Thorsten0815

Geldschöpfung

172 Beiträge in diesem Thema

Ab hier Beiträge aus dem Ursprünglichen Thread Was macht Ihr beruflich

Thema Geldschöpfung aufgeteilt bitte das Thema hier weiter diskutieren.

Zinsen sind Nebensache (im Grossen Rahmen)

Eine Bank lebt ja nicht vom Zinsunterschied (leihen/verleihen)

Schaut euch mal an wie Geld als Buchungssatz in einer Bank entsteht. (Giralgeld, oder Fiatgeld)

Dann noch schnell wer die Geldmenge warum und von wem beaufsichtigt kontrolliert und ich verspreche Euch, Ihr sagt dann auch bald, dass Zinsen nur Problem Nr. 2 ist. :D

Viel Spass beim Recherchieren O:-)

Thorsten

bearbeitet von chip

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weil ein italienischer Technokrat still und leise die Enteignung durch miserable Zinspolitik vornimmt :(

italienischer Technokrat?

Bei GM sucks gelernt.

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2. Zinszecken - Zustimmung - (geiler Ausdruck!) Man mache nur mal folgende Rechnung auf. Die Bank gibt der Oma im Sparstrumpf 1% (und das ist hoch angesetzt). Gleichzeitig nimmt sie anderen 15% auf dem Girokonto ab.

Sprich sie zahlt Oma 1 Euro und nimmt gleichzeitig 15 Euro ein! Und dazwischen sind nicht 14 %, nein, das sind 1400 %!!!! Ist im übrigen noch weit mehr... obige Rechnung ist vereinfacht. Also ich dreh das lieber um mit dem Zinseszinseffekt!O:-)

Das Aussaugen durch die Zinszecken ist noch weit extremer, denn eine Bank braucht NULL (ja tatsächlich NULL!) Einlagen von Oma, um Kredite zu vergeben, denn das "Geld" (de facto: nicht gesetzliches Zahlungsmittel = Buchgeld) ENTSTEHT erst im Moment der Kreditvergabe.

Geld entsteht IMMER UND AUSSCHLIESSLICH durch Kreditvergabe.

Da muss Oma ihr gesetzliches Zahlungsmittel (Münzen und Scheine) gar nicht an den Tresen tragen.

Die Bank drückt einfach einen Knopf und schon ist der Betrag gebucht (Nach vorheriger Überprüfung des künftigen Zinssklaven selbstredend, er soll ja schliesslich Jahre dienstbar sein)

Bankenregel Nummer 1

(=Lebenselixier der Zinszecken)

Banken leben nicht vom Geldverleih, sondern von der Kreditvergabe

Das bedeutet, sie nehmen Zins für das Geld, welches SIE SELBER PER KNOPFDRUCK generieren!

Man kann sich das vorstellen wie beim Monopoly:

Du findest auf dem Dachboden bei Oma ein altes Monopoly:

alles ist noch drin im Monopoly-Kasten: Spielsteine, Spielbrett, Würfel, Ereigniskarten etc. Leider hat jedoch jemand alle Geldscheine mitgenommen.

Wie kann man nun ohne das Papier-Geld (sic!) trotzdem mit 4 Leuten Monopoly spielen?

Indem derjenige, der die Bank macht, einfach auf einem Block ein Konto für alle Spieler führt.

Anstatt am Beginn des Spiels nun Geld auszuzahlen, schreibt er einfach ein Guthaben für jeden auf.

Alle Zahlungsvorgänge werden einfach per Kontoführung gebucht.

Will nun jemand bei der Bank einen Kredit, so wird der einfach dazugebucht.

EXAKT so läuft es bei den Banken.

Zur Kreditvergabe wird KEIN GELD (gesetzliches ZM) benötigt.

Die Zinszecken bekommen Zins für ein selbsterschaffenes Zahlungsmittel.

Die Historie des Bezahlens lief vom ursprünglich direkten Austausch von Waren/Dienstleistung gegen Waren/Dienstleistung zu stufenweise immer abstrakteren Formen des Leistungsversprechens:

1) ich (Fischer) geb Dir (Bäcker) 5 Fische für 1 Brot

Fisch und Brot sind nicht lange haltbar, also bietet es sich an, das Leistungsversprechen in die Zukunft zu verlagern:

2) ich (Fischer) gebe Dir HEUTE 5 Fische, Du gibst mir einen geformten Klumpen Silber (Münze). Damit kann ich dann, SPÄTER mein Brot holen. Die Silbermünze ist nun ein in die Zukunft verlagertes Leistungsversprechen.

3) ich will Silber (und Gold) aber nicht dauernd nicht mit mir herumtragen.

Hier kommen nun die Zecken ins Spiel und erzeugen ein weiteres VERSPRECHEN :

"Leg Du( Fischer) Deinen Silber-/Goldklumpen bei uns in den Tresor, WIR (die Zecken) VERSPRECHEN Dir, ihn gegen eine Quittung (=Banknote) jederzeit bei uns abholen zu können."

Lief ´ne Weile ganz gut, bis die Zecken noch gieriger wurden und mehr Abholungsscheine (Banknoten) ausgaben, als Silber/Gold eingeliefert wurde.

Es kam naturgemäß zu Bankruns und der Schwindel flog regelmäßig auf.

Nun holten die Zecken zum nächsten Schritt des Betruges aus:

(15.8.1971: Nixon "schließt das Goldfenster")

4) IHR ALLE braucht gar keine Papierzettel (Banknoten) als Versprechen auf Gold und Silber, welches wiederum ein Versprechen auf Waren und Dienstleistung (Haareschneiden, Brötchenbacken etc) ist.

"Wir versprechen euch, die Banknoten direkt als Leistungsversprechen einsetzen zu können. Gold und Silber sind altmodisch."

Schritt 5) des Weltgeldbetruges:

die teilweise Abschaffung des Bargeldverkehrs* durch Überweisungen

"Wir bieten Euch an, alle Zahlungen (wie bei beim Monopoly oben) über reine Kontoführung BARGELDLOS zu transferieren" (Überweisung, Kreditkarte, Scheck etc), also Forderungen auf Papierzettel.

"Wir VERSPRECHEN EUCH, dass Ihr mit diesen Forderungen (Kontostand, Kreditkarte, Scheck etc) jederzeit Papierzettel (Banknoten) bekommen könnt.

Papierzettel (Banknoten) sind altmodisch."

Der Kontostand ist also ein VERSPRECHEN der Bank auf Auszahlung eines Papierzettels ("Bargeld"*), welches selber ein VERSPRECHEN auf Gold/Silber WAR(!), welches wiederum ein VERSPRECHEN auf Leistung (und Waren) WAR(!).

Zur Vollendung der Historie der von den Zinszecken gebrochenen Versprechen ist der letzte Schritt nun völlig klar:

die vollständige Abschaffung des sogenannten* Bargeldes (Scheine und Münzen)

6) Sie werden uns sagen ( und sagen es bereits in Schweden, Italien und anderen Ländern):

"IHR BRAUCHT kein (sogenanntes*) Bargeld"

("ist altmodisch und wird von Terroristen benutzt!"):

"WIR VERSPRECHEN EUCH, dass Ihr mit Eurem Kontostand per Scheck, Kreditkarte etc überall Leistung bekommen werdet."

Inzwischen wird in Schweden, Italien, Griechenland etc sogar das vermeintliche* Bargeld nach und nach verboten.

Zunächst wurden alle Zahlungen über 2000€ in bar* verboten, danach alle über 1000€, dann alle über 500€ usw.

DAS ist die Geschichte der gebrochenen Versprechen der Zinszecken.

*Bargeld war ursprünglich mit Barren, also Gold und Silber gedeckt.

Seit 1917 gibt es bei uns kein Bargeld mehr.

bearbeitet von croissant
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Aber eigentlich ist das doch gar nicht so schlecht...

ICH kann keinen Ferrari bauen und was will Montezemolo mit 500.000 Semmeln? :D

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croissant, ohne Dir zu nahe treten zu wollen (oder... eigentlich doch) - ich glaube nicht, dass du auch nur ansatzweise etwas vom Geldsystem verstehst.

Dafür, dass du nichts verstehst, postest Du mit großem Selbstbewusstsein ziemlich lange Texte, in denen Du Dein Halbwissen auf konfuse Art und Weise mit Deiner Ideologie vermengst und die wildesten Schlüsse ziehst.

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es fast schon lustig.

Gruß

Eno.

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Glauben ist nicht Wissen, oder? O:-)

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croissant, ohne Dir zu nahe treten zu wollen (oder... eigentlich doch) - ich glaube nicht, dass du auch nur ansatzweise etwas vom Geldsystem verstehst.

Dafür, dass du nichts verstehst, postest Du mit großem Selbstbewusstsein ziemlich lange Texte, in denen Du Dein Halbwissen auf konfuse Art und Weise mit Deiner Ideologie vermengst und die wildesten Schlüsse ziehst.

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es fast schon lustig.

Gruß

Eno.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, bin ich überzeugt davon, dass Du die Schwächen meiner Darstellung auf den Punkt bringen kannst, wenn Du das Geldsystem besser verstehst als ich.

Zeig mir doch bitte, welche Hälfte mir bei meinem Halbwissen fehlt.

Das Geldsystem ist in der obigen Darstellung kompakt zusammengefasst, naturgemäß kann man Details in extenso anfügen.

Aber die Grundzüge sind im Wesentlichen erfasst, um dem Anfänger ein Grundverständnis zu vermitteln.

Zeige die Schwächen auf, und wir werden sehen, wie weit das von dir zur Schau getragene Selbstbewusstsein bei der Kritik an dem Modell auf ein solides Fundament gegründet ist.

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Vielen Dank für diese ganz neuen Erkenntnisse zur Geldschöpfung in einem System ohne Mindestreservesatz.

Da Banken das Geld für Kredite angeblich aus dem Nichts schaffen, mal ne kleine Verständnisfrage:

Wenn man sich so die Bilanzen von Banken anschaut, stehen auf der Aktivseite viele Forderungen aus Krediten, auf der Passivseite aber auch viele Verbindlichkeiten und nur wenig Eigenkapital (also in Europa jedenfalls, was ja Teil des Problems ist :D). Also wenn ich als kleiner Tommi Geld aus dem Nichts schaffen könnte, würde bei mir die Bilanz auf der Passivseite ganz wenig Verbindlichkeiten und ansonsten ganz viel Eigenkapital ausweisen.

Da machen die Banken doch was verkehrt oder wie schafft man es als Bank so viele Verbindlichkeiten, zB aus Einlagen, anzuhäufen, wenn man die gar nicht braucht :???: Oder anders rum: Wenn ein Autohersteller per Knopfdruck Autos aus dem Nichts schaffen könnte, wieso in aller Welt sollten die dann noch Bleche, Schrauben etc. einkaufen und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten haben?

Der Punkt mit den gesetzlichen Zahlungsmitteln war aber auch nicht schlecht :D

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Das mit dem Eigenkapitalanteil etc. sollte doch mitlerweile alles durch Basel 2 geregelt sein oder hab ich etwas verpasst? :???:

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Also was die "Themenkorrelation" angeht, hat dieser Thread aber bereits seit einiger Zeit einen stabilen Abwärtstrendkanal ausgebildet 8-)

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Das mit dem Eigenkapitalanteil etc. sollte doch mitlerweile alles durch Basel 2 geregelt sein oder hab ich etwas verpasst? :???:

Ja, Basel III zB :-) Macht aber nix, für die Fragestellung bringt's nicht so viel und man kann ja auch bei den Ferris mal ein Modell aussetzen, zB behalte den 360, gehe nicht über das Los des 430 und rücke direkt zum 458 vor :-)

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Vielen Dank für diese ganz neuen Erkenntnisse zur Geldschöpfung in einem System ohne Mindestreservesatz.

Um die Geldschöpfung zu erklären, braucht es keinen Mindestreservesatz. In etlichen Ländern gibt es keine Mindestreservepflicht (Kanada etc, England bis in die 1960er usw)

Wenn man die Grundzüge eines komplexen Systems erklären will, sollte man sich auf die wesentlichen Pfeiler der Vorgänge beschränken.

Die Mindestreserve ist zur Erklärung der Geldschöpfung durch Kreditvergabe nur irritierend.

Im Kern gilt:

Geld entsteht aus der Kreditvergabe, ohne dass dafür Einlagen vorhanden sein müssen.

Interbankenhandel, Mindestreservesätze, Eigenkapitalquote etc pp sind alles Blätterwerk zur Verwirrung der wesentlichen Vorgänge.

Da Banken das Geld für Kredite angeblich aus dem Nichts schaffen, mal ne kleine Verständnisfrage:

Banken schaffen Geld nicht aus dem Nichts, sondern verlängern die Bilanz durch Forderung von Bank gegen Kunde und Forderung Kunde gegen Bank.

Der Kunde wird im Moment der Unterzeichnung des Kreditvertrages Sklave der Bank auf Jahre hinaus, bis er das von der Bank geschöpfte Zahlungsmittel erwirtschaftet hat.

(wieder stark vereinfacht, aber im Kern auf die Volkswirtschaft bezogen trifft es den Punkt)

Wenn man sich so die Bilanzen von Banken anschaut, stehen auf der Aktivseite viele Forderungen aus Krediten, auf der Passivseite aber auch viele Verbindlichkeiten und nur wenig Eigenkapital (also in Europa jedenfalls, was ja Teil des Problems ist :D). Also wenn ich als kleiner Tommi Geld aus dem Nichts schaffen könnte, würde bei mir die Bilanz auf der Passivseite ganz wenig Verbindlichkeiten und ansonsten ganz viel Eigenkapital ausweisen.

Da machen die Banken doch was verkehrt oder wie schafft man es als Bank so viele Verbindlichkeiten, zB aus Einlagen, anzuhäufen, wenn man die gar nicht braucht :???: Oder anders rum: Wenn ein Autohersteller per Knopfdruck Autos aus dem Nichts schaffen könnte, wieso in aller Welt sollten die dann noch Bleche, Schrauben etc. einkaufen und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten haben?

Der Punkt mit den gesetzlichen Zahlungsmitteln war aber auch nicht schlecht :D

Da hast Du etwas vollkommen verkehrt aufgefasst. Banken schöpfen ausschliesslich nicht gesetzliches Zahlungsmittel (=Buchgeld) per Kreditvergabe.

Das nicht gesetzliche Zahlungsmitel = Buchgeld der Banken ist gesetzlich erlaubtes Falschgeld.

Der Staat räumt damit den Banken ein Monopol auf Geldfälschung ein.

98% des Zahlungsverkehr bedient sich inzwischen dieses von den Banken selbst geschöpften nicht gesetzlichen Zahlungsmittels.

Deshalb ist es auch kein so grosser Schritt mehr, um das immer noch vermeintlich so benannte "Bargeld" gänzlich abzuschaffen.

Schweden, Italien und Griechenland sind hier Vorreiter.

Der nächste logische Schritt ist die komplette Abschaffung des "Bargeldes".

Von 98% Buchgeld zu 100% Buchgeld ist es nur ein kleiner Schritt für die Menscheheit, aber ein grosser Schritt für Big Brother und die Bankster.

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Guten Morgen Chip,

das der Thread "abgedriftet" ist, schadet ihm meines Erachtens nicht! Auch die Richtung, die er nimmt, ist interessant.

Ob man nun den Thesen von Croissant oder den Gegnern seiner Thesen folgt, ist vollkommen unerheblich; es ist aber eine - wie ich finde - Streitkultur, die ohne Beleidigungen und - von beiden Seiten - guten Argumenten gefüttert werden!

Ich würde mich freuen, wenn man den Thread in seiner Eigendynamik laufen lässt ;)

Zustimmung. :-))!

Ja, es ist ausserdem ein Thema das schon in der Schule zu kurz kommt. Das zieht sich so durch, obwohl diese Informationen für das tägliche Leben eigentlich doch recht wichtig sind.

Was Croissant dort mit viel Herzblut und schönen Beispielen aufzeigt, dass stimmt ja dazu auch noch.

Für einen Moderator ist schwer zwischen "interessant" und formal falsch (weil Thema nicht zum Fred-Titel gehört) abzuwägen. Aber vielleicht gibt ja mal jemand der beruflich mit Banken zu tun hat, so wie es im Titel gefragt ist, seinen Kommentar dazu. O:-)

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Nunja, ich sehe hier nur sehr groben ideologischen Unfug, und stimme deshalb unserem Moderator zu.

Gefährlich wird es, wenn dieser Unfug als "interessant" dargestellt wird, ohne zu hinterfragen, was in der Betrachtung unseres lieben Croissant weggelassen oder als "nur verschleiernder Papierkram" abgetan wird.

Es kostet keine 20 min, um sich einen groben Überblick zum Thema Geldschöpfung (und in dem Zusammenhang auch Geldminderung) zu informieren und festzustellen, was diese Ausführungen sind.

Aus Erfahrung muss ich leider sagen, dass man mit ideologisch verblendeten nur sehr schwer diskutieren kann.

Da wird gröbster Quatsch verbreitet und dann gefordert, dass man das widerlegen soll. (Übrigens immer wieder das gleiche Schema, egal in welchem Bereich)

Gruß

Eno.

P.S.: Das fliegende Spaghettimonster hat die Welt erschaffen! - Solang das hier niemand bis ins kleinste Detail widerlegt, ist es wahr!

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Nunja, ich sehe hier nur sehr groben ideologischen Unfug, und stimme deshalb unserem Moderator zu.

Gefährlich wird es, wenn dieser Unfug als "interessant" dargestellt wird, ohne zu hinterfragen, was in der Betrachtung unseres lieben Croissant weggelassen oder als "nur verschleiernder Papierkram" abgetan wird.

Es kostet keine 20 min, um sich einen groben Überblick zum Thema Geldschöpfung (und in dem Zusammenhang auch Geldminderung) zu informieren und festzustellen, was diese Ausführungen sind.

Aus Erfahrung muss ich leider sagen, dass man mit ideologisch verblendeten nur sehr schwer diskutieren kann.

Da wird gröbster Quatsch verbreitet und dann gefordert, dass man das widerlegen soll. (Übrigens immer wieder das gleiche Schema, egal in welchem Bereich)

Gruß

Eno.

P.S.: Das fliegende Spaghettimonster hat die Welt erschaffen! - Solang das hier niemand bis ins kleinste Detail widerlegt, ist es wahr!

Wie gesagt, glauben ist nicht Wissen. Erklär dich mal bitte:

1. Wieso ist es "nur sehr groben ideologischen Unfug"

2. Was hast du in den 20 Minuten Recherche denn rausgefunden, dass Dich so sicher macht?

Ganz ehrlich. Eventuell habe ich mich ja falsch informiert.

Ich würde mich freuen etwas konkretes zu erfahren.

Für belegbare Tatsachen, die ich noch nicht kannte, bin ich immer zu haben.

Danke und Gruss,

Thorsten

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Wie gesagt, glauben ist nicht Wissen. Erklär dich mal bitte:

1. Wieso ist es "nur sehr groben ideologischen Unfug"

2. Was hast du in den 20 Minuten Recherche denn rausgefunden, dass Dich so sicher macht?

Ganz ehrlich. Eventuell habe ich mich ja falsch informiert.

Ich würde mich freuen etwas konkretes zu erfahren.

Für belegbare Tatsachen, die ich noch nicht kannte, bin ich immer zu haben.

Danke und Gruss,

Thorsten

zu 1.) Ein deutliches Indiz für einen Ideologen ist die Wortwahl - v.a. im ersten Post zu dem Thema. Immerhin reisst sich Croissant im Verlauf dann etwas zusammen, vollständiger oder neutraler betrachtet werden die Inhalte dadurch leider trotzdem nicht.

zu 2.) Ich mag nicht stundenlang die offensichtlichen Unzulänglichkeiten auseinander nehmen. Ein paar Sachen klangen hier ja schon an.

Stichworte, die helfen, sich einen Überblick zu verschaffen:

- Unterschied Geschäftsbank / Zentralbank

- Zinspolitik Zentral/Notenbank und Auswirkungen auf Geldschöpfung

- Mindestreserve / Vollreserve Systeme

- Eigenkapitalquote

- Geldminderung (ja, auch die gibt es)

Die Darstellung von croissant ist manipulativ.

Insofern muss ich meine Aussage vielleicht dahingehend revidieren, dass er wahrscheinlich doch Ahnung hat, aber gezielt Einzelheiten herauspickt und andere verschweigt, um seine Ideologie zu unterstützen. Das missfällt mir.

Gruß

Eno.

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zu 1.) Ein deutliches Indiz für einen Ideologen ist die Wortwahl - v.a. im ersten Post zu dem Thema. Immerhin reisst sich Croissant im Verlauf dann etwas zusammen, vollständiger oder neutraler betrachtet werden die Inhalte dadurch leider trotzdem nicht.

zu 2.) Ich mag nicht stundenlang die offensichtlichen Unzulänglichkeiten auseinander nehmen. Ein paar Sachen klangen hier ja schon an.

Stichworte, die helfen, sich einen Überblick zu verschaffen:

- Unterschied Geschäftsbank / Zentralbank

- Zinspolitik Zentral/Notenbank und Auswirkungen auf Geldschöpfung

- Mindestreserve / Vollreserve Systeme

- Eigenkapitalquote

- Geldminderung (ja, auch die gibt es)

Die Darstellung von croissant ist manipulativ.

Insofern muss ich meine Aussage vielleicht dahingehend revidieren, dass er wahrscheinlich doch Ahnung hat, aber gezielt Einzelheiten herauspickt und andere verschweigt, um seine Ideologie zu unterstützen. Das missfällt mir.

Gruß

Eno.

Zu 1. Ja, dass Kommunikationsprinzip ist auf Überzeugung ausgelegt. Aus welchen Gründen scheint wohl nicht wichtig. Deswegen ist es inhaltlich noch lange nicht falsch.

Zu 2. Kein Problem. Jedem seine Meinung. Ich will Dich da auch nicht weiter belasten. Deswegen gehe ich nicht auf die "Aufzählungsfakten" ein, da wir dann ja über "Meinungen" diskutieren und das mag ich nicht.

Auf jeden Fall Danke für Deine sachliche, weil emotionslose Antwort in dieser Situation :-))!

Gruss,

Thorsten

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Eno hat's schon beim richtigen Namen genannt: manipulativ.

Eine Diskussion, die überzeugen will, verlangt, daß beide Parteien gewillt sind, mal ihre Standpunkte zu wechseln, um die jeweils andere Betrachtungsweise zumindest nachvollziehen zu können. Croissant läßt jedoch ausschließlich(!) seinen eigenen Standpunkt zu und verlangt vom Diskussionspartner strikt die Lücken in seiner Kausalkette herauszuarbeiten. Genau das wird niemals in der nötigen Form funktionieren, die er akzeptieren kann, was er wiederum als Beweis(!) für seine Thesen ansehen wird.

Und wie Eno des weiteren schon anmerkte, gibt es solcherlei ideologisch durchgefärbte Pamphlete in jeder Disziplin - sogar in den Naturwissenschaften. Da gibt es Leute, die ausschließlich mit kausalen Argumenten "beweisen", daß das atomare Modell der Materie völliger Blödsinn ist (und daraus auch noch eine Verschwörungstheorie ableiten), weiterhin zu einer Diskussion anregen, dabei allerdings wiederum ausschließlich die eigene Kausalkette widerlegt haben wollen. Versuchsergebnisse und daraus abgeleitete Erkenntnisse werden abgelehnt - denn sie sind ja nicht die Basis des Pamphlets. Standpunktwechsel? Fehlanzeige - ausschließlich der Diskussionspartner soll seinen Standpunkt wechseln. Diese vielen Ausschließlichkeiten sind typisch für ideologische Diskussionen. Nur Sekten machen es noch schlimmer.

bearbeitet von matelko

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Ok, ich bin sicher kein Experte, aber irgendwie macht es Spaß, sich trotzdem in solche Diskussionen einzumischen.

1.) Hat ENO denn schon mal seinen Standpunkt, bzw. inhaltlich seine Sicht der Dinge eingebracht, sodass man die Arguemente der Gegenseite diskutieren kann?

2.) Wie verhält es sich denn damit, dass Autos, Kunst und Häuser für deutlich mehr Geld gehandelt werden, als sie in Wirklichkeit (Material/Ursprungskosten) wert sind?

Zeigt das nicht, dass man ganz leicht (jeder von uns, bzw. "die Gesellschaft") Geld drucken kann? Ob ich jetzt einen virtuellen Kredit in meine Bilanz schreibe oder den letzten verfügbaren LaFerrari für 10Mio statt 2Mio im Internet anbiete...

Und 3.) Bitcoin zeigt doch auch gerade, dass wir bald bargeldlos sein werden...

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Und wie Eno des weiteren schon anmerkte, gibt es solcherlei ideologisch durchgefärbte Pamphlete in jeder Disziplin - sogar in den Naturwissenschaften.

Und meiner Erfahrung nach ist die Lektüre solcher Pamphlete so gut wie immer Zeitverschwendung.

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Gegenargumente zur These von Croissant? Ich stimme Ihm inhaltlich zu. :D

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Wenn er eine These formuliert und begründet, bei der nicht schon das Lesen Kopfschmerzen verursacht wird sich ihrer vielleicht jemand annehmen. Das fängt schon mit der Wortwahl an.

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Kein Argument. Manipulation?

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Kleines und sehr einfach zu durchschauendes Experiment, ein mathematischer Satz mit Beweis:

Satz: 2 + 11 = 12

Beweis: zwo + elf = zwoelf

Und nun widerlege mir jemand, daß mein Satz falsch ist. Aber es sind ausschließlich (sic!) die Mittel erlaubt, die ich im Beweis selbst verwendet habe. Also kein Taschenrechner und keine Rechtschreibtricks oder sonstige Hilfsmittel. Nur das, was da geschrieben steht. Viel Spaß...

bearbeitet von matelko

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