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Alaska

Verständnisfrage zum Bypass bei Auspuff F355

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Alaska CO   
Alaska

Liebe Ferraristi,

ich lese schon einige Zeit hier mit und inzwischen hat ein F355 GTB seinen Weg in meine Garage im Harz gefunden. Die Farbe ist rot/schwarz und der Wagen ist sonst ganz normal (5.2). Besonders die fundierten Technikdiskussionen haben es mir angetan. Dabei stösst man unverhofft auf das Thema Auspuff. Ich hoffe, es langweilt nicht zu sehr, da schon soviel darüber geschrieben wurde. Von den Beiträgen des Tony Capristo habe ich dabei am meisten profitiert. Einiges habe ich dadurch verstanden. Es gibt jedoch (bis jetzt) noch einen Punkt, der mir nicht klar ist. Nach dem Öffnen des Bypasses sollen die Abgase weitgehend oder sogar vollständig durch diesen strömen. Aus dem Endschalldämpfer soll dann ein Teil der Gase wieder durch den Hauptkat zurückströmen und somit zu einem Abgaskreislauf führen. Was ich nicht verstehe ist, wie das gegen den höchsten Druck an der Verzweigungsstelle Bypass - Hauptkat möglich ist. Ich hoffe, das Thema ist nicht doch in einem der vielen Beiträge versteckt und bin sehr gespannt auf Eure Anworten. Viele Grüße André

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Alaska CO   
Alaska

...hmm, Frage zu schwer? :wink:

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tollewurst CO   
tollewurst

Da hat der Herr Bernoulli seine Finger im Spiel. Funktioniert wie eine Wasserstrahlpumpe.

Ob dem aber tatsächlich so ist und auch unter alles Lastzuständen ist aber auch schwer zu sagen.

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Alaska CO   
Alaska

Nach dieser Anregung von Tollewurst habe ich heute 2 einfache Experimente gemacht:

1. Experiment. Ein T-Stück wird von Wasser durchströmt. Der Druck Ausgang der Wasserleitung beträgt maximal 4 bar. Der gerade Weg des T-Stücks soll den Bypass darstellen und der Abzweig den Weg zum Katalysator. Dreht man nun den Wasserhahn auf, so strömt das meiste Wasser durch den Bypass. Aber in jedem Fall kommt das Wasser auch aus dem Abzweig raus, egal, ob der Wasserhahn wenig oder voll aufgedreht ist. Die ausströmende Wassermasse aus dem Abzweig ist aber weniger und strömt mit geringerem Druck aus. Eine Rückströmung tritt nicht auf.

2. Experiment. Die beiden Ausgänge des T-Stücks münden in einen gemeinsamen Behälter, der eine Öffnung zur Umgebung hat, deren Querschnitt verändert werden kann um den Druck im Behälter zu verändern. Dieser Behälter entspricht dem Endschalldämpfer. Es ist wiederum festzustellen, dass es keine Rückströmung oder einen Kreislauf gibt. Selbst wenn der Ausgang des Behälters stark verringert wird, tritt immer Wasser aus dem "Katalysator-Weg" aus - allerdings deutlich weniger als aus dem Bypass.

Aus diesen Experimenten würde ich mal ganz vorsichtig schließen, dass es keine Rückströmung heißer Gase gibt. Allerdings sind die Experimente mit Wasser durchgeführt, das nahezu nicht komprimierbar ist.

Was meint Ihr dazu?

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tollewurst CO   
tollewurst

Da gibts noch die Schwingende Luftsäule da man ja bei einem Motor keinen gleichbleibenden Abgasstrom hat.

Ich glaube aber auch nicht das sich da Gase "reinsaugen". Selbst wenn sind die ja nicht so heiß wie die Gase aus dem Krümmer so dass selbst dann immer noch eine Regulierung der Temperatur nach untern stattfindet.

Aber selbst wenn geht es ja bei dieser Diskussion immer um die Krümmer, und da bin ich mir ziemlich sicher das da keine Gase reinströmen, denn bis zum Bypassabzweig kommt die Luft nur aus Richtung Motor, und das mit Maximaltemperatur, da kann sich also auch nix aufheizen, den selbst wenn man in 900° heiße Luft noch mal 900° heiße Luft mischt kommen da keine 1000° raus (nein auch nicht 1800° wenn jemand meint einen Rechenfehler gefunden zu haben)

Das einzige Problem kann Staudruck seinund hierdurch der Volumenstrom sinkt.

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