schaue sich die Niete an).
       
      Hierauf wurde ich der Unwahrheit bezichtigt und habe dann den Disput von mir aus abgebrochen mit der Aufforderung mir das Geld für den einen Schalter (ca. 80,-- kostet einer) zu erstatten und mit dem defekten Schalter nach Gutdünken zu verfahren, nicht aber mir wieder zuzuschicken. Sicherlich werde ich nicht mehr dort bestellen.
       
      Die Firma hat einen Link zu diesem Thread erhalten und kann, wenn sie mag, Stellung nehmen. In eine weitere Diskussion werde ich mich allerdings nicht einlassen.
       
      P.S.: Ich fühle mich in meiner Ehre nicht nur wegen des unrichtigen Vorwurfs der Lüge gekränkt, sondern auch wegen der Vermutung, ich könnte grobmotorisch und unqualifiziert versuchen einen vernieteten (und zudem für mich wegen der größeren Länge sowieso unbrauchbaren) Schalter zu öffnen.
       

    • Stig
      Hallo miteinander,
       
      Ich habe die letzen Tage mein Alltagsauto gewechselt und fahre nun anstelle des sehr geschätzten RS4 (B8) einen R8 4.2 v8 FSi.
       
      Einen richtigen Sportwagen im Alltag zu fahren stellt für mich quasi ein "Selbstversuch" dar; grundsätzlich ist es nämlich so, dass bei meinen bisherigen RS-Audi's das Platzangebot nie eine zwingende Rolle gespielt halt. Vielmehr gewichte ich meine Ansprüche heute an ein Alltagsauto primär bezüglich Qualität, Leistung, Dynamik, Style und Komfort.
       
      Zur Auswahl standen für mich folgende Modelle: 911 Carrera, Nissan GT-R, Lexus LC500 oder eben der R8, für welchen ich mich nun entschieden habe.
      Ein weiteres Kriterium, welches ausschlaggebend für dessen Wahl war, ist das Preis-/Leistungsverhältnis bei den Occasionen. So entschied ich mich für einen zwar bald 10 Jahre alten 4.2, jeodch mit erst knapp 29'000km und in absolutem Bestzustand (Sommerauto aus erster Hand). Zudem ist das Auto praktisch voll austgestattet.
       
      Nach den ersten Paar hundert Kilometer muss ich sagen, dass sich mein Entscheid sehr bewährt. Der R8 ist nahezu uneingeschränkt alltagstauglich, zumindest für meine Bedürfnisse. Den allgemeinen Meinungen entgegen finde ich das automatisierte R Tronic Getriebe richtig gut. Natürlich ist es so, dass heutzutage jeder Octavia mit DSG besser schlatet, jedoch finde ich die R Tronic des R8 sehr komfortabel und bei Bedarf ausreichend sportlich. Ebenso bin ich überrascht, dass das Infotainment MMI gar nicht so veraltet wirkt, zumindest im Vergleich zu diesem aus meinem letzten RS4.
      Nutzwert dank Allrad (Winterreifen), grossen Platzverhältnissen sowie tollem Komfort finde ich sehr gut. Einzig die grossen Türen fallen in Parklücken auf sowie dessen erstaunliche Breite, dies vorallem in Parkhauseinfahrten sowie in der Waschstrasse. Aber daran gewöhnt man sich.
      Auch das stetige Gejammer dazumal betreffend einer hoher Sitzposition kann ich nicht nachvollziehen: in einem R8 sitzt man absolut perfekt, besser gehts nicht. Platz und Raumgefühl ist hervorragend, ebenso ist der Kofferraum völlig ausreichend, insbesondere noch in Kombination mit der Gepäckablage hinter den Sitzen, welche das Gardemass Golfbag erfüllt.
       
      Nätürlich kann man heute behaupten, ein V8-R8 könnte besser gehen, aber auch dies wäre Jammern auf sehr hohem Niveau. Ich finde die Fahrleistungen (4.6sec, 302km/h) nach viel vor sehr imposant und vorallem im Alltag völlig ausreichend. Sound finde ich "gewaltig", der V8 klingt richtig toll.
       
      Mal sehen, wie sich mein Sportwagen nun im Alltag längerfristig bewährt - darum "Selbstversuch". Demnächst habe ich damit eine längere Reise geplant; mal schauen, wie langstreckentauglich er dann ist.
       
      Fährt sonst jemand hier im harten Alltag einen R8? Eure Erfahrungen hierzu würden mich interessieren.
       
      Gruss
      R.
       







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