Jump to content
Gast bone69

Ferrari 550 als Wertanlage?

Empfohlene Beiträge

mk2007al CO   
mk2007al

Kann mich da einem meiner Vorredner nur anschliessen.

Der einzige 550 mit Wertgewinn werden Sondermodelle sein (zb Barchetta).

Alles andere ist Großserienware und entsprechend oft verfügbar. Einzig Sondermodelle werden später gefragt sein, und das markenübergreifend, also zb auch bei Porsche denkbar. Ob allerdings ein Boxster RS60 Spyder i-wann das Potential hat kann Dir heute keiner beantworten. Bei Ferrari wäre es der 360CS wenns denn ein aktuelleres Modell wäre, alternativ vielleicht TR512M. Alles andere, Supersportwagen ausgenommen, ist wohl zu viel Massenware.

Wenn es Dein erster Ferrari werden soll, so freunde dich erstmal mit dem Gedanken an Spass mit der Kiste zu haben und nicht zu grübeln was er irgendwann wert ist. Es ist ziemlich kontraproduktiv: ENTWEDER hast Du ein Auto als Wertanlage ODER du fährst es und hast Spass damit. Wenn Du dauernd dran denkst wie jeder km und Kratzer den Wert vernichtet, würde es zumindest mir keinen Spass machen. 60k auf der Bank machen nicht soviel Spass wie ein Pferd in der Garage!

Ferrari fahren ist ein Vergnügen, kein Kalkül.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Mikes996 CO   
Mikes996
60k auf der Bank machen nicht soviel Spass wie ein Pferd in der Garage!

Ferrari fahren ist ein Vergnügen, kein Kalkül.

treffender hätte man es nicht formulieren können....:wink:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
STAFF550   
STAFF550

Also ich habe mich vor 5 Jahren für einen 550er entschieden weil ich der Meinung war und bin, dass dieses Modell preislich den Boden erreicht hat. Das haben die letzten Jahre auch definitiv bestätigt. Mal ganz unabhängig von Performance und Optik.

Als Wertanlage muss man aber andere Modelle ins Auge fassen, die aktuell unterbewertet sind und wie schon geschrieben nicht an jeder Ecke zu finden sind. Emotionen und geringe Stückzahlen sind die Mixtur für hohe Renditen.

Delta Integrale, MB 6.9er, bestimmte Amis, BMW M6, E 500 etc.

Wie bei allen Anlageformen ist der Einstieg entscheidend, d.h. welches Modell zu welchem Zeitpunkt. Da muss man auch schon mal querdenken und etwas kaufen was heute noch niemanden interessiert.

Wenn du dir aber einen 550er zu einem guten Preis in die Garage stellst fährst du ihn definitiv (ohne Unterhalt) umsonst also ohne weiteren Wertverlust und von welchem Auto kann man das schon behaupten :lol:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Peter_Pan_   
Gast Peter_Pan_

Mal eine etwas weiterführende Frage:

Wie viele Ferraris muss ich mir denn mindestens in die Garage stellen, um meinen Lebensunterhalt über die Wertsteigerung zu bestreiten? O:-)

Mein monatlicher Bedarf läge bei ca. 3K€ (ich bin ein bescheidener Mensch).

Und darauf aufbauend:

Über welche Bank sollte man den prognostizierten Gewinn bis zum Verkauf (und somit die Realisierung des Gewinns) zwischen finanzieren? X-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
amc VIP   
amc

Wie viele Ferraris muss ich mir denn mindestens in die Garage stellen, um meinen Lebensunterhalt über die Wertsteigerung zu bestreiten? O:-)

-3 sollte reichen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Peter_Pan_   
Gast Peter_Pan_
-3 sollte reichen.

Mensch, da muss ich ja 4 Stück in die Garage stellen, um einen fahren zu können.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Wiesel348   
Gast Wiesel348

eher 8, denn einer ist immer in der Reparatur (zumindestens bei meinem war es anfangs so)!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
DZ-96 CO   
DZ-96

Ist es nicht schon beruhigend, daß man sich sich mit dem Kauf eines 550 Maranello etwas zum Geniessen allerhöchster Güte gönnt und der Wertverlust sich in trotzdem Grenzen hält.

Das reicht doch eigentlich schon.

Der 550 rutscht nicht mehr viel, und wird sich dann wie die Modelle davor auch langsam Richtung oben bewegen. Gewinn wird es hier wohl weniger geben.

Wertanlage ? Wenn der Genuss die Rendite ist - JA !

Daniel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
SManuel CO   
SManuel
doctorb33 CO   
doctorb33

Das erste Auto steht in Madrid, das zweite ist beschädigt und die Barchetta ist ja wohl kein Preismaßstab.(Leider, denn wunderschön ist sie schon:cry:)

Oder ist dir einfach nur langweilig und du willst BigT wieder aus der Reserve lockenO:-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
E12   
E12

Wobei ich mir bei dem 550er aus Madrid bezüglich der Unfallfreiheit nicht sicher wäre.

Vor rund 1 bis 1 1/2 Jahren war ein Metallicgrüner aus Spanien mit nicht ganz harmlosem Unfallschaden inseriert. Muss zwar nicht dieser sein, wäre aber möglich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
asterix@lux CO   
asterix@lux

Der ist tatsächlich wieder raus...war eine recht seltene etwas 'goldige' Farbe mit schwarzen Innenleben. Recht selten wie auch bei meinen 575 - und der ging auch Ruck-zuck....

Hier gibt es noch andere Ikonen...vor allem preislich...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Thorsten0815 CO   
Thorsten0815
Der ist tatsächlich wieder raus...war eine recht seltene etwas 'goldige' Farbe mit schwarzen Innenleben. Recht selten wie auch bei meinen 575 - und der ging auch Ruck-zuck....

Hier gibt es noch andere Ikonen...vor allem preislich...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
asterix@lux CO   
asterix@lux

...neee !!! ...definitiv nicht !

(OK - wenn dann für dies Ländchen hier...:-))! ist u.a. nett zu rumfahren:-))!)

Ich habe nur heute ein wenig rumgestöbert, fand den 550 und habe mich fast auf den A... gesetzt als ich die anderen Preise gesehen habe O:-)O:-)

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
joejackson   
joejackson
Der ist tatsächlich wieder raus...war eine recht seltene etwas 'goldige' Farbe mit schwarzen Innenleben. Recht selten wie auch bei meinen 575 - und der ging auch Ruck-zuck....

/QUOTE]

Grigio Ingrid, um genau zu sein. Eine wirklich seltene Farbe beim 550er.

Gruss,

Gert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
hugoservatius   
hugoservatius

Bezieht sich die Farbbezeichnung "Grigio Ingrid" auf Ingrid Bergmann?

Das wäre ja fast ein Grund, einen goldenen Ferrari zu fahren!!! O:-)

Die Bergmann und ihre Tochter verehrende Grüße, Hugo.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
TommiFFM   
TommiFFM
Bezieht sich die Farbbezeichnung "Grigio Ingrid" auf Ingrid Bergmann?

Meines Wissens ja. Die Farbe kommt wohl von dem Ferrari, den Rossellini für Ingrid Bergman anfertigen ließ. Die Farbe gab es vorher nicht (sie sollte wohl nach Rossellinis Vorstellung ihrer Augenfarbe entsprechen). Nach der Produktion des 375 MM wurde sie dann allgemein angeboten. So jedenfalls mein Kenntnisstand.

bearbeitet von TommiFFM
Bei Bergman war ein n zuviel...
  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Pawolo   
Pawolo

Der für 35900€ ist ein Unfallfahrzeug, hatte unteranderem einen Auffahrunfall vorne sowie hinten und einen Seitenschaden und noch ein paar Mängel.

Der Verkäufer antwortete am Anfang des Gesprächs auf meine Frage " Was hat er denn für Mängel?" mit, ach nichts großartiges kleinere Mängel...:lol::lol::lol:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
hohenb CO   
hohenb

Das was mich fertig macht ist die werden auch verkauft.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
DZ-96 CO   
DZ-96

Sicher?

Kann ich mir fast nicht vorstellen.

Daniel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Ähnliche Themen

    • Henzgen
      Von Henzgen
      Hallo zusammen,
      ich benötige für meinen 550 er Maranello vom Fahrersitz die rechte seitliche Abdeckung da wo sich die Schalter von der Sitzverstellung sich befinden . Es wurde mir mitgeteilt, dass dieses Ersatzteil nicht mehr lieferbar wäre. Kann mir in dieser Angelegenheit jemand weiterhelfen?
      Im Voraus vielen Dank.
      Reinhard 
    • C512K
      Von C512K
      Gibt es verlässliche Zahlen wie viele Fahrzeuge von beiden Baureihen entstanden sind?

       
    • Jarama
      Von Jarama
      Betrifft Teilenummer 177148, es gab wohl eine frühe und abweichende Variante.
       
      Wenn schon der Scheinwerfer Beifahrerseite raus ist (siehe anderer Thread), bietet es sich an, sich des Sirenenthemas zu widmen. Denn die Sirene sitzt unterhalb des Scheinwerfers. Sie ist bekannt dafür, nur wenige Jahre zu halten, da die darin verbauten Ni-MH Akkus recht schnell den Geist aufgeben und auslaufen. Das Thema ist bekannt und vielfach diskutiert. Die Sirene von Ferrari ist ziemlich teuer, es gab mal eine nahezu baugleiche Sirene von der Corvette, wo nur ein bissl umverdrahtet werden mußte. Beide Teile sind von Bosch. Preisunterschied ca. Faktor 10. Dummerweise hatte ich mir keine auf Lager gelegt, als es die Corvette Sirene noch gab. Hätte aber vermutlich auch keinen Sinn gehabt, weil die Akkus vom langen Herumliegen auch nicht besser werden, eher das Gegenteil. Man hätte eine nahezu kaputte Sirene als "Neuteil" eingebaut, toll.
       
      Die Sirene ist schnell ausgebaut, den elektrischen Verbinder ziehen und die beiden selbstsichernden Muttern vorne/hinten (Fahrtrichtung) nur leicht lösen. Die Sirene läßt sich dann einfach abziehen (Langlöcher), ohne dass die Vierkantkopf-Schrauben, auf welchen die Sirene innerhalb des U-formigen Trägers sitzt, entfernt werden müssen.
       
      Übrigens, die Sirene läßt sich auch ohne Ausbau des Scheinwerfers ausbauen, entgegen weit verbreiteter Behauptungen. Man kommt zwar an die vordere Mutter schlecht ran, es geht aber, wenn man keine Wurstfinger und Unterarme wie Baumstämme hat. OK,einen guten Tastsinn kann man auch gebrauchen.
       
      Dann zuerst die gute Nachricht, der Wagen springt auch an, wenn der elektrische Verbinder abgezogen ist. War zwar zu erwarten (schließlich ist die Sirene schon seit Ewigkeiten hin), aber nicht selbstverständlich.
       
      Das Gehäuse der Sirene läßt einen umlaufenden Fügespalt erkennen, an welchem die beiden Gehäusehälften miteinander verklebt sind. Mit einem Cuttermesser, Geduld und Geschick läßt sich der Fügespalt durchtrennen (direkt innen anschließend ist nichts, was man kaputt schneiden kann, das Messer darf also durchaus rund 5mm eintauchen, damit ist man locker "durch"). Hat man das ohne unnötiges Blutvergiessen geschafft, dann kann man die Hälften trennen und das Innenleben anschauen. Klar, die Akkus sind ausgelaufen. Die Platine (mit komplexer Elektronik, nix einfaches) völlig zerfressen und verrottet, völlig unbrauchbar geworden, Mist. Einfach Akkus austauschen wäre ja zu einfach gewesen.
       
      Jetzt überlege ich mir, in den sauren Apfel zu beissen und eine neue Sirene zu kaufen. Diese dann genauso zu öffnen, die Akkus gleich raus zu schmeißen, und die Akku-Anschlüße mit Kabeln nach außen zu führen. Um dann ein externes Akkupack vorzusehen, so dass die Akkus nach Versagen einfach und fix austauschbar sind. Damit wäre auch nicht die Diebstahlsicherheit reduziert, denn ein Dieb bräuchte ja ohnehin nur den Steckverbinder von der Sirene abziehen, um das Fahrzeug auf eigener Achse lautlos (also ohne Sirenengeheul) zu entwenden . Als externes Akkupack würde ich dann wieder Ni-MH Akkus nehmen (nur halt frische und neu gekaufte),weil ich nicht sicher sein kann, dass beispielsweise auch Li-Ionen Akkus von der Elektronik auf richtige Weise geladen werden. Selbst wenn ich dann die Ni-MH Akkus alle 5 Jahre erneuern will, das wäre dann ja mit wenigen Handgriffen erledigt.
       
      Wegen wirklicher Diebstahlsicherheit ist ohnehin etwas ganz anderes eingebaut . Vielleicht lasse ich die Sirene auch einfach weg, das Chirpen beim Abschließen und Öffnen finde ich sowieso doof.
    • Jarama
      Von Jarama
      Letztens auf der Autobahn, das flattert doch rechts was. Erinnerungen kommen hoch, vor vielen Jahren, bei der Fahrt neben einer Bahnlinie. Ein Stück Klopapier weht von dort hoch schwegt unaufhaltsam Richtung Autobahn, immer näher, immer näher, um sich dann am Außenspiegel zu verfangen und nicht mehr los zu gehen, *flatter*  .....
       
      Angehalten und nachgeschaut, nein kein Klopapier, puh. Dafür aber die Dichtlippe der Scheinwerferdichtung, die schon rissig war und nun auch am vorderen Ende abgerissen ist. Nun ja, es war absehbar, dass diese Dichtung fällig wurde.
       
      Diese Dichtung läuft außen um den Scheinwerfer herum um und dichtet gegen den Kotflügel sowie die Motorhaube. Sie ist an die Scheinwerfereinheit angeklebt. Für den 550 gibt es diese Dichtung nicht separat. Aber für den 575, und die ist identisch mit der Dichtung des 550. Ersatzteilnummern 065515200 und 065515300. Welche Nummer rechts und welche links ist, hab ich mir nicht gemerkt, vielleicht hat jemand für den 575 einen Ersatzteilkatalog und kann ergänzen.
       
      Prima, wenn man in weiser Voraussicht solche Teile auf Lager hat. So ist der Ostersonntag vor Langeweile gerettet (hat sowieso geregnet, da darf man(n) sich in die Garage verziehen).
       
      Die Scheinwerfereinheiten sind mittels Trägerblechen an einer Konsole des Fahrzeugs angeschraubt. Man hat theoretische die Wahl entweder die Schrauben zu lösen, welche die Trägerbleche mit der Scheinwerfereinheit verbinden, oder die Schrauben, welche die Trägerbleche mit der Konsole verbinden. Letzteres scheint sinnvoller, weil bei der Remontage die exakte Position besser rekonstruierbar ist. Zumal allein die Lösung der Schrauben zwischen Trägerblechen und Scheinwerfer es noch nicht möglich macht den Scheinwerfer auszufädeln. Achtung, die mittlere hintere Schraube greift nicht in festgesetzte Muttern unterhalb der Konsole, sondern ist lose. Wer darauf nicht achtet, darf ggf. suchen gehen, wenn sie herabpurzelt. Als misstrauischer Mensch bin ich nicht darauf herein gefallen. Man kennt ja die merkwürdigen konstruktiven Details solcher Vehikel. Sinn macht es zwar keinen, dass eine der Muttern unter Fallsucht leiden kann, aber ist halt einfach so. Auf der Beifahrerseite kann man leicht hinter die Befestigungskonsole greifen und sie festhalten/entnehmen. Auf der Fahrerseite dagegen nicht, weil direkt unter der Befestigungskonsole der Öltank liegt. Hier hilft eine Magnetsonde, die in den Spalt passt, die Mutter einzusammeln.
       
      Die Ersatzdichtungen sind mit einem umlaufenden Klebestreifen mit Abziehfolie versehen. Soweit prima. Der Kleber ist locker 10-15 Jahre alt. weniger prima. Die alte Dichtung ging mühelos vom Scheinwerfer ab, klebte teilweise gar nicht mehr, ein bissl mit Reinigungsbenzin gereinigt und die Oberfläche war klebebereit. Im Gegensatz zu Dichtung. Dann also das Programm für Menschen mit leichter Tendenz zum Aspergersyndrom. Die Klebeschicht von der Dichtung abpulen. Geht, braucht aber Geduld und Sorgfalt. Alte Kleberschichten sind eben als Basis unbrauchbar.
       
      Zum Kleben habe ich dann ein Tesa Produkt verwendet, transparentes doppelseitiges Klebeband, 12mm x 10m. Artikelnummer (vermutlich) 64621-00000. Es handelt sich um eine reine und dünne Kleberschicht, es ist keine dünne Schaumstoffschicht zwischen den Kleberschichten, wie bei anderen Produkten. Das ist wichtig. Die Breite des Bandes entspricht der Breite der Klebflächen innen und hinten an der Scheinwerfereinheit. Für die anderen schmaleren Bereiche kann das Band längs in der Mitte geschnitten werden, dann passts auch dort perfekt.Ich habe die Kleberschicht auf dem Scheinwerfer angebracht, nicht auf der Dichtung.Dann Schutzfolie ab und der Scheinwerfer ist bereit für die Dichtung.
       
      Beim Anbringen der Dichtung ist zu beachten, dass sie unter Zugspannung auf bzw. um die Scheinwerfereinheit sitzt. Am Besten vorher (ohne Kleberschicht) probeweise aufziehen. Mit dieser leichten Zugspannung muss dann aufgezogen und geklebt werden, damit es an den "Ecken" auch richtig passt und dort nicht zu stark gespannt wird.
       
      Dann geht der Scheinwerfer wieder rein. Die Dichtung umgreift dabei den Kotflügel vorne/außen. Beim Einfädeln bekommt man dies natürlich nicht hin, es sei denn man hätte 10-12 Hände. Egal, denn mit zahnärztlichen Instrumenten kann man die Dichtlippen beschädigungsfrei dorthin legen, wo sie innen/außen liegen sollen und dann kann der Scheinwerfer die letzten Zehntel in Position gerückt und wieder angeschraubt werden. Auf der Fahrerseite macht besagte mittlere Mutter hinten Spaß, denn mit einer Magnetsonde eine lose Mutter einfangen ist einfach, die lose Mutter aber so zu positionieren und fixieren, dass die Schraube sie "erwischt" und nicht etwa beiseite schiebt, ist wieder etwas für geduldige Menschen. Mit Magnetsonde und einem unter die Mutter geschobenen Gummistopfen (zum vertikalen Fixieren) gehts.
       
      Wer immer noch Langeweile hat, kann erforderlichenfalls noch die Motorhaube neu (bzw. besser) ausrichten.
    • Jarama
      Von Jarama
      Dann ist wohl meist diese Schraube locker (dort, wo der gelbe Sicherungslack erkennbar ist). Im Folgenden wird der Zusammenbau der Türinnenverkleidung dargelegt, das Zerlegen geht umgekehrt.


      Wenn die fest ist (und korrekt eingestellt), dann geht der Zusammenbau wie folgt.
      Zuerst wird die Folie wieder befestigt. Dann wird der Metallbügel angeschraubt. Man erkennt insgesamt 5 Halter für die Innenverkleidung (weiß).




      In diese greifen die Gegenstücke der Innenverkleidung ein. Dazu wird die Innenverkleidung von oben auf alle fünf Halter aufgeschoben. Das funktioniertganz gut mit noch nicht montierter Fensterschachtdichtung (innen). Zuvor nicht vergessen, den elektrischen Verbinder für die Zentralverriegelungssteuerung vom Betätigungshebel der Verriegelung anzuschließen und den Stecker des Fensterhebers einzufädeln.





      Dann die Stngen der Schloßbetätigung und Verriegelung anschließen. Die Halter sind drehbar und clipsen auf die Stangen. Vorsicht, beim Lösen (Ausbau) die Teile nicht zerbrechen ....





      Dann wird der obere Teil des Türgriffs montiert. Er ist mit vier sehr kleinen Schrauben an dem unteren Teil montiert. Diese Schrauben fallen bestimmt gerne in die Tür, weshalb ich diese mit Karrosseriedichtmasse am Schraubendreher "befestigt" habe. Beim Ausbau hilft eine Magnetsonde.




      Der Schalter für den Fensterheber ist einfach. Er ist nur eingesteckt. Zum Ausbau heraus hebeln (dazu sind Nylonhebel ganz pranktisch).


      Dann kommt das vordere Dreieck. Es ist nur aufgesteckt, die Verbindung ist in den Fotos ersichtlich. Die Gummidichtung muss dabei herum gezogen werden.




      Dann wird die Fensterschachtdichtung von hinten eingeschoben. Das Endstück ist etwas fummelig unter die Verkleidung zu schieben, geht aber. Die drei Clipse sind einfach eingesteckt. Zum Ausbau hilft ein gabelförmiger Nylonhebel.





      Die Armauflage ist hinten mit einem Haltebügel versehen und wird von hinten aufgeschoben. Von unten wird sie dann fest geschraubt (Gewindeschrauben).




      An der Unterseite der Türinnenverkleidung sind 3 solche Befestigungsschrauben.

      Bei der Fensterschachtdichtung ist vorne darauf zu achten, dass sie geteilt ist und die senkrechte Dichtung des Dreiecks hierin eingreift. Beachtet man das nicht, so wird die Scheibe beim Anheben nicht zwischen die Lippen der senkrechten Dichtung eingeführt, sondern läuft innen der inneren Lippe, was nicht gut ist

      Insgesamt ein Job von 1-2 Stunden, je nach Pausen oder Arbeitsgeschwindigkeit.
       
      Kleine Ursache, große Wirkung, diese lose Schraube. Außer der Klapperei beim Zuschlagen der Tür gibts bei loser Scheibenaufnahme auch Windgeräusche.
       
      Viel Spass beim Schrauben.

×