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Fahrbericht: Chevrolet Camaro Cabrio 2012 - Unter der Sonne Floridas

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Chevrolet Camaro Cabrio 2012

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Während unseres letzten Floridaaufenthaltes wurde uns für zwei Wochen von der Autovermietung am Flughafen ein nagelneues schwarzes Camaro Cabrio mit erst 130 Meilen auf dem Tacho übergeben. Entgegen zum bereits vor ein paar Monaten ausgehändigten Camaro Coupe einer anderen Leihfirma, entstand hier schon beim ersten Blick ein weitaus wertigerer Eindruck.

Motorisiert ist das Fahrzeug mit dem bereits bekannten V6-Motor mit etwas über 300 PS. Hierzu sei erwähnt, dass die Leistung absolut ausreichend ist und man sich in keinster Weise irgendwie untermotorisiert fühlt. Angetrieben werden die hinteren Räder über ein Automatikgetriebe das auch via Pedalshift manuell die Gänge wechseln kann.

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Das elektrische Verdeck öffnet und schließt für ein viersitziges Fahrzeug recht zügig und lässt sich sehr leicht bedienen. Die beidseitig elektrisch verstellbaren Sitze bieten entsprechend Möglichkeit es sich im Camaro Cabrio gemütlich machen zu können. Die beiden Rücksitze sind für Erwachsene wirklich nur für Kurzstrecken geeignet, bei geschlossenem Verdeck eigentlich nur von Kindern zu nutzen. Ergänzend sei noch gesagt, dass es neben einem geräumigen Handschuhfach noch genug Ablage- und Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt.

Unterwegs trafen wir einen Zwilling und nutzen dies für ein paar gemeinsame Bilder.

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Der Kofferraum ist durch die sehr kleine Lucke schwierig zu beladen und bietet unter der Voraussetzung des jederzeit möglichen Dachöffnens nur beschränkten Laderaum.

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Die schlechte Übersichtlichkeit nach hinten wird durch eine Rückfahrkamera erleichtert. Deren Display befindet sich bei eingelegter Rückwärtsfahrstufe im linken Teil des inneren Rückspiegels. Die Instrumente sind analog zum Coupe im klassischen Stil gehalten und auch bei einstrahlender Sonne gut abzulesen.

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Schon die ersten gefahrenen Meilen vermitteln den Eindruck, dass das 19-Zoll-bereifte Fahrwerk nicht nur zum Cruisen taugt sondern durchaus eine etwas strammere Gangart erlaubt ohne gleich das Gefühl zu haben auf einem Wasserbett zu sitzen. Die sportliche Abstimmung macht Laune. Bei den hier maximal erlaubten Geschwindigkeiten bietet die flache Frontscheibe in Verbindung mit der relativ niedrigen Sitzposition ausreichend Windschutz und die vier Scheiben benötigt man eigentlich eher als Kälte- nicht als Windschutz. Bei geschlossenem Verdeck halten sich die Windgeräusche in Grenzen und der Blick nach oben zeigt ein schön verkleidetes Inneres des Stoffdaches.

Als Fazit der zweiwöchigen und über 1.000 Meilen andauernden Gemeinschaft können wir sagen, dass es sich hier um ein Cabrio handelt das sowohl als Langstreckenfahrzeug als auch als Beachmobil genutzt werden kann. Voraussetzung ist natürlich, dass man überwiegend zu zweit unterwegs ist. Ein Sympathieträger ist der Neuling außerdem. Ständig wird man von Passanten und anderen Verkehrsteilnehmern jeglicher Colour positiv auf das Auto angesprochen. Hier in USA gehört er schon fast zum täglichen Straßenbild, ob er es in der alten Welt auch soweit schaffen wird?

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Ferner sollte noch Erwähnung finden, dass das von Chevrolet in Canada produzierte Fahrzeug mit dem V6-Motor kein Kostverächter ist. Trotz der zivilen Geschwindigkeiten hat das Lifestyle-Cabrio anständig Durst. Bei den hiesigen Spritpreisen von unter 4 US$/Gallone sei es ihm verziehen und Spaß hat uns das neue Camaro Cabrio in jedem Falle gemacht.

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    • liquish
      Hey,

      Hier mal ein paar neue Fotos. Hatte vor ein paar Wochen diesen schönen Camaro fotografiert. Da der Besitzer auch Transformers Fan ist habe ich das ganze daran etwas angelehnt. Weitere Aufnahmen (auch vom Heck) folgen.

      Hoffe das euch die Fotos gefallen!




    • Streetfighter
      Hallo Leute,

      ich glaube ich habe ein Luxus-Problem. Trotz einer gewissen Dekadenz die dahinter steckt, empfinde ich es dennoch als (mögliches) Problem.


      Folgendes Szenario: Ich hab mich gestern Abend spontan mit einer Freundin dazu entschlossen mit meinem TVR eine kleine Ausfahrt zu machen. Also ne kurze Runde über die A99 und zurück über die A9 nach München rein. Sie war an sich schon sehr fasziniert von dem Auto, da der Wagen ja allein schon durch seine Form stark auffällt. Als der Motor dann warm gefahren war hab ich es mal etwas fliegen lassen und sie erlag praktisch einem totalen Adrenalinschock, kam gar nicht mehr aus dem Grinsen raus. Glückshormone pur!

      Ich hab dann gemerkt, dass ich mich zwar darüber freue ihr dazu „verholfen“ zu haben, mich aber dann gewundert, dass ich selber irgendwie kaum noch was bei dieser Fahrt empfunden habe. So blöd es klingen mag, aber ich habe mich nach etwa einem Monat mit dem Fahrzeug an die Beschleunigung einfach gewöhnt. Nun stellt sich die Frage: Wo führt das hin?


      Als ich jünger war hatte ich einen Nissan Primera GT mit ca. 180 PS und dachte damals, die Karre ginge schon gut. Dann kam der BMW 330i, anfangs noch mit den serienmäßigen 231PS und später dank Kompressoraufladung mit 300PS und dann in Stufe 2 mit ca. 350PS. Mit der Stufe 2 war man schon in der Lage Oberklasselimousinen mit V8-Motoren und „normale“ Sportwagen auf der Autobahn tierisch zu ärgern. Die nächsthöheren Steigerungen haben mich immer glücklicher gemacht als die vorigen Stufen.

      Dann kam mein Motorrad, ein Supersportler mit 150PS. Da fühlte sich die Beschleunigung natürlich völlig anders an, aber auch daran hat man sich mit der Zeit einfach gewöhnt. Mittlerweile fahre ich das Bike nur noch auf der Rennstrecke und daher kommt man eher seltener dazu, dadurch kehrt die Faszination dann eher wieder.

      Letztes Jahr hab ich dann den Mustang gekauft mit ca. 400-450PS und ordentlich Drehmoment. Da bekommt man dann Späße hin wie im 2. Gang während der Fahrt das Gas voll durchzutreten und die Hinterräder zum qualmen zu kriegen (natürlich ohne Kupplungseinsatz).

      Nun der TVR. 3,68s von 0-100 und 314 km/h Vmax. Eigentlich kaum noch steigerungsfähig, aber dennoch: Es regt sich kaum was, es wird als völlige Normalität empfunden. Die Faszination verfliegt einfach….


      Wo soll das noch hinführen? Irgendwann lande ich bei so einem Fahrzeug wie bayernmax, wo man mit 300 km/h über die Autobahn „schlendert“ und dann das Gas durchdrückt und immer noch Schub hat. Ich habe übrigens noch einen 68er Camaro mit knapp 500PS in Kalifornien stehen, der auf Fertigstellung wartet. Ich habe da dann die Befürchtung, dass ich da einsteige und denke: „Hmmm, und jetzt?“ Muss ich da etwa einen Blower draufsetzen um dann erst bei 700PS was zu spüren?


      Ich hoffe ihr versteht meinen Punkt. Und ich hoffe einige verstehen noch etwas: All dies zu schreiben hatte nichts damit zu tun, dass ich mich mit den Autos irgendwie produzieren möchte. In der Summe gibt man wahrscheinlich für einen guten Porsche mehr Geld aus…

      Es geht daher nicht um Angabe oder Proleterei, ich mache mir einfach Gedanken, dass ich den Bezug zur Vernunft und zur Realität verliere. Dass man mich nicht als „Normalo“ bezeichnen würde, damit kann ich leben. Mein Vater hat mich schon vor langer Zeit für verrückt erklärt. Aber irgendwann geht man für den „Kick“ dann unter Umständen zu weit, oder?


      Was haltet ihr davon oder wie steht ihr dazu?


      LG, Dennis
    • F40org
      Das neue Spielzeug der Wüstensöhne:

      T-REX von Campagna Motors

      200 PS - 500 kg - 3,5 m lang - knapp 2 m breit













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