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Marc W.

Porsche US-Import, Erfahrungen?

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Marc W. CO   
Marc W.

Nach langem Lesen in allen möglichen Threads habe ich mich entschieden doch einen neuen Thread zu eröffnen. In den anderen Threads ist viel Halbwissen, welches sich teilweise auch noch widerspricht. Insofern hoffe ich, daß dies letztendlich der ultimative Thread wird, der wirklich weiter hilft. :D

Szenario:

Ich würde in die USA fliegen, um dort ganz gezielt ein 993 Cabrio zu kaufen. Außerdem würde ich noch einige andere (leider sperrige) Fahrzeugteile einkaufen. Nun stehe ich also z.B. in Kalifornien mit einem Auto und ca. 2m³ Teile.

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Mir ist bewußt, daß ich in Deutschland das Auto und die Teile am Zollhafen übernehmen muß, 10% Zoll und 19% Einfuhrumsatzsteuer auf die Summe aus Rechnungsbetrag+Speditionskosten+Versicherung zahlen muß.

Problemstellung:

  1. Wie tausche ich am sinnvollsten Euro in Dollar? Wenn ich das über meine Hausbank mache, ist der Wechselkurs gegenüber dem Tageskurs aus dem Internet eher unterirdisch.
  2. Wie kommt das Geld in die USA? Wenn ich die Dollar in Deutschland auf einem Dollar-Konto oder unter dem Kopfkissen habe, ist es das Eine, aber wie bezahle ich denn dann in den USA? In Deutschland würde ich mich ja trauen cash zu bezahlen, die Amis gucken einen aber schon komisch an, wenn man 100 Dollar cash im Geldbeutel hat...
  3. Gibt es in den USA so etwas, wie eine Tageszulassung? Wie kann ich das Auto vom Verkäufer zum Spediteur bewegen? Eventuell will ich damit sogar noch ein paar Tage Urlaub machen.
  4. Wie kommt das Auto und die Teile von Kalifornien zum deutschen Zollhafen? Beauftrage ich da selbst eine Spedition (welche)? Bin ich bei der Verladung in den Kontainer (wegen der Teile) selbst dabei? Oder gibt es für so etwas bekannte Dienstleister die sich darauf spezialisiert haben und vertrauenswürdig sind?

Perfekt wäre natürlich, wenn hier jemand Erfahrungswerte aus erster Hand hat! :)

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El croato   
El croato

  1. Wie tausche ich am sinnvollsten Euro in Dollar? Wenn ich das über meine Hausbank mache, ist der Wechselkurs gegenüber dem Tageskurs aus dem Internet eher unterirdisch.

Bei uns in der Schweiz gibt es beispielsweise www.wechselstube.ch. So etwas gibt es bestimmt auch in Deutschland.

  1. Wie kommt das Geld in die USA? Wenn ich die Dollar in Deutschland auf einem Dollar-Konto oder unter dem Kopfkissen habe, ist es das Eine, aber wie bezahle ich denn dann in den USA? In Deutschland würde ich mich ja trauen cash zu bezahlen, die Amis gucken einen aber schon komisch an, wenn man 100 Dollar cash im Geldbeutel hat...

Blitz-Überweisung? Dank SWIFT und "Express-Überweisung" heutzutage blitzschnell auf dem Konto.

Frage 3 weiss ich nicht. Frage 4 könnte ich dir beantworten, muss aber erstmal die damaligen Unterlagen raussuchen... In der Zwischenzeit wird aber wohl jemand anderes die Frage beantworten können. O:-)

... und ohne weiteres kannst du das Auto beim Verladen aufs Schiff wohl nicht beaufsichtigen. Das Fahrzeug, das ich vor 2-3 Jahren importiert habe, war voll mit "Schmier-Flecken" von den mexikanischen Hafenarbeitern... :wink: Damit muss man wohl leben.

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R-U-F CO   
R-U-F

Viel Spaß beim versenden des Fahrzeugs, wenn du da keine Kontakte hast und das überwacht wird, was für einen Normalverbraucher eigentlich unmöglich ist, dann kann unter Umständen alles mögliche kaputt sein. Teilweise erschreckend wie mit den Autos umgegangen wird, nicht viel anders wie manche Paketdienste mit den Paketen umgehen. Ich würde auf normalem Weg niemals ein Auto verschicken, es geht zwar in den meisten Fällen alles gut, aber wenn man Pech hat - dann hat man richtig Pech.

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tap333   
tap333

1/2. Ich mach das fast immer per Überweisung. Sonst Bargeld bei deiner Bank bestellen.

Freimengen beachten und dann beim Zoll angeben(D und USA)

Oder aber EUR mitnehmen und drüben umtauschen. Gebühren sind oft humaner als hier.

3. Es gibt 30tage kennzeichen die man über den Händler bekommt. Versicherung muss man aber alleine abschliessen und dem Händler vorzeigen.

Oder man lässt das Teil vom Verschiffer abholen.

4. Es gibt zig Verschiffer. Normalerweise bringst du deinen Wagen direkt zu denen und das wars. Papierkram etc machen die.

Ist der Wagen hier meldet sich eine Spedition bei dir. Zoll etc machen die auch gleich wenn du willst(sehr zu empfehlen!!!) Du musst denen dann die Hafengebühr/Entladeg. + MwSt+Zoll bezahlen(Überweisung oder direkt bar bei Abholung)

Auto kann dann abgeholt werden.

Verschiffung dauert 3-6Wochen.

Du kannst noch eine Versicherung abschliessen gegen Transportschäden. Der Verschiffer soll dann Bilder von deinem Auto machen und

alle Dellen etc aufschreiben. Normalerweise passiert in 90% nichts.

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vespasian CO   
vespasian

Hallo Marc,

zu Deinen beiden ersten Punkten bzgl. Geld-Management ... mal ganz blöd gestellt: falls Du den 993 von einem Händler kaufst ... warum läßt Du den Kauf nicht über Deine Kreditkarte laufen?

Dann bekommst Du den Dollar-Tageskurs verrechnet und brauchst Dich auch nicht um irgendwelches Cash-Management kümmern. Bei einem Privatkauf wäre die Kreditkarte auch möglich, denke ich - dann müßte die Bank des Käufers Deine Kreditkarte entsprechend belasten. Das sollte in den USA kein Thema sein.

Vale! Vespasian.

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Marc W. CO   
Marc W.

Danke für das erste Feedback! :-))!

Das Geld-Management möchte ich doch ganz gerne selbst organisieren, da ich damit den Wechselkurs doch etwas besser optimieren kann, als wenn ich dumm-blind die Kreditkarte in Kombination mit meinem Euro-Konto nutze.

Transportschäden sehe ich nicht ganz so schlimm, da ich mit dem Auto mittelfristig was ganz anderes vor habe. Insofern würde mich das nicht umbringen. Am liebsten wäre mir sogar ein Auto mit toller Ausstattung, wenig Kilometern und leichtem Blechschaden.

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matelko CO   
matelko
da ich mit dem Auto mittelfristig was ganz anderes vor habe. Insofern würde mich das nicht umbringen. Am liebsten wäre mir sogar ein Auto mit toller Ausstattung, wenig Kilometern und leichtem Blechschaden.
Und, hast Du schon jemanden gefunden, der ihn Dir solide zum Speedster umbaut? 8)

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Marc W. CO   
Marc W.

Auf was für Ideen Du kommst?! O:-)

Was, wie, wo, warum erzähle ich, wenn es soweit ist und alles organisiert ist, dafür gebe ich mir aber noch locker 2 Jahre Vorlauf... :wink:

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