Jump to content
Gast bone69

Ferrari 550 als Wertanlage?

Empfohlene Beiträge

Gast bone69   
Gast bone69

Hallo, mein Name ist Bernd, Anfang 40, und aus dem Nürnberger Raum. Bisher lag meine ganze Leidenschaft bei Harley-Davidson, habe 2. Da man heute keiner Bank mehr trauen kann überlege ich mir einen 550 als wertanlage anzuschaffen, und diesen die nächsten 20 Jahre zu halten. Was meint ihr dazu, ist der 550 dazu geeignet?

Gruß Bernd

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Dr.Bob   
Dr.Bob

Autos als Wertanlage = Schlecht!

Die Rendite über 20 Jahre ist (wenn überhaupt vorhanden) so mager, das sich ein Sparbuch 100 Mal mehr lohnt.

Das Auto nimmt ja auch nicht einfach durch rumstehen an Wert zu, da müssen regelmäßig Instandhaltungskosten bezahlt werden und niemand kann dir sagen, wie es in 20 Jahren mit den Preisen für so ein Auto aussieht.

Ich hätte jedenfalls weit mehr Vertrauen in jede Bank als in den Ferri X-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Atombender   
Atombender

Erstmal herzlich willkommen im Forum!

Kein Mensch kann natürlich sagen, was in 20 Jahren ist aber ein 550 ist mit Sicherheit keine Wertanlage, mit der man irgendwann irgendwie Gewinn macht.

Nimm mal den Enzo als Extrembeispiel, angenommen du hast damals in 2003 den Zuschlag bekommen, das wären 650.000 Euro. Jetzt gehen wir davon aus, dass der Enzo in 2011 für 1.000.000 Euro verkauft werden konnte. Die entspräche einer Verzinsung von weniger wie 6% pro Jahr und natürlich sind da null Betriebskosten drin. Vergleich das mit anderen Anlagen.

Preisentwicklung des Enzos kann keiner vorhersagen, man könnte annehmen, dass der Preis fällt, wenn der Nachfolger kommt.

Sicher ist nur, dass nichts völlig sicher ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
PoxiPower CO   
PoxiPower

Zum Thema Auto = Wertanlage empfehle ich die neue Motor Klassik (oder die letzte Oldtimer Markt). Dort sind einige Typen drin, wo sich das rentieren kann (BMW 507, Porsche 911 S, Citroen 2CV!!!!!). Explizit werden auch Ferrari genannt. Leider aber nur solche vom Schlage eines 250 GTO und Konsorten :cry: . Sieht schlecht aus beim 550er, einfach zu hohe Stückzahlen. Aber wunderschönes Auto: Kaufen, geniessen und um Wertzuwachs nicht kümmern :-))!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
pitstopper   
pitstopper

kauf dir lieber einen Goldbarren für das Geld, der braucht keinen Kundendienst und bekommt auch keine Standschäden

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
S.Schnuse CO   
S.Schnuse

Ein Auto als Wertanlage zu kaufen ist nicht zielführend. Zu allererst sollte einem das Auto persönlich gefallen, dann sollte man sich im Klaren darüber sein ob man sich das wirklich langfristig in die Garage stellen möchte und wenn dann nach mehreren Jahren kein Verlust gemacht wurde, ist das schon Gewinn genug. Abgesehen davon kostet ein 550 im Unterhalt und Wartung mehr, als er an Wert jemals zulegen kann. Verzichtet man auf die Wartung, verliert er an Wert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Atombender   
Atombender

BMW 507, Porsche 911 S, Citroen 2CV

Zu welchen Kursen 507er gehandelt werden weißt du aber, oder? :wink:

Wobei die 300 SL Roadster schon fast gleichauf sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stig CO   
Stig

Oldtimer aus dem Hochpreissegment (vorallem Bugatti) könnten in den kommenden Jahrzehnten durchaus eine gute Kapitalanlage darstellen. Die "neuen Märke" fahren aktuell noch stark auf moderne Luxusautos ab, ich glaube aber, dass auch dort der Bedarf nach hochkarätigen Oldtimer stark steigen wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
S.Schnuse CO   
S.Schnuse

... mag sein, aber hier geht's ja um den 550 - und der ist wahrscheinlich keine Wertanlage. Es sei denn es handelt sich um einen Porsche 550 spyder. :wink:

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
PoxiPower CO   
PoxiPower
BMW 507, Porsche 911 S, Citroen 2CV

Zu welchen Kursen 507er gehandelt werden weißt du aber, oder? :wink:

Wobei die 300 SL Roadster schon fast gleichauf sind.

Jepp. Meine Preisklasse ist sowieso eher der 2CV X-) Diese drei Autos waren im Fahrbericht der MK drin, daher von mir gelistet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ultimatum CO   
Ultimatum

das oben zitierte sparbuch ist sicher die "seriöseste" art, sein geld zu vernichten.

oldtimer taugen sicher als wertanlage und es gibt hierzu in jeder preiskategorie beispiele. der wertzuwachs, wenn man ausgewiesenen werttabellen einigermassen als vergleichsmassstäbe heranzieht, dürfte sich im bereich von circa 5-6% pro jahr beziffern, wobei es auch hier sozusagen modetrends gibt, die hier zu deutlich mehr wertzuwachs verhelfen können. über einen längeren zeitraum lässt sich das nicht verhersagen, genausowenig wie bei aktien. in jedem falle gehört bei der auswahl der fahrzeuge sehr viel erfahrung schon bei der mmodellwahl dazu, ebenso bei der jeweiligen historie und zustand. meist beginnt die wertsteigerung erst langsam mit erreichen des h-kennzeichen alters. im falle des 550 wäre dies ab circa 2030 gegeben. geht man davon aus, dass die 550 wie bisher die meisten exemplare mit recht hohen laufleistungen unterwegs sind, wäre zumindest rein hypothetisch der bestand 2030 laufleistungsbezogen deutlich dezimiert. wer als 2040 ein gut erhaltenens exemplar mit geringer laufleistung in top zustand hat, könnte die als gefragtes modell unter umständen gut verkaufen. für diesen langen zeitraum sind das jedoch ziemlich viele konjunktive, sodass ich abschliessend sagen würde, der 550 taugt hervorragend, um damit zu fahren und spass zu haben, als wertanlage jedoch nicht.

  • Gefällt mir 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Markus Berzborn   
Markus Berzborn
Die "neuen Märke" fahren aktuell noch stark auf moderne Luxusautos ab, ich glaube aber, dass auch dort der Bedarf nach hochkarätigen Oldtimer stark steigen wird.

Davon kannst Du ausgehen. In Russland gibt es dafür schon deutliche Anzeichen.

Gruß,

Markus

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ultimatum CO   
Ultimatum

es würde mich wundern, wenn russland seit neuestem auf feinsinnige dinge wie oldtimer steht.

  • Gefällt mir 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Wheelspin   
Wheelspin

Hi:wink2:

Autos als Wertanlage ist wahrscheinlich schwierig. Von einigen Pretiosen, die aber heute schon sehr teuer sind einmal abgesehen.

Ferrari 550 in vernünftigem Zustand kostet wahrscheinlich rd. € 70.000,-

In 20 Jahren fallen allein an:

Garage / Einstellplatz

20x12 x € 80,00 = € 19.200,-

Plus minimale Wartung ( Zahnriemen altert nach Zeit nicht nach km).

20x ca. 1.000,- = € 20.000,-

Plus minimale Versicherung (Diebstahl, Brand)

20x ca. 500,- = 10.000,-

etc, etc.

Um da nach 20 Jahren eine kaufmännische Rendite zu erzielen, muss schon ein Hype auf den 550 einsetzen.:???:

Gruss

Wheelspin

  • Gefällt mir 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Gast Wiesel348   
Gast Wiesel348

Ein Auto als Spekulationsobjekt (man mag es auch "Wertanlage" nennen, letztlich spekuliert man ja doch nur auf einen Wertzuwachs) ist aus meiner Sicht keine gute Idee. So wie schon viele andere aufgezeigt haben, braucht es über die Jahre einen sehr hohen Wertzuwachs, damit tatsächlich eine Rendite übrig bleibt.

"Rentable" Wertzuwachse werden nur absolute Raritäten erzielen. Es gibt in der Autogeschichte nur einen verschwindet kleinen Promille-Anteil von Autos, die bei einer korrekten Rechnung effektiv eine rentable Anlage waren. Selbst Exoten wie Jaguar J220 usw. rendierten sich nicht.

Wer den Banken misstraut - die Wahrscheinlichkeit auf einem Sparbuch eine Rendite zu erzielen ist auf jeden Fall grösser als mit einem Auto - soll sich eher ein Auto kaufen, es geniessen und den Wertzuwachs vergessen.

Und nebenei: Ich muss immer schmunzeln, wenn ich Anzeigen lese mit "Wertzuwachs garantiert" usw. Wo liegt die Motivation eines Verkäufers, den Wagen zu veräussern, wenn er so den erwarteten Wertzuwachs Preis gibt????

Offensichtlich ist der kurzfristige Handel wirtschaftlich interessanter...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
cinquevalvole CO   
cinquevalvole

Mal aus anderem Blickwinkel betrachtet:

60.000.- in bar auf der hohen Kante bei 2 % Zinsen oder eben einen 550 Maranello als Sonntagswagen bei entsprechender Spassrendite?

Priceless, man muss auch mal die Mietwagenpreise in dem Segment kalkulieren. :wink:

Als Wertanlage sollte man diese Autos heute nicht sehen.

Etwas Werterhalt sollte hingegen drin sein, sofern nicht allzu viele km drauf kommen.

Beim 550 Barchetta bestehen noch bessere Voraussetzungen.

Schwieriger wird's generell bei hohen Stückzahlen und relativ jungen Autos um Bj. 2000. (F360, F430)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
amc VIP   
amc

Auch wenn man den Wagen als Sonntagswagen nutzt und man mit Werterhalt schon zufrieden ist - ich würde bei der Wahl des Fahrzeugs mal einen Blick auf das Thema Elektronik richten. Das Zeug muss halt jemand in 15 Jahren auch noch warten können, und Elektronik altert zwar vor allem mit Wärme (Betriebsdauer), aber auch mit der Zeit. Da werden Materialien spröde, und das kann auch mal eine Platine oder nur das Gehäuse von einem Custom Chip sein.

Für Massenautos ist das dann kein Thema, irgendwo wird man immer ein Teil herbekommen, bei 550-ähnlichen Stückzahlen könnte das schon kniffliger werden. Und anders als bei mechanischen Teilen ist eben nicht so leicht mal zur Not ein neues Teil angefertigt.

Das muss kein Hinderungsgrund sein, aber ich würde das bei einer Entscheidung klären: geplante Haltedauer vs. Ersatzteilversorgung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stig CO   
Stig

Was macht eine Kapitalanlage in Form eines Autos aus?

Stückzahl (Exklusivität)

Herkunft, Marke

Historisch bedeutend (Rennsport, Vorbesitzer etc, Kultfaktor)

Technische Details (Bsp. Flügeltüren beim 300SL, Alucarrosserie bei einem 275GTB usw)

Form, Ästhetik

Schon rein von der Stückzahl wird ein Maranello sich preislich nie grossartig entwickeln können. Im Gegenteil: solche Autos werden noch ins bodenlose Fallen, da technisch immer komplexer zu unterhalten. (Wer hätte Anfangs Neunziger Jahre gedacht, wo die Testarossa-Preise landen werden, vorallem die, die 600'000 DEM dafür bezahlt haben...)

Wenns um Wertanlagen in Form von Automobilen geht, würd ich eher danach suchen, was aktuell unterbewertet erscheint, spontan fällt mir da der Alfa Giulia SS ein, momentan vielleicht auch wieder ein 365 GTB/4, wobei diese immer wieder sehr schnell steigen, dann wieder genauso schnell fallen.

Überbewertet erachte ich zur Zeit alle Miura-Modelle und die meisten 250er-Ferrari. F40 hat sich komischerweise die letzten 20 Jahre kaum bewegt, dort seh ich noch recht Potental für die nächsten Jahre.

Zu den neuen Märken:

Wenn Russen/Chinesen den Kunstmarkt aufkaufen, wieso sollen die sich nicht bald auch Hochklassoldtimer unter den Nagel reissen? Autos sind mobil, sind Statussymbole und problemlos handelbar. Was ist da anders als an einem Bild?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
cinquevalvole CO   
cinquevalvole
Auch wenn man den Wagen als Sonntagswagen nutzt und man mit Werterhalt schon zufrieden ist - ich würde bei der Wahl des Fahrzeugs mal einen Blick auf das Thema Elektronik richten. Das Zeug muss halt jemand in 15 Jahren auch noch warten können, und Elektronik altert zwar vor allem mit Wärme (Betriebsdauer), aber auch mit der Zeit. Da werden Materialien spröde, und das kann auch mal eine Platine oder nur das Gehäuse von einem Custom Chip sein.

Die meisten Module kommen von Bosch und verrichten auch in anderen Modellen ihren Dienst. Die Classiche Abteilung wird halt beim Zulieferer ggfs. Nachfertigungen beauftragen müssen.

Hab da keine Sorgen, der 550 wird rollen. :-))!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Stig CO   
Stig
Die meisten Module kommen von Bosch und verrichten auch in anderen Modellen ihren Dienst. Die Classiche Abteilung wird halt beim Zulieferer ggfs. Nachfertigungen beauftragen müssen.

Hab da keine Sorgen, der 550 wird rollen. :-))!

Wie lange musste ich auf ein Relais von Bosch für meinen testa warten? Glaube 4 Monate reichten nicht...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
race850i CO   
race850i

Wertanlage haben die Autos das Jetzt von der Deutsche Markt fast verschwunden sind!

Vor 13 Jahren kam ich mit mein Vater nach Deutschland um ein BMW M535 E28 zu kaufen-Damals gabs die Angebote kiloweiße auf den Markt- wir haben eine Alpina gekauft für 1300 DM :-o

Jetzt dieses Auto Gibs nirgendswo zu finden und wenn Überhaupt würde über 10000€ kosten(fast 20000DM)

Genau so geht mit der E30 M3,Mercedes 190 2,5 EVO,BMW E28 M5 und auch paar Andere....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
S.Schnuse CO   
S.Schnuse
Wie lange musste ich auf ein Relais von Bosch für meinen testa warten? Glaube 4 Monate reichten nicht...

Die Bosch Zündverteilerkappen und Verteilerfinger für den Porsche 964 sind auch aktuell nicht lieferbar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
cinquevalvole CO   
cinquevalvole
Wie lange musste ich auf ein Relais von Bosch für meinen testa warten? Glaube 4 Monate reichten nicht...

Der 550 ist anders. Bis dato das Auto mit den wenigsten ausserplanmäßigen Werkstattaufenthalten, wenn man FChat glauben mag.

OT:

Ja, den E30 M3 hätte man vor ein paar Jahren kaufen können.

Is halt immer die Frage ob man jeden Monat 100.- für ne Garage investiert wenn das Auto gerade mal 1.200.- wert ist. (Ente 2CV)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Graunase   
Graunase

Eine gute Ente für 1200€?

Kauf ich sofort!

Ich halte die ganzen Überlegungen für arg müßig. Einmal den Bleistift anstzen und anfangen zu rechnen.

Stellplatz, Wartung, Versicherung...das wird nichts. Und wenn er zu wenig bewegt wird, kommen noch am Ende die Unkosten für die Wiederinbetriebnahme/ Beseitigung Standschäden dazu.

Wird er zu viel bewegt, ists auch wieder verkehrt, da dann der Wert weniger Kilometer zerstört wird.

Die einzige Überlegung die einen gewissen Sinn macht wäre: Welches Auto wird seinen Wert bei Liebhabereinsatz halten. Wartungskosten laufen extra. Sprich, wo bekomme ich ein möglichst exklusives Vergnügen mit überschaubarem finanziellem Einsatz.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Erstelle ganz leicht ein neues kostenloses Benutzerkonto.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Bereits Mitglied? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Ähnliche Themen

    • Henzgen
      Von Henzgen
      Hallo zusammen,
      ich benötige für meinen 550 er Maranello vom Fahrersitz die rechte seitliche Abdeckung da wo sich die Schalter von der Sitzverstellung sich befinden . Es wurde mir mitgeteilt, dass dieses Ersatzteil nicht mehr lieferbar wäre. Kann mir in dieser Angelegenheit jemand weiterhelfen?
      Im Voraus vielen Dank.
      Reinhard 
    • C512K
      Von C512K
      Gibt es verlässliche Zahlen wie viele Fahrzeuge von beiden Baureihen entstanden sind?

       
    • Jarama
      Von Jarama
      Betrifft Teilenummer 177148, es gab wohl eine frühe und abweichende Variante.
       
      Wenn schon der Scheinwerfer Beifahrerseite raus ist (siehe anderer Thread), bietet es sich an, sich des Sirenenthemas zu widmen. Denn die Sirene sitzt unterhalb des Scheinwerfers. Sie ist bekannt dafür, nur wenige Jahre zu halten, da die darin verbauten Ni-MH Akkus recht schnell den Geist aufgeben und auslaufen. Das Thema ist bekannt und vielfach diskutiert. Die Sirene von Ferrari ist ziemlich teuer, es gab mal eine nahezu baugleiche Sirene von der Corvette, wo nur ein bissl umverdrahtet werden mußte. Beide Teile sind von Bosch. Preisunterschied ca. Faktor 10. Dummerweise hatte ich mir keine auf Lager gelegt, als es die Corvette Sirene noch gab. Hätte aber vermutlich auch keinen Sinn gehabt, weil die Akkus vom langen Herumliegen auch nicht besser werden, eher das Gegenteil. Man hätte eine nahezu kaputte Sirene als "Neuteil" eingebaut, toll.
       
      Die Sirene ist schnell ausgebaut, den elektrischen Verbinder ziehen und die beiden selbstsichernden Muttern vorne/hinten (Fahrtrichtung) nur leicht lösen. Die Sirene läßt sich dann einfach abziehen (Langlöcher), ohne dass die Vierkantkopf-Schrauben, auf welchen die Sirene innerhalb des U-formigen Trägers sitzt, entfernt werden müssen.
       
      Übrigens, die Sirene läßt sich auch ohne Ausbau des Scheinwerfers ausbauen, entgegen weit verbreiteter Behauptungen. Man kommt zwar an die vordere Mutter schlecht ran, es geht aber, wenn man keine Wurstfinger und Unterarme wie Baumstämme hat. OK,einen guten Tastsinn kann man auch gebrauchen.
       
      Dann zuerst die gute Nachricht, der Wagen springt auch an, wenn der elektrische Verbinder abgezogen ist. War zwar zu erwarten (schließlich ist die Sirene schon seit Ewigkeiten hin), aber nicht selbstverständlich.
       
      Das Gehäuse der Sirene läßt einen umlaufenden Fügespalt erkennen, an welchem die beiden Gehäusehälften miteinander verklebt sind. Mit einem Cuttermesser, Geduld und Geschick läßt sich der Fügespalt durchtrennen (direkt innen anschließend ist nichts, was man kaputt schneiden kann, das Messer darf also durchaus rund 5mm eintauchen, damit ist man locker "durch"). Hat man das ohne unnötiges Blutvergiessen geschafft, dann kann man die Hälften trennen und das Innenleben anschauen. Klar, die Akkus sind ausgelaufen. Die Platine (mit komplexer Elektronik, nix einfaches) völlig zerfressen und verrottet, völlig unbrauchbar geworden, Mist. Einfach Akkus austauschen wäre ja zu einfach gewesen.
       
      Jetzt überlege ich mir, in den sauren Apfel zu beissen und eine neue Sirene zu kaufen. Diese dann genauso zu öffnen, die Akkus gleich raus zu schmeißen, und die Akku-Anschlüße mit Kabeln nach außen zu führen. Um dann ein externes Akkupack vorzusehen, so dass die Akkus nach Versagen einfach und fix austauschbar sind. Damit wäre auch nicht die Diebstahlsicherheit reduziert, denn ein Dieb bräuchte ja ohnehin nur den Steckverbinder von der Sirene abziehen, um das Fahrzeug auf eigener Achse lautlos (also ohne Sirenengeheul) zu entwenden . Als externes Akkupack würde ich dann wieder Ni-MH Akkus nehmen (nur halt frische und neu gekaufte),weil ich nicht sicher sein kann, dass beispielsweise auch Li-Ionen Akkus von der Elektronik auf richtige Weise geladen werden. Selbst wenn ich dann die Ni-MH Akkus alle 5 Jahre erneuern will, das wäre dann ja mit wenigen Handgriffen erledigt.
       
      Wegen wirklicher Diebstahlsicherheit ist ohnehin etwas ganz anderes eingebaut . Vielleicht lasse ich die Sirene auch einfach weg, das Chirpen beim Abschließen und Öffnen finde ich sowieso doof.
    • Jarama
      Von Jarama
      Letztens auf der Autobahn, das flattert doch rechts was. Erinnerungen kommen hoch, vor vielen Jahren, bei der Fahrt neben einer Bahnlinie. Ein Stück Klopapier weht von dort hoch schwegt unaufhaltsam Richtung Autobahn, immer näher, immer näher, um sich dann am Außenspiegel zu verfangen und nicht mehr los zu gehen, *flatter*  .....
       
      Angehalten und nachgeschaut, nein kein Klopapier, puh. Dafür aber die Dichtlippe der Scheinwerferdichtung, die schon rissig war und nun auch am vorderen Ende abgerissen ist. Nun ja, es war absehbar, dass diese Dichtung fällig wurde.
       
      Diese Dichtung läuft außen um den Scheinwerfer herum um und dichtet gegen den Kotflügel sowie die Motorhaube. Sie ist an die Scheinwerfereinheit angeklebt. Für den 550 gibt es diese Dichtung nicht separat. Aber für den 575, und die ist identisch mit der Dichtung des 550. Ersatzteilnummern 065515200 und 065515300. Welche Nummer rechts und welche links ist, hab ich mir nicht gemerkt, vielleicht hat jemand für den 575 einen Ersatzteilkatalog und kann ergänzen.
       
      Prima, wenn man in weiser Voraussicht solche Teile auf Lager hat. So ist der Ostersonntag vor Langeweile gerettet (hat sowieso geregnet, da darf man(n) sich in die Garage verziehen).
       
      Die Scheinwerfereinheiten sind mittels Trägerblechen an einer Konsole des Fahrzeugs angeschraubt. Man hat theoretische die Wahl entweder die Schrauben zu lösen, welche die Trägerbleche mit der Scheinwerfereinheit verbinden, oder die Schrauben, welche die Trägerbleche mit der Konsole verbinden. Letzteres scheint sinnvoller, weil bei der Remontage die exakte Position besser rekonstruierbar ist. Zumal allein die Lösung der Schrauben zwischen Trägerblechen und Scheinwerfer es noch nicht möglich macht den Scheinwerfer auszufädeln. Achtung, die mittlere hintere Schraube greift nicht in festgesetzte Muttern unterhalb der Konsole, sondern ist lose. Wer darauf nicht achtet, darf ggf. suchen gehen, wenn sie herabpurzelt. Als misstrauischer Mensch bin ich nicht darauf herein gefallen. Man kennt ja die merkwürdigen konstruktiven Details solcher Vehikel. Sinn macht es zwar keinen, dass eine der Muttern unter Fallsucht leiden kann, aber ist halt einfach so. Auf der Beifahrerseite kann man leicht hinter die Befestigungskonsole greifen und sie festhalten/entnehmen. Auf der Fahrerseite dagegen nicht, weil direkt unter der Befestigungskonsole der Öltank liegt. Hier hilft eine Magnetsonde, die in den Spalt passt, die Mutter einzusammeln.
       
      Die Ersatzdichtungen sind mit einem umlaufenden Klebestreifen mit Abziehfolie versehen. Soweit prima. Der Kleber ist locker 10-15 Jahre alt. weniger prima. Die alte Dichtung ging mühelos vom Scheinwerfer ab, klebte teilweise gar nicht mehr, ein bissl mit Reinigungsbenzin gereinigt und die Oberfläche war klebebereit. Im Gegensatz zu Dichtung. Dann also das Programm für Menschen mit leichter Tendenz zum Aspergersyndrom. Die Klebeschicht von der Dichtung abpulen. Geht, braucht aber Geduld und Sorgfalt. Alte Kleberschichten sind eben als Basis unbrauchbar.
       
      Zum Kleben habe ich dann ein Tesa Produkt verwendet, transparentes doppelseitiges Klebeband, 12mm x 10m. Artikelnummer (vermutlich) 64621-00000. Es handelt sich um eine reine und dünne Kleberschicht, es ist keine dünne Schaumstoffschicht zwischen den Kleberschichten, wie bei anderen Produkten. Das ist wichtig. Die Breite des Bandes entspricht der Breite der Klebflächen innen und hinten an der Scheinwerfereinheit. Für die anderen schmaleren Bereiche kann das Band längs in der Mitte geschnitten werden, dann passts auch dort perfekt.Ich habe die Kleberschicht auf dem Scheinwerfer angebracht, nicht auf der Dichtung.Dann Schutzfolie ab und der Scheinwerfer ist bereit für die Dichtung.
       
      Beim Anbringen der Dichtung ist zu beachten, dass sie unter Zugspannung auf bzw. um die Scheinwerfereinheit sitzt. Am Besten vorher (ohne Kleberschicht) probeweise aufziehen. Mit dieser leichten Zugspannung muss dann aufgezogen und geklebt werden, damit es an den "Ecken" auch richtig passt und dort nicht zu stark gespannt wird.
       
      Dann geht der Scheinwerfer wieder rein. Die Dichtung umgreift dabei den Kotflügel vorne/außen. Beim Einfädeln bekommt man dies natürlich nicht hin, es sei denn man hätte 10-12 Hände. Egal, denn mit zahnärztlichen Instrumenten kann man die Dichtlippen beschädigungsfrei dorthin legen, wo sie innen/außen liegen sollen und dann kann der Scheinwerfer die letzten Zehntel in Position gerückt und wieder angeschraubt werden. Auf der Fahrerseite macht besagte mittlere Mutter hinten Spaß, denn mit einer Magnetsonde eine lose Mutter einfangen ist einfach, die lose Mutter aber so zu positionieren und fixieren, dass die Schraube sie "erwischt" und nicht etwa beiseite schiebt, ist wieder etwas für geduldige Menschen. Mit Magnetsonde und einem unter die Mutter geschobenen Gummistopfen (zum vertikalen Fixieren) gehts.
       
      Wer immer noch Langeweile hat, kann erforderlichenfalls noch die Motorhaube neu (bzw. besser) ausrichten.
    • Jarama
      Von Jarama
      Dann ist wohl meist diese Schraube locker (dort, wo der gelbe Sicherungslack erkennbar ist). Im Folgenden wird der Zusammenbau der Türinnenverkleidung dargelegt, das Zerlegen geht umgekehrt.


      Wenn die fest ist (und korrekt eingestellt), dann geht der Zusammenbau wie folgt.
      Zuerst wird die Folie wieder befestigt. Dann wird der Metallbügel angeschraubt. Man erkennt insgesamt 5 Halter für die Innenverkleidung (weiß).




      In diese greifen die Gegenstücke der Innenverkleidung ein. Dazu wird die Innenverkleidung von oben auf alle fünf Halter aufgeschoben. Das funktioniertganz gut mit noch nicht montierter Fensterschachtdichtung (innen). Zuvor nicht vergessen, den elektrischen Verbinder für die Zentralverriegelungssteuerung vom Betätigungshebel der Verriegelung anzuschließen und den Stecker des Fensterhebers einzufädeln.





      Dann die Stngen der Schloßbetätigung und Verriegelung anschließen. Die Halter sind drehbar und clipsen auf die Stangen. Vorsicht, beim Lösen (Ausbau) die Teile nicht zerbrechen ....





      Dann wird der obere Teil des Türgriffs montiert. Er ist mit vier sehr kleinen Schrauben an dem unteren Teil montiert. Diese Schrauben fallen bestimmt gerne in die Tür, weshalb ich diese mit Karrosseriedichtmasse am Schraubendreher "befestigt" habe. Beim Ausbau hilft eine Magnetsonde.




      Der Schalter für den Fensterheber ist einfach. Er ist nur eingesteckt. Zum Ausbau heraus hebeln (dazu sind Nylonhebel ganz pranktisch).


      Dann kommt das vordere Dreieck. Es ist nur aufgesteckt, die Verbindung ist in den Fotos ersichtlich. Die Gummidichtung muss dabei herum gezogen werden.




      Dann wird die Fensterschachtdichtung von hinten eingeschoben. Das Endstück ist etwas fummelig unter die Verkleidung zu schieben, geht aber. Die drei Clipse sind einfach eingesteckt. Zum Ausbau hilft ein gabelförmiger Nylonhebel.





      Die Armauflage ist hinten mit einem Haltebügel versehen und wird von hinten aufgeschoben. Von unten wird sie dann fest geschraubt (Gewindeschrauben).




      An der Unterseite der Türinnenverkleidung sind 3 solche Befestigungsschrauben.

      Bei der Fensterschachtdichtung ist vorne darauf zu achten, dass sie geteilt ist und die senkrechte Dichtung des Dreiecks hierin eingreift. Beachtet man das nicht, so wird die Scheibe beim Anheben nicht zwischen die Lippen der senkrechten Dichtung eingeführt, sondern läuft innen der inneren Lippe, was nicht gut ist

      Insgesamt ein Job von 1-2 Stunden, je nach Pausen oder Arbeitsgeschwindigkeit.
       
      Kleine Ursache, große Wirkung, diese lose Schraube. Außer der Klapperei beim Zuschlagen der Tür gibts bei loser Scheibenaufnahme auch Windgeräusche.
       
      Viel Spass beim Schrauben.

×