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BlueDial1963

Bilder und Videos vom Aventador

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TDU-Audi RS4   
TDU-Audi RS4

An dem Kennzeichen ist nichts weiter, nur ein weiteres Mal die Farbe zu loben wäre wohl nicht nötig. Ich glaube, der Filmthread hier braucht wieder Aufmerksamkeit.

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Felix   
Felix
...Ich glaube, der Filmthread hier braucht wieder Aufmerksamkeit.

Zumal Quentin Tarantino aktuell an einem Remake von "Django" arbeitet. ;)

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OlliHc   
OlliHc

Die bis jetzt bestätigten Gegenspieler sind:

Bane

Catwomen

Und die Polizei von Gotham

Man vermutet jedoch auch das Talia Al Ghul (Tochter von Ras Al Ghul aus Batman Begins) dabei sein wird, getarnt als eine Angestellte von Wayne Enterprises.

Definitiv nicht dabei sind der Joker und der Riddler. Dies hat Nolan bereits bestätigt.

Nebenbei: Ich bin ein Film Freak ;)

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F40org CO   
F40org
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MischiMischi CO   
MischiMischi

Mit ausgefahrenen Kühlöffnungen und dem Spoiler sieht er noch martialischer aus...

böse, böse, böse das Teil... bin auf den ersten in freier Wildbahn gespannt :-))!

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F40org CO   
F40org

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Mr.Sommer   
Mr.Sommer

Quelle: teamspeed.com

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bearbeitet von F40org

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AlexGT-R   
AlexGT-R

hab direkt an transformers gedacht :)

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Mr.Sommer   
Mr.Sommer

haha. Ja, da hast Du aber in der Tat recht. Sieht echt bissl so aus mit den ausgefahrenen Lüftungseinlässen und dem Spoiler!!! :-))!

Gelb steht dem Auto sehr gut. Hier ein paar Bilder, die aber nur per Photoshop überarbeitet wurden...ich fand beim Murcielago das Giallo Orion schon "bombe", aber an dem sieht es einfach hammer aus!!!

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Sverigenils   
Sverigenils

Tadaaaaaaa

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F40org CO   
F40org

Die Kennzeichenpositionierung könnte auch von Ferrari sein. :cry:

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eraserdeluxe   
eraserdeluxe

Hier mal einer in Lila.

Absolut cool auch wenn die Farbe vielleicht aus dem Computer kommt.

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JPMille CO   
JPMille

nicht nur vielleicht:)

sieht aber cool aus!

ich find den schlüssel schon nur absolut geil!

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vmax161   
vmax161

das Auto ist göttlich, es ist ein Kunstwerk, es ist das edelste, was bisher geschaffen wurde !!! Ich verneige mich vor diesem Produkt der Ingenieurskunst.

Wie läppisch sieht da ein FERRARI aus - ach was - es ziemt sich nicht einen Ferrari mit dieser Top-Marke zu vergleichen. Bin ich froh, dass ich noch 4 Original-Unterschriften von Ferrucio habe !!!!

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360erfreak CO   
360erfreak

Meine Bilder lade ich erst gar nicht hoch - mit dem Handy gemacht und leider sehr schlecht. Das Licht war auch zu dunkel. Nur eine kurze OT Bemerkung - ich hab mir den Aventador letzte Woche angeschaut, bin auch drinnen gesessen und bin ebenfalls total von dem Fahrzeug begeistert. Man kann kaum den Blick abwenden.

Jedoch, um auch ganz ehrlich zu sein, das Fahrzeug hatte ein paar ordentliche Verarbeitungsmängel. Im hinteren Kotflügelbereich steht die Sicke vom Übergang des Lufteinlasses zuerst über um dann am Radlauf "unterzustehen". Das Gleiche am vorderen Kotflügel und die Heckklappe war auch nicht sauber eingepasst. Möglicherweise war das aber noch ein Vorserienfahrzeug....? Ich würde dennoch kaufen - wenn ich das Geld hätte und einen bekommen könnte :D

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BlueDial1963   
BlueDial1963

Jedoch, um auch ganz ehrlich zu sein, das Fahrzeug hatte ein paar ordentliche Verarbeitungsmängel.

Intressant, da das neuste Lamborghini Video genau auf "Quality" ansprechen will :wink:

http://www.youtube.com/watch?v=vadbXg859GA

Grüsse

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360erfreak CO   
360erfreak
Intressant, da das neuste Lamborghini Video genau auf "Quality" ansprechen will :wink:

http://www.youtube.com/watch?v=vadbXg859GA

Grüsse

Die Videos sind einfach klasse.:-))!

Die von mir angesprochenen Mängel ändern kein bisschen was an der Faszination die von diesem sensationellen Fahrzeug ausgeht. Und wie gesagt - wer weiss was das für ein Auto war? Vielleicht Vorserie um mal endlich eins im Showroom zu haben. Innen hab ich mich nicht so auf Details konzentriert (gar nicht können, so überwältigt war ich), da hat alles auf den ersten Blick stimmig und sehr hochwertig auf mich gewirkt.

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racer3000m CO   
racer3000m

Wenn ich das richtig mitbekommen hab , steht bei Lambo München seid kurzer Zeit auch einer in der Farbe weiß? Muß ich am WE gleich mal schauen!!!!

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430scud_fan   
430scud_fan

Soweit ich weiß, STAND er da und wurde wieder zurück nach Italien gebracht.

Habe ihn in München bei der Präsentation auf der Maximilianstraße auch gesehen.

aBhUN8tlNnM

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racer3000m CO   
racer3000m

Ach der ist schon wieder weg, schade das ich nichts mitbekommen hab von der Präsentation !!!!

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430scud_fan   
430scud_fan

Ich weiß es nicht zu 100% aber laut dem Geschäftsführer von Lamborghini München, werden die Lambos wieder zurück nach Italien gebracht.

Der Miura SV,der Diablo SE sowie der erste Countach stammen aus dem Lamborghini Museum in Sant'Agata.

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albertbert   
albertbert

wegen diverser Qualitätsmängel wurde ja auch der Serienanlauf nach hinten verschoben ( Herr Winterkorn selbst hat den Daumen gesenkt, daher auch die Verzögerungen in der Auslieferung)

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AlexGT-R   
AlexGT-R

:-o:-o:-o:-o:-o

0tB0AOjCRJI&feature=player_embedded

speechless!8)

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    • McMicha
      Ich möchte diesen Thread dazu nutzen um fortlaufend über das Auto zu berichten respektive Erfahrungswerte auszutauschen.
       
      Erster Eindruch nach knapp vier Monaten:
       
      Das Auto macht sehr viel Spass, lässt sich unheimlich einfach sehr schnell bewegen und ist über 4000 U/min wirklich die Wucht. Ich habe keinerlei Getriebeprobleme (feucht, tropfend) und auch der Motor hat auf den ersten paar Tkm einen guten Eindruck gemacht.
       
       
       
      Anbei mal ein paar Fotos vom Serienfahrzeug:
       

       

       

       

       
      Aktuell steht das Auto auf 20" VA und 21" HA Schmidt Drago mit 245 vorne und 325 hinten. Diese waren aber nur übergangsweise angedacht und sollen in ´17 ersetzt werden:
       

      Eigentlich sind die 625 PS in Verbindung mit der Sportabgasanlage ab Werk ausreichend, eigentlich...
       
      Neulich habe ich dann über Ebay Kleinanzeigen das Fabspeed Sport Performance Package (ohne Auspuff) erworben.
      http://www.fabspeed.com/mclaren-mp4-12c-sport-performance-package/
       

       
      Damit sollen sich wohl 700+ PS realisieren lassen. Die 2x2 Serienkatelement pro Downpipe werden durch Austauschelemente mit 1x300 HJS ersetzt. Die HJS sollen ohne Spacer funktionieren, man wird sehen.
       
      Dazu dann, erneut Ebay Kleinanzeigen, konnte ich mir eine Akrapovic Titanauspuffanlage für das Auto sichern:
      http://www.akrapovic.com/de/#!/auto/product/super sport/14568?brandId=23&modelId=73&yearId=282
       
      Diese war nur wenige Tkm gefahren und sollte in Verbindung mit dem Fabspeed Kit doch einiges an Spass machen:
       
      Akrapovic

      Akrapovic Blenden

       
      Original Sportabgasanlage (Bild von McLaren Life):                                Serien Abgasanlage:                  
       
                                                              
       
       
      Geht heute Abend weiter...
    • Karl
      Alle zehn Jahre…
      Nur alle zehn Jahre…
      Nur rund alle zehn Jahre präsentiert der italienische Superportwagen-Hersteller Lamborghini ein neues V12-Mittelmotor-Meisterwerk… Für wieder zehn lange Jahre…
       
      Zehn Jahre optische Aggression, Dramatik, Dekadenz… Zehn Jahre grobschlächtige Leistung, Geschwindigkeit, Fahrdynamik… Zehn Jahre vulgäres Image, prahlerische Flügeltüren, verdrehte Köpfe am Straßenrand, … Zehn Jahre Autobahn, Reeperbahn…, und zuletzt endlich auch Grüne Hölle…
      Und dieses Jahr ist es wieder soweit…
       
      Wie begegnet man einem neuen Meisterwerk…? Vielleicht, in dem man sich an seinen Vorgänger erinnert… Im Sommer des Jahres 2005 fuhr ich zum ersten Mal einen Lamborghini Murciélago. Ein Neuwagen, handgeschaltet, obwohl es das phänomenale E-Gear schon gab. Ich schwitzte, schimpfte, weinte…, der Murciélago war schwer, unübersichtlich, Schaltung und Kupplung eine Zumutung… Ein Begleiter fuhr in einem der ersten Ferrari F430 F1 Spider hinterher, ein Automobil, welches man damals mit Gold aufwiegen konnte. Während ich mit Schwielen an den Händen ausstieg, fertig mit der Welt, hatte er ein Vanille-Eis in der Hand… Und das war der Unterschied… Und ich begriff… Und lachte…, ob eines der letzten automobilen Abenteuer auf der Welt…
       
      Mit dem Murciélago LP640 wurde das Abenteuer ab 2006 zumindest in den Vorgarten verlegt, der Murciélago LP670-4 Superveloce verließ ihn 2009 wieder…, lautstark…, in Richtung Rennstrecke…
      Und jetzt…?
      Anfang Mai diesen Jahres kauern zehn Lamborghini Avendator LP700-4 auf dem Asphalt des Infield des Autodromo Vallelunga Piero Taruffi nahe Rom…, der Ewigen Stadt… Und bieten an, den Beweis abzulegen, fahrdynamisch zu halten, was aggressiv und messerscharf das Design verspricht…
       
      Schon im September 2010 sehe ich den Aventador LP700-4 zum ersten Mal…, daraufhin im November und Dezember wieder… Zuletzt hatten ihn die Verantwortlichen der Automobili Lamborghini S.p.A. in mattem gelb einfach so in die weitläufige Halle des hauseigenen Centro Stile gestellt…, ohne Scheinwerfer, ohne Bühne… Er wirkte wie ein gelbes Insekt…, ruhig gestellt…, ein Ufo, flach, breit, aggressiv… Wir kamen ihm zunächst nicht nahe, völlig fasziniert von dem Design und dem Mut seiner Kreateure…
       
      Dabei verspricht schon die Papierform, dass das Abenteuer inzwischen im Wohnzimmer stattfindet… Elektrisch verstellbare Sitze mit Sitzheizung, ein High-Performance Sound System, Multifunktionslenkrad, Parksensoren vorne und hinten inklusive Rückfahrkamera… Die Ausstattungsliste eines Bentley…? Karbon-Monocoque, Pushrod-Aufhängungen rundum, automatisiertes 7-Gang-ISR-Getriebe, 0-100 km/h in 2,9 Sekunden, 0-200 km/h in 8,9 Sekunden, 350 km/h Maximalgeschwindigkeit… Die technische Spezifikation eines Gruppe C Rennwagen…?
       
      Im Herbst 2010 sind noch keine Fahrten im Aventador LP700-4 möglich, lediglich Prototypen drehen weltweit ihre Runden, einige Chefredakteure namhafter Automobil-Magazine dürfen diese ein paar Kilometer testen.
       
      Erste Sitzprobe im September 2010 in Sant‘Agata Bolognese… Und erstaunen. Kopffreiheit... Ergonomie… Man sitzt, verehrte Countach-, Diablo- und Murciélago-Besitzer, gerade… Sowie bequem. Und sieht nach vorn. Das Lenkrad ergreift die Hand, nicht umgekehrt… Zur Mitte hin wird der Platz ab dem Becken nach vorn durch die ansteigende, hohe, breite Mittelkonsole begrenzt. Es ergreift mich das Gefühl, viel fokussierter als noch im Murciélago zum Zwecke des Fahrens im Aventador LP700-4 zu sitzen…, die Bedienelemente sind diesmal entsprechend erreichbar verteilt… Überhaupt viele Knöpfe, viele Bildschirme, viele Funktionen, doch alles professionell, logisch und modern… Man wird erwartet, nicht geduldet. Man darf angucken, auswählen, entscheiden. Man wird erhört, geleitet, informiert, gewärmt…
       
      Im Winter 2010 fließen die ersten Informationen…, über Technik, Design, Performance, Equipment. Die ersten Bestellungen gehen ein, immer mehr… In Sant‘Agata Bolognese berücksichtigt man derweil nur noch Kaufverträge mit dem Nachweis einer beim Vertragshändler geleisteten Anzahlung für die interne Planung und Vergabe in die Märkte… Inzwischen liegen beinahe 1.000 Bestellungen vor…, doch nur rund 400 Karbon-Monocoques können pro Jahr gefertigt werden, die Produktion läuft seit Ende 2010... Alles, ohne das bisher auch nur ein Kaufinteressent den Aventador LP700-4 gefahren ist… Die Erwartungen also steigen…
       
      Zurück in die Gegenwart.
      Im Mai 2011 steht er vor mir. Fahrbereit, vollgetankt, Öl und Reifendruck geprüft. Die Sonne brennt. Die Flügeltür schwingt leichtgängig nach oben, und dabei auch leicht nach außen. Dies demokratisiert geradezu den Einstieg, man taucht nicht mehr unter der Tür hindurch, sondern gleitet an ihr vorbei. Und da der Sicherheitsgurt inzwischen – wie bei jedem anderen Automobil auch – von außen nach innen läuft, setzt man sich nicht mehr, wie einst beim Murciélago, nachdem man sich an der Tür den Kopf gestoßen hatte, auf das außen liegende, unnachgiebig gelegte Gurtschloss. Ein Bluterguss und ein blauer Fleck weniger.
       
      Nachdem der Kubus von einem Schlüssel rechts vom Lenkrad in die dazugehörige Aufnahme eingeführt wird, startet man den Motor mittels eines Startknopfes unterhalb einer roten, hochzuklappenden Abdeckung. Es soll also Prozeß sein…, und es ist Prozeß. Laut bellend erwacht der – wieder – 6.5 Liter große V12-Motor, um unmittebar danach in einen die Nachbarn zufrieden stellenden, ruhigen Leerlauf über zu gehen. Man justiert – elektrisch – den Sitz, und manuell das Lenkrad, axial und vertikal. Über den rechten Schaltpaddel wird der erste Gang angewählt, woraufhin 700 PS mit den Hufen scharren, um spätestens bei 8.250 U/min vollständig jedweden per Gaspedal ausgesprochenen Befehl des Fahrers in Vortrieb umzusetzen.
       
      Und dann fährt er, der Aventador LP700-4, und das sofort spürbar erstaunlich leichtfüßig. Nicht unerheblich zu diesem Gefühl tragen die sehr leichtgängige Lenkung und das schlüssig und leicht Befehle umsetzende Gaspedal bei. Die Federung ist straff, aber ausreichend komfortabel. Wow…, noch nie fuhr sich ein Lamborghini-V12 so angenehm. Wer jemals einen Murciélago gefahren ist, selbst einen LP640, mache sich auf eine Überraschung gefasst. Die Lenkung ist selbst leichtgängiger als jene im Gallardo LP560-4, ich fühle mich eher an einen Ferrari 458 Italia erinnert. Großartig…
      Doch wehe wenn er losgelassen. Die automatisierte 7-Gang-ISR-Schaltung lässt weiterhin keinen Zweifel aufkommen, dass geschaltet wird. Doch noch nie ging es so schnell, und je nach angewähltem Modus – Strada, Sport oder Corsa – so geschliffen oder zackig brutal vonstatten. Die Beschleunigung ist nicht mehr und nicht weniger als abartig, die bereits genannten Papierwerte – 2,9 s, 8,9 s – nimmt man dem Aventador LP700-4 ohne Zweifel ab. Zumal jede Pferdestärke nur rund 2,5 kg bewegen muss, fahrfertig. Markerschütternd schreit der V12-Motor dabei seine Kraft heraus, der Aventador LP700-4 ist schon ab dem unteren mittleren Drehzahlbereich deutlich lauter als sein Vorgänger Murciélago. Der einem Gallardo LP570-4 Superleggera nicht unähnliche, allerdings etwas röhrendere Motorsound dringt hierbei weiterhin quasi ungefiltert in den Innenraum und zaubert dem Piloten ein kreisrundes Grinsen ins Gesicht.
       
      Auf den Geraden des Autodromo Vallelunga erreichten wir sicher Geschwindigkeiten bis zu 250 km/h, die Bremspunkte waren von den in Lamborghini Gallardo LP570-4 Superleggera voraus fahrenden Instruktoren laienfreundlich früh angesetzt. Nichtsdestotrotz erlebte ich im Aventador LP700-4 erst zum zweiten Mal in meinem Leben, dass ich mich ab Tempo 200 fragte, warum sich die Beschleunigung gefühlt nicht auch nur ein kleines bisschen reduzierte. Alle anderen aktuellen Seriensportwagen beginnen ab Tempi über 200 km/h zu arbeiten, später zu kämpfen, gegen Luft, die die Konsistenz von Haferbrei angenommen hat. Doch hier schien die Physik außer Kraft gesetzt, der Aventador LP700-4 schiebt, und schiebt, und schiebt… Unglaublich... Mein erstes Mal…? Im Bugatti Veyron 16.4…
       
      Das Einlenkverhalten des Aventador LP700-4 führt die V12-Lamborghini nicht mehr und nicht weniger als in eine neue Dimension der Fahrdynamik. Eine wie gesagt leichtgängige Lenkung, ein reduziertes Gewicht und die zu einer gefühlten Leichtigkeit und meßbar erhöhten Fahrstabilität beitragenden Pushrod-Aufhängungen lassen den Kenner in Kurven zweifeln, ob man nicht doch in einem Lamborghini Gallardo LP570-4 Superleggera oder Ferrari 458 Italia Platz genommen hat. Zum ersten Mal ist es gelungen, die grundsätzlichen fahrdynamischen Eingriffe des – natürlich – immer noch hohen Fahrzeuggewichts und der – zum Glück – aggressiv ausladenden Aluminium-Karosserie zu begrenzen. Selbstverständlich spürt man weiterhin, dass man in mehr und größer unterwegs ist als in den vorgenannten kompakteren Supersportwagen, die Physik lässt sich nicht komplett überlisten. Doch ist es kein Vergleich zu einem Murciélago jedweder Generation, oder auch einem Ferrari 599 GTB Fiorano.
       
      Ein Schieben über die Vorderräder konnte ich selbst bei für mein Dafürhalten aggressiver Einfahrt in Kurven nicht feststellen. Je nach angewähltem Fahrmodus und Güte der Reifen war es später das Heck, welches am Kurvenausgang bei zu schnellem und forschen Einsatz am Gaspedal anfing zu tänzeln – herrlich . Dabei sind die variablen Lufteinlässe hinter den Seitenfenstern stets aktiv. Mit bemerkenswerter Zackigkeit öffnen und schließen sie, unabhängig voneinander. Und im Unterschied zum Murciélago öffnen sie nach innen, gesteuert rein von der Fahrzeugelektronik, ein manuelles Öffnen im Stand ist nicht mehr möglich. Auch der sich über die Breite des kompletten Hecks erstreckende, zackig geschwungene Heckspoiler arbeitet behende, es ist nicht mehr und nicht weniger als schlicht eine Augenweide, wenn er nicht nur nach oben, sondern sich auch nach hinten ausfährt. Wer braucht da noch einen martialischen Heckflügel...
       
      Und auf den den Kurven folgenden Geraden jedes Mal Beschleunigung…, Druck, Druck, Druck…, das maximale Drehmoment von 690 Nm wird schon bei 5.500 U/min ausgeschüttet. Die Gänge knallten im Corsa-Modus nur so herein, leichtgewichtig flog der Aventador LP700-4 geradezu über den Asphalt, der absolute Wahnsinn… Vor allem, da hier direkt nach erfolgtem Gangwechsel das Fahrzeug einen spürbaren, kurzen Satz nach vorne macht, als wolle es die bei dem Gangwechsel verloren gegangene Zeit und Meter versuchen einzuholen. Unfassbar. Die Besitzer von Murciélago und Gallardo kennen das Phänomen ebenfalls, doch erfolgt dort der Satz eher seit- anstatt vorwärts.
       
      Das Bedienfeld zur Auswahl der Fahrmodi Strada, Sport und Corsa platzierte Lamborghini in der Mittelkonsole. Mit jenen nimmt der Pilot Einfluss auf die Art und Weise der Schaltung, die Lenkung, die Verteilung der abnormen Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse sowie die Kraftentfaltung. Ausdrücklich ausgenommen hiervon ist – wie auch beim Vorgänger Murciélago – das Fahrwerk. Die Pushrod-Aufhängungen – deren Federn Lamborghini an der Hinterachse auf Wunsch in gelb liefert, um so durch die ebenfalls auf Wunsch gläserne Motorhaube mit eben dieser aufwändigen, Fahrdynamik fördernden Fahrwerkstechnik zu prahlen – sorgen über alle Fahrmodi verteilt für einen gleichbleibend zwar sportlichen, doch niemals knüppelharten Federungskomfort.
       
      Die Bremsen sind über jeden Zweifel erhaben. Nicht nur die Art und Weise, wie sie zupacken, sondern auch und vor allem die Standfestigkeit, waren erstaunlich. Den gesamten Tag über jagten wir die Fahrzeuge sicher nicht allzu weit weg vom fahrdynamischen Limit über den Rundkurs – doch selbst am Abend waren es lediglich und völlig verständlich die Reifen, welche einen besonnenen Bremseinsatz am Ende der Geraden und in den Kurven erforderlich machten. Druckpunkt und Vehemenz der Karbon-Keramik-Bremsanlage blieb gefühlt auf ein und demselben hohen Niveau.
      Am Nachmittag stellten wir die zehn Aventador LP700-4 wieder ab…, die Motoren knisternd, die Kühler rauschend, die Reifen heiß… Und die Piloten grinsend, feixend, aufgedreht. Wie das halt so ist…, nach dem ersten Mal…
       
      Fahrdynamisch ist der Aventador LP700-4 als luxuriöser, allradgetriebener V12-Supersportwagen nicht mehr und nicht weniger als eine Offenbarung. Er ist eigentlich noch schneller und lauter als er aussieht, und balanciert geradezu bravourös auf dem schmalen Grat zwischen Genialität und Wahnsinn…
      Wobei er deutlich genialer ist als wahnsinnig. Dem Trend, sich neuen Kundenkreisen zu öffnen, hat sich Lamborghini – wie Aston Martin, Porsche, Bentley, Ferrari etc. – klugerweise nicht verschlossen. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit… Mit dem Aventador LP700-4 hat Lamborghini ein Hightech-Supercar aufgelegt, welches alles besser macht, überhaupt mehr kann und sich schneller erschließt als – und somit genauso wie einst – seine vier Vorgänger… An die er damit nahtlos anschließt…
      Der Miura war die Idee, der Countach der Urknall, der Diablo stolzer Demokrat, der Murciélago ein Krieger…
      Der Aventador ist ein König…
      Er lebe hoch:
    • Niko
      Ich erlaube mir mal meinen Aventador S zu posten. Wenn er eingefahren ist dann mehr. Habe erst 300 km drauf.

    • Lambo-love
      Hallo zusammen,
       
      vorneweg: ich bin carspotter und habe eine riesen Leidenschaft für Autos. Nicht diese Art von Leidenschaft die viele haben, sondern eher "Verrücktheit". Vor allem, lamborghinis, um genau zu sein der Aventador. Der einzige, für mich perfekte Wagen. Ich liebe dieses Auto echt! Design, Motor etc. alles super. Hier kommen wir auch schon zu meiner Frage. Ich würde gerne als Beifahrer mitfahren. Für den Aufwand und diese großartige Möglichkeit würde ich auch eine Art "Miete" zahlen, welche durchaus nicht zu hoch sein darf.(bin Student). Habe Geld gespart und würde mir diesen Traum gerne erfüllen und wäre sehr dankbar wenn  ich eine passende Person finden würde. Mein Standort: Köln. Ich nehme auch eine Fahrt in die Umgebung in Kauf.
      Da dies eine seriöse Anzeige ist, bitte ich auch um seriöse Antworten.
      Vielen dank bis hierhin.
       
      MfG
    • Jonnymcd
      Hallo zusammen,


      weiss emand wie man den Heckspoiler beim Aventador ausfahren kann?
      Oder hat jemand die Pinbelegung/Stromlaufplan für die Spoilersteuerung?


      Gruß Jonnymcd

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