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vespasian

911 Targa, 964 und früher: Auswahl, langsame Restauration, später Genuß

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vespasian CO   
vespasian

Hallo 911er Freunde,

der böse 911-Virus läßt mich nicht mehr los - bin schon richtig krank :-(((°

Nachdem eine erste Krankheitswelle zwischenzeitlich mit dem Erwerb eines 997 abgemildert werden konnte, scheint die zweite Welle im Anmarsch zu sein.

Akute Symptome: Studium von Gebrauchtwagenbörsen, Studium von Einkaufsratgebern, Lektüre allen erreichbaren Lesestoffs rund ums Thema "Vintage Porsche". Leichtes Zittern der Hände beim Anblick eines Pre-964 Targa, vorzugsweise in rot. Stärkere Reaktionen beim Gedanken an den Kauf eines heruntergekommenen Exemplares und langsamer, schrittweiser Restauration mit etwas Eigenbeteiligung und viel Expertenarbeit.

Erster Therapieansatz: Erwerb eines restaurierungswürdigen alten und unverbastelten Targa-Corpus mit funktionierendem Motor, vorzugsweise nicht-amerikanischer Provinienz im Laufe diesen Jahres. Um es spannend zu machen, habe ich mir als Grenze für die Basis gesagt: € 10.000 +/- € 2.000. Ein Restaurierungsbudget lege ich bewußt nicht fest - es soll einfach feinste Arbeit werden.

Soweit so gut. Die erste einer schier endlos lang erscheinenden Fragenliste lautet: welches Modell? Und dann: welcher Zustand ist noch als "restaurierungswürdig" einzustufen?

Und hier kommt die CP-Community ins Spiel, denn ich selbst schwanke noch ziemlich zwischen den Modellserien. Klar ist nur: als jüngstes Modell kommt der 964 in Frage (einen 993er würde ich schon auch wollen, aber das müßte ein Turbo sein und außerdem ist er kein "echter" Targa mehr...).

Verliebt habe ich mich in diesen Traum, seht das einfach als angestrebtes Endziel der langen Reise an:

post-86584-14435372592414_thumb.jpg

Für um die € 10.000 bekommt man solche leidenden Geschöpfe, die dringend um Hilfe schreien (dieses hier ist allerdings ein US-Modell und käme weniger in Frage):

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?lang=de&id=147956361

Was schlagt Ihr vor? Braucht Ihr noch weitere Angaben zu meinen Vorstellungen?

bearbeitet von vespasian

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PoxiPower CO   
PoxiPower

Mensch Alex, die Porscheritis hat Dich ja gewaltig gepackt. Neben 997 S Cabrio einen GT3 und oder alten 11er Targa?! Da bekommt Niederbayern bald als neue Attraktion ein 911er-Museum :D

Du hast Dich ja anscheinend ohnehin ziemlich festgelegt auf den Typ. Ob Du allerdings mit dem Budget beim Kauf eines deutschen Autos viel Freude haben wirst?! Auf Abenteuer Auto gab es vor ein paar Jahren einmal einen Restaurationsbericht eines solchen Typs, allerdings glaube ich ein US-Modell. Da kannst Du aber mal sehen, auf was Du Dich evtl. einlässt: http://www.turbosition.com/de/special/911_targa_1970_restauration.aspx

Mein persönlicher Favorit wäre ja ein 911 SC Cabriolet in weiß mit schwarzer Lederausstattung. Aber sowas ähnliches hast Du ja schon 8)

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vespasian CO   
vespasian

Lieber Gerald, ich gebe es zu: der 911 hat mich einfach gepackt und läßt mich nicht mehr los. Langfrist-Ziel ist tatsächlich das von Dir skizzierte Dreigestirn, wobei der GT3 eventuell auf die ein oder andere Art und Weise leistungsgesteigert werden muß. Was soll man machen? Sucht ist Sucht! :oops:

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hugoservatius   
hugoservatius

Ich weiß Linderung für Deinen Virus!

Besuche einen Freund von mir, in dessen Garage steht, was Du suchst, allerdings als Coupé.

Und nur noch bedingt als solches zu erkennen.

Dabei sah er ganz prima aus, zu Anfang.

Nur die Innenausstattung demontieren, die Zierteile abbauen, ein, zwei Roststellen bearbeiten und dann den Wagen zum Lackierer geben, unterdessen den Motor fertig machen und die Innenaussattung aufarbeiten, nächstes Jahr fahren wir damit die Kitzbühler Alpenrally, höre ich ihn noch sagen. Vor drei Jahren.

Mittlerweile hat er dutzende von Kisten mit demontierten Einzelteilen herumstehen, ist ein Meister des Umgangs mit dem Schweißgerät, bekommt seine Fingernägel nicht mehr sauber, ist auf dem besten Wege, den vollständigen wirtschaftlichen Ruin anzusteuern, die vorher schon nicht so sonderlich prickelnde Ehe nähert sich dem Finale, die Kinder kennen ihn nur noch im Overall, ölverschmiert, das Haus verfällt langsam und seine letzten Kunden ruft er nicht mehr zurück.

Aber das Schlimmste:

Aus diesem Berg Altmetall wird wohl nie wieder ein Porsche werden, und wenn, dann nur mit einem nicht vertretbaren wirtschaftlichen Aufwand.

Mein Rat:

Kaufe einen perfekt restaurierten (dann hat sich jemand anderes ruiniert) oder möglichst orginalen Porsche, damit wirst Du sicher glücklicher.

Denk an den Ärger, den Du beim Bauen mit Handwerkern und Architekten :oops: hast und nehme das ganze mal zehn.

Ernüchternde Grüße, Hugo.

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Gast Peter_Pan_   
Gast Peter_Pan_
10.000 bekommt man solche leidenden Geschöpfe, die dringend um Hilfe schreien (dieses hier ist allerdings ein US-Modell und käme weniger in Frage):

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showDetails.html?lang=de&id=147956361

Was schlagt Ihr vor? Braucht Ihr noch weitere Angaben zu meinen Vorstellungen?

Vergiss solche Teile wie den von Dir gezeigten.

Das ist ein Groschengrab, mit vertretbarem Aufwand nicht zu retten.

Wenn ich schon die überlackierten Schrauben der Türbänder sehe, dann klingeln bei mir sämtliche Alarmglocken.

Und wenn Du nicht mindestens Semiprofiqualitäten als Restaurierer hast, dann wird das als Selberschrauber nichts.

Über Fremdleistung zu sprechen, lohnt sich auch nicht, da der finanzielle Aufwand deutlich über dem späteren Marktwert liegt.

Lieber ordentlich Geld in die Hand nehmen, und ein sehr gutes Exemplar kaufen.

Das ist in letzter Konsequenz die preiswertere Lösung.

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Marc W. CO   
Marc W.

Das ist aber nun wirklich ein negativ-Beispiel. Auf der anderen Seite gibt es auch Leute, die jeden Winter eine andere Projektmütze auf haben und jeden Mai dennoch mit einem tollen, fertigen Auto aus der Garage rollen. Klar geht das nicht mit 5 Stunden in der Woche, aber es geht, wenn man es will und sich organisieren kann. :wink:

Die Ehe wäre wahrscheinlich auch ohne dieses Auto gescheitert. Genauso gibt es auch Beispiele, die genau andersherum sind, Ehemänner, die eine solche Garage als Rückzugsgebiet benötigen und danach deutlich entspannter sind. Auf die Dosis kommt es an...

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vespasian CO   
vespasian
Auf Abenteuer Auto gab es vor ein paar Jahren einmal einen Restaurationsbericht eines solchen Typs, allerdings glaube ich ein US-Modell. Da kannst Du aber mal sehen, auf was Du Dich evtl. einlässt: http://www.turbosition.com/de/special/911_targa_1970_restauration.aspx

Manchmal wache ich morgens auf und sage mir: "So, jetzt bist Du groß und wirklich in keiner Weise mehr naiv." Glücklicherweise gibt es dann Realisten, die mir den Kopf waschen, wie hier bei CP. Denn richtig erkannt: ich habe keine Ahnung, von was ich spreche, wenn ich sage "schön restaurieren" ... nach der ersten Folge des og. Restaurationsberichtes lande ich etwas rumpelnd gerade wieder auf dem Boden der Tatsachen...

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Andy962   
Andy962

Der Traum vom billigen Elfer... scheint irgendwie in der Luft zu liegen, zur Zeit:wink:.

Von einem elfer unter 15k Euro kann man leider nur abraten, verbastelte Kisten, wenn nicht Porsche drauf stehen würde wären sie schon längst abgewrackt.

Diese "Elfer" warten nur auf einen Liebhaber der blind vor Emotionen ist, die Verkäufer der Fahrzeuge warten auf einen Dummen, der blind von Emotionen ist.

In der Motor Klassik Ausgabe 9/2008 ist genau der Fall beschrieben.

Vorgeführt wurde ein roter US-911 SC Targa 1978 der 11990 Euro kosten hätte sollen.

Das Auto war technisch noch vertretbar, optisch aber in einem mehr als traurigen Zustand (umlackiert, innen verbraucht usw.).

Der Redakteur fuhr mit dem Wagen von Landau in der Pfalz zu Ruf .

Dort schauten sich die Spezialisten das Auto an.

Ergebnis:

Werkstattleiter Hans Lieb machte folgende Prognose:

5000 Euro für Technik Tüv ohne Kosmetik

25000 Euro um den Wagen wieder vorzeigbar u machen

70000 Euro um Neuwagenzustand zu erhalten

Gruss, Andreas

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vespasian CO   
vespasian
Der Traum vom billigen Elfer... scheint irgendwie in der Luft zu liegen, zur Zeit:wink:.

Danke Andreas für die Zahlen von RUF. Aber: das ist kein Traum vom billigen Elfer, sondern von einem alten Elfer, dessen Wiederaufstehung man selbst begleitet hat - ein Riesenunterschied, auch finanziell.

Ich weiß schon auf welchen Thread Du anspielst, dort blieb schon mehrfach kein Auge trocken vor Lachen...

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Ulla CO   
Ulla

Hallo Vespasian,

um den Ganzen noch eines drauf zu setzten. Vorne weg, für den T-Virus habe ich vollstes Verständnis. Der Traum in Rot ist wirklich schön.

Wir haben auch einen "Hilfeschrei" gekauft. Das war vor 19 Jahren, einen weißen Targa 3.2 lt. G-Modell. Wir hatten aber Glück, er fuhr uns noch viele Jahre brav durch die Lande. Dann kam aber der Zeitpunkt Quo Vadis. Verkaufen, Restaurieren, wer macht's. Zeitfenster. Nachdem mein Mann schon Erfahrungen mit einem Jaguar sammeln konnte stand fest. Wir machen es selbst.

@ Peter Pan bei der Wirtschaftlichkeit haben wir aufgehört zu rechnen als die ersten 10 kilo voll waren

Unsere Eigenleistung haben wir voll in Teilen reinvestiert.

@ Hugo Servatious, den Blechhaufen hatten wir auch in der Garage und unserer war noch ganz gut im Vergleich zu mach anderer Grotte im Netz.

Alleine für Schrauben, Muttern, Hilfsmittel, Klebstoffe, Gummis ect. ect. gibt man bei einer Vollrestauration ein Vermögen aus, und wir haben vieles noch günstig ergattert nachdem wir schon Jahre Teile ins Regal legten.

Das Positive ist aber nach der Durststrecke des Teile auf Arbeitens, der Zusammenbau. Speziell der Porsche Motor macht da viel Spaß weil die Teile handlich und die Mechanik noch so übersichtlich ist.

Im Gegensatz zu Ferrari gibt es auch genügend Literatur, da braucht man aber fast alle die einem über manche Klippe hilft.Der Tag an dem der Motor das erste mal nach einem 3/4 Jahr wieder brummt ist allerdings phantastisch.

Von dem Heilbronner Teil kann ich auch nur abraten. Nach meinen Erfahrungen fehlen zu viele Teile die zurück gebaut werden müssen, bzw. sitzt der Lack wie schon erwähnt auf ein paar sehr seltsamen Stellen, und dann spielt die Wirtschaftlichkeit irgend wann doch eine Rolle.

Viele Grüße

Ulla

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doctorb33 CO   
doctorb33

Ich würde nach einem gesunden 3,2 l Targa Ausschau halten. Bj 86-89

Klassische Optik, vollverzinkt, G50 Getriebe, hydr. Kettenspanner, also ausgereift und unkompliziert. Die Autos gehen in der 231 PS Variante auch ganz gut und sind noch dazu eine gute Wertanlage. Dein Budget reicht da halt nicht, ich denke unter 20 k gibt´s nix Gescheites... Also einfach noch etwas sparen und dafür später Genuss ohne Reue.

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JPMille CO   
JPMille

der wunsch ein fahrzeug quasi neu aufzubauen, kann ich vollkommen nachvollziehen:wink:

hier noch ein weiterer anreiz, gerade gesichtet:)

post-86974-14435372610243_thumb.jpg

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JoeFerrari   
JoeFerrari
Ich würde nach einem gesunden 3,2 l Targa Ausschau halten. Bj 86-89

Klassische Optik, vollverzinkt, G50 Getriebe, hydr. Kettenspanner, also ausgereift und unkompliziert. Die Autos gehen in der 231 PS Variante auch ganz gut und sind noch dazu eine gute Wertanlage. Dein Budget reicht da halt nicht, ich denke unter 20 k gibt´s nix Gescheites... .

Die Jungs hier http://www.elferhus.de/index.htm sind ja spezialisiert auf sowas (G-Modell und 964). Die Preisrange ist etwas höher, aber dafür sicher auch in einem guten Zustand.

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Andy962   
Andy962
Danke Andreas für die Zahlen von RUF. Aber: das ist kein Traum vom billigen Elfer, sondern von einem alten Elfer, dessen Wiederaufstehung man selbst begleitet hat - ein Riesenunterschied, auch finanziell.

QUOTE]

Das habe ich vorhin wirklich falsch gelesen, sorry8)

Hatte in einer Arbeitspause nur kurz in CP reingeschaut und wollte halt mal meinen Senf dazugeben.

Jetzt aber mal etwas gehaltvoller.

Der Traum einen alten Elfer zu restaurieren oder ein verlebtes Exemplar wieder in ein besseres Autoleben, ihm praktisch seine Würde wieder zu geben, istein schöner Traum.

Das Problem ist, diesen Traum haben viele und werden auch noch viele haben, deshalb werden selbst die gammligsten Elfer noch auf Teufel komm raus angeboten.

Es ist selbstverständlich ehrenhaft sich einem traurigen, vom Schicksal gebeutelten Elfer wieder anzunehmen und ihn mit Feuereifer wieder aufzubauen.

Aber das ist wirklich ein Groschengrab. Wenn Geld keine Rolle spielt , dann ist es egal, aber diese Leute kaufen eben gleich was gescheites.

Wahre Enthusiasten mit Geld machen sowas schonmal, dann muss das Auto aber eine pers. oder irgendwie wertvolle Historie haben.

(Sowie bei dem japanischen Ex Rennfahrer, der seinen alten F-Modell Targa in verbasteltem Zustand wieder auftrieb und ohne Rücksicht auf Kosten wieder in den Auslieferungszustand versetzen ließ. Im Werk! Muß eine fantastische Zeitreise gewesen sein:D)

Aber eigentlich will ich auf folgendes hinaus:

Die billigen Elfer sind Schrott, Müll, zum wegschmeißen.

Das klingt hart , aber im Endeffekt muss man die Menschen ja vor dem Unglück schützen.

Es ist wie bei den Frauen, der Vergleich sei mir gestattet.

Die schöne Frauen die eigentlich begehrenswert sind, die aber in schlechte Gesellschaft gekommen sind und nun verbraucht und verlebt um noch ein kleines bißchen Aufmerksamkeit betteln, mit ihrem grellen MakeUp und den langen Wimpern.

Diese Frauen machen einen nicht mehr glücklich, eigentlich weiß man es, aber der Jugendtraum lässt einen nicht los.

Aber im Endeffekt fährt man mit einer gepflegten und charmanten Frau, die nicht tonnenweise Probleme herumschleppt einfach besser.

Die andere taufgt nicht mal mehr zur kurzen Affäre.

Mit besten Grüßen Andreas

bearbeitet von Andy962

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me308 VIP CO   
me308

Um die blaue Grotte im link aus dem ersten posting in das bordeaux-farbene Fahrzeug im ersten Bild zu verwandeln (T,E Version des F-Modells), brauchst Du mindestens 25000 EURO für die Restauration....und hunderte Stunden Eigenleistung bezgl. Recherche, Literaturstudium, Teilebeschaffung etc...

es gibt durchaus gute T/E-Modelle auf dem Markt für 30.000.- bis 40.000.- EURO

wenn es sogar die S-Version des F-Modells sein soll, liegt der Markt aber mittlerweile bei 50.000 - 70.000.- EURO für gut restaurierte Exemplare

gute G-Modelle (83-89) unter 25.000 EURO gibt es nicht, (für Targa und Cabrios zzgl. 5000.- EURO, weitere 5000.- EURO für gute Exemplare)

gute 964-Modelle unter 25.000 EURO gibt es auch nicht, (für Targa und Cabrios ebenfalls mindestens zzgl. 5000.- EURO, weitere 5000.- EURO für gute Exemplare)

eine Restauration ist bei den genannten Modellen finanziell immer aufwendiger als der spätere Wert des Fahrzeugs...(außer S-Version F-Modell)

Fazit:`

lass` den Vorbesitzer die Restauration machen...kauf `Dir ein "fertiges" Fahrzeug :-))!

Gruß aus MUC

Michael

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Andy962   
Andy962

Aber zum Thema Targa:

Empfehlen würde ich einen 964 oder einen späten 3,2 Liter G-Modell.

Die F-Modelle sind preislich zu weit weg, man kann eigentlich nur nóch auf zweifelhafte US-Modelle zurückgreifen. Zudem ist die Retauration aufwendig, der Rost...:-(((°

Zudem sind die Motorleistungen der F-Modelle zwar für die damalige Zeit nicht schlecht, aber heute ist man mit einem 130 PS T nicht gerade übermotorisiert, aber das wird nicht so wichtig sein.

Für die F-Modelle spricht aber die schöne klassische Form , es ist der erste Elfer, der vom 2 Liter bis zum 2,4 S Spass macht.

Ein Klassiker eben!

Weiter wäre da das G-Modell, erhältlich mit 150, 165 und 175 PS als SC (mit 188, 180 und 204 PS und 3 Liter Hubraum) sowie der erwähnte 3,2 L mit 231 PS, bzw. 217 in der Kat Version.

Der SC wäre ja mein Favorit, er ist Preisgünstig, schön und schnell. Und er sit in Massen verfügbar.

Sieht auch als BJ. 1977 genauso aus wie ein 1989er.

Positiv ist die Vollverzinkung ab 1976, die Technik macht ab und an Probleme, das Modell muss gut gewartet werden / worden sein und gut eingestellt sein.

Der 3,2 er ist sicherlich die unproblematischste Lösung, aber Teuer.

Der Wechsel vom 915 aufs G50 Getriebe ist zwar vorteilhaft aber so schlecht war das alte auch nicht.

Auf den 3,3 L Turbo Targa müssen wir denke ich nicht eingehen, Sammlerstücke außerhalb des Budgets.

Der 964 ist immer noch ziemlich unterbewertet, auch die Chance einen aus erster Hand zu finden ist groß.

Wenn man eine Tipse in Fehlfarbe nimmt dann kann man noch ein Schnäppchen machen, aber 20 000 Euro sollten es schon sein.

Generell dürfte unter 20000 Euro wenig brauchbares zu finden sein.

Und eines kommt noch hinzu, einen alten Elfer kauft man meistens nicht mal eben so. die Suche kann Jahre dauern:-))!

Gruss, Andreas

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vespasian CO   
vespasian

Guten Morgen,

bin schon halb bekehrt ... :wink:

Ich sollte mich Eurer Ansicht nach also eher in dieser (s.u.) Qualitätsklasse umsehen und dann von der dort angebotenen Basis aus den Wagen wo sinnvoll weiter optimieren?

Das könnte mir auch viel Spaß machen - ich liebe Fachgespräche mit Sattlern* & Co., wo es nur darum geht, ein Spielzeug hier und da noch etwas schöner zu machen :)

* der 997 steht Anfang August eine Woche beim Sattler in München (dank für den Tipp an mdw95). Anschließend geht es jetzt doch zum RUF damit (Bilstein B16 Damptronic, da mich das Schaukeln im Normalmodus nervt und ich wissen möchte, wieviel besser er im Sportmodus liegt...)

Basteln (lassen) ist schön O:-)

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PoxiPower CO   
PoxiPower

Aufgrund Deiner bevorzugten Farbe gehe ich in freud`scher Denkweise davon aus, dass Dein wirklicher Wunsch eigentlich ein Ferrari ist. Oute Dich endlich O:-) !

Bei den hier vorgestellten: Eindeutig der Graue :-))!

Da fällt mir ein: Ich weiß in der Nähe (Plattling) jemanden, der zumindest bis vor kurzem seinen roten 3.2 Targa in gutem Zustand verkaufen wollte. Preis weiß ich nicht. Hat auch den gräßlichen Turboflügel an der schmalen Carrera-Karosse, das geht IMHO gar nicht. Falls es dennoch von Interesse sein sollte, melde Dich.

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hugoservatius   
hugoservatius

Bei den hier vorgestellten: Eindeutig der Graue :-))!

Sehe ich genauso.

Allerdings ist für mich die schönste Farbe beim G-Targa definitiv - nein, nicht Hugogrün - das wunderbare Weiß, was so schön mit dem mattschwarzen Targabügel und den Fuchsfelgen kontrastiert.

Flexible Grüße, Hugo.

P.S.

In München gibt es einen Händler, der sich auf diese Porsches spezialisiert hat und wirklich sehr schöne Autos hat, zwar immer recht teuer, dafür aber auch sehr gut, Adresse bei Bedarf per PN!

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olli964 CO   
olli964

Hi Vespasian , ich habe vor ca.. 8 Jahren mal ähnlich gedacht wie du , und mir einen alten Targa für unter 20k€ von einer Ärztin zugelegt.

Das Auto hatte ,um den nächsten TÜV bestehen zu können, einen Kostenvoranschlag von Porsche über 12k€ an Investitionen , so dass die gute Frau ihn lieber verkaufte.

Da kam ich , naiver Selbstschrauber , ins Spiel und dachte mir , dass bischen kannst du doch selber machen:-o.

Positiv:Das Auto selbst hatte ein volles Scheckheft , nur 2 Besitzer und nachweislich erst 100tkm gelaufen , Unfall- und Rostfrei und unverbastelt.

Negativ: Nach 1 Tag eine ca. 50cm² große Öllache , Targadach Bezug durch Sonne kaputt , Heckablage durch Sonne kaputt , Lack komplett Matt , Reifen und Bremsen runter , Kupplung ziemlich fertig.

Investiert habe ich Seitdem :

Targadachbezug 500€ (Würde ich nie wieder selbst machen :-(((°)

Kupplungssatz 750€

Motordichtsatz 300€

Anlasser 250€

Hydrolager Motor 600€

Lackaufarbeitung 300€

Lima 400€

Heckablage beziehen lassen 200€

Neue Bremsen mit Belägen 1000€

Neue Bereifung und Felgen neu lackieren lassen 1700€

Neue Zündkabel /Verteilerkappen / Kerzen / Spulen 900€

Dann noch viele Kleinigkeiten wie Manschetten für die Antriebswellen , Lenkmanschetten , neue Türgummis , neue Frontscheibe , neue Scheiwerfergläser , neues Zündschloss usw.

Was ich damit sagen will : ein alter Elfer bedarf ständiger Zuwendung , leider auch finanzieller Natur. Man ist nie fertig , aber mir hat es auch viel Spass gemacht. Ich habe mit dem Auto mittlerweile ca 70tkm abgespult und es hat mich immer wieder Heim gebracht (manchmal recht knapp :D) , trotzdem sollte man eine gewisse Leidensfähigkeit an den Tag legen können , und sich bewusst sein , dass man keinen Golf bewegt , in dem man sich nur reinsetzen muss und ab und zu mal tankt.

Ob es allerdings grossartig anders gelaufen wäre , wenn ich einen für 30t€ gekauft hätte , sei mal dahingestellt , da viele meiner Reparaturen auch Alters- und Laufleistungsbedingt auftreten .

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Suche nach einem Klassiker der besonderen Art.

P.S. Der Fahrspass hat mich für die Mühen immer wieder entschädigt:-))!

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LittlePorker-Fan VIP   
LittlePorker-Fan

Bei einer Totalrestauration würde ich mir nur ein Wrack anlachen, das später auch einigermaßen was wert ist.

Also auf keinen Fall diese unbeliebten frühen G-Modelle mit ihren Micker-Motorisierungen (2,7 Liter 150 / 165 / 170 PS und was man im Ölkrisenwahn noch so gemurkst hatte ...)

Technisch und auch von den Fahrleistungen eher ...

Auch keinen Carrera 3.2 oder ein T oder SC etc.

Da würde ich schon in die vollen greifen und mindestens ein G-Modell Carrera 2.7 oder Carrera 3.0 -Modell suchen oder einen Carrera 3.2 Clubsport oder -am Besten- ein S-Modell.

Am besten ein frühes 911 S Coupé mit 160 PS. Für mich der Beste frühe 911er ... ((vor dem Carrera RS 2.7)).

Inzwischen ist es aber schwierig eine vernünftige Basis zu finden. Die meisten Brauchbaren sind inzwischen restauriert.

--

Es gibt auch günstige G-Modelle - vor allem wenn sie Fehlfarben und viele Kilometer haben (abgesehen von diesen Ölkrisen-Kisten, für die ich kein ernsthaftes Geld ausgeben würde ...*).

Alles was über 200.000 Kilometer hat oder einen Gold/Bronze-Ton hat oder Rotmetallic ... ... da wirds schwierig so etwas an den Mann zu bekommen.

* Die Besitzer dieser Fahrzeuge mögen mir verzeihen ... aber ich komme mit diesen Fahrzeugen überhaupt nicht klar -ähnlich auch mit dem 912E.

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vespasian CO   
vespasian

Gestern abend habe ich mir den von Poxipower empfohlenen Restaurierungsfilm eines 911T von 1970 in Gänze angesehen (http://www.turbosition.com/de/specia...tauration.aspx) ... da sind einem unbedarften 911-Liebhaber wie mir schon die Augen aufgegangen:

"weit über 1.000 Arbeitsstunden" wurden investiert, von Material und Ersatzteilen ganz zu schweigen. Die Motor- und Getriebeüberholung wurde bei RUF gemacht - Stundensatz dort über € 90,- netto. Auch wenn die anderen beteiligten Werkstätten evtl. nur € 50,- p.h. netto verrechnen würden, käme man somit bei 1.000 Stunden und einem zugrundegelegten Durchschnittspreis von € 60,- netto auf € 71.400,- brutto als reinen Arbeitslohn. Da jedoch von "weit mehr als 1.000 Arbeitsstunden" die Rede war und Material etc. noch nicht berücksichtigt ist, liegt der Gesamtpreis der Restaurierung noch wesentlich höher - der Einfachheit halber mal angenommen: € 80.000,-

Dazu kommt noch der Kaufpreis der Restaurierungsbasis mit € 12.500,-

Somit liegt der investierte Betrag bei ca. € 92.500,- brutto

Das erstellte Oldtimer-Gutachten wies nach der Restaurierung einen Wert von € 60.000,- aus.

Tja, sehr nette und v.a. überzeugende Rechnung 8)

Vor diesem Hintergrund trage ich meine Idee der Grundrestaurierung zu Grabe und werde mich kommendes Jahr nach einem fertig restaurierten Fahrzeug umsehen. Auch da fallen ja genügend laufende Erhaltungskosten an.

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Marc W. CO   
Marc W.

Das erstellte Oldtimer-Gutachten wies nach der Restaurierung einen Wert von € 60.000,- aus.

Zja, und auch diese 60K bei einem Verkauf tatsächlich zu erzielen geht nicht mal eben so. Mit der Restaurierung verbrennt man definitiv Geld, insofern macht es nur Sinn, wenn man selbige auch schon als Hobby begreift und es für das persönliche Wohlbefinden einen Mehrwert bedeutet so ein Auto "wachsen" zu sehen.

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Andy962   
Andy962

Bei dem von mir gestern erwähnten japanischem 911 F-Modell Targa standen am Schluß über 200 000 Euro auf der Rechnung von Porsche Classic.

Man bekomt zwar ein perfektes Auto (inkl. DVD - Dokumentation usw.), aber es ist einfach pure Liebhaberei ohne rationale Gründe.

Deshalb ist der Plan ein fertiges Projekt zu kaufen richtig.

Gruss, Andreas

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LittlePorker-Fan VIP   
LittlePorker-Fan

noch als Ergänzung: ... ein restauriertes Fahrzeug von absolut seriöser Quelle und gründlicher Dokumentation der Arbeiten.

Besonders bei der Oldtimerei gibts etliche Leute die dem

unbedarften Neuling ein mittelmäßig renoviertes, aufgehübschtes Modell schmackhaft machen können ...

... und das natürlich etwas überteuert

und mit vielen vermurksten, frustrierenden Details - die der Neuling dann meist erst nach und nach entdeckt und teuer beheben lässt ...

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